Hamburg fördert Spiele-Entwicklung
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- Jörg Luibl
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- arvid [I]
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Einer Förderung bis zu 100.000 € ist für junge Entwickler sicherlich eine Startmöglichkeit, sich selbst mit einem kleinen Projekt zu beweisen. Allerdings lassen sich mit diesem schmalen Budget eher Kinderspiele (einfach zugängliches Spielprinzip, wenig Komplexität) als Erwachsenenspiele (komplexere Spielaufgaben) entwickeln, da letztere eine längere Entwicklungszeit (sehr viele Pizzarechnungen) und ein größeres Team (regelmäßiges Taschengeld) u.a. erfordert. Allerdings bin ich auf das Ergebnis dieser politischen Subvention gespannt, d.h. ob erfolgreich durchgeführte Förderungen sich unabhängig vom Spielumfang als spielerisch interessant erweisen. 
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unknown_18
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Ähm, sorry, aber ich halte das für Schwachsinn, Kinderspiele und Erwachsenenspiele lassen sich sicherlich nicht allein an solchen Punkten fest machen. Ansonsten würden wohl kaum so viele Jugendliche und Kinder MMORPGs spielen, die schon ziemlich komplex sind. Mir selbst als Erwachsener sind auch gerade ab und zu einfachere Spiele recht, wo man kein Studium braucht um mit dem Spiel zurecht zu kommen.Allerdings lassen sich mit diesem schmalen Budget eher Kinderspiele (einfach zugängliches Spielprinzip, wenig Komplexität) als Erwachsenenspiele (komplexere Spielaufgaben) entwickeln
- arvid [I]
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Weniger Entwicklungsbudget verursacht _nicht _unintelligente_ Spiele, sondern führt zu wahrscheinlich _nicht_ so_komplexen und umfangreichen Spielen, wie die über mehrere Jahre mit größerem Budget enwickelten Spiele. Ich wollte nicht anhand Intelligenzkriterien vergleichen, stattdessen ist mir nunmal ein Spiel lieber, wo ich längere Zeit mehr Inhalt zu entdecken habe.Hotohori hat geschrieben:Ähm, sorry, aber ich halte das für Schwachsinn, Kinderspiele und Erwachsenenspiele lassen sich sicherlich nicht allein an solchen Punkten fest machen. Ansonsten würden wohl kaum so viele Jugendliche und Kinder MMORPGs spielen, die schon ziemlich komplex sind. Mir selbst als Erwachsener sind auch gerade ab und zu einfachere Spiele recht, wo man kein Studium braucht um mit dem Spiel zurecht zu kommen.Allerdings lassen sich mit diesem schmalen Budget eher Kinderspiele (einfach zugängliches Spielprinzip, wenig Komplexität) als Erwachsenenspiele (komplexere Spielaufgaben) entwickeln
Ich stimme dir darin zu, dass auch heutige MMORPG`s ziehmlich komplex sein können, Hotohori. Aber umso schwieriger werte ich die Arbeit für die zukünftig vom Hamburger Projekt geförderten Spielentwickler ein Spiel mit sehr viel Inhalt i.S.v. "massig Features" zu entwickeln.
Deswegen habe ich auch so einen zugegeben pauschalen Vergleich bezüglich komplexer Spielaufgaben herangezogen. Ich erwarte von einem gut budgetierten Unternehmen halt eher, dass die Arbeit umfangreicher ist, was nichts mit der Intelligenz oder dem Anspruch des Spiel`s zu tun hat.
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Haimon
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Auf the Escapist wurde in einer Ausgabe geschrieben das 91 die Entwicklungskosten eines Spieles bei etwa maximal 200.000$ lagen, erst durch die steigende Menge des Contents wurden Spieleentwicklungen teurer. Von daher denke ich sind 100.000€ durchaus ein gutes Startvermögen für den Middleware-Sektor. Ausserdem soll es ja eine Förderung sein, keine komplette Finanzierung eines Spieles. Ich hoffe nur das es wirklich der Indie-Szene und die Hobby-Szene erreicht und nicht von großen Publishern einfach abgegrast wird.
