Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

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Fori
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von Fori »

adventureFAN hat geschrieben: Und ich verstehe nicht, wie einem diese intensiven Monologe und Atmosphäre kalt lassen können.
Und ich verstehe nicht, wie man ein Adventure Fan sein kann.

Siehst Du, so verschieden sind wir.
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sourcOr
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von sourcOr »

Nuracus hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben: Und ich verstehe nicht, wie einem diese intensiven Monologe und Atmosphäre kalt lassen können.
Eine Schwierigkeit ist und bleibt immer noch die Sprache.
Wenn ich das richtig mitbekommen hab, wird in Dear Esther ein sehr sehr gehobenes Englisch benutzt.
Ich weiß nicht, aber ich erinner mich an meine Schulzeit noch gut. Ich sage, ich war recht gut in Englisch, aber Shakespeare war echt nicht ohne und bei vielen seiner Zeilen hatte ich echt keinen Plan, was der gute Junge sagen wollte.

Abwechselnd W gedrückt halten und im Oxford blättern find ich dann auch nicht so pralle.
Das Englisch ist ganz normal soweit ich mich erinnere. Hier und da dürften einem mehr oder weniger Vokabeln fehlen, aber das Problem ist denke ich nicht mit Shakespeares Texten zu vergleichen ^^
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crewmate
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von crewmate »

Fori hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben: Und ich verstehe nicht, wie einem diese intensiven Monologe und Atmosphäre kalt lassen können.
Und ich verstehe nicht, wie man ein Adventure Fan sein kann. Siehst Du, so verschieden sind wir.
Dann spiel doch weiter deine FPS, Troll.
Nuracus hat geschrieben:Ich würd aber wirklich echt gern wissen, wie viele von diesen 250.000 Menschen nach den ersten 10 Minuten so ausgesehen haben:

Bild
Es ist nicht so, das wir alle hier nicht schon blöderen Scheiß für deutlich mehr Geld ausgegeben haben.

Ich sehe es inzwischen auch eher als interaktiven Poesiealbum an.
Und weißt du was: DAS IST NICHT SCHLIMM!

Jetzt bin ich auf "A Machine for Pigs" umso gespannter.
Die lyrischen Fähigkeiten hat The Chinese Room.
Jetzt können sie das mal mit gutem Gameplay von Amnesia verbinden.
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Worrelix
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Re: Kommentar

Beitrag von Worrelix »

DextersKomplize hat geschrieben:Ich fand das Erlebte aber alles andere als spannend, interessant oder in irgendeiner Form spaßig.
Es soll nicht spaßig sein. Spannend und interessant ist immer subjektiv.
Aber das ist wohl auch wieder so ein "Spiel" welches entweder zündet oder nicht ...
Es ist kein Spiel.
PS: Nich mal für 4€ würd ich das kaufen ...
Hat ja auch nur 2€ gekostet. :D
Fori
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von Fori »

crewmate hat geschrieben:
Fori hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben: Und ich verstehe nicht, wie einem diese intensiven Monologe und Atmosphäre kalt lassen können.
Und ich verstehe nicht, wie man ein Adventure Fan sein kann. Siehst Du, so verschieden sind wir.
Dann spiel doch weiter deine FPS, Troll.

Ich spiele keine FPS, eher Dinge wie Total War, OpenTTD & Diablo.
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monotony
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Re: Kommentar

Beitrag von monotony »

DextersKomplize hat geschrieben:Ich begrüsse den Ansatz ganz und gar nicht ... oder doch? Ich mag ja Dinge die anders sind ... die versuchen neue Wege zu gehen.
Ich fand das Erlebte aber alles andere als spannend, interessant oder in irgendeiner Form spaßig.

Aber das ist wohl auch wieder so ein "Spiel" welches entweder zündet oder nicht ...

Konnte mit dem Gerede im Off nix anfangen, dazu halt null Interaktion ... man hätte es auch als Techdemo machen können ... das man da selber rumläuft ist doch auch irgendwie total sinnlos.

