Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bobfahrer unter den Entwicklern."
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- Achmedtheanimal
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Da kommen mir ja die Tränen, was für ein PR Bla Bla
man muss ja auch unbedingt in der Ukraine produzieren, dann muss man mit sowas leben
man muss ja auch unbedingt in der Ukraine produzieren, dann muss man mit sowas leben
- crewmate
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
und wenn du die Wahl hast zwischen zwei Spielen mit unterschiedlichen Arbeitsbedingungen?Wulgaru hat geschrieben:Recht witzig, ich finde das Spiel hat die gute Grundidee des Buches erst richtig gut umgesetzt. Als Buch finde ich Metro 2033 sehr sehr enttäuschend. Schade wenn dieser Titel hier nicht gut geworden ist, er war auf meiner erweiterten Liste.
Allerdings könnte mir nicht egaler sein unter welchen Bedingungen die Entwickler das Teil entwickelt haben. Wenn denen das wirklich so leid tut, können sie mir ja auch entgegenkommen und das Spiel zum halben Preis anbieten.
oder das eine Spiel elementare Features auf der Disk gegen 10€ eingeschlossen hat?
- Wulgaru
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Das ist mir ein zu abstraktes Beispiel Crewmate. Diese Situation wird für mich niemals eintreten und im Grunde auch für niemanden sonst. Als wir uns letztens wegen FEZ gefetzt haben, habt ihr mir alle erklärt wie wenig ihr das Game braucht da es angeblich zwei Milliarden anderer Spiele gäbe die ihr eher spielen könntet. Ich gebe euch das, aber... :wink:
Das gebe ich dann eben mal zurück, mit dem geringen Unterschied das es hier wohl kein rundum gelungenes Spiel ist. Man sollte sich nicht aus den falschen Gründen ein Spiel kaufen oder nicht kaufen. Ich bin der Meinung das zählt was im Laden liegt. Ich weiß so gut wie nie wie es dahin gekommen ist. Das weiß ich bei Büchern und Filmen auch nicht und kann es auch meistens gar nicht wissen. Das hier ist nicht mehr als Mitleidsmarketing.
Das gebe ich dann eben mal zurück, mit dem geringen Unterschied das es hier wohl kein rundum gelungenes Spiel ist. Man sollte sich nicht aus den falschen Gründen ein Spiel kaufen oder nicht kaufen. Ich bin der Meinung das zählt was im Laden liegt. Ich weiß so gut wie nie wie es dahin gekommen ist. Das weiß ich bei Büchern und Filmen auch nicht und kann es auch meistens gar nicht wissen. Das hier ist nicht mehr als Mitleidsmarketing.
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maho76
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
typische arbeitsbedingungen in den ostländern, kann ich aus eigener erfahrung sagen. und da mit menschenunwürdig zu kommen ist absurd, ich kenne solche arbeitsbedingungen von der ganzen welt inklusive deutschland. unbequem ist nicht unwürdig, und ich kenne genug russen die dich als weichei beschimpfen wenn du dich über eine kaputte heizung beschwerst. 
im gegenteil, die nötigung zu improvisation und ideen, um die arbeit zu schaffen, ist oft genug motivation und grundlage von etwas Besonderem, nicht umsonst produziert diese region der welt schon seit eh und je sehr spezielle und oft sehr anspruchsvolle medieninhalte, seien es bücher, software oder filme.
es ist eben der klassiker: not macht erfinderisch.
im gegenteil, die nötigung zu improvisation und ideen, um die arbeit zu schaffen, ist oft genug motivation und grundlage von etwas Besonderem, nicht umsonst produziert diese region der welt schon seit eh und je sehr spezielle und oft sehr anspruchsvolle medieninhalte, seien es bücher, software oder filme.
es ist eben der klassiker: not macht erfinderisch.
