DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in einer Stunde verkauft
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- sphinx2k
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Ja man merkt warum Blizzard da grad mit Starcraft so massiv gegensteuert (das kann man ja auch schon fast kostenlos Spielen).
Starcraft ist eben ein Schwergewicht. Alleine bis man als Zuschauer die Feinheiten erkennen kann muss man sich mit dem Spiel beschäftigt haben. -> Er hat in Minute 5 X gemacht und das Ergebnis sieht man jetzt bei Min. 20.
Anders bei den Mobas da gibt es zwar auch Feinheiten wie die Ausrüstung aber man kapiert das große ganz erheblich schneller. -> Held haut anderem Held auf die Mütze.
Mir macht nur dieses Ungleichgewicht richtig sorgen. Das ganze entwickelt sich immer mehr zu ner Mono Kultur. Wie wenn Sport irgendwann nur noch Fußball wäre. Klar wie ich oben schon schrieb ist es auch immer ne Frage wie gut kommt sowas als Zuschauer rüber.
Aber etwas mehr Vielfalt wäre einfach schön. Nen zweites RTS neben Starcraft, mal wieder ein Shooter (gerne auch ein Arena Shooter),... einfach etwas mehr Auswahl.
Starcraft ist eben ein Schwergewicht. Alleine bis man als Zuschauer die Feinheiten erkennen kann muss man sich mit dem Spiel beschäftigt haben. -> Er hat in Minute 5 X gemacht und das Ergebnis sieht man jetzt bei Min. 20.
Anders bei den Mobas da gibt es zwar auch Feinheiten wie die Ausrüstung aber man kapiert das große ganz erheblich schneller. -> Held haut anderem Held auf die Mütze.
Mir macht nur dieses Ungleichgewicht richtig sorgen. Das ganze entwickelt sich immer mehr zu ner Mono Kultur. Wie wenn Sport irgendwann nur noch Fußball wäre. Klar wie ich oben schon schrieb ist es auch immer ne Frage wie gut kommt sowas als Zuschauer rüber.
Aber etwas mehr Vielfalt wäre einfach schön. Nen zweites RTS neben Starcraft, mal wieder ein Shooter (gerne auch ein Arena Shooter),... einfach etwas mehr Auswahl.
- Stummelschnorrer
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Wieso ist denn E-home dieses Jahr nicht dabei?
- ringo_84
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Ich spiele nicht kompetitiv und habe auch weder mit Mobas noch mit RTS etwas am Hut. Trotzdem ist die Diskussion, dass Mobas zu simple/seicht oder sonstwas wären, absolut lächerlich. Solange das Spiel nicht trivial einfach ist (z.B. TicTacToe), wird es durch den Wettbewerb interessant und auch fordernd. Vergleicht mal Tennis mit Basketball (oder Fußball). Beim Basketball gibt es zig Regeln, es ist ein Teamspiel mit verschiedenen Positionen, viel Taktik und Spielzüge, man kann von unterschiedlichsten Positionen einen Korb erzielen. Beim Tennis spielt man allein gegen einen Gegner, die Regeln sind relativ überschaubar und man muss "nur" möglichst gut den Ball zurückschlagen. Sobald man es aber kompetitiv spielt oder sogar auf Weltniveau, ist Tennis überhaupt nicht simpel und kein Basketballer kann man nebenbei Weltranglisten-Erster werden.
Möglicherweise sind Mobas "einfacher", da man nur eine Figur steuert, aber das ist auch für den Gegner "einfach" und der kann sich dann darauf konzentrieren, die letzten Vorteile aus Positionierung, Timing von Spezialfähigkeiten usw. rauszuholen, was bei mehreren Einheiten nicht in dem Umfang möglich ist.
Möglicherweise sind Mobas "einfacher", da man nur eine Figur steuert, aber das ist auch für den Gegner "einfach" und der kann sich dann darauf konzentrieren, die letzten Vorteile aus Positionierung, Timing von Spezialfähigkeiten usw. rauszuholen, was bei mehreren Einheiten nicht in dem Umfang möglich ist.
