H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtube entschuldigen

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MasterCrain
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von MasterCrain »

hyperfunction hat geschrieben:Bezüglich der Freiwilligkeit, sehe ich das gerade nicht gegeben. Soweit bekannt war es ja so, es wurde sich entschuldigt per Mail an die Entwickler. Dann gabe es diesen tweet mit der Aussage das dies in dieser Form nicht reiche. Für mich scheint es so als wurde hier ein Sachzwang erzeugt. Das darauf manche eingeganen sind in der Hoffnung die Accounts würden wieder entsperrt, ist verständlich, aber Freiwilligkeit sieht für mich anders aus.
Natürlich ist es Freiwillig. Es ist immerhin nur ein Spiel. Hier geht es ja nicht um Lebensentscheidene Dinge, das du dich bei deinem Chef Entschuldigen sollst weil du sonst gefeuert wirst und es nur tust "weil du keine Wahl hast"
Wenn man sich nicht entschuldigen will tut man es halt nicht und spielt was anderes. fertig.
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hyperfunction
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von hyperfunction »

MasterCrain hat geschrieben:
hyperfunction hat geschrieben:Bezüglich der Freiwilligkeit, sehe ich das gerade nicht gegeben. Soweit bekannt war es ja so, es wurde sich entschuldigt per Mail an die Entwickler. Dann gabe es diesen tweet mit der Aussage das dies in dieser Form nicht reiche. Für mich scheint es so als wurde hier ein Sachzwang erzeugt. Das darauf manche eingeganen sind in der Hoffnung die Accounts würden wieder entsperrt, ist verständlich, aber Freiwilligkeit sieht für mich anders aus.
Natürlich ist es Freiwillig. Es ist immerhin nur ein Spiel. Hier geht es ja nicht um Lebensentscheidene Dinge, das du dich bei deinem Chef Entschuldigen sollst weil du sonst gefeuert wirst und es nur tust "weil du keine Wahl hast"
Wenn man sich nicht entschuldigen will tut man es halt nicht und spielt was anderes. fertig.

Ich sehe da nicht den großen Unterschied, die Entschuldigung über die Youtube Videos kommt aufgrund dessen das jemand gesagt hat, es soll so ablaufen wenn man wieder spielen will. Was ist da der Unterschied argumentationsweise zu das der Chef sagt Entschuldige dich oder du fliegst?
Und ob es lebensentscheiden ist oder nicht tut da auch nichts zur Sache.
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Levi 
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von Levi  »

hyperfunction hat geschrieben:
MasterCrain hat geschrieben:
hyperfunction hat geschrieben:Bezüglich der Freiwilligkeit, sehe ich das gerade nicht gegeben. Soweit bekannt war es ja so, es wurde sich entschuldigt per Mail an die Entwickler. Dann gabe es diesen tweet mit der Aussage das dies in dieser Form nicht reiche. Für mich scheint es so als wurde hier ein Sachzwang erzeugt. Das darauf manche eingeganen sind in der Hoffnung die Accounts würden wieder entsperrt, ist verständlich, aber Freiwilligkeit sieht für mich anders aus.
Natürlich ist es Freiwillig. Es ist immerhin nur ein Spiel. Hier geht es ja nicht um Lebensentscheidene Dinge, das du dich bei deinem Chef Entschuldigen sollst weil du sonst gefeuert wirst und es nur tust "weil du keine Wahl hast"
Wenn man sich nicht entschuldigen will tut man es halt nicht und spielt was anderes. fertig.

Ich sehe da nicht den großen Unterschied, die Entschuldigung über die Youtube Videos kommt aufgrund dessen das jemand gesagt hat, es soll so ablaufen wenn man wieder spielen will. Was ist da der Unterschied argumentationsweise zu das der Chef sagt Entschuldige dich oder du fliegst?
Und ob es lebensentscheiden ist oder nicht tut da auch nichts zur Sache.
Du blendest aus, dass dem Bann eine Unrechte Tat vorraus ging. Ist ja nicht