Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

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superboss
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von superboss »

mal abwarten , wie sich das Spiel im Ganzen (Action, RPG , Welt design, Planeten "erkunden", Readiness Rating ) anfühlen wird , und ob ich irgendeinen Sinn im Schwierigkeitsgrad sehen werd.
Wenn nicht, wirds halt auf dem Niedrigsten gezockt, denn irgendwelchen Shooter Spielen erlaube ich nicht, mich großartig zu stressen......

Also wenn sie richtig konsequent sei wollen, müssten sie Friss oder Stirb schreien, auf verschiedene Schwierigkeitsgrade verzichten, und beten, dass ihr Spiel in der Form richtig genial ist. Wobei ich sicherlich auch dann nicht irgendwelche primitiven online modi zocken werde....

und zum Thema demons/dark souls: Bioware versteht doch gar nicht , was an den Spielen so genial ist, und wird in 100 Jahren kein ähnliches Gefühl erzeugen können.
Abgesehen davon dass sich Me als Ballerspiel eh ganz anders spielt und solche schönen Kämpfe und Situationen wie bei ds von vorne herein gar nicht möglich sind.
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3nfant 7errible
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von 3nfant 7errible »

einen höheren Schwierigkeitsgrad ist eigentlich das letzte was ich mir für ME wünschen würde. Der war doch im Vorgänger schon stellenweise frustrierend wegen den bekloppten Mitstreitern -.-

Ich glaube die Entwickler haben hier wohl das Feedback der Spieler falsch verstanden. Nur weil sich viele wieder ein komplexeres Rollenspielsystem wünschen, heisst das noch lange nicht, dass es gleich künstlich schwieriger gemacht werden soll. Auch das simpelste Spielprinzip kann man theoretisch superschwer machen, das ist doch keine Kunst und das will auch keiner haben. Und Coop-Modus mag ich in storylastigen SP-Spielen auch nicht wirklich, weil ich die lieber in meinem ganz eigenen Tempo geniessen möchte.
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Xris
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von Xris »

wenn es so wird, wie die ersten beiden teile, na dann gute nacht. :roll: bevor man am schwierigkeitsgrad schraubt, hat man wohl noch andere sachen zu erledigen.
1. endlich mal eine team ki, die auch funktioniert. da hilft auch kein überarbeiten. wegschmeissen und neu (und richtig) machen. auf das repertoir an fehlern will ich hier gar nicht eingehen, jeder der me gespielt hat weiss, was ich meine.
2. eine besseres balancing zwischen waffen und skills. in beiden spielen waren die soldaten klar überlegen. die klassen MÜSSEN imo so gebalanced sein, dass jede klasse auf der gleichen stufe gleich gefordert wird.
3. skills müssen sich komplett hinter der deckung nutzen lassen. es kann nicht sein, dass ich tot bin, nur weil ich einen skill einsetze. was soll ich sonst tun? hinter der deckung warten, bis die geth wegrosten?


Alles so Sache wegen denen ich nichtmal Teil 1 durchspielen konnte. Ich habe mich da schon gefragt wie man ein Spiel mit so unterdurchschnittlichem Gameplay nur so hoch bewerten kann. Mindestens aber hätte es massive Kritik für die miese KI (Gegne und erst recht die Party) und das ungenaue, nervende Befehlsmenü geben müssen. Sry aber das macht einfach keinen Spaß wenn man sich alle paar Meter darüber aufregen muß das die eigene Party zu blöd zum gradeauslaufen ist.

Sehe das auch so. Anstatt das nu schwerer zu machen sollte man besser wieder bei null anfangen. Der Ansatz von ME - Mischung aus RTS, RPG und Shooter - war ja nichtmal schlecht. Aber mangelhaft umgesetzt. Und bis dahin dachte ich das KOTOR diesbezgl. schon hart an der Grenze war.
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DextersKomplize
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von DextersKomplize »

Mass Effect 1 spielt man auch nicht wg der tollen KI, sondern wg der klasse inszenierten Story, der relativ großen Freiheit und den interessanten Charakteren. Dadurch entstehen bspw. Storywendungen die einem mal nicht am Arsch vorbeigehen.
ME 1 hat Stellen, die machen es einfach zu einem Top Titel, weil es einen berührt, einen einfängt. Nicht weil es so ein toller Shooter ist oder das RPG dasein so unglaublich gut ist.
Aber der Mix war okay, das Universum und die Charaktere großartig. Und guter Soundtrack.
Allein die Szene mit dem Kroganer und die Entscheidung die man da treffen muss am Strand ... das war für mich bis heute eine der besten Szenen in einem Videospiel bzw. eine der schwierigsten Entscheidungen.

