Daylight: Schockierte Testspieler
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5ancho
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Mai ist heiss.
- Wulgaru
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Also ich finde James boring as hell. Ist Geschmackssache. Im Rahmen ihrer Spiele werden sie alle ausreichend charakterisiert.crewmate hat geschrieben:
Doch dieses Schiff sinkt mit Kapitän Dumpfbacke, Henry. Team Silent wollten vielleicht einen Kafka Charakter erschaffen. DOCH HENRY IST SO EINE SCHLAFTABLETTE! Ein absoluter Waschlappen. Nichts ist interessant an dem Kerl. Die Protagonisten der neuen Silent Hill Spiele sind nicht besser, aber selbst Alex aus dem miesen Homecoming zeigt mehr Emotionen und Reaktionen als diese Kalkwand. Nicht mal bei Interaktionen mit Eilien, dem waffennarr oder der Sexbombe am Anfang zeigt er irgendwas von sich. Henry folgte James und Heather. Persönlichkeiten, an die ich mich bis heute erinnere.
- casanoffi
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Wohl wahr, der Protagonist war eine absolute Null und Vorzeige-Schalftablette.crewmate hat geschrieben:Ich mag die Atmosphäre, das Level Design, den Artstyle, die Musik. Die Hunde sind schön ekelig, die Wallmen haben mir alle Haare aufgestellt. Selbst die Geister mag ich.
Team Silent hatten Bock zu experimentieren - super!
Doch dieses Schiff sinkt mit Kapitän Dumpfbacke, Henry. Team Silent wollten vielleicht einen Kafka Charakter erschaffen. DOCH HENRY IST SO EINE SCHLAFTABLETTE! Ein absoluter Waschlappen. Nichts ist interessant an dem Kerl. Die Protagonisten der neuen Silent Hill Spiele sind nicht besser, aber selbst Alex aus dem miesen Homecoming zeigt mehr Emotionen und Reaktionen als diese Kalkwand. Nicht mal bei Interaktionen mit Eilien, dem waffennarr oder der Sexbombe am Anfang zeigt er irgendwas von sich. Henry folgte James und Heather. Persönlichkeiten, an die ich mich bis heute erinnere.
Allerdings hat mich sowas in Spielen selten gestört, solange das Spiel an sich immersiv (um mal DAS Modewort 2013 von 4P zu benutzen) genug war.
The Room war für mich so ein Fall - die Umgebung war der Alptraum, der Protagonist zu 100% durch mich selbst ersetzbar
Wenn ich mich selbst sehr gut in das Spiel hineinversetzen kann, dann stört es mich sogar, wenn der Protagonist zu sehr in den Vordergrund tritt...
Sozusagen ein Horror-POV
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5ancho
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Also ich habe zwar alle Silent Hill Teile gespielt aber wirklich gut fand ich nur die ersten beiden. The Room hab ich nicht mal zuende gespielt weil es irgendwann langweilig wurde. Und die Geister gingen mir erst recht auf den Sack.
- karma-alice
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Melcor hat geschrieben:Uhhh, Jumpscares. Wirklich die höchste Form des Horrors.
Ja..... ich finde es nervt nur noch.... zumal Jumpscares immer wieder dazu führen, dass man sich nicht >im< Spielgeschehen fühlt sondern immer wieder aus der Immersion raus gerissen wird.
Daylight erinnert mich absolut an Outlast mit einem noch interessanteren Look und das reicht einfach nicht imo.
- Wulgaru
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Das Problem bei Outlast ist einfach die mangelnde Abwechslung. Am Anfang hatte ich die Hosen voll, aber nach ca. 1-2 Spielstunden merkt man einfach wie die Gegner funktionieren und dann ist es immer das gleiche. Das mag aber auch mit dem Setting zu tun haben....eine Anstalt ist eben eine Anstalt, man hat bei Horror diesbezüglich eben schon alles gesehen.
