Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einzelhandel"

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flo-rida86
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von flo-rida86 »

Axozombie hat geschrieben:Trifft wohl nur auf Konsolen zu...ich habe seit über 6 Jahren keine Retail Spiel mehr gekauft. Besitze 763 Spiele, alle digital gekauft. (Siehe Steam link unten^^)
Was soll ich mit einer Verpackung die eh nur Platz weg nimmt und verstaubt.

so und nun auf; '"aber wenn steam mal nicht mehr ist"-blabla' warte
auf dem pc kannste eh keine spiele verkaufen da machts ja bis auf der verpackung keinen unterschied :wink:
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danke15jahre4p
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von danke15jahre4p »

Axozombie hat geschrieben:Besitze 763 Spiele, alle digital gekauft.
gemietet, bisher hast du sie dir gemietet. oder konntest dir ein backup machen welches ohne steam lauffähig ist?

greetingz
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brent
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von brent »

ddd1308 hat geschrieben:Kein Wunder bei den digitalen Preisen. Zum Beispiel Dishonored gab es bis heute digital für 69,99 €, während es im Handel schon wochenlang für 25 - 30 € zu haben ist. Und selbst nach der Preissenkung heute kostet es digital 29,99 €.
wad
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an_druid
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Re: Kommentar

Beitrag von an_druid »

Player 1 hat geschrieben:Ich lese aus beruflichen Gründen hin und wieder auch mal Branchen-spezifische Magazine. Das unterscheidet sich schon deutlich von der Consumer-Wahrnehmung ("...ist eh bald alles online..."). Auf der anderen Seite ist der Kunde in seiner Position stärker, als die Branche annahm, sonst wäre das jetzt schon der Fall. Sony geht mit dem Flow, aber vermutlich in beide Richtungen. Dennoch bleibt die PS4 damit die tragbarere Alternative. Die Aggressivität und die Verdinglichung des Kunden wird Microsoft lange nachhängen.
In Zeiten, in dennen die Leute achtsamer mit ihrem Geld umgehen müssen, tun sie das auch. Was denkst du was passiert, wenn Unternehmen.A 80% seiner Kundschaft einfach mal so verliert? ein glück für M$, das sie so einige Kunden wieder zurück gewinnen konnten.

PS: Der Retailmarkt wird so lange bestehen, wie es die Kunden zulassen, so einfach ist das. Wenn ich ein Spiel irgend wann nicht mehr wirklich meins nennen kann, dann ist das schon von vornherein kein faires Angebot. Hinzu kommen Typische DRM Probleme Accountsperre durch Ortswechsell, Serverausfälle, Wartungen, Client funzt nicht usw..
Zuletzt geändert von an_druid am 25.06.2013 16:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Weavel[GER]
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von Weavel[GER] »

Ich pflichte voll und ganz bei. Ich will und werde grundsätzlich immer nur Retailspiele kaufen (Von Steamangeboten <5€ und Humble Bundles abgesehen). Nicht nur weil es meist günstiger ist, sondern auch weil ich als Sammler stets darauf erpicht bin meine Regale weiter zu füllen, großen wert auf schönes Artwork und Verpackung lege und mir auf der funktionellen Seite digitale Vertriebswege persönlich zu volatil sind... Von wegen Steam wird auch in 30-40 Jahren noch laufen. Macht mal die Augen auf, Leute... in den 80ern war Commodore Marktführer, in den 90ern sind die verschwunden. Ähnlich lief das dann ja auch mit Atari, LucasArts und Konsorten in ihrer jeweiligen Disziplin. Nicht dass ich Steam in irgendeiner Weise den Untergang herbeiwünschen würde, auf lange Sicht halte ich eine Einstellung des Dienstes aber für realistisch bis unausweichlich.

