Bei empfindlichen Leuten, wirst du es nie wegbekommen! Das einzige was hilft, wäre ein minibewegungssystem unterm Stuhl. Ansonsten wird es immer Menschen geben, die Probleme haben, wenn Sicht und Gefühl nicht zusammen passen.Balmung hat geschrieben: Daher hängt es eben auch extrem von der VR Brille ab und es wird mit zukünftigen VR Generationen auch immer weniger Probleme machen. Ich würde da also nicht voreilig VR abschreiben und erst noch mal nach Möglichkeit die nun finalen VR Brillen testen.
Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
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- Levi
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
- Knarfe1000
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Habe ich auch schon gelesen, Technisch kann man einiges machen, aber für einige ist VR einfach nichts. Weil sie es nicht vertragen.
- Levi
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Berufserfahrung mit Simulatoren. Sobald du Leute jeglichen "Bezugspunkt" im Sichtfeld raubst (egal ob vollkabiene, große Projektionsfläche oder eben VR) und die physikalische Bewegung nicht zum virtuellen passt, kommt es zu Problemen. Verschlimmert wird es natürlich durch unsaubere Bildrate, flimmern oder lag zwischen Bewegung und virtuellen Pendant. Aber das Grundproblem könnte selbst ein 200Hz System, wo es keinerlei lag zwischen realer Kopfbewegung und virtueller gibt, lösen. Sobald du dich anfängst in der virtuellen Welt zu bewegen (jenseits vom umgucken) gibt es eine Diskrepanz.
- 7yrael
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Kann man das Rating auch in maximal vorher zu konsumierende Biere umrechnen?
- Stalkingwolf
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Du willst uns aber nicht erzählen das es das gleiche wäre wenn ich im Phantasialand den Mystery Tower/Black Mamba/Talocan fahre oder per VR auf dem Sofa?casanoffi hat geschrieben:Rollercoaster Tycoon VR
SimSick-Rating: pukeproof
Wehe, die bringen keinen Oktoberfest-Simulator für die OR.
Da würde ein Kindheitstraum für mich wahr werden.
Endlich Achterbahn, Geisterbahn, Schiffschaukeln und sonstige Hardcore-Fahrgeschäfte, ohne dafür stundenlang anzustehen und pro Runde 10 Euro zahlen zu müssen
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johndoe1044785
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
kommt wohl ganz auf das "flaue magen-/herzrasengefühl" an 
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unknown_18
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Das sind dann aber schon keine empfindlichen Leute mehr sondern super empfindliche. Ich kann im Auto nicht mal ne Straßenkarte lesen ohne das mir sofort übel wird und auf Schiffen werde ich auch extrem schnell Seekrank. Und dennoch hab ich mich nach 2-3 Wochen täglicher Nutzung immer mehr daran gewöhnt und immer weniger Probleme damit gehabt bis es dann nur noch in extremeren Situationen Probleme machte und bei den normalen fast gar keine mehr.Levi hat geschrieben:Bei empfindlichen Leuten, wirst du es nie wegbekommen! Das einzige was hilft, wäre ein minibewegungssystem unterm Stuhl. Ansonsten wird es immer Menschen geben, die Probleme haben, wenn Sicht und Gefühl nicht zusammen passen.Balmung hat geschrieben: Daher hängt es eben auch extrem von der VR Brille ab und es wird mit zukünftigen VR Generationen auch immer weniger Probleme machen. Ich würde da also nicht voreilig VR abschreiben und erst noch mal nach Möglichkeit die nun finalen VR Brillen testen.
Es wird hier teilweise einfach schon wieder massig übertrieben mit der Übelkeit bei VR. Das Problem ist nicht so groß wie es hier von Vielen hingestellt wird. Aber kann mir ja auch egal sein, wenn Jemand meint deswegen auf VR zu verzichten zu müssen, sein Problem wenn er es erst gar nicht richtig versucht bzw. meint die erste VR Erfahrung müsste direkt eine VR Achterbahn sein. Ich hab mich einfach Stück für Stück an VR gewöhnt, zuerst mit harmlosen Sachen, die kaum Probleme machen können und dann immer weiter gesteigert und so war es auch für mich kein Problem.
