Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
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- Aquetas
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Max Payne 3 oder auch Cutscene - The Game. Das einzige was mir von dem Spiel in Erinnerung geblieben ist, ist die Tatsache, dass man alle Nase lang von einer Cutscene (mit diesem nervigen Verzerrungs-Filter) aus dem Geschehen gerissen wurde. Das hat mich unheimlich gestört.
- TheLaughingMan
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Das Lob kann ich auch nicht teilen.
Der Wechsel des Szenarios hat mir nichts ausgemacht. Aber das Gameplay, welches IMO nicht an die Vorgänger rangereicht hat sowie die ständigen Pseudo Bedeutungsschwangeren überdrehten Sequenzen haben mir das Spiel echt verdorben.
Der Wechsel des Szenarios hat mir nichts ausgemacht. Aber das Gameplay, welches IMO nicht an die Vorgänger rangereicht hat sowie die ständigen Pseudo Bedeutungsschwangeren überdrehten Sequenzen haben mir das Spiel echt verdorben.
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johndoe1197293
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Der saufende Cop, der sich selbst zerstört, weil er den Verlust seiner Liebsten nicht verarbeiten kann, gehört ja eigentlich zum Standardrepertoire des Genres, also würde ich das dem Spiel nicht unbedingt ankreiden wollen. Beim dritten Teil trieft es zwar nur so vor diesem Selbstmitleid, aber eigentlich nur bis zur Hälfte des Spiels.
Und eigentlich ist die fiebrige, grelle Inszenierung der Cutscenes konsequent: jeder der mal Urlaub im sonnigen Süden gemacht und sich dort die Kante gegeben hat, weiß wie es sich am nächsten Tag in der puren Hitze anfühlt auch nur einen Schritt vor den anderen zu setzen. Deswegen betrachte ich die Inszenierung quasi als Visualisierung von Max`Innenwelt und physischem Zustand. Gefällt mir zwar weniger als die klassische Noir Krimi-Darstellung der Vorgänger, hat mMn aber durchaus seinen Sinn.
Und eigentlich ist die fiebrige, grelle Inszenierung der Cutscenes konsequent: jeder der mal Urlaub im sonnigen Süden gemacht und sich dort die Kante gegeben hat, weiß wie es sich am nächsten Tag in der puren Hitze anfühlt auch nur einen Schritt vor den anderen zu setzen. Deswegen betrachte ich die Inszenierung quasi als Visualisierung von Max`Innenwelt und physischem Zustand. Gefällt mir zwar weniger als die klassische Noir Krimi-Darstellung der Vorgänger, hat mMn aber durchaus seinen Sinn.
- ZackeZells
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Der Multiplayer war zumindest auf der 360 einer der besten die ich je gespielt habe - Sehr fein, alla "easy to learn, hard to master" 
Schade das der MP nach einigen Monaten Cheaterverseucht war...
Schade das der MP nach einigen Monaten Cheaterverseucht war...
- NotSo_Sunny
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Die Story war vielleich nicht übermäßig originell, aber solide erzählt und hat mich seiner Zeit auch gut unterhalten. Wirklich gestört hat mich nur, dass der Plot imo nicht an Teil2 ranpasste, da dieser eigentlich schon das ganze Selbstmitleid zur Selbstfindung Thema durchgekaut hatte.
Dafür hat man aber mit dem Man on Fire Stil weitesgehend sein eigenes Ding gemacht und mir gefiels.
Gameplay war imo auch top. Erst letztens mal wieder dran gedacht, das Spiel rauszuholen, weils man es, genau wie die Vorgänger, einfach immer mal wieder spielen kann, da die Action einfach "flutscht" - Naja, abegesehen von dem grauenvollen Gameplay-Cutscene-Pasing, welches Aquetas schon erwähnte.
Dafür hat man aber mit dem Man on Fire Stil weitesgehend sein eigenes Ding gemacht und mir gefiels.
Gameplay war imo auch top. Erst letztens mal wieder dran gedacht, das Spiel rauszuholen, weils man es, genau wie die Vorgänger, einfach immer mal wieder spielen kann, da die Action einfach "flutscht" - Naja, abegesehen von dem grauenvollen Gameplay-Cutscene-Pasing, welches Aquetas schon erwähnte.
