NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
alle großen Spieler sind in der Regel Arschlöcher. Liegt auch daran, das man nix reißt wenn man eine Duckmaus ist.
- Rooobert
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Meine lieblings-arschloch-szene von lebron=paradoX= hat geschrieben:Jordan war vor allem ein Arschloch sondergleichen, aber das wird bei Kobe und LeBron auch niemanden mehr interessieren, wenn es bei denen mal vorbei ist.
https://www.youtube.com/watch?v=ph7qFvA ... ata_player
Obwohl er ja scheinbar nicht ganz grundlos so handelt, laut comments.
- Usul
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Naja... Rodman war ebenfalls ein Arschloch... und dennoch finde ich ihn grandios. Sir Charles Barkley, ein ganz tolles Arschloch. Der genannte Effenberg, ein unglaublichs Fußball-Arschloch vor dem Herren. Usw. usf.=paradoX= hat geschrieben:Jordan war vor allem ein Arschloch sondergleichen, aber das wird bei Kobe und LeBron auch niemanden mehr interessieren, wenn es bei denen mal vorbei ist.
Die netten Leute bleiben wohl nicht so im Gedächtnis. Mit wenigen Ausnahmen natürlich.
- Exist 2 Inspire
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Die Ausnahmen, um beim Basketball zu bleiben, wären wohl Tim Duncan oder auch Dirk Nowitzki die ja immer sehr bescheiden auftreten trotzdem ein Haufen Erfolg hatten und immernoch haben!^^
- Usul
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Und die ich beide ungemein langweilig finde. *hihi*
Aber beides natürlich tolle Spieler... vor allem Duncan!
Ich fand Scottie Pippen eine solche Ausnahme, auch wenn er manchmal schon sehr zickig wirken konnte. Robert Horry wäre eine weitere Ausnahme, die mir so einfällt. Oder Hakeem the Dream!
Aber beides natürlich tolle Spieler... vor allem Duncan!
Ich fand Scottie Pippen eine solche Ausnahme, auch wenn er manchmal schon sehr zickig wirken konnte. Robert Horry wäre eine weitere Ausnahme, die mir so einfällt. Oder Hakeem the Dream!
- Nuracus
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
... is unglaublich, wie aber auch NIE jemand über David Robinson spricht 
liegt wahrscheinlich daran, dass seine große Zeit war, bevor der Sport hier populär wurde?
liegt wahrscheinlich daran, dass seine große Zeit war, bevor der Sport hier populär wurde?
- Exist 2 Inspire
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Kann halt keiner die Spurs leiden! 
Aber im Ernst Robinson war auch ein sehr guter Center, allerdings stand er für mich zumindest immer hinter Olajuwon, Ewing und auch Shaq!
Aber im Ernst Robinson war auch ein sehr guter Center, allerdings stand er für mich zumindest immer hinter Olajuwon, Ewing und auch Shaq!
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Embodier
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Das ist ein recht absurdes "Konzept". Die von Dir verlinkte Seite hat doch a priori sich alles, aber auch alles so selektiv zurecht gelegt, dass es passt. Um den impact und die Bedeutung eines Sportlers zu erfassen, sind Zahlen sicher eine feste Basis, ebenso Titel. Es sind aber dann auch jeweils nur singular ausgewählte Referenzen. Um Jordan und seine Bedeutung zu erfassen, muss man seine Karriere, seinen Einfluß und die Entwicklung der NBA verstehen.Exist 2 Inspire hat geschrieben:Achso, aber wenn ESPN alljährlich daherkommt und Jordan zum größten Sportler aller Zeiten ausruft ist das überzeugender!![]()
Lies dir bitte mal die Vergleiche durch: Wenn man nach NBA Championships geht ist Bill Russell der beste, wenn man nach Statistiken geht ist Oscar Robertson der beste, wenn man nach Titeln und Awards geht ist Kareem Abdul Jabbar der beste, wenn man nach Dominanz und Rekorden geht ist Wilt Chamberlain der beste,....
