GoG-Chef über DRM-Freiheit
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Crysiscore
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Das zeigt doch einfach nur das qualität sich durchsetzt und wen die entwickler sich rein hängen und ein gutes spiel produzieren das es auch gekauft wird!!! Klar hat bestimmt nich jeder orginal aufen rechner aber wen man kein schrott produziert sieht man ja das man die leute auch dazu bringen kann es zukaufen.
- crewmate
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Und Aktionäre ruhig zu stellen. Ich glaube, das die Bosse in ihren Chefetagen wissen, das es nichts bringt, aber von den branchenfremden Investporen dazu gezwungen werden, die selbst von Kopierschutzfirmen kaputtgequatscht wurden. Was keine Entschuldigung ist. So stelle ich mir das nur vor.Wigggenz hat geschrieben:Wer heute ein Spiel gratis will kriegt es gratis. Das einzige, was die Leute vom "raubkopieren" abhält ist ihre Sympathie für das Produkt, den Entwickler, ihr Gewissen oder in seltenen Fällen der MP.
Aber meistens kriegt auch die warez-Szene einen inoffiziellen MP aufgesetzt, siehe z.B. AlterIWnet (was im übrigen mehr Features bietet als der originale MP).
DRM ist völlig überflüssig und primär dazu da, Gebrauchtverkäufe von PC-Spielen zu unterbinden.
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benkei
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Ich denke, dass Witcher 2 nicht einmal Fakten geschaffen hat, denn Witcher 2 war ein ungewöhnliches Spiel.
Betrachtet man die ganzen - angeblichen - AAA-Spiele der anderen Publisher muss man doch zu dem Schluß kommen, dass CD Projekt ungewöhnlich hohe Qualität abgeliefert hat. Deswegen hat es sich auch sehr gut verkauft.
Nimmt man jetzt ein eher durchwachsenes Homefront - ist das einzige spontane Beispiel, das mir in den Sinn kommt - kann man davon ausgehen, dass der Raubkopier-Anteil wesentlich höher sein dürfte, wenn man den gleichen Ansatz, wie bei Witcher 2, verfolgt hätte. Einfach weil Spieler sich ja auch nach Qualität, Reviews und Bewertungen orientieren.
Ich glaube jedenfalls, dass Qualität und illegale Kopien direkt miteinander verbunden sind - je "schlechter" das Spiel und seine Reviews, desto höher der Anteil an Raubkopien.
Betrachtet man die ganzen - angeblichen - AAA-Spiele der anderen Publisher muss man doch zu dem Schluß kommen, dass CD Projekt ungewöhnlich hohe Qualität abgeliefert hat. Deswegen hat es sich auch sehr gut verkauft.
Nimmt man jetzt ein eher durchwachsenes Homefront - ist das einzige spontane Beispiel, das mir in den Sinn kommt - kann man davon ausgehen, dass der Raubkopier-Anteil wesentlich höher sein dürfte, wenn man den gleichen Ansatz, wie bei Witcher 2, verfolgt hätte. Einfach weil Spieler sich ja auch nach Qualität, Reviews und Bewertungen orientieren.
Ich glaube jedenfalls, dass Qualität und illegale Kopien direkt miteinander verbunden sind - je "schlechter" das Spiel und seine Reviews, desto höher der Anteil an Raubkopien.
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johndoe981765
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Der beste Kopierschutz ist immer noch ein qualitativ hochwertiges, vollständiges und bugfreies Spiel, bei dem ich mir nicht abgezockt vorkomme.
Was ist der heutige Stand? Fortsetzung über Fortsetzung, Portalknäste, DRM-Gängelung, DLC-Abzocke, Bugdesaster...etc...
Also schön weiter Unsummen für Marketing und DRM-Maßnahmen raushauen und über Raubkopien wundern.
Was ist der heutige Stand? Fortsetzung über Fortsetzung, Portalknäste, DRM-Gängelung, DLC-Abzocke, Bugdesaster...etc...
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- Chibiterasu
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- Registriert: 20.08.2009 20:37
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Der prozentuale ja, glaub ich auch.benkei hat geschrieben:Ich glaube jedenfalls, dass Qualität und illegale Kopien direkt miteinander verbunden sind - je "schlechter" das Spiel und seine Reviews, desto höher der Anteil an Raubkopien.
Der absolute aber nicht - je populärer ein Spiel (und das wird es durch gute Reviews) umso mehr Leute werden es auch gratis testen wollen.
Und das wird den Publishern wieder nicht gefallen - ich glaube so schnell nicht daran, dass man einen gewissen Anteil an Schwarzkopien in Kauf nimmt ohne etwas (zumindest symbolisch) dagegen zu tun.
Derzeit hat das alles noch etwas Underdog-Charakter. Ein saugutes Spiel kommt mit vielen Extras ohne DRM als Download heraus = kauf ich, weil ich es unterstützen möchte.
