FuerstderSchatten hat geschrieben:Stimmt Deus Ex Human Revolution könnte auch passen, aber mit den Skills, mit dem Charaktersystem und dem Dialograd ähnelt es dann ME doch mehr.
Naja, für mich ist es vor allem deswegen näher am ersten Deus Ex, weil man es - im Gegensatz zu Mass Effect - fast komplett gewaltlos durchspielen kann.
FuerstderSchatten hat geschrieben:Die Konsequenzen sind doch sinnlos, weil sich am eigentlichen Plot doch gar nix ändert, was hat man denn davon, dass man die Olle rettet oder das Museum, außer das sich einige Dialoge hinterher leicht ändern. Solche Pseudo-Entscheidungen sind mir alles andere als lieb, ist ungefähr genauso gehaltvoll wie ob man Bhelen unterstützt oder Harrowmont, was beweist das Bioware ungefähr dieselben Konsequenzen abliefert, also nix mit was Bioware die letzten Jahre so abgeliefert hat, im Gegenteil es hat sogar Konsequenzen für Teil 2 gehabt, aber nur ob man einen Quest bekommt oder nicht. Mit anderen Worten es interessiert keinen wirklich. Wer sich dasselbe Game ernsthaft vier mal antut, nur um sich 5 geänderte Dialoge anzuhören, dem wünsche ich jedenfalls viel Spaß.
Niemand erwartet, dass Bioware oder Obsidian Content für 12 Spiele entwickeln, damit jede Entscheidung einen völlig anderen Handlungsverlauf nach sich zieht. Ich will als Spieler halt nur das Gefühl kriegen, dass die Spielwelt auf meinen Spielstil und das Verhalten meines Charakters reagiert. Die Konsequenzen mögen subtil sein, aber sie sind durchaus handfest:
Je nach dem, wem man im Spielverlauf über geholfen hat, stehen einem in der finalen Mission entweder Scarlett, Mina, SIE, Steven Heck oder G22 zur Seite.
Man kann Marburg und Parker gegeneinander ausspielen, wenn man im Spielverlauf eine bestimmte Entscheidung getroffen hat (namentlich die von dir erwähnte Museumsentscheidung).
Man kann der Endkonfrontation mit Marburg auch komplett aus dem Weg gehen, indem man ihn davon überzeugt, sich GANZ zurückzuziehen, wenn man sein Dossier vervollständigen und ihn im Spielverlauf oft genug bequatschen konnte.
Man kann Parker auf seine Seite ziehen, wenn man sich das Spiel über clever genug verhalten hat.
Und das allerbeste? Man kann diesem öligen Kotzbrocken Leland eins reinwürgen, indem man ihm mit der Beteiligung von G22 völlig auf dem falschen Fuss erwischt, wenn man deren Existenz bis dahin vor ihm verheimlichen konnte.
Und das sind lediglich Beispiele das Finale betreffend.