L.A. Noire: Ärger um Team Bondi

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johndoe817043
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Beitrag von johndoe817043 »

Wobei Schuhe, Kleidung etc. zweckmäßig sind. Unterhaltung wäre rein optional - wie in diesem Fall hier. Nicht alle was hinkt, ist auch ein Vergleich.
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Satus
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Beitrag von Satus »

Solidus Snake hat geschrieben:Sehr komisch. Anscheinend wusste Sony was sie erwartet und haben es dann doch lieber sein gelassen und sich eher auf Quantic Dream eingelassen. So könnte man es fast rauslesen.
Wenn das nun wirklich so war, zur Abwechslung mal eine gute Entscheidung von Sony.

LA Noire ist meine Entäuschung 2011 und das will, in dem Jahr als dieses unsägliche DNF herausgekommen ist, schon etwas heißen ;)
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TomSupreme
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Beitrag von TomSupreme »

regurge hat geschrieben:als obs die einzigste Branche wäre wo der Chef ungut ist, auf jeden Fall redet man nicht schlecht über den alten Arbeitgeber vor allem nicht öffentlich.
Hat sie ja keiner gezwungen bei der Firma zu arbeiten bzw. zig Überstunden zu machen und wenn man sich nicht zu helfen weis (gibt genug Möglichkeiten das intern zu regeln), nun im Nachhinein rumjammern zeugt nicht gerade von Qualität dieser Mitarbeiter.
Troll?
gh0 hat geschrieben:Ja, 80 Stunden und dann noch Geld bekommen. Frechheit...

Kleidung clever kaufen bei KIK! <- Kinderarbeit. Kindergartenkinder knüpfen Pullis für uns und das für 2 Euro im Monat.

Soviel zu diesem Thema.
Troll!

@Thema: Harter Stoff der einem da von den ehemaligen Mitarbeitern serviert wird. Zu hart finde ich aber das von Chefseite aus das ganze noch verdreht werden sollte....die Aussagen von McNamara zu der ganzen Sache klingen für mich übelstes Call Center-Gewäsch....pfui!
unknown_18
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Beitrag von unknown_18 »

Naja, Sony wird wohl einfach gemerkt haben wie das Management dort tickt und entsprechend noch rechtzeitig abgesprungen sein. Rockstar hat das wohl zu spät erkannt und schon zu viel Geld rein gesteckt um einen Rückzieher machen zu können. Sony hatte da wohl einfach nur Glück, weil sie recht früh in der Entwicklung da rein gerieten und so leichter wieder raus kamen.

Ich mein wenn Sony abspringt und Rockstar übernimmt, ist klar, dass es die ersten Wochen/Monate nicht rund läuft, weil so einen Publisher Umstieg ist nie eingeplant und wirft immer die Entwicklung durcheinander. Würde mich daher nicht wundern, wenn Rockstar das am Anfang darunter verbuchte und so zu spät merkte, dass das allgemein dort so läuft.
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BloodyJoe
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Beitrag von BloodyJoe »

Kann mir schon vorstellen das Steven Spielberg oder Peter Jackson bei ihren großen Filme auch 110 Stunden in der Woche dran sind.

Aber in der Software-/Spielebranche ist das was anderes. Es wird praktisch erwartet das man unzählige unbezahlte Überstunden macht da nicht genügend Geld für ausreichendes Personal im Budget ist. Sauerei.
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TomSupreme
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Beitrag von TomSupreme »

BloodyJoe hat geschrieben:Kann mir schon vorstellen das Steven Spielberg oder Peter Jackson bei ihren großen Filme auch 110 Stunden in der Woche dran sind.

Aber in der Software-/Spielebranche ist das was anderes. Es wird praktisch erwartet das man unzählige unbezahlte Überstunden macht da nicht genügend Geld für ausreichendes Personal im Budget ist. Sauerei.
Wenn du Arbeitsbedingungen/die Bezahlung gut gewesen wären und eine gewisse Freizeit gewährt worden wäre hätte sich sicherlich keiner über die langen Wochenarbeitszeiten beschwert....als Programmierer etc. in dem Gewerbe weiß man sicher was für ein Druck herrscht...
MaxxSchmerz
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Beitrag von MaxxSchmerz »

Das erklärt auch wieso L.A. Noire die Enttäuschung des Jahres ist.
Kaum Film Noir-Atmosphäre, uninteressanter Hauptcharakter und die Story wird erst gegen Ende interessant (und verliert sich dabei in typischen GTA-Ballerein). :roll:
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JunkieXXL
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Beitrag von JunkieXXL »

Ich hatte auch mal einen cholerischen, zynischen und einfach extrem gestressten Chef. Wie der mich und andere Leute manchmal zusammengefaltet hat hab ich bis heute nicht vergessen. Es gibt Leute mit sowenig sozialer Kompetenz, dass sie völlig ungeeignet für Führungspositionen sind. Wenigstens musste man bei dem keine Überstunden machen (sah der Job nicht vor).

