Ubisoft - Strafe bei illegalen Downloads

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johndoe-freename-101778
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Beitrag von johndoe-freename-101778 »

PS2Morpheus hat geschrieben:Also meine Damen und Herren von Ubisoft, vielleicht denkt man mal dran ordentliche Lokalisationen auf dem deutschen Markt rauszubringen!!! :evil: Man kann ja bei denen schon froh sein das man ein deutsches Hanbuch in Schwarz/Weiß hat. Gerade heute habe ich mir das Star Trek Game für die PSP ausgeliehen, das hier auch von Ubisoft vertrieben wird, da hat man es noch nicht einmal geschafft ein paar Kröten für deutsche Untertitel auszugeben! Das ganze Spiel komplett in englisch, eine Frechheit. Da fragt man sich doch, ob die Probleme nicht selbst gemacht sind. :twisted:
Vielleicht denkst du und dein Kollege oben erstmal lieber nach...
In Prince of Persia hat der Sprecher von Johnny Depp synchronisiert. Und die Lokalisierung in Beyond Good & Evil war auch abartig gut, wie in kaum einem anderen Spiel. Und falls ein Spiel komplett in englisch herkommt, sei froh dass es überhaupt hierher kommt. Wie so manches RPG dass ohne Ubisoft sicher nicht hierher gekommen wäre~

Abgesehen davon ist das zum Teil auch alles lächerlich. Raubkopierer werden härter als Kinderf***er bestraft... Deutschland halt, sind die Deutschen dafür nicht eh bekannt? *hust*

@ Max Sorry, hab nur überflogen. Soviel Text. ^^ Aber dieses Codewheel ist echt eine supi Idee. Ich glaub ich habe sowas letztens bei diesem ägyptischen Point & Click Adventure gesehen.

Was anderes: Ich habe letztens 2 DVDs bei Karstadt gekauft, es waren nichtmal die CDs bedruckt. Die Oberseite sah genauso aus wie die Unterseite und dann lag da nur so ein Blatt Werbung bei. Da hätt ich mir das auch ganz billig brennen lassen können, sogar noch mit label auf der Disc...
Da vergeht einem manchmal schon die Lust am Kauf. Alles so teuer, und dann noch so unliebevoll... ^^
Ich hab scho seit Jahren nichts mehr gebrannt, aber als ich die DVD Hüllen aufmachte dacht ich echt anders...
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Coorne
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Beitrag von Coorne »

Codewheel, gut und schoen. Aber dann muessen sie sozusagen, nen aktiven Programmcode schutz einbauen.

Die Profies unter uns, wissen schon was ich meine.

Denn was nützt, diese Externe "Hilfe" des schutzes, wenn einige findige "bastler" so hinbiegen, dass alle antworten als richtig angesehen werden? (Denkt da an die Amiga-scene zeot zurueck....)

oder fuer die ganz alten unter uns...

JMP $4001 ;Jump to True
JMP $4003 ;Jump to False

gebogen...

JMP $4001
JMP $4001

...

Ich hoffe ihr koennt mein posting folgen, was ich zu erklaeren versuche?.

Z.b. Es gibt ja auch tools, um "trainers" fuer Spiele zu basteln...

Mfg,
Coorne
johndoe-freename-101778
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Beitrag von johndoe-freename-101778 »

Dann wohl aber nur bei PC Spielen möglich?
Für Konsolen so Tools oder Cracks zum umgehen ist eher nicht so ideal mh..
johndoe-freename-39440
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Beitrag von johndoe-freename-39440 »

