PSP: Bald mit interner Festplatte?
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melb00m
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Und wie lange hält dann der Akku? 30 Minuten?
Für grafisch hochwertige Spiele ist die PSP ja in Ordnung.
Für den Einsatz als MP3 und Videoplayer hapert es aber doch gewaltig, insbesondere was die Akkuleistung und den Mobilitätsfaktor betrifft.
Ich jedenfalls habe meine zum Launch gekaufte PSP nach 2 Wochen schnellstens wieder verscherbelt und mir dafür einen iPod der 5. Generation gekauft. Sehr gute Entscheidung, diesen benutze ich täglich, die PSP lag nach einer Woche nur rum.
Für grafisch hochwertige Spiele ist die PSP ja in Ordnung.
Für den Einsatz als MP3 und Videoplayer hapert es aber doch gewaltig, insbesondere was die Akkuleistung und den Mobilitätsfaktor betrifft.
Ich jedenfalls habe meine zum Launch gekaufte PSP nach 2 Wochen schnellstens wieder verscherbelt und mir dafür einen iPod der 5. Generation gekauft. Sehr gute Entscheidung, diesen benutze ich täglich, die PSP lag nach einer Woche nur rum.
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johndoe-freename-105566
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Kann die PSP nicht irgendwelche UMD-DVDs abspielen? Die verwenden dann wohl keinen Standard-Codec? Besser wären natürlich Standards weil blöd sind Kunden nur bis zur Schmerzgrenze.LeoHart hat geschrieben:Sony sollte lieber an den Firmwares basteln, es kann ja nicht so schwer sein der PSP ein paar Videocodecs zu spendieren und dem Gerät Multitasking beizubringen. Manchmal glaub ich SCE hat die falschen Leute da sitzen ^^
Zusätzlich noch Anschlußmöglichkeiten für GSM/UMTS/WLAN sowie ein kleines reguläres Linux-Betriebssystem (und nicht so auf ultralahm konfiguriert wie die PS3) und dann wäre das DER PDA schlechthin.
Ich weis schon warum meine portable Spielkonsole immer noch ein Siemens Simpad ist - da läuft alles drauf was man braucht: XVid, Flash, Realvideo, Vice64, UAE, sechs Stunden laufzeit - und das alles Baujahr 2001
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RueDIGGER
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mein gott diese gerüchte halten sich echt hartnäckig. wieso wird jeder kleinste dämliche angebliche hinweis gleich als cliffhanger für eine psp-lite, psp2 oder psp-schiess-mich-tot genommen? die psp war in jener präsentation warscheinlich nur abgebildet, um die theoretischen mobilen und multimedialen vorzüge von 1,8" festplatten aufzuzeigen. weder weiß irgendwer was von irgendwelchen kooperationen zwischen samsung und sony, noch haben wir sonst irgendwelche hinweise auf eine neue version der psp.
nebenbei, ich wünsche mir persönlich keine neuen multimedia features, wie ebook reader oder eingebaute festplatten, sondern endlich mal längere akkulaufzeiten und verdammt nochmal ein entspiegeltes display. und nicht zu vergessen das wichtigiste: gescheite software!
was nützen mir die tollsten multimedia funktionen wenn ein großteil des softwareangebotes nur aus irgendwelchen mini-collections und halbherzigen, zur unkenntlichkeit zerstückelten spieleportierungen besteht?
nebenbei, ich wünsche mir persönlich keine neuen multimedia features, wie ebook reader oder eingebaute festplatten, sondern endlich mal längere akkulaufzeiten und verdammt nochmal ein entspiegeltes display. und nicht zu vergessen das wichtigiste: gescheite software!
was nützen mir die tollsten multimedia funktionen wenn ein großteil des softwareangebotes nur aus irgendwelchen mini-collections und halbherzigen, zur unkenntlichkeit zerstückelten spieleportierungen besteht?
- rezman
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jep...
@RueDIGGER:


Das nehme ich auch an. Es KANN aber auch sein, dass tatsächlich SONY nachdenkt, ihr eine große Speichermöglichkeit zu geben. Schliesslich beginnt mit der PS3 ja auch SONYs weg der Download-Spiele für das kleine Teil. Und irgendwohin müssen die Dinger ja nach dem Download landen. Und da wäre eine fizzelige kleine - aber DICKE - Festplatte ein guter Speicherplatz für das PS1-Angebot. Schließlich hat Final Fantasy 7 ja dicke 3 CDs. Und wenn man sich EINIGE FF-Spiele und die beiden Fear Factor Spiele mitnehmen möchte, kann eine solche Platte schon helfen. Gut, mann kann sich auch mit Sticks vollstopfen, aber eine eingebaute Platte ist cooler. Wie war das nochmals mit der Festplatte der XBox vs. PS2-Memcards ?(..)die psp war in jener präsentation warscheinlich nur abgebildet, um die theoretischen mobilen und multimedialen vorzüge von 1,8" festplatten aufzuzeigen(..)
Dies erreicht man nicht mit einer Festplatte, Memorycard, Joystick oder entspiegeltes Display. Dies schaffen nur gescheite Spieleentwickler. Die Schuld trägt also nicht SONY, sondern der Entwickler, der die Hardware (mit/ohne Platte) nicht so nutzen will/kann, wie es der Spieler erwartetwas nützen mir die tollsten multimedia funktionen wenn ein großteil des softwareangebotes nur aus irgendwelchen mini-collections und halbherzigen, zur unkenntlichkeit zerstückelten spieleportierungen besteht?
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unknown_18
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Irgendwie ist es schon Sonys Schuld. Die PSP macht den gleichen Fehler wie die PS3, sie will mit der Optik protzen. Beim DS geht das nicht so wirklich, daher steht bei DS Spielen das Gameplay viel mehr im Vordergrung, weil mit der DS Grafik allein lockt man Niemanden. Bei der PSP geht das über die Grafik aber schon, also wird schon wieder viel zu sehr Wert auf die Optik gelegt, anstatt auf das Gameplay und da die PSP schon fast PS2 Grafik schafft, bieten sich eben Umsetzungen aktueller Spiele am meisten an. Beim DS geht das nicht so wirklich.
Denke das ist mit der Grund, wieso es auf der PSP ganz anders aussieht als auf dem DS.
Denke das ist mit der Grund, wieso es auf der PSP ganz anders aussieht als auf dem DS.
- Max Headroom
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???
