Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
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Vinterblot
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Übersetzung: Es kommen weniger bis gar keine Inhalte, dafür könnt ihr Deppen nun für Farbschemas und Gesten zahlen, die wir in der Mittagspause zusammengeklöppelt haben. Ist eh lukrativer.
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Igorsam
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Hey, unterschätz nicht den Aufwand die Texturen einer Rüstung einzufärben, dafür benötigt man mindestens 10 Minuten (wenn man das Starten und Herunterfahren des PCs sowie Wegzeiten und kurzes Nachrichten lesen einrechnet)
Und ja, ich habe etwas Erfahrung, habe selbst gemodded bei einigen Spielen, etwa Oblivion, Texturen einzufärben oder ausgehend von bestehenden Texturen neue zu erstellen ist wirklich keine große Aufgabe.
Und ja, ich habe etwas Erfahrung, habe selbst gemodded bei einigen Spielen, etwa Oblivion, Texturen einzufärben oder ausgehend von bestehenden Texturen neue zu erstellen ist wirklich keine große Aufgabe.
- Shevy-C
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Dennoch bleibt das Kernwort "könnt" und nicht "müsst". Klar sehe ich eure Befürchtung, dass sich das in geraumer Zeit in welcher Form auch immer mehr in Richtung "müsst" verschieben kann und voraussichtlich bei dem ein oder anderen Titel auch wird.
Die Sache ist halt nur, dass jeder andere Maßstäbe dafür hat, wann es einen stört. Bei mir wäre das, sobald durch Mikrotransaktionen in Retailspielen mit MP ein Gameplayvorteil entstehen würde bzw. nachweisbar Gameplayelemente extra für MTs zurückgehalten wurden. Kosmetischer Kram ist mir vollkommen wurst und wer dafür Geld ausgeben will, weil es ihm gefällt: "mach".
Denke da zieht jeder die Linie verschieden und keine ist richtiger oder falscher als die andere.
Die Sache ist halt nur, dass jeder andere Maßstäbe dafür hat, wann es einen stört. Bei mir wäre das, sobald durch Mikrotransaktionen in Retailspielen mit MP ein Gameplayvorteil entstehen würde bzw. nachweisbar Gameplayelemente extra für MTs zurückgehalten wurden. Kosmetischer Kram ist mir vollkommen wurst und wer dafür Geld ausgeben will, weil es ihm gefällt: "mach".
Denke da zieht jeder die Linie verschieden und keine ist richtiger oder falscher als die andere.
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Vinterblot
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Du unterschätzt das Problem.Shevy-C hat geschrieben:Dennoch bleibt das Kernwort "könnt" und nicht "müsst".
Mikrotransaktionen finden beim Gamedesign nämlich Berücksichtigung. Die sind nicht unabhängig davon angeflanscht und vom Rest des Spiels losgelöst. Sprich: In der Designphase wird das Spiel nicht mehr darauf angelegt, möglichst viel Spaß zu machen, sondern darauf, den Spieler dazu zu ermutigen, Mikrotransaktionen zu nutzen. Das kann z.B. passieren, in dem der Grind zum Erreichen bestimmter Ziele über das Hinaus gesteigert wird, was noch Spaß macht - und dann bietet man Ressourcenpakete an oder prozentuale Erhöhungen, um diesen Grind zu verringern. Und dann stehst du nämlich exakt vor dem Problem: Du MUSST sie nicht nutzen, aber auch als Nicht-Nutzer beeinflussen Mikrotransaktionen deinen Spielspaß - selbst im Singleplayer.
Und in der Kosmetik ist es natürlich genau so: Die "coolen" Dinge sind nun nicht mehr im Spiel erreichbar, sondern lediglich über Dollar. Wenn dein Avatar nicht rumrennen soll wie ein Clown: 5.99$ bitte. Natürlich kann man damit noch am "ehesten" Leben, aber frage dich, wohin das führt und ob du solche Geschäftspraktika wirklich gutheißt. Und das ganze ist natürlich immer Salamitaktik. Erst unverfänglich anfangen und dann langsam steigern. Wie der berühmte Frosch im Topf Wasser. Du hast 40 Euro für Taken King bezahlt: Warum musst du nun für irgendwelche Gesten, die auf Halde lagen oder die absichtlich zurück gehalten wurden nochmal Geld bezahlen?