Squally-Pooh hat geschrieben: Vielleicht denkst du und dein Kollege oben erstmal lieber nach...
In Prince of Persia hat der Sprecher von Johnny Depp synchronisiert. Und die Lokalisierung in Beyond Good & Evil war auch abartig gut, wie in kaum einem anderen Spiel. Und falls ein Spiel komplett in englisch herkommt, sei froh dass es überhaupt hierher kommt. Wie so manches RPG dass ohne Ubisoft sicher nicht hierher gekommen wäre
Soll ich jetzt "Ubisaft" noch dankbar dafür sein, das diese ach so tolle Firma mir das Game hier in Europa zum Kauf anbietet!? Das Englisch ist zwar gut zu verstehen, aber es geht hier ums Prinzip, deutsche Untertitel sind ja wohl das Mindeste! Dann kann ich mir doch gleich die US-Version kaufen. Vielleicht sollte man sich mal überlegen, warum soviel raubkopiert wird, nicht nur weil die Leute nichts dafür bezahlen wollen. Für gute Qualität gibt man nunmal gern etwas mehr aus, aber bitte nicht so, der Kunde wird es schon fressen. In den USA wäre sowas undenkbar! Und die Games die dieser Saftladen gut lokalisiert hat kann man sich doch an einer Hand abzählen.
ratzinger
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Beitrag von ratzinger »

...also alle Spiele, die ich je als Raubkopie bekommen habe (ich selbst weiß ja gar nicht, wie man sich sowas besorgt), sind bei mir nie länger als 10 Minuten angesehen worden, wenn überhaupt. Die Games, die ich wirklich spiele, und das sind angesichts der mangelhaften Kreativität der Publisher mit ihrem oberlangweilgen Sequel-Einheitsbrei wirklich nicht mehr viele, die habe ich alle als Original im Schrank - und das ist bei den Leuten, die ich kenne, kein Stück anders.

Die Zukunft ist eh Multiplayer im Direktvertrieb ohne physikalische Distribution (ala Steam), aber das geht an Ubisoft wohl (noch) vorbei... Raubkopien wird es immer geben, denn der Reiz des Verbotenen liegt im Menschen, und das nicht nur bei Raubkopien...
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

ratzinger hat geschrieben: Die Zukunft ist eh Multiplayer im Direktvertrieb ohne physikalische Distribution (ala Steam), aber das geht an Ubisoft wohl (noch) vorbei...
Nein, darin liegt nicht die Zukunft. Es sei denn man will mit aller Gewalt Leute als Kunden verlieren, die mit MMO-Spielen nix anfangen können. Und Download-Angebote werden nur eine Ergänzung des Vertriebs per Datenträger sein. Sie werden das nicht ersetzen. Amazon hat ja auch nicht dafür gesorgt, dass es keine Buchläden mehr gibt ...
Raubkopien wird es immer geben, denn der Reiz des Verbotenen liegt im Menschen, und das nicht nur bei Raubkopien...
Ebend! Diese Meldung dient eh nur dazu, kleine Kinder zu erschrecken. Einfluss auf die Verfügbarkeit von Ubisoft-Titeln im Netz wird das überhaupt nicht haben, wie man an dem jahrelangen vergeblichen Versuchen der Musik-Industrie sehen kann. Die Zahl der Tauschbörsenteilnehmer nimmt nämlich Jahr um Jahr stetig zu. Aktuell ca. 10 Mio. Teilnehmer zu jedem gegebenen Zeitpunkt laut "http://www.bigchampagne.com/".

Und das ist noch sehr vorsichtig geschätzt ...
Zuletzt geändert von Kajetan am 29.11.2006 22:56, insgesamt 2-mal geändert.
johndoe-freename-104052
Beiträge: 2
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Beitrag von johndoe-freename-104052 »

Ich halte Steam für ein gutes Anti-Kopier Programm.
CS-Anthologie hält sich heute immer noch in den Top 10 PC-Games Verkaufscharts obwohl es schon 100 Jahre alt ist.
Man kann es halt nur zocken, wenn es original ist.
Bei Multiplayer Spielen ist diese Methode wohl die beste.

Für Einzelspieler Spiele sieht es da schon schwieriger aus.
Aber ein Code-Wheel ist doch im Endeffekt auch nix anderes als ein Key-Gen. Und für jede CD/DVD ein extra Code Wheel anzufertigen wäre wohl nicht machbar.