- SethSteiner
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Max Payne 3 war schon ein ziemlich ordentliches Spiel aber irgendwie nicht wirklich ein Max Payne. Klar da war Bullet Time, da war immer noch der Versuch irgendwie Tiefe zu erzeugen aber es fühlte sich trotzdem nicht an Max Payne 1 und 2, die einfach eine unheimliche (im wahrsten Sinne des Wortes) Atmosphäre erzeugten. Ich denke Max Payne 3 hätte super ohne Max Payne funktioniert. Das Geld war das Spiel definitiv Wert, alles ist ziemlich ordentlich umgesetzt aber in meinem Max Payne Kanon ist nach 2 trotzdem Schluß.
- adventureFAN
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Naja, also ich fand schon das es Max Payne-mäßig war... ich meine, wolltet ihr wirklich wieder das 3. mal einen Max Payne der im New Yorker Untergrund "aufräumt"? Ich fand es ziemlich realistisch das Max keinen Bock mehr auf den New Yorker Sumpf hatte und deshalb einen Tapetenwechsel wollte. Leider war das ein Griff ins Klo, weil er durch seinen Job und sein Talent (Security passt halt auch Wunderbar zu einem Ex-Cop) wieder dort gelandet ist, wo er eigentlich raus wollte.
Ne, also ich hatte auch keine großen Probleme mit dem "neuen" Max Payne.
Gerade als die ersten Screenshots von einem alten Glatzen-Max in Umlauf gebracht wurde, war ich hellauf begeistert während alle anderen rumgemotzt haben.
Ne, also ich hatte auch keine großen Probleme mit dem "neuen" Max Payne.
Gerade als die ersten Screenshots von einem alten Glatzen-Max in Umlauf gebracht wurde, war ich hellauf begeistert während alle anderen rumgemotzt haben.
- Kajetan
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Das Art Design der Cutscenes macht da schon Sinn, stimmt. Nur ... es waren einfach viel zu viele Cutscenes. Hier wurde nicht mit den Mitteln des Videospieles eine Geschichte erzählt, sondern mit den Mitteln eines Filmes. Und das so penetrant und oft, dass es schnell nervtötend wurde.CryTharsis hat geschrieben:Und eigentlich ist die fiebrige, grelle Inszenierung der Cutscenes konsequent: jeder der mal Urlaub im sonnigen Süden gemacht und sich dort die Kante gegeben hat, weiß wie es sich am nächsten Tag in der puren Hitze anfühlt auch nur einen Schritt vor den anderen zu setzen. Deswegen betrachte ich die Inszenierung quasi als Visualisierung von Max`Innenwelt und physischem Zustand. Gefällt mir zwar weniger als die klassische Noir Krimi-Darstellung der Vorgänger, hat mMn aber durchaus seinen Sinn.
Soweit ich weiß, wurde MP3 auch nicht direkt bei Rockstar entwickelt, sondern im Namen von Rockstar durch ein externes Team. Weil ... Rockstar-Spiele sind in der Hinsicht normalerweise um Größenordnungen besser. Da spielt man und schaut nicht.
- ZackeZells
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Der Focus bei MP3 lag auf dem multiplayer Teil, nicht auf der Single player experience - oder weshalb wurde mit MP3 der R* Social Club eingeführt?
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johndoe1197293
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Rockstars Internetportal wurde schon früher eingeführt.ZackeZells hat geschrieben:Der Focus bei MP3 lag auf dem multiplayer Teil, nicht auf der Single player experience - oder weshalb wurde mit MP3 der R* Social Club eingeführt?
Der Fokus auf den MP war aber ziemlich stark, das stimmt. Sah man schon an den trailern, unter denen kaum einer dabei war, der sich auf den SP bezogen hatte.
- darkmojo
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Als Max Payne fand ich es jetzt auch nicht sonderlich prickelnd...wenn man sich aber beharrlich genug einredet, es handele sich in Wirklichkeit um Die Hard - Max sieht ja zum Ende im Unterhemd, ohne Haare, auch dankbarerweise bisl so aus wie Willis/McClane - dann...ja dann isses leider absolut genial^^
- SethSteiner
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Ich wollte gar keinen neuen Max Payne und sehe da immer noch keinen Sinn. Max Story war erzählt und die Fortsetzung ziemlich hanebüchen. Ein Tapetenwechsel? Sicher why not aber Max Payne ist nicht Duke Nukem. So actionreich wie die zwei Spiele auch waren, war die Geschichte konsequent und machte keinen Hehl daraus, wie es in Max Kopf vorging. Dass er dann an einen der kriminellsten Orte der Welt zieht und einen Bodyguard mimt, obwohl Gewalt und Tod ebenso vorprogrammiert ist wie alle Erinnerungen an das was hinter ihm liegt, war entsprechend unglaubwürdig. Sich ein drittes mal in Selbstmitleid zu ergehen war dann auch dementsprechend überflüssig. Das rummotzen hätte man sich erspart, wenn man einfach einen anderen Namen gewählt hätte und du wärst genauso hellauf begeistert, weil das Spiel ja immer noch dasselbe wäre. So haftet dem Spiel nun Mal auf ewig der Makel an einer unnötigen Fortsetzung zusein.adventureFAN hat geschrieben:Naja, also ich fand schon das es Max Payne-mäßig war... ich meine, wolltet ihr wirklich wieder das 3. mal einen Max Payne der im New Yorker Untergrund "aufräumt"? Ich fand es ziemlich realistisch das Max keinen Bock mehr auf den New Yorker Sumpf hatte und deshalb einen Tapetenwechsel wollte. Leider war das ein Griff ins Klo, weil er durch seinen Job und sein Talent (Security passt halt auch Wunderbar zu einem Ex-Cop) wieder dort gelandet ist, wo er eigentlich raus wollte.