Ja, sieht toll aus, hört sich auch gut an ... aber spannend fand ich das nicht. Habe es 45mins versucht ... danach war Schluss mit rumlatschen.

Wobei ich schon gerne erfahren würde, ob die "Story", wenn man sie denn überhaupt so bezeichnen kann, gut ist ...
Tja, ich werd's wohl nie erfahren. Dafür bin ich wohl zu dumm :D


PS: Nich mal für 4€ würd ich das kaufen ...

@Reznik
Berichte mal wie du das "spielen" empfandest ^^
ein buch oder film hat dir wohl dann auch zu wenig interaktion, hm?
Fori
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Re: Kommentar

Beitrag von Fori »

Tony hat geschrieben:
DextersKomplize hat geschrieben:Ich begrüsse den Ansatz ganz und gar nicht ... oder doch? Ich mag ja Dinge die anders sind ... die versuchen neue Wege zu gehen.
Ich fand das Erlebte aber alles andere als spannend, interessant oder in irgendeiner Form spaßig.

Aber das ist wohl auch wieder so ein "Spiel" welches entweder zündet oder nicht ...

Konnte mit dem Gerede im Off nix anfangen, dazu halt null Interaktion ... man hätte es auch als Techdemo machen können ... das man da selber rumläuft ist doch auch irgendwie total sinnlos.

Ja, sieht toll aus, hört sich auch gut an ... aber spannend fand ich das nicht. Habe es 45mins versucht ... danach war Schluss mit rumlatschen.

Wobei ich schon gerne erfahren würde, ob die "Story", wenn man sie denn überhaupt so bezeichnen kann, gut ist ...
Tja, ich werd's wohl nie erfahren. Dafür bin ich wohl zu dumm :D


PS: Nich mal für 4€ würd ich das kaufen ...

@Reznik
Berichte mal wie du das "spielen" empfandest ^^
ein buch oder film hat dir wohl dann auch zu wenig interaktion, hm?

Wahrscheinlich nicht, aber es sind ja auch Filme oder Bücher, wo man schon vorher keinen Anspruch an Interaktion hat. Ausser man kauft sich solch ein Abenteuerbuch wo man immer auf verschiedenen Seiten weiterlesen muss.
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Pioneer82
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von Pioneer82 »

adventureFAN hat geschrieben: @Pioneer
Aber es ist doch eben KEIN Spiel =/
Hm naja, die Frage ist halt was es ist.
Müsste man nen neuen Namen für sone Nische erfinden.
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oppenheimer
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von oppenheimer »

crewmate hat geschrieben:Jetzt bin ich auf "A Machine for Pigs" umso gespannter.
Die lyrischen Fähigkeiten hat The Chinese Room.
Jetzt können sie das mal mit gutem Gameplay von Amnesia verbinden.
Genau das. Obwohl mir die Rätsel in Penumbra viel, viel besser gefallen haben.
Frictional Games und Chinese Room. Da geht noch einiges.
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Kajetan
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von Kajetan »

Pioneer82 hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben: @Pioneer
Aber es ist doch eben KEIN Spiel =/
Hm naja, die Frage ist halt was es ist.
Müsste man nen neuen Namen für sone Nische erfinden.
Warum? Es ist ein Spiel. Ein Spiel, das mal neue Wege beschreitet und neue Sachen ausprobiert. Nur, weil man es nicht in die traditionellen Schubladen packen kann, ist es nicht automatisch kein Spiel. Ausserdem gibt es diese Schublade schon. Interactive Fiction, Interactive Movie. Aus den 90ern, als man Spiele mit viel passiven Inhalten und vergleichsweise wenig interaktiven Eingriffsmöglichkeiten gemacht hat.
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DextersKomplize
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von DextersKomplize »

Danke @ Fori fürs antworten :>

Immer wieder lustig, wenn man was nicht mag was schon einen gewissen Anspruch mit sich bringt, heisst es direkt man ist VÖLLIG anspruchslos und kann weder lesen noch schreiben :D
Und dann werden Leute wie Fori die ganz normal antworten und argumentieren noch als FPS Troll bezeichnet.