Davon abgesehen degradieren Downloads Spiele meiner Meinung nach gefühlsmäßig zu einem Apple-schen Wegwerfartikel-> Schnell gekauft, gespielt, gelöscht und aus den Augen. Und dann gleich ran an das nächste...
So dämlich es für manch einen auch klingen mag, aber mir geht bei Downloads die emotionale Bindung an mein Hobby und dieses gewisse Gefühl von Persistenz ab. Wenn ich allein bedenke wie viele, teilweise 10-15 Jahre alte Spiele aus meiner Kindheit ich schon hinter oder unter irgendwelchen Schränken entdeckt und wie sehr ich mich dann über den Fund und die Tatsache, dass sie auf z.B. dem NES tatsächlich noch lauffähig waren, gefreut habe... Ich würde das nicht missen wollen, bzw. das dann noch im besten Falle gegen einen Ordner in der Hinteren Ecke meiner Festplatte eintauschen. :Hüpf:
johndoe981765
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von johndoe981765 »

leifman hat geschrieben:
Axozombie hat geschrieben:Besitze 763 Spiele, alle digital gekauft.
gemietet, bisher hast du sie dir gemietet. oder konntest dir ein backup machen welches ohne steam lauffähig ist?

greetingz
auf jeden Fall hat er noch ein anderes Problem bei knapp 800 gemieteten Spielen :hammer:
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Temeter 
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von Temeter  »

Warum gibt es in der Spielebranche eigentlich so viele Fatalisten? Jeder kleine Marktwandel wird gleich zum schicksalhaften Strukturwandel umgedichtet. WoW ist erfolgreich, logischerweise sterben daraufhin Singleplayer aus und MMOs sind die Zukunft. Social Games sind auf dem steigenden Ast, folglich wird die Spekulationsblase aufgepumpt bis zum geht nicht mehr, schließlich gibt es bald nur noch Handyspiele und Hardcoregamer sterben aus. F2P ist erfolgreich, deswegen werden Vollpreisspiele bald ein Ding der Vergangenheit sein. Mikrotransaktionen sind im kommen, also wird man sich kommende Spiele nur noch stückchenweise zusammenkaufen. Der digitale Markt ist erfolgreich, also fällt Retail bald weg.

Es ist imo schon ziemlich bezeichnend, dass mir aus dem Stegreif so viele Beispiele einfallen, wo tatsächlich jemand die Zukunft derartig gedeutet hat. Nur wie kommt man auf so einen Unsinn, wenn man doch Millionen in die Marktforschung steckt?
Selbst Sony schreibt ja von der Vorliebe der Kunden für den Retailmarkt. Und gleich danach schließt man darauf, dass der Wechsel zum digital-only Markt nur ein weniger länger dauern wird... :?
Alandarkworld
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von Alandarkworld »

Mich wundert es nicht im Geringsten. Ich bin sogar noch vom "ganz" alten Schlag und schätze es, wenn dem Spiel eine hübsche Verpackung, ein physikalisch vorhandenes (mit anderen Worten: NICHT digitales) Artbook, eine Soundtrack-CD oder wenigstens eine schön gestaltete und informative Spielanleitung beiliegen. Ich mag das einfach. Wenn ich ein Spiel digital kaufe, hab ich das alles nicht und das "Feeling" ist einfach nicht das selbe.
Suckisuck
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von Suckisuck »

Schöne Verpackungen und Extras werten Disk Versionen in der Tat auf. Leider ist es ja aber heute auch so, das die normalen Versionen eh alle nur in der Standard DVD Hülle daher kommen. Dazu eine kleine Anleitung und das war es dann. Will man mehr muss man die teureren Special Editions kaufen, die aber wieder überteuert sind für ein paar Gimmicks. So gesehen kaufe ich am PC meist digital. Ist günstiger und auf eine DVD Hülle kann ich verzichten.
Wenn man mal an Ende 80er bis Mitte 90 er zurück denkt, was das für teilweise grandiose Verpackungen waren. Mit Stoffkarten bei Rollenspielen gefüllt, oder 200 Seiten Handbüchern. Teilweise mit ergänzenden Romanen zum Spiel.
Ich kann mich noch an Buck Rogers von SSI erinnern. Mit beiliegenden Roman, den ich mir damals mit 12 sogar auf Englisch durchgelesen habe. Und kleinen Sternenkarten. Das hatte was...und war nur eines von vielen die sowas standardmäßig ablieferten. Schade das es das heute nicht mehr gibt...
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Axozombie
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von Axozombie »

