Oculus Rift: Palmer Luckey kann wegen Vertragsverletzung angeklagt werden

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unknown_18
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey kann wegen Vertragsverletzung angeklagt werden

Beitrag von unknown_18 »

Temeter  hat geschrieben:Stimmt schon, unsere Kommentare sind im Grunde ziemlich beliebig. Ich nehme mir aber einfach mal heraus, bis wir weitere Infos haben, mir eine willkürliche Meinung zu bilden. :ugly:
Im Grunde hab ich daher keine wirkliche Meinung dazu, Luckey kann schuldig sein, viel oder wenig oder eben auch gar nicht. Vielleicht erfahren wir es irgendwann mal, vielleicht auch nicht, weil es ja auch nicht unüblich ist in der Branche stillschweigende Vereinbarungen zu treffen, meist gegen eine Geldsumme und dann hört man nie wieder was davon. Aber selbst das kann man nicht immer automatisch als Schuldeingeständnis sehen, oft machen Firmen das auch nur, weil es sich hinzieht, es zu lange schlechte PR für die Firma generiert und deren Image schadet. So ein Verfahren gilt eben nicht immer unbedingt als "auch schlechte PR ist gute PR".
Naja, das ganze kling einfach so unglaubwürdig, und das amerikanische Patentrecht ist in der Technikbranche sowieso super problematisch. Selbst wenn man ihm etwas rechtlich anlasten könnte, wäre es fraglich, inwiefern das ganze Gerecht wäre.
Naja, es wird behauptet bis 2012 hatte man Kontakt zu Luckey und hat Infos ausgetauscht und 2012 kam eben auch die Kickstarter Kampagne. Von daher kann ich mir da wirklich kein Urteil von bilden, zu wenig Detail Infos, zu viele Möglichkeiten.
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Wigggenz
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Re: Oculus Rift: Palmer Luckey kann wegen Vertragsverletzung angeklagt werden

Beitrag von Wigggenz »

Was hier rechtens ist lässt sich nur anhand des Inhalts der Vertraulichkeitsvereinbarung beurteilen. Dann werden unabhängige Sachverständige dann Luckeys Arbeit bei Oculus damit abgleichen müssen.

Sollte Luckey demnach tatsächlich geschützte Informationen verwendet haben, sehe ich auch kein Problem darin, wenn er nun Schadensersatz zahlen muss (außer in der Höhe, darüber entscheiden leider auch oft genug Jurys, die mal gar keinen Plan von Verhältnismäßigkeit haben).