Demnach wird diese Methode wohl nicht funktionieren aber auch Strafverfolgungen werden nicht funktionieren.
Denn anstatt die Auswirkungen zu bekämpfen müsste man die Ursachen bekämpfen. Aber das geht halt nicht so einfach. Demnach ist das doch alles sinnlos und Geldverschwendung. Das Geld sollten sie lieber dafür nutzen um die Games günstiger anzubieten! Scheinbar ist ja genug Geld für die Rechtsanwälte da.
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Kajetan
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Beitrag von Kajetan »

Killerbear hat geschrieben:Ich halte Steam für ein gutes Anti-Kopier Programm.
Steam ist als Kopierschutz genauso unwirksam wie jedes andere System
CS-Anthologie hält sich heute immer noch in den Top 10 PC-Games Verkaufscharts obwohl es schon 100 Jahre alt ist.
Man kann es halt nur zocken, wenn es original ist.
Bei Multiplayer Spielen ist diese Methode wohl die beste.
Das ist soweit richtig.
Für Einzelspieler Spiele sieht es da schon schwieriger aus.
Aber ein Code-Wheel ist doch im Endeffekt auch nix anderes als ein Key-Gen. Und für jede CD/DVD ein extra Code Wheel anzufertigen wäre wohl nicht machbar.
Technische Maßnahmen jedweder Art werden ruckzuck geknackt und übergangen. Ein endloser Krieg, den die Industrie nicht gewinnen kann. Wieso also führen?
Demnach wird diese Methode wohl nicht funktionieren aber auch Strafverfolgungen werden nicht funktionieren.
Denn anstatt die Auswirkungen zu bekämpfen müsste man die Ursachen bekämpfen. Aber das geht halt nicht so einfach. Demnach ist das doch alles sinnlos und Geldverschwendung.
Korrekt!
Das Geld sollten sie lieber dafür nutzen um die Games günstiger anzubieten! Scheinbar ist ja genug Geld für die Rechtsanwälte da.
Wie man am enormen kommerziellen Erfolg von Oblivion (kein Kopierschutz, reines SP-Spiel) oder GalCiv 2 (SP-Game, kein Kopierschutz) sehen kann, werden gute Spiele (gut in den Augen der Kundschaft) IMMER gekauft. Und ohne Kopierschutz gibts auch keinen Ärger mit technsichen Problemen, bei denen dann wieder nur ein NoCD-Crack hilft usw. usf.

Ein Kopierschutz ist Geldverschwendung!
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Max Headroom
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Beitrag von Max Headroom »

@Coorne:
Codewheel, gut und schoen. Aber dann muessen sie sozusagen, nen aktiven Programmcode schutz einbauen.
Glaube mir, einen guten Schutz in dieser Art zu programmieren - nicht den besten der Welt, aber einen guten - ist wahrlich nicht das größte Problem der Hersteller. Wenn sie einen Kernel-Treiber bzw. Ring0-Treiber mit Millisekunden-Messbereich schreiben, der die Unwucht einer CD messen können (mal so fantasievoll gesagt), dann ist eine popelige 2-3 fache RC5-Kodierung eines Checks ein Witz.
Denn was nützt, diese Externe "Hilfe" des schutzes, wenn einige findige "bastler" so hinbiegen, dass alle antworten als richtig angesehen werden? (..)
JMP $4001 ;Jump to True
JMP $4003 ;Jump to False
gebogen...
JMP $4001
JMP $4001
... oder anders ausgedrückt...

