Civilization V - Digitales Handbuch veröffentlicht

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KONNAITN
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Re: Civilization V - Digitales Handbuch veröffentlicht

Beitrag von KONNAITN »

ArthurDentist hat geschrieben:
KONNAITN hat geschrieben:Pah! Handbücher sind was für Anfänger. Lächerlich! ;)
nun ja... bei einem durchschnittlichen XBox360-Spiel reicht auch die Beilage einer Narrenkappe. :Joker:
Bei PC-Spielen stellt sich die Sachlage hin und wieder (noch!) etwas anders da. :wink:
Ach, so eine Narrenkappe als Beilage fände ich auch bei vielen PC Spielen nicht verkehrt. Die könnte man sich dann beim Installieren, Registrieren oder Patchen aufsetzen, oder wenn man mal wieder online geht um ein SP spiel zu zocken. ;)

Aber die Nützlichkeit eines Handbuchs hat wohl einfach nur etwas was mit dem Genre zu tun. Für ein durchschnittliches Action-Spiel am PC braucht man ja genauso wenig ein Handbuch wie für die X-Box.
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Mindflare
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Re: Civilization V - Digitales Handbuch veröffentlicht

Beitrag von Mindflare »

KONNAITN hat geschrieben: Aber die Nützlichkeit eines Handbuchs hat wohl einfach nur etwas was mit dem Genre zu tun. Für ein durchschnittliches Action-Spiel am PC braucht man ja genauso wenig ein Handbuch wie für die X-Box.
Zumindest war das früher so. Heute hängt es hauptsächlich davon ab, was die entwickler noch an Übersichten "freiwillig" in das Spiel implementieren. Womit wir wieder bei der geliebten Civilopedia wären. Die ist einfach so genial aufbereitet, dass ich bei Teil 4 so gut wie garnicht ins Handbuch geschazut habe.

Fehlt soetwas im Game, wird ein Handbuch natürlich ab einem gewissen Komplexitätsgrad zu Pflicht. Und selbst dann kann es noch relativ schlecht werden, wie bei X-3.
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KONNAITN
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Re: Civilization V - Digitales Handbuch veröffentlicht

Beitrag von KONNAITN »

Mindflare hat geschrieben:
KONNAITN hat geschrieben: Aber die Nützlichkeit eines Handbuchs hat wohl einfach nur etwas was mit dem Genre zu tun. Für ein durchschnittliches Action-Spiel am PC braucht man ja genauso wenig ein Handbuch wie für die X-Box.
Zumindest war das früher so. Heute hängt es hauptsächlich davon ab, was die entwickler noch an Übersichten "freiwillig" in das Spiel implementieren. Womit wir wieder bei der geliebten Civilopedia wären. Die ist einfach so genial aufbereitet, dass ich bei Teil 4 so gut wie garnicht ins Handbuch geschazut habe.

Fehlt soetwas im Game, wird ein Handbuch natürlich ab einem gewissen Komplexitätsgrad zu Pflicht.
Stimmt schon, gute Tutorials oder sowas wie die Civilopedia sind natürlich eine wesentliche Erleichterung, aber ich habe trotzdem auch bei Civ 4 immer wieder in's Handbuch gesehen. Nicht immer wegen einer Frage, die sich akut beim Spielen gestellt hat, sondern einfach nur um mir mal einen Überblick über Neuerungen zu verschaffen. Da ist so ein Buch, das man auch der Couch durchblättern kann, schon irgendwie angenehmer als die Civiliopedia.
KnuP
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Beitrag von KnuP »

Ich hab das Civ4 Handbuch nur einmal kurz durchgeblättert,nicht mal richtig gelesen.Das war ja schon nach dem ersten Patch in Teilen veraltet. :Kratz:

Vermissen tue ich es nicht (und nein,auch der Retail Verkaufsversion wird nichts Gedrucktes beiliegen).

Die Civilopedia soll sehr gut sein und das digitale Handbuch ist wohl in das Steamzeux eingebunden (irgendeine Tastenkombi,so muss man nicht minimieren oder beenden um mal kurz zu schmökern).
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KONNAITN
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Beitrag von KONNAITN »

KnuP hat geschrieben: Vermissen tue ich es nicht (und nein,auch der Retail Verkaufsversion wird nichts Gedrucktes beiliegen).
Zumindest ein gedrucktes quick-start manual (aus Umweltschutzpapier) wird dabei sein. Aber gut, als Handbuch kann man das natürlich nicht bezeichnen.

Übrigens habe ich auf civforum.de gerade gelesen, dass 2K Games $250,000 aus dem Werbebudget nimmt um sie vier "education-based charities" zu spenden. Jeder Spieler wird sich bei der Installation für eine dieser 4 Organisationen entscheiden können, und dementsprechend wird das Geld dann aufgeteilt.

