4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
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f1f2f3
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
"Free-to-play" ist natürlich grundsätzlich reine Illusion. Als ob irgendein Unternehmen etwas zu verschenken hätte. Letztendlich dreht sich alles darum, die Spieler zum Kauf vermeintlich optionaler, in Wahrheit aber notwendiger oder zumindest begehrter Zusatzinhalte zu verleiten. Sobald sich das Spieledesign aber um derlei Dinge dreht, und nicht in erster Linie um den Spielspaß, wird nie ein Spiel entstehen können, das sein wahres Potential ausschöpft. Wirklich "Free-to-play" sind nur Spiele, die von Enthusiasten als Freeware, idealerweise als Open Source, veröffentlicht werden.
Das genannte Konzept ist daher einzureihen in die Liste der zum Vorteil der Publisher ersonnenen Konzepte, welche alle dem Zweck dienen, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld zu verdienen, und dabei noch möglichst viele Rechte der Käufer einzuschränken.
Das genannte Konzept ist daher einzureihen in die Liste der zum Vorteil der Publisher ersonnenen Konzepte, welche alle dem Zweck dienen, mit möglichst wenig Aufwand möglichst viel Geld zu verdienen, und dabei noch möglichst viele Rechte der Käufer einzuschränken.
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Stoikr
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
Schwieriges Thema.
Zunächst einmal ist es demokratisch gesehen das beste Modell, da Spiele nicht nur denen vorbehalten werden, die sie sich leisten können. Aber auch nur, solange man sich keine unfairen Vorteile erkaufen kann oder gar zum Voranschreiten bezahlen MUSS.
Was die Qualität angeht weiß F2P abseits von TF2 mich noch nicht zu überzeugen. Dieser Crytek Shooter und C&C sehen aber schon einmal ganz gut aus. Letztendlich werden die Bezahlsysteme und die Qualität darüber entscheiden, inwieweit sich F2P durchsetzen kann.
Denn Inhaltlich wurden die Spiele doch schon seit langer Zeit aufgeteilt. Wie viel bezahlt man denn heutzutage für ein wirklich komplettes Spiel? Battlefield Preium oder COD Elite? Ach so, Assassin's Creed hat noch weitere DNA-Sequenzen, die man sich schon einen Monat nach Release dazu kaufen kann?
In der Regel kauft man sich doch fast immer unfertige Retail-Titel. Was bei Multiplayer in gewisser weise noch zu rechtfertigen wäre, ist bei Singleplayer-Spielen aufgrund der Tatsache, dass eine Geschichte erzählt wird, einfach frech.
Seit den DLCs macht mir das Kaufen von Retail-Spielen keinen Spaß mehr, weil man schon genau weiß, dass, obwohl man sich mal einen Vollpreis-Titel gekauft hat, man immer noch draufzahlt, für Inhalte, die mehr oder weniger schon im Spiel (eingeplant) waren.
Worin liegt also der Unterschied? Zudem kann man selbst schauen, inwieweit einem ein Spiel gefällt, bevor man seine Kohle versenkt.
Ich warte mal ab was so für Bezahlkonzepte kommen. Ich finde beispielsweise kosmetische Sachen wie die Hüte in TF2 oder Avatar-Upgrades bei XBox Live irgendwie nett. Für Generals könnte ich mir vorstellen, dass man sich neue Maps für nen Dollar oder so dazukaufen könnte. Es wird sich einfach zeigen müssen, was man so machen kann. Nur zwei Sachen müssen Publisher berücksichtigen: Kein Pay 2 Win und möglichst nur Microtransaktionen.
Solange Entwickler nicht vor dem Release eindeutig klarmachen, dass ihr Retailspiel ohne kostenpflichtige DLCs kommen wird, also dass ihr Spiel so wie es ist komplett ist, solange werden F2P spiele bei mir zumindest eine Chance bekommen.
Zunächst einmal ist es demokratisch gesehen das beste Modell, da Spiele nicht nur denen vorbehalten werden, die sie sich leisten können. Aber auch nur, solange man sich keine unfairen Vorteile erkaufen kann oder gar zum Voranschreiten bezahlen MUSS.