Und ganz im ernst: Die implementieren nicht erst ein neues Spielsystem und die komplette dahinterliegende Zahlungsinfrastruktur, um darüber nur einmalig ein paar Gesten anzubieten, die im Spiel niemanden interessieren :wink:
- Shevy-C
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Ist mir in Spielen mit MTs, die ich gespielt habe, noch nie aufgefallen und hat mich nie negativ beeinflusst. Das einzige Vollpreisspiel, das in dem Sinne öfters genannt wird, ist Dead Space 3. Da ich das aber nicht gespielt habe, kann ich den Grindaufwand sowie den negativen Einfluss der MTs auf den allgemeinen Spielspaß nicht bewerten. Dort mag das so gewesen sein, ich selbst habe es noch nicht erfahren.Vinterblot hat geschrieben:
Du unterschätzt das Problem.
Mikrotransaktionen finden beim Gamedesign nämlich Berücksichtigung. Die sind nicht unabhängig davon angeflanscht und vom Rest des Spiels losgelöst. Sprich: In der Designphase wird das Spiel nicht mehr darauf angelegt, möglichst viel Spaß zu machen, sondern darauf, den Spieler dazu zu ermutigen, Mikrotransaktionen zu nutzen. Das kann z.B. passieren, in dem der Grind zum Erreichen bestimmter Ziele über das Hinaus gesteigert wird, was noch Spaß macht - und dann bietet man Ressourcenpakete an oder prozentuale Erhöhungen, um diesen Grind zu verringern. Und dann stehst du nämlich exakt vor dem Problem: Du MUSST sie nicht nutzen, aber auch als Nicht-Nutzer beeinflussen Mikrotransaktionen deinen Spielspaß - selbst im Singleplayer.
Hier sind wir nun schon wieder im Reich des persönlichen Geschmacks. Was sind die "[coolen] Dinge", nach welchen Kriterien ist der Avatar "ein Clown"? Gäbe es bei den vanilla Outfits im Gegensatz zu MTs Outfits technische Defizite wie niedriger aufgelöste Texturen, bösartiges Clipping etc. könnte man darüber reden. Reine Designfragen sind objektiv nicht zu bewerten.Vinterblot hat geschrieben: Und in der Kosmetik ist es natürlich genau so: Die "coolen" Dinge sind nun nicht mehr im Spiel erreichbar, sondern lediglich über Dollar. Wenn dein Avatar nicht rumrennen soll wie ein Clown: 5.99$ bitte. Natürlich kann man damit noch am "ehesten" Leben, aber frage dich, wohin das führt und ob du solche Geschäftspraktika wirklich gutheißt. Und das ganze ist natürlich immer Salamitaktik. Erst unverfänglich anfangen und dann langsam steigern. Wie der berühmte Frosch im Topf Wasser. Du hast 40 Euro für Taken King bezahlt: Warum musst du nun für irgendwelche Gesten, die auf Halde lagen oder die absichtlich zurück gehalten wurden nochmal Geld bezahlen?
Zur "Salamitaktik" schrieb ich schon vorher, dass die Steigerung unweigerlich kommen wird und jeder wohl an einem Punkt aussteigen wird - so auch ich. Dann werde ich die beste Möglichkeit nutzen, die ich habe: den Nichtkauf.
