Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lässt sich die Gewinnzone noch erreichen

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

Moderatoren: Moderatoren, Redakteure

Benutzeravatar
mindfaQ
Beiträge: 1642
Registriert: 16.03.2012 14:35
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von mindfaQ »

Fähige Entwickler hätten das locker mit der Hälfte des Budgets kreiert. Ok, vermutlich bereits mit einem Viertel des Budgets.
Outsider
Beiträge: 553
Registriert: 05.03.2009 01:36
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Outsider »

Habs gerade beendet und bin alles andere als begeistert finde das spiel großzügig gesagt ziemlich mittelmäßig und mal im Ernst was denn für Rätsel?
Spoiler
Show
das greifhackenspiel kleiner kopf und tiefe stimme die pampe zusammenrühren und so zeug wie mit den Kabeln oder der Knoten hat ja mal ernsthaft den Namen Rätsel nicht verdient
Benutzeravatar
Skabus
Beiträge: 1968
Registriert: 22.08.2010 02:30
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Skabus »

Tja leider muss ich sagen, dass aus meiner Sicht Broken Age eine wirklich übles Lose-Lose-Ergebnis hatte.

Tim Schaefer hat verloren, weil er massiv an Image verloren hat. Broken Age und DF9 haben DF (zu Recht) in ein sehr schlechtes Licht gerückt, denn keiner lässt sich gerne verarschen. Vielleicht war es wirklich keine böse Absicht, aber selbst wenn: DF hat gezeigt, dass sie keine Ahnung von Projektmanagement haben und eben nicht wissen wie man mit Geld umgeht.

Auf der anderen Seite haben die Spieler verloren. Sicherlich: Es gibt Leute die Broken Age ganz nett fanden. Aber wirklich begeistert waren auch diese Leute nicht. So bleibt eben ein mittelmäßiges, KS-finanziertes Spiel an das man sich sicher in ein paar Jahren nicht mehr erinnert. Tim Schaefer hatte die Chance irgendwas frisches, wegweisendes zu machen. Tatsächlich hat Daedalic Entertainment die alte LucasArts-Riehe längst überflügelt und stellt mittlerweile einfach deutlich bessere Adventures her. So zehrt Tim Schaefer letzlich nur noch von seinem legendären Ruf, während seine Spiele qualitativ weder an seine eigenen Erfolge noch an die Erfolge deutlich besserer Genre-Konkurenten heranreicht.

Zum Glück war Tim Schaefer nur der, der die KS-Welle losgetreten hat und nicht derjenige an dessen Erfolg das KS-System an sich bewertet wurde. Vor allem krass ist, wenn man bedenkt dass er der erste war, der ein großes Projekt finanziert hatte, aber beispielsweise inXile ihr Projekt schon eher veröffentlicht haben. Das wirft alles kein gutes Licht auf DF und ich denke es wird einige Leute geben, die DF in Zukunft keine Unterstützung mehr zukommen lassen. Massive Charlice habe ich trotz eigtl. Interesse bewusst ignoriert, weil ich keine Spielestudios unterstützen mag, die es für gut und richtig halten, ihre Kunden zu verarschen.

Von daher, vergieße ich auch keine Träne darüber, wenn DF keinen oder nur wenig Profit machen. Sie haben alles falsch gemacht, was man so falsch machen kann. Wäre am Ende wenigstens das Endprodukt ein Meilenstein geworden, hätte man Schaefer verzeihen können. So wirkt Schaefer genauso wie Molyneux nur wie ein Game Designer, der mittlerweile außer seinem Ruf nicht mehr viel vorzuweisen hat...

MfG Ska
Benutzeravatar
FuerstderSchatten
Beiträge: 5146
Registriert: 13.07.2010 01:03
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von FuerstderSchatten »