Alles Dinge, die Teil 2 schon nicht mehr auf die Reihe bekommen hat ... und Teil 3 sowieso nicht. Die haben ihren Fokus ja völlig verloren.

Naja, für lau wirds trotzdem mal durchgezockt ... allein schon aus Prinzip.
KOK
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Beitrag von KOK »

Armoran hat geschrieben:
DonDonat hat geschrieben:Na hoffentlich nehmen sich die Etwickler an Dark Souls ein Beispiel xD
Mieses Balancing was an NES Zeiten erinnert wo man Spiele künstlich "misbalanced" hat damit die Spieler das Spiel nicht zu schnell durchspielen ? Bloß nicht, das Spiel ist das perfekte Beispiel dafür das die wenigsten Entwickler heute verstehen was überhaupt "Balancing" bedeutet. :?

Schwierigkeit sollte entstehen weil das Spiel schwer zu meistern ist, nicht weil man den Spieler dafür bestraft wenn er unweigerlich das zetliche segnen wird...
Lol. In Dark Souls ist das Können der Spieler gefragt und nicht ein "mieses Balancing". Spiele von heute sind Spiele wie CoD, die erst gar kein Balancing haben, sondern das Spiel künstlich schwerer machen, in dem man den Spieler sprichwörtlich hundert Gegner vor die Latz wirft und die einen mit nur einem Schuss töten und für den Fall, daß man vorsichtig spielt, mit Granaten eindecken. Dark Souls zeigt ganz genau, was heute falsch läuft, in dem es das belohnt, was in den letzten Jahren verloren gegangen ist: spielerisches Engagement. Schwer ist es nur für Leute, die einfach nicht zocken können.

@Topic:
Super. Hoher Schwierigkeitsgrad bedeutet also, daß ich nach jeder Schusssalve länger in Deckung verbleiben muss, bis die Schilde wieder regeneriert werden. ME hat, wenn es um Shooter geht, eine genau so repetive Spielmechanik wie CoD, wenn nicht sogar noch schlimmer. Ein Grund, warum ich ME2 so mies und einrfach nur langweilig fand. Das Schießen hat einfach keinen Spaß gemacht. Und ich bin ein CSler, der gerne Ballerspiele zockt. Aber will dementsprechend auch taktisch gefordert werden und nicht, daß ich hinter einer Deckung verbleibe und dann immer nur für kurze Schussalven auf den Gegner schieße und dann wieder warten muss, bis meine Schilde regeneriert werden. Auf Veteran und höher war ME2 einfach nur mies und nicht "anspruchsvoller".

Und wenn ich schon lese, daß gewissen Enden nur durch den Kooperativen Modus erreicht werden kann, weil sonst das "Readiness Rating" fehlt, ahnt mir schon übles. Die haben also ein Spielmodus implementiert, der einfach nur scheiße ist und die wissen es, wollen aber, daß der gespielt wird, also wird er zur Voraussetzung gestellt. Ich sehe jetzt schon, wie alle Reviews wieder von einer fantastischen und innovativen Spielmechanik reden, über die man ein Jahr später, wenn der Hype sich gelegt hat, jeder Ernstzunehmende nur ablästert.
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PanzerGrenadiere
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Re: Kommentar

Beitrag von PanzerGrenadiere »

KOK hat geschrieben:
Armoran hat geschrieben:
DonDonat hat geschrieben:Na hoffentlich nehmen sich die Etwickler an Dark Souls ein Beispiel xD
Mieses Balancing was an NES Zeiten erinnert wo man Spiele künstlich "misbalanced" hat damit die Spieler das Spiel nicht zu schnell durchspielen ? Bloß nicht, das Spiel ist das perfekte Beispiel dafür das die wenigsten Entwickler heute verstehen was überhaupt "Balancing" bedeutet. :?

