Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
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- Wigggenz
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Es kommt drauf an. Klar sollten in Rollenspielen etwa die Autoren von der ersten Minute an dabei sein. Das gilt jedoch nicht uneingeschränkt.
Eine vorher stehende Story kann die Entwicklung des Gameplay einengen, denn nicht jedes Feature, jede Idee für coole Passagen oder Spielmechaniken lässt sich nachträglich darin einkleiden, gilt natürlich auch andersherum. So besteht die Gefahr fauler Kompromisse, unter denen dann entweder Gameplay oder die innere Schlüssigkeit der Spielgeschichte leiden. Idealerweise arbeitet man von Anfang an zusammen und ergänzt sich gegenseitig ohne dass die Entwickler den Autoren voraus wären oder anders herum. Das würde zwar das beste und in sich geschlossenste Ergebnis hervorbringen, aber auch nur bei einem perfekten eingespielten Team funktionieren, sozusagen Ausnahmekünstler unter den Spielemachern.
Man wird sich wohl für die Kompromisslösung entscheiden müssen und zuerst im Wesentlichen die Story/ Lore oder schon ein relativ detailliertes Gameplaykonzept stehen haben, für einzelne Aspekte oder Passagen des Spiels dann das Gleiche Dilemma noch einmal in klein. Die Kunst ist, zu erkennen, wann welchem von beiden der Vorzug zu geben ist. Grobe Vorüberlegungen zähle ich hier nicht mit.
Was ich jedoch für eine ganz schlechte Idee halte, ist, beides völlig unabhängig voneinander laufen zu lassen und erst am Ende zusammenzuführen. Das kann man vielleicht bei Platformern machen oder ähnlichen Spielen wo die Story nicht mehr als Alibi-Funktion hat, aber da braucht man sich keine Autoren.
Eine vorher stehende Story kann die Entwicklung des Gameplay einengen, denn nicht jedes Feature, jede Idee für coole Passagen oder Spielmechaniken lässt sich nachträglich darin einkleiden, gilt natürlich auch andersherum. So besteht die Gefahr fauler Kompromisse, unter denen dann entweder Gameplay oder die innere Schlüssigkeit der Spielgeschichte leiden. Idealerweise arbeitet man von Anfang an zusammen und ergänzt sich gegenseitig ohne dass die Entwickler den Autoren voraus wären oder anders herum. Das würde zwar das beste und in sich geschlossenste Ergebnis hervorbringen, aber auch nur bei einem perfekten eingespielten Team funktionieren, sozusagen Ausnahmekünstler unter den Spielemachern.
Man wird sich wohl für die Kompromisslösung entscheiden müssen und zuerst im Wesentlichen die Story/ Lore oder schon ein relativ detailliertes Gameplaykonzept stehen haben, für einzelne Aspekte oder Passagen des Spiels dann das Gleiche Dilemma noch einmal in klein. Die Kunst ist, zu erkennen, wann welchem von beiden der Vorzug zu geben ist. Grobe Vorüberlegungen zähle ich hier nicht mit.
Was ich jedoch für eine ganz schlechte Idee halte, ist, beides völlig unabhängig voneinander laufen zu lassen und erst am Ende zusammenzuführen. Das kann man vielleicht bei Platformern machen oder ähnlichen Spielen wo die Story nicht mehr als Alibi-Funktion hat, aber da braucht man sich keine Autoren.
- Temeter
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Naja, wenn im Normalfall schon Uncharted's Charachtere gelobt werden, dann liegt das Maß natürlich tief.RRRabbid/Gamer hat geschrieben:Auf der einen Seite verstehe ich die Ansicht, dass Spiele oftmals erst ihre Gameplay-Mechaniken erhalten und erst im Nachhinein eine Story erzählt wird.
Im Falle von Rise of the Tomb Raider kann man beispielsweise noch vor dem Kreieren der Story festlegen, dass Lara jetzt hier und dort langklettern, da und wo durchschwimmen, und die Gegner so und so platt machen kann.
Aber trotzdem muss einfach mal erwähnt werden:
Die Story und Inszenierung von Rise of the Tomb Raider ist GRAUENHAFT.