Klar werden damit diverse Skins etc. folgen. Doch auch hier bleibt die persönliche Einstellung. Kann ich damit leben, es nicht zu kaufen? Gefällt es mir so gut, dass es mir den Preis wert ist? Unterstütze ich dieses Geschäftsmodell?Vinterblot hat geschrieben: Und ganz im ernst: Die implementieren nicht erst ein neues Spielsystem und die komplette dahinterliegende Zahlungsinfrastruktur, um darüber nur einmalig ein paar Gesten anzubieten, die im Spiel niemanden interessieren :wink:
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maho76
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
wenn einem ein spiel ohne zu zahlen keinen spass macht und man nicht zahlen will, dann ... genau, spielt man das spiel eben einfach nicht.Und dann stehst du nämlich exakt vor dem Problem: Du MUSST sie nicht nutzen, aber auch als Nicht-Nutzer beeinflussen Mikrotransaktionen deinen Spielspaß - selbst im Singleplayer.
wenn man es doch tut und sich drüber aufregt, dann sollte man sich über sein (sucht-)verhalten aufregen (doch zu kaufen) und nicht über die Geschäftspraktiken der anbieter. wer allgegenwärtigen anstand oder moralisches verhalten im Business sucht dem ist nicht zu helfen, das wird immer die ausnahme bleiben.
von daher gilt immer noch: du musst nicht, du darfst/kannst sowas kaufen und vor allem spielen. wenn man muss (weil man das game BRAUCHT) sollte man sich Gedanken über sein verhalten machen... wahrscheinlich auch übers gaming hinaus.
richtig. ich sehe das locker, gibt genug games (und andere Beschäftigungen) dass ich mich weder gängeln noch nötigen lassen muss. wenn man sich mal dran gewöhnt hat auf dinge wegen gewissen eigenen Prinzipien zu verzichten ist das irgendwann kein Problem mehr, sondern im gegenteil sehr befreiend und entspannend.Doch auch hier bleibt die persönliche Einstellung. Kann ich damit leben, es nicht zu kaufen? Gefällt es mir so gut, dass es mir den Preis wert ist? Unterstütze ich dieses Geschäftsmodell?
destiny hat mikrotransaktionen ? = gut, dann kein destiny.
geht ganz leicht.
aber gut, ich bin ja auch alt. mit 15-20 hat das teilweise ganz anders ausgesehen.
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Vinterblot
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Das ist das Geschäftsprinzip von JEDEM F2P-Titel: Baue unendlich viele kleine Hürden ein, die zu überwinden entweder überproportional viel Zeit oder aber Geld kostet. Es geht nicht um Spaß, sondern darum, den Spieler zu nerven. Hör dir dazu bei Interesse die F2P-Folge von Auf ein Bier an, bei dem auf die psychologischen Tricks bei F2P eingegangen wird.Shevy-C hat geschrieben:
Ist mir in Spielen mit MTs, die ich gespielt habe, noch nie aufgefallen und hat mich nie negativ beeinflusst.
Andere Beispiele sind z.B. das Diablo III Auktionshaus, bei dem erst die Dropchance für "sinnvolle" Items in den Keller reguliert wird und anschließend jeder seine für ihn nutzlosen Items für Echtgeld verkauft, wobei Blizzard bei jedem Item Gewinn gemacht hat.
Dead Space 3 hast du ja schon genannt, ein anderen Beispiel ist Gran Turismo 6, bei dem zufällig gleichzeitig mit dem Einzug von MT in die Serie es überraschend mühsam wurde, neue Fahrzeuge zu erhalten....
Lies mal die Meldung von Metal Gear Online von heute: Du hast einen Multiplayer, bei dem rund um die Uhr Leute deine Basis angreifen und zerstören können, du also ständig in deinem Fortschritt gehemmt/zurückgeworden wirst - aber du kannst dich gegen Echtgeld gegen die Schäden "versichern". Da stecken die MT doch schon im Kern der Spielerfahrung, der ganze Onlinemodus wurde darum herum gestrickt. Darüber hinaus kann man natürlich auch jede Menge "Beschleuniger" kaufen....
