Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne gegen Clinton: "Es tut mir zutiefst leid"

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Kajetan
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kajetan »

Skabus hat geschrieben: Dieses Recht hast du eben nicht. Beweise? Bitteschön:

http://www.zeit.de/kultur/musik/2014-05 ... chaedigung

Warum hat Jan Delay wohl den Ausgleich bezahlt? Weil er wusste, dass es vor Gericht mit einer satteren Strafe hätte rechnen müssen.
Deswegen hat er trotzdem das Recht Heino als Nazi zu bezeichnen, wenn er das möchte. Er darf das. Nur muss er dann eben jedes Mal mit den Folgen seiner Äusserung leben :)

Der Unterschied zwischen Deiner und meiner Betrachtungsweise liegt nur darin, dass ich grundsätzlich der Meinung bin, Menschen dürfen alles tun, was ihnen durchs Hirn schiesst. Diese grundlegende Freiheit hat jeder Mensch. Aber dann haben sie gefälligst auch mit den Folgen ihrer Handlungen zu leben und müssen Verantwortung dafür übernehmen. Darf ich eine Bank überfallen? Klar. Tu das, wenn Du das möchtest. Nur wundere Dich nicht, wenn Du irgendwann verhaftest und dafür zur Verantwortung gezogen wirst.
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Skabus
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Skabus »

yopparai hat geschrieben:Ob das gut ist oder nicht steht überhaupt nicht zur Debatte, es ist das gute Recht eines Jeden zu entscheiden ob einem das etwas bei der Wahl der Geschäftspartner ausmacht oder eben nicht.
Doch, für mich steht das sehr wohl zur Debatte, weil es die Frage aufwirft, in wie weit die breite Öffentlichkeit indirekt entscheiden darf, welche Meinungen man konsequenzlos vertreten darf und welche nicht.
yopparai hat geschrieben:Das ist auch keine besonders neue Entwicklung, das war immer schon so.
Und natürlich ist "Das war schon immer so." ein sehr überzeugendes Argument, den "Status Quo" auch zukünftig beizubehalten. Ist klar :lol:

"Frauen werden aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert? Das war schon immer so!" Wozu also was daran ändern? :roll:


MfG Ska
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Kajetan
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kajetan »

billy coen 80 hat geschrieben: Hier werden jetzt glaub ich grundsätzlich rechtliche Ebenen miteinander vermengt. Keine Privatperson wird wegen "Verletzung der Menschenwürde" verurteilt. Angezeigt und verurteilt wird man auf Basis des Strafrechtes, welches natürlich die Grundrechtsnormen berücksichtigen und umsetzen muss.

Eine Verfassung bzw. unser Grundgesetz schafft in erster Linie Rahmenbedingungen, an die sich vorrangig die drei Säulen des Staates (Legislative, Exekutive und Judikative) zu halten haben. Grundrechte sind ein Schutz des Bürgers vor willkürlicher Gewaltausübung des Staates.

Für die Bürger untereinander sind in erster Linie die untergeordneten Gesetze relevant. Diese machen Grundrechtsnormen einerseits "alltagstauglich" andererseits geben sie ihnen auch Schranken bzw. lösen grundrechtliche Konflikte auf (z. B. eben der Konflikt zwischen freier Meinungsäußerung und der Menschenwürde).

Die pauschale Aussage, dass man etwas darf, weil es ja zunächst ein Grundrecht ist, ist insofern ebenfalls nicht korrekt, wenn es klar im Strafrecht Möglichkeiten gibt, dies unterbinden zu lassen. Im genannten Fall wäre das wohl, bei direkter Bezeichnung, die Beleidigung oder, bei öffentlichkeitswirksamer Verbreitung, die üble Nachrede.
Ok, rein formaljuristisch hast Du hier natürlich Recht.
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Chibiterasu
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Chibiterasu »

Kaaruzo hat geschrieben:
Chibiterasu hat geschrieben:Du solltest dich mal mit Begriffen wie Fakt etc. auseinandersetzen und du brauchst auch nicht immer Querverbindungen zu deinen seltsamen Artikeln herstellen.