Wenn jedes Spiel und sein Nachbar ab Release ohne DRM im Netz herumschwirren, werden die Leute wieder in ihre Gemütlichkeit beim Datentausch zurückfallen wie es zu Amiga-Zeiten war. Man verteilt einfach die Exe im Freundeskreis und schon kann jeder loszocken – ohne Key, ohne auch nur irgendein Hindernis. Das ist schon noch ne Stufe einladender.
Ich weiß, dass man jetzt auch schon jedes Spiel leicht bekommt – aber die Publisher können wenigstens sagen, sie versuchen etwas dagegen zu tun. Denn der absolute Anteil an Schwarzkopien sinkt durch so Unarten wie Origin sicher – jedoch wohl auch der absolute Anteil an Käufern…
Ob sie das aber so bald kapieren (wollen)?
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Blue_Ace
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Der beste Kopierschutz ist wohl eher wenn das Game nicht in öffentlicher Munde ist. CoD würde sich keine 25 Millionen mal verkaufen wenn es ohne Kopierschutz auf den Markt käme, gibt schon feste Gründe warum sich Publisher an DRM festbeißen.BattleIsle hat geschrieben:Der beste Kopierschutz ist immer noch ein qualitativ hochwertiges, vollständiges und bugfreies Spiel, bei dem ich mir nicht abgezockt vorkomme.
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benkei
- Beiträge: 95
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Ich frage mich oft, ob nicht ein Kopierschutz ausreichen würde, wie damals bei Monkey Island... ich glaube es war Monkey Island... mit dieser Drehscheibe? Man musste dann das Bild auf dem Monitor mit dieser 3-teiligen Drehscheibe "nachbauen" und anschließend die Kombination eingeben.
Das war mal ein richig cooler "Kopierschutz". Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass so etwas heute wieder funktionieren würde... ^^
Das war mal ein richig cooler "Kopierschutz". Ich könnte mir tatsächlich vorstellen, dass so etwas heute wieder funktionieren würde... ^^
- Chibiterasu
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- Geordy
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@Chibi: Ich sehe es genau von der anderen Seite. Die schöne Scheibe von Monkey Island 2 ist in heutigen Zeiten einfach verschwunden, da der Produktionsaufwand für den Hersteller "zu groß" ist. Kosten sparen. Das ist doch die Devise unserer Zeit. Vor kurzem hatte ich mal wieder das ausführliche Handbuch der Jungs von Firaxis über ihr Spiel Sid Meiers Alpha Centauri in der Hand. Heutzutage undenkbar sowas. *schnüff* Ja, damals...

Wenn du ein Buch schreibst, wird deine Geschichte besser dadurch, dass dein Verleger entweder dein Buch oder das eines anderen Autors verlegen wird?
Solch Gedankengut im kleinen führt zu großem Ungemach im großen. "Ich fühl mich nur gut, wenn ich wem in den Arsch trete." Wenn Ottonormalo so denkt, dann hat der Anzugträger leichtes Spiel.
Was für ein großer Haufen Unfug!Wigggenz hat geschrieben:Marktwirtschaft soll es schon noch geben, (denn gerade aus einem Wettbewerb entspringen die besten Ideen)...
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Palace-of-Wisdom
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Schöner intelligenter Post! Ich hatte gerade letztens auf dem Speicher, viele uralte PC Spiele gesehen. Wing Commander, Grand Prix usw. Ich glaube einer dieser Anleitungen, hat genau so viele Seiten wie meine komplette PS3 Sammlung (skaliert zwischen 25-50 Spielen) zusammen. Natürlich übertreibe ich jetzt ein wenig, aber die Kernaussage trifft... Es wird halt optimiert und gedrückt wo es nur geht.Geordy hat geschrieben:@Chibi: Ich sehe es genau von der anderen Seite. Die schöne Scheibe von Monkey Island 2 ist in heutigen Zeiten einfach verschwunden, da der Produktionsaufwand für den Hersteller "zu groß" ist. Kosten sparen. Das ist doch die Devise unserer Zeit. Vor kurzem hatte ich mal wieder das ausführliche Handbuch der Jungs von Firaxis über ihr Spiel Sid Meiers Alpha Centauri in der Hand. Heutzutage undenkbar sowas. *schnüff* Ja, damals...
Was für ein großer Haufen Unfug!Wigggenz hat geschrieben:Marktwirtschaft soll es schon noch geben, (denn gerade aus einem Wettbewerb entspringen die besten Ideen)...
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Das gleiche ist ja auch der Grund für DRM. Kenner wissen, der Schutz bringt eh nichts (ausser Imageschaden). Aber ich denke irgendwelche Investoren konnten damit beruhigt werden. GoG hat doch mit The Witcher 2 nur wieder das bewiesen, was ich in jeder DRM diskussion predige. Die Firmen unterschätzen einfach "die Macht" einens kundenfreundlichen Images.