Wie gesagt, es könnte mir eigentlich egal sein, ich weiß aus eigener Erfahrung das es anders ist, aber weil Andere den Unsinn derart verbreiten bleibt mir gar nichts anderes übrig als mich immer wieder zu wiederholen. Hat ja schon jetzt für Vorurteile gegenüber VR gesorgt, war abzusehen.
Und bei der Mini Randgruppe, die trotz allem damit Probleme haben, ist es dann auch völlig egal. Blinde können auch keine Bildschirme nutzen und trotzdem stellt Niemand deren Nutzung in Frage. Nur weil ein winziger Teil ein Produkt nicht nutzen kann ist das kein Argument gegen das Produkt.
Das VR Software natürlich darauf achten sollten keine all zu großen Diskrepanzen zwischen RL Sinne und VR Sinne zu erzeugen, sollte ja wohl klar sein. Darum setzen auch einige Spiele statt normalem rumlaufen auf teleportieren um das Problem zu umgehen. Aber wenn man diese Dinge beachtet ist VR an sich absolut gar kein Problem, zum Problem wird es erst auf die Art wie man VR mit der Software einsetzt.
- casanoffi
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Natürlich nicht genau das gleiche, aber Du kennst sicher den Nervenkitzel oder das flaue Gefühl im Bauch, wenn Du im Kino aus der "First Person" Perspektive eine Achterbahnfahrt erlebst.Stalkingwolf hat geschrieben:Du willst uns aber nicht erzählen das es das gleiche wäre wenn ich im Phantasialand den Mystery Tower/Black Mamba/Talocan fahre oder per VR auf dem Sofa?
Und ich rede hier nur von Kino, noch nichtmal von VR, bei der die Immersion viel stärker ist.
Fuck, sogar wenn ich einfach beim Zocken in einem MMO mit meinem winzigen Charakter eine Klippe hinunterspringe, zieht es mir kurz im Magen
Das Gehirn lässt sich eben gerne verarschen...
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Balmung, ist dir klar wie es klingt wenn du hier behauptest du verstündest viel mehr von den Übelkeitsproblemen die manche Leute mit VR haben mögen, als diese selbst? Wie es klingt, wenn du den Leuten vorschreiben möchtest, was gut für sie ist und wie viele Wochen sie gefälligst VR auszuprobieren haben, bevor sie sich ein Urteil erlauben können, ob sie es persönlich vertragen oder nicht?
Viele werden sich wahrscheinlich dran gewöhnen können, aber woher willst du wissen, dass es nicht auch Leute gibt, bei denen das nicht der Fall ist?
Zuletzt mal wieder das berühmte von sich auf andere schließen... ich persönlich werde nicht seekrank, dafür aber wird mir nun schon seit vielen Jahren, solange ich mich erinnern kann, zwar nicht wirklich richtig schlecht, dafür aber schwummrig wenn ich im Auto oder Bus etwas lese. Wurde nur marginal besser über die Jahre, ziemlich unangenehm ist es nach wie vor und freiwillig würde ich mir das nie antun. Hat natürlich nichts mit VR zu tun, soll aber verdeutlichen, dass sich die Reaktion von Menschen was Übelkeit etc angeht nicht so einfach verallgemeinern lässt. Ich nehme mir auch nicht heraus zu behaupten "wem beim Lesen im Auto schwummrig wird, wird das nie wegbekommen"!
Viele werden sich wahrscheinlich dran gewöhnen können, aber woher willst du wissen, dass es nicht auch Leute gibt, bei denen das nicht der Fall ist?
Zuletzt mal wieder das berühmte von sich auf andere schließen... ich persönlich werde nicht seekrank, dafür aber wird mir nun schon seit vielen Jahren, solange ich mich erinnern kann, zwar nicht wirklich richtig schlecht, dafür aber schwummrig wenn ich im Auto oder Bus etwas lese. Wurde nur marginal besser über die Jahre, ziemlich unangenehm ist es nach wie vor und freiwillig würde ich mir das nie antun. Hat natürlich nichts mit VR zu tun, soll aber verdeutlichen, dass sich die Reaktion von Menschen was Übelkeit etc angeht nicht so einfach verallgemeinern lässt. Ich nehme mir auch nicht heraus zu behaupten "wem beim Lesen im Auto schwummrig wird, wird das nie wegbekommen"!