crewmate hat geschrieben:Publisher? Und dann? Das hatten wir doch schon bei Psychonauts und Brütal Legend.
Was Tim Schafer braucht ist ein Produzent. Jemand der den Entwicklungsprozess überwacht und koordiniert. Der Job wird von Seite der Spieler massiv unterschätzt, ist auch keine besonders glamouröse Aufgabe.
Naja Brütal Legend hat mir schon gefallen, war einfach guter Humor auch wenn die Story im Endeffekt so ziemlich null acht fünzehn war, irgendwie vorherrsehbar, aber die Typen sympathisch und der Rest grob gesehen GTA mit überflüssigen Echtzeitelementen. Aber irgendwie hat es als Gesamtpacket mich dann doch vollends überzeugt, alleine die kurze Anfangsszene mit Jack Black, die Summe ist hier halt wesebtkucg mehr als seine einzelnen Teile.
Wulgaru hat geschrieben:Ich finde das Spiel gut, rein Adventuretechnisch bringen mit die Daedalic-Games mehr Spaß, aber die Geschichte und der Humor sind wunderbar.
Also da muss ich dir recht geben, unabhängig von Broken Age, was ich gar nicht kenne. ^^ Die Deponia Reihe hat mich schwer beeindruckt und es wirklich noch mal geschafft mich an selige Monnkey Island Zeiten denken zu lassen, der Humor war einfach erstklassig und das Rätseldesign zwar für mich wesentlich zu schwierig (Monkey Island habe ich damals aber immerhin fast alleine geschafft, nur meine Schwester hat mitgeholfen), aber hier habe ich schnell aufgegeben, aber die Rätsel waren alle recht logisch und auch richtig einfallsreich, das mit dem Lautstärke Regler (4 Wand) ist mir so jedenfalls noch nicht untergekommen.
Skabus hat geschrieben:. Tatsächlich hat Daedalic Entertainment die alte LucasArts-Riehe längst überflügelt und stellt mittlerweile einfach deutlich bessere Adventures her.
Da wäre ich vorsichtig, sicherlich ist Deponia humormäßig ebenbürtig, aber das Rätseldesign und die perfekte Dichte an interaktiven Gegenständen auf den Bildschirmen sucht bis heute ihresgleichen, ok Baphomets Fluch 2 schafft das auch.
Benutzeravatar
Chibiterasu
Beiträge: 28966
Registriert: 20.08.2009 20:37
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Chibiterasu »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben:. Tatsächlich hat Daedalic Entertainment die alte LucasArts-Riehe längst überflügelt und stellt mittlerweile einfach deutlich bessere Adventures her.
Da wäre ich vorsichtig, sicherlich ist Deponia humormäßig ebenbürtig, aber das Rätseldesign und die perfekte Dichte an interaktiven Gegenständen auf den Bildschirmen sucht bis heute ihresgleichen, ok Baphomets Fluch 2 schafft das auch.
Finde ich auch nicht, dass da schon Lucasarts-Niveau erreicht wurde.
Sicherlich sehr gute Adventures, gerade weil die alle relativ sicher mit nem kleineren Budget entstanden sind als die alten Lucasarts, aber ein Monkey Island 1-3, Day of the Tentacle oder Sam & Max haben sie noch nicht erreicht.
Aber gerade Deponia habe ich zwar alle drei hier aber noch nicht zu spielen begonnen...evtl ändern die meine Meinung.
Und Night of the Rabbit muss ich auch noch spielen.

Von den anderen mag ich die DSA Adventures und Edna+Harvey. Und ich liebe Machinarium (ist ja aber nur gepublisht).
The Whispered World und A New Beginning waren zb. eher auf höherem Niveau enttäuschend.
Benutzeravatar
Todesglubsch
Beiträge: 16285
Registriert: 02.12.2010 11:21
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Todesglubsch »

Skabus hat geschrieben:Tatsächlich hat Daedalic Entertainment die alte LucasArts-Riehe längst überflügelt und stellt mittlerweile einfach deutlich bessere Adventures her.
Gute Adventures, mag sein. Bessere als Lucas Arts? Nein. Vielleicht komm ich mit dem Humor nicht klar, der seltsamen Sprecherwahl von Daedalic oder der Tatsache, dass das mittlerweile 20 Jahre alte Monkey Island 3 besser animiert ist, als das, was Daedalic vom Fließband rollt.

