Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

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ColdFever
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von ColdFever »

Knarfe1000 hat geschrieben:Ich bemühe jetzt mal meine Glaskugel und sage voraus, dass EA in spätestens drei Jahren meistbietend verkauft wird.
Kann passieren. Ich tippe darauf, dass viele aus der EA-Belegschaft insgeheim schon jetzt einen "Weißen Ritter" ersehnen, der einsteigt und noch einmal massiv investiert. Das Problem: Der Fisch stinkt vom Kopf. Eigentlich ist EA ein hervorragend aufgestelltes, professionelles Unternehmen mit begehrten, hochwertigen Produkten. Nur wird EA seit einigen Jahren von einem "völlig losgelösten" Management in den Untergand geritten, das den Kontakt zur Realität und Kundenbasis verloren hat und nur die eigenen Bonuszahlungen im Kopf hat. Ein "Weißer Ritter" müsste auf einen Schlag all diese Parasiten im Management loswerden und dort wieder Menschen installieren, die die EA-Produkte und die Kunden lieben und diese unterstützen, statt sie zur Profitmaximierung zu vergewaltigen.
Slayer123
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von Slayer123 »

manche hoffe ich inständig, dass ea so den bach runter geht, dass sie ihre, doch sehr wertvollen und guten, marken verkaufen müssen und diese dann in die hände von entwicklern gelangen, die diese zu schätzen wissen und was tolles drauß machen.
Easy Lee
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Beitrag von Easy Lee »

Die reden gebetsmühlenartig von immer gleichen Dingen. Sie wollen einfach Kontrolle behalten und verhindern, dass Raubkopierer das komplette Spielerlebnis erhalten. Dabei wäre es so einfach - zurück zum 5-Jahres Zyklus der Hardwaregenerationen, digitale Inhalte preislich attraktiver als im Einzelhandel gestalten und nicht immer 1000 gleiche Nachfolger eines Spiels. Die Leute kopieren aus Langeweile. Irgendwann ist so ein System halt mal offen, wenn es zu lange auf dem Markt ist und wenn jedes Spiel genauso aussieht wie das andere, sieht man es halt nicht mehr ein dafür so viel Kohle hinzublättern.
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VirusTI
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von VirusTI »

Knarfe1000 hat geschrieben:Naja, EA steht mit dem Rücken zur Wand und weiß sich keinen anderen Rat, als voll auf die F2P / MP Karte zu setzen.

Auch wenn es für beides sicher einen Markt gibt, wird EA damit endgültig untergehen.

Ich bemühe jetzt mal meine Glaskugel und sage voraus, dass EA in spätestens drei Jahren meistbietend verkauft wird.

Kann ich so unterschreiben, es sind sogar jetzt schon verhandlungen bekannt geworden, allerdings nichts konkretes.Die Aktien sollen möglichst schnell verkauft werden solange sie noch was wert sind, habe das glaube ich mal bei heise gelesen.
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gracjanski
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von gracjanski »

ColdFever hat geschrieben:EA hat also nun das schöne Wort "Konnektivität" für den Online-Zwang entdeckt...
Tatsache bleibt, dass EA stategisch alle Marken in Online-Universen umwandeln will:
EA verwandelt alle seine Marken in Online-Universen

Hier geht es um nichts anderes als Kunden-/Kontenbindung und Profitmaximierung. EA schaltet Online-Spiele dann auch gern schon nach 2-3 Jahren ab. EA Sports Active 2 hat mir EA sogar bereits nur 1,5 Jahre nach dem Release abgeschaltet. Ich habe meine EA-Lektion jedenfalls gelernt. Für so ein kurzes Spielerlebnis ist mir mein sauer verdientes Geld zu schade.

EA hat gewonnen - und steht ganz oben auf Platz 1
meiner DRM- und DLC-Embargoliste
.
hehe, genau darum geht es. Aber schon lustig zu sehen, wie der Schwachmat da um den heissen Brei herumredet um scheisse besser zu vermarkten. PR gebluber eben, Scheiss EA

Soe sieht der Aktienkurs aus:
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Soraldor
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von Soraldor »

Wie lange ist nochmal die Halbwertzeit eines EA-Servers bis er abgeschaltet wird? 2 Jahre?
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von Kajetan »

ColdFever hat geschrieben:Kann passieren. Ich tippe darauf, dass viele aus der EA-Belegschaft insgeheim schon jetzt einen "Weißen Ritter" ersehnen, der einsteigt und noch einmal massiv investiert. Das Problem: Der Fisch stinkt vom Kopf. Eigentlich ist EA ein hervorragend aufgestelltes, professionelles Unternehmen mit begehrten, hochwertigen Produkten. Nur wird EA seit einigen Jahren von einem "völlig losgelösten" Management in den Untergand geritten, das den Kontakt zur Realität und Kundenbasis verloren hat und nur die eigenen Bonuszahlungen im Kopf hat. Ein "Weißer Ritter" müsste auf einen Schlag all diese Parasiten im Management loswerden und dort wieder Menschen installieren, die die EA-Produkte und die Kunden lieben und diese unterstützen, statt sie zur Profitmaximierung zu vergewaltigen.
Die einzige Möglichkeit EA als Firma zu retten, besteht darin EA von einer öffentlichen, börsennotierten Firma zu einem Privatunternehmen umzuwandeln. Dann kann man sich auch wieder langfristig an Kundenwünschen und Marktbedingungen orientieren und unterliegt nicht mehr diesem irren Zwang nur noch für das kurzfristige Wohl des Aktienkurses operieren zu müssen.

Und genau DESWEGEN sind die Gerüchte um die Suche der EA-Führung nach möglichen Kaufinteressenten recht stichhaltig. Ritticiello fürchtet nicht ohne Grund um seinen Job, die Investoren sind sauer, weil der Kurs stetig in den Keller abrutscht. Also delistet man EA, kauft mit dem Geld eines neuen Eigners alle Anteile zurück und der liebe John kann seinen Job behalten. Denn EA schreibt mittlerweile keine roten Zahlen mehr, rein betriebswirtschaftlich hat Ritticiello vieles richtig gemacht, es wäre daher nur logisch ihn weiterhin an der Firmenspitze zu belassen.
[Shadow_Man]
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von [Shadow_Man] »

Und ich schwöre auf Titel, die ohne EA Logo auf der Verpackung daherkommen. Ich kaufe mittlerweile keine Titel von EA mehr, die stehen auf meiner schwarzen Liste. Gibt gerade auf dem PC, auch durch den Indie-Bereich, genügend Titel die man trotzdem spielen kann, da muss man so einen Quark nicht mitmachen.
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ColdFever
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von ColdFever »

Kajetan hat geschrieben:Die einzige Möglichkeit EA als Firma zu retten, besteht darin EA von einer öffentlichen, börsennotierten Firma zu einem Privatunternehmen umzuwandeln. Dann kann man sich auch wieder langfristig an Kundenwünschen und Marktbedingungen orientieren und unterliegt nicht mehr diesem irren Zwang nur noch für das kurzfristige Wohl des Aktienkurses operieren zu müssen.
Ja und nein. Grundsätzlich mögen Aktienunternehmen zwar anfälliger für kurzfristige Profite auf Kosten langfristiger Entwicklungen sein. Aber niemand zwingt Aktienunternehmen, seinen Managern jährliche Millionenboni zu zahlen, für welche die kleinen Kunden durch hohe Preise und neue Extrakosten (Stichwort EA-"Projekt 10$") massiv bluten müssen. Allein für die jährlichen Millionenboni für Ritticiello müssen Tausende EA-Kunden ausgepresst werden.
Kajetan hat geschrieben:rein betriebswirtschaftlich hat Ritticiello vieles richtig gemacht, es wäre daher nur logisch ihn weiterhin an der Firmenspitze zu belassen.
Das sehe ich anders. Erst Ritticiello hat aus EA mit massiven DRM-Eingriffen, DLC-Abzocken, Serverabschaltungen, Online-Zwang usw. das meistgehasste Unternehmen der USA gemacht. Ritticiello und seine Günstlinge haben EA und dessen einstmals treuen Kunden wie Blutsauger ausgesogen, um sich selbst jahrlang massiv zu bereichern. Für mich ist Ritticiello der Hauptverantwortliche für den Niedergang von EA, der an Selbstzerstörung grenzt, siehe z.B. SimCity. Imperator Ritticiello ist das Herz der dunklen Seite von EA. Er nicht bleiben wird können.
Zuletzt geändert von ColdFever am 06.09.2012 15:52, insgesamt 2-mal geändert.
f1f2f3
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von f1f2f3 »

Hätte EA nicht BioWare gekauft, wäre mir deren Strategie völlig egal. Aber mit wohl keinem Genre sind ihre absurden Konzepte so unvereinbar wie mit Einzelspieler-Rollenspielen.
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von Kajetan »

ColdFever hat geschrieben:Für mich ist Ritticiello der Hauptverantwortliche für den Niedergang von EA, der an Selbstzerstörung grenzt, siehe z.B. SimCity. Imperator Ritticiello ist das Herz der dunklen Seite von EA. Er nicht bleiben wird können.
Einen potentiellen Eigner von EA interessiert es einen Scheissdreck, was Du oder ich als Gamer von ihm halten. Ritticiello kann solide betriebswirtschaftliche Ergebnisse vorweisen. Er hat es geschafft EA aus der langjährigen Dauerverlustzone zu holen und wieder kleine Gewinne zu schreiben. Zu wenig für die nimmersatten Aktionäre, aber gut genug für einen potentiellen neuen Eigner eines privat geführten EAs.
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ColdFever
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von ColdFever »

Warum so aggressiv, Kajetan? Läuft ein Schiff auf und sinkt, weil der Kapitän es in die Untiefen gesteuert hat, ist er allein dafür verantwortlich. Riccitiello mag noch so gute "betriebswirtschaftliche" Kenntnisse haben, er ist als Kapitän für den Selbstmordkurs und den schlechten Ruf der letzten Jahre von EA verantwortlich. Kein "Weißer RItter" mit Sachverstand wird ihn behalten wollen und können. Und vielleicht sind es ja gerade Riccitiello "betriebswirtschaftliche" Kenntnisse zur Profitmaximierung, vor allem der eigenen, die EA so weit in den Dreck gefahren haben. Riccitiello wurde im Jahr 2007 von EA als CEO engagiert, und ab 2008 beschritt EA mit dem ersten Verfalls-DRM bei Spore den Weg auf die dunkle Seite der Macht. Imperator Riccitiello IST der Grund und die Personalierung von all dessen, was die Leute heute an EA hassen. Solange die Wurzel des Übels weiter bei EA wuchert, kann das Unternehmen nicht gesunden.
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Boesor
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von Boesor »

Soraldor hat geschrieben:Wie lange ist nochmal die Halbwertzeit eines EA-Servers bis er abgeschaltet wird? 2 Jahre?
Auf jeden Fall reißt "generals" die Statistik nach oben, das habe ich nämlich eben noch gespielt...nach fast 10 jahren läuft da alles noch.
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Kajetan
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von Kajetan »

ColdFever hat geschrieben:Warum so aggressiv, Kajetan? Läuft ein Schiff auf und sinkt, weil der Kapitän es in die Untiefen gesteuert hat, ist er allein dafür verantwortlich. Riccitiello mag noch so gute "betriebswirtschaftliche" Kenntnisse haben, er ist als Kapitän für den Selbstmordkurs und den schlechten Ruf der letzten Jahre von EA verantwortlich. Kein "Weißer RItter" mit Sachverstand wird ihn behalten wollen und können. Und vielleicht sind es ja gerade Riccitiello "betriebswirtschaftliche" Kenntnisse zur Profitmaximierung, vor allem der eigenen, die EA so weit in den Dreck gefahren haben. Riccitiello wurde im Jahr 2007 von EA als CEO engagiert, und ab 2008 beschritt EA mit dem ersten Verfalls-DRM bei Spore den Weg auf die dunkle Seite der Macht. Imperator Riccitiello IST der Grund und die Personalierung von all dessen, was die Leute heute an EA hassen. Solange die Wurzel des Übels weiter bei EA wuchert, kann das Unternehmen nicht gesunden.
Du scheinst nicht zu verstehen, was ich sagen will. Es geht nicht um die BWL-Kenntnisse von Ritticiello, sondern um den Umstand, dass unter seiner Führung die Verlustzone verlassen werden konnte und EA wieder schwarze Zahlen schreibt. Und nur das ist für einen möglichen Käufer von Interesse und nicht, was wir von DRM halten oder eben nicht.
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Bedameister
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Re: Electronic Arts: Schwört auf Konnektivität

Beitrag von Bedameister »

*seufz* :cry: