Abe81 hat geschrieben:
Ein bisschen ist das hier, wie Hunden das Sprechen beizubringen.
Richtig, nur ist die Frage, wer ist hier der Hund?
Erstens steht das 'nachweislich uninformiert' zur Diskussion, wird aber von euch Schelmen vorausgesetzt. Die Videos sprechen da eine andere Sprache. Die der elaborierten Informiertheit.
Es steht nicht mehr zur Diskussion, es ist häufiger nachgeweisen worden, als ich zählen kann. Aber nur als Beispiel, schaue man sich ihre Aussagen bzgl. Hitman Absolution an:
"The player is meant to derive a perverse pleasure from dessecrating unsuspecting virtual female characters".
Erstens bleibt sie jeglichen Nachweis dafür schuldig, dass Spieler daraus eine Art vergnügen ziehen sollen. Zweitens, und das meine ich mit nachweisbar, kann jeder das Spiel selbst spielen oder auch Lets Plays ansehen, und wird feststellen, dass man diese "unsuspecting virtual female characters" auch einfach ignorieren kann. Das ist sogar der bessere Weg, weil das Spiel einen "bestraft" (mit Punktabzug) wenn man Leute tötet, die nicht die Zielperson sind. Dann zieht sie (oder wer auch immer das Gameplay footage welches sie benutzt aufgenommen hat) in ihrem Video die Stripperinnen so durch die Gegend, dass ihre Beine schön gespreizt sind. Was sie nicht erwähnt ist, dass das Teil der Ragdollphysik ist und bei männlichen Charakteren genauso aussieht wenn man es will.
Oder wie wäre es mit ihrem lächerlichen Tweet bezüglich der Eintrittskarten zur diesjährigen E3, der sofort massenhaft als dreiste Lüge entlarvt wurde. Das nur mal als ein paar Beispiele.
Das Gaming zur 'Subkultur' aufzuplustern hilft da auch nicht weiter. Das ist nur der durchschaubare Versuch, seine männerbündischen Elemente gegen Kritik abzudichten; indem man es zur 'Subkultur' adelt. no true scotsman, aye?
Ich plustere überhaupt nichts auf. Es ist völlig irrelevant ob man es nun Kultur, Subkultur oder meinetwegen auch Kinderfasching nennt. Es ist sind Menschen mit einem gemeinsamen Hobby, welche eine sehr heterogene Gruppe bilden.
Und was die "männerbündischen Elemente" angeht. So ein Schwachsinn, als ob es darum ginge. Unfug.
Zweitens wird die Aussage, dass sie bestimmte Gewaltakte in FPS 'ekelig' findet, hier verabsolutiert zum "ich finde Gaming ekelig". Und das berührt noch immer nicht das Argument, dass man nicht 'widerlegen' kann, ob jemand 'Gamer' ist, weil das eine willkürliche Selbstzuschreibung ist.
Zitat Anita Sarkeesian: "I am not a fan of video games!"
Selbst wenn all' das zuträfe - was es ja offensichtlich nicht tut
Siehe oben
eine Myriade an Vergewaltigungs- und Morddruhungen, machen diese Pseudo-Einwände nicht gerade glaubhaft (also dass man auch selbst wirklich an sie glaubt, dass es einem um sachliche Kritik gehe). Das ist nämlich keine Kritik, sondern nur Ressentiment.
Ach ja, das arme Opfer Anita. Wir sollten alle Mitleid mit dem armen Opfer haben.
Ich streite gar nicht ab, dass sie mit Sicherheit haufenweise mehr oder weniger unschöne Trollkommentare erhält. Dazu kann ich nur sagen. Welcome to the Internet, baby. Das bekommt jeder ab, der im Internet zu "Berühmtheit" kommt (Frag mal Leute wie TotalBiscuit was die so alles zu hören/lesen bekommen).
Nur anstelle die hässlichen Seiten als das zu sehen was sie sind, nämlich typisches Internetgetrolle, und sich mit der vielen berechtigten, sachlichen Kritik auseinanderzusetzen, inszeniert sie sich lieber in ihrer Opferrolle und verdient damit gutes Geld.
"verbrannte Erde"... drunter geht's halt nicht, wenn einem etwas so sakrosankt ist wie Videospiele und der eigene Penis. Dann wittert man in der Kritik an Videospielen die Apokalypse. Sprache ist eben verräterisch.
Das wird echt immer besser