- Setschmo
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Metro 2033 war ein richtig gutes Spiel. Es war Hardwarehungrig wie sau ok, aber dafür nicht so 08/15. Es war spannend und auch abwechslungsreich. Ich habe es auch recht spät gespielt. Wer hier was zu meckern hatte dem kann man nichtmehr helfen 
- 3nfant 7errible
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Der ist lustig. Es ist ja ganz nett, dass er hier seine Jungs nicht vergisst und pünktlich zum Release nochmal die Werbetrommel für sie rührt. Müsste er ja nicht machen, ich glaub da hat er nichts mehr von. Aber davon abgesehen ist die Mitleids-Nummer hier doch Banane. Seit wann ist Spielentwickler auch ein Traumjob? Für die 0,2% Lead-Irgendwas Popstars vielleicht, den anderen steht das Elend doch dagegen im Gesicht geschrieben... kreidebleich, unrasiert, müssen 25 Stunden am Tach schuften, auch am Wochenende und beschweren sich immer, dass sie monatelang ihre Familien nicht sehen, geschweige denn das Tageslicht
Und für viele auch extrem unsicher, weil sie nie wissen was nach Abschluss des Projekts mit ihnen passiert. Es gab in der Vergangenheit doch schon mehrere Fälle wo sich Entwickler über miserable Arbeitsbedingungen beschwert haben.
Ja, das Budget oder die Ausstattung ist auch nicht überall gleich, aber das ist doch nichts neues. Die Japaner stinken auch gegen die grossen amerikanischen Studios ab und müssen sich dann auch noch von manchen Nasen sagen lassen, wie scheisse sie doch sind.
Und was ist überhaupt die Moral von der Geschicht'? Dass man ein Auge zudrücken sollte, wenn ein fehlerhaftes Spiel rauskommt? Oder wenn es einfach nicht so gut ist, wie es sein könnte? Ja nagut... dann muss man es aber bei jedem Spiel machen.
Für den Kunden ist das Budget sowieso zweitrangig. Der nimmt sich einfach das Produkt, das ihm am besten gefällt. Manchmal ist es sogar das Spiel mit niedrigerem Budget wenn es wirklich besser ist, aber es verschwendet doch niemand seine kostbare Freizeit mit etwas was ihm eigentlich kein Spass macht, nur weil der "Underdog" sympathisch ist
Und für viele auch extrem unsicher, weil sie nie wissen was nach Abschluss des Projekts mit ihnen passiert. Es gab in der Vergangenheit doch schon mehrere Fälle wo sich Entwickler über miserable Arbeitsbedingungen beschwert haben.
Ja, das Budget oder die Ausstattung ist auch nicht überall gleich, aber das ist doch nichts neues. Die Japaner stinken auch gegen die grossen amerikanischen Studios ab und müssen sich dann auch noch von manchen Nasen sagen lassen, wie scheisse sie doch sind.
Und was ist überhaupt die Moral von der Geschicht'? Dass man ein Auge zudrücken sollte, wenn ein fehlerhaftes Spiel rauskommt? Oder wenn es einfach nicht so gut ist, wie es sein könnte? Ja nagut... dann muss man es aber bei jedem Spiel machen.
Für den Kunden ist das Budget sowieso zweitrangig. Der nimmt sich einfach das Produkt, das ihm am besten gefällt. Manchmal ist es sogar das Spiel mit niedrigerem Budget wenn es wirklich besser ist, aber es verschwendet doch niemand seine kostbare Freizeit mit etwas was ihm eigentlich kein Spass macht, nur weil der "Underdog" sympathisch ist
- magandi
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
seit wann heißt das spiel last light?! ich könnte schwören es war erstmal last night 
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johndoe1044785
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
hieß meiner meinung nach schon immer last light 
- Sir Richfield
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Re: Kommentar
Dies.Isterio hat geschrieben:"4A Games habe angesichts absolut widriger Arbeitsbedingungen Unmögliches geleistet."
Das klingt für mich nach einem...
"Ich weiss, dass das Spiel schlecht ist, doch in Anbetracht der Umstände ist es ein wahres Meisterwerk. Also unterstützt die Entwickler mit einem Kauf, damit sie sich anständige Büros und Stühle leisten können."