- Stalkingwolf
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
ähm nein. ich habe auch schon divers Rides mitgemacht. groß/klein. in Gran Canaria war eins das war ganz gut, da wurde man sogar komplett angeschnallt. Aber kein Vergleich mit irgendeinem "Karussell" und das wird auch kein VR bei mir hinbekommen. Es fehlen einfach die Flieh und Beschleunigungskräfte.casanoffi hat geschrieben: Natürlich nicht genau das gleiche, aber Du kennst sicher den Nervenkitzel oder das flaue Gefühl im Bauch, wenn Du im Kino aus der "First Person" Perspektive eine Achterbahnfahrt erlebst.
Und ich rede hier nur von Kino, noch nichtmal von VR, bei der die Immersion viel stärker ist.
Meine Tochter z.b ist anders. Wir fahren 10x in Folge Black Mamba. 0 Probleme. Wir gehen aus Phantasialand raus und steigen in den Bus und ihr wird schlecht. Glaub sie würde auch mit VR Probleme haben.
- casanoffi
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Hm.... das ist... schade?Stalkingwolf hat geschrieben:ähm nein. ich habe auch schon divers Rides mitgemacht. groß/klein. in Gran Canaria war eins das war ganz gut, da wurde man sogar komplett angeschnallt. Aber kein Vergleich mit irgendeinem "Karussell" und das wird auch kein VR bei mir hinbekommen. Es fehlen einfach die Flieh und Beschleunigungskräfte.
Ich bin jedenfalls ganz froh, dass ich auf diese Sinnestäuschungen so stark reagiere.
Ist vielleicht wie Hypnose - man muss es erstmal wollen, damit es klappen kann
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unknown_18
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Es klingt wie immer arrogant, weil man erst dann versteht, dass ich recht habe, wenn man es auch wirklich so getan hat wie ich es beschreibe. Aber wird genug Leute geben, die VR 5 Minuten ausprobieren, es ihnen leicht übel wird, VR für sich abschreiben und dann überall rum tönen wie schlecht VR doch sei, weil einem übel dabei wird. Auch bei anderen Dingen stellen die Leute immer wieder den Beweis auf, dass sie unfähig sind sich selbst die Zeit zu geben sich an etwas richtig zu gewöhnen. Entweder es funktioniert sofort oder es ist scheiße. Naiv wäre es etwas anderes anzunehmen.Wigggenz hat geschrieben:Balmung, ist dir klar wie es klingt wenn du hier behauptest du verstündest viel mehr von den Übelkeitsproblemen die manche Leute mit VR haben mögen, als diese selbst? Wie es klingt, wenn du den Leuten vorschreiben möchtest, was gut für sie ist und wie viele Wochen sie gefälligst VR auszuprobieren haben, bevor sie sich ein Urteil erlauben können, ob sie es persönlich vertragen oder nicht?
Und ja, es gibt durchaus einige Nutzer die wie ich eine Rift DK2 längere Zeit genutzt haben... nur mit was? Da geht es nämlich schon los. Oft mit Software, die nicht optimal für VR entwickelt wurde oder gar Spiele, denen man VR nachträglich per Mod übergestülpt hat, das alles ist schlechte VR Software, die bekannt dafür ist leicht Übelkeit auslösen zu können. Ich sage schließlich nicht zum Spaß ständig, das VR Spiele von Grund auf für VR entwickelt werden müssen, dann gibt es auch keine Probleme mit Übelkeit, weil das während der Entwicklung berücksichtigt und minimiert wird.
Ja, hier sehen Einige zu gerne in mir ein arroganter Besserwisser. Nur hab ich mich auch deutlich intensiver in den letzten 2+ Jahren mit allem beschäftigt als 99% der User hier und habe daher auch generell einen viel größeren Überblick von VR, seinem Potential und seinen Problemen, die ich ja hier nicht wirklich verschweigen oder ignorieren will, im Gegenteil. Aber dann bitte auch wirklich da wo es Probleme gibt und nicht in Bereichen wo die Probleme kaum bis gar nicht vorhanden sind.
Der Großteil wird sich daran gewöhnen und mit jeder neuen Generation von VR Brillen wird der Teil, der damit noch Probleme hat, immer geringer werden, weil auch immer neue Lösungen für Probleme gefunden werden um VR noch verträglicher zu machen und gleichzeitig auch die Möglichkeiten in VR erhöhen.Viele werden sich wahrscheinlich dran gewöhnen können, aber woher willst du wissen, dass es nicht auch Leute gibt, bei denen das nicht der Fall ist?