Jaja, muss toll sein zu den Intellenten zu gehören :lol:
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adventureFAN
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von adventureFAN »

Kajetan hat geschrieben:
Pioneer82 hat geschrieben:
adventureFAN hat geschrieben: @Pioneer
Aber es ist doch eben KEIN Spiel =/
Hm naja, die Frage ist halt was es ist.
Müsste man nen neuen Namen für sone Nische erfinden.
Warum? Es ist ein Spiel. Ein Spiel, das mal neue Wege beschreitet und neue Sachen ausprobiert. Nur, weil man es nicht in die traditionellen Schubladen packen kann, ist es nicht automatisch kein Spiel. Ausserdem gibt es diese Schublade schon. Interactive Fiction, Interactive Movie. Aus den 90ern, als man Spiele mit viel passiven Inhalten und vergleichsweise wenig interaktiven Eingriffsmöglichkeiten gemacht hat.
Nun, bis auf das rumlaufen ist aber nichts interaktives an Dear Esther.

Darum sehe ich es halt als ein sehr gut gemachtes Story/Gefühls-Experiment an.
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crewmate
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von crewmate »

DextersKomplize hat geschrieben:Danke @ Fori fürs antworten :>

Immer wieder lustig, wenn man was nicht mag was schon einen gewissen Anspruch mit sich bringt, heisst es direkt man ist VÖLLIG anspruchslos und kann weder lesen noch schreiben :D
Und dann werden Leute wie Fori die ganz normal antworten und argumentieren noch als FPS Troll bezeichnet.

Jaja, muss toll sein zu den Intellenten zu gehören :lol:
Ist mir egal. Ich kann umgekehrt nichts mit Strategiespielen anfangen.
Mir würde aber nie in den Sinn kommen, Fans des Genres anzugreifen
oder in einen Total War Thread zu posten. Ich verliere nichts dadurch.

Ich bin für Vielfalt in jeder Art und Weise. Nur so ist gewahrleistet, das jeder was zu spielen hat. Und wir leben in einer Zeit, in der wir mehr Spielevielfalt den je haben. Wenn auch nicht von den großen Publishern.

Fori hat kein Recht, mir mein Lieblingsgenre abzusprechen, nur weil es nicht zu seinen Vorlieben gehört. Er ist ein intoleranter Sack.
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Nuracus
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von Nuracus »

crewmate hat geschrieben: Fori hat kein Recht, mir mein Lieblingsgenre abzusprechen, nur weil es nicht zu seinen Vorlieben gehört. Er ist ein intoleranter Sack.
Hooooooooo .......... haaaaaalt Stopp!
Das hat er doch überhaupt nicht gemacht :D
seine Aussage war eine ironische Antwort auf genau DAS, was du bemängelst!

"Ich verstehe nicht, wie man Dear Ester NICHT total emotional finden kann!" Foris Antwort: "Und ich versteh nicht, wie man Adventures mögen kann! Und jetzt?"



Meine Güte :D
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Worrelix
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Re: Dear Esther: Die Viertelmillion ist geschafft

Beitrag von Worrelix »

Kajetan hat geschrieben:
Pioneer82 hat geschrieben:Müsste man nen neuen Namen für sone Nische erfinden.
Warum? Es ist ein Spiel. Ein Spiel, das mal neue Wege beschreitet und neue Sachen ausprobiert. Nur, weil man es nicht in die traditionellen Schubladen packen kann, ist es nicht automatisch kein Spiel.
Ein Spiel hat immer irgendwelche Interaktionen/Regeln.

In Dear Esther kannst du aber eben keinen Stein übers Wasser titschen lassen, irgendwelche Sachen stapeln und noch nicht mal eine Kante hinaufhüpfen.

Jemand brachte ja das Beispiel mit diesen "Wenn ... dann lies auf Seite X weiter" Büchern: Ein normales Buch ist kein Spiel - diese Bücher aber schon, denn sie haben ja diese Interaktionsmöglichkeiten und Regeln.