Ne, also ich hatte auch keine großen Probleme mit dem "neuen" Max Payne.
Gerade als die ersten Screenshots von einem alten Glatzen-Max in Umlauf gebracht wurde, war ich hellauf begeistert während alle anderen rumgemotzt haben.
- Kajetan
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Die Umsätze sollen ja auch nicht so dolle gewesen sein, dafür das Budget horrend hoch. Da hatte wohl jemand die Popularität des Namens "Max Payne" falsch eingeschätzt. Bekannt? Ja, natürlich. Aber populär genug, dass eine Fortsetzung (gleichgültig, wie sinnig sie im Rahmen der bisherigen Story ist oder nicht) mit einem TripleA-Budget rentabel wird? Offensichtlich nicht.SethSteiner hat geschrieben:So haftet dem Spiel nun Mal auf ewig der Makel an einer unnötigen Fortsetzung zusein.
- Mr.Prinz
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Komisch, wie heute ausgerechnet diese News kommt, an dem ich sogar zufälligerweise mal wieder Max Payne 3 gespielt habe. xD
Max Payne 3 ist ein solides Spiel. Auch wenn mir das Setting und die Story nicht so sehr gefällt wie bei den ersten beiden Teilen. Ich fand z.B. die flashbacks, in denen man Max in New York spielt, waren die besten Kapitel. Ich hätte mir genau so ein Stil durchweg wieder gewünscht. Von der Shootermechanik her fand ich war es bis dahin allen vorherigen Teilen überlegen. Aber von der Story her leider weit hinten.
Ich hoffe doch auf ein Max Payne 4, das zeitlich vor Max Payne 3 spielt und das Noir-Thema in New York wieder aufgreift.
Max Payne 3 ist ein solides Spiel. Auch wenn mir das Setting und die Story nicht so sehr gefällt wie bei den ersten beiden Teilen. Ich fand z.B. die flashbacks, in denen man Max in New York spielt, waren die besten Kapitel. Ich hätte mir genau so ein Stil durchweg wieder gewünscht. Von der Shootermechanik her fand ich war es bis dahin allen vorherigen Teilen überlegen. Aber von der Story her leider weit hinten.
Ich hoffe doch auf ein Max Payne 4, das zeitlich vor Max Payne 3 spielt und das Noir-Thema in New York wieder aufgreift.
- sourcOr
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Re: Max Payne 3: Nachträgliches Lob von Serienmitbegründer Sam Lake
Weiß net... für mich war das einfach eine 1:1-Kopie des Stils von Domino und Man on Fire. Das fand ich schon ziemlich speziell, deshalb hat mich das auch nur an diese Filme erinnert.CryTharsis hat geschrieben:Und eigentlich ist die fiebrige, grelle Inszenierung der Cutscenes konsequent: jeder der mal Urlaub im sonnigen Süden gemacht und sich dort die Kante gegeben hat, weiß wie es sich am nächsten Tag in der puren Hitze anfühlt auch nur einen Schritt vor den anderen zu setzen. Deswegen betrachte ich die Inszenierung quasi als Visualisierung von Max`Innenwelt und physischem Zustand. Gefällt mir zwar weniger als die klassische Noir Krimi-Darstellung der Vorgänger, hat mMn aber durchaus seinen Sinn.
Warn ganz guter Shooter mit imho (und afair) enttäuschender Story und schlechter Fortführung der traditionellen inneren Monologe. Der Witz ist, dass ich damals noch dachte, 4players hätte dem Spiel nen Goldaward verpasst und ich mich nach dem Zocken noch gewundert hatte, wie zum Himmel das zustande kam. Hatte die Wertung mit der von Red Dead Redemption verwechselt