Was die Qualität angeht weiß F2P abseits von TF2 mich noch nicht zu überzeugen. Dieser Crytek Shooter und C&C sehen aber schon einmal ganz gut aus. Letztendlich werden die Bezahlsysteme und die Qualität darüber entscheiden, inwieweit sich F2P durchsetzen kann.
Denn Inhaltlich wurden die Spiele doch schon seit langer Zeit aufgeteilt. Wie viel bezahlt man denn heutzutage für ein wirklich komplettes Spiel? Battlefield Preium oder COD Elite? Ach so, Assassin's Creed hat noch weitere DNA-Sequenzen, die man sich schon einen Monat nach Release dazu kaufen kann?
In der Regel kauft man sich doch fast immer unfertige Retail-Titel. Was bei Multiplayer in gewisser weise noch zu rechtfertigen wäre, ist bei Singleplayer-Spielen aufgrund der Tatsache, dass eine Geschichte erzählt wird, einfach frech.
Seit den DLCs macht mir das Kaufen von Retail-Spielen keinen Spaß mehr, weil man schon genau weiß, dass, obwohl man sich mal einen Vollpreis-Titel gekauft hat, man immer noch draufzahlt, für Inhalte, die mehr oder weniger schon im Spiel (eingeplant) waren.
Worin liegt also der Unterschied? Zudem kann man selbst schauen, inwieweit einem ein Spiel gefällt, bevor man seine Kohle versenkt.
Ich warte mal ab was so für Bezahlkonzepte kommen. Ich finde beispielsweise kosmetische Sachen wie die Hüte in TF2 oder Avatar-Upgrades bei XBox Live irgendwie nett. Für Generals könnte ich mir vorstellen, dass man sich neue Maps für nen Dollar oder so dazukaufen könnte. Es wird sich einfach zeigen müssen, was man so machen kann. Nur zwei Sachen müssen Publisher berücksichtigen: Kein Pay 2 Win und möglichst nur Microtransaktionen.
Solange Entwickler nicht vor dem Release eindeutig klarmachen, dass ihr Retailspiel ohne kostenpflichtige DLCs kommen wird, also dass ihr Spiel so wie es ist komplett ist, solange werden F2P spiele bei mir zumindest eine Chance bekommen.
- Green-Link84
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
So einge angetestet. Eines fast 3 Jahre auch gespielt, aber dann wurde aus dem F2P immer mehr ein P2W-Spiel, die neuen Inhalte passten thematisch nicht mehr zum Spiel und verschlechterten das Balancing so sehr, dass man im PVP gewonnen hat, wenn man die bessere Ausrüstung hatte und/oder den anderen zuerst stunnen konnte. Zudem wandelte sich die Community von "miteinander" zu einem "gegeneinander und schau mal den Noob usw".
- danibua
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
An und für sich wäre F2P ja der Traum eines jeden Zockers - was mir an den gängigen F2P Modellen nicht gefällt ist halt das Spieler die sich viel Geld für "optionale Inhalte" ausgeben deutlich im Vorteil sind, weil gute oder begehrte Inhalte halt meistens recht teuer im inkludierten Onlineshop gekauft werden müssen.
Hab jedenfalls keinen Bock "als Zocker zweiter Klasse" zu gelten bloss weil ich nicht gewillt bin nen 3stelligen Betrag bei nem Onlinespiel auszugeben.
Hab zwar im Moment meinen Spass mit Rage of Bahamut, mit zunehmendem Levelanstieg merke ich aber jetzt doch den Unterschied zu denen die regelmässig Geld für gute Karten bezahlen (und so ein 6er Pack kostet um die 15€ wenn ich mich nicht irre).
Wenns ein gutes Spiel ist mit fairem Bazahlmodell (moderate Preise) könnte ich mir allerdings vorstellen auch mal den ein oder anderen Cent dazulassen und so ein Spiel länger zu zocken - leider sind die meisten Publisher halt zu gierig um ihren Kunden ein wirklich faires Modell anzubieten
Hab jedenfalls keinen Bock "als Zocker zweiter Klasse" zu gelten bloss weil ich nicht gewillt bin nen 3stelligen Betrag bei nem Onlinespiel auszugeben.