Schwierigkeit sollte entstehen weil das Spiel schwer zu meistern ist, nicht weil man den Spieler dafür bestraft wenn er unweigerlich das zetliche segnen wird...
Lol. In Dark Souls ist das Können der Spieler gefragt und nicht ein "mieses Balancing". Spiele von heute sind Spiele wie CoD, die erst gar kein Balancing haben, sondern das Spiel künstlich schwerer machen, in dem man den Spieler sprichwörtlich hundert Gegner vor die Latz wirft und die einen mit nur einem Schuss töten und für den Fall, daß man vorsichtig spielt, mit Granaten eindecken. Dark Souls zeigt ganz genau, was heute falsch läuft, in dem es das belohnt, was in den letzten Jahren verloren gegangen ist: spielerisches Engagement. Schwer ist es nur für Leute, die einfach nicht zocken können.
und ds macht genau was anders? würden die gegner in ds nur halb soviel schaden machen, dann wäre auch jeder im halbschlaf durch.
KOK
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Beitrag von KOK »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Lol. In Dark Souls ist das Können der Spieler gefragt und nicht ein "mieses Balancing". Spiele von heute sind Spiele wie CoD, die erst gar kein Balancing haben, sondern das Spiel künstlich schwerer machen, in dem man den Spieler sprichwörtlich hundert Gegner vor die Latz wirft und die einen mit nur einem Schuss töten und für den Fall, daß man vorsichtig spielt, mit Granaten eindecken. Dark Souls zeigt ganz genau, was heute falsch läuft, in dem es das belohnt, was in den letzten Jahren verloren gegangen ist: spielerisches Engagement. Schwer ist es nur für Leute, die einfach nicht zocken können.
und ds macht genau was anders? würden die gegner in ds nur halb soviel schaden machen, dann wäre auch jeder im halbschlaf durch.
Die Gegner machen soviel Schaden, wie man selber auch macht. Ich finde das also gut ausbalanciert. Man muss halt drauf achten nicht getroffen zu werden -> anspruchsvoller. Der Unterschied liegt, daß in Dark Souls die Spielmechanik das eben erlaubt. Wenn man getroffen wird, ist man selbst schuld.
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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

KOK hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Lol. In Dark Souls ist das Können der Spieler gefragt und nicht ein "mieses Balancing". Spiele von heute sind Spiele wie CoD, die erst gar kein Balancing haben, sondern das Spiel künstlich schwerer machen, in dem man den Spieler sprichwörtlich hundert Gegner vor die Latz wirft und die einen mit nur einem Schuss töten und für den Fall, daß man vorsichtig spielt, mit Granaten eindecken. Dark Souls zeigt ganz genau, was heute falsch läuft, in dem es das belohnt, was in den letzten Jahren verloren gegangen ist: spielerisches Engagement. Schwer ist es nur für Leute, die einfach nicht zocken können.
und ds macht genau was anders? würden die gegner in ds nur halb soviel schaden machen, dann wäre auch jeder im halbschlaf durch.
Die Gegner machen soviel Schaden, wie man selber auch macht. Ich finde das also gut ausbalanciert. Man muss halt drauf achten nicht getroffen zu werden -> anspruchsvoller. Der Unterschied liegt, daß in Dark Souls die Spielmechanik das eben erlaubt. Wenn man getroffen wird, ist man selbst schuld.
:lach: ich mache mit einem treffer bestimmt nicht über 800 schaden und was die sache mit dem treffen angeht: ich erinnere mich da nur an die untoten lanzenkämpfer. in dem moment, in dem der seine lanze schon nach vorne stösst und ich ich nach rechts wegrolle, dreht der sich im stoss auf der stelle um 90° nach links und trifft mich. das zeig mir mal in echt, ich besorg' auch die lanze.
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Beitrag von KOK »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Die Gegner machen soviel Schaden, wie man selber auch macht. Ich finde das also gut ausbalanciert. Man muss halt drauf achten nicht getroffen zu werden -> anspruchsvoller. Der Unterschied liegt, daß in Dark Souls die Spielmechanik das eben erlaubt. Wenn man getroffen wird, ist man selbst schuld.
:lach: ich mache mit einem treffer bestimmt nicht über 800 schaden und was die sache mit dem treffen angeht: ich erinnere mich da nur an die untoten lanzenkämpfer. in dem moment, in dem der seine lanze schon nach vorne stösst und ich ich nach rechts wegrolle, dreht der sich im stoss auf der stelle um 90° nach links und trifft mich. das zeig mir mal in echt, ich besorg' auch die lanze.
Naja, ich könnte jetzt ein paar Kung Fu Videos verlinken, aber darum geht es jetzt nicht. Mir ist der Realitäts-Gehalt egal. Ich persönlich werde von den Lanzer nicht getroffen. Sie schon? Tja...
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PanzerGrenadiere
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Beitrag von PanzerGrenadiere »