Der größte Punkt ist einfach das die Rolle von Scottie Pippen über die Jahre so runtergespielt wurde, bevor Pippen 1987 zu den Bulls kam, hat Jordan rein gar nichts auf die Reihe bekommen. 3 Spielzeiten mit negativer Bilanz. Kaum war Pippen da konnten die Bulls gewinnen. Die Folgende Statistik zeigt das Jordan ohne Pippen nichts war, im Gegensatz zu anderen großen Spielern die auch alleine ohne zweiten Star im Team Erfolg haben konnten:
Kareem Abdul Jabbar (10 Saisons ohne Magic Johnson): 1 NBA Championship, 2 NBA FInals, 5 MVPs & 3 mal hatte sein Team die beste Saison Platzierung in der Liga.
Bill Russell: (6 Saisons ohne Bob Cousy): 5 NBA Championships, 5 NBA Finals, 1 MVP & 2 mal hatte sein Team die beste Saison Platzierung in der Liga
Michael Jordan: (5 Spielzeiten ohne Scottie Pippen): 0 NBA Championships, 0 NBA Finals, 0 MVPs & 0 mal hatte sein Team die beste Saison Platzierung in der Liga
Würde dir empfehlen die Seite mal durchzulesen anstatt sich über das Design lustig zu machen!
Die heutige Generation der Topspieler sagt, sie hat vor allem wegen Michael Jordan und der Dream Team Geschichte 1992 mit dem Basketball angefangen. Der Mann holt 3 Titel, macht Baseballpause und holt dann wieder 3 Titel. Spiele wie das "Flu" Game, der Auftritt im Boston Garden mit 63 Punkten gegen die damals beste Mannschaftsverteidigung der Welt, sein 40 Punkte Spiel als 40jähriger (!), seine Spiele "mit Ansage" von 40 und 50 Punkten gegen diverse Gegner, die Angst und Demontage derjenigen, die ihn decken mussten, die Ehrfurcht, in der noch heute die gesamte NBA besteht vor MJ, und und und und..... diese ganz Ära kann man nur verstehen, wenn man den Kontext betrachtet. Mein gesamter Freundeskreis und ich fingen an, Basketball zu spielen wegen MJ. Es gibt KEINEN Spieler in der Geschichte der NBA, der auf youtube so viele Highlight Reels, so viele legendären Momente hat. Und das, obwohl er schon in Rente war als social media entstand.
Was viele vergessen ist Jordans unfassbare Verteidigung und Antizipation. Seine Athletik und sein unglaublicher Ehrgeiz machten ihn zum besten Verteidiger seiner Generation. Und damit zum kompletten Spieler ohne Schwächen.
Gerade in den inside NBA TNT Runden sprechen die alten Kollegen davon, dass es keinen Spieler gab, der vorher und danach so eine Wirkung auf diesen Sport hatte, global.
Ach, ich könnte noch Seiten über das Phänomen Jordan schreiben. Jeder darf seine Meinung haben, und sei sie tatsächlich, dass ein Jabbar "besser" gewesen als Michael Jordan. Äpfel und Birnen. Heute noch sehe ich im Sommer Kids in MJ Klamotten, niemanden habe ich jemals seit meiner Jugend (ich bin Jahrgang 76) im Jabbar Trikot gesehen. "Beweist" das etwas? Nein, aber es ist ein Indiz, inwieweit diese Mann nachwirkt.
Für Dich auch mal ein paar links_
http://bleacherreport.com/articles/1783 ... f-all-time
http://basketball.yoexpert.com/history- ... -3818.html
http://www.guavaleaf.com/video/24658/NB ... ocumentary
Aber vor allem lies bitte das hier:
http://bleacherreport.com/articles/1352 ... layer-ever
Denn dort wird wunderbar dargestellt, welche Aspekte einen Spieler auszeichnen. Das ist ein seriöses und plausibles Bewertungskonzept für jeden, der selbst auch Basketball im Ligabetrieb mal spielt oder gespielt hat.
Die Bewertung bezieht sich dann auf diese Facetten und Qualitäten, denn entscheidend ist:
1. a great individual player, BOTH offensively and defensively;
2. a great team player, including being great at making your teammates better;
3. the player’s teams won lots of championships;
4. the player won several MVP awards;
5. the player was great in the clutch;
6. the player was great at closing out and winning close games, especially in the all-important playoffs;
7. the player’s teams performed better in the playoffs and not worse; and
8. did the player’s mere presence intimidate their opponents because of the player’s dominance?