Hab zwar im Moment meinen Spass mit Rage of Bahamut, mit zunehmendem Levelanstieg merke ich aber jetzt doch den Unterschied zu denen die regelmässig Geld für gute Karten bezahlen (und so ein 6er Pack kostet um die 15€ wenn ich mich nicht irre).
Wenns ein gutes Spiel ist mit fairem Bazahlmodell (moderate Preise) könnte ich mir allerdings vorstellen auch mal den ein oder anderen Cent dazulassen und so ein Spiel länger zu zocken - leider sind die meisten Publisher halt zu gierig um ihren Kunden ein wirklich faires Modell anzubieten
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Vernon
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
Sind eigentlich ok für mich.
Wenn ich z.B. eh nur 2-3 Wochen im Spiel verbringe, sogar genau richtig.
Oftmals zahlt man 50€ allein für den Client. Wenn sich dann herausstellt, dass das Spiel eine Gurke ist oder zumindest einem nicht liegt, ist man 50€ initial los. Wenn dagegen ein F2P-Spiel mein Interesse geweckt hat, kann ich dann immernoch 10-20 Euro reinschubsen, um mir Annehmlichkeiten zu kaufen.
Leider sind viele heutige F2Ps aufs sogenannte "Whaling" optimiert. Also auf Wale vom finanziellen Standpunkt her, die immer wieder und viel einkaufen. Zum Beispiel Dinge wie Reittiere, die man früher "kaufen" konnte, kann man heute nur für ein paar Tage mieten. Oder jedwede zeitintensiven Dinge (die von Entwicklern absichtlich zeitintensiv gemacht wurden) gegen eine kleine Gebühr verkürzen können.
Gegen Pay2Win an sich habe ich nichts, solange die Kosten moderat und absehbar sind. Wenn ich Spass am Spiel habe, dann zahle ich gern einen kleinen Obulus an die Entwicker. Leider geht es auch hier oft ums "Whaling": z.B. tolle Waffe aus Echtgeldkisten bekommen, die man dann noch mit Echtgeldkristallen 10x aufwerten kann, was dann auch schiefgehen kann und die Waffe zerbricht, usw.
Wenn ich z.B. eh nur 2-3 Wochen im Spiel verbringe, sogar genau richtig.
Oftmals zahlt man 50€ allein für den Client. Wenn sich dann herausstellt, dass das Spiel eine Gurke ist oder zumindest einem nicht liegt, ist man 50€ initial los. Wenn dagegen ein F2P-Spiel mein Interesse geweckt hat, kann ich dann immernoch 10-20 Euro reinschubsen, um mir Annehmlichkeiten zu kaufen.
Leider sind viele heutige F2Ps aufs sogenannte "Whaling" optimiert. Also auf Wale vom finanziellen Standpunkt her, die immer wieder und viel einkaufen. Zum Beispiel Dinge wie Reittiere, die man früher "kaufen" konnte, kann man heute nur für ein paar Tage mieten. Oder jedwede zeitintensiven Dinge (die von Entwicklern absichtlich zeitintensiv gemacht wurden) gegen eine kleine Gebühr verkürzen können.
Gegen Pay2Win an sich habe ich nichts, solange die Kosten moderat und absehbar sind. Wenn ich Spass am Spiel habe, dann zahle ich gern einen kleinen Obulus an die Entwicker. Leider geht es auch hier oft ums "Whaling": z.B. tolle Waffe aus Echtgeldkisten bekommen, die man dann noch mit Echtgeldkristallen 10x aufwerten kann, was dann auch schiefgehen kann und die Waffe zerbricht, usw.
