Europäische Kommission fordert Regeln für In-App-Käufe: Google reagiert, Apple bisher nicht

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casanoffi
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Re: Europäische Kommission fordert Regeln für In-App-Käufe:

Beitrag von casanoffi »

Bambi0815 hat geschrieben:Ich weiss nicht ob man irgendwie den Konsument schuld geben kann. In der Regel sind Konsumenten dumm. Das weiss man ja mittlerweile. Und sie nehmen das was sie bekommen.

Wir werden mittlerweile schon überwacht total ... denkste wir hätten das verhindern können ? Ich denke man kann da den Nutzern auch keine Schuld geben.

Sie werden angelockt, denken sich nichts böses und werden dann ausgenommen. Liesst sich einer durch was sie bei "kostenlosen" Spielen auf dem Handy akzeptieren wenn sie es runterladen ?

Das muss man sich einfach mal reinziehen ..wie kann einer da ein Spiel akzeptieren was in den AGBs sozusagen steht.

Aber sie tun es als ob nix wäre. Wenn dadrin stehen würde ich spende meien Organe bei Akzeptierung so würde die Masse einfach "weiter" drücken. Daher muss eine Regelung her um die Menschen zu schützen, den die Industry wird immer alles versuchen A) Informationen zu bekommen, B) Dein Geld zu bekommen.

Und die Menschen werden immer weiter sensibilisiert für sowas.
Naja, eine "Schuld" an sich existiert hier in meinen Augen gar nicht.

Ich möchte es mal sehr polemisch ausdrücken:
Auf der einen Seite steht der "dumme Konsument", der alles frisst, was ihm vor die Rübe gehalten wird.
Auf der anderen Seite steht die "böse Industrie", die diesen Umstand schamlos ausnützt.

Ja, die Konsumenten werden angelockt, denken sich nichts böses und werden dann ausgenommen.

ABER: ich kenne es ja selbst - jeder Zahlvorgang muss vom Nutzer bestätigt werden. Zumindest kenne ich das von meinen Fällen.
Es ist ja nicht so, dass man irgendwann 1x sein Passwort eingeben muss und dann die Anbieter fröhlich vom Konto abbuchen dürfen.

Wenn ich einen "kostenlosen" Titel lade und schon nach kurzer Zeit feststelle, dass hier gar nix mit kostenlos ist, dann überlege ich mir, ob mir das Spiel die Zahlung (für was auch immer) wert ist.
Ich fühle mich dabei auch nicht betrogen, sondern denke rational.

Das hat schicht und einfach was mit Selbstkontrolle und dem sinnvollen Umgang mit Geld zu tun. Das diese Eigenschaften vielen Menschen fehlen, lässt die Anbieter natürlich dabei schlecht aussehen, weil sie offensichtlich in der Dummeheit und Maßlosigkeit einiger Nutzer ihren Vorteil sehen.

Ich meine, die Tabakindustrie könnte noch so viele Warnungen auf die Zigarettenschachteln kleben, die Leute fressen das Gift trotzdem und denken sich dabei einen Scheißdreck.
Und ähnlich sehe ich es mit diesen F2P-Dingern. Jedesmal, wenn die Meldung aufpoppt, dass dieser oder jeder Betrag gezahlt werden soll, drücken die Deppen brav auf "ok" und denken sich einen Scheißdreck dabei.

Aber Hauptsache, hinter beschweren, dass man über´s Ohr gehauen wurde.

Diese Warnungen, die in Zukunft bei Kostenlos&Co stehen sollen, werden wohl nichts bringen, außer die Anbieter abzusichern, aber sicherlich nicht die Konsumenten vor ihrer eignen Dummheit "schützen" :wink:
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Nightmare King Grimm
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Re: Europäische Kommission fordert Regeln für In-App-Käufe:

Beitrag von Nightmare King Grimm »

Ich denke die Regelungen sind primär wichtig, weil heutzutage die Kinder schon viel mit dem Smartphone können, selbiges auch recht früh in die Hand gedrückt bekommen. Und wenn dann eben bei Candy Crush der nette Hinweis kommt, dass einem die Leben ausgehen man aber ganz leicht mehr Leben haben kann, geht das kleingedruckte, preisliche sehr leicht unter. Das ist letztlich von der ganzen Aufmachung her schon irreführend und kann für so manchen ein Problem sein.

Für mich persönlich ist das keine Schwierigkeit, mir ist es bisher immer gelungen jedwede Falle zu umgehen (auch fernab von Apps). Aber ich sehe da durchaus Konfliktpotential und denke, es ist absolut richtig das alles etwas einzugrenzen bzw deutlich herauszuheben, denn das ist bei vielem zzt nicht der Fall.