Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vegas profitieren von der Ankündigung des vierten Teils

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SpookyNooky
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von SpookyNooky »

Bedameister hat geschrieben:Das ist schon erstaunlich. Bei sonstigen Spieleankündigungen passiert sowas ja wohl nicht so oft.
Ich denke, das ist eher üblich. Der Unterschied liegt darin, dass in diesem Fall darüber berichtet wird. Ist doch auch nicht verwunderlich, dass Verkaufszahlen der Vorgänger bei Ankündigung eines Nachfolgers steigen.
flo-rida86
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von flo-rida86 »

TheSoulcollector hat geschrieben:Also New Vegas ist das bessere Rollenspiel. Es hat mehr Freiheiten bei den Quests und auch mehr Fraktionen. Was viele stört ist wohl, dass das auch Konsequenzen mit sich bringt. Wenn man mit einer Fraktion gut ist, steht man mit 1-2 anderen halt auf dem Kriegsfuß usw. Da kann man sich auch schnell das Spiel kaputtmachen, wenn man in Skyrim Manier einfach planlos alle Quests angeht.
Dafür hat New Vegas aber auch aSchwächen. Es ist nicht so schön erzählt, sowohl in der Hauptstory als auch in den Sidequests. Da macht F3 mehr her. Außerdem ist NV ziemlich verbugt. Ich würde sagen, wer eher auf entdecken und erkunden steht und Wert auf Story legt, ist mit F3 besser bedient. Wer eher "oldschool" RPGs mag und Geschichten lieber selbst schreibt als nur erleben möchte, sollte zu NV greifen. Außerdem ist NV dichter an den alten Fallout Spielen.

Fallout 3 liegt in der allgemeinen Wertung wahrscheinlich deshalb vorn, weil es früher rauskam. Es war damals grafisch recht hübsch und viele Leute ins Fallout Universum geholt. Bei New Vegas war die Grafik nicht besser, obwohl es deutlich später erschien. Man war halt nicht mehr so geflsht wie bei F3. Deshalb schneidet F3 bei den meisten etwas besser ab.
ich finde rpg mässig beide relativ gleich mehrer fraktionen spielen da für mich keine grosse rolle zumal mich dort eh nicht jede intersiert hat.
in new begas finde ich aber das man insgesammt mehr punkte bekommt für fertigkeiten etc. so das man fast alles aufs maximum hat und somit egal ist für was ich mich am anfang entscheide.

aber vielleicht kommt mir das in f3 nur besser vor ich glaub ich kram das heute aus hab ja zum glück mal wieder frei am wochenende.
flo-rida86
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von flo-rida86 »

SpookyNooky hat geschrieben:
Bedameister hat geschrieben:Das ist schon erstaunlich. Bei sonstigen Spieleankündigungen passiert sowas ja wohl nicht so oft.
Ich denke, das ist eher üblich. Der Unterschied liegt darin, dass in diesem Fall darüber berichtet wird. Ist doch auch nicht verwunderlich, dass Verkaufszahlen der Vorgänger bei Ankündigung eines Nachfolgers steigen.
ne in deisem fall ist die steigerung schon extrem vor allem bei f3.

steigrungen sind immer da aber nicht so extrem wie hier.
flo-rida86
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von flo-rida86 »

Elderbunnie hat geschrieben:Ich hab NV mehrfach durchgespielt und hab dann irgendwann nochmal F3 angeschmissen (hatte es nur kurz nach Release einmal durchgezockt) und am meisten hat mich tatsächlich gestört, dass ich nicht über Kimme und Korn zielen konnte. Hatte das gar nicht mehr auf dem Schirm, dass das erst bei New Vegas ging. Macht für mich ungeheuer viel Immersion aus. Insgesamt gefällt mir aber NV auch besser, da es politischer ist und das ganze erstaunlich tiefgründig vermittelt. Caesar z.B. lässt sich nicht einfach als wahnsinniger Diktator abstempeln genau so wenig wie die NCR als vermeintliche Heilsbringer erscheinen.