- Shevy-C
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The Internati
Wenns so "pillepalle" ist, wo ist dein Startplatz bei diesem oder anderen großen Turnieren, wenn du doch so "simpel" die Millionenpreisgelder absahnen könntest?Billy_Bob_bean hat geschrieben:
wenn diese großen turniere, events und zuschauerzahlen bei supreme commander wären, wo man wirklich ein richtiges konzept braucht, langzeitstrategie verfolgen kann und viele möglichkeiten für eigene kreative ideen hat, würde ich sagen: Respekt! -- aber nicht bei diesem pillepalle-1 einheit rumklicken
- Makake
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The Internati
Sag doch direkt, dass du nur trollen willst... Jemals ein professionelles Dota-Spiel geschaut? Denn ohne kreative Ideen oder Strategien geht es nicht. Du vergisst vollkommen, dass man in einem Team spielt, sich also mit vier anderen Individuen möglichst perfekt abstimmen muss, da geht es um Sekundenbruchteile. Ich habe riesigen Respekt vor Star Craft 2-Spielern, aber es ist trotzdem einfacher, alleine sein Ding durchziehen zu können, als ein Team zu koordinieren, auch wenn es vielleicht mechanisch deutlich anspruchsvoller ist. Dazu gibt es auch bei Dota bis zu sechs aktive Items - d.h. es gibt Helden, die 11 aktive Skills haben können (Puck z.B.). Nicht zu vergessen die Positionierung. Ich habe bisher etwa 250 Spiele gespielt und merke zwar, dass ich immer besser werde - aber die hohe Kunst, im richtigen Augenblick die richtige Entscheidung zu treffen, am richtigen Ort zu sein, abzuwägen, wann man initiieren oder sich zurückziehen sollte... man kann sich immer verbessern. Und wenn man ein wenig gespielt hat merkt man - das Game ist bockschwer.Billy_Bob_bean hat geschrieben:wenn diese großen turniere, events und zuschauerzahlen bei supreme commander wären, wo man wirklich ein richtiges konzept braucht, langzeitstrategie verfolgen kann und viele möglichkeiten für eigene kreative ideen hat, würde ich sagen: Respekt! -- aber nicht bei diesem pillepalle-1 einheit rumklicken
EDIT: Nicht zu vergessen die über 100 Helden, deren Fähigkeiten man alle kennen sollte, um Situationen einschätzen zu können. Im Optimalfall checkt man auch ständig die Items der Gegner. So oder so muss man in einem Teamfight einen ganzen Haufen Variablen einbeziehen...
Zuletzt geändert von Makake am 07.04.2014 15:18, insgesamt 2-mal geändert.
- Nightmare King Grimm
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Ganz Wertungsfrei: ich kann mich gut an den einen oder anderen professionellen RTS Spieler erinnern der es damals auch in DotA versucht hat und gescheitert ist. Das soll nun nicht aussagen, dass MOBA > RTS, es sagt eher aus, dass es unterschiedliche Anforderungen gibt.
Ich verstehe den Sinn sowieso nicht, denn die Trolle die davon reden, dass ein SC2 ja komplexer sein soll, beziehen sich nur auf das Micromanagement. Als wäre das alles, was beide Spielarten ausmacht und als wäre es das, woran man ein Spiel bemessen sollte.
RTS sind vom Micromanagement in der Regel komplexer, bitte. (Nehmen wir Meepos, Chens und Co mal raus) So what? Gerade Dota setzt da eben auf andere Dinge die nicht minder komplex sind.
Ich verstehe den Sinn sowieso nicht, denn die Trolle die davon reden, dass ein SC2 ja komplexer sein soll, beziehen sich nur auf das Micromanagement. Als wäre das alles, was beide Spielarten ausmacht und als wäre es das, woran man ein Spiel bemessen sollte.
