Es muss sich ja nicht zwingend inhaltlich um die Zeit nach den Ereignissen mit Geralt drehen.
Gerade um die Wünsche des durch freie Charaktergestaltung verwöhnten Spielers zu erfüllen, könnte ich mir auch einen Witcher-Teil mit freier Charaktergestaltung, in der Vergangenheit, als junger Anfänger-Witcher vorstellen.
D.h. man spielt Junge oder Mädchen, beginnt das Tutorial, und schliesst dieses, wenn man sich gut genug fühlt, mit dem Trial of the Grasses ab. Sogar schon da gibt es genügend Story-Potential, um mit den Mitstreitern genügend Emotionales zu erleben (auch kein Wunder bei nur 30% Überlebenschance).
Außerdem könnte man die verschiedenen Witcher-Schulen unterbringen, als Teil einer Klassenwahl (man spielt halt immer noch einen Witcher, was das Questdesign erleichtert, aber eben mit mehr Fokus auf das eine oder andere, also mehr 'Schleicher/Assassine', schwerer Kämpfer, Potionbenutzer, Zeichen-Einsatz, ..).
Es gibt doch sicher etliche Bezüge auf vergangene Großtaten der Witcher, so wie Vesemir davon schwärmt, oder sonst in der (vermutlich mehr vom Entwickler, weniger vom Author der Bücher, gestaltete Andeutungen auf Vergangenes), was man zu einem Setting irgendwann in der Vergangenheit aufbauen könnte.
Da die Witcher alle recht alt werden, könnte man auch Geralt, Vesemir etc. auftauchen lassen, oder z.B. eben die Witcher, deren Ausrüstung man in Teil 3 findet.
Potential gibt es sicher genug, auch innerhalb des Limits 'spiele einen Witcher' mehr zu bieten (gerade wenn man sich von Geralt löst).
CD Projekt RED: "Es wäre unfair, wenn wir keine Witcher-Spiele mehr machen würden"
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Rapunzel
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Re: CD Projekt RED: "Es wäre unfair, wenn wir keine Witcher-Spiele mehr machen würden"
Eine nette Idee. Aber das mit der Geschlechterwahl würde nicht so funktionieren da es keine weiblichen Hexer gibt (Hexerinnen). Die einzige Ausnahme war /ist Ciri und die hat die Hexerausbildung nicht mal abgeschlossen. Soll heißen, sie ist weder ein Mutant, noch kann sie Zeichen wirken.Rapunzel hat geschrieben:Es muss sich ja nicht zwingend inhaltlich um die Zeit nach den Ereignissen mit Geralt drehen.
Gerade um die Wünsche des durch freie Charaktergestaltung verwöhnten Spielers zu erfüllen, könnte ich mir auch einen Witcher-Teil mit freier Charaktergestaltung, in der Vergangenheit, als junger Anfänger-Witcher vorstellen.
D.h. man spielt Junge oder Mädchen, beginnt das Tutorial, und schliesst dieses, wenn man sich gut genug fühlt, mit dem Trial of the Grasses ab. Sogar schon da gibt es genügend Story-Potential, um mit den Mitstreitern genügend Emotionales zu erleben (auch kein Wunder bei nur 30% Überlebenschance).
Außerdem könnte man die verschiedenen Witcher-Schulen unterbringen, als Teil einer Klassenwahl (man spielt halt immer noch einen Witcher, was das Questdesign erleichtert, aber eben mit mehr Fokus auf das eine oder andere, also mehr 'Schleicher/Assassine', schwerer Kämpfer, Potionbenutzer, Zeichen-Einsatz, ..).
Es gibt doch sicher etliche Bezüge auf vergangene Großtaten der Witcher, so wie Vesemir davon schwärmt, oder sonst in der (vermutlich mehr vom Entwickler, weniger vom Author der Bücher, gestaltete Andeutungen auf Vergangenes), was man zu einem Setting irgendwann in der Vergangenheit aufbauen könnte.
Da die Witcher alle recht alt werden, könnte man auch Geralt, Vesemir etc. auftauchen lassen, oder z.B. eben die Witcher, deren Ausrüstung man in Teil 3 findet.