Ich muss schon sagen, Spielen wird auch von Jahr zu Jahr komplizierter. Jetzt muss man bevor man die Welt erobern kann auch noch über die Vergabe von Spendengeldern für wohltätige Einrichtungen entscheiden. Da vergeht einem ja gleich jegliche Lust auf einen zünftigen Angriffskrieg. :evil: ;)

Aber ernsthaft, die Idee finde ich nicht schlecht.
Smer-Gol
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Beitrag von Smer-Gol »

Wie jetzt, echt gar kein Handbuch? Das ist heftig.
Ich wollte mir eigentlich die Special Edition holen, aber 73 euro für ein Spiel ohne Handbuch? Was soll das denn?
Da jammern einen die Hersteller immer die Ohren voll von wegen Raupkopierer, und dann tun sie alles um ihr Produkt beliebig zu machen. Finde ich den falschen Weg, und mir als Spielesammler fehlt das Handbuch sehr.

So lobenswert die Spende für gute Zwecke ist, von dem Geld hätten sie lieber mal ein Handbuch drucken können. Wenn TakeTwo/Firaxis spenden will, sollen sie das machen. Aber nicht dafür beim Produkt sparen.
j-xk
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Sauer!

Beitrag von j-xk »

Ich habe gerade meine Vorbestellung gecancelled. War mir der Dimension der Steam-Geschichte bisher nicht so ganz klar... und wenn ich mir das Handbuch (tatsächlich durchgelesen! ;)) angucke, dann ist das, was CIV ausmachte, Stück für Stück auf dem Rückzug. Es wird tatsächlich zur reinen Cashcow und man sieht nicht mehr, wo die sich Mühe geben. Grafisches Klimbim für Neuspieler, aber sonst?

Religionen weg, Staatsformen weg, CIV-Zahl eingeschränkt und teuer erweiterbar ... Unzufriedenheit stark vereinfacht und die Sozialpolitiken sind auch eher ein Witz, angelehnt an MMORPG ...
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=paradoX=
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Beitrag von =paradoX= »

Ich weiß zwar net mehr wieviele Civs es bei Civ 4 Vanilla waren, aber viel mehr dürftens auch nicht gewesen sein. Allerdings erscheinen mir einige Traits viel zu mächtig und ich hätte auch gern mehrere Leader pro Zivi. Die Religionen empfand ich persönlich als nicht so wichtig, das brachte halt nur eine zusätzliche diplomatische Komponente mit ins Spiel, die wird sozusagen durch die Stadtstaaten ersetzt. Staatsformen weg stimmt zwar, allerdings sind die Social Policies denen doch recht ähnlich.
Hexfelder sind auf jeden Fall klasse, aber was ich von der erschwerten Expansion(auch im Lategame wird es viele freie Felder geben) und von dem neuen Kriegssystem halten soll, weiß ich noch nicht, letzteres scheint aber relativ vielversprechend zu sein. Steamzwang ist natürlich bääh, aber nehm ich dann halt in Kauf.

Fazit: Ich freu mich wie ein Schnitzel :lol:
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KONNAITN
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Beitrag von KONNAITN »

BrainStew hat geschrieben: aber was ich von der erschwerten Expansion(auch im Lategame wird es viele freie Felder geben) und von dem neuen Kriegssystem halten soll, weiß ich noch nicht, letzteres scheint aber relativ vielversprechend zu sein.
Inwiefern wird die Expansion erschwert?
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=paradoX=
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Beitrag von =paradoX= »

Vor allem dadurch, das Happyness eine globale Ressource geworden ist und neue Städte diese weit stärker runterdrücken, als wenn eine bereits vorhandene Stadt wächst. Außerdem kostet es sogar noch mehr, eine Stadt komplett zu erobern, es gibt allerdings auch die Funktion "Puppet". Die Stadt wird der eigenen Civ zugefügt und generiert Forschung, Gold und pipapo, aber man hat selbst keinen Einfluss darauf, was die Stadt genau macht. Wie genau sich das auswirkt, kann ich natürlich auch noch nicht sagen, aber von dem was ich so gehör hab, soll es eigentlich selten vorkommen, dass alle Landfelder der Karte unter irgendeinem kulturellen Einfluss stehen.