RTS sind vom Micromanagement in der Regel komplexer, bitte. (Nehmen wir Meepos, Chens und Co mal raus) So what? Gerade Dota setzt da eben auf andere Dinge die nicht minder komplex sind.
- Mr.Freaky
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Aus dem gleichen Grund, aus dem sie letztes Jahr schon nicht mehr dabei waren: Die gibt es nicht mehr.Stummelschnorrer hat geschrieben:Wieso ist denn E-home dieses Jahr nicht dabei?
Und von wegen Dota2 viel zu simpel, da braucht man nur eins sagen: Invoker.
- Temeter
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Meine Güte, ihr seid so unsicher
Lasst euch doch nicht von dem Typen trollen. Es sollte eigentlich klar sein, dass SC2 komplexer als Dota/Lol ist, und das nicht nur, weil man eben im Alleingang unzählige Dinge parallel tun muss. Die mechanische Herausforderung ist hoch, aber dabei geht es nicht einfach um Routine, weil jede Entscheidung tatsächlich Auswirkungen auf den Verlauf eines Matchs hat. Es gibt Builds, Timing-Angriffe/Verteidigungen, Scouting, Match-Überblick, Drops, Multi-tasking, Positionierung, Startpunkt-Mechanik, Mikromanagement, Wirtschaftsmanagement, Ausgaben/Produktion, Supply, Expandieren, Map-Kontrolle, Tech-Wechsel, Armeekompositionen, Detection, etc, etc...
Aber bedeutet nicht, ein DOTA hätte keinen strategischen oder taktischen Tiefgang, wäre gar ein Gelegenheitsspiel oder sonst dadurch schlechter als ein SC2. Nichtmal, dass es weniger Potential als E-Sports-Titel oder weniger mögliche Strategien auf dem höchsten Level hat. Aber stattdessen gibts jedes mal Drama, wenn 2 anspruchsvolle Spiele verglichen werden und sich eines als weniger komplex herausstellt. Das ist sowas von sinnlos, man könnte fast meinen, da stecke ein Minderwertigkeitskomplex hinter...
Lasst euch doch nicht von dem Typen trollen. Es sollte eigentlich klar sein, dass SC2 komplexer als Dota/Lol ist, und das nicht nur, weil man eben im Alleingang unzählige Dinge parallel tun muss. Die mechanische Herausforderung ist hoch, aber dabei geht es nicht einfach um Routine, weil jede Entscheidung tatsächlich Auswirkungen auf den Verlauf eines Matchs hat. Es gibt Builds, Timing-Angriffe/Verteidigungen, Scouting, Match-Überblick, Drops, Multi-tasking, Positionierung, Startpunkt-Mechanik, Mikromanagement, Wirtschaftsmanagement, Ausgaben/Produktion, Supply, Expandieren, Map-Kontrolle, Tech-Wechsel, Armeekompositionen, Detection, etc, etc...
Aber bedeutet nicht, ein DOTA hätte keinen strategischen oder taktischen Tiefgang, wäre gar ein Gelegenheitsspiel oder sonst dadurch schlechter als ein SC2. Nichtmal, dass es weniger Potential als E-Sports-Titel oder weniger mögliche Strategien auf dem höchsten Level hat. Aber stattdessen gibts jedes mal Drama, wenn 2 anspruchsvolle Spiele verglichen werden und sich eines als weniger komplex herausstellt. Das ist sowas von sinnlos, man könnte fast meinen, da stecke ein Minderwertigkeitskomplex hinter...
- Mr.Freaky
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
@Temeter
Das hat nichts mit Unsicherheit zu tun, ich halte es schlicht weg für Unsinn. Bei beiden tut sich in Komplexität nichts, sie setzen nur weitaus unterschiedliche Schwerpunkte.
Das hat nichts mit Unsicherheit zu tun, ich halte es schlicht weg für Unsinn. Bei beiden tut sich in Komplexität nichts, sie setzen nur weitaus unterschiedliche Schwerpunkte.