10 GOTO Codewheel_abfrage
20 IF Codewheel = TRUE THEN JMP Nächster_Level
30 IF Codewheel = FALSE THEN JMP Du_Kopiertrottel ; dies muss geknackt werden
40 GOTO 10 ;)

Doch welcher Hersteller, der sein Produkt schützen möchte, hat einen solchen simplen und schwachsinnigen "Schutz" drinne ? Wo bleiben die CRC-Selfchecks und RC5-Algorythmen ? Warum soll nur die CIA und das FBI ihre Software schützen dürfen ? ;)

Man siehe sich mal Starforce an, das Teil IST ein Fort Knox Monster !!! Wäre es tatsächlich sooooo einfach, einen Kopierschutz zu knacken, dann wäre der letzte Splinter Cell Teil seit zwei Ewigkeiten und 3 Tage längst mit einem NoCD-Patch ausgestattet gewesen. Die Realität war aber, dass der dritte Splinter Cell, die Trackmania Serie als auch X2 & X3 eine gewisse Zeit lang absolut sicher waren. Nur abgeklemmte Laufwerke, Registry Hacks und ziemlich abgehobene Ideen konnten eine 1:1 kopierte Version oder so zum laufen bekommen. Für die Hersteller war es ein Segen, denn solange es nicht kinderleicht "spielbar" für den kleinen Hans ist, werden sich die Leute das problemlosere Original in den Schrank stellen. Splinter Cell, Trackmania und die X-Serie sind ja nicht umsonst beliebt und gut verkauft worden :)
Dennoch... der Starforce Treiber IST ein Alptraum. Ubi hat sich hingesetzt und dieses Ding in die Tonne geworfen - mit der Angst, dass die Spiele umso schneller gecracked werden ... ergo... ein neuer knallharter Kopierschutz, der das Laufwerk bis zum Limit strapaziert. Nur diesmal AFAIK ohne Treiber.

Mit einer Codewheel, oder ähnlichem "Hardware-Kopierschutz", kann man den einen oder anderen Titel zumindest für die kritischen 2-3 Monate ab dem Verkaufsstart ungeknackt auf dem Markt werfen. Ist eine kritische Masse erstmal verkauft, dann kann nach einer Preissenkung die Füße hochgehoben werden. Und das ganze wird sich sowieso im Sande verlaufen, wenn überhaupt kein CD-Kopierschutz werkelt, sondern einzigst und alleine eine solche In-Game Abfrage.
In der X-Serie war das Hauptprogramm soweit und so stark mit eigenen CRC-Checks geschützt, dass selbst Jahre (!) nach dem Spiel noch kein vernünftiger NoCD-Patch da greiffen konnte. Das Risiko, dass das Spiel eine Änderung an sich selbst bemerkte, und als Reaktion das sauer verdiente oder ergaunerte Geld einfach löschte, war einfach zu groß.
Es reicht schon aus, wenn der Coder irgendwo in der Raumschiff-Kaufroutine alle 2 Wochen eine kleine kodierte Routine aus einer Textur dekodiert und sie ausführt. Gepakte Texturen *müssen* ja nicht immer aus reiner Grafik bestehen, oder ? ;)
Und nach einiger Zeit, als die Absatzzahlen groß genug waren, schiebte man mit einem Patch einfach eine Entfernung des Kopierschutzes nach. Quake und Half-Life haben es AFAIK damals ja auch so gemacht ;)

Die Möglichkeiten, auf *reiner* Softwarebasis einen guten Schutz auf die Beine zu stellen, sind vorhanden. Sie sind zwar alle aushebelbar, doch die Zeit bis zum voll funktionierendem Crack kann man in aller Ruhe verlängern. Einfach mal in der Soundroutine einen weiteren Check im nächstem Patch reinreichen. Es geht ja dank Internet und Auto-Update gaaaaanz schnell ;)