Diese Technik hier könnte das Problem mit dem laufen in VR bereits in ein paar Jahren lösen:
https://vrodo.de/virtual-reality-samsun ... -innenohr/
In der Medizin wird die Technik schon länger benutzt, sie muss nur noch richtig für den breiten Massenmarkt weiterentwickelt werden, dann könnte das die Probleme mit dem Gleichgewichtssinn lösen. Vielleicht finden sie aber auch noch eine andere Lösung. VR ist noch derart am Anfang, dass noch extrem viel Raum für Lösungsansätze vorhanden sind, an die wir jetzt vielleicht noch nicht mal denken.
Wie gesagt, es wird auf Dauer garantiert eine kleinere Gruppe von Leuten geben, die damit Probleme haben, aber das wird nur ein sehr geringer Teil sein. Wenn man aber so in Foren ließt geht ein viel zu großer Teil davon aus, dass sie in VR damit Probleme haben werden.Hat natürlich nichts mit VR zu tun, soll aber verdeutlichen, dass sich die Reaktion von Menschen was Übelkeit etc angeht nicht so einfach verallgemeinern lässt. Ich nehme mir auch nicht heraus zu behaupten "wem beim Lesen im Auto schwummrig wird, wird das nie wegbekommen"!
Nur woher kommt das? Wie gesagt, mir wird beim Auto fahren schlecht, wenn ich nur eine Straßenkarte lese. Im Bus ist das schon fast weg und im Zug komplett problemlos, da hab ich schon ganze Bücher während einer langen Fahrt durchgelesen.
Wie kann man also mit der Erkenntnis an VR ran gehen, dass es bei VR so wie im Auto sein wird und nicht so wie im Bus/Zug? Das wäre so als wenn ich noch nie Zug gefahren bin und direkt davon ausgehe ich könnte auch garantiert im Zug nicht lesen. Es ist schlicht erst mal ein Vorurteil. Genauso wie es ein Vorurteil ist zu glauben, dass das nicht nachlässt, weil man auch schon sein Lebenlang immer noch Probleme hat im Auto zu lesen und das nie besser wurde.
Mir geht es hier daher primär darum, das Vorurteil abzubauen und ohne Vorurteile an VR ran zu gehen und dem Ganzen überhaupt erst mal eine richtige Chance zu geben und nicht nach 5 Minuten direkt alles hin zu werfen, weil man doch eine leichte Übelkeit im Magen spürt.
Zuletzt geändert von unknown_18 am 18.03.2016 20:09, insgesamt 1-mal geändert.
- Levi
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Das nenne ich wirklich mal arrogant. Und nein, das klingt nicht nur so, sondern es ist hochgradig arrogant.
- oppenheimer
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Naaaaja, schon mal richtige motion sickness geschoben? Das ist beileibe kein Firlefanz. Aus irgendeinem Grund hab ich das mit Ü30 plötzlich aus dem Nichts bekommen. Wenn ich nur 5 Minuten vor Fallout 4 mit Standard FOV sitze, ist für mich der ganze Tag gelaufen. Leichte Übelkeit... Dat is wie Magen-Darm-Grippe mit Migräne als Bonus. Und das ganz ohne VR.Balmung hat geschrieben:Mir geht es hier daher primär darum, das Vorurteil abzubauen und ohne Vorurteile an VR ran zu gehen und dem Ganzen überhaupt erst mal eine richtige Chance zu geben und nicht nach 5 Minuten direkt alles hin zu werfen, weil man doch eine leichte Übelkeit im Magen spürt.
Und motion sickness ist jetzt auch nicht sonderlich exotisch.
Aber es gibt tatsächlich Leute, die sich bei den entsprechenden Symptomen Medikamente ballern, nur um zocken zu können. Yay.
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unknown_18
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Re: Oculus Rift: Hersteller verpasst Spielen ein Übelkeits-Rating
Ich weiß sehr wohl wie das ist. Ich lag auch schon mal den Rest des Tages flach deswegen oder musste mich zumindest ein Weilchen hinlegen. Das ist in der Tat nicht ohne, aber richtig extrem wird es nur, wenn man es übertreibt und sein eigenes Gefühl dafür ignoriert. Hört man auf sobald man merkt es wird zu viel, geht es recht schnell wieder weg. Ignoriert man es aber und spielt noch einige Minuten weiter, dann haut es immer mehr rein und hört man erst auf, wenn einem wirklich richtig schlecht ist, dann ist der Tag definitiv gelaufen. Zumindest ging es bei mir so.