Klar liest sich das nett. Aber ich bin zu zynisch, um hinter diesem Lobgesang nicht andere Motive zu vermuten.
Gelte ich eigentlich schon als alt, weil ich mich daran erinnern kann, dass sich die Entwickler der "großen" Publisher auch mal auf unmenschliche Arbeitsbedingungen hingewiesen haben?
Damals hat keiner gesagt "Och, die armen Jungs, lasst uns mal noch ein paar Maddens kaufen, damit die jedenfalls Geld bekommen."
Nennt mich jetzt jemand Gutmensch, wenn ich darauf hinweise, dass es den Leuten, die outgesourced Texturen und Models für AAACOD machen, kein Stück besser geht?
Und was ist eigentlich die Fortsetzung dieser Doppelmoral hier? Wenn sich Metro so gut verkauft, dass die sich eine Ferrariflotte leisten können, werden die dann auch so angefeindet wie Notch?
Richtig "lustig" finde ich aber, wenn man hier meint, diese Arbeitsbedingungen würden als Ausrede herhalten, dass das Produkt einige Mindestanforderungen nicht erfüllt. Schon mal drüber geärgert, dass das Handy eine Macke hat?
Lustig steht in "", weil ich das nicht haha witzig finde, sondern extrem zynisch.
Ich will damit weder die Bedinungen der Entwickler runterspielen, noch den Tod von ca. 1000 Näherinnen relativieren.
Nur darauf hinweisen, dass wir alle Ansprüche an die Produkte haben und nur um seltensten Fall ein Interesse an der Herstellung des Produkts haben.
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johndoe981765
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Na ja, da fehlt nur noch, daß sie hungern mussten. Meines Wissens gibts in Kiew fliessend Wasser, Strom und auch PCs kann man dort käuflich erwerben und muß dazu nicht ins Ausland. Es gibt ja Videos im Netz. Das Studio sieht eigentlich recht normal aus. Für einen verweichlichten Ami eventuell etwas zu wenig Luxus.
- muecke-the-lietz
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Also was geht denn hier ab.
Das sind interessante Einblicke in Arbeitsprozesse, die unter interessanten Bedingungen stattgefunden haben.
Außerdem interessiert die Herstellung eines Produktes sehr wohl, weil da oft die größten Schweinereien statt finden und wer sich dafür nicht interessiert, hat den Knall noch nicht gehört. Es geht eben nicht nur darum, was man sich am Ende im Laden kauft, sondern sehr wohl auch darum, wie es dort hingekommen ist. Umsonst gibt es nicht regelmäßig die ganzen Skandalberichte und Hiobsbotschaften, in denen es um menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und Bezahlungen geht.
Naja, und bei Metro LL geht es letztlich um das Herzblut, welches die Entwickler unter widrigsten Bedingungen in ihr Spiel gesteckt haben.
Die sind ja jetzt keine outgesorcten Textursklaven von Activision, oder sowas, sondern ein Team, mit relativ wenig Mitarbeitern, einem Mini Budget, einem Publisherwechsel, weil der erste pleite gegangen ist und besonderen Arbeitsbedingungen im Büro.
Das sind jetzt alles zwar keine Kaufgründe für ein schlechtes bis mittelmäßiges Spiel, aber die Infos werfen ein anderes Licht auf das Spiel.
Außerdem ist das Spiel wohl ein gutes welches, wenn man sich mal den Metascore anschaut.
Das sind interessante Einblicke in Arbeitsprozesse, die unter interessanten Bedingungen stattgefunden haben.
Außerdem interessiert die Herstellung eines Produktes sehr wohl, weil da oft die größten Schweinereien statt finden und wer sich dafür nicht interessiert, hat den Knall noch nicht gehört. Es geht eben nicht nur darum, was man sich am Ende im Laden kauft, sondern sehr wohl auch darum, wie es dort hingekommen ist. Umsonst gibt es nicht regelmäßig die ganzen Skandalberichte und Hiobsbotschaften, in denen es um menschenunwürdige Arbeitsbedingungen und Bezahlungen geht.