Vielleicht nicht im Sinne von dumm oder schlecht, sondern einfach viiiiel zu amateurhaft und wirkt im Großen und Ganzen eher wie ein Stück der freiwilligen Theater-AG.
Deshalb ist es mir imho vollkommen unverständlich, wie das Spiel bitteschön den Writers Guild Award bekommen konnte.
Vermutlich nur aufgrund des Rufes Mrs. Pratchett's Vaters.
- RRRabbid/Gamer
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Zu Uncharted kann ich leider nichts sagen, aber allein von den Gameplay-Schnipseln die man zu jedem Uncharted-Teil sieht, erkennt man, dass Nathan Drake wenigstens etwas schnippig, leicht arogant, vielleicht sogar ein Arschloch ist 
In Tomb Raider und vorallem Rise of the Tomb Raider sind alle Charaktere komplett makellos, arschnett, blablabla.
Kurzum: sauöde.
In Tomb Raider und vorallem Rise of the Tomb Raider sind alle Charaktere komplett makellos, arschnett, blablabla.
Kurzum: sauöde.
- Xris
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Ich denke das es da draußen einige Leute gibt die der Meinung sind das die allermeisten Geschichten in Viedeospielen einfach nicht gut sind. Deshalb funktioniert ein Spiel für mich nicht ohne ein gutes Gameplay. Im Prinzip spricht die News das auch indirekt an. Genauer auf den Punkt gebracht hat das vor ein paar Jahren Naughty Dog. Als sie kritisierten das sich Videospiele in punkto Storytelling nicht wirklich weiterentwickeln.Für meinen persönlichen Geschmack liegt sie richtig, Games funktionieren für mich nur ganz ganz selten ohne vernünftige, gut inszenierte Story - egal wie gut das Gameplay ist. Ich weiß aber, dass es da draußen viele Leute gibt, die nicht unbedingt gute Geschichten brauchen
Ich vertrette was die Story in Videospielen anbelangt eher die Meinung das weniger manchmal mehr ist. Ein Dark Souls empfinde ich alleine schon durch die dichte Atmosphöre tausendmal intensiver als bspw. Ein Dialogmonster ala Mass Effect. Nur dabei anstatt mittendrin. Wie im Kino halt.
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Phayne
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Ich denke auch, dass es hier maßgeblich darauf ankommt, was für eine Art Spiel man denn erschaffen möchte. Wenn ich an Team Fortress 2, Warframe, LoL oder Orcs Must Die denke, funktioniert das ganze auch wunderbar ohne Story, weil das Gameplay einfach kurzweilig ist und sich quasi alleine trägt.
Möchte man allerdings ein Spiel bringen, in dem man eine Geschichte erzählt, sollte eben jene Geschichte dann auch rund sein und sich vernünftig einfügen. Uncharted 1-3 nehme ich da mal als positives Beispiel. Ist es der heilige Gral der Erzählkunst? Wahrscheinlich nicht, aber die Charaktere harmonieren gut, die Story ist in sich rund und die Inszenierung macht Laune. Call of Duty MW 1, ähnliches Beispiel, ein (Michael Bay)-Film zum MItmachen.
Als krasses Negativbeispiel würde mir jetzt Kingdoms of Amalur Dingensbums einfallen. Was hat man vor Release nicht mit Namen um sich geworfen, wer alles tolles die Geschichte schreibt. Und am Ende war das Ding so elend lahm, dass ich persönlich nicht großartig über das Startdorf hinausgekommen bin.
Ich denke, Ziel sollte im Allgemeinen sein, den Autor von Anfang an mit in die Entwicklung einzubeziehen, und ihm nicht 12 fertige Level hinzulegen (Wüste, Schnee, Wald, Unterwasser, Berge.. äh.. Höhle?) mit der Aufforderung, dass doch bitte alles logisch mit einer packenden Story zu verknüpfen, so bis gestern möglichst.
Möchte man allerdings ein Spiel bringen, in dem man eine Geschichte erzählt, sollte eben jene Geschichte dann auch rund sein und sich vernünftig einfügen. Uncharted 1-3 nehme ich da mal als positives Beispiel. Ist es der heilige Gral der Erzählkunst? Wahrscheinlich nicht, aber die Charaktere harmonieren gut, die Story ist in sich rund und die Inszenierung macht Laune. Call of Duty MW 1, ähnliches Beispiel, ein (Michael Bay)-Film zum MItmachen.