In NV sind meiner Meinung nach die NPCs interessanter und die Art wie die Companions mit einer eigenen Story in das ganze verflochten sind ist schon sehr gut durchdacht. Da kann ich auch TheSoulcollector zustimmen, dass man schon ein bisschen aufpassen muss welche Quest man erledigt und welche besser nicht. Aber dadurch hat das Spiel hohen Wiederspielwert und man muss zumindest mal ein bisschen nachdenken und überlegen, für welche Seite man eintreten will.

Werde aber vor dem Release von F4 dann wohl doch noch mal F3 spielen um sämtliche Erinnerungen aufzufrischen. :Blauesauge:
haste das spiel auf dem pc?
falls ja kannste eine mod nutzen in f3 damit du durch kimme und korn zielen kannst allerdings beta kann sein das hier und da fehler sind.
AtzenMiro
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von AtzenMiro »

TheSoulcollector hat geschrieben:Also New Vegas ist das bessere Rollenspiel. Es hat mehr Freiheiten bei den Quests und auch mehr Fraktionen. Was viele stört ist wohl, dass das auch Konsequenzen mit sich bringt. Wenn man mit einer Fraktion gut ist, steht man mit 1-2 anderen halt auf dem Kriegsfuß usw. Da kann man sich auch schnell das Spiel kaputtmachen, wenn man in Skyrim Manier einfach planlos alle Quests angeht.
Dafür hat New Vegas aber auch aSchwächen. Es ist nicht so schön erzählt, sowohl in der Hauptstory als auch in den Sidequests. Da macht F3 mehr her. Außerdem ist NV ziemlich verbugt. Ich würde sagen, wer eher auf entdecken und erkunden steht und Wert auf Story legt, ist mit F3 besser bedient. Wer eher "oldschool" RPGs mag und Geschichten lieber selbst schreibt als nur erleben möchte, sollte zu NV greifen. Außerdem ist NV dichter an den alten Fallout Spielen.

Fallout 3 liegt in der allgemeinen Wertung wahrscheinlich deshalb vorn, weil es früher rauskam. Es war damals grafisch recht hübsch und viele Leute ins Fallout Universum geholt. Bei New Vegas war die Grafik nicht besser, obwohl es deutlich später erschien. Man war halt nicht mehr so geflsht wie bei F3. Deshalb schneidet F3 bei den meisten etwas besser ab.
Also gerade das Writing in der Main-Quest, wenn man denn von einer Main-Quest spreche kann, sowie in den Side-Quests fand ich in F3 teilweise grottenschlecht. Da fand ich NV um Welten besser. In NV hat einfach alles wesentlich plausibler und nachvollziehbarer innerhalb des eigenen Fallout-Universum für ein Endzeit-Scenario gepasst. F3 ist mir viel zu kitschig gewesen, vorallem im direkten Vergleich.

Wobei der Einstieg in F3 tatsächlich wesentlich imposanter daher kommt. Aber auch da: NV ist einfach wesentlich schlichter, womit es in den meisten Fällen einfach nicht so deplaziert wirkt.

Ansonsten gilt natürlich: Obsidian > Bethesda. Und das btw. nicht nur für Fallout, auch für KotoR (da wird es sogar noch extremer).

Bei Bethesda habe ich immer das Gefühl, dass sie sich nie wirklich Mühe geben. Sie haben immer große Ambitionen, die Umsetzung ist aber immer so lala. Auch bei Skyrim, da wollen sie endlich eine große Welt schaffen, die nicht so generisch aussieht wie in Oblivion, was ihnen auch auf den ersten Blick gelingt, dafür ist dann der Spieleinhalt aber generisch wie Sau.
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Das Miez
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von Das Miez »

Hey, ein Fallout-Thread, in dem nicht der Witcher auftaucht und über die Grafik von Fallout 4 gemosert wird?! Das darf's nicht geben... :lol:

Was ich Fallout 3 und New Vegas (und auch den alten Klassikern) zugute halte, ist, dass die Hauptquest (und das Spiel drumherum) nicht mit der Härte in die "from Zero to Hero"-Kerbe einschlägt, wie es andere RPGs tun. Wasseraufbereitungsanlage reparieren, Kontrolle über einen Staudamm erlangen - für die Welt an sich Entscheidungen von riesiger Tragweite, die trotzdem - und das ist ja das besondere - überhaupt nicht aufgesetzt wirken. :Daumenrechts:

Bin auf das Fraktionen- und Reputationssystem gespannt; fand's schon damals klasse, dass man sich andere Kostüme/Rüstungen überziehen konnte und die Welt dementsprechend reagierte...dergleichen bitte unbedingt weiter ausbauen, liebe Entwickler!!!

Um trotzdem einen Vergleich zum Witcher 3 zu "provozieren": Hatte mit dem zweiten Teil schon Spaß gehabt, was mich nur ärgerte, war, dass man von einzelnen Gegnern praktisch nix bis kaum etwas plündern konnte. Wie sieht's beim dritten Teil aus? Ich finde es durchaus störend, wenn man einen schwerbewaffneten (und gut ausgerüsteten) Gegner umnietet und man dann nur EINEN Heiltrank oder so findet. Da ist schon Baldur's Gate viel weiter gewesen...bei Gothic gab's zumindest immer die Waffe und noch einiges Equipment...das Outfit bzw. die Rüstung sollte aber immer dazugehören (und wenn sie nicht passt, dann wird sie eben zum Schmied/Schneider gebracht oder verkauft). Siehe da: Das RPG-Genre hat theoretisch noch viel vor sich. :lol:

Btw, zu den Entwickler-Rankings:

Bis einschließlich 2010:
Bioware > Interplay ≈ Obsidian > Bethesda

Ab einschließlich 2011:
Interplay ≈ Obsidian > Bethesda > Bioware

Pillars of Eternity nicht gespielt, von daher ggf. ungenau. Außerdem sind die Abstände je nach Spiel nicht extrem groß; so schlimm wie manche es aufbauschen finde ich Bethesda nun auch nicht. :wink:
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crewmate
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von crewmate »

Hoffentlich wird die Modding Szene dieses Mal so groß wie bei Skyrim. Für New Vegas habe ich kaum interessante Mods gefunden. Und was aus dem NW Projekt der Nehrim Entwickler geworden ist...
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Temeter 
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von Temeter  »

Das gleiche ist bei XCOM passiert. Nummer 2 wird angekündigt, und plötzlich finden sich Grundspiel und Addon in der Toplist mit Preisnachlass wieder.
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SpookyNooky
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von SpookyNooky »

The Antagonist hat geschrieben:Was ich Fallout 3 und New Vegas (und auch den alten Klassikern) zugute halte, ist, dass die Hauptquest (und das Spiel drumherum) nicht mit der Härte in die "from Zero to Hero"-Kerbe einschlägt, wie es andere RPGs tun.
Im Voraus Entschuldigung, falls ich dich missverstanden haben sollte, aber ich finde schon, dass die Fallout-Reihe da reinfällt. Besonders in Teil 1 und 3 ist man am Ende übermächtig. Beim zweiten Teil wurde dies etwas abgeschwächt, man fühlte sich immer durch irgendetwas bedroht und dadurch mehr Teil einer glaubwürdigen Welt. Im dritten Teil verkommen die im zweiten Teil gefürchteten Mutanten und Enklavensoldaten wieder zu Kanonenfutter. Von daher würde ich das schon "from zero to hero" nennen. Wenn du damit den Stellenwert des Charakters zur Welt meinst, dann muss ich auch da sagen: Man war stets "Auserwählter", "letzte Hoffnung" und "Retter der Menschheit". In den ersten zwei Teilen sogar am stärksten.
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Das Miez
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von Das Miez »