Und wenn ich das - im wesentlichen objektive und belastbare Bewertungsschema vergleiche mit dem selektiven und krampfhaften Verbiegen von Bezug und Zahlen eines Jordan Haters, dann fällt relativ schnell auf, dass man willkürlich natürlich irgendwas finden kann, was als "Beweis" dienen soll, dass Jordan nicht GOAT war, Greatest of all time. Wer Jordan ernshaft nicht als GOAT sieht, darf das. Egal welch absurde Argumentation man dafür finden möchte
Edit: Der "Logik" und nach dem Schema Deinee Airjuddan-Seite nach war ein Robert Horry dann auch ein "besserer" Basketballer als ein Charles Barkley oder Karl Malone. Zeig mir einen Basketballfan, der das unterschreiben würde. Stichwort selektives Zurechtbiegen
Edit2: Die Airjudden Seite hat entsprechende Reaktionen provoziert, wenn man googled. Eine wunderbare Demontage der "Argumente gegen Jordan = GOAT" hat jemand aus reddit wunderbar zusammengefasst:
His arguments against Michael are all very sound. But once you click on all the links, go back and look at all the questions he asks. The reason Michael is the best is because he has everything. Sure you can say Big O is as (or more) complete, but he doesn't have the titles. Same for Wilt. Sure Russell has the chips but he doesn't have all the other accolades. Sure Kareem had the titles and MVPs but he wasn't nearly the all around player that MJ was.
Michael is #1 because he was everything you would want in a basketball player. If you made a player in NBA2K you would make Michael Jordan. Plus, he won every time he got the chance to.
sowie
Ich stimme Dir in einem Punkt zu, Scottie Pippens Rolle wird bis heute unterbewertet, und Pippen ist meiner Meinung nach einer der 5 besten Spieler in der Geschichte dieses Sports.Even if I do believe MJ was the best ever, most of it was reasonable but wow that weaknesses thing is ridiculous. Especially the turnover prone part (and why would he be playing point guard? He's 6'6", jumps out the gym and is the greatest perimeter scorer in NBA history). On raw numbers it's dumb, with MJ averaging 2.7 a game for his career (For comparison, Lebron and Kobe have 3/game, Wade has 3.5/game, greatest PG ever Magic Johnson had 3.8/game). On a more advanced stat like TO rate, it's dumber, with MJ having a career TO rate of 9.3% (Comparison: Lebron 12%, Kobe 11%, Wade 13%, Magic 19%).
And the part about not turning the Bulls around? WOW. They did win 11 games more his rookie season, he got injured his sophomore year, won 10 games more his 3rd year, another 10 games more his 4th and got to the conference finals his 5th year. How is that not turning the team around? And you expect 38 year old Jordan, 4 years after retiring, to turn around a team? Those are ridiculous expectations.
What does it matter if he hasn't shown he can be a "big winner" (the definition of which is contentious, since Jordan did get to the conference finals with Doug Collins as coach) without the triangle? Point is he's the biggest winner in the modern NBA era.
I know the Dream Team faced shit competition but didn't that prove that above all, Jordan wants to help his team win? He didn't seem to have a problem letting Barkley be the leading scorer back then.
Zuletzt geändert von Embodier am 16.11.2013 03:55, insgesamt 4-mal geändert.