- crewmate
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Ich hab die Theorie, das die Entwickler da inzwischen nur die Lets Player machen. So das die PewDiePies dieser Welt dazu rumhampeln könnten, die Zuschauer lachen oder Sind Mit Gerissen. Und so kaufen sie es sich. Viele der aktuellen Survival Horror Spiele scheinen auf den Minecraft, den Slender und den Amnesia Erfolg. Das finde ich selbst nicht schlimm. Minecraft, Terraria und Amnesia sind einfach super.karma-alice hat geschrieben:Melcor hat geschrieben:Uhhh, Jumpscares. Wirklich die höchste Form des Horrors.
Ja..... ich finde es nervt nur noch.... zumal Jumpscares immer wieder dazu führen, dass man sich nicht >im< Spielgeschehen fühlt sondern immer wieder aus der Immersion raus gerissen wird.
Daylight erinnert mich absolut an Outlast mit einem noch interessanteren Look und das reicht einfach nicht imo.
Nur könnte das eine negative Wendung nehmen. Das kann mit fast allem passieren.
Jumpscares sind vor allem Trailer Material. Du hast eine gute Minute Zeit das Produkt vorzustellen. Du versuchst das möglichst Effektive rein zu stecken. Ein Jumpscare funktioniert. Subtiles Gruseln ist echt schwer rüber zu bringen, in einer Minute.
- Supermopp90
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
casanoffi hat geschrieben:
Es war vor allem mal was anderes. Hell und ruhig, ohne Orchester-Soundtrack, ohne billige Schocker, ohne Bossgegner, ohne typisch beängstigende Dunkelheit.
Ähm Silent Hill und Orchestersoundtrack? Silent Hill und billige Schocker (zumindest, wenn man alle Teile nach 4 rausnimmt)?
Das ist beides ziemlicher Blödsinn
Silent Hill hatte immer ruhige zurückhaltende, atmosphärische Musik oder harte verstörende und industrielle "Musik" (eher eine Kakophonie aus metallischen Schlägen und Kreischen).
Und billige Schocker gab es in Teil 1-3 keinen einzigen.
Das kannst du den Spielen echt nicht vorwerfen.
Auch die Dunkelheit hat ihr übriges getan und passt nunmal zum Survival-Horror. Es wäre sehr interessant gewesen wenn Team Silent eine ähnliche Atmo im Hellen geschafft hätte. Für mich hat Silent Hill 4 nicht funktioniert. Ich hatte nie Angst. Lediglich in Henrys Wohnung packte mich der Grusel, weil sie wirklich unheimlich war und auch diese Zwillings-Monster in dem Wasserturm-Gefängnis machten mich irgendwie unruhig. Ansonsten bin ich ohne fiese Gefühlt, eher genervt von den Geistern, durch das Spiel durch und habe es danach auch kaum noch angefasst, während ich alle anderen Teile x-fach durchgespielt habe und jederzeit die Motivation verspüre nochmal einen Ausflug zu wagen.
Bei jedem funktioniert Horror anders, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass SH4 bei dir besser funktioniert als bei mir. Aber wie gesagt: Orchester und billige Schocker? Bullshit
Ich hoffe, dass Mikami uns mit The Evil Within einen Horror gibt, der wieder mehr in Richtung der alten Resi-Teile geht (Ein Resi 4 war für mich auch schon kein Horror mehr). Aber ich bin da sehr skeptisch. Ansonsten kann man nur noch hoffen, dass Capcom mal wieder die Eier hat ein richtiges Survival-Horror-Spiel inkl. Rätseln und subtilem Horror zu machen. Oder, dass den Indie-Enticklern mal Eier wachsen und sie die ganzen Amnesias und Slenders beiseite lassen und anfangen eigene Visionen umzusetzen.
Ich vermisse die alten Zeiten
- casanoffi
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Das stimmt - mein Trick bestand darin, das Spiel maximal 30-60 Minuten am Stück zu spielen.Wulgaru hat geschrieben:Das Problem bei Outlast ist einfach die mangelnde Abwechslung. Am Anfang hatte ich die Hosen voll, aber nach ca. 1-2 Spielstunden merkt man einfach wie die Gegner funktionieren und dann ist es immer das gleiche.
So blieb die Horror-Atmosphäre bis zum Schluss bestehen
Das Spiel war ohnehin recht kurz, damit konnte man die Spielzeit also auch etwas "strecken".
