mr archer hat geschrieben:Also ich muss sagen, dass ich selten Probleme damit habe, mich in einen First-Person-Charakter einzufühlen, von dem ich nur die Hände sehe. Der Duke in Duke Nukem 3D, Kaleb in Blood, Garret - hat immer prima geklappt. Die kurzen, zynischen Onliner der Drei haben mir stets genügt. Oder der Hacker in System Shock.
Der einzige Ego-"Held" der mir spontan einfällt ist der Typ aus Bioshock. "Wärst du so Freundlich", da hab ich mich ertappt gefühlt, obwohl ich selbst bei diesem [insert generic guy] mir nicht den Namen merken konnte.
mr archer hat geschrieben:Wenn ich hingegen Screens von Dead Space sehe, ruft immer etwas in mir: "He, kann mal bitte jemand dem Typen da sagen, dass er im Weg ist und mir sein Rücken die ganze Zeit die Sicht versperrt?"
Jo ich weiß was du meinst.(Du ließt nicht zufällig den Senior Gamer?)
Aber Isaac (hey ich konnte mir den Namen merken

) ist halt, auch wenn als Ingenieur eingeführt, nur ein Space Marine ohne eine Spur Anteilnahme am Geschehen, bedenkt man die bedrohliche Situation in der er sich befindet.
Positiv Beispiele wie Jade aus Beyond Good&Evil oder Geralt von Riva wären aus Ego Perpektive niemals so carismatisch und werden erst durch ihre sichtbaren Reaktionen auf ihr Umfeld greifbar.