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Embodier
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Ein wunderbar ausgewogenes Statement. Jordans Hall of Fame Rede war zum femdschämen und zeigte, dass er niemals verlieren kann, dass er niemals leben kann ohne sich mit allen anderen zu vergleichen, dass ihm sein Nimbus wichtig ist. Und sei er noch so ein verbissener und zum Teil unverschämter Trash Talker gewesen; der Basketball heute und die Popularität und auch vor allem die Veränderung im Spiel sind sein Verdienst. Nicht alleine, aber er war der die Frontfigur der Basketball Popkultur und der wohl beste Clutch Spieler vielleicht nicht nur des Basketballs sondern überhaupt in der Geschichte des Mannschaftssports. Und das ist nicht nur meine subjektive Meinung, man muss nur mal googlen. Die Liste der "best cluth player ever"-Listen führt fast durchweg einer an: MJ :wink:FfAaLlAaFfEeLl hat geschrieben:Jordan hat eben sehr viel für den Sport getan, Basketball populär gemacht. So ziemlich jedem auf der Welt ist der Name ein Begriff. Schon allein deshalb sehe ich ihn als den besten seiner bzw. aller Zeit an. Wenn man rein nach Statistiken geht ist er nicht der Beste, schon allein Kobe wird ihn noch überholen was Punkte in der gesamten Karriere angeht. Sein Lebenswerk ist aber meiner Meinung nach wesentlich beeindruckender als das was Chamberlain, jabbar, Bird usw. für den Sport geleistet haben. Mein persönlicher Favorit war er aber nie..
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Will nochmal klarstellen, das ich nicht sagen will das Jordan nicht einer der größten und besten aller Zeiten ist. Ich finde nur das er nicht sooo viel besser war wie andere Legenden des Sports. Und die Medien und die NBA lassen es ja immer gerne aussehen als wäre Jordan zich Stufen über allen anderen anzusiedeln!
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Andersherum wird ein Schuh 'draus: Es gibt KEINEN "anderen besten" als MJ in der Geschichte, aufgrund der Gesamtheit dieser Facetten:Exist 2 Inspire hat geschrieben:Will nochmal klarstellen, das ich nicht sagen will das Jordan nicht einer der größten und besten aller Zeiten ist. Ich finde nur das er nicht sooo viel besser war wie andere Legenden des Sports. Und die Medien und die NBA lassen es ja immer gerne aussehen als wäre Jordan zich Stufen über allen anderen anzusiedeln!
- seine Titel und Erfolge
- seine kompletten Fähigkeiten, offensiv wie defensiv
- seine Eleganz
- sein unbeschreiblicher Wille, den Scottie Pippen mal so schön in einem Satz kommentierte "You know, Michael had this look and you knew you should give him the ball and go out of his way"
- sein Merchandisingerfolg bzw. die MILLIARDENumsätze der Jordan Produkte
- sein impact im Dream Team 1992 auf den Basketballboom weltweit
- Die Neudefinition und Rezeption des Basketballs in den 90ern
- die Ehrfurcht und quasi einheitliche Auffassung (fast) aller Spieler, die mit und gegen ihn gespielt haben, dass er der GOAT sei
- seine Highlight Reels, die Basketball zum "coolsten" Sport weltweit machten
und und und
Wenn man definiert, was den perfekten Basketballer ausmacht, dann wirst Du keinen anderen Spieler finden, der in Gänze all diese Stärken mit keinen nennenswerten Schwächen hatte samt clutch Fähigkeiten, samt Athletik, samt Spielübersicht, samt Allround Fähigkeiten.
Klar ist, wir reden hier von einem Guard. Er hatte nie Center Stats.
Aber der Mann wurde gedoppelt und getrippelt und machte immer seine Punkte, holte die Scoringtitel in einer Zeit, in der Defense bei zig NBA Teams die Struktur ihres Spiels ausmachte. Nenne mir heute nur EIN Team, welches die Defenser der Sonics, Bulls, Knicks, Celtics oder Pistons hatte aus den 80ern/90ern?
Es GIBT weitere Spieler, die einfach in diesem Dunstkreis sind...Magic, Bird, Shaq, Kobe, auch Lebron bereits. Aber selbst wenn man die fragt: MJ war alles, was den Basketball der modernen Zeit definiert.
Zitat Reggie Miller nach dem Fantasy Draft (http://www.youtube.com/watch?v=BofOXnyQWZk)und zu seinem Roster: " You can take my other 9 guys of the roster, I'll go with one name: Michael Jordan. He puts fear in just everyone on that boards"
Und wenn man sich die ganzen Kommentare und Beiträge durchgelesen hat über die Fantasie Roster mit wirklich dem Who is Who des NBA Basketballs, ist es faszinierend, wie der Tenor oft genug damit endet, dass man Regie Millers auswahl den Sieg zutrauen würde gegen alle anderen Teams. Und dann stellt man fest, dass es immer diese eine Referenz ist und Begründung: Michael Jordan.