SpookyNooky hat geschrieben:
The Antagonist hat geschrieben:Was ich Fallout 3 und New Vegas (und auch den alten Klassikern) zugute halte, ist, dass die Hauptquest (und das Spiel drumherum) nicht mit der Härte in die "from Zero to Hero"-Kerbe einschlägt, wie es andere RPGs tun.
Im Voraus Entschuldigung, falls ich dich missverstanden haben sollte, aber ich finde schon, dass die Fallout-Reihe da reinfällt. Besonders in Teil 1 und 3 ist man am Ende übermächtig. Beim zweiten Teil wurde dies etwas abgeschwächt, man fühlte sich immer durch irgendetwas bedroht und dadurch mehr Teil einer glaubwürdigen Welt. Im dritten Teil verkommen die im zweiten Teil gefürchteten Mutanten und Enklavensoldaten wieder zu Kanonenfutter. Von daher würde ich das schon "from zero to hero" nennen. Wenn du damit den Stellenwert des Charakters zur Welt meinst, dann muss ich auch da sagen: Man war stets "Auserwählter", "letzte Hoffnung" und "Retter der Menschheit". In den ersten zwei Teilen sogar am
stärksten.
Also bei mir muss man sich doch nicht im Voraus entschuldigen. :wink:

Gute Punkte, stimme dir da zu. Ich muss auch zugeben, dass ich die Serie noch nicht ganz durch habe, um es endgültig beurteilen zu können. (Teil 3 bis auf einige DLCs durch, NV in den letzten Zügen der Hauptquest, Teil 1 im letzten Drittel und Teil 2 vorhin angetestet, um zu sehen, wie es sich im Vergleich zu Teil 1 weiterentwickelt hat).

Zu a) "Mächtigkeit des Charakters"
In Teil 3 ist man am Ende schon äußerst stark...nur diese Albino-Radscorpions und eine größere Horde Deathclaws sollten Probleme bereiten.^^
In New Vegas habe ich allerdings das Gefühl, dass die Viecher grundsätzlich stärker sind...oder mitleveln? Insbesondere die Cazadors (abgesehen von den obligatorischen Deathclaws) bereiten mir, auch relativ zu Schluss, immer wieder Kopfschmerzen. Muss aber zugeben, dass ich den DLC mit Zion noch nicht angefangen habe, da soll ja die Levelgrenze angehoben werden.
(Zu 1+2 was, wenn ich's durchhabe.^^)

Zu b) "Stellenwert des Charakters zur Welt"
Yep, diesen Punkt meinte ich - vornehmlich - bei meinem vorherigen Post.
Du hast schon recht, vor allem Teil 1 und 2 knallen einem die "Du bist die einzige Hoffnung" bzw. "Du bist der Auserwählte" Message ohne besonders glaubwürdige Motivation an den Kopf. Teil 3 und New Vegas sind da ja viel, viel nüchterner, gewöhnlicher, "alltäglicher" und damit auch irgendwo glaubwürdiger. Da das die Teile sind, die ich (praktisch) durchhabe, habe ich mich eher darauf bezogen - und da dann auch im direkten Wettstreit gegen andere Größen aus dem RPG-Bereich, etwa Mass Effect, Skyrim, KotoR, Baldur's Gate und so. Bei Fallout hatte ich weniger den Eindruck, dass man von Natur aus etwas "Uber"-Besonderes ist (vgl. Dragonborn, Kind des Bhaal etc.) und noch viel weniger die gesamte Spielewelt als solche oder gar ein ganzes Universum retten musste. Bis zum Punkt mit dem Wasserchip dreht sich Fallout ja nur darum, die Versorgung für den kleinen Vault-Bunker sicherzustellen. Vgl. hier Fallout 3, wo es am Ende ja vornehmlich um *beep* geht - also eher was Existenzielles (okay, auf dem Weg dahin werden auch so manch andere Probleme aus der Welt befördert). Bin wahrscheinlich durch obige RPG-Titel leicht abgestumpft. So früh bzw. schnell wie bei Skyrim hatte ich noch nie einen Drachen gefällt. :lol:
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The_Outlaw
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von The_Outlaw »

Bedameister hat geschrieben:New Vegas > Fallout 3.
Kann ich nach nur wenigen Stunden nicht für mich entscheiden.