- Temeter
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Doch, natürlich ist Starcraft 2 komplexer, das sollte eigentlich auf den ersten Blick klar sein. Wie ich gesagt habe, bei SC2 gibt es sehr viel mehr Spielelemente, von denen jedes einzelne ein Match entscheiden kann. Sowas nennt man Komplexität, auf den das mechanische Level noch eine Dimension draufsetzt. Die beiden Spiele setzen auch nicht einfach verschiedene Schwerpunkte, sondern sind komplett verschiedene Genres.Mr.Freaky hat geschrieben:@Temeter
Das hat nichts mit Unsicherheit zu tun, ich halte es schlicht weg für Unsinn. Bei beiden tut sich in Komplexität nichts, sie setzen nur weitaus unterschiedliche Schwerpunkte.
Btw: Bei SC ist das Ergebnis natürlich, dass es sehr viel weniger Spieler wirklich gut in dem Spiel sind. Ich habe dort Leute mit 7000 Matches in der Silverleague getroffen, die kaum Ahnung vom Spiel hatten. Woraufhin sie von einem Anfänger ohne Probleme besiegt wurden.
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Billy_Bob_bean
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The Internati
dann denk doch mal an ein supreme commander 4vs4 - was man da koordinieren muss und wie viele variablen es da erst gibt. und das beste pseudoargument hast du selbst gerade gesagt: 100 helden auswendiglernen = strategie? nein, das kann bloß jeder und verwechselt es dann mit anspruchMakake hat geschrieben:Sag doch direkt, dass du nur trollen willst... Jemals ein professionelles Dota-Spiel geschaut? Denn ohne kreative Ideen oder Strategien geht es nicht. Du vergisst vollkommen, dass man in einem Team spielt, sich also mit vier anderen Individuen möglichst perfekt abstimmen muss, da geht es um Sekundenbruchteile. Ich habe riesigen Respekt vor Star Craft 2-Spielern, aber es ist trotzdem einfacher, alleine sein Ding durchziehen zu können, als ein Team zu koordinieren, auch wenn es vielleicht mechanisch deutlich anspruchsvoller ist. Dazu gibt es auch bei Dota bis zu sechs aktive Items - d.h. es gibt Helden, die 11 aktive Skills haben können (Puck z.B.). Nicht zu vergessen die Positionierung. Ich habe bisher etwa 250 Spiele gespielt und merke zwar, dass ich immer besser werde - aber die hohe Kunst, im richtigen Augenblick die richtige Entscheidung zu treffen, am richtigen Ort zu sein, abzuwägen, wann man initiieren oder sich zurückziehen sollte... man kann sich immer verbessern. Und wenn man ein wenig gespielt hat merkt man - das Game ist bockschwer.Billy_Bob_bean hat geschrieben:wenn diese großen turniere, events und zuschauerzahlen bei supreme commander wären, wo man wirklich ein richtiges konzept braucht, langzeitstrategie verfolgen kann und viele möglichkeiten für eigene kreative ideen hat, würde ich sagen: Respekt! -- aber nicht bei diesem pillepalle-1 einheit rumklicken
EDIT: Nicht zu vergessen die über 100 Helden, deren Fähigkeiten man alle kennen sollte, um Situationen einschätzen zu können. Im Optimalfall checkt man auch ständig die Items der Gegner. So oder so muss man in einem Teamfight einen ganzen Haufen Variablen einbeziehen...
- Lebensmittelspekulant
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Supcom ist vom Strategieanteil her wahrscheinlich das komplexeste RTS überhaupt, aber als eSport-Titel kann man es kaum gebrauchen. Das Spiel benötigt fast überhaupt kein Micromanagement. Dazu passiert es auch einfach zu häufig, daß überhaupt keine Action stattfindet. Vor allem bei einem 4v4 kann es vorkommen, daß nahezu stundenlang nichts passiert und die Gegner sich einfach nur belauern. Das macht nicht einmal als Spieler sonderlich Spaß deswegen spielt man meistens auf großen Karten mit vielen Spielern lieber FFA (zumindest auf gehobenerem Skill-Level).