Ich sehe da keine "Gefahr" in Sicht. Ganz im Gegenteil ! Der Reiz eines Crackers ist es, einen besonders gefürchteten Kopierschutz auszuhebeln. Dies steigert den Ruhm des Crackers bzw. der Gruppe und Respekt ist ihr sicher. Entzieht man dem Cracker einen großen Fußboden unter den Füßen - den CD-Check - dann haben die nur noch an den CRC/Codewheel Abfrage zu knabbern. Der Spieler - und DER zahlt das Produkt - bekommt aber weiterhin das selbe Spiel. Nur muss er sich nicht mit Treibern, CD-Abfragen im Laufwerk und unkompatibler Hardware rumschlagen. Der legt den Titel rein, installiert das Teil und legt die CD sicher und geschützt in der Hülle und in den Schrank zurück. "Geschützt" ist der Titel weiterhin. Auch wenn er in Massen auf Tauschbörsen rumlungert... ohne Codewheel kriegt man nur die "Demo-Version", den ersten Level, zu sehen. Entweder bastelt er sich dann das Teil zusammen, was wohl "etwas" schwerer sein würde als ein NoCD-Crack zu installieren, oder er kauft sich dann einfach das Teil.

@ratzinger:
...also alle Spiele, die ich je als Raubkopie bekommen habe (..), sind bei mir nie länger als 10 Minuten angesehen worden(..)
Die meisten sogenannten "Raubkopierer" sind eh' nur Sammler im klassischem Sinne. Sie schnappen sich die CD und legen sie irgendwo auf einen Stapel oder in die Ecke. Richtig gespielt wird selten. Und wenn doch, dann sind (oh Wunder!) meist Originale im Spiel. Hey, tolles Wortspiel :P
In meinem *hüstl, hüstl* Bekanntenkreis kenne ich viele, die auf der einen Seite ihre Finger in der Szene haben, und auf der anderen Seite z.Bsp. sämmtliche LucasArts Titel als Original oder alle Final Fantasy Teile als Import bei sich zuhause haben. Wieso ? "Knight Rider" wird gesammelt, aber "Final Fantasy" wird genossen ;)
Das sind aber auch die wirklich kleinen, ja winzigen Fische. Die sind absolut keine Gefahr für die Hersteller. Was auch mich *wirklich* ankotzt sind die Leute, die mit gecrackter Software so richtig Kohle scheffeln. Es gibt sogar gewisse Länder (Rote Fahne; starkte Truppe in C&C:Generals), wo man gigantische Einnahmen haben KÖNNTE, wenn der Markt nicht schon von kopierten Produkte überschwämmt wäre.
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Max Headroom
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O_o?

Beitrag von Max Headroom »

@Killerbear:
Ich halte Steam für ein gutes Anti-Kopier Programm.
Für Online-Spiele ist ein Server-Check wahrlich das beste, da gebe ich dir Recht. Für Single-Player Spiele wie Half-Life 2 war aber der Online-Check wirklich besch*** gewählt.
Aber ein Code-Wheel ist doch im Endeffekt auch nix anderes als ein Key-Gen. Und für jede CD/DVD ein extra Code Wheel anzufertigen wäre wohl nicht machbar.
Nein, für jedes SPIEL, nicht jede CD ;)
Ein Keygen ist was anderes als eine Codewheel. Ein Keygen wird nicht in der Hand gehalten, gedreht und in der farbigen Folie das Wort abgelesen ;)
Need 4 Speed hat eine komplett andere Wheel als Grand Theft Auto oder Spiderman. Es wäre möglich, dass Du dir das Spiel kaufst, aber es deinen Nachbarn kopierst. Er kann es dann mit deiner Codewheel spielen. Allerdings vermisst du dann dein eigenes Wheel. Holst du es dir zurück, guckt er dann selbst in die Röhre. Kauft er sich aber dann das Spiel selbst, kann er dann mit dem beigelegtem Codewheel "deine" Kopie problemlos weiterspielen. Oder er kauft sich farbige Folien, Buntstifte und hat eine ruhige Hand beim basteln. Und WENN er doch so *leidenschaftlich* eine Codewheel zusammenbastelt, dann wird er sicherlich irgendwann auch das Original besitzen wollen - und selbst wenn es zum Budget-Preis sein wird.
Es ist nicht die beste Schutzmethode des Planeten Erde, aber zumindest kann man den einen oder anderen Titel eine gewisse Zeit in den VERKAUFS-Charts halten.
ratzinger
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Beitrag von ratzinger »