Wenn Heino gewisse Dinge tun würde, die ihn als Nazi ausweisen würden, käme es auch bei einem Gerichtsprozess zu keiner Verurteilung von Jan Delay.
Ich schätze das ist in Deutschland ähnlich wie in Österreich:
http://derstandard.at/2000042027368/Pro ... Nazi-Sager

Man darf die Dinge beim Namen nennen. Wenn es aber nicht zutrifft und somit einer schlichten Beleidigung/Rufschädigung gleichkommt, dann kann man als Betroffener auch gegen solche Sager vorgehen.
Na jetzt wird es spannend. Welche "Dinge" weisen einen denn als Nazi aus?

Bin mal auf eine fachkündige Definition gespannt :lol:
Das entscheidet der/die zuständige RichterIn.

Aber dass es Verurteilungen von Neonazis wegen Wiederbetätigung gibt, ist dir bewusst?
Es wird also gewisse Kriterien geben, die du sicher auch selbst nachlesen kannst.
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

leifman hat geschrieben:willst du oder kannst du es nicht verstehen? als pr mensch bist du über deine 8 stunden schicht hinaus repräsentant einer firma, dazu gehört es, dass dein provat leben keine kontrovers zulässt welche die fimra schädigen können, das ist dein job. genauso wie es dein job ist sich auf charityveranstaltungen blicken zu lassen, im urlaub am strand ein robbenbaby zurück ins meer zu schubesen und der oma nach dem einkauf über die straße zu helfen, natürlich alles rein privat.

als pr mann ist es dein job das unternehmen zu repräsentieren, und nicht mal eben potentiell der hälfte der us bürgern vor den kopf zu stoßen.

wieso ist das so schwer zu verstehen?

such dir nen anderen job wenn du nicht für in der öffentlichkeit stehen bezahlt werden willst.

greetingz
Wenn man wegen der Unterstützung einer der offiziellen Präsidentschaftskandidaten, irgendwelchen Leuten vor den Kopf stößt, dann haben wir das Problem doch benannt. Die Leute sind schlicht zu unreif, wie ich ja bereits sagte.

Dann ist das aber das Problem der Leute, und nicht Palmers.
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

leifman hat geschrieben:ein letztes mal, in der hoffnung du wirst es verstehen. als pr mann der in der öffentluchkeit steht, bist du nicht mehr privat. egal wo luckey hinkommt, er wird entsprechend abgelichtet, interviewt, als aushängeschild für oculus und facebook gesehen, er hat kein privatleben mehr und genau dafür bekommt er geld.

du meinst als luckey hat einen strikten 40 stunden die woche job und danach kann er tun und lassen was er will?

naiv.

greetingz


Sofern er keine Gesetze bricht, ja darf er. Oder sollte er. Und jeder der damit ein Problem hat, ist schlicht unreif.
Chibiterasu hat geschrieben:Das entscheidet der/die zuständige RichterIn.

Aber dass es Verurteilungen von Neonazis wegen Wiederbetätigung gibt, ist dir bewusst?
Es wird also gewisse Kriterien geben, die du sicher auch selbst nachlesen kannst.
Ich fragte aber dich. Du willst doch offensichtlich, dass du jeden, der dir nicht passt „Nazi“ nennen darfst. Also los, gib mal eine valide Definition ab.
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von danke15jahre4p »

Kaaruzo hat geschrieben:Wenn man wegen der Unterstützung einer der offiziellen Präsidentschaftskandidaten, irgendwelchen Leuten vor den Kopf stößt, dann haben wir das Problem doch benannt. Die Leute sind schlicht zu unreif, wie ich ja bereits sagte.

Dann ist das aber das Problem der Leute, und nicht Palmers.
nein, es ist das problem von facebook, weil partner abspringen. vielleicht stoßen aber jetzt andere neue partner hinzu, vielleicht kaufen jetzt trump anhänger erst recht eine rift und keine vive, wer weiss.

nur anscheinend wurde das nicht als gemeinsame firmenstrategie eruiert, denn sonst hätte man es seitens facebook nicht auf palmers privatleben geschoben.

nein, palmer hat hier einen move gemacht der anscheinend weder mit facebook abgesprochen war und sonst auch nicht von palmer bedacht wurde welche konsequenzen das haben könnte.

in beiden fällen hat er also seinen job nicht gut gemacht.

greetingz
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von danke15jahre4p »

Kaaruzo hat geschrieben:Sofern er keine Gesetze bricht, ja darf er. Oder sollte er. Und jeder der damit ein Problem hat, ist schlicht unreif.
du peilst es nicht, bist vollkommen wirtschaftsfremd. du bist ein theoretiker der sich auf therotische floskeln bezieht und hier gegen geister kämpft die nicht da sind.