leifman hat geschrieben:
Axozombie hat geschrieben:Besitze 763 Spiele, alle digital gekauft.
gemietet, bisher hast du sie dir gemietet. oder konntest dir ein backup machen welches ohne steam lauffähig ist?

greetingz

bei den Preisen, wo ich die Spiele aufn PC förmlich hinterher geschmissen bekomme, sehe ich es von mir aus auch gerne als Mietpreis an. Zumal ich eh Spiele einmal durchspiele und eher selten bis gar nicht mehr anrühren werde.
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Sid6581
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von Sid6581 »

Es muss ja auch unterschieden werden. PC-Spiele sehr gerne digital, hier kriegt man dank Steam Sales, Greenmangaming und Keyshops einfach extrem gute Preise, da stört auch der mangelnde Weiterverkauf nicht mehr (Risen 2, Dishonored, Skyrim, alles unter 10 Euro bspw.). Auch das mit den automatischen Patches mag ich einfach.

Auf Konsolen wäre ich ja schon blöd, da kriege ich die Spiele als Retail in England ja hinterhergeschmissen, während die Konsolenhersteller ewig brauchen, bis ein Spiel mal unter 30 Euro rutscht.
[Shadow_Man]
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von [Shadow_Man] »

Am fairsten ist es doch, wenn einfach beides friedlich nebeneinander existiert. Wer per Download kauft, kann dies dann tun. Wer lieber eine Verpackung haben möchte, kauft dann eben eine Ladenversion. Deswegen ist es immer schön, wenn von einem Spiel beide Versionen angeboten werden und so sollte es auch noch in 10, 20 Jahren sein.
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danke15jahre4p
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von danke15jahre4p »

Axozombie hat geschrieben:
Spoiler
Show
leifman hat geschrieben:
Axozombie hat geschrieben:Besitze 763 Spiele, alle digital gekauft.
gemietet, bisher hast du sie dir gemietet. oder konntest dir ein backup machen welches ohne steam lauffähig ist?

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bei den Preisen, wo ich die Spiele aufn PC förmlich hinterher geschmissen bekomme, sehe ich es von mir aus auch gerne als Mietpreis an. Zumal ich eh Spiele einmal durchspiele und eher selten bis gar nicht mehr anrühren werde.
wenn du dir dessen bewusst bist, ist alles gut.

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schefei
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von schefei »

TaLLa hat geschrieben:Allgemein sind doch reine Download Titel viel bessere für die Umwelt :o
Das Argument hab ich nie ganz verstanden. :Kratz:
Wie kann eine einmalig Hergestellte Plastikhülle und CD schlechter für die Umwelt sein als eine Serverfarm irgendwo auf der Welt die Jahrelang 24/7 laufen muss damit ich mein Spiel jederzeit runterladen kann?
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Kajetan
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Re: Sony: "Die Mehrheit kauft Spiele derzeit lieber im Einze

Beitrag von Kajetan »

Temeter  hat geschrieben:Warum gibt es in der Spielebranche eigentlich so viele Fatalisten? Jeder kleine Marktwandel wird gleich zum schicksalhaften Strukturwandel umgedichtet.
Es gibt in der Spielebranche sehr viele Marketingfritzen, die gerne mit Absolutismen arbeiten, um so zu tun, als ob ihr Angebot alternativlos sei und man als Kunde gar keine andere Wahl habe als dieses Angebot früher oder später anzunehmen.

Und dann gibt es noch jede Menge Leute, die gerne Marketinggeschwätz nachplappern.