Als krasses Negativbeispiel würde mir jetzt Kingdoms of Amalur Dingensbums einfallen. Was hat man vor Release nicht mit Namen um sich geworfen, wer alles tolles die Geschichte schreibt. Und am Ende war das Ding so elend lahm, dass ich persönlich nicht großartig über das Startdorf hinausgekommen bin.
Ich denke, Ziel sollte im Allgemeinen sein, den Autor von Anfang an mit in die Entwicklung einzubeziehen, und ihm nicht 12 fertige Level hinzulegen (Wüste, Schnee, Wald, Unterwasser, Berge.. äh.. Höhle?) mit der Aufforderung, dass doch bitte alles logisch mit einer packenden Story zu verknüpfen, so bis gestern möglichst.
- 3nfant 7errible
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Diese Art von Vorträgen werde ich nie verstehen. Dabei ist das Thema völlig egal. Der gute Warren Spector macht sowas ja auch mal ganz gerne, und ich frage mich dann immer: zu wem genau sprechen die da jetzt eigentlich? Es gibt doch viele Entwickler, die, wenn sie sowas hören, sich fragen müssen... hää? wir machen das doch schon genau so! Was will die Olle/der alte Sack überhaupt?, oder Nope, danke. Wir machen das absichtlich ganz anders, weil wir nen Kack auf das und das geben, und für uns eher das und das im Vordergrund steht. etc etc... es gibt so viele Möglichkeiten wie man auf diese Ich-hab-aber-jetzt-die-geilste-Formel-und-lasst-uns-das-jetzt-alle-mal-genau-so-machen-Nasen antworten kann
Nungut, so ganz nutzlos sind solche Vorträge aber auch nicht..... so weiss zumindest jeder, welche bornierte Diva man besser nicht engagiert
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- Skabus
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Stalkingwolf hat geschrieben:Dragon's Dogma hat ne Story?
Made my day!
MfG Ska
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Ein Game ist einfach kein Buch oder ein Film - Ich lobe Spiele die eine gut Ausgearbeitete Story haben. Was ich jedoch oft vermisse sind Ausgearbeitete Spielchars z.B. was Passiert wenn ich dies oder Jenes tue, mit diesem oder jenem NPC in Bezug auf Story u. Charmerkmale. Ein Autor der sich in solch eine Branche begibt sollte mehr können als Geschichten Niederzuschreiben. Er sollte sich dessen bewusst sein, das das Visuelle u. direktere Erlebniss ein anderes darstellt als mit den Augen über einen Text zu fahren u. seine Fantasie anzuregen. Die Arbeit von Autor, Director u. Desighn müssen hier je nach Konzept in einem Guss ineinander Zusammenfließen, wenn die Story beim Gameplay eine Relevanz darstellen soll. Ansonsten gibts ja als alternative begehbare Scribtmonster wie TR. Dann kommt noch die große Massenkompatibilität hinzu, weshalb dann auch solche Titel dan eher im Nischendasein steckenbleiben.
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herrdersuppen
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Naja gerade kleinere Studios werden sich erstmal hauptsächlich auf die Mechanik konzentrieren. Obwohl es auch drauf ankommt wo die Schwerpunkte des Spiels liegen sollen und welcher Personen da am Hebel sitzen.
Moment gibt es für meinen Geschmack eher zu viele Spiele, die in Richtung Wandersimulator gehen bzw. Bei denen die Mechanik eher um die Story gebastelt wurde.
Wie mein Vorredner schon sagte vermisst man bei vielen Spielen ein vernünftiges Konsequenzsystem. Innovationstechnisch bewegen wir uns im Bereich Story da seit Jahren auf dem gleichen Niveau.
Moment gibt es für meinen Geschmack eher zu viele Spiele, die in Richtung Wandersimulator gehen bzw. Bei denen die Mechanik eher um die Story gebastelt wurde.