Klar ist das auch Geschmacksfrage. Nichtsdestotrotz werden wohl viele ein einheitliches, dunkles Rüstungsschema bevorzugen vor einem rot-grün-gemischten :wink: Ich glaub als Designer ist es durchaus möglich, tendenziell coole und auch tendenziell nicht so coole Dinge zu entwerfen, und zwar auf Ansage. Du erwischt damit nicht jeden, aber es geht ja hier um die Menge - ob du als einzelner das Modell "Hofnarr" gut findest spielt da eher eine untergeordnete Rolle.Hier sind wir nun schon wieder im Reich des persönlichen Geschmacks. Was sind die "[coolen] Dinge", nach welchen Kriterien ist der Avatar "ein Clown"? Gäbe es bei den vanilla Outfits im Gegensatz zu MTs Outfits technische Defizite wie niedriger aufgelöste Texturen, bösartiges Clipping etc. könnte man darüber reden. Reine Designfragen sind objektiv nicht zu bewerten.
Nur erzieht man damit die Spieler. Steam war 2004 verpönt bis zum geht nicht mehr, heutzutage stellt das niemand mehr in Frage.Zur "Salamitaktik" schrieb ich schon vorher, dass die Steigerung unweigerlich kommen wird und jeder wohl an einem Punkt aussteigen wird - so auch ich. Dann werde ich die beste Möglichkeit nutzen, die ich habe: den Nichtkauf.
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Vinterblot
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Ja, nur reden wir hier über MT in Vollpreistiteln, sprich: Du hast dafür schon 60€ gelatzt.maho76 hat geschrieben:wenn einem ein spiel ohne zu zahlen keinen spass macht und man nicht zahlen will, dann ... genau, spielt man das spiel eben einfach nicht.Und dann stehst du nämlich exakt vor dem Problem: Du MUSST sie nicht nutzen, aber auch als Nicht-Nutzer beeinflussen Mikrotransaktionen deinen Spielspaß - selbst im Singleplayer.![]()
Spaß ist ja auch keine binäre Angelegenheit. Der Punkt ist ja folgender: Als Firma möchtest du möglichst viel Gewinn erzielen. Ohne MT ist der einzige Weg, deinen Gewinn zu maximieren ein möglichst spaßiges Produkt zu entwickeln, das überall Traumwertungen einfährt und eine riesige Mund-zu-Mund-Propagada hat.
Mit MT hingegen kann es durchaus lohnenswert sein, das Spiel nicht auf "Maximalen Spaß" zu drillen, sondern die künstlichen Hürden einzubauen, die MT erst sinnvoll werden lassen. Es redet niemand davon, das Spiel schlecht zu machen. Nur weniger gut als es ein könnte - und zwar unabhängig davon, ob du MT nutzen möchtest oder nicht. Die Hürden sind für beide Spielertypen drin.
Ein Spiel, das prinzipiell keinen Spaß macht hat natürlich auch keine Chance, MT zu verkaufen (Dungeon Keeper Online *hust hust*)
Nur das Destiny im speziellen Fall die MT erst einbaut, nachdem Millionen von Spielern bereits viel Zeit & Geld investiert haben :wink: Das ist übrigens auch einer dieser typischen psychologischen Tricks: Natürlich gibst du den Leuten erst mal eine Zeit, in der sie auch ohne Geld zu bezahlen vorran kommen. Sie sollen sich schließlich erst emotional an das Produkt binden. Es fällt viel schwerer "Nein" zu sagen und das Spiel sein zu lassen, wenn man bereits Zeit investiert hat.destiny hat mikrotransaktionen ? = gut, dann kein destiny.
geht ganz leicht.![]()
Zuletzt geändert von Vinterblot am 06.10.2015 13:12, insgesamt 1-mal geändert.
- MrLetiso
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
MGSO, Destiny... mal sehen, was noch so kommt.
- Shevy-C
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
@Vinterblot
Aus eben jenem Grund spiele ich kaum bis keine F2P Titel. Da man hier durch den Vertrieb nichts erwirtschaftet, ist klar woher die Kohle kommen muss. Dennoch gibt es dort meinem Vernehmen nach auch gute sowie schlechte Variationen. Mein einziges F2P Spiel war Dota 2, weil wir das im Freundeskreis als untereinander gespielt haben. Dort hat mich der Nichtkauf von Skins nie negativ beeinflusst.