Die Positionierung bei MOBAs wird überbewertet. Die Positionsvorteile hat man dort schnell erkundet, ganz einfach weil man sowieso jedes mal dieselbe Map spielt. Es gibt ja im Grunde keine Andere. Das macht MOBA für den Zuschauer auch weniger abwechslungsreich als RTS-Spiele. Bei Starcraft müssen sich die Spieler ständig auf neue Maps einstellen, die immer wieder neue Taktiken und Strategien erfordern. Alte Maps fallen dann bei den Turnieren aus dem Pool und werden durch die neuesten Schöpfungen von professionellen Mapdesigern ersetzt. Das Spiel ist also selbst auf Topniveau ständig im Wandel und minimiert somit das einfache Abrufen einstudierter Mechaniken.
Die Positionierung bei MOBAs wird überbewertet. Die Positionsvorteile hat man dort schnell erkundet, ganz einfach weil man sowieso jedes mal dieselbe Map spielt. Es gibt ja im Grunde keine Andere. Das macht MOBA für den Zuschauer auch weniger abwechslungsreich als RTS-Spiele. Bei Starcraft müssen sich die Spieler ständig auf neue Maps einstellen, die immer wieder neue Taktiken und Strategien erfordern. Alte Maps fallen dann bei den Turnieren aus dem Pool und werden durch die neuesten Schöpfungen von professionellen Mapdesigern ersetzt. Das Spiel ist also selbst auf Topniveau ständig im Wandel und minimiert somit das einfache Abrufen einstudierter Mechaniken.
- mindfaQ
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Ich empfinde es gegensätzlich. Ein RTS wie SC2 ist geradlinig. Je nach derzeitiger Balance hast du nur ein paar sinnvolle Ansätze, wie man eine gegnerische Taktik stoppen kann. In Kombination mit 3 Fraktionen sind Wiederholungen relativ schnell zu erwarten. Deswegen verwendet man ja auch verschiedene Karten, weil man dort die fehlende Diversität kompensieren kann, indem man die Spieler in unterschiedliche Ausgangssituationen bringt.Lebensmittelspekulant hat geschrieben:Das macht MOBA für den Zuschauer auch weniger abwechslungsreich als RTS-Spiele.
Dota 2 hat massig Heldenkombinationen, Itemkombinationen (auch teamübergreifend), taktische Timings, ebensoviele taktische Ansätze wie man sich positioniert oder die Map/Ressourcen ausnutzt wie in SC2.
Ich denke der Abwechslungsreichtum ist auch einer der Hauptgründe weshalb so viele Leute so viel Zeit in diese Spiele investieren.
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Billy_Bob_bean
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
wenn abwechslungsreichtum durch hunderte unterschiedliche items erkauft werden muss, heißt das, dass das grundspielprinzip nicht genug hergibt. ist bei company of heroes andersmindfaQ hat geschrieben:Ich empfinde es gegensätzlich. Ein RTS wie SC2 ist geradlinig. Je nach derzeitiger Balance hast du nur ein paar sinnvolle Ansätze, wie man eine gegnerische Taktik stoppen kann. In Kombination mit 3 Fraktionen sind Wiederholungen relativ schnell zu erwarten. Deswegen verwendet man ja auch verschiedene Karten, weil man dort die fehlende Diversität kompensieren kann, indem man die Spieler in unterschiedliche Ausgangssituationen bringt.Lebensmittelspekulant hat geschrieben:Das macht MOBA für den Zuschauer auch weniger abwechslungsreich als RTS-Spiele.
Dota 2 hat massig Heldenkombinationen, Itemkombinationen (auch teamübergreifend), taktische Timings, ebensoviele taktische Ansätze wie man sich positioniert oder die Map/Ressourcen ausnutzt wie in SC2.
Ich denke der Abwechslungsreichtum ist auch einer der Hauptgründe weshalb so viele Leute so viel Zeit in diese Spiele investieren.