Max_Headroom hat geschrieben:@Coorne:
Codewheel, gut und schoen. Aber dann muessen sie sozusagen, nen aktiven Programmcode schutz einbauen.
Glaube mir, einen guten Schutz in dieser Art zu programmieren - nicht den besten der Welt, aber einen guten - ist wahrlich nicht das größte Problem der Hersteller. Wenn sie einen Kernel-Treiber bzw. Ring0-Treiber mit Millisekunden-Messbereich schreiben, der die Unwucht einer CD messen können (mal so fantasievoll gesagt), dann ist eine popelige 2-3 fache RC5-Kodierung eines Checks ein Witz.
Denn was nützt, diese Externe "Hilfe" des schutzes, wenn einige findige "bastler" so hinbiegen, dass alle antworten als richtig angesehen werden? (..)
JMP $4001 ;Jump to True
JMP $4003 ;Jump to False
gebogen...
JMP $4001
JMP $4001
... oder anders ausgedrückt...

10 GOTO Codewheel_abfrage
20 IF Codewheel = TRUE THEN JMP Nächster_Level
30 IF Codewheel = FALSE THEN JMP Du_Kopiertrottel ; dies muss geknackt werden
40 GOTO 10 ;)

Doch welcher Hersteller, der sein Produkt schützen möchte, hat einen solchen simplen und schwachsinnigen "Schutz" drinne ? Wo bleiben die CRC-Selfchecks und RC5-Algorythmen ? Warum soll nur die CIA und das FBI ihre Software schützen dürfen ? ;)

Man siehe sich mal Starforce an, das Teil IST ein Fort Knox Monster !!! Wäre es tatsächlich sooooo einfach, einen Kopierschutz zu knacken, dann wäre der letzte Splinter Cell Teil seit zwei Ewigkeiten und 3 Tage längst mit einem NoCD-Patch ausgestattet gewesen. Die Realität war aber, dass der dritte Splinter Cell, die Trackmania Serie als auch X2 & X3 eine gewisse Zeit lang absolut sicher waren. Nur abgeklemmte Laufwerke, Registry Hacks und ziemlich abgehobene Ideen konnten eine 1:1 kopierte Version oder so zum laufen bekommen. Für die Hersteller war es ein Segen, denn solange es nicht kinderleicht "spielbar" für den kleinen Hans ist, werden sich die Leute das problemlosere Original in den Schrank stellen. Splinter Cell, Trackmania und die X-Serie sind ja nicht umsonst beliebt und gut verkauft worden :)
Dennoch... der Starforce Treiber IST ein Alptraum. Ubi hat sich hingesetzt und dieses Ding in die Tonne geworfen - mit der Angst, dass die Spiele umso schneller gecracked werden ... ergo... ein neuer knallharter Kopierschutz, der das Laufwerk bis zum Limit strapaziert. Nur diesmal AFAIK ohne Treiber.

Mit einer Codewheel, oder ähnlichem "Hardware-Kopierschutz", kann man den einen oder anderen Titel zumindest für die kritischen 2-3 Monate ab dem Verkaufsstart ungeknackt auf dem Markt werfen. Ist eine kritische Masse erstmal verkauft, dann kann nach einer Preissenkung die Füße hochgehoben werden. Und das ganze wird sich sowieso im Sande verlaufen, wenn überhaupt kein CD-Kopierschutz werkelt, sondern einzigst und alleine eine solche In-Game Abfrage.
In der X-Serie war das Hauptprogramm soweit und so stark mit eigenen CRC-Checks geschützt, dass selbst Jahre (!) nach dem Spiel noch kein vernünftiger NoCD-Patch da greiffen konnte. Das Risiko, dass das Spiel eine Änderung an sich selbst bemerkte, und als Reaktion das sauer verdiente oder ergaunerte Geld einfach löschte, war einfach zu groß.
Es reicht schon aus, wenn der Coder irgendwo in der Raumschiff-Kaufroutine alle 2 Wochen eine kleine kodierte Routine aus einer Textur dekodiert und sie ausführt. Gepakte Texturen *müssen* ja nicht immer aus reiner Grafik bestehen, oder ? ;)
Und nach einiger Zeit, als die Absatzzahlen groß genug waren, schiebte man mit einem Patch einfach eine Entfernung des Kopierschutzes nach. Quake und Half-Life haben es AFAIK damals ja auch so gemacht ;)