Wie bei GT6 verhielt es sich mit Forza 5, das neben seinem geringen Umfang ebenfalls mit völlig überteuerten MTs zum Fahrzeugkauf "gelockt" hat. Die Praktik gefiel mir nicht und schätze mal was passiert ist? Ich habe mir den Titel nicht gekauft.
Momentan spiele ich GTA Online, das auch den Kauf von ingame Geld ermöglicht. Jedoch gibt es diverse (ohne Glitches) Optionen auch ohne endlosen Grind an genug Kohle zu kommen, um sich alles kaufen zu können, was man möchte. Durch die MTs waren alle Updates bisher umsonst. In dem Fall waren also die MTs für mich sogar zu begrüßen, da ich sie nie brauchte und durch den Gewinn kostenlosen Content bekam und weiterhin bekomme.
Sollte das ähnlich in Destiny ablaufen, ja dann können sich die Leute doch sogar darüber freuen. Und wer dieses eine Outfit, Waffenskin oder whatever unbedingt braucht und es ihm das aufgerufene Geld wert ist, soll doch zulangen. Als stünde es mir zu, anderen vorzuschreiben wohin ihre Kohle fließt. Natürlich geben sie damit dem Vertreiber Zeichen und das wird mich irgendwann vllt oder auch nicht betreffen. Sollte es mich stören, wird das Spiel halt ab dem Zeitpunkt nicht mehr genutzt und verkauft bzw. ein Neutitel erst gar nicht angeschafft.
Mir misfällt nur wie man MTs allgemein als des Teufels Werk betitelt, dabei können sie sogar für Nichtnutzer Vorteile bringen. Änhlich wie bei DLC. Mancher ist gut, mancher schlecht. Kauft man den guten und ignoriert den schlechten, zeigt man als Kunde was ankommt oder nicht. Mehr ist nicht drin. Man wird weder andere Spieler irgendwo belehren können noch juckts den Vertreiber wenn zwei Hanseln ein bisserl im Forum/auf Twitter meckern.
Was das Rüstungsdesign betrifft: Dort ist es in der Tat so, dass mir diese achso "coolen" Outfits mit schwarz auf schwarz, Kapuze bis zum Kinn, Spikes hier und da oftmals überhaupt nicht gefallen. Daher habe ich auch noch nie optionale Outfits gekauft.
Aus eben jenem Grund spiele ich kaum bis keine F2P Titel. Da man hier durch den Vertrieb nichts erwirtschaftet, ist klar woher die Kohle kommen muss. Dennoch gibt es dort meinem Vernehmen nach auch gute sowie schlechte Variationen. Mein einziges F2P Spiel war Dota 2, weil wir das im Freundeskreis als untereinander gespielt haben. Dort hat mich der Nichtkauf von Skins nie negativ beeinflusst.
Wie bei GT6 verhielt es sich mit Forza 5, das neben seinem geringen Umfang ebenfalls mit völlig überteuerten MTs zum Fahrzeugkauf "gelockt" hat. Die Praktik gefiel mir nicht und schätze mal was passiert ist? Ich habe mir den Titel nicht gekauft.
Momentan spiele ich GTA Online, das auch den Kauf von ingame Geld ermöglicht. Jedoch gibt es diverse (ohne Glitches) Optionen auch ohne endlosen Grind an genug Kohle zu kommen, um sich alles kaufen zu können, was man möchte. Durch die MTs waren alle Updates bisher umsonst. In dem Fall waren also die MTs für mich sogar zu begrüßen, da ich sie nie brauchte und durch den Gewinn kostenlosen Content bekam und weiterhin bekomme.
Sollte das ähnlich in Destiny ablaufen, ja dann können sich die Leute doch sogar darüber freuen. Und wer dieses eine Outfit, Waffenskin oder whatever unbedingt braucht und es ihm das aufgerufene Geld wert ist, soll doch zulangen. Als stünde es mir zu, anderen vorzuschreiben wohin ihre Kohle fließt. Natürlich geben sie damit dem Vertreiber Zeichen und das wird mich irgendwann vllt oder auch nicht betreffen. Sollte es mich stören, wird das Spiel halt ab dem Zeitpunkt nicht mehr genutzt und verkauft bzw. ein Neutitel erst gar nicht angeschafft.