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bodomReaper89
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Re: DotA 2: 10.000 Tickets für "The International 2014" in e
Da hab ich extra für dich nun meinen steinalten Account hier rausgegraben. GZ!Billy_Bob_bean hat geschrieben:[... blah blah blah ...]
Pass auf, ich habe WarCraft 2 (ja, ich bin etwas älter), WarCraft 3, StarCraft 1 und StarCraft 2 gespielt. War vorallem in Wc3 und Sc1+2 ganz gut (Sc1 IC Cup B- falls dir das was sagt, war nicht allzu leicht und bei SC2 zu Zeiten der ersten Beta war ich top 10 Diamant, als das Höchste noch Master war)
Dazu auch DotA 1 und nun 2.
Ich kann dir ganz ehrlich und ohne Vorbehalte sagen, dass DotA schwerer und anspruchsvoller ist. Punkt. Da kann es keine Diskussion geben. Dagegen ist SC2 und Ähnliches komplexer.
Du musst einfach Folgendes verstehen: Wenn ich bei Wc3 oder Sc2 oder wo auch immer sau viele Einheiten habe, dann heißt das, dass ich viel mehr Fehler machen kann und auch machen werde. Wenn ich bei SC2 meinen Cyber-Core nur 2-5 Sekunden zu spät setze, dann ist das immernoch "im Rahmen" und es ist "ok". Selbst bei Pros. Wie oft haben selbst die absolut besten Spieler der Welt in WC3 sich mit der Rasse Mensch in ihrer eigenen Basis "eingesperrt" und mussten sich mit dem TP rausteleporten? Wie oft haben die Humans danach noch das Spiel gewonnen? Bei einem so komplexen Titel, bei dem du hunderte Dinge gleichzeitig beachten musst, ist es egal, wenn du ein paar davon etwas daneben haust. Beispiel ist Dennis "Take" Gehlen, der in WC3 bei dem Versuch eine Fast-Expansion zu setzen sage und schreibe 70 Arbeiter verloren hatte. Das Game hat er trotzdem gewonnen, weil er in anderen Bereichen diesen Fehler "ausgebügelt" hat.
In DotA geht das nicht. Wenn du einen Fehler machst, dann bleibt er bei dir. Du MUSST dich die ganzen 40 Minuten lang komplett konzentrieren und voll dabei sein, während du in WC3 z.B. beim Creepen noch ansatzweise relaxen konntest. Wenn du es in DotA versäumst, auch nur 5 Creeps zu töten, dann fehlen dir ca 250 Gold. Das kriegst du nie wieder zurück. Das ist dann ein "Nachteil", den du hast. Du musst am Ball bleiben und die ganze Zeit Vollgas geben. Zusätzlich musst du immer mit einem Auge auf die Minimap schauen, was du bei RTS Titeln nicht soo oft musst - bzw da ist es leichter, weil du nur deine Farbe oder die des Gegners sehen musst, bei DotA musst du zwischen 9 anderen kleinen Bildchen unterscheiden und je nach Bildchen überlegen, was der Held, der da gleich kommt, dir antuen kann und wie du dich nun positionieren musst - und deswegen etwas mehr Freiheit hast.
Nicht umsonst hatten Größen wie Moon oder Sky in WC3 APM (Actions per minute) Zahlen, die jenseits der 300 lagen und nicht umsonst haben DotA Pros das auch ... und glaub mir, DIE klicken nicht 10 mal auf ein und diesselbe Stelle. Die springen in jeder freien Sekunde überall auf die Map, um zu schauen was die Gegner machen, um deren Spielstil zu studieren und dadurch mögliche Rückschlüsse auf deren Verhalten in einem Teamfight zu machen. DotA ist psychologisch viel anspruchsvoller. Man kann es mit Pokern vergleichen. Du spielst nicht das Spiel, du spielst die 5 Leute im gegnerischen Team.
So, hat eh keiner gelesen, aber ich wollts mal niederschreiben