EDIT: Ach und du dem Unfug mit dem Jordan = too much Hype. Auch da habe ich ein Quote, was es besser zusammenfasst als ich das könnte:
Gruß!See, that's just stupid. You can say that about any modern player because media coverage is so overblown nowadays. To think that a player's legacy can benefit that much from popularity is beyond me. Everyone saw what Jordan was doing on the court. No one needed the media to tell them how good he was playing.
Embo
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Embodier
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Bevor ich schlafen gehe noch zum ABschluss:
Mich nervt, dass jeder, der die These "Jordan ist der GOAT" unterstützt dann automatisch "Fanboy" ist oder auf einen Hype reinfällt. Ich spiele heute noch in Rodmans Trikot im Training. Ich mochte Rodman und Pippen stets mehr als Jordan, dessen Übermacht mich bisweilen selbst störte, auch wenn ich Bulls Fan war. Daher bin ich der letzte, der nicht sekundiert, wenn man teilweise einen übertriebenen Hype attestiert, der jedoch in keiner Weise instrumentalisiert werden kann, um Jordans Erfoge zu diskreditieren.
Ohne Rodman und Pippen hätte es die drei Titel 96.97.98 nicht gegeben. Ohne MJ aber auch nicht.
Das führt zu meinem Fazit, dass es ohnehin schwierig ist, in einem Mannschaftssport völlig objektive Kriterien abseits der Zahlen zu finden, bei denen sich alle einigen.Denn Titel alleine sagen noch nichts aus, das deutete ich ja schon an mit dem Horry vs Barkely und Malone Vergleich.
Noch schwieriger wird es, verschiedene Jahrzehnte zu vergleichen. Ein Jabbar hat nun mal nicht gegen Shaq gespielt. Ein Jordan nicht gegen Lebron. Daher diese Gesamtbetrachtung, immer berücksichtigend, dass Leute wie Magic und Bird die NBA überhaupt erst gerettet haben 1979 und 1980. In diesem Sinne sind solche Leistungen und Verdienste auch kaum "objektiv" zu messen.
Jede Ära hatte ihre Megastars und unter allen Megastars kann man halt relaltiv schnell zu dem Schluss kommen, dass MJ nicht generell in jeder Kategorie der Beste war, aber doch die Nuance im Gesamtpaket besser und einflußreicher und stärker war und ehrgeiziger als der Rest der NBA Geschichte.
Ich will auch hier keinen "überzeugen". Ich folge nur dem Konsens, dass MJ der "GOAT". 15 % aller Basketballfans weltweit sehen das sicher anders und denken da eher an Wilt, Russell oder Magic oder Bird oder gar an Lebron, weil die Kids heute nur die jungen Spieler live gesehen haben.
Das sind persönliche Emotionsfragen. "Pseudoobjektiv" gibt es dann Seiten wie Airjudden, die aus persönlichen Gründen den Konsens "widerlegen" wollen. Das liest sich dann halt absurd, lächerlich oder manchmal evtl. plausibel. Aber das als "Referenz" zu nehmen, um Air Jordan hinter Wilt Chaimberlain "einzureihen" ist für mich einfach Kokolores. Vielleicht war das ein frustrierter Knicks oder Utah oder Cleveland oder Pacers Fan, denen MJ und die Bulls halt rund ein Jahrzehnt die Titeljagd versaut haben.
Gute Nacht!
Mich nervt, dass jeder, der die These "Jordan ist der GOAT" unterstützt dann automatisch "Fanboy" ist oder auf einen Hype reinfällt. Ich spiele heute noch in Rodmans Trikot im Training. Ich mochte Rodman und Pippen stets mehr als Jordan, dessen Übermacht mich bisweilen selbst störte, auch wenn ich Bulls Fan war. Daher bin ich der letzte, der nicht sekundiert, wenn man teilweise einen übertriebenen Hype attestiert, der jedoch in keiner Weise instrumentalisiert werden kann, um Jordans Erfoge zu diskreditieren.
Ohne Rodman und Pippen hätte es die drei Titel 96.97.98 nicht gegeben. Ohne MJ aber auch nicht.