Sorry, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.Supermopp90 hat geschrieben:Ähm Silent Hill und Orchestersoundtrack? Silent Hill und billige Schocker (zumindest, wenn man alle Teile nach 4 rausnimmt)?
Das ist beides ziemlicher BlödsinnKlar, Teil 4 was erfrischend anders. Aber deswegen muss man die Vorgänger nicht mit Mängeln rügen, die sie gar nicht hatten.
Silent Hill hatte immer ruhige zurückhaltende, atmosphärische Musik oder harte verstörende und industrielle "Musik" (eher eine Kakophonie aus metallischen Schlägen und Kreischen).
Und billige Schocker gab es in Teil 1-3 keinen einzigen.
Das kannst du den Spielen echt nicht vorwerfen.
[...]
Bei jedem funktioniert Horror anders, deshalb ist es nicht verwunderlich, dass SH4 bei dir besser funktioniert als bei mir. Aber wie gesagt: Orchester und billige Schocker? Bullshit![]()
Mit den billigen Schockern und dem Orchester-Sundtrack meinte ich das nicht innerhalb der Silent Hill Serie. Ich wollte also den alten Teilne gar nichts vorwerfen ^^
Das war allgemein auf das Genre bezogen.
Du darfst also die Blödsinn- und Bullshit-Pistole gern wieder einstecken :wink:
SH4 war allerdings auch innerhalb der Serie wirklich mal etwas anderes (was nicht jedem gefallen musste, aber ich fand´s super).
- Supermopp90
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Hehe, sry das Kanonieren war ja nicht böse gemeintcasanoffi hat geschrieben: Sorry, da hab ich mich wohl missverständlich ausgedrückt.
Mit den billigen Schockern und dem Orchester-Sundtrack meinte ich das nicht innerhalb der Silent Hill Serie. Ich wollte also den alten Teilne gar nichts vorwerfen ^^
Das war allgemein auf das Genre bezogen.
Du darfst also die Blödsinn- und Bullshit-Pistole gern wieder einstecken :wink:
SH4 war allerdings auch innerhalb der Serie wirklich mal etwas anderes (was nicht jedem gefallen musste, aber ich fand´s super).
Im Genre allgemein hast du natürlich vollkommen recht. Alles wird auf Jumpscare und Edeloptik/-Präsentation getrimmt - oder man kann auch sagen: Horror wird nur noch Amerikanisch umgesetzt, was meiner Meinung nach immer ein Rückschritt ist. Sowohl Filmen als auch Spielen hat es nie wirklich gut getan, wenn sie den Sprung nach Amerika gemacht haben bzw. versucht haben sich an amerikanisches Publikum anzupassen. Dazu gibt es unzählige Beispiele in beiden Entertainment-Sektionen (Film: The Grudge, REC, Oldboy (gut, aber um einiges schlechter) / Spiel: Silent Hill, Resident Evil, etc.).
Horror und Mainstream sind einfach schlecht vereinbar, wenn man gute bis überragende Qualität erreichen will. Action und Horror sind zwei völlige Gegenpole, die in letzter Zeit "trendig" zusammengeschmolzen werden, was nahezu immer in einem durchschnittlichen bis schlechtem Spiel endet.
Mir ist einfach unbegreiflich, wie Entwickler die Genialität von den ersten drei Silent Hill Teilen, einem Resident Evil 1 und 2 (oder besonders dem GC-Remake), einem Haunting Ground oder der Project Zero Reihe einfach verschmähen können und meinen, dass sie uns mit Resident Evil 6, Dead Space, Outlast und Co. einen gefallen tun. Damit imponieren sie lediglich Generation Youtube. Menschen, die gerne kreischenden Idioten (PewDiPie, etc.) zugucken. Teenies, die Youtube als Quelle nutzen um Gaming-Inhalte zu bekommen, bei denen ansonsten der Jugendschutz im Handel oder Online die Schranken vorsetzt.