Bei Daedalic merkt man IMO einfach, dass an jeder Ecke das Geld fehlte. Am "tollsten" war da für mich ne Szene aus dem Anfang von Ketten von Satinav: Da wird ein Charakter getötet und was macht die Kamera? Zoomt auf dem Hauptcharakter der daneben steht, der die ganze Action verbal erklärt - weil so ne Kampfsequenz ist natürlich zu schwer zu animieren und kostet Geld.
Sowas gab's auch in Monkey Island 1 - nur da war's ein Gag. Bei Daedalic meinte man das toternst.
Vor allem krass ist, wenn man bedenkt dass er der erste war, der ein großes Projekt finanziert hatte, aber beispielsweise inXile ihr Projekt schon eher veröffentlicht haben.
Meine Vermutung: Schafer hat keine wirkliche Producer-Erfahrung, im Gegensatz zu Fargo. Hab jetzt mal kurz quergegoogelt, aber es gab wohl kein "altes" Projekt, bei dem Schafer alleine den Producer-Part übernommen hat.
Benutzeravatar
Skabus
Beiträge: 1968
Registriert: 22.08.2010 02:30
User ist gesperrt.
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Skabus »

FuerstderSchatten hat geschrieben:Da wäre ich vorsichtig, sicherlich ist Deponia humormäßig ebenbürtig, aber das Rätseldesign und die perfekte Dichte an interaktiven Gegenständen auf den Bildschirmen sucht bis heute ihresgleichen, ok Baphomets Fluch 2 schafft das auch.
Versteh ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe vor kurzem Deponia und Monkey Island 3 beispielsweise gespielt und kann nicht behaupten, dass Monkey Island 3 in irgendeinem Punkt wesentlich besser ist, als Deponia.

Der Humor zündet, die Rätsel sind verrückt, die Story interessant, Charaktere zum schreien komisch. Ehrlich objektiv sehe ich keinen wesentlichen qualitativen Unterschied. Auch wenn ich persönlich Guybrush noch ein kleines bischen lieber mag als Rufus.

Aber da das Thema wieder nostalgisch verklärt ist, wirds da eh schwer wirklich zu sagen, was besser oder schlechter ist, einfach weil man selbst voreingenommen ist. Was ich jetzt nie gespielt habe ist Day of the Tentacle, da kann ich jetzt z.B. nichts zu sagen.

Was aber interessant ist, ist dass Daedalic aktuell ein Adventure mit interaktivem Storytelling in Arbeit hat. Eine längst überfällige Evolution des klassischen P&C-Adventure. Broken Age zitiert hingegen nur Spiele der alten Schule, ohne diese Klasse zu erreichen...

EDIT: Ich rede natürlich nur von den Adventures nicht aber von LucasArts an sich. Bitte nicht verwechseln ;)

MfG Ska
Benutzeravatar
Wulgaru
Beiträge: 29391
Registriert: 18.03.2009 12:51
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Wulgaru »

Chibiterasu hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:
Skabus hat geschrieben:. Tatsächlich hat Daedalic Entertainment die alte LucasArts-Riehe längst überflügelt und stellt mittlerweile einfach deutlich bessere Adventures her.
Da wäre ich vorsichtig, sicherlich ist Deponia humormäßig ebenbürtig, aber das Rätseldesign und die perfekte Dichte an interaktiven Gegenständen auf den Bildschirmen sucht bis heute ihresgleichen, ok Baphomets Fluch 2 schafft das auch.
Finde ich auch nicht, dass da schon Lucasarts-Niveau erreicht wurde.
Sicherlich sehr gute Adventures, gerade weil die alle relativ sicher mit nem kleineren Budget entstanden sind als die alten Lucasarts, aber ein Monkey Island 1-3, Day of the Tentacle oder Sam & Max haben sie noch nicht erreicht.
Auch wenn ich Deponia ganz gut fand, war das noch ein bisschen konventioneller...wo Daedalic aber 100% LucasArts-Gedächtnis-Schmiede war sind die beiden Ednaspiele. Die sind sowohl humortechnisch brillant als auch vom Rätseldesign genauso verrückt und bescheuert. Wenn man diese Dinger ausreizt und mal alles austestet...super (Edna lohnt auch im DC...der Kommentar ist noch einmal ein eigener Dauerlachkrampf für sich).

Man sollte die LucasArts da auch nicht auf einen zu hohen Socke stellen...da war nichts an sicheinzigartig geniales dabei im reinen Rätseldesign, sondern eben genauso hier wie dort viel rumprobieren mit absurden Kombinationen. Der Humor/Story ist das was den eigentlichen Sockel in der Erinnerung ausmacht.
Benutzeravatar
stormgamer
Beiträge: 2195
Registriert: 09.05.2005 12:29
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von stormgamer »

Habe es auch erst vor paar Monaten gekauft und dann relativ zeitnahe durchgespielt. Ich fands eigentlich ganz okay! Es war jetzt kein Meisterwerk , aber ich habe mich doch sehr gut unterhalten können, und auch das artdesign war mal was frisches neues.