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Death Dragon
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Kommentar
Vernünftige FreeToPlay-Spiele bieten ein Premiumsystem und kein PayToWin-ItemShop in dem man beliebig viel Geld für Glücksspielitems und co. ausgeben kann. Entweder man spielt gratis, oder man zahlt seine 10 bis 20€ im Monat und hat dadurch Vorteile. Alles andere ist abzocke, naja wer das dann trotzdem spielt ohne Geld auszugeben und damit kein Problem hat, dem kann es ja egal sein
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Gummirakete
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Kommentar
Ich habe „Das ist nix für mich“ angekreuzt.
Alle F2P die ich gespielt habe, waren P2W, bzw. wurden nach kurzer Zeit dazu.
Auch das hochgelobte WoT ist Dank Premiummunition und Tarnskins reinrassiges P2W. Keine Ahnung, warum das so oft als positives Beispiel herangezogen wird.
Alle F2P die ich gespielt habe, waren P2W, bzw. wurden nach kurzer Zeit dazu.
Auch das hochgelobte WoT ist Dank Premiummunition und Tarnskins reinrassiges P2W. Keine Ahnung, warum das so oft als positives Beispiel herangezogen wird.
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Fiddlejam
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
Warum?Oldholo hat geschrieben:Deine Beispiele mögen in diesem Sinne besser sein als ein XY-ville, aber sie könnten genauso gut Vollpreisspiele mit vollem Umfang sein und wären mir dann auf jeden Fall um ein Vielfaches lieber.
Bleiben wir bei einem der Beispiele, Vindictus.
Das Spiel hat bereits den vollen Umfang. Du kannst mit deinem Geld keine neuen Karten, Equip oder Quests freischalten. Aller Content ist voll verfügbar.
Ein paar Beispiele, was du im Cash Shop dort kaufen kannst:
- Inner Armor/Tattoos/Frisuren für Chars. Rein ästhetisch.
- Skill Resets. Nutzlos, da du unbegrenzt viele Skillpoints farmen kannst und somit alle Skills auf Max haben kannst.
- "Überraschungspakete". Enthalten limitiertes oder unlimitiertes Ingame-Equip, das du aber auch dort craften kannst. Nur bestimmtes Equip kann daraus bekommen werden, das man eher als Mittelmaß bezeichnen kann.
- Megafon. Du kannst in einem speziellen, farblich hervor gehobenen Chat einmalig etwas posten.
- Färbeampulle. Du kannst Equip in einer Farbe deiner Wahl färben. Kannst du auch gegen Ingame-Gold, da wird eine Farbe zufällig ausgewählt und du hast jeweils drei Versuche, dann musst du nochmal zahlen.
- Fusionsrune. Du kombinierst das Aussehen eines Items mit den Stats eines anderen.
- Söldnertränke. Heiltränke, von denen man mehr mitnehmen kann als von normalen.
Abgesehen davon noch die obligatorischen Upgradehelfer (kann man ingame handeln).
Nun, welcher Content wird dir hier vorenthalten?
PayToWin ist da eher ein anderes Nexon Spiel, Atlantica. Aber selbst dort habe ich bis Level 90 gelevelt bevor es mir irgendwie langweilig war.
Und ich war stets in der für mein Level höchsten PvP-Liga. Wohlgemerkt habe ich nur den Modus gespielt, der allgemein als equip-abhängig verschrien war. Und ich habe nicht einen Cent dafür gezahlt.
Im High-Level Bereich war das dann meist CashShop-lastiger, aber auch hier konnte man einen Großteil durch ingame-Farming erkaufen.
- Kajetan
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
Das kann man nicht oft genug wiederholen!f1f2f3 hat geschrieben:"Free-to-play" ist natürlich grundsätzlich reine Illusion. Als ob irgendein Unternehmen etwas zu verschenken hätte. Letztendlich dreht sich alles darum, die Spieler zum Kauf vermeintlich optionaler, in Wahrheit aber notwendiger oder zumindest begehrter Zusatzinhalte zu verleiten.
- Wigggenz
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
Klar gibt es auch einige gute Ausnahmen, aber solange 90% aller F2P-Titel (und ich bin mir ziemlich sicher, da nicht zu übertreiben, denn die gibt es wirklich wie Sand am Meer) ziemlich simples pay-to-win sind, kann ich nichts positives darüber sagen.