Potential gibt es sicher genug, auch innerhalb des Limits 'spiele einen Witcher' mehr zu bieten (gerade wenn man sich von Geralt löst).
Was aber möglich und auch interessant wäre, wenn man zwischen Hexer und Magier/in aussuchen kann. So alá Zwillinge, von denen einer in die Hexerschule und die andere zur Magierin ausgebildet wird. Man erlebt eine unterschiedliche Geschichte die dann in einander läuft (so ähnlich wie bei Kingdom Hearts Birth by Sleep). Fände das schon sehr interessant und würde den Wiederspielwert ungemein fördern.
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eigentlichegal
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Re: CD Projekt RED: "Es wäre unfair, wenn wir keine Witcher-Spiele mehr machen würden"
Ich fände es gut, wenn CD Project Red den Mut aufbringen würde den Witcher nicht weiterzuspinnen. Ich glaube nämlich, dass so manche Reihe oder auch Einzelspiele aus der Vergangenheit nur deswegen so gut aufgenommen wurden, gerade weil sie nicht fortgesetzt wurden und man mit dem ursprünglichen Konzept ein gutes Ende gefunden hat. Oder gaubt ihr sowas wie FF7 wäre so beliebt geblieben, wenn FF8-10 im selben Universum gespielt hätte? Oder die ganzen LucasArts Adventure? Ich bin dafür, dass man ein Spiel, dass von seiner Geschichte lebt, nur so lange fortführt, wie es die Geschichte verlangt und nicht wie es der Martk verlangt.
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Re: CD Projekt RED: "Es wäre unfair, wenn wir keine Witcher-Spiele mehr machen würden"
Das sehe ich genauso. Als RPG an sich macht es natürlich Sinn aufleveln zu müssen, aber storytechnisch haut es einen raus.NerevarINE2 hat geschrieben:Man spielt Geralt, einen Witcher der alle Arten von Monster killt. Da es aber ein RPG ist gibts plötzlich Banditen die einem gefährlich werden weil man noch nicht weit genug hochgelevelt ist. Oder Faustkämpfe bei denen man 40 mal auf den Gegner einprügelt und jener einen selbst mit 3 Treffern auf die Matte schickt.
In einem RPG, bei dem ich als Bauernbimpf starte und mich hocharbeite voll ok. In einem RPG in dem ich von Anfang an einen Witcher spiele, der in Balladen besungen wird, beisst sich das etwas und hat mich immer iwie gestört.
Als Fan der Reihe will ich aber eines loswerden: die Geschichte rund um Geralt ist zu Ende erzählt, eine mögliche Fortsetzung mit Ciri als möglichem Hauptcharakter interessiert mich nicht im geringsten.
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Re: CD Projekt RED: "Es wäre unfair, wenn wir keine Witcher-Spiele mehr machen würden"
Nein, so wie er das geschrieben hat und sich vorstellt, macht es nicht viel Sinn. Auch in der Buchvorlage waren seine Kämpfe in den seltensten Fällen ein Kinderspiel. Sie gingen schnell von statten, das ja. Aber jede Begegnung die man aus seiner Sicht erlebt hat (bis auf eine Ausnahme) war er voll konzentriert und er wusste dass ein Fehler seinen Tod bedeuten würde. So wie es im Spiel auch war. Gegen einen einzelnen Banditen war man immer im Vorteil (außer man ist gleich nach Skellige gegangen). Das einzige was merkwürdig war, war dass sie körperlich überlegen waren. Aber wenn man vorsichtig und konzentriert an den Kampf gegangen ist, dann war man auch noch Gegnern überlegen die 5-7 Level über einem waren. Erst mit mehr als 3 Gegnern wurde es schon zu schwer, aber auch da hat er in der Buchvorlage in den seltensten Fällen die direkte Konfrontation gesuchtCpl. KANE hat geschrieben:Das sehe ich genauso. Als RPG an sich macht es natürlich Sinn aufleveln zu müssen, aber storytechnisch haut es einen raus.NerevarINE2 hat geschrieben:Man spielt Geralt, einen Witcher der alle Arten von Monster killt. Da es aber ein RPG ist gibts plötzlich Banditen die einem gefährlich werden weil man noch nicht weit genug hochgelevelt ist. Oder Faustkämpfe bei denen man 40 mal auf den Gegner einprügelt und jener einen selbst mit 3 Treffern auf die Matte schickt.