@Hotohori:
Das die PSP keinen Touchscreen besitzt, das ist Tatsache. Das die PSP auch keinen Stylus bieten kann, das ist ebenfalls Tatsache. Doch ist die Möglichkeit, tragbare polygonale Welten zu erschaffen, wirklich ein "Übel" ? Soll man SONY den Schuldstempel aufdrücken, weil ihre Hardware "anders" ist als die der Konkurrenz ? Ich hoffe, dies war ein Scherz


Die PSP *kann keine* Spiele bekommen, die eine Interaktion mit dem Bildschirm oder einem Stift benötigen. Sie muss sich mit dem Analog-/Digital Steuerkreuz begnügen. Das dabei keine Klick-hier und Klick-da Interfaces zustande kommen, ist ja wohl Sonnenklar. Also kann man auch kein Spiel auf die Beine bekommen, die ein solches Interface als Hauptbestandteil beinhaltet. So ist auf dem PSP ohne Zweifel ESSIG mit Spielen wie "Elite Beat Agents", "Trauma Center" oder "WarioWare". Deshalb versuchen die Entwickler erst gar nicht, sowas auf dem PSP zu entwickeln. Man orientiert sich eher an der klassischen Steuerung, wie sie die Konsolen seit je her hatten. Und so sehen die Spiele auch aus... so, wie wir sie eben kennen.
Das DS aber, bietet diese Möglichkeit. Und sie ist auch die Trumpfkarte, die das Teil von der Konkurrenz abhebt. Aber dafür muss der DS-Entwickler auch einen Preis zahlen: die Leistungsfähigkeit der Konsole ist geringer als die der PSP. Weder besitzt die DS einen ähnlich leistungsfähiges Speichermedium, noch hat sie die annähernde Grafikleistung. Also muss sich der Entwickler bemühen, das Interface mit einer Idee zu verknüpfen, die *nicht* gerade zur Konkurrenz zur PSP steht. Ein Autorennspiel, das das Steuerkreuz durch den Stylus ersetzt, kommt in arge bedrängniss. Man siehe sich nur Ridge Racers oder die NFS-Teile an. Da ist die hohe Verkaufszahl auf der PSP nahezu garantiert, während das DS eine andere Spielerschicht anspricht. Somit ist es auch erklärbar, dass Spiele wie Dr. Kawashima, Trauma Center & Co. auf dem DS hohe Punkte kassieren, während der "typische" Port auf der PSP oft genug nur davon träumen kann. Und es erklärt ebenfalls, weshalb grafisch aufwendigere Titel auf der PSP dann wiederum die Herzen der Tester entzückt, während das eine oder andere DS-Adventure, welches "nur" ein Status-Bildschirm mit Klickoberfläche anbietet, nur durchschnittliche Wertungen bekommt.
Und, um den Kreis endgültig zu schliessen ... es ist schon spät/früh (7h
)... SONY trägt sicherlich keine "Schuld" daran, dass ihre Handheld-Konsole nur in technischer Hinsicht "innovationen" auflisten kann. Es ist und bleibt Aufgabe des Entwicklers, die ihm (oder ihr) vorschwebende Idee zu einem Spiel auch vernünftig auf einer (Handheld-) Konsole zu verwirklichen. Je mehr Leistung eine Hardware bietet, desto mehr Möglichkeiten stehen dem Designer offen. Handheld-Geräte sind von Hause aus beschränkt. Der Designer muss nur noch eine Idee finden, die mobile Nutzung einer Konsole mit einer Idee zu verkoppeln. Stundenlange RPG-Schlachten kann sich der Spieler kaum an der Bahnhaltestelle leisten. Also muss was kürzeres ran. Etwas, das den Spieler fesselt, aufpeitscht und weiterhin die Möglichkeit bietet, die Mobilität nicht zu vernachlässigen. Und da hat Nintendo EINDEUTIG die größere Erfahrung drinne. Schon das allererste Modul, Tetris, war einfach perfekt 
Komm schon Hotohori. Du willst mir doch nicht weissmachen, dass SONY die Schuld an einem "besserem" System trägt. Dann ist es also auch Micro$ofts Schuld, dass die X-Box eine bessere Leistung auf die Waage bringt, als die PS2 ?Irgendwie ist es schon Sonys Schuld. Die PSP macht den gleichen Fehler wie die PS3, sie will mit der Optik protzen. Beim DS geht das nicht so wirklich, daher steht bei DS Spielen das Gameplay viel mehr im Vordergrung, weil mit der DS Grafik allein lockt man Niemanden.(..)
Das die PSP keinen Touchscreen besitzt, das ist Tatsache. Das die PSP auch keinen Stylus bieten kann, das ist ebenfalls Tatsache. Doch ist die Möglichkeit, tragbare polygonale Welten zu erschaffen, wirklich ein "Übel" ? Soll man SONY den Schuldstempel aufdrücken, weil ihre Hardware "anders" ist als die der Konkurrenz ? Ich hoffe, dies war ein Scherz
Dies ist keine Begründung. Wenn ein Designer eine dreidimensionale Welt für sein Spiel vorschwebt, warum "muss" er sich dann mit weniger Hardware zufrieden geben ? Der Stylus und der Touchscreen sind nur Eingabemöglichkeiten, keine Garantie für Designwunder. Genauso ist das Polygonherz der PSP nur eine Möglichkeit, Pixeln auf dem Bildschirm zu zaubern. Ist die Spielemechanik hinter den Pixeln schrott, nützt weder ein Stylus noch eine texturierte Welt. Und wie die Spielemechanik aussieht, dies bestimmt immer noch der Spieledesigner, nicht der Hersteller der Konsolenhardware. Schliesslich sind z.Bsp. Lumines oder LocoRoco keine Spiele, die mit ultrarealen Texturen in einer physikalisch korrekten Welt protzen, oder ?Bei der PSP geht das über die Grafik aber schon, also wird schon wieder viel zu sehr Wert auf die Optik gelegt, anstatt auf das Gameplay und da die PSP schon fast PS2 Grafik schafft, bieten sich eben Umsetzungen aktueller Spiele am meisten an. Beim DS geht das nicht so wirklich.
Naja, ich schätze, dies würde auch den Unterschied erklären, weshalb auf dem C64er die Spiele immer etwas anders aussahen als in der Spielhalle. Und dennoch hat mir zu der Zeit Hostages weitaus mehr und länger Spaß gemacht, als jedes Elevator ActionDenke das ist mit der Grund, wieso es auf der PSP ganz anders aussieht als auf dem DS.
Die PSP *kann keine* Spiele bekommen, die eine Interaktion mit dem Bildschirm oder einem Stift benötigen. Sie muss sich mit dem Analog-/Digital Steuerkreuz begnügen. Das dabei keine Klick-hier und Klick-da Interfaces zustande kommen, ist ja wohl Sonnenklar. Also kann man auch kein Spiel auf die Beine bekommen, die ein solches Interface als Hauptbestandteil beinhaltet. So ist auf dem PSP ohne Zweifel ESSIG mit Spielen wie "Elite Beat Agents", "Trauma Center" oder "WarioWare". Deshalb versuchen die Entwickler erst gar nicht, sowas auf dem PSP zu entwickeln. Man orientiert sich eher an der klassischen Steuerung, wie sie die Konsolen seit je her hatten. Und so sehen die Spiele auch aus... so, wie wir sie eben kennen.
Das DS aber, bietet diese Möglichkeit. Und sie ist auch die Trumpfkarte, die das Teil von der Konkurrenz abhebt. Aber dafür muss der DS-Entwickler auch einen Preis zahlen: die Leistungsfähigkeit der Konsole ist geringer als die der PSP. Weder besitzt die DS einen ähnlich leistungsfähiges Speichermedium, noch hat sie die annähernde Grafikleistung. Also muss sich der Entwickler bemühen, das Interface mit einer Idee zu verknüpfen, die *nicht* gerade zur Konkurrenz zur PSP steht. Ein Autorennspiel, das das Steuerkreuz durch den Stylus ersetzt, kommt in arge bedrängniss. Man siehe sich nur Ridge Racers oder die NFS-Teile an. Da ist die hohe Verkaufszahl auf der PSP nahezu garantiert, während das DS eine andere Spielerschicht anspricht. Somit ist es auch erklärbar, dass Spiele wie Dr. Kawashima, Trauma Center & Co. auf dem DS hohe Punkte kassieren, während der "typische" Port auf der PSP oft genug nur davon träumen kann. Und es erklärt ebenfalls, weshalb grafisch aufwendigere Titel auf der PSP dann wiederum die Herzen der Tester entzückt, während das eine oder andere DS-Adventure, welches "nur" ein Status-Bildschirm mit Klickoberfläche anbietet, nur durchschnittliche Wertungen bekommt.
Und, um den Kreis endgültig zu schliessen ... es ist schon spät/früh (7h
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johndoe-freename-91843
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Hmm...so klein, und dann noch schnell? Glaub ich nicht. Sollte es wirklich eine so kleine und große Festplatte geben, dauert das entweder lange, oder sie wird sehr langsam im Datenzugriff sein. Ausserdem finde ich es scheiße, das immer etwas nach dem realease eine überarbeitete Version rauskommt. Ich bin fertig mit Sony, kein Bock, das immer wieder neue Versionen rauskommen. Ausserdem, ich habe einen 2 GB Speicherstick und den bekomm ich nicht voll, es sei denn, ich haue Komplette Filme, viel Musik oder sowas rauf. Aber, ich lade mir nur Spieladdons runter, neue Level, ab und an einen Trailer, oder ne Demo. Mehr nicht^^
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unknown_18
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@Max_Headroom: netter Beitrag, dem ich in vielen Punkten zustimme, nur leider hast Du nicht ganz verstanden was ich sagen wollte:
Viele der heutigen Entwickler neigen dazu Bombastgrafik bei ihren Spielen zu nutzen, um Spieler zu gewinnen. So sind viele Spiele außen hui (Grafik) und innen pfui (Gameplay). Spiele zu entwickeln wird immer teurer und viele stecken ihr Budget für ein Spiel zu sehr in die Grafik und für den Rest fehlt dann das Geld.
Und genau hier das Problem bei der PSP: sie will vor allem durch den großen 16:9 TFT überzeugen und speziell mit der Grafik, die man darüber darstellen kann. Sony unterstützt damit also indirekt die Entwickler mehr Wert auf Grafik zu setzen und den Rest zu sehr zu vernachlässigen.
Nintendo hingegen hat den DS geschaffen, um nicht mit einem großen TFT zu überzeugen sondern um mit Gameplay zu überzeugen. Die schlechtere Grafik tut da Ihr übriges dazu. Hätte der DS Grafik wie die PSP, würde die Grafik schon wieder das Gameplay überdecken, dann würden Viele die Grafik sehen und davon beeindruckt sein und die Gameplay Möglichkeiten werden plötzlich Sekundär.
Von mir aus halte mich für Verrückt, aber ich behaupte mehr Leistung kann auch ein Nachteil sein. Ich behaupte auch einfach mal, das die PS2 nicht ganz so Erfolgreich gewesen wäre, wenn sie stärker als XBox und GameCube gewesen wäre, einfach weil sich dann viele Entwickler nur auf guter Grafik ausgeruht hätten. So aber mussten die PS2 Spiele nicht nur grafisch überzeugen, sondern auch spielerisch, denn viele Spieler sehen die PS2 Grafik, sehen das sie schlechter ist als auf anderen System bzw. am PC und was passiert dann? Richtig, sie schauen dann genauer hin und sehen sich das Gameplay näher an. Bei Spielen die einen grafisch umhauen, schauen dann Viele nicht ganz so genau aufs Gameplay.
Viele der heutigen Entwickler neigen dazu Bombastgrafik bei ihren Spielen zu nutzen, um Spieler zu gewinnen. So sind viele Spiele außen hui (Grafik) und innen pfui (Gameplay). Spiele zu entwickeln wird immer teurer und viele stecken ihr Budget für ein Spiel zu sehr in die Grafik und für den Rest fehlt dann das Geld.
Und genau hier das Problem bei der PSP: sie will vor allem durch den großen 16:9 TFT überzeugen und speziell mit der Grafik, die man darüber darstellen kann. Sony unterstützt damit also indirekt die Entwickler mehr Wert auf Grafik zu setzen und den Rest zu sehr zu vernachlässigen.
Nintendo hingegen hat den DS geschaffen, um nicht mit einem großen TFT zu überzeugen sondern um mit Gameplay zu überzeugen. Die schlechtere Grafik tut da Ihr übriges dazu. Hätte der DS Grafik wie die PSP, würde die Grafik schon wieder das Gameplay überdecken, dann würden Viele die Grafik sehen und davon beeindruckt sein und die Gameplay Möglichkeiten werden plötzlich Sekundär.
Von mir aus halte mich für Verrückt, aber ich behaupte mehr Leistung kann auch ein Nachteil sein. Ich behaupte auch einfach mal, das die PS2 nicht ganz so Erfolgreich gewesen wäre, wenn sie stärker als XBox und GameCube gewesen wäre, einfach weil sich dann viele Entwickler nur auf guter Grafik ausgeruht hätten. So aber mussten die PS2 Spiele nicht nur grafisch überzeugen, sondern auch spielerisch, denn viele Spieler sehen die PS2 Grafik, sehen das sie schlechter ist als auf anderen System bzw. am PC und was passiert dann? Richtig, sie schauen dann genauer hin und sehen sich das Gameplay näher an. Bei Spielen die einen grafisch umhauen, schauen dann Viele nicht ganz so genau aufs Gameplay.
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Flamingdeath
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Stimmt !
@Hotohori:

Das heisst, er wird "gezwungen", sich auf dem DS was eigenständiges auszudenken. Möglicherweise etwas, was gänzlich anders ist als alle GTA-Teile vorher. Ein Adventure rund um den Helden ? Vielleicht ein wunderbarer Titel, aber immer noch nicht das, was sich der Designer unter "GTA 3" vorgestellt hat. Diese Idee durfte er dann auch der PSP zuende denken.
Aus diesem Grunde sind beide Konsölchen zwei verschiedene Welten. Klar, ein PSP Game kann auf dem DS "portiert" werden, auch umgekehrt. Ridge Racer bzw. Need For Speed zeigen es, aber wenn es um die Eigenheiten der Konsole geht, ist das Spieldesign rund um diese Eigenheiten wichtiger als der reine technische Aspekt. Deshalb sind Spiele wohl auf dem Wii zwar spaßig, kommen aber gegen die technische Seite der beiden anderen Dinger nicht an. Was aber auf keinem Falle bedeutet, dass ein Lost Planet oder ein MGS4, weil sie diese technische Seite für sich ausnutzen, auch "billig" seien. Müsste ich ein 007-Spiel auf dem DS entwickeln, würde es ein "klassisches" Adventure mit leichten 3D-Einlagen sein. Dafür würde ich aber viel mehr Wert auf den Stylus setzen. Zum Bleistift würde man bei Konversationen mit einer Person den Raum mit dem Stylus in guter alter Maniac Mansion Manier "durchsuchen" können. Wichtige Details würde 007 sich merken und beim späteren Betreten des Raumes dann näher betrachten können. In Schleichpassagen wäre eine Splinter Cell ähnliche Taktik nötig. Nur wenige Levels in 3D, keine Welt. Die dafür aber bis ins kleinste Detail verliebt und z.Bsp. ebenfalls per Touchscreen "beobachtbar". Der zweite Bildschirm würde z.Bsp. bei erfolgreichen Hacking einer Kamera dann dessen Sicht zeigen.
Auf der PSP fehlt das zweite Display genauso wie eine "Zeigermöglichkeit" mit einem Stift. Ein Adventure im klassischem Stile ist dadurch nur per Joypad möglich. Da würde ich den 3D-Aspekt betonen und es eher wie "From Russia With Love" aussehen lassen, mit schnellen Rennsequenzen. Das kann die DS nicht, dafür aber die PSP.
Die Zielgruppen sind hierbei verschieden, dass muss ich in Kauf nehmen. Aber es IST eben so... ein Adventure ist auf der PSP anders zu planen als auf dem DS.
Dennoch würde mich die Power einer PSP mit Festplatte vielleicht dazu reizen, FMV-Sequenzen einzubauen. Oder komplett begehbare 3D-Welten, abseits der Tunnelpfade, die dank Streaming laufbar wären. Eine Art 007 Version von ShenMue, gemischt mit einer Prise GTA und NFS ? Klar, das Budget für die Entwicklung müsste enorm sein, dafür bekommt man auch ein Spiel, was eben *kein* "simples" Adventure" wäre.
Am Ende fragt man sich aber dennoch... wer kauft sowas ?


Schließlich war damals Jet Set Radio auf der DreamCast um *klassen* besser als Paperboy auf dem C64er. Weshalb ? Nur wegen der 3D-Grafik ? Oder weil es einfach mehr Möglichkeiten für ein neues kluges Spieldesign gab, dank der stärkeren Hardware ?
Und letztenendes wird man selbst die Erfahrung machen, ob die investierten 50 Euro auch wirklich erfolg hatten. Einige können von Pokemon anscheinend nicht genug bekommen und warten auf jegliche "Advanced, Gold, Super, Hyper, Fighting, ..." Edition. Andere werden weiterhin Final Fantasy vergöttern, auch wenn die Versionsnummer schon dreistellig geworden ist. Möglicherweise wird irgendwann in naher Zukunft ein Rollenspiel auf Nintendos hochaktuellster Hardware die Qualität der Final Fantasy Rendervideos besitzen. Das heisst, es werden unmengen an Texturen und Polygone durch den Flachbildschirm gejagt. Der technische Schritt wird sicherlich in einigen Jahren kommen. Aber es ist immer noch Aufgabe des Entwicklers, diese Technik so zu nutzen, dass sie dem Spieldesign auch hilfreich zur Seite steht. Und es bleibt immer noch Aufgabe des Spielers, die ihm Spaß gebenden Spiele auch zu unterstützen. Und da kann ich wahrlich keine "Schuld der Hardware" erkennen, wenn ein "dummes" Shooter-Blendspiel um bunt gefärbten Alienschleim Millionen einbringt, wärend das hochkomplexe und intelligente Black & White Spore Deluxe, welches sich um nichts anderes dreht als die Erschaffung von Leben, nur als teurer Flop in die Geschichte eingeht 
Du hast ja recht. Es ist leider so, dass viele eher auf die Grafik achten. Doch... ohne eine höhere Auflösung eines Displays kann man keine feineren Details darstellen. Man würde bei einem Maniac Mansion zwar die Kettensäge finden, aber den kleinen Hamster in der Mikrowelle, den würde man glatt im Pixelbrei übersehen. Eine höhere Auflösung wiederum würde den Hamster zwar schön zeigen, aber der wäre unnütz, wenn der Entwickler den nur als sterile Grafik eingebaut hätte und nur die Kettensäge wäre anwählbar. Letztenendes nützt bei beiden Versionen sowieso nichts. Die Kettensäge hat kein Sprit und der Hamster wird sowieso sterben
Es stimmt, ich habe es von der technischen Seite betrachtet, du dagegen von der spielerischen. Dennoch bezweifle ich, dass eine kraftvolle Handheld-Konsole zumeist Spiele produziert, die den "Spaß" im Hintergrund halten. Denn... es ist und bleibt einfach Aufgabe des Entwicklers, mit der vorhandenen Hardware das zu verwirklichen, was er (oder die Masse) sich wünscht. Ich bezweifle, dass GTA3 als 2D-Portierung auf dem DS, von Oben gesteuert, wirklich erfolg haben könnte. Der Spieler weiss nämlich, dass es eine 3D-Variante mit den selben Eigenschaften gibt. Möglicherweise noch mit mehr Fahrzeuge gleichzeitig, weil die CPU eine bessere KI ermöglicht und das Teil größeren Speicher besitzt. Und da frage ich mich ernsthaft, ob der Entwickler dann seine Ideen soweit herunterschrauben *möchte*, um es zu verwirklichen(..PSP: 16:9 TFT, GFX vs. NDS..)
Hätte der DS Grafik wie die PSP, würde die Grafik schon wieder das Gameplay überdecken, dann würden Viele die Grafik sehen und davon beeindruckt sein und die Gameplay Möglichkeiten werden plötzlich Sekundär.
Das heisst, er wird "gezwungen", sich auf dem DS was eigenständiges auszudenken. Möglicherweise etwas, was gänzlich anders ist als alle GTA-Teile vorher. Ein Adventure rund um den Helden ? Vielleicht ein wunderbarer Titel, aber immer noch nicht das, was sich der Designer unter "GTA 3" vorgestellt hat. Diese Idee durfte er dann auch der PSP zuende denken.
Aus diesem Grunde sind beide Konsölchen zwei verschiedene Welten. Klar, ein PSP Game kann auf dem DS "portiert" werden, auch umgekehrt. Ridge Racer bzw. Need For Speed zeigen es, aber wenn es um die Eigenheiten der Konsole geht, ist das Spieldesign rund um diese Eigenheiten wichtiger als der reine technische Aspekt. Deshalb sind Spiele wohl auf dem Wii zwar spaßig, kommen aber gegen die technische Seite der beiden anderen Dinger nicht an. Was aber auf keinem Falle bedeutet, dass ein Lost Planet oder ein MGS4, weil sie diese technische Seite für sich ausnutzen, auch "billig" seien. Müsste ich ein 007-Spiel auf dem DS entwickeln, würde es ein "klassisches" Adventure mit leichten 3D-Einlagen sein. Dafür würde ich aber viel mehr Wert auf den Stylus setzen. Zum Bleistift würde man bei Konversationen mit einer Person den Raum mit dem Stylus in guter alter Maniac Mansion Manier "durchsuchen" können. Wichtige Details würde 007 sich merken und beim späteren Betreten des Raumes dann näher betrachten können. In Schleichpassagen wäre eine Splinter Cell ähnliche Taktik nötig. Nur wenige Levels in 3D, keine Welt. Die dafür aber bis ins kleinste Detail verliebt und z.Bsp. ebenfalls per Touchscreen "beobachtbar". Der zweite Bildschirm würde z.Bsp. bei erfolgreichen Hacking einer Kamera dann dessen Sicht zeigen.
Auf der PSP fehlt das zweite Display genauso wie eine "Zeigermöglichkeit" mit einem Stift. Ein Adventure im klassischem Stile ist dadurch nur per Joypad möglich. Da würde ich den 3D-Aspekt betonen und es eher wie "From Russia With Love" aussehen lassen, mit schnellen Rennsequenzen. Das kann die DS nicht, dafür aber die PSP.
Die Zielgruppen sind hierbei verschieden, dass muss ich in Kauf nehmen. Aber es IST eben so... ein Adventure ist auf der PSP anders zu planen als auf dem DS.
Dennoch würde mich die Power einer PSP mit Festplatte vielleicht dazu reizen, FMV-Sequenzen einzubauen. Oder komplett begehbare 3D-Welten, abseits der Tunnelpfade, die dank Streaming laufbar wären. Eine Art 007 Version von ShenMue, gemischt mit einer Prise GTA und NFS ? Klar, das Budget für die Entwicklung müsste enorm sein, dafür bekommt man auch ein Spiel, was eben *kein* "simples" Adventure" wäre.
Am Ende fragt man sich aber dennoch... wer kauft sowas ?
Keine Angst... solange du "kann" geschrieben hast, befindest du dich noch in der Welt der NormalosVon mir aus halte mich für Verrückt, aber ich behaupte mehr Leistung kann auch ein Nachteil sein.
SEHR viele Rollenspiele auf der PS1/PS2 sehen sich SEHR ähnlich an. Einige glänzen aber mit kleinen Details, die das Spielgefühl verbessern. Allerdings finden sich solche Details unabhängig von der technischen Leistung des Gerätes, da bin ich mir sicher. Und es ist sehr gut vorstellbar, dass ein RPG auf der PS3 oder XB360, welches mit gigantischen Welten, unendlich vielen Möglichkeiten zur Lösung irgendwelcher Problemen und einer 500 Mann starken Grafik- und Soundabteilung auch ein Wahnsinnsprodukt erzeugen kann. Stimmt die Storyline und baut man viele spannende Momente ein, dann kann auch ein solches Kinofeeling-Game einen Spieler genauso fesseln wie ein GBA Zelda in Iso3D und 2-Kanal Stereo Sound. Und es ist genauso möglich zu sagen, dass ein GBA-Spiel bzw. NDS Spiel so minderwertig erzeugt wurde, dass ein Spiel auf der PSP mit 2 Gigabyte-Festplatte und bombastischer Präsentation "trotz besserer Hardware" einfach auch spielerisch besser ist. In meinen Augen ist die Hardware nur der Schlüssel zum Glück... und dies unabhängig vom HerstellernameIch behaupte auch einfach mal, das die PS2 nicht ganz so Erfolgreich gewesen wäre, wenn sie stärker als XBox und GameCube gewesen wäre, einfach weil sich dann viele Entwickler nur auf guter Grafik ausgeruht hätten. So aber mussten die PS2 Spiele nicht nur grafisch überzeugen, sondern auch spielerisch, denn viele Spieler sehen die PS2 Grafik, sehen das sie schlechter ist als auf anderen System bzw. am PC und was passiert dann? Richtig, sie schauen dann genauer hin und sehen sich das Gameplay näher an.
Schließlich war damals Jet Set Radio auf der DreamCast um *klassen* besser als Paperboy auf dem C64er. Weshalb ? Nur wegen der 3D-Grafik ? Oder weil es einfach mehr Möglichkeiten für ein neues kluges Spieldesign gab, dank der stärkeren Hardware ?
Das stimmt. Doch dafür gibt es ja die SpieletestsBei Spielen die einen grafisch umhauen, schauen dann Viele nicht ganz so genau aufs Gameplay.
Du hast ja recht. Es ist leider so, dass viele eher auf die Grafik achten. Doch... ohne eine höhere Auflösung eines Displays kann man keine feineren Details darstellen. Man würde bei einem Maniac Mansion zwar die Kettensäge finden, aber den kleinen Hamster in der Mikrowelle, den würde man glatt im Pixelbrei übersehen. Eine höhere Auflösung wiederum würde den Hamster zwar schön zeigen, aber der wäre unnütz, wenn der Entwickler den nur als sterile Grafik eingebaut hätte und nur die Kettensäge wäre anwählbar. Letztenendes nützt bei beiden Versionen sowieso nichts. Die Kettensäge hat kein Sprit und der Hamster wird sowieso sterben
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unknown_18
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Nunja, ich denke Du siehst das etwas zu sehr in der Theorie, es ist halt nun mal so, das die Entwickler für ihre Spiele ein gewisse Summe an Geld zur Verfügung haben und es eben darauf an kommt, wie sie dieses Geld nutzen. Und da ist es leider so, das viele Entwickler zu viel Geld für die Grafik verpulvern und so zu wenig Geld für die Entwicklung des Gameplay übrig haben. In der Vergangenheit haben wir schon mehr als genug Spiele gehabt, die im Vorfeld ein riesen Hype los getreten haben und das fertige Spiel war am Ende ein Grafikblender oder einfach viel zu kurz.
Gears of War ist da ein gutes aktuelles Beispiel, grafisch wirklich toll, aber von der Spielzeit zu kurz, von der Story etwas zu dünn und das Gameplay ist auch nicht so perfekt wie es sein könnte. Bei dem Spiel riecht es auch verdächtig danach, dass zu viel Zeit und Geld in die Grafik investiert wurden und alles andere ein bisschen zu kurz kamen.
So sieht halt nun mal leider die Praxis aus, die Hardware erlaubt deutlich mehr, was sich die Entwickler finanziell leisten könnten, um ein rund um perfektes Spiel abzuliefern.
Von daher bin ich mir sicher, das es auf dem Wii im laufe der Zeit eher Spiele geben wird, die den Spieler rundum zufrieden stellen, als auf XBox360 oder besonders PS3, weil für Wii wäre so ein Spiel im finanziellen Rahmen möglich, für die anderen Systeme aber zu kostspielig. Da müssten die Entwickler schon sehr gute Wege finden, wie sie Zeit und Geld sparen können.
Gears of War ist da ein gutes aktuelles Beispiel, grafisch wirklich toll, aber von der Spielzeit zu kurz, von der Story etwas zu dünn und das Gameplay ist auch nicht so perfekt wie es sein könnte. Bei dem Spiel riecht es auch verdächtig danach, dass zu viel Zeit und Geld in die Grafik investiert wurden und alles andere ein bisschen zu kurz kamen.
So sieht halt nun mal leider die Praxis aus, die Hardware erlaubt deutlich mehr, was sich die Entwickler finanziell leisten könnten, um ein rund um perfektes Spiel abzuliefern.
Von daher bin ich mir sicher, das es auf dem Wii im laufe der Zeit eher Spiele geben wird, die den Spieler rundum zufrieden stellen, als auf XBox360 oder besonders PS3, weil für Wii wäre so ein Spiel im finanziellen Rahmen möglich, für die anderen Systeme aber zu kostspielig. Da müssten die Entwickler schon sehr gute Wege finden, wie sie Zeit und Geld sparen können.
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Auch hier hat man wohl nicht genug Geld gehabt... aber die Möglichkeit, ein gutes Taktik-Spiel zu entwickeln.
Der Entwickler ist ja nicht gezwungen, ein Gears of War zu entwickeln. Aber zumindest hat er die Möglichkeit, sich einiger Effekte zu bedienen, die eine leistungsschwachere Konsole nicht erledigen kann.
Gut... in diesem Falle ist es einfach Tatsache, das jeder Hinz und Kunz eine PS2 hat und deshalb dieses Game wohl eher Spielen kann als wenn das Game auf dem Wonderswan Deluxe entwickelt gewesen wäre

Es muss nur noch das ganze auf Papier gepackt werden und natürlich auch bezahlt werden
Doch... ob eine "kleine" Konsole da der Ausweg darstellt ? Schließlich muss ja Zeit investiert werden, eine fesselnde Spielidee für das kleine Teil zu schreiben. Der Pluspunkt besteht aber im Preis. Ist das Teil günstig, dann ist es gut möglich, dass sich viel mehr Leute das "billigere" Teil holen, anstatt das Luxusmodell. Dan kann sich auch ein günstiges Tetris gut verkaufen. Das ist der große Pluspunkt von Nintendo IMHO. Als Zweitkonsole hat sie eindeutig in der NextGen-Schlacht gewonnen. Dennoch ziehen es Spieler meist vor, einen Call of Duty 3 lieber auf XB360 oder PS3 zu spielen als auf einer Wii. Andersrum wird man wohl lieber Trauma Center mit der Wiimote spielen, als ein Need For Speed mit Joypad. Und Rayman mit Joypad macht noch nicht so viel Spaß wie mit Wiimote. Von WarioWare will ich schonmal nicht sprechen 
Aber... diese Art von Spielen sind speziell dafür entwickelt worden. Nicht jede Idee kann aber diesen Schritt gehen. Irgendwo sind eben Grenzen. Wenn es nicht die Steuerung ist, dann wird z.Bsp. die CPU limitieren.
Ich gebe dir vollkommen Recht wenn du sagst, dass einige Hypes wirklich nur Grafikdemos waren. Doch die Freiheit ein paar Dollar in die Storyline zu stecken, hat jeder. Fragt ich mich aber, wie man dies verwirklicht, dann kräuseln sich bei mir die Zehennägel. Da protzt mancher Entwickler damit, dass "sein Drehbuch" von einem SciFi/Fantasy/xxx Autor entwickelt wurde. Und was kommt am Ende raus ? Ein halber Moorhuhn Klon oder ein Action-Geballere ohne Überraschungen. Ja, wo war denn der Geldschein ? Hat er sich in der Storyline verlaufen ?
Wenn die Konsole aber soweit forgeschritten ist, dass ich mehrere Knöpfe nutzen kann, oder eine KI für 10 Team-Taktiker auf die Beine stellen kann, dann wird der Spielwert doch steigen, oder ? Es fragt sich nur noch, WEN man auf diese Aufgabe loslässt. Man muss die Technik ja auch verstehen und beherrschen können.

Das sind Spiele, die "tiefer" in die Materie einsteigen. Spiele, die eine komplexe Welt aufbauen. Wer aber strikte aber kurzweilige Arcade-Unterhaltung haben möchte, der wird sich mit den "kleineren" Konsolen viel besser anfreunden können.
Und auch die kleinen werden mit hochkarätigen Titeln beglückt. Ein Dragon Quest wird sicherlich kein Rayman-Geklatsche !! Ein Final Fantasy Cristal Chronicles wird kein Lumines Konkurrent ! Aber die Entwicklung eines Dragon Quest oder eines Final Fantasies wird weiterhin große Geldsummen verschlingen. Die Ideen wachsen ja nicht auf Bäumen und werden von Hobbyprogrammierern aus der Studentenbude aus verwirklicht
Es wird zwar nicht soviel in die Grafikabteilung gepumpt, doch das heisst nicht automatisch, dass die grafisch aufwendigeren Titel weniger Geld in der Designentwicklung zugetrichtert bekommen.
Man kann letztenendes sowieso nur abwarten, wie sich die Dinger in 2-3 (!) Jahren machen. Es müsste ja letztenendes bekannt sein, dass die PS2 anfangs ebenfalls runtergemacht wurde und die DreamCast als Maß aller Dinge herhielt. Sie war teuer, kaum leistungsfähiger und nahezu ohne System-Seller verkauft. Den Entwicklern war dies wohl schnuppe... die haben uns Titeln beschert, die wir gerne gespielt haben. So sehe ich es nun ebenso. Ich denke nicht, dass Red Steel die Grenze der Wii aufzeigt. Auch ist Ridge Racer 7 nicht das Limit der PS3 und Gears of War ist ebenfalls gerade erst 1 Jahr nach der Einführung der XB360 erschienen. In 2-3 Jahren werden wir noch einiges erleben. Und wer weiss... vielleicht auch ein neues Final Fantasy 7 Game auf der Basis der FFXII-Engine auf der PSP mit Festplatte ? (... will ja wieder Topic werden
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Dann gehe ich mal in die Praxis und stelle die Frage, weshalb so unglaublich viele Taktik-RPG Spiele auf der PS2 nicht mit Resident Evil 4 Grafikeffekten protzen, sondern in der klassischem Sprite-Iso3D Sicht daherkommenNunja, ich denke Du siehst das etwas zu sehr in der Theorie, es ist halt nun mal so, das die Entwickler für ihre Spiele ein gewisse Summe an Geld zur Verfügung haben und es eben darauf an kommt, wie sie dieses Geld nutzen.
Der Entwickler ist ja nicht gezwungen, ein Gears of War zu entwickeln. Aber zumindest hat er die Möglichkeit, sich einiger Effekte zu bedienen, die eine leistungsschwachere Konsole nicht erledigen kann.
Gut... in diesem Falle ist es einfach Tatsache, das jeder Hinz und Kunz eine PS2 hat und deshalb dieses Game wohl eher Spielen kann als wenn das Game auf dem Wonderswan Deluxe entwickelt gewesen wäre
Insbesondere, wenn nVidia oder ATi da als Sponsor daher kamen ?In der Vergangenheit haben wir schon mehr als genug Spiele gehabt, die im Vorfeld ein riesen Hype los getreten haben und das fertige Spiel war am Ende ein Grafikblender oder einfach viel zu kurz.
Mich überrascht sowas nicht. Denk daran, dass Gears of War von einem Entwicklerteam kommt, die sich mit Unreal, Unreal Tournament, Unreal 2, Unreal Championship, Unreal X und Unreal Y einen Namen gemacht haben. Sie sind Entwickler einer mächtigen Grafik-Engine. Das sind zwar IMHO Könner in Pixelmagie, aber keine Künstler im Spieledesign. Dies ist nicht die Regel, denn z.Bsp. Half-Life (2) entstammte ja ebenfalls aus einer ähnlichen Truppe. Auch haben die Criterions gezeigt, dass sie neben der bekannten Burnout Raserei auch eine sehr solide explosive Fiktion namens Black auf die Beine stellen können. Sie besticht zwar mit einem linearen Levelaufbau und nicht gerade IQ-Bomben als Gegner, doch weshalb sollte eine leistungsstärkere Konsole (XB360, PS3) hier nicht ihre Muskeln spielen und *neben* einer schöneren Textur auch intelligentere Gegner und verschiedene Pfade zur Verfügung stellen ? Sachen, die mit einer lansameren CPU nicht Möglich gewesen waren ?Gears of War ist da ein gutes aktuelles Beispiel, grafisch wirklich toll, aber von der Spielzeit zu kurz, von der Story etwas zu dünn und das Gameplay ist auch nicht so perfekt wie es sein könnte. Bei dem Spiel riecht es auch verdächtig danach, dass zu viel Zeit und Geld in die Grafik investiert wurden und alles andere ein bisschen zu kurz kamen.
Es muss nur noch das ganze auf Papier gepackt werden und natürlich auch bezahlt werden
Aber... diese Art von Spielen sind speziell dafür entwickelt worden. Nicht jede Idee kann aber diesen Schritt gehen. Irgendwo sind eben Grenzen. Wenn es nicht die Steuerung ist, dann wird z.Bsp. die CPU limitieren.
Ich gebe dir vollkommen Recht wenn du sagst, dass einige Hypes wirklich nur Grafikdemos waren. Doch die Freiheit ein paar Dollar in die Storyline zu stecken, hat jeder. Fragt ich mich aber, wie man dies verwirklicht, dann kräuseln sich bei mir die Zehennägel. Da protzt mancher Entwickler damit, dass "sein Drehbuch" von einem SciFi/Fantasy/xxx Autor entwickelt wurde. Und was kommt am Ende raus ? Ein halber Moorhuhn Klon oder ein Action-Geballere ohne Überraschungen. Ja, wo war denn der Geldschein ? Hat er sich in der Storyline verlaufen ?
Die Entwicklung einer leistungsstarken KI würde zwar ein Budget belasten, doch dafür den Spielspaß steigern. Splinter Cell oder MGS mit Kamikazegegner ohne Team-AI ? Dann kann ich gleich Doom spielen. Ein Prügelspiel mit nur einem Feuerknopf ? Dann hole ich den C64er hervor und spiele Ye Ar Kung-Fu oder gleich International Karate, der Simulation wegen.So sieht halt nun mal leider die Praxis aus, die Hardware erlaubt deutlich mehr, was sich die Entwickler finanziell leisten könnten, um ein rund um perfektes Spiel abzuliefern.
Wenn die Konsole aber soweit forgeschritten ist, dass ich mehrere Knöpfe nutzen kann, oder eine KI für 10 Team-Taktiker auf die Beine stellen kann, dann wird der Spielwert doch steigen, oder ? Es fragt sich nur noch, WEN man auf diese Aufgabe loslässt. Man muss die Technik ja auch verstehen und beherrschen können.
Das..der..die..Wii wird einfach *die* Casual Gamer Konsole des 21sten Jahrhunderts sein. Das Teil zielt ja gekonnt an der Grafikbombe HDTV vorbei, bietet aber eine Plattform für eine gigantische Vielzahl von kurzweiligen Spielen. Doch auch eine Wii hat eben ihre Grenzen. Ein Oblivion, Assassin's Creed oder GTA 4 wird es darauf wohl kaum geben. Nicht nur wegen der Grafik, sondern insbesondere wegen der CPU. Oblivion währe stark gekürzt vorstellbar, aber die eizelnen Personen und ihre Reaktionen in Assassin's Creed schreien regelrecht nach Multicore. GTA 4 wird, nehmen wir mal an es "sieht" so aus wie GTA3, die Spielewelt enger besiedeln. Viel mehr Objekte, größere Spielewelt, ggf. Verfolgungs-KI der Polizei als Team, Wegfindung in einer komplexen Umgebung. Zur Zeit ist sie ja einfach nur rechteckigVon daher bin ich mir sicher, das es auf dem Wii im laufe der Zeit eher Spiele geben wird, die den Spieler rundum zufrieden stellen, als auf XBox360 oder besonders PS3, weil für Wii wäre so ein Spiel im finanziellen Rahmen möglich, für die anderen Systeme aber zu kostspielig. Da müssten die Entwickler schon sehr gute Wege finden, wie sie Zeit und Geld sparen können.
Das sind Spiele, die "tiefer" in die Materie einsteigen. Spiele, die eine komplexe Welt aufbauen. Wer aber strikte aber kurzweilige Arcade-Unterhaltung haben möchte, der wird sich mit den "kleineren" Konsolen viel besser anfreunden können.
Und auch die kleinen werden mit hochkarätigen Titeln beglückt. Ein Dragon Quest wird sicherlich kein Rayman-Geklatsche !! Ein Final Fantasy Cristal Chronicles wird kein Lumines Konkurrent ! Aber die Entwicklung eines Dragon Quest oder eines Final Fantasies wird weiterhin große Geldsummen verschlingen. Die Ideen wachsen ja nicht auf Bäumen und werden von Hobbyprogrammierern aus der Studentenbude aus verwirklicht
Man kann letztenendes sowieso nur abwarten, wie sich die Dinger in 2-3 (!) Jahren machen. Es müsste ja letztenendes bekannt sein, dass die PS2 anfangs ebenfalls runtergemacht wurde und die DreamCast als Maß aller Dinge herhielt. Sie war teuer, kaum leistungsfähiger und nahezu ohne System-Seller verkauft. Den Entwicklern war dies wohl schnuppe... die haben uns Titeln beschert, die wir gerne gespielt haben. So sehe ich es nun ebenso. Ich denke nicht, dass Red Steel die Grenze der Wii aufzeigt. Auch ist Ridge Racer 7 nicht das Limit der PS3 und Gears of War ist ebenfalls gerade erst 1 Jahr nach der Einführung der XB360 erschienen. In 2-3 Jahren werden wir noch einiges erleben. Und wer weiss... vielleicht auch ein neues Final Fantasy 7 Game auf der Basis der FFXII-Engine auf der PSP mit Festplatte ? (... will ja wieder Topic werden
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unknown_18
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Das Problem ist eben wie gesagt das Geld, Geld spielt hier die oberste Rolle ob ein Spiel eher gut oder schlecht wird. Die wenigsten Entwickler können über ein unendliches Budget für die Entwicklung nutzen, viel eher müssen die meisten Entwickler direkt bei Produktionsbeginn sich nach 2 Dingen richten: 1. wann soll das Spiel fertig sein 2. wie viel Geld kriegen wir vom Publisher für die Entwicklung und was können wir beisteuern.
Dabei ist die Zeitfrage auch direkt wieder eine Geldfrage, hat man mehr als genug Geld, kann man genug Mitarbeiter einstellen um in der Entwicklungszeit mehr leisten zu können und so die Qualität des Spiels steigern zu können. Hat man nicht genug Geld, steht man vor dem Problem, dass man für die vorhandene Zeit kein rundum qualitativ gutes Spiel machen kann, weil zu wenig Mitarbeiter da sind. Dann müssen Prioritäten gesetzt werden und schon geht es in Richtung super Grafik, lauer Rest oder gutes Gameplay, lauer Rest. Irgendwo muss dann Zeit eingespart werden, was dann immer auf die Qualität geht.
Das ist eben der Grund wieso es mit den steigenden Entwicklungskosten immer weniger rundum perfekte Spiele gibt. Es ist einfach nicht so, das ein Entwickler ständig zum Publisher rennen kann und sagen kann "wir brauchen leider noch mehr Geld!". Die Entwicklungskosten steigen ja auch gerade deswegen, weil man für die Entwicklung immer mehr Mitarbeiter und mehr Zeit braucht, weil die Spiele immer komplexer werden. Früher entwickelten einzelne Leute ganze Spiele, dann schon ein kleines Team, wo jeweils die Leute für eine der Rubriken Grafik, Gameplay, Musik zuständig waren. Und so wurden die Teams im laufe der Jahre immer größer und größer und das hat sich bis heute kein bisschen geändert. Um das Ganze aber etwas zu kompensieren, damit nicht direkt mehrere hunderte von Leuten an einem Titel arbeiten, ist die Entwicklungszeit deutlich länger geworden.
Wenn man sich mal ansieht wie lange Spiele wie Half Life 2, Final Fantasy XII oder auch Zelda Twilight Princess in der Entwicklung waren, dann merkt man schon deutlich, das Spiele immer aufwendiger in der Entwicklung werden. Und Konsolen wie PS3 und XBox360 dermaßen mit Leistung ankommen, haben die Entwickler es schwer Spiele abzuliefern, die die Hardware auch richtig nutzen können und das treibt die Kosten eben extrem nach oben. Was da an Geld reingesteckt werden muss, damit die Entwickler die Hardware richtig kennen lernen, um richtig optimiert programmieren zu können. Da geht sicher einiges an Geld für ein Spiel drauf, was wohl für min. 5 gute PS2 Spiele gereicht hätte.
Dabei ist die Zeitfrage auch direkt wieder eine Geldfrage, hat man mehr als genug Geld, kann man genug Mitarbeiter einstellen um in der Entwicklungszeit mehr leisten zu können und so die Qualität des Spiels steigern zu können. Hat man nicht genug Geld, steht man vor dem Problem, dass man für die vorhandene Zeit kein rundum qualitativ gutes Spiel machen kann, weil zu wenig Mitarbeiter da sind. Dann müssen Prioritäten gesetzt werden und schon geht es in Richtung super Grafik, lauer Rest oder gutes Gameplay, lauer Rest. Irgendwo muss dann Zeit eingespart werden, was dann immer auf die Qualität geht.
Das ist eben der Grund wieso es mit den steigenden Entwicklungskosten immer weniger rundum perfekte Spiele gibt. Es ist einfach nicht so, das ein Entwickler ständig zum Publisher rennen kann und sagen kann "wir brauchen leider noch mehr Geld!". Die Entwicklungskosten steigen ja auch gerade deswegen, weil man für die Entwicklung immer mehr Mitarbeiter und mehr Zeit braucht, weil die Spiele immer komplexer werden. Früher entwickelten einzelne Leute ganze Spiele, dann schon ein kleines Team, wo jeweils die Leute für eine der Rubriken Grafik, Gameplay, Musik zuständig waren. Und so wurden die Teams im laufe der Jahre immer größer und größer und das hat sich bis heute kein bisschen geändert. Um das Ganze aber etwas zu kompensieren, damit nicht direkt mehrere hunderte von Leuten an einem Titel arbeiten, ist die Entwicklungszeit deutlich länger geworden.
Wenn man sich mal ansieht wie lange Spiele wie Half Life 2, Final Fantasy XII oder auch Zelda Twilight Princess in der Entwicklung waren, dann merkt man schon deutlich, das Spiele immer aufwendiger in der Entwicklung werden. Und Konsolen wie PS3 und XBox360 dermaßen mit Leistung ankommen, haben die Entwickler es schwer Spiele abzuliefern, die die Hardware auch richtig nutzen können und das treibt die Kosten eben extrem nach oben. Was da an Geld reingesteckt werden muss, damit die Entwickler die Hardware richtig kennen lernen, um richtig optimiert programmieren zu können. Da geht sicher einiges an Geld für ein Spiel drauf, was wohl für min. 5 gute PS2 Spiele gereicht hätte.