Wie mein Vorredner schon sagte vermisst man bei vielen Spielen ein vernünftiges Konsequenzsystem. Innovationstechnisch bewegen wir uns im Bereich Story da seit Jahren auf dem gleichen Niveau.
- Mr-Red-M
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Was habt ihr eigentlich immer mir diesem Konsequentzsystem?herrdersuppen hat geschrieben:Naja gerade kleinere Studios werden sich erstmal hauptsächlich auf die Mechanik konzentrieren. Obwohl es auch drauf ankommt wo die Schwerpunkte des Spiels liegen sollen und welcher Personen da am Hebel sitzen.
Moment gibt es für meinen Geschmack eher zu viele Spiele, die in Richtung Wandersimulator gehen bzw. Bei denen die Mechanik eher um die Story gebastelt wurde.
Wie mein Vorredner schon sagte vermisst man bei vielen Spielen ein vernünftiges Konsequenzsystem. Innovationstechnisch bewegen wir uns im Bereich Story da seit Jahren auf dem gleichen Niveau.
Wie soll das funktionieren?
Ein Film, ein Buch und eben auch ein Videospiel wird immer nur eine Geschichte erzählen.
Und ein Spiel muss das nicht mal zwingend...
Selbst Titel wie Until Dawn und Beyond, etc... sind doch nur mit leichten dezenten Entwicklungen versehen,
die einem nur die Möglichkeit der Konsequenzen der Entscheidungen vorgaukeln.
Im Endeffekt gibt es nur ein paar mögliche Entwicklungen die sich jemand ausgedacht hat.
Und diese werden sich auch niemals ändern.
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katzenjoghurt
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Seh ich grad umgekehrt... Grad in kleineren Studios (wo die Story vielleicht sogar von einemherrdersuppen hat geschrieben:Naja gerade kleinere Studios werden sich erstmal hauptsächlich auf die Mechanik konzentrieren.
der Entwickler selbst kommt) geht das noch.
Wenn Du dann aber so'n Rudel Design-Diven hast, werden die sich nur ungern von so'ner
Writerin reinreden lassen wollen und sie in jedes Meeting mitschleppen.
Wobei sie dann zwar von Anfang an dabei wäre aber 95% der Entwicklungszeit nix zu tun hat.
-
Marobod
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
herrdersuppen hat geschrieben:Naja gerade kleinere Studios werden sich erstmal hauptsächlich auf die Mechanik konzentrieren. Obwohl es auch drauf ankommt wo die Schwerpunkte des Spiels liegen sollen und welcher Personen da am Hebel sitzen.
Moment gibt es für meinen Geschmack eher zu viele Spiele, die in Richtung Wandersimulator gehen bzw. Bei denen die Mechanik eher um die Story gebastelt wurde.
Wie mein Vorredner schon sagte vermisst man bei vielen Spielen ein vernünftiges Konsequenzsystem. Innovationstechnisch bewegen wir uns im Bereich Story da seit Jahren auf dem gleichen Niveau.
Divinity Original Sin, da wurde die Story parallel zum Gamedesign entwickelt. larian ist jetzt nicht unbedingt als Spieleproduzentengigant bekannt
Weiß gar nicht was die leute an der Story von Dragons Dogma auszusetzen haben, sie ist mehr und auch besser als in Darks Souls (ich mag die Soulsreihe irgendwie gar nicht mehr)
Generell hat man viel der Story nur mitbekommen wenn man bestimtme Events triggert, die einem das Spiel aehnlich wie Way of the Samurai einfach nicht mitteilt
Generell will das Spiel glaub ich nicht zu Episch werden, ist so eine Mischung aus Kings Field (nein nicht Dark Souls) Elementen und Monsterhunter , und ein paar weiteren kleineren Feinheiten anderer Spiele. Aber genug um gut zu sein.