Das wichtigste jedoch: obwohl es finanziell scheinbar nicht so lief haben sie doch ein Spiel abgeliefert, welches IMO als fertig zu bezeichnen ist. Das schafft leiderGODUS nicht jeder
Benutzeravatar
Chibiterasu
Beiträge: 28966
Registriert: 20.08.2009 20:37
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Chibiterasu »

Wulgaru hat geschrieben: Man sollte die LucasArts da auch nicht auf einen zu hohen Socke stellen...da war nichts an sicheinzigartig geniales dabei im reinen Rätseldesign, sondern eben genauso hier wie dort viel rumprobieren mit absurden Kombinationen. Der Humor/Story ist das was den eigentlichen Sockel in der Erinnerung ausmacht.
Natürlich^^

Aber eben auch die Qualität im Bereich Ästhetik und Vertonung. Für mich bleibt Monkey Island 3 da die Krönung. Alleine das Intro könnte ich immer wieder schaun.

Edna und Harvey sind natürlich super - aber das sparsame Budget merkt man im Bereich Animationen etc. eben schon immer wieder sehr. Ist aber auch blöd, dass den Spielen anzulasten und der Style ist ja auch irgendwie minimalistisch, weswegen es nicht so negativ hervorsticht. Bei optisch aufwändigeren Spielen wie The Whispered World hat mich das viel mehr gestört.

Und Indiana Jones 4 hatte zb. coole Rätsel.
Und gerade ein Day of the tentacle mit den drei Zeitebenen war zb. schon ein sehr frischer Ansatz. Natürlich mit viel absurden Rätseln aber auch oft mit einer verquerten Logik.
Oder diese (eigentlich eher umständliche aber halt auch charmante) Menüführung bei Loom.
Benutzeravatar
Floosen
Beiträge: 35
Registriert: 08.07.2007 13:29
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Floosen »

Tim Schafer war an Monkey Island 3 übrigens nicht eintscheidend beteiligt.
Benutzeravatar
mr archer
Beiträge: 10329
Registriert: 07.08.2007 10:17
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine die Gewinnzone

Beitrag von mr archer »

Also gerade die eben hier genannten Day of the tentacle und Loom sind auch im Rätseldesign Klassiker. Das hat nix mit blankem Lucas-Bonus zu tun. Das sind einfach ganz herausragend gute Adventures. Unterrichtsstoff.
Benutzeravatar
FuerstderSchatten
Beiträge: 5146
Registriert: 13.07.2010 01:03
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von FuerstderSchatten »

Skabus hat geschrieben:
FuerstderSchatten hat geschrieben:Da wäre ich vorsichtig, sicherlich ist Deponia humormäßig ebenbürtig, aber das Rätseldesign und die perfekte Dichte an interaktiven Gegenständen auf den Bildschirmen sucht bis heute ihresgleichen, ok Baphomets Fluch 2 schafft das auch.
Versteh ich ehrlich gesagt nicht. Ich habe vor kurzem Deponia und Monkey Island 3 beispielsweise gespielt und kann nicht behaupten, dass Monkey Island 3 in irgendeinem Punkt wesentlich besser ist, als Deponia.

Der Humor zündet, die Rätsel sind verrückt, die Story interessant, Charaktere zum schreien komisch. Ehrlich objektiv sehe ich keinen wesentlichen qualitativen Unterschied. Auch wenn ich persönlich Guybrush noch ein kleines bischen lieber mag als Rufus.

Aber da das Thema wieder nostalgisch verklärt ist, wirds da eh schwer wirklich zu sagen, was besser oder schlechter ist, einfach weil man selbst voreingenommen ist. Was ich jetzt nie gespielt habe ist Day of the Tentacle, da kann ich jetzt z.B. nichts zu sagen.

Was aber interessant ist, ist dass Daedalic aktuell ein Adventure mit interaktivem Storytelling in Arbeit hat. Eine längst überfällige Evolution des klassischen P&C-Adventure. Broken Age zitiert hingegen nur Spiele der alten Schule, ohne diese Klasse zu erreichen...