geh mal in ein wirtschaftsunternehmen und nehme dort einen job in der pr an, du wirst sehen wie dir dort dein leben diktiert wird, oft sogar hin zur "richtigen" partnerwahl, zur entsprechenden wohngegend und zum einkauf einer bestimmten automarke.

du hast einfach keine ahnung.

greetingz
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

leifman hat geschrieben:nein, es ist das problem von facebook, weil partner abspringen. vielleicht stoßen aber jetzt andere neue partner hinzu, vielleicht kaufen jetzt trump anhänger erst recht eine rift und keine vive, wer weiss.

nur anscheinend wurde das nicht als gemeinsame firmenstrategie eruiert, denn sonst hätte man es seitens facebook nicht auf palmers privatleben geschoben.

nein, palmer hat hier einen move gemacht der anscheinend weder mit facebook abgesprochen war und sonst auch nicht von palmer bedacht wurde welche konsequenzen das haben könnte.

in beiden fällen hat er also seinen job nicht gut gemacht.

greetingz
Also soll er sich vorher immer brav die Genehmigung seines Arbeitgebers einholen, verstehe ich dich richtig?

Was ist, wenn er die „falsche“ Frau heiratet? Das „falsche“ Auto fährt? Die „falsche“ Kleidung trägt?

Ist ja alles ein Verstoß gegen seine „Neutralität“. Er könnte ja eine „schlechtes“ Licht auf die Firma werfen, oder wie?

Merkst du nicht, wie lächerlich das ist? Dann sag doch einfach, hey wir gehen zurück zur Leibeigenschaft, das wäre ehrlicher.
leifman hat geschrieben:du peilst es nicht, bist vollkommen wirtschaftsfremd. du bist ein theoretiker der sich auf therotische floskeln bezieht und hier gegen geister kämpft die nicht da sind.

geh mal in ein wirtschaftsunternehmen und nehme dort einen job in der pr an, du wirst sehen wie dir dort dein leben diktiert wird, oft sogar hin zur "richtigen" partnerwahl, zur entsprechenden wohngegend und zum einkauf einer bestimmten automarke.

du hast einfach keine ahnung.

greetingz
Also doch Leibeigenschaft. Danke für die Bestätigung.
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danke15jahre4p
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von danke15jahre4p »

Kaaruzo hat geschrieben:Was ist, wenn er die „falsche“ Frau heiratet? Das „falsche“ Auto fährt? Die „falsche“ Kleidung trägt?

Ist ja alles ein Verstoß gegen seine „Neutralität“. Er könnte ja eine „schlechtes“ Licht auf die Firma werfen, oder wie?

Merkst du nicht, wie lächerlich das ist? Dann sag doch einfach, hey wir gehen zurück zur Leibeigenschaft, das wäre ehrlicher.
herzlich willkommen in der realität.

greetingz
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

leifman hat geschrieben:herzlich willkommen in der realität.

greetingz
Und du wunderst dich, wenn man sowas ablehnt? Wenn man sowas wie Grundrechte gutfindet?

Scheinbar hast du damit ja offensichtlich ein Problem.
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Skabus
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Skabus »

Chibiterasu hat geschrieben:Das entscheidet der/die zuständige RichterIn.
Well played, Chibiterasu. Well played :lol:

Du vergisst aber was: Wenn du die Entscheidung einem Richter überlässt, dann sagt du damit indirekt, dass du nicht in der Lage bist, das selbst zu entscheiden. Dir fehlt also die Kompetenz zu entscheiden, wann du jemanden auf Basis valider Fakten als "Nazi" bezeichnest und wann es nur üble Nachrede mit dem Ziel ist, deinen Gegegnüber zu diskreditieren und ihn ggf. mundtot zu machen.

Oder bist du auch der Meinung wie Kajetan: "Erstmal wie ein Arschloch benehmen und dann erst hinterher die Konsequenzen tragen?"