Mir misfällt nur wie man MTs allgemein als des Teufels Werk betitelt, dabei können sie sogar für Nichtnutzer Vorteile bringen. Änhlich wie bei DLC. Mancher ist gut, mancher schlecht. Kauft man den guten und ignoriert den schlechten, zeigt man als Kunde was ankommt oder nicht. Mehr ist nicht drin. Man wird weder andere Spieler irgendwo belehren können noch juckts den Vertreiber wenn zwei Hanseln ein bisserl im Forum/auf Twitter meckern.
Was das Rüstungsdesign betrifft: Dort ist es in der Tat so, dass mir diese achso "coolen" Outfits mit schwarz auf schwarz, Kapuze bis zum Kinn, Spikes hier und da oftmals überhaupt nicht gefallen. Daher habe ich auch noch nie optionale Outfits gekauft.
- Hokurn
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Naja gegen Kosmetik hab ich nicht soooo viel. Ich habe ne Zeit lang GTA Online gespielt und habe mir hier und da auch gern mal Klamotten gekauft um den Char zu verändern. quasi wie im SP. Iwie konnte ich mich damit beschäftigen. Viel schlimmer finde ich es bei Objekten, die ins Gameplay eingreifen. Ich kann mir in 5min bei GTA 5 den Adder kaufen wenn ich Echtgeld bezahle und ihn auftunen. Ich habe nen Monat gebraucht. (ach ne für den zweit teuersten Wagen damals...)
Zurückgeworfen wird man durch Waffenkäufe und "Updates". Bei Zeitbegrenzten Updates musste man manchmal für Waffen/Autos innerhalb von einer Woche zugreifen und wurde so in seinem eigentlichen Fortschritt gehemmt.
Der normale Level Fortschritt und die darauf folgenden freigeschalteten Waffen haben die Kassen auch gut leer gefegt wenn man dann gleich den Schalldämpfer etc haben will.
Ich hab dann mit dem Konsolenwechsel aufgehört. Wenn ich jetzt wieder einsteigen würde und die hinzugekommenen Wagen etc betrachte bin ich bei locker 4-6Mio, die ich brauche, bis ich wieder Wettbewerbsfähig bin. Also für mich wahrscheinlich ein halbes Jahr aktives Grinding bis mir dann das Spiel Spaß machen sollte. Dann bin ich aber "schon" genervt vom Spiel nach dem ganzen Grinding...
Mein Vorposter sieht zwar genug Möglichkeiten an Geld zu kommen. Ich hingegen sehe mich zu bestimmten Tätigkeiten gedrängt.
Auch Battlefield wurde mir durch die MT's ein wenig versaut. Entweder man hat die Waffen sofort wenn man Geld ausgegeben hat oder man Spiel Runde um Runde evtl mit Waffen, die einem überhaupt nicht liegen bis man dann endlich seit Set zusammengestellt hat ist die Lust dann oft vergangen.
Bei BF4 waren es z.B. die Granaten... Bis ich die für meine Spielweise taktisch wichtigen Rauchgranaten bekommen habe musste ich auf dem Schlachtfeld mit Granaten rumspammen damit ich damit Leute down bekomme...
Oder ich kauf es für ein paar Euro...
Naja ich hab dann lieber anderen das Spiel versaut indem ich mich mit Granaten auf Jagd gemacht habe und fast völlig nutzlos war für den normalen Spielfluss.
Iwann nach nem halben Jahr hatte ich dann annehmbare Sets für alle Klassen und die Lust hat mich auch hier verlassen...
Zurückgeworfen wird man durch Waffenkäufe und "Updates". Bei Zeitbegrenzten Updates musste man manchmal für Waffen/Autos innerhalb von einer Woche zugreifen und wurde so in seinem eigentlichen Fortschritt gehemmt.
Der normale Level Fortschritt und die darauf folgenden freigeschalteten Waffen haben die Kassen auch gut leer gefegt wenn man dann gleich den Schalldämpfer etc haben will.