EDIT: Ich rede natürlich nur von den Adventures nicht aber von LucasArts an sich. Bitte nicht verwechseln ;)

MfG Ska
Also persönlich mag ich Rufus doch sehr sehr gerne, ich liebe es wenn er seinen eigenen Namen ständig summt und die Rätsel-Ideen sind auch wirklich ein Feuerwerk, der Humor ist nicht zu abgedreht etwa wie in Day of the Tentacle, zu dem es aber zweifellos passt, die Charaktere wachsen einen ans Herz und viele ja sehr viele Witze zünden, einige leider dann aber auch gar nicht, aber wirklich nur recht wenige und das verzeihe ich dann gerne. Teil 2 und 3 finde ich aber am stärksten. Teil 2 insbesondere mit den 3 Goals.

Aber und das stört mich im Gegensatz zu den Lucas Arts Adventures die Rätsel sind viel zu schwer, zwar logisch, aber beispielsweise viel zu viele Räume. Ich habe oft staunend davor gestanden, wie man das bitteschön ohne Komplettlösung hätte lösen sollen.

Monkey Island, Indy 3, Monkey Island 2 und Day of the Tenctacle konnte ich als wenig begabter entweder komplett oder zumindest zum großen Teil durchspielen. Bei Day of the Tenctacle fällt mir immer noch etwas ein was ich machen kann. Das teilt es mit Baphomets Fluch 2, bei denen brauchte ich nie eine Komplettlösung.

Also Monkey Island 3 gefällt mir überhaupt nicht, selbst The Dig mag ich lieber, auch so was wie Full Throttle.

Monkey Island 1+2 sind für mich das Maß aller Dinge.

Und weils einer eingebracht hat, Loom hat auch ein Rätseldesign was seines gleichen sucht, auch eins der Spiele die ich geschafft habe, weil sie eben logische Möglichkeiten bietet. Das Problem an den meisten heutigen Adventures ist ihre Überlandenheit an Räumen und Interaktionsmöglichkeiten, da schalte ich sofort ab.

Gobllins 2 fällt mir aber gerade noch ein ist eins der Adventures die für mich auch mit den Lucas Arts Adventures ebenbürtig ist.

Was ich nicht verstehe warum ist Tim Schafer überhaupt so berühmt, für mich ist es Ron Gilbert den ich eher mit MI verbinde.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 19.07.2015 00:51, insgesamt 2-mal geändert.
Benutzeravatar
Todesglubsch
Beiträge: 16285
Registriert: 02.12.2010 11:21
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Todesglubsch »

Floosen hat geschrieben:Tim Schafer war an Monkey Island 3 übrigens nicht eintscheidend beteiligt.
Ich sag ja nur, dass MI3 qualitativ besser ist als ein Daedalic-Adventure, mit Schafer hat das per se ja nichts zu tun. :)

Da fällt mir ein: Hat Schafer nicht ein DotT-Remake angekündigt?
//Edit: Ja, hat er. Weiß man auch noch nichts drüber, ne?
Benutzeravatar
Chibiterasu
Beiträge: 28966
Registriert: 20.08.2009 20:37
Persönliche Nachricht:

Re: Broken Age - Double Fine Productions: Mit etwas Glück lä

Beitrag von Chibiterasu »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
Was ich nicht verstehe warum ist Tim Schafer überhaupt so berühmt, für mich ist es Ron Gilbert den ich eher mit MI verbinde.
Der Mann hat zu den Gags in Monkey Island sehr viel beigetragen. Das hatte Gilbert anders geplant (wesentlich ernster). Ohne Schafer wäre Monkey Island nie das Spiel das wir kennen geworden.

- Dann hat er mit Day of the Tentacle ein Adventure gemacht, dass für sehr viele Genrefans zu den allerbesten gehört.
- Full Throttle ist auch sehr beliebt (ich mag es nicht sehr) und ist auf jeden Fall einzigartig.
- Grim Fandango wird regelmäßig zum Besten Adventure allerzeiten gekürt...(sehe ich auch nicht so, wegen dem Vermurksten Interface - aber auch hier ist die Geschichte einfach sehr eigenständig einzigartig).
- Psychonauts ist an schrägen Ideen dann noch kaum zu überbieten (wieder Mängel im Gameplay, aber egal). Ich liebe es.
- Brutal Legends ist wieder total einzigartig (ich mag es aber nicht sehr).

Der Mann hat einfach ne eigene Handschrift die gewürdigt gehört.