KOK hat geschrieben:
PanzerGrenadiere hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Die Gegner machen soviel Schaden, wie man selber auch macht. Ich finde das also gut ausbalanciert. Man muss halt drauf achten nicht getroffen zu werden -> anspruchsvoller. Der Unterschied liegt, daß in Dark Souls die Spielmechanik das eben erlaubt. Wenn man getroffen wird, ist man selbst schuld.
:lach: ich mache mit einem treffer bestimmt nicht über 800 schaden und was die sache mit dem treffen angeht: ich erinnere mich da nur an die untoten lanzenkämpfer. in dem moment, in dem der seine lanze schon nach vorne stösst und ich ich nach rechts wegrolle, dreht der sich im stoss auf der stelle um 90° nach links und trifft mich. das zeig mir mal in echt, ich besorg' auch die lanze.
Naja, ich könnte jetzt ein paar Kung Fu Videos verlinken, aber darum geht es jetzt nicht. Mir ist der Realitäts-Gehalt egal. Ich persönlich werde von den Lanzer nicht getroffen. Sie schon? Tja...
sie schon? hohoho. :D bleibt immernoch die frage, warum ds jetzt so anders als cod ist. bei ds nennst du es balancing, bei cod ist es doof, dass gegner, die man mit einem schuss töten kann, einen dann auch so töten können. bei ds muss man aufpassen und ist selber schuld wenn man getroffen wird und die gegner in cod sind alle cheater mir wh und aimbot? ich kapiers nicht. die atmo selber hat ja nun keinen direkten einfluss auf die kämpfe.
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FuerstderSchatten
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Beitrag von FuerstderSchatten »

KOK hat geschrieben: Dark Souls zeigt ganz genau, was heute falsch läuft, in dem es das belohnt, was in den letzten Jahren verloren gegangen ist: spielerisches Engagement. Schwer ist es nur für Leute, die einfach nicht zocken können.
Hier steht also schon wieder: Leute die sich wie Helden fühlen wollen, und nit vor jedem Mook zusammenzucken möchten, können also nit zocken. Sind wohl zu dumm dafür?

Ich möchte mich nicht anstrengen, um ein Spiel durchzuspielen, sondern einfach nur meinen Spass an Kämpfen und an der Handlung, etwas was Freizeitleistungssportler, die auch noch gerne CSen :lol: wohl nie verstehen werden.

Das heisst noch nit mal dass man nicht auch mal gefordert werden sollte, aber doch bitte nicht meine Geschicklichkeit bei nem Rollenspiel.

Echt beschränkte Aussage. Lass die Leute einfach spielen, was und wie sie möchten.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 01.01.2012 18:35, insgesamt 3-mal geändert.
KOK
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Beitrag von KOK »

PanzerGrenadiere hat geschrieben:sie schon? hohoho. :D bleibt immernoch die frage, warum ds jetzt so anders als cod ist. bei ds nennst du es balancing, bei cod ist es doof, dass gegner, die man mit einem schuss töten kann, einen dann auch so töten können. bei ds muss man aufpassen und ist selber schuld wenn man getroffen wird und die gegner in cod sind alle cheater mir wh und aimbot? ich kapiers nicht. die atmo selber hat ja nun keinen direkten einfluss auf die kämpfe.
Die Verhältnismäßigkeit ist in CoD einfach nicht gegeben. Sobald ich in CoD den Kopf nur einen milimeter aus der Deckung stecke, wird schon auf mich geballert, auch wenn die Gegner noch gar nicht wissen dürften, wo ich eigentlich bin. Nehmen wir mal einen anderen Shooter: Crysis. Wenn man dort durch den Wald gewattet ist und die Meldung kam, daß sich NKV-Truppen vor mir befinden, dann mussten die mich erstmal finden und dazu eben auch selbst suchen. In CoD wussten die Gegner das automatisch und haben auch immer getroffen aus den unmöglichsten Stellungen. Zumindest auf Veteran, dem höchsten Schwierigkeitsgrad. Wenn es nur zwei bis drei Gegner sind, dann wäre das ja kein Problem. Aber das ist ja nicht der Fall. Man wird ja immer gleich von zehn und mehr Gegner beballert, während man quasi alleine ist, weil die Team-KI genau so schrottig ist wie die der Gegner. Mit dem Unterschied, der Gegner scheint zu treffen. Dazu kommt noch das Problem des unendlichen Respawns. Wenn ich mal CoD zocke, dann sprinte ich immer auf Teufel komm raus von Deckung zu Deckung, nehm den einen oder anderen dabei mit. Wichtig ist mir dabei aber immer nur, das nächste Script zu triggern und meine Team-KI dazu zum Vorankommen aufzufordern.