Ich hab dann mit dem Konsolenwechsel aufgehört. Wenn ich jetzt wieder einsteigen würde und die hinzugekommenen Wagen etc betrachte bin ich bei locker 4-6Mio, die ich brauche, bis ich wieder Wettbewerbsfähig bin. Also für mich wahrscheinlich ein halbes Jahr aktives Grinding bis mir dann das Spiel Spaß machen sollte. Dann bin ich aber "schon" genervt vom Spiel nach dem ganzen Grinding...
Mein Vorposter sieht zwar genug Möglichkeiten an Geld zu kommen. Ich hingegen sehe mich zu bestimmten Tätigkeiten gedrängt.
Auch Battlefield wurde mir durch die MT's ein wenig versaut. Entweder man hat die Waffen sofort wenn man Geld ausgegeben hat oder man Spiel Runde um Runde evtl mit Waffen, die einem überhaupt nicht liegen bis man dann endlich seit Set zusammengestellt hat ist die Lust dann oft vergangen.
Bei BF4 waren es z.B. die Granaten... Bis ich die für meine Spielweise taktisch wichtigen Rauchgranaten bekommen habe musste ich auf dem Schlachtfeld mit Granaten rumspammen damit ich damit Leute down bekomme...
Oder ich kauf es für ein paar Euro...
Naja ich hab dann lieber anderen das Spiel versaut indem ich mich mit Granaten auf Jagd gemacht habe und fast völlig nutzlos war für den normalen Spielfluss.
Iwann nach nem halben Jahr hatte ich dann annehmbare Sets für alle Klassen und die Lust hat mich auch hier verlassen...
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Vinterblot
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Weil MT besonders gut funktionieren, wenn man künstliche Hürden einbaut, die man mit MT überwinden kann.Shevy-C hat geschrieben: Mir misfällt nur wie man MTs allgemein als des Teufels Werk betitelt, dabei können sie sogar für Nichtnutzer Vorteile bringen.
Klar gibt es auch Beispiele, die nicht ganz so invasiv funktionieren (GTA V). Grade bei GTA wirkt das ganze tatsächlich so, als wäre es völlig unabhängig vom restlichen Spiel eingebaut geworden, weil es defacto zwar MT gibt, aber weder groß darauf hingewiesen wird, noch man im Spiel ständig auf hohe Hürden stößt, an denen der Spielfortschritt ohne Grind/Geld massiv gebremst wird. Rockstar sieht das vermutlich eher als Bonus/Testballon an und nicht als kalkulierten Teil des Gewinnes.
Ich kenne die Geschäftszahlen von Rockstar nicht, ich würde aber mal vermuten, dass die MT nicht den Löwenanteil des Gewinnes ausmachen - und das Rockstar einem direkten Zusammenhang zieht zwischen den MT in GTA Online und den kostenlosen Updates habe ich bislang nirgendwo gelesen,
Auch Path of Exile soll wohl ein ziemlich faires MT-System haben. Auf der anderen Seite hast du aber so Kandidaten wie SWTOR, bei dem du für die coolen Questbelohnungen (Lichtschwerter...) in die Tasche greifen musst....
Die Art und Weise, wie Entwickler mit MT umgehen (Diablo 3, Gran Turismo 6, Dead Space, F2P-Titel....) zeigen schon, dass es tendenziell eher in eine Richtung geht, bei der MT nicht so eingebaut werden, dass sie nicht stören. Das widerspricht ja auch dem Sinn und Zweck, du sollst dich ja dazu gedrängt fühlen.
Auch ein tolles Beispiel. Bei Shootern ergibt sich der Drang natürlich daraus, als Frischling auf die Schlachtfelder zu kommen und von Max-Level-Spielern mit den guten Waffen abgefischt zu werden. Ja klar behaupten die Shooterhersteller, dass die Sachen alle gebalanced wären - das gehört schließlich zum guten Ton im MT-Geschäft. Aber die Realität ist doch, dass die Leute mit den freigeschalteten Waffen höhere Chancen haben. Was meinste wie sich meine K/T-Statistik geändert hat, als ich in BF3 endlich ein Maschinengewehr mit Dreifuß hatte? Plötzlich mähte man alles nieder...Hokurn hat geschrieben: Bei BF4 waren es z.B. die Granaten... Bis ich die für meine Spielweise taktisch wichtigen Rauchgranaten bekommen habe musste ich auf dem Schlachtfeld mit Granaten rumspammen damit ich damit Leute down bekomme...