Und dann hört man immer "Slender! Der Hammer!", "Outlast! Das ist Horror!". Und die Industrie frisst diese Meinungen und dieses Feedback mit Riesen-Löffeln. Klar, es muss sich rentieren und Jump Scare-Orgien geben der neuen Generation der jungen Spieler wohl die Kurzweiligkeit, die sie brauchen, ABER für mich ist das kein Horror. Für mich ist das maximal Geisterbahn. Konsole/Pc aus und die Games sind aus dem Kopf verschwunden. Tiefsinniger, subtiler Horror hingegen invadiert meinen Kopf auch noch lange nach Spielschluss und verfolgt mich bis ins Bett. DAS will ich haben. Kein Splatter und durch Blut waten (wobei ich nichts gegen Blut habe im Horror-Genre), denn das ist nicht was für mich das Genre definiert. Dieses Gleichnis wird aber viel zu oft gemacht: Horror = Gewalt und Blut. Aber die Project Zeros und wie sie alle heißen kommen meist sogar ohne einen Tropfen aus und ich wette, wenn man das den ganzen Outlast-Suchtis vorsetzen würde, würden die ganz schnell verstehen, was da der Unterschied ist.
Mal sehen ob man als Horror-Fan der älteren Schule irgendwann mal wieder Support in Spielform von Entwicklern bekommt, die nicht nur auf Kasse aus sind, sondern es aus Liebe zum Horror-Genre tun und die guten Zeiten zelebrieren wollen. Ich warte auf Mikami, dass er hält was er verspricht. Ich hoffe auf Alien: Isolation, welches zumindest tollen Versteckspiel-Horror ala Amnesia verspricht. Und ich hoffe, das Capcom irgendwann aus ihrem Call-Of-Duty-Resi-Film aufwachen und anfangen Next-Gen-Survival-Horror zu machen, so wie er früher wunderbar bei ihnen funktionierte. Ebenso wie Konami, die Silent Hill nach einem sehr soliden Downpour endlich wieder zu den Wurzeln führen sollten.
- crewmate
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Soma.
Alle meine Hoffnungen beruhen auf Frictionals Soma. Aka: "Don't touch that' - The Game"
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- casanoffi
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Wohl wahr... Grundsätzlich ist es ja nicht schlecht, bei einem Outlast funktioniert es super.Supermopp90 hat geschrieben:Alles wird auf Jumpscare und Edeloptik/-Präsentation getrimmt - oder man kann auch sagen: Horror wird nur noch Amerikanisch umgesetzt, was meiner Meinung nach immer ein Rückschritt ist. Sowohl Filmen als auch Spielen hat es nie wirklich gut getan, wenn sie den Sprung nach Amerika gemacht haben bzw. versucht haben sich an amerikanisches Publikum anzupassen.
Aber es darf halt nicht das einzig alleine Mittel zum Zweck sein...
Ich kann mich noch gut erinnern, als kürzlich mein Arbeitskollege (immerhin knapp 30 Jahre alt!) daherkam und meinte, dass er sich letzte Nacht Outlast reingezogen hat und dass das der absolute Hammer sei. Tierisch gutes Gameplay und geniale Atmosphäre.Supermopp90 hat geschrieben:Damit imponieren sie lediglich Generation Youtube. Menschen, die gerne kreischenden Idioten (PewDiPie, etc.) zugucken. Teenies, die Youtube als Quelle nutzen um Gaming-Inhalte zu bekommen, bei denen ansonsten der Jugendschutz im Handel oder Online die Schranken vorsetzt.
Und dann hört man immer "Slender! Der Hammer!", "Outlast! Das ist Horror!".
Als ich ihn dann darauf ansprach, dass er doch gar keinen PC hätte, meinte er eben, dass er das (wortwörtlich!) auf YouTube "gespielt hat".
Es war der berühmte Moment zwischen lachen, weinen und kotzen...
- Supermopp90
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Re: Daylight: Schockierte Testspieler
Outlast hat bei mir zunächst auch gut funktioniert. Aber das Spiel verlässt sich zu sehr auf eine Mechanik (Hide and Seek) und die ist zu schnell zu durchschauen. Außerdem ist mir das Spiel deutlich zu plakativ was Schock und Gewalt angeht, um über die ganze Spielzeit ein unangenehmes Gefühl zu entwickeln.
Klar, in den Verfolgungsszenen (gerade beim Doktor) ging mir tierisch die Pumpe. Aber das ist für mich reine Panik und kein Grusel oder Angst. Angst hab ich vor dem Ungewissen. Wenn mir permanent irgendein entstellter Kerl vor die Linse springt, vor dem ich danach wegrennen muss (und das zig mal im Spiel), dann nutzt sich das einfach zu schnell ab und ist mir auf Dauer zu offensichtlich.
Einen Grusel verspürte ich dann noch, als man im Innenhof war und zum ersten Mal mit dem Wallrider konfrontiert wurde. Das Vieh wirkte unberechenbar und dementsprechend packte mich die Angst. Als das ganze dann aber wieder in ein "Fang mich doch"-Spielchen mündete, war ich echt schon fast gelangweilt.
Hätte Outlast die ungewisse Atmosphäre des Anfangs aufrecht erhalten können ("Was erwartet mich? Was ist hier passiert?") und weniger auf lupenreinen Terror gesetzt, sowie ab Mitte des Spieles noch 1-2 zusätzliche Gameplay-Twists bereichtgehalten, wäre das Spiel auch für mich über die gesamte Spielzeit ein tolles Erlebnis gewesen. Gutes Beispiel ist für mich da das vorhin schon genannte Haunting Ground oder ein Clocktower 3. Die sind zunächst gar nicht sooo verschieden wenn man sie mit Outlast vergleicht. Aber hier wirkte das gesamte Konzept viel mehr bei mir.
Naja, Horror wirkt letztendlich immer noch von Mensch zu Mensch unterschiedlich bzw. wird unterschiedlich wahrgenommen. Klar: ich kann verstehn, wenn Leute sich bei Outlast in die Hose machen, aber dieses Konzept wirkte bei mir nicht länger als über die ersten Stunden. Ein Amnesia war mir da schon unbehaglicher, denn hier war die Gefahr nicht wirklich greifbar. Es schwebte immer Unberechenbarkeit in der Luft und das Pacing von ruhigen und heftigen Passagen, in denen man dann verfolgt wurde fand ich persönlich sehr viel ausgereifter und überlegter.
Klar, in den Verfolgungsszenen (gerade beim Doktor) ging mir tierisch die Pumpe. Aber das ist für mich reine Panik und kein Grusel oder Angst. Angst hab ich vor dem Ungewissen. Wenn mir permanent irgendein entstellter Kerl vor die Linse springt, vor dem ich danach wegrennen muss (und das zig mal im Spiel), dann nutzt sich das einfach zu schnell ab und ist mir auf Dauer zu offensichtlich.
Einen Grusel verspürte ich dann noch, als man im Innenhof war und zum ersten Mal mit dem Wallrider konfrontiert wurde. Das Vieh wirkte unberechenbar und dementsprechend packte mich die Angst. Als das ganze dann aber wieder in ein "Fang mich doch"-Spielchen mündete, war ich echt schon fast gelangweilt.
Hätte Outlast die ungewisse Atmosphäre des Anfangs aufrecht erhalten können ("Was erwartet mich? Was ist hier passiert?") und weniger auf lupenreinen Terror gesetzt, sowie ab Mitte des Spieles noch 1-2 zusätzliche Gameplay-Twists bereichtgehalten, wäre das Spiel auch für mich über die gesamte Spielzeit ein tolles Erlebnis gewesen. Gutes Beispiel ist für mich da das vorhin schon genannte Haunting Ground oder ein Clocktower 3. Die sind zunächst gar nicht sooo verschieden wenn man sie mit Outlast vergleicht. Aber hier wirkte das gesamte Konzept viel mehr bei mir.
Naja, Horror wirkt letztendlich immer noch von Mensch zu Mensch unterschiedlich bzw. wird unterschiedlich wahrgenommen. Klar: ich kann verstehn, wenn Leute sich bei Outlast in die Hose machen, aber dieses Konzept wirkte bei mir nicht länger als über die ersten Stunden. Ein Amnesia war mir da schon unbehaglicher, denn hier war die Gefahr nicht wirklich greifbar. Es schwebte immer Unberechenbarkeit in der Luft und das Pacing von ruhigen und heftigen Passagen, in denen man dann verfolgt wurde fand ich persönlich sehr viel ausgereifter und überlegter.