Der Einstieg von New Vegas ist nicht wirklich so überzeugend aber insgesamt fand ich bot New Vegas ein besseres Erlebnis als Fallout 3. Aber da gehen die Geschmäcker auseinander, auch wenn die meisten wohl wirklich NV besser finden als F3
Ich erkenne ohne wenn und aber an, dass NV in einigen Punkten mehr Freiheiten liefert. Hab noch wenig gesehen und erahne jetzt schon, dass ich mich mit ein paar Sachen erst noch etwas beschäftigen muss (gerade alles rund um Waffen-Modding sowie dies und das in Einzelteile zerlegen) und der Hardcore-Modus würzt das ganze sicher auch noch mal.

Das subjektive Gesamterlebnis, das ich mit Fallout 3 hatte, war halt bis heute das mit Abstand großartigste, das ich je mit einem Open World-Spiel hatte. Es ist nicht nur das einzige, wo ich die Hauptstory beendet, sondern jeden, wirklich JEDEN Quadratmeter gesehen habe, wo ich alles erkundet und alles erlebt habe. Ich wurde durch so vieles so sehr in diese Welt gezogen, dass NV in einigen Punkte gerne klar besser sein kann, aber das heißt nicht, dass es mich als Gesamtpaket mehr begeistern wird.

Eine, wie gesagt, sehr subjektive Kiste. Bei Fallout 3 war ich einfach immer wieder begeistert, in was für Nebenquests, Orte* und einfach Situationen man so gestoplert ist und da muss ich NV natürlich erst mal noch ausgiebig spielen, um das beurteilen zu können. Meine Erwartungen sind halt hoch. (Skyrim zB habe ich immerhin über 300 Stunden gespielt und da war für mich bisher vergleichsweise wenig denkwürdiges bisher dabei, obwohl ich mich über weite Strecken schon gut unterhalten fühle)

*Wenn ich nur an den einen Ort denke, wo die Leute geradezu beunruhigend freundlich sind und nur der eine angeblich verrückte alte Mann... was hat mir das für einen Schauer über den Rücken gejagt, als ich nachts in einer Hütte herausgefunden habe, wo ich da reingeraten bin.
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Das Miez
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von Das Miez »

The_Outlaw hat geschrieben:Wenn ich nur an den einen Ort denke, wo die Leute geradezu beunruhigend freundlich sind und nur der eine angeblich verrückte alte Mann... was hat mir das für einen Schauer über den Rücken gejagt, als ich nachts in einer Hütte herausgefunden habe, wo ich da reingeraten bin.
Lückenlos ausgeräuchert, lückenlos ausgeräuchert...:lol:
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SpookyNooky
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Re: Fallout 4 - Verkäufe von Fallout 3 und Fallout: New Vega

Beitrag von SpookyNooky »