Oder ich kauf es für ein paar Euro...
Naja ich hab dann lieber anderen das Spiel versaut indem ich mich mit Granaten auf Jagd gemacht habe und fast völlig nutzlos war für den normalen Spielfluss.
Iwann nach nem halben Jahr hatte ich dann annehmbare Sets für alle Klassen und die Lust hat mich auch hier verlassen...
Zuletzt geändert von Vinterblot am 06.10.2015 13:50, insgesamt 1-mal geändert.
- Shevy-C
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Ich bin jetzt schlichtweg zu faul in den unzähligen Posts aufm Rockstar Newswire nachzuschauen, aber es gab mal eine offizielle Antwort bzgl. einer Fanfrage wegen den MTs. Dort bestätigte man, dass die MTs dabei helfen, GTA Online am Leben zu erhalten und weiterhin kostenlose Updates zu bringen. Man wolle die Community nicht über kostenpflichtige Updates trennen (weil dann natürlich der Online Part auch sterben würde und gar nix mehr bei rum käme), daher wolle man die Kohle über MTs reinholen.Vinterblot hat geschrieben:
Weil MT besonders gut funktionieren, wenn man künstliche Hürden einbaut, die man mit MT überwinden kann.
Klar gibt es auch Beispiele, die nicht ganz so invasiv funktionieren (GTA V). Grade bei GTA wirkt das ganze tatsächlich so, als wäre es völlig unabhängig vom restlichen Spiel eingebaut geworden, weil es defacto zwar MT gibt, aber weder groß darauf hingewiesen wird, noch man im Spiel ständig auf hohe Hürden stößt, an denen der Spielfortschritt ohne Grind/Geld massiv gebremst wird.
Aber ich kenne die Geschäftszahlen von Rockstar nicht, ich würde aber mal vermuten, dass die MT nicht den Löwenanteil des Gewinnes ausmachen - und das Rockstar einem direkten Zusammenhang zieht zwischen den MT in GTA Online und den kostenlosen Updates habe ich bislang nirgendwo gelesen.
Das ist aber wie gesagt auch gar nicht schlimm, da GTA Online gerade mit den Heists genügend Möglichkeiten bietet, sehr schnell an Kohle zu kommen.
Da offizielle Zahlen fehlen, ist das bisher das einzige, was ich dazu gelesen habe. Ob man das nun so glaubt oder nicht, ist jedem selbst überlassen.
Sollte es nun bei Destiny ähnlich ablaufen, würde ich das nicht als prinzipiell negativ sehen. Darum ging es mir ehrlich gesagt auch bei meinem ersten Post. Niemand kann seriös absehen wohin es bei Destiny gehen wird. Daher finde ich es gewagt, die Einführung direkt als Affront und das Ende zu sehen.
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johndoe1044785
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Shevy-C hat geschrieben:... Daher finde ich es gewagt, die Einführung direkt als Affront und das Ende zu sehen.
wie bei jeder news zu diesem thema hier. schwamm drüber shevy, die welt dreht sich auch morgen noch und es wird wieder der untergang beschworen :wink:
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Vinterblot
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Re: Destiny: Bungie führt Mikrotransaktionen ein - neue Missionen zukünftig angeblich kostenlos
Gut, das halte ich zumindest insofern für glaubwürdig, als das ich eh verwundert war, warum die ständig Updates hinterschieben und neue Funktionen einbauen ohne dafür Geld zu verlangen. Insofern gebe ich dir Recht, an der Stelle wird das ganze dann positiv vor dem Hintergrund, dass die MT nicht invasiv sind wie z.B. bei MMOs üblich.