Tja, aber es ist leider überhaupt keine Seltenheit, dass Untergebene wie Scheisse behandelt werden und Überstunden ohne Ende gefordert werden. Zeichen einer Zeit in der die Wirtschaftlichkeit über die Menschlichkeit gestellt wird.

Na ja, was auch immer. Rockstar liefert immerhin gute Spiele ab, da kann man nicht meckern. Das Team Blödi Produkt L.A. Noire soll ja so einige Mängel haben.
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EZR
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Re: rt

Beitrag von EZR »

regurge hat geschrieben:als obs die einzigste Branche wäre wo der Chef ungut ist, auf jeden Fall redet man nicht schlecht über den alten Arbeitgeber vor allem nicht öffentlich.
Hat sie ja keiner gezwungen bei der Firma zu arbeiten bzw. zig Überstunden zu machen und wenn man sich nicht zu helfen weis (gibt genug Möglichkeiten das intern zu regeln), nun im Nachhinein rumjammern zeugt nicht gerade von Qualität dieser Mitarbeiter.
Und wer hat dich eingestellt, wenn ich fragen darf? :D
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superboss
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Beitrag von superboss »

1: behandelt man Mitarbeiter oder allgemein Menschen, die einem nichts getan haben, nicht so.
2. Könnte das die Lieblosigkeit sowie Gameplay und Logikschwächen des Spiels erkären
wobei die betonung auf "könnte" liegt, da auch Rockstar Produktionen nicht immer wirklich tiefgehende Spieleerfahrungen beinhalten.
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ruffygx
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Beitrag von ruffygx »

superboss hat geschrieben:1: behandelt man Mitarbeiter oder allgemein Menschen, die einem nichts getan haben, nicht so.
2. Könnte das die Lieblosigkeit sowie Gameplay und Logikschwächen des Spiels erkären
wobei die betonung auf "könnte" liegt, da auch Rockstar Produktionen nicht immer wirklich tiefgehende Spieleerfahrungen beinhalten.
Wobei L.A.-Noire ja nicht von R* ist^^
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superboss
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Beitrag von superboss »

ruffygx hat geschrieben:
superboss hat geschrieben:1: behandelt man Mitarbeiter oder allgemein Menschen, die einem nichts getan haben, nicht so.
2. Könnte das die Lieblosigkeit sowie Gameplay und Logikschwächen des Spiels erkären
wobei die betonung auf "könnte" liegt, da auch Rockstar Produktionen nicht immer wirklich tiefgehende Spieleerfahrungen beinhalten.
Wobei L.A.-Noire ja nicht von R* ist^^

"Rockstar habe sich in den letzten zwei Jahren der Produktion immer stärker in die Produktion eingemischt und seinen Einfluss geltend gemacht, um so viele "wahnwitzige Entscheidungen des Managements von Team Bondi" zu korrigieren. Auch hinsichtlich des Personals und der Qualitätssicherung habe Rockstar die Entwickler unterstützt."

Außerdem wissen wir ja nicht welche Dinge vielleicht sogar von Anfang an komplett von Rockstar abgesegnet wurden...
Klar kann man R zugute halten , dass sie keine Ahnung von Adventures, Dialogen, Konsequenzen in Spielen usw haben und glauben, dass sie vielleicht ein Müllspiel noch grade so zu einem durchschnittlichen gta Klon mit simplen Adventure und unnötigem HR Touch gerettet haben.
Aber wissen tun wir es nicht....
Vielleicht wäre das Spiel ohne rockstar sogar besser und konsequenter geworden......
mlrz
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Beitrag von mlrz »

So ist die Spielebranche. Werde da niemals freiwillig arbeiten. Aber Rockstar war ja schon für RDR bekannt das sie unmenschliche Arbeiten lassen. Die Leute tun mir zwar leid, aber ihr leid haben sie sich selber ausgesucht. Schwer genug in so ein Studio einzusteigen.
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Frontschwein91
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Beitrag von Frontschwein91 »

Team Bondi =/ Rockstar :roll: :roll: :roll:
Cloppy
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Beitrag von Cloppy »

Evil Sk3llor hat geschrieben:80-110 Stunden die Woche auf Arbeit ist schon richtig, richtig übel!
Das ist nicht übel, dass ist Ausbeute.
Hast du das mal ausgerechnet?
Das sind etwa 12h pro Tag (7 Tage die Woche). Da rechneste noch 2h Fahrt, dann haste noch ganze 10h, von denen du mindestens 7h schlafen solltest. Klasse, 3h zum Ausspannen. Das Geld, dass man da verdient kann man gar nicht verwenden, weil man die Zeit nicht hat.

Also wer mittlerweile in die Spielebranche einsteigen will, der muss schon nen starken Hang zum Masochismus haben...