Das Wichtigste aber: spiele ich CoD auf Veteran, ist es einfach nur frustierend, an der selben Stelle 10x zu sterben. In DS aber nicht. Wenn ich in CoD dann diese Stelle geschafft habe, dann nur mit Glück. In DS liegt es an meinem Geschick aber. Zu oft habe ich mich in DS dabei selbst ertappt, wie ich an eigentlich zu starken Gegner immer völlig umsonst gewipet bin, einfach nur, weil ich den besiegen wollte und das Gefühl hatte, es auch schaffen zu können. Nach dem zehnten Versuch oder so klappt das dann auch, auch wenn ich dann einen anderen Weg gehe, weil ich weiß, das ich für den bestimmten Weg einfach noch zu low bin. Die Spielmechanik in DS belohnt aber mein spielerisches Können. In CoD ist Können völlig egal. Und ich bin in Shooter relativ gut. Also Headshots am laufenden Band zu verteilen ist für mich kein Problem.
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Re: Mass Effect 3: Soll schwerer als die Vorgänger werden

Beitrag von f1f2f3 »

Recht schwer war ja ME 2 schon an einigen Stellen, vor allem aufgrund der der wenig hilfreichen KI der Gefährten sowie des teils unfairen Missionsdesigns.

Aber was soll uns diese Meldung nun sagen? Dass ME 3 noch stärker auf die Shooter-Fans ausgelegt sein wird? Ich habe jedenfalls noch nichts konkretes darüber gelesen, dass sie den Rollenspielanteil erhöhen wollen, oder dass sie die Geschichte und die Dialoge verbessern wollen. ME 1 war ein fantastisches Spiel, ME 2 hingegen ein auf Konsolen-Shooter-Niveau reduziertes Ballerspiel mit schablonenhaften, unzureichend ausgearbeiteten NPCs sowie einer mittelmäßigen Geschichte samt lachhaftem Finale. Mit dem LotSB-DLC hat BioWare immerhin bewiesen, dass sie es immer noch viel besser können. Allerdings deuten Ankündigungen wie der völlig unnötige Online-Modus leider nicht unbedingt darauf hin, dass sie sich daran für ME 3 ein Beispiel nehmen.
Zuletzt geändert von f1f2f3 am 01.01.2012 18:52, insgesamt 8-mal geändert.
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FuerstderSchatten
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Re: Kommentar

Beitrag von FuerstderSchatten »

KOK hat geschrieben:Die Spielmechanik in DS belohnt aber mein spielerisches Können. In CoD ist Können völlig egal. Und ich bin in Shooter relativ gut. Also Headshots am laufenden Band zu verteilen ist für mich kein Problem.
Ja du bist ja so ein toller Hecht wir wissen es.

Manche Leute wollen einfach nur ein Spiel spielen und nicht besonderes "spielerisches" Können aufweisen dabei.
KOK
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Re: Kommentar

Beitrag von KOK »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
KOK hat geschrieben:Die Spielmechanik in DS belohnt aber mein spielerisches Können. In CoD ist Können völlig egal. Und ich bin in Shooter relativ gut. Also Headshots am laufenden Band zu verteilen ist für mich kein Problem.
Ja du bist ja so ein toller Hecht wir wissen es.

Manche Leute wollen einfach nur ein Spiel spielen und nicht besonderes "spielerisches" Können aufweisen dabei.
Dürfen die doch. Wo ist denn das verboten und wer behauptet das? Weil es auch Spiele gibt, die sich eher an die Leute orientieren, die etwas mehr Geschick und bessere Koordination haben?