Naja, und bei Metro LL geht es letztlich um das Herzblut, welches die Entwickler unter widrigsten Bedingungen in ihr Spiel gesteckt haben.
Die sind ja jetzt keine outgesorcten Textursklaven von Activision, oder sowas, sondern ein Team, mit relativ wenig Mitarbeitern, einem Mini Budget, einem Publisherwechsel, weil der erste pleite gegangen ist und besonderen Arbeitsbedingungen im Büro.
Das sind jetzt alles zwar keine Kaufgründe für ein schlechtes bis mittelmäßiges Spiel, aber die Infos werfen ein anderes Licht auf das Spiel.
Außerdem ist das Spiel wohl ein gutes welches, wenn man sich mal den Metascore anschaut.
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fourplay594597
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Kommentar
Schöne Geschichte trotzdem warte ich lieber Tests ab.
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PfeiltastenZocker
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Dieses Bild über den frierenden Jamaikaner scheint die Arbeitssituation in meinen Gedanken zu verfälschen.
Für die Ukraine halte ich sowas für ziemlich gewöhnlich, an das kalte Wetter sind die Leute gewöhnt und dass da viele Leute keine Heizung haben ist denke ich auch mal klar. Ist auch ein ziemlich mieser Staat wenn ich mal ehrlich sein darf.
Im Winter lasse ich die Heizung auch immer aus, das mit den Stromausfall ist ne miese Sache aber man muss sich zu helfen wissen.
Was mich an dem Beitrag ja total aufregt wie dieser THQ Typ einserseits die "toughnes" der Entwickler in den Himmel lobt, aber im selben Atemzug Triple A Titel, darunter auch außergewöhnliche Sachen wie Bioshock Infinite herunterspielt.
Es ist doch Scheiss egal unter was für Arbeitsbedingungen (die ich für nen Ukrainer sogar noch recht erträglich finde) die Entwickler leben mussten. Es ist keine Ausrede wenn das Spiel nicht den Erwartungen gerecht wird.
Ich glaube auch nicht dass ein warmes Studio noch zu mehr Qualität beigetragen hätte, wie es hier so vage angedeutet wird, in dem Punkt gibt es keinen Grund 2K Games oder Ubisoft Montreal für ihre angenehme Atmosphäre zu tätscheln.
Solange der Kopf intakt bleibt ist doch alles in Ordnung und jetzt erzählt mir nicht das Wind und Wetter das Denkvermögen beeinträchtigen, ganz im Gegenteil.
Für die Ukraine halte ich sowas für ziemlich gewöhnlich, an das kalte Wetter sind die Leute gewöhnt und dass da viele Leute keine Heizung haben ist denke ich auch mal klar. Ist auch ein ziemlich mieser Staat wenn ich mal ehrlich sein darf.
Im Winter lasse ich die Heizung auch immer aus, das mit den Stromausfall ist ne miese Sache aber man muss sich zu helfen wissen.
Was mich an dem Beitrag ja total aufregt wie dieser THQ Typ einserseits die "toughnes" der Entwickler in den Himmel lobt, aber im selben Atemzug Triple A Titel, darunter auch außergewöhnliche Sachen wie Bioshock Infinite herunterspielt.
Es ist doch Scheiss egal unter was für Arbeitsbedingungen (die ich für nen Ukrainer sogar noch recht erträglich finde) die Entwickler leben mussten. Es ist keine Ausrede wenn das Spiel nicht den Erwartungen gerecht wird.
Ich glaube auch nicht dass ein warmes Studio noch zu mehr Qualität beigetragen hätte, wie es hier so vage angedeutet wird, in dem Punkt gibt es keinen Grund 2K Games oder Ubisoft Montreal für ihre angenehme Atmosphäre zu tätscheln.
Solange der Kopf intakt bleibt ist doch alles in Ordnung und jetzt erzählt mir nicht das Wind und Wetter das Denkvermögen beeinträchtigen, ganz im Gegenteil.
