Yui-chan hat geschrieben:Die Majors entwickeln ja vorher, wollen einen Festpreis und unterschlagen einfach mal Spielmaterial, welches dann als DLC verhökert wird.
So ist es. Die Welt ist einfach schlecht ...
Yui-chan hat geschrieben:Hier ist es noch schlimmer: Der Kunde hat vorfinanziert, schon seit Jahren.
Nein. Hier ist es nicht schlimmer. Die Käufer von Computerspielen finanzieren schon seit langem vor. Zum Beispiel durch den Kauf von Spielmaterial, das aus dem Gesamtspiel "herausgeschnitten" und dem Käufer später als zusätzlicher DLC verhökert wird. Siehe Deinen eigenen Beitrag oben ...
Yui-chan hat geschrieben:Mit 100 bis 1000 € sind manche dabei. Stockholm-Syndrom.
Viele Menschen kaufen sich für viel Geld viel nutzloses Zeug. Ich persönlich verstehe z.B. nicht, wie man sich für 800 Euro ein völlig überteuertes iPhone kaufen kann. Das muss ich auch nicht verstehen - es geht mich nämlich nichts an, was andere Menschen mit ihrem Geld machen. Und ich mag es nicht sonderlich, wenn man Spielern, die sich eine großzügige Spende an SC leisten können, irgendwelche krankhaften Syndrome unterstellt. Das hat ein bisschen was von Sozialneid ... :wink:
Yui-chan hat geschrieben:Für den Außenstehenden ist es in der Tat einfach nur Betrug, das Ausnutzen von PClern, die mal wieder eine fette Granate auf ihrem Rechner sehen wollen.
Jetzt kommen die ganz schweren Geschütze. Du weißt schon, was Betrug ist, oder? Ganz besonders witzig an diesem Gedankengang ist, dass sich hier "Außenstehende" wie Du betrogen fühlen, während die "betrogenen" Backer eigentlich ganz zufrieden mit der bisherigen Entwicklung von SC sind. Dagegen wirst Du jetzt sicherlich einwenden, dass die Backer als Geiseln von CR das aufgrund ihres Stockholm Syndroms gar nicht mehr objektiv beurteilen können ...
Yui-chan hat geschrieben:Diese ganzen Vorfinanzierungsmodelle haben für mich den Spielemarkt eher schlechter gestellt.
Warum? Wo ist der Unterschied zwischen der Vorfinanzierung eines Spiels durch einen Publisher/Investor oder durch die Spieler selbst? Anders gefragt: Bei welcher Variante ist es wahrscheinlicher, dass die Interessen und Wünsche der Spieler berücksichtigt werden?
Yui-chan hat geschrieben:Ein Spiel sollte reifen, bis zur Perfektion, und dann dem Spieler vollständig angeboten werden. Das war in den 90ern bis 00ern ein funktionierendes System.
Grundsätzlich ein guter Gedanke. Ich spiele Computerspiele seit 1984 - beginnend mit Elite. Das sind jetzt 30 Jahre. Die "bis zur Perfektion gereiften" Spiele kann ich an meinen beiden Händen abzählen. Soviel zum Thema "früher war alles besser" ...
Yui-chan hat geschrieben:Dank Social-Media-DRM-DLC-F2P-Early-Access-Hirnzersetzung können Hersteller mittlerweile aber alles mit dem Spieler machen und er feiert es.
Wir sind eben (fast) alle blöd. Gut das es Ausnahmen wie Dich gibt, die uns auf unsere geistigen Defizite aufmerksam machen ...