Und ja, bei mir kam das beim normalen Bildschirm auch erst in den letzten Jahren, vermute es liegt auch an meinen schlechter gewordenen Augen, da ich auch nun seit 5 Jahren Brillenträger bin. Ganz extrem ist es bei mir bei Vanilla Minecraft, da reicht schon eine YouTube Video und mir wird flau im Magen. Es gibt da aber so eine Grafik Mod, Optifine, mit der kann man vieles an der Grafik einstellen und wenn ich damit spiele, kann ich Stunden lang MC zocken ohne Problem.
Und meine VR Erfahrung in nun immerhin 1 1/2 Jahren, seit dem ich meine Rift DK2 besitze, ist eben, dass es nicht an der VR Brille liegt, sondern an der VR Software... nicht stabile FPS Rate, schlechte Steuerung, Input Lag, Kopfbewegungen beim laufen, schlechte UI, falsche Grafik Einstellungen... es gibt so viele Sachen die bei Software falsch eingestellt sein können und Übelkeit provozieren... und vieles davon trifft man gerade bei den VR Demos, die Hobby Entwickler in ihrer Freizeit zusammen geschraubt haben. Aber auch bei Indie Entwicklern kann man das immer wieder erleben. Da gab es auch so ein langsames Adventure Spiel, das eigentlich VR Support kriegen sollte, wurde aber gestrichen nachdem es den Entwicklern selbst beim ausprobieren sofort Übel wurde und sie scheinbar nicht dahinter kamen woran es exakt lag.
Und ja, ich hatte für den Fall der Fälle für die ersten Tage mir auch ein paar Tabletten gegen Reisekrankheit geholt, auf Ingwer Basis, also eher harmloses Zeug. Half aber auch etwas, Ingwer ist da ein gutes Mittel gegen. Aber das brauchte ich nur die ersten Tage, da hatte ich es etwas übertrieben. Aber wie gesagt, das betraf das Rift DK2, die finale Rift ist noch mal um einiges besser und macht daher generell weniger Probleme, die 75Hz des DK2 sind eben allein schon grenzwertig.
Und ja, bei mir kam das beim normalen Bildschirm auch erst in den letzten Jahren, vermute es liegt auch an meinen schlechter gewordenen Augen, da ich auch nun seit 5 Jahren Brillenträger bin. Ganz extrem ist es bei mir bei Vanilla Minecraft, da reicht schon eine YouTube Video und mir wird flau im Magen. Es gibt da aber so eine Grafik Mod, Optifine, mit der kann man vieles an der Grafik einstellen und wenn ich damit spiele, kann ich Stunden lang MC zocken ohne Problem.
Und meine VR Erfahrung in nun immerhin 1 1/2 Jahren, seit dem ich meine Rift DK2 besitze, ist eben, dass es nicht an der VR Brille liegt, sondern an der VR Software... nicht stabile FPS Rate, schlechte Steuerung, Input Lag, Kopfbewegungen beim laufen, schlechte UI, falsche Grafik Einstellungen... es gibt so viele Sachen die bei Software falsch eingestellt sein können und Übelkeit provozieren... und vieles davon trifft man gerade bei den VR Demos, die Hobby Entwickler in ihrer Freizeit zusammen geschraubt haben. Aber auch bei Indie Entwicklern kann man das immer wieder erleben. Da gab es auch so ein langsames Adventure Spiel, das eigentlich VR Support kriegen sollte, wurde aber gestrichen nachdem es den Entwicklern selbst beim ausprobieren sofort Übel wurde und sie scheinbar nicht dahinter kamen woran es exakt lag.
Und ja, ich hatte für den Fall der Fälle für die ersten Tage mir auch ein paar Tabletten gegen Reisekrankheit geholt, auf Ingwer Basis, also eher harmloses Zeug. Half aber auch etwas, Ingwer ist da ein gutes Mittel gegen. Aber das brauchte ich nur die ersten Tage, da hatte ich es etwas übertrieben. Aber wie gesagt, das betraf das Rift DK2, die finale Rift ist noch mal um einiges besser und macht daher generell weniger Probleme, die 75Hz des DK2 sind eben allein schon grenzwertig.