Die Möglichkeiten, auf *reiner* Softwarebasis einen guten Schutz auf die Beine zu stellen, sind vorhanden. Sie sind zwar alle aushebelbar, doch die Zeit bis zum voll funktionierendem Crack kann man in aller Ruhe verlängern. Einfach mal in der Soundroutine einen weiteren Check im nächstem Patch reinreichen. Es geht ja dank Internet und Auto-Update gaaaaanz schnell ;)

Ich sehe da keine "Gefahr" in Sicht. Ganz im Gegenteil ! Der Reiz eines Crackers ist es, einen besonders gefürchteten Kopierschutz auszuhebeln. Dies steigert den Ruhm des Crackers bzw. der Gruppe und Respekt ist ihr sicher. Entzieht man dem Cracker einen großen Fußboden unter den Füßen - den CD-Check - dann haben die nur noch an den CRC/Codewheel Abfrage zu knabbern. Der Spieler - und DER zahlt das Produkt - bekommt aber weiterhin das selbe Spiel. Nur muss er sich nicht mit Treibern, CD-Abfragen im Laufwerk und unkompatibler Hardware rumschlagen. Der legt den Titel rein, installiert das Teil und legt die CD sicher und geschützt in der Hülle und in den Schrank zurück. "Geschützt" ist der Titel weiterhin. Auch wenn er in Massen auf Tauschbörsen rumlungert... ohne Codewheel kriegt man nur die "Demo-Version", den ersten Level, zu sehen. Entweder bastelt er sich dann das Teil zusammen, was wohl "etwas" schwerer sein würde als ein NoCD-Crack zu installieren, oder er kauft sich dann einfach das Teil.

@ratzinger:
...also alle Spiele, die ich je als Raubkopie bekommen habe (..), sind bei mir nie länger als 10 Minuten angesehen worden(..)
Die meisten sogenannten "Raubkopierer" sind eh' nur Sammler im klassischem Sinne. Sie schnappen sich die CD und legen sie irgendwo auf einen Stapel oder in die Ecke. Richtig gespielt wird selten. Und wenn doch, dann sind (oh Wunder!) meist Originale im Spiel. Hey, tolles Wortspiel :P
In meinem *hüstl, hüstl* Bekanntenkreis kenne ich viele, die auf der einen Seite ihre Finger in der Szene haben, und auf der anderen Seite z.Bsp. sämmtliche LucasArts Titel als Original oder alle Final Fantasy Teile als Import bei sich zuhause haben. Wieso ? "Knight Rider" wird gesammelt, aber "Final Fantasy" wird genossen ;)
Das sind aber auch die wirklich kleinen, ja winzigen Fische. Die sind absolut keine Gefahr für die Hersteller. Was auch mich *wirklich* ankotzt sind die Leute, die mit gecrackter Software so richtig Kohle scheffeln. Es gibt sogar gewisse Länder (Rote Fahne; starkte Truppe in C&C:Generals), wo man gigantische Einnahmen haben KÖNNTE, wenn der Markt nicht schon von kopierten Produkte überschwämmt wäre.
nach so viel text: ich stimme dir zu. ;)
LastLotus
Beiträge: 14
Registriert: 05.08.2002 13:01
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Beitrag von LastLotus »

Naja, wenn sie es über IP's machen wollen, dann können sie es auch gleich lassen. Die Szene wird einfach auf Proxys aus irrgerend nem Dorf in Sibirien oder in Sahara ausweichen und dann können die sich die IP's sonstwo hinschieben.

