4P|Zierfish hat geschrieben:man Kajetan das ist schon immer echt anstrengend mit dir zu diskutieren ^^
Ich möchte nur Beweise für die seit Jahren gebetsmühlenartig vorgetragen Behauptungen. Ist das zuviel verlangt?
Warum hat Hollywood letztes Jahr ein neues Rekordergebnis
weil es dank der Inflation gar keinen anderen Weg gibt ^^
Haha

Wenn Du Dich mit den Zahlen genauer beschäftigen würdest, würdest Du auch feststellen, dass hier auch ein RekordGEWINN eingefahren wurde.
btw: Filme und Spiele sind nicht vergleichbar... der Qualitätsunterschied der jeweiligen Kopie ist schlicht HUUUUUUUUUUGE =)
Hast Du Dir mal eine guten DVD-Rip oder aktuelle Kopien von Bluray-Filmen angeschaut? Da sehe ich nur geringe bis keine Qualitätsunterschiede zum Orginal.
Das wird dann wohl mit großer Wahrscheinlichkeit am wachsenden Wohlstand der Welt liegen (China zockt auch ;D), an der Ausdehnung der Zielgruppen (Senioren und Frauen raubkopieren sicher seltener ^^)
und vllt an der Tatsache, dass SPiele heute kulturell quasi "anerkannt" sind. Gibt sicher noch bedeutend mehr Gründe dafür!
Na also! Es wird mehr gekauft, weil mehr Kaufkraft für Spiele ausgegeben wird. Und wieso sollen hier Kopien un schädlich sein? Weil man nach Art Milchmädchenrechung einfach jede Kopie als nicht verkaufte Kopie zählt? Das hat selbst die MI mittlerweile aufgegeben, weil sie nur noch schallendes Gelächter diesbezüglich erhalten hat.
Außerdem geht es nicht darum, ob ein "Umsatzschaden" ins Gewicht fällt oder nicht.
DOCH! Genau darum geht es. Wenn der Umsatzschaden nur im Rahmen statistischer Schwankungen oder weniger Promille ausfällt, warum soll man dann diesbezüglich brutalste Strafmaßnahmen und teure DRM-Systeme einführen? Wozu? Wegen den paar Hanseln, die sowieso kein Geld dafür ausgeben würden? Es geht mir um die Verhältnismäßigkeit des Handelns und die Ursache für Entscheidungen in den Vorstandsetagen der Publisher und Medienindustrie, die nur mit verletzten Gefühlen und Paranoia begründet werden können.
Umsatzschaden ist Umsatzschaden, der ja schon von vornherein in die Kalkulation mit eingeht. Wäre dieser nicht da könnten evlt die Preise sinken oder die Qualität steigen.
Wenn er hoch genug wäre, würde es einen Einfluss haben. Das ist richtig. Aber weder wissen wir, ob ein Umsatzschaden entsteht, noch wissen wir, wie hoch dieser ausfällt. Wäre es nicht gut, wenn man hier endlich klare Fakten hat und man nicht ständig um den heiossen Brei herumreden müsste?
PS: so lang du den Gegenbeweis nicht erbracht hast kannst du uns ja auch nicht sagen, dass wir Mist erzählen ;P
Ich sage nicht, dass Kopien KEINEN Umsatzschaden hervorrufen. Ich sage nur, dass es genügend Indizien und Fakten gibt, die nahelegen, dass der Einfluss von Kopien (negativ oder positiv durch Marketingeffekte und Mundpropganda) wahrscheinlich so gering ist, dass man ihn ignorieren kann.
Doch auch hier kann ich mir nur dann wirklich sicher sein, wenn es eben klare Fakten zu diesem Thema gibt. Wie zB. diese hier:
http://www.unc.edu/~cigar/papers/FileSh ... ch2004.pdf
Hier wurde für Musik ein so geringer Einfluss von Filesharing auf den Umsatz festgestellt, dass er kaum vom statistischen Hintergrundrauschen normaler Umsatzschwankungen zu unterscheiden war.