Wenn ich mir die Abmahnindustrie anschaue, frage ich mich wirklich ob Kopierschutz wirklich den Gewinn maximiert oder eher...
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Palace-of-Wisdom
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Schöner intelligenter Post! Ich hatte gerade letztens auf dem Speicher, viele uralte PC Spiele gesehen. Wing Commander, Grand Prix usw. Ich glaube einer dieser Anleitungen, hat genau so viele Seiten wie meine komplette PS3 Sammlung (skaliert zwischen 25-50 Spielen) zusammen. Natürlich übertreibe ich jetzt ein wenig, aber die Kernaussage trifft... Es wird halt optimiert und gedrückt wo es nur geht.Geordy hat geschrieben:@Chibi: Ich sehe es genau von der anderen Seite. Die schöne Scheibe von Monkey Island 2 ist in heutigen Zeiten einfach verschwunden, da der Produktionsaufwand für den Hersteller "zu groß" ist. Kosten sparen. Das ist doch die Devise unserer Zeit. Vor kurzem hatte ich mal wieder das ausführliche Handbuch der Jungs von Firaxis über ihr Spiel Sid Meiers Alpha Centauri in der Hand. Heutzutage undenkbar sowas. *schnüff* Ja, damals...
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Solch Gedankengut im kleinen führt zu großem Ungemach im großen. "Ich fühl mich nur gut, wenn ich wem in den Arsch trete." Wenn Ottonormalo so denkt, dann hat der Anzugträger leichtes Spiel.
Das gleiche ist ja auch der Grund für DRM. Kenner wissen, der Schutz bringt eh nichts (ausser Imageschaden). Aber ich denke irgendwelche Investoren konnten damit beruhigt werden. GoG hat doch mit The Witcher 2 nur wieder das bewiesen, was ich in jeder DRM diskussion predige. Die Firmen unterschätzen einfach "die Macht" einens kundenfreundlichen Images.
Wenn ich mir die Abmahnindustrie anschaue, frage ich mich wirklich ob Kopierschutz wirklich den Gewinn maximiert oder eher...
- Kajetan
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Die Abmahnindustrie ist ja darauf angewiesen, dass die Leute sich Zeugs "einfach so" aus dem Netz ziehen. Wären alle Bürger total brav und redlich, würdendie Kanzleien nicht mehr im Jahr locker sechsstellige Summen mit Masenabmahnungen verdienen. Und für manche Rechteverwerter (vor allem bei Pornos oder mittelmäßigen Filmen) ist es derzeit lukrativer über diese Kanzleien Downloads abzumahnen als tatsächlich Inhalte zu verkaufen.Palace-of-Wisdom hat geschrieben:Wenn ich mir die Abmahnindustrie anschaue, frage ich mich wirklich ob Kopierschutz wirklich den Gewinn maximiert oder eher...![]()
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Damn good coffee
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Gerne benutztes und dennoch absolutes falsches Vorurteil. Es wird vor allem kopiert, was bekannt und gut ist. Die Leute kopieren die Spiele, die sie spielen wollen und das sind in der Regel eben nicht die Schrotttitel (ich werde mich nie daran gewöhnen, drei ts hintereinander zu schreiben).BattleIsle hat geschrieben:Der beste Kopierschutz ist immer noch ein qualitativ hochwertiges, vollständiges und bugfreies Spiel, bei dem ich mir nicht abgezockt vorkomme.
Was ist der heutige Stand? Fortsetzung über Fortsetzung, Portalknäste, DRM-Gängelung, DLC-Abzocke, Bugdesaster...etc...
Also schön weiter Unsummen für Marketing und DRM-Maßnahmen raushauen und über Raubkopien wundern.
@ Geordy
Falsch. Gerade das Buchbeispiel funktioniert hinten und vorne nicht. Im Internet kann Leute auf zahlreichen Seiten frei ihre Geschichten veröffentlichen, natürlich ohne Qualitätskontrolle, wie sie ein Verleger auch vornimmt. Das Ergebnis: Unzählige Geschichten von denen 90 % totaler Schrott sind, so dass die lesenswerten Sachen darunter vollkommen untergehen.
@ Blue_Ace
Teils, teils. Sicher stimmt es, dass bekannte Marken mehr raubkopiert werden. Allerdings ist der Zusammenhang zwischen DRM und Verkaufszahlen zumindest fragwürdig.
- Kajetan
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Geht man in den Buchladen und schaut sich mal an, was da alles zwischen zwei Buchdeckel gepresst und ins Regal gestellt wird ... Sturgeons Law trifft auch hier voll und ganz zu: 90% von allem ist MistDamn good coffee hat geschrieben:Das Ergebnis: Unzählige Geschichten von denen 90 % totaler Schrott sind, so dass die lesenswerten Sachen darunter vollkommen untergehen.