- Hilljohnny
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Ich finde es immer beachtlich, wenn Leute mit der Hälfte eines Budget auskommen und es etwas schaffen, was andere mit dem doppelten Budget nicht erreichen, wenn ich es jetzt mal mit EA vergleiche. Dafür haben sie meinen Respekt, weil ich Metro 2033 und Last Light nicht schlecht finde. Metro Last Light hat eine Metacritic von 83, was perse nicht schlecht ist.
- De_Montferrat
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Re: Metro: Last Light: Rubin: "4A sind die jamaikanischen Bo
Klar und das rechtfertigt dann natürlich fehlende Optionen, Grafikprobleme und DLC-Polititk, für die die Enwickler ja eigentlich gar nicht zuständig sind. Auf deine debilen Pauschalisierungen gehe ich gar nicht weiter ein, musst dir also selber einen Reim darauf machen. Und ob einem ein Spiel gefällt, hängt ja wohl nicht vom Preis ab.Creepwalker hat geschrieben:Kann dem Artikel nur voll zustimmen.
Die Jungs haben viel mehr "Passion" als die meisten Major Studios, was man den Spielen auch sofort anmerkt.
Die erste Stunde MLL, machte schon mehr Spass als zBsp. das gesamte Bioshock Infinite.
Mit mehr Budget, Zeit und mit besseren Bedingungen hätte mit den Metro Spielen ein neues "Halflife" entstehen können.
Leider, wie man schon im Releasethread sehen konnte, wissen das viele aber gar nicht zu schätzen.
Da wird nur sinnlos über fehlende Optionen, Grafikprobleme oder DLC-Politik geschwafelt, weil es ja nicht sein kann, dass Spiele nicht zu 100% den Ansprüchen von übersättigten und besserwisserischen Spielern und Inet-Kiddies genügen.
Selbst bei einen Preis von 2.50€ war Metro 2033 für einige angeblich nicht "gut" genug...
Echt traurig sowas...
Aber gut zu sehen, dass es tatsächlich Leute gibt, die auf Marketing egal welcher Form anspringen. Das erklärt nämlich auch, weshalb die Hersteller so viel Geld in diesen Posten pumpen. Allerdings ist man auch selber Schuld, wenn man den Troll füttert.
Zum Thema: Das ist ja alles schön und gut, wenn die Beschreibung der Realität entspricht. Ich sehe trotzdem nicht, wieso man aus "Mitleid" irgendwelche Fehler akzeptieren und schön reden sollte. Zumal es überall auf der Welt, auch hier bei uns in Deutschland, Menschen gibt, die unter verschiedenen schlechten und unfairen Bedingungen (egal welcher noch so kleinen Art) ihre tägliche Arbeit leisten müssen, um überhaupt etwas zum (Über-)Leben zu haben. Wenigstens kam die Aussage nicht vom aktuellen Publisher, sonst hätte es einen enorm üblen Beigeschmack gehabt, nämlich der Versuch, damit Geld zu verdienen. Dem Herrn Rubin kann man höchstens vorwerfen, seine ehemaligen Angestellten zu unterstützen.
Die DLC-Politik, die Deep Silver wohl von THQ übernommen wurde, ist dennoch nicht unterstützenswert. Einen Schwierigkeitsgrad für 5€, der gerade mal das HUD ausblendet? Die spinnen doch. Und daran hat Rubin noch mitgewirkt. Seine Äußerungen zu den Genrekonkurrenten sind auch eher schwach. Wer sagt mir denn, dass MLL nicht an denselben Problemen wie Linearität, KI, etc. krankt?
Das man auch mit geringem Budget absolut fantastische und unterhaltsame Spiele entwickeln kann -sogar im AAA-Segment- ist nichts Neues und wurde hinreichend (u. a. durch The Witcher) bewiesen. Es braucht nicht immer die beste Grafik, die beste Geschichte, den besten Mehrspieler und das am Besten gleichzeitig, etc.