Wenn pay-to-win-Titel in Zukunft nicht grandios floppen, werden auch die paar Ausnahmen langsam dahingehend umgeändert werden.
Wenn pay-to-win-Titel in Zukunft nicht grandios floppen, werden auch die paar Ausnahmen langsam dahingehend umgeändert werden.
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Vernon
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
Wie gesagt: für mich kommt es darauf an, wie Pay2Win eingebettet ist. Einmalzahlungen oder Dauermelken.
Gedanken wie "Ich möchte grundsätzlich nix für Computerspiele bezahlen" sind eine andere Diskussion.
Gedanken wie "Ich möchte grundsätzlich nix für Computerspiele bezahlen" sind eine andere Diskussion.
- Oldholo
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
Ich wüsste gern mal, wie Vindictus sich so finanzieren kann.Fiddlejam hat geschrieben: Warum?
Bleiben wir bei einem der Beispiele, Vindictus.
Es ist optisch nicht das anspruchsloseste Spiel, es hat, soweit ich das mitbekommen hab', eine vernünftige Menge an Content und trotzdem wohl verhältnismäßig (zu anderen MMOs wie Aion) wenige Spieler. Und einzig diese Farbampullen klingen nach etwas, was einigermaßen oft verkauft werden dürfte.
Vor allem bei einem Aktienunternehmen kann ich mir vorstellen, dass das viel zu wenig Rendite abwirft.
Wie auch immer; bei einem MMO ist "Vollpreistitel" sowieso noch einmal etwas Anderes als bspw. bei einem Shooter. Tatsächlich finde ich es bei MMOs sowieso dreist, einmal um die 60€ für das Spiel und dann nochmal 12€+ monatliche Kosten zu verlangen. Lineage II ließ sich damals z.B. (heute natürlich auch noch) kostenlos herunterladen und es fielen nur die monatlichen Abogebühren an, was ich um einiges fairer fand.
Insofern kann ich es mir hier noch eher vorstellen, wenn es gut und fair umgesetzt wird, aber leider ist ja auch das eher die Ausnahme.
- brent
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Re: 4Players-Umfrage: Was haltet ihr von Free-to-play?
Alleine durch Drops braucht man eine gewisse Zeit (also wie zB auch früher in WoW oder generell in eher farmlastigen Spielen des älteren Schlags) um an gutes Gear zu kommen, das lässt sich durch Luckbooster verkürzen, zudem sind AP-Booster für beschleunigte Charakterentwicklung (ähnlich dem XP-Booster in regulären Levelsystemen) erhältlich, kann mir vorstellen dass das eine gewisse Bandbreite abdeckt.Oldholo hat geschrieben:Ich wüsste gern mal, wie Vindictus sich so finanzieren kann.Fiddlejam hat geschrieben: Warum?
Bleiben wir bei einem der Beispiele, Vindictus.
Es ist optisch nicht das anspruchsloseste Spiel, es hat, soweit ich das mitbekommen hab', eine vernünftige Menge an Content und trotzdem wohl verhältnismäßig (zu anderen MMOs wie Aion) wenige Spieler. Und einzig diese Farbampullen klingen nach etwas, was einigermaßen oft verkauft werden dürfte.
Vor allem bei einem Aktienunternehmen kann ich mir vorstellen, dass das viel zu wenig Rendite abwirft.
Wie auch immer; bei einem MMO ist "Vollpreistitel" sowieso noch einmal etwas Anderes als bspw. bei einem Shooter. Tatsächlich finde ich es bei MMOs sowieso dreist, einmal um die 60€ für das Spiel und dann nochmal 12€+ monatliche Kosten zu verlangen. Lineage II ließ sich damals z.B. (heute natürlich auch noch) kostenlos herunterladen und es fielen nur die monatlichen Abogebühren an, was ich um einiges fairer fand.
Insofern kann ich es mir hier noch eher vorstellen, wenn es gut und fair umgesetzt wird, aber leider ist ja auch das eher die Ausnahme.