Das führt zu meinem Fazit, dass es ohnehin schwierig ist, in einem Mannschaftssport völlig objektive Kriterien abseits der Zahlen zu finden, bei denen sich alle einigen.Denn Titel alleine sagen noch nichts aus, das deutete ich ja schon an mit dem Horry vs Barkely und Malone Vergleich.
Noch schwieriger wird es, verschiedene Jahrzehnte zu vergleichen. Ein Jabbar hat nun mal nicht gegen Shaq gespielt. Ein Jordan nicht gegen Lebron. Daher diese Gesamtbetrachtung, immer berücksichtigend, dass Leute wie Magic und Bird die NBA überhaupt erst gerettet haben 1979 und 1980. In diesem Sinne sind solche Leistungen und Verdienste auch kaum "objektiv" zu messen.
Jede Ära hatte ihre Megastars und unter allen Megastars kann man halt relaltiv schnell zu dem Schluss kommen, dass MJ nicht generell in jeder Kategorie der Beste war, aber doch die Nuance im Gesamtpaket besser und einflußreicher und stärker war und ehrgeiziger als der Rest der NBA Geschichte.
Ich will auch hier keinen "überzeugen". Ich folge nur dem Konsens, dass MJ der "GOAT". 15 % aller Basketballfans weltweit sehen das sicher anders und denken da eher an Wilt, Russell oder Magic oder Bird oder gar an Lebron, weil die Kids heute nur die jungen Spieler live gesehen haben.
Das sind persönliche Emotionsfragen. "Pseudoobjektiv" gibt es dann Seiten wie Airjudden, die aus persönlichen Gründen den Konsens "widerlegen" wollen. Das liest sich dann halt absurd, lächerlich oder manchmal evtl. plausibel. Aber das als "Referenz" zu nehmen, um Air Jordan hinter Wilt Chaimberlain "einzureihen" ist für mich einfach Kokolores. Vielleicht war das ein frustrierter Knicks oder Utah oder Cleveland oder Pacers Fan, denen MJ und die Bulls halt rund ein Jahrzehnt die Titeljagd versaut haben.
Gute Nacht!
Zuletzt geändert von Embodier am 16.11.2013 04:34, insgesamt 1-mal geändert.
- Exist 2 Inspire
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Man könnte aber genausogut argumentieren das es ohne Magic und Bird (und deren Rivalität), diesen globalen Star Jordan vielleicht nie gegeben hätte. Man darf nicht vergessen das Basketball vorher nicht allzu populär war, die Spiele liefen spät am Abend und sogar Finals Spiele wurden mit Verzögerung am nächsten Tag auf Tape übertragen. Erst die Rivalität zwischen Bird und Magic hat den Basketball wirklich zum Prime Time Event gemacht und in den Main Stream gehoben. Man sagt ja in den USA nicht umsonst das nicht MJ die NBA gerettet hat sondern eben Bird und Magic:
http://bleacherreport.com/articles/6990 ... ed-the-nba
http://si.com/vault/article/magazine/MA ... /index.htmIf Magic Johnson and Larry Bird did not save the NBA, they most certainly performed CPR on it. They arrived in 1979 to find a league kneepad-deep in problems—image problems, ownership problems, drug problems. Yes, the classy Julius Erving and the indomitable Kareem Abdul-Jabbar were around at the time, and, yes, Michael Jordan's magic carpet would land five years later. But without Magic and Bird, the Jordan phenomenon might never have taken off, and Dr. J and Kareem might have received sets of luggage instead of the royal send-offs they got when they hung up their sneakers, in 1987 and '89, respectively.