Um den Bogen zu finden, die die Dragons Dogma geschichte fuehlt sich jetzt nicht an , als waere sie als Notnagel nachtraeglich eingebunden. Sie ist lediglich minimalistisch, und wie schon erwaehnt, nimmt dieses Spiel einen ueberhaupt nicht an die hand und zeigt Dir immer wo Du was erleben kannst und mußt. Mir sind ein paar Quests entgangen weil ich mich n Scheiß um manche NPC gekuemmert habe , oder aus Spaß Leute die Klippen runter werfe und vergesse sie spaeter (sie respawnen) nochmal anzuquatschen
- MrLetiso
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Spricht Frau Pratchett jetzt eigentlich im Zorn, da sie sich an den Totalausfall im ersten Tomb Raider Reboot erinnert fühlte? o_ô
Im Prinzip hat sie ja Recht.
Im Prinzip hat sie ja Recht.
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GoodOldGamingTimes
- Beiträge: 670
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
Gameplay > Story
Ein Spiel mit guter Story spiele ich vielleicht 4-5 mal durch, eines mit gutem Gameplay 100-mal.
Aber, viel wichtiger ist: Heutzutage ist für viele eine gute Story = Story ist packend inszeniert.
Das die Story von CoD genauso viel Inhalt hat wie bei Doom. Interessiert keinen. Viel Krach und Boom in den Zwischensequenzen = gute Story, besser als Doom.
Dragon Age Inquisition hat voll die geiler Story!? Nein sie ist inhaltlicher Müll. Nicht besser als die von Baldurs Gate oder einem Gothic/Risen. Aber halt packend und aufwändiger inszeniert.
Nicht das ich gute Story in Spielen keine Beachtung schenke ( P:T, TLoU). Ich weiß eine gute Story zu schätzen ( Auch hier wieder: gute Story = Inhalt der Story und nicht ihre Inszenierung). Aber Spiele sind nunmal Spiele. Und bei einem Spiel sollte zuerst das Gameplay an vorderster Stelle stehen.
Und da muss ich der Frau Pratchett auch in gewisser weise Recht geben:
Storys von Spielen waren in den 90igern oder frühen 2000 nicht besser oder schlechter, sie waren nur besser mit dem Gameplay verzahnt. Was auch daran lag das die Story aus dem Team heraus kam und nicht von einem externen.
Beispiel Tomb Raider: Die Story der alten TR Teile ist nicht schlechter oder besser als die der Reboots, aber halt besser in das Gameplay der Spiele integriert.
Ein Spiel mit guter Story spiele ich vielleicht 4-5 mal durch, eines mit gutem Gameplay 100-mal.
Aber, viel wichtiger ist: Heutzutage ist für viele eine gute Story = Story ist packend inszeniert.
Das die Story von CoD genauso viel Inhalt hat wie bei Doom. Interessiert keinen. Viel Krach und Boom in den Zwischensequenzen = gute Story, besser als Doom.
Dragon Age Inquisition hat voll die geiler Story!? Nein sie ist inhaltlicher Müll. Nicht besser als die von Baldurs Gate oder einem Gothic/Risen. Aber halt packend und aufwändiger inszeniert.
Nicht das ich gute Story in Spielen keine Beachtung schenke ( P:T, TLoU). Ich weiß eine gute Story zu schätzen ( Auch hier wieder: gute Story = Inhalt der Story und nicht ihre Inszenierung). Aber Spiele sind nunmal Spiele. Und bei einem Spiel sollte zuerst das Gameplay an vorderster Stelle stehen.
Und da muss ich der Frau Pratchett auch in gewisser weise Recht geben:
Storys von Spielen waren in den 90igern oder frühen 2000 nicht besser oder schlechter, sie waren nur besser mit dem Gameplay verzahnt. Was auch daran lag das die Story aus dem Team heraus kam und nicht von einem externen.
Beispiel Tomb Raider: Die Story der alten TR Teile ist nicht schlechter oder besser als die der Reboots, aber halt besser in das Gameplay der Spiele integriert.
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maho76
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Re: Rhianna Pratchett: Story-Autoren werden oft zu spät in die Entwicklung von Spielen einbezogen
die frau hat vollkommen recht ... bei adventures, Rollenspielen und storygames, eben dort wo überhaupt Autoren im klassischen sinne gebraucht werden. sollte sie sich mal ein sonic the hedgehog zu gemüte führen (oder donkey kong oder den MSFS o.ä.) dann wird sie ihre Meinung auch revidieren und einschränken. 