In einem RPG, bei dem ich als Bauernbimpf starte und mich hocharbeite voll ok. In einem RPG in dem ich von Anfang an einen Witcher spiele, der in Balladen besungen wird, beisst sich das etwas und hat mich immer iwie gestört.
Als Fan der Reihe will ich aber eines loswerden: die Geschichte rund um Geralt ist zu Ende erzählt, eine mögliche Fortsetzung mit Ciri als möglichem Hauptcharakter interessiert mich nicht im geringsten.
Er war Hexer und kein Dynastie Warriors General. Wenn man vorsichtig und aufmerksam war, hat man mühelos auch Leveltechnisch überlegene Gegner besiegt. Ganz einfach, weil man ihnen von den Fähigkeiten überlegen war. Anders hätte man es schlecht lösen können. Banditen gab es auch in den Büchern. Was wäre die alternative gewesen? Wie hättet ihr es gelöst?
Zuletzt geändert von Raskir am 07.12.2015 14:48, insgesamt 1-mal geändert.
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johndoe1544206
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Re: CD Projekt RED: "Es wäre unfair, wenn wir keine Witcher-Spiele mehr machen würden"
jup. Ciri selbst hat sozusagen auch schon ihr schicksal erfüllt. Und wenn es eben nicht mehr um Geralt, Ciri etc. gehen soll, hab ich eh kein INteresse mehr.Cpl. KANE hat geschrieben: Als Fan der Reihe will ich aber eines loswerden: die Geschichte rund um Geralt ist zu Ende erzählt, eine mögliche Fortsetzung mit Ciri als möglichem Hauptcharakter interessiert mich nicht im geringsten.
Dafür hab ich in den Spielen zusammen mit den Büchern zu viel Zeit mit eben jenen Charakteren in diesem Universum verbracht um mich auf andere, neue einzulassen. Zumindest sehe ich das zZ so, vlt ändert sich das ja irgendwann. Ich wills nicht ausschließen.
Wenn ichs zB mit Mass Effect vergleiche. Hier habe ich irgendwie auch wenig Interesse an ME4 als Mass Effect gesehen. Ich hab Lust darauf, weils ein Sci Fi RPG ist, aber ein Mass Effect wird das denke ich für mich persönlich nicht, weil die Geschichte um Shepard + Crew und die Reaper abgeschlossen ist. Und hier hab ich nichtmal davor 7 Bücher gelesen.
Wie weiter oben so ähnlich gesagt wurde. Irgendwann brauchen Geschichten einen Abschluss, zumindest für mich. Und wenn der dann da ist, kann ich mich wenig mit neu "Aufgewärmten" anfreunden.
Die sollen Cyberpunk machen und dann vlt ein Spiel zu The Dark Tower.
edit :
@Raskir
Klar war er konzentriert, hatte aber gegen normale Menschen im Buch eben keinerlei größere Probleme ( im Vergleich zu Monstern ). In den Spielen begegnet man dann zB. zwei Besoffenen in Novigrad und wenn man noch nicht genug gelevelt hat onehittet der besoffene Bauerntrottel einen mit einem Faustschlag. Sowas ist wie gesagt im RPG ok, wenn ich einen Geralt spiele aber storytechnisch eher Bullshit.
Bei gleichen Leveln war das Spiel ok und sogar zu einfach ( hab deswegen auf Death March gespielt und selbst hier sind mir die Monster dann zu schnell verreckt ). Waren die Level dann aber zu unterschiedlich ( totenköpfe etc ) haben die Gegner spielmechanisch sogar noch Buffs bekommen.
edit2 :
Hab an einer Gruppe Banditen zB mehrmals mein Schwert geschrottet und trotzdem waren noch nicht alle tot, weil ich einfach viel zu wenig Schaden gemacht habe. Das ist kein großer Vorwuf an CDPR. Wie ich es gelöst hätte ? Wahrscheinlich auch nicht besser, das ist bene der Konflikt von RPG und der Tatsache, dass man schon jemanden spielt, der storytechnisch eigentlich von Anfang an 90% der Bevölkerung überlegen ist.