EDIT: Und wer will schon bei einer Earthmap die Sahara zusiedeln :wink:
Zuletzt geändert von =paradoX= am 19.09.2010 18:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

BrainStew hat geschrieben:Vor allem dadurch, das Happyness eine globale Ressource geworden ist und neue Städte diese weit stärker runterdrücken, als wenn eine bereits vorhandene Stadt wächst.
Och nööö, dachte die hätten das konzept "erobere die Welt mit ein paar Städten aufgegeben." Es ist doch völlig bescheuert ein Weltreich mit nur einer handvoll Städte zu gründen.
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Beitrag von =paradoX= »

Boesor hat geschrieben:
BrainStew hat geschrieben:Vor allem dadurch, das Happyness eine globale Ressource geworden ist und neue Städte diese weit stärker runterdrücken, als wenn eine bereits vorhandene Stadt wächst.
Och nööö, dachte die hätten das konzept "erobere die Welt mit ein paar Städten aufgegeben." Es ist doch völlig bescheuert ein Weltreich mit nur einer handvoll Städte zu gründen.
Nenne mir deutsche Städte, die global von Bedeutung sind. Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und den Ruhrpott. Danach wirds schon eng, also von daher finde ich eine geringere Anzahl durchaus legitim :wink:

Bei cIV war es ja so, dass man auf Standardsize um die 5-8 Städte gegründet hat und dann später durch Eroberungen über 20 hat. Das soll halt verhindert werden :wink:
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Boesor
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Beitrag von Boesor »

BrainStew hat geschrieben:
Boesor hat geschrieben:
BrainStew hat geschrieben:Vor allem dadurch, das Happyness eine globale Ressource geworden ist und neue Städte diese weit stärker runterdrücken, als wenn eine bereits vorhandene Stadt wächst.
Och nööö, dachte die hätten das konzept "erobere die Welt mit ein paar Städten aufgegeben." Es ist doch völlig bescheuert ein Weltreich mit nur einer handvoll Städte zu gründen.
Nenne mir deutsche Städte, die global von Bedeutung sind. Berlin, Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Stuttgart und den Ruhrpott. Danach wirds schon eng, also von daher finde ich eine geringere Anzahl durchaus legitim :wink:
das wäre legitim wenn es (wie in Deutschland) eben noch die zusätzlichen mittelgroßen und kleineren Städte geben würde.
Denn auch die von dir genannten Städte sind ja nicht das herz Deutschlands.
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=paradoX=
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Beitrag von =paradoX= »

Es ging mir jetzt um die Städte, die global von Bedeutung sind, also auch international relevant. Das Deutschland nicht nur aus diesen Städten besteht ist klar. Nur wie willst du das ins Spiel bringen. Einfach die Möglichkeit mehr Städte zu gründen wäre zwar ne Möglichkeit, aber wie soll "entschieden" werden, welche Städte riesig und von großer Bedeutung werden und welche "nur" von geringerer, nationaler Bedeutung sind?

Wie sich eine Stadt entwickelt, hängt ja vor allem davon ab, wo sie steht, also welche Felder sie bearbeiten kann. Es wäre aber nun mal nicht genug Platz auf der Karte, um selbst, überm Daumen gepeilt, 15 Städte(5 "wichtige" und 10 "unwichtige") zu gründen. Also müsste man entweder das jetzige Stadtkonzept und damit wohl DAS Kernkonzept von Civ stark verändern oder die Maps auf eine gewaltige Größe anschwellen lassen. Darf man dann noch unlimitiert Städte erobern, also gliedert man sagen wir mal 2 Civs mit ebenso vielen Städten ein, möchte ich gar nicht wissen, was das für ein abnormales MM das mit sich bringen würde.

Mal ganz abgesehen davon, dass kleinere Städte ja durch Gemeinden repräsentiert werden, wenn man so will.
Zuletzt geändert von =paradoX= am 19.09.2010 18:58, insgesamt 1-mal geändert.
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KONNAITN
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Beitrag von KONNAITN »

BrainStew hat geschrieben: Bei cIV war es ja so, dass man auf Standardsize um die 5-8 Städte gegründet hat und dann später durch Eroberungen über 20 hat. Das soll halt verhindert werden :wink:
Ich fand daran nichts schlechtes. Es ist doch einfach cool wenn einem am Ende fast die ganze Welt gehört. Dass die allgemeine Happyness durch zusätzliche Städte sinkt, finde ich nicht so prickelnd. Diese Deppen von Untertanen sollen sich gefälligst freuen, wenn ihr weiser Herrscher fleißig expandiert!

Ich habe mir inzwischen mal 2 reviews durchgelesen und ich stoße immer wieder auf Dinge, die ich nicht so toll finde, auch wenn sie häufig als positive Änderungen beschrieben werden. Zum Beispiel dass die Einheitenzahlen recht beschränkt sind. Zum einen weil die Bauzeit viel länger ist, und zum anderen weil der Ertrag aus Minen nur noch zum Bau ganz weniger Einheiten (z.B. Eisenmine = 2 Schwertkämpfer) ausreicht. Das ist schon eine recht gravierende Änderung.
Straßen werden auch kaum noch nötig sein und bringen für die Felder auf denen sie gebaut werden sogar Mali ein.

Die Tester sind zwar voll des Lobes für das Spiel, was wohl auch seinen Grund haben wird, aber ein wenig skeptisch bin ich schon...