The Antagonist hat geschrieben:Gute Punkte, stimme dir da zu. Ich muss auch zugeben, dass ich die Serie noch nicht ganz durch habe, um es endgültig beurteilen zu können. (Teil 3 bis auf einige DLCs durch, NV in den letzten Zügen der Hauptquest, Teil 1 im letzten Drittel und Teil 2 vorhin angetestet, um zu sehen, wie es sich im Vergleich zu Teil 1 weiterentwickelt hat).
Da hast du noch schöne Sachen vor dir. Ich habe alle Teile und auch alle DLCs durchgespielt. Das einzige, was ich mir nicht zu Gemüte geführt habe, ist der Spinoff Fallout: Tactics, was aber sowieso nicht wirklich dazugezählt wird. Die DLCs von Teil 3 und New Vegas fand ich eher durchwachsen (waren aber auch Highlights dabei, wie The Pit), aber habe sie der Vollständigkeit halber doch alle durchgespielt. Teil 1 ist relativ kurz, ich erinnere mich noch, wie riesig und lange mir Teil 2 vorkam. Also freue dich schon mal darauf. :)
The Antagonist hat geschrieben:Zu a) "Mächtigkeit des Charakters"
In New Vegas habe ich allerdings das Gefühl, dass die Viecher grundsätzlich stärker sind...oder mitleveln? Muss aber zugeben, dass ich den DLC mit Zion noch nicht angefangen habe, da soll ja die Levelgrenze angehoben werden.
(Zu 1+2 was, wenn ich's durchhabe.^^)
Da trügt dich dein Eindruck nicht. In New Vegas gibt es level scaling. In einem gewissen Rahmen natürlich. Die Levelgrenze wird durch den DLC angehoben, ja, trotzdem habe ich in New Vegas ziemlich schnell das Level cap erreicht (mit DLC). Und das vor Beendigung der Hauptquest. Im Mittelteil des Spieles gab es aber durchaus einige Herausforderungen, vorallen an die Horden von Caesars Legion kann ich mich da erinnern. In den ersten zwei Teilen gibt es im Gegensatz zu den zwei Fortsetzungen öfter mal überraschende Tode, insbesondere wenn sich jemand mit einer Waffe mit Schnellfeuermodus ("burst") vor dich stellt und abdrückt. Bei einem kritischen Treffer endet das Spiel dadurch gerne mal abrupt. In Teil 1 wird man trotzdem recht schnell sehr mächtig. Teil 2 habe ich als etwas anspruchsvoller als Teil 1 in Erinnerung.
The Antagonist hat geschrieben:Zu b) "Stellenwert des Charakters zur Welt"
Du hast schon recht, vor allem Teil 1 und 2 knallen einem die "Du bist die einzige Hoffnung" bzw. "Du bist der Auserwählte" Message ohne besonders glaubwürdige Motivation an den Kopf. Teil 3 und New Vegas sind da ja viel, viel nüchterner, gewöhnlicher, "alltäglicher" und damit auch irgendwo glaubwürdiger. Da das die Teile sind, die ich (praktisch) durchhabe, habe ich mich eher darauf bezogen
Okay, ergibt Sinn. Die Einleitung in Teil 3 fand ich die bisher schönste in einem Fallout-Spiel, da man sprichwörtlich in die Welt hineingeboren wird. Man geht nicht wirklich mit einem wichtigen Auftrag los, sondern wird mehr oder weniger in die Welt herausgestoßen. Ist bildlich fast wie die zweite Geburt zu sehen. In New Vegas geht es etwas mysteriöser los, aber im Grunde stimmt auch hier: Man wird in die Welt losgelassen, ohne heiligen Auftrag, die Welt zu retten. Stimmt schon. Im ersten Teil ändert sich ab dem Wiederbeschaffen des Chips allerdings auch da die eigentliche Bedrohung. Will nicht spoilern, weiß nicht, wie weit du bist. Dass der Charakter aber überhaupt eine wichtige Rolle innerhalb der Welt spielt, ist allerdings auch der Tatsache geschuldet, dass man immerhin den Protagonisten in einem Spiel verkörpert und man daher den klassischen "Helden" verkörpert. Wäre ja auch langweilig, eine Brahmin zu spielen. ;) Aber da hast du schon recht: In den zwei Nachfolgern zu den ersten zwei Teilen ist man von der Ausgangssituation kein "Auserwählter" oder jemand mit heiliger Mission, sondern erst mal jemand, der sich im Ödland zurecht finden muss.
Andererseits fällt mir gerade wieder ein, dass man im zweiten Teil nur vom eigenen Stamm "Auserwählter" genannt wird. Sobald man im harten Ödland andere wissen lässt, dass man der "Auserwählte" ist, wird man sehr schnell belächelt und auf den harten Boden der Realität zurückgeholt. Insofern ist das mit dem "Auserwählten" sogar fast ironisch zu verstehen, denn außerhalb des Dorfes ist man erst mal ein Niemand. :)