http://bleacherreport.com/articles/6990 ... ed-the-nba
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Embodier
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Das hatte ich witzigerweise parallel geschrieben!Exist 2 Inspire hat geschrieben:Man könnte aber genausogut argumentieren das es ohne Magic und Bird (und deren Rivalität), diesen globalen Star Jordan vielleicht nie gegeben hätte. Man darf nicht vergessen das Basketball vorher nicht allzu populär war, die Spiele liefen spät am Abend und sogar Finals Spiele wurden mit Verzögerung am nächsten Tag auf Tape übertragen. Erst die Rivalität zwischen Bird und Magic hat den Basketball wirklich zum Prime Time Event gemacht und in den Main Stream gehoben. Man sagt ja in den USA nicht umsonst das nicht MJ die NBA gerettet hat sondern eben Bird und Magic:
http://si.com/vault/article/magazine/MA ... /index.htmIf Magic Johnson and Larry Bird did not save the NBA, they most certainly performed CPR on it. They arrived in 1979 to find a league kneepad-deep in problems—image problems, ownership problems, drug problems. Yes, the classy Julius Erving and the indomitable Kareem Abdul-Jabbar were around at the time, and, yes, Michael Jordan's magic carpet would land five years later. But without Magic and Bird, the Jordan phenomenon might never have taken off, and Dr. J and Kareem might have received sets of luggage instead of the royal send-offs they got when they hung up their sneakers, in 1987 and '89, respectively.
http://bleacherreport.com/articles/6990 ... ed-the-nba
Der Konjukntiv ist aber nur das Gedankenspiel. Die Realität hat einen MJ hervorgebracht. Man muss ihn nicht mögen. Als Cavs oder Knicks Fan der 90er hätte ich ihn mit Freude "gehasst". Wer Langeweile hat, sollte sich mal die Playoffs der Bulls und Knicks, gerne auch 1994, als Jordan weg war..
Was für Härte, Emotionen, Leidenschaft und Nerven, das waren unglaubliche Serien.
Aber sogar die frustrieren Gegnerfans haben immer attestiert, dass die Bulls das Glück hatten, den GOAT draften zu können. Hinter Sam Bowie übrigens
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Re: NBA 2K14: Interview mit Michael Jordan
Also sorry, aber selten so einen geschwurbelten, prätentiösen, sophistischen und pseudowissenschaftlichen Unsinn gelesen. Das ist dem nicht unähnlich, was auf der von Exist 2 Inspire verlinkten Seite steht... halt mit ein bißchen mehr Substanz.Embodier hat geschrieben:Aber vor allem lies bitte das hier:
http://bleacherreport.com/articles/1352 ... layer-ever
Irgendwann - als der Autor zum ca. 500. Mal auf seine älteren Artikel hingewiese hat, konnte ich auch nicht mehr wirklich weiterlesen.
Mal ein Gegenbeispiel: Maradonna.
Für mich der beste Fußballspieler aller Zeiten. Defensiv war er nicht gut. Titel hat er auch nicht allzu viele gewonnen, trotz zu seiner Zeit doch sehr potenter Mitspieler. Aber das, was er auf dem Platz gezeigt hat, war so beeindruckend und hat so viele Menschen inspiriert und begeistert, daß der allgemeine Eindruck entstanden ist, daß er der Größte aller Zeiten ist. Das sehen Pele-Fans natürlich anders. Aber das zeigt eindrucksvoll, daß diese Diskussionen darüber, wer denn nun der beste Fußballer aller Zeiten ist, einfach sinnlos sind.
Gleiches gilt für den besten Basketballer aller Zeiten. Die Frage, ob es Jordan oder Chamberlain war, zieht sich durch den verlinkten Artikel... und der Autor führt etliche Gründe an, warum nicht Chamberlain, sondern Jordan der Größte aller Zeiten ist. Damit hat für MICH auch recht. Aber er wird kaum einen Chamberlain-Fanatiker mit dem ganzen Gerede überzeugen können. Genau, wie Pele-Anhänger ihr Idol ganz oben sehen und nicht Maradona (oder umgekehrt), sieht es auch bei Jordan vs. Chamberlain vs. Magic Johnson etc. aus.
Die Diskussion ist schlichtweg müßig. Aber noch sinnloser sind dann eben solche Artikel, die eine müßige Diskussion auf solch ernsthafte und wie gesagt teilweise pseudowissenschaftliche Art und Weise zu entscheiden versuchen.
Für MICH ist Jordan der Größte. Für andere ist es Wilt. Für andere ist es Magic. Für andere ist es Shaq. Für andere Kobe. Für andere LeBron. Usw. Und das ist auch gut so.