Na dann gute Nacht 8O

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Nightfire123456
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Nightfire123456 »

Der Typ nervt doch schon länger. Hat zu alles eine Meinung und stampft dann wie ein kleines Kind auf den Boden und meckert wenn andere ihm wieder sprechen. Sollte sich lieber mehr um seine Produkte kümmern und nicht soviel in sozialen Medien rumhängen.
Bei mir ist die Firma unten durch und das nicht wegen seiner politischen Richtung, sondern weil man extra Apps braucht um die Drecks Oculus Software wieder vom Smartphone zu bekommen, die trotz deinstallation immer noch im System mit läuft. Jetzt wo ich den Dreck los bin läuft man Smartphone endlich wieder rund und der Akku hält wesentlich länger. Sowas ist eine Frechheit.
Kaaruzo
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von Kaaruzo »

Skabus hat geschrieben: Well played, Chibiterasu. Well played :lol:

Du vergisst aber was: Wenn du die Entscheidung einem Richter überlässt, dann sagt du damit indirekt, dass du nicht in der Lage bist, das selbst zu entscheiden. Dir fehlt also die Kompetenz zu entscheiden, wann du jemanden auf Basis valider Fakten als "Nazi" bezeichnest und wann es nur üble Nachrede mit dem Ziel ist, deinen Gegegnüber zu diskreditieren und ihn ggf. mundtot zu machen.

Oder bist du auch der Meinung wie Kajetan: "Erstmal wie ein Arschloch benehmen und dann erst hinterher die Konsequenzen tragen?"

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Ska du verstehst das falsch. Man ist doch selbst der "gute" und kämpft gegen die "bösen". Da sind solche Sachen, wie Gesetze zweitrangig. Hauptsache man hat die Deutungshoheit und am anderen bleibt der Makel "Nazi" haften.
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Re: Oculus Rift: Erboste Entwickler streichen Oculus-Unterstützung; Palmer Luckey bezieht Stellung zur Meme-Kampagne geg

Beitrag von yopparai »

Skabus hat geschrieben:
yopparai hat geschrieben:Ob das gut ist oder nicht steht überhaupt nicht zur Debatte, es ist das gute Recht eines Jeden zu entscheiden ob einem das etwas bei der Wahl der Geschäftspartner ausmacht oder eben nicht.
Doch, für mich steht das sehr wohl zur Debatte, weil es die Frage aufwirft, in wie weit die breite Öffentlichkeit indirekt entscheiden darf, welche Meinungen man konsequenzlos vertreten darf und welche nicht.
yopparai hat geschrieben:Das ist auch keine besonders neue Entwicklung, das war immer schon so.
Und natürlich ist "Das war schon immer so." ein sehr überzeugendes Argument, den "Status Quo" auch zukünftig beizubehalten. Ist klar :lol:

"Frauen werden aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert? Das war schon immer so!" Wozu also was daran ändern? :roll:


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1.) Zur Debatte: Dann sieh die Sache mal von der anderen Seite: Du möchtest nicht, dass "die Gesellschaft" entscheidet, was du zu denken hast. Das ist nicht nur ok, das ist vollkommen richtig. Aber wenn du anderen vorschreiben willst, dass sie dein Denken und Handeln ignorieren, tust du genau das gleiche. Es ist deine Freiheit jeden politisch zu unterstützen, den du unterstützen willst und ich werde dir das niemals streitig machen, es ist ein Grundwert der Demokratie. Aber umgekehrt ist es auch meine Freiheit, das so doof zu finden, dass ich dir jegliche Unterstützung versage. Diese Freiheit musst du mir zugestehen. Wenn die Personen die so denken wie ich sehr zahlreich sind, dann bezieht sich das auf "die Gesellschaft". Die hat eben auch Rechte. Was nicht geht sind persönliche Angriffe und Beschneidung von Rechten. Jetzt von außen zu fordern, dass Oculus ihn rausschmeißt, oder das öffentlich zur Bedingung für weitere Zusammenarbeit zu machen zum Beispiel ist völlig daneben. Intern kann man das zur Bedingung machen, aber die Angriffe auf ihn über seinen Arbeitgeber sind unfair. Wenn Oculus aber von selbst auf die Idee kommt, dann ist auch das deren gutes Recht.

2.) "Das war schon immer" so ist kein Argument, richtig. Ich habe es auch nicht als solches angebracht. Es ist ledigleich Ausdruck meines Unverständnisses, warum das jetzt plötzlich hochkommt, obwohl das Problem in vielen Bereichen alltäglich ist. Ich hatte ein Beispiel genannt, wo sich der Arbeitgeber ins Privatleben einmischt: Die Kirchen.

Und noch eine Anmerkung: Rollende-Augen-Smilies sind mit Bedacht einzusetzen, wenn man die Diskussion sachlich halten möchte.