Finde solche lösungen wie Steam ideal, man kriegt die Spiele am release Tag ohne extra in die Stadt fahren zu müssen. Das einzige was geändet werden müsste ist der Preis, mangels Verpackung&Anleitung usw..
glas3k
Beiträge: 183
Registriert: 16.07.2004 23:48
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Beitrag von glas3k »

beste schutz ist wenn das spiel einen onlinemodus voraussetzt
johndoe-freename-101778
Beiträge: 79
Registriert: 04.10.2006 17:23
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Beitrag von johndoe-freename-101778 »

PS2Morpheus hat geschrieben:
Squally-Pooh hat geschrieben: Vielleicht denkst du und dein Kollege oben erstmal lieber nach...
In Prince of Persia hat der Sprecher von Johnny Depp synchronisiert. Und die Lokalisierung in Beyond Good & Evil war auch abartig gut, wie in kaum einem anderen Spiel. Und falls ein Spiel komplett in englisch herkommt, sei froh dass es überhaupt hierher kommt. Wie so manches RPG dass ohne Ubisoft sicher nicht hierher gekommen wäre
Soll ich jetzt "Ubisaft" noch dankbar dafür sein, das diese ach so tolle Firma mir das Game hier in Europa zum Kauf anbietet!? Das Englisch ist zwar gut zu verstehen, aber es geht hier ums Prinzip, deutsche Untertitel sind ja wohl das Mindeste! Dann kann ich mir doch gleich die US-Version kaufen. Vielleicht sollte man sich mal überlegen, warum soviel raubkopiert wird, nicht nur weil die Leute nichts dafür bezahlen wollen. Für gute Qualität gibt man nunmal gern etwas mehr aus, aber bitte nicht so, der Kunde wird es schon fressen. In den USA wäre sowas undenkbar! Und die Games die dieser Saftladen gut lokalisiert hat kann man sich doch an einer Hand abzählen.
Und die die scheisse lokalisiert sind kannst dir an dutzenden Händen abzählen. Diese schlechten deutschen Sprecher, die sie aus Barbara Walfisch und Gerichtssendungen rausgezogen haben machen das Spielen unerträglich, da kann man das Spiel kaum ernst nehmen. Ich stell da direkt auf englisch. Versteh ich das richtig... Du willst diese hirnlosen deutschen Untertitel die irgendwie hingeklatscht sind und was völlig anderes erzählen als die original englischen? So machen es viele hier. Gut lokalisieren wenige. Egal ob Untertitel oder Synchro~
Und ja du sollst froh sein dass sie es überhaupt hierher bringen. Sonst könntest dir die paar Spiele die nicht mit deutschen Untertiteln versehen werden wirklich importieren lassen. Nicht jeder hat eine NTSC Konsole oder eine umgebaute, kann importieren oder will extra teuer Zoll oder sonstwas für PC,Ps2 oder sonstigem zahlen.
Hat Ubisoft nicht auch bei dem Grafikblender Splintercell nun den Sprecher von Bruce Willis engagiert?
Mir fällt sonst nur KingdomHearts ein welches eine hervorragende Synchro hat.
Wer macht sich sonst noch soviel Mühe ausser Ubisoft und TEILS Square mit teuren Sprechern?
Es spricht halt jeder englisch, und nicht deutsch. Ganz klar dass es in den USA niemand wagt only französische oder japanische Spiele zu veröffentlichen.
unknown_18
Beiträge: 26973
Registriert: 05.08.2002 13:11
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Beitrag von unknown_18 »

Codewheels sind zur heutigen Zeit ziemlich für den Popo... Das Teil ist sowas von leicht als Tool nachzuprogrammieren, dass das wirklich keinen Sinn macht. Es ist zwar ne ziemliche Sauarbeit, aber es gibt genug Verrückte die sich hinsetzen und die ganzen Daten des Wheels abschreiben und wenn es Stunden dauert.