Die Source Engine dürfte mittlerweile recht günstig sein und die Serverkosten sind dank viel Peer2Peer recht gering einzuschätzen.
- sphinx2k
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Re: Kommentar
Dachte ich mir damals bei Battlefield 2 schon was der mist soll das ich erst die Waffen im Multiplayer frei spielen sollte...ach moment das war ja ein voll preis Spiel. *SCNR*ColdFever hat geschrieben:F2P kann ich mir für meine Lieblingsspiele nicht vorstellen. Ich will bei meinen Favoriten alle Inhalte, und zwar sofort, und das zu einem überschaubaren, fairen Preis. F2P ist das genaue Gegenteil: nur ein Teil des Inhalts, unüberschaubar, und letztlich unfairer Preis für alle Inhalte.
Es gibt einige gute F2P spiele auf dem Markt die sich lohnen und wo man nicht das große Pay2Win über einem schweben hat. Genauso wie es absoluten Murks gibt. Aber das unterscheidet sich nicht von Retail Versionen.
Interessant das hier viele offensichtlich denken das wenn man einmal bezahlt hat das ganze ein Fass ohne Boden wird bis man sich selbst ruiniert hat. Das verstehe ich gar nicht dann müsste man auch ein Glas Wein meiden weil man ja Alkoholiker werden könnte.
Ich kenne einige die seit Jahren ihr MMO jeden Monat bezahlen (bis 15 Euro), wenn die diese 15 Euro jeden Monat in ein F2P stecken möchten anstelle in ein Abbo ist es doch IMO OK.
Aber hier mein Ideal System:
Ansonsten wäre F2P eine Erweiterung der Vertriebsmöglichkeiten. Es kann absolut mit einer Retail Box zum Festpreis mithalten.
BoX kostet 40 Euro man bekommt alles( bis zu einem großen Cut was dann ein Addon bedeuten würde)
Free2Play man kann alles freischalten bekommt aber Werbung beim Starten presentiert.
Micro Transactions Free2Play, wer alle 30 Tage ne kleinigkeit kauft bekommt keine Werbung mehr. Dafür kostet es alles frei zu schalten dann 60 Euro...aber man muss es nicht auf einen schlag bezahlen.
Das funktioniert natürlich nicht mit jedem Spiel.
Und man sollte generell aufpassen. Valve macht zwar gut F2P Spiele ohne Pay2Win aber das ist Werbung um euch auf Steam zu bekommen. Außerdem ist Valve dank Steam in der Lage ziemlich viel Geld in die Entwicklung dieser Spiele zu stecken, das können andere Anbieter nicht so einfach.
So mein Senf dazu.
- Oldholo
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Re: Kommentar
Mensch, seit TB das mal angesprochen hat, lese ich das andauernd, dabei ist das doch gar nicht mal ein Argument - wofür auch? Es schmälert nicht die Tatsache, dass TF2 für sich eine ziemlich gelungene F2P-Variante ist. Andere Hersteller machen (mehr oder wenige gute) F2P-Spiele, um damit Geld zu verdienen. Das ist nicht mehr oder weniger "bösartig", wenn man so will.sphinx2k hat geschrieben: Und man sollte generell aufpassen. Valve macht zwar gut F2P Spiele ohne Pay2Win aber das ist Werbung um euch auf Steam zu bekommen.
@brent: Möglich, dass es ~irgendwie Gewinn abwirft oder zumindest dabei ist, die Entwicklungskosten abzudecken. Aber ein EA bspw. kann sich damit nicht zufrieden geben, logischerweise nicht.
Was im Übrigen ein wenig untergeht, ist die Tatsache, dass F2P mehr oder mehr auch hauptsächliche Singleplayerspiele wie neuerdings C&C berührt, wo infolge dessen gerade der SP-Part gestrichen wurde, weil er sich nicht wirklich ins Modell pressen lässt. Das ist leider eine unausweichliche Folge des F2P-Booms, welche allein schon dafür sorgt, dass ich mich damit nicht anfreunden kann - aller positiven Beispiele wie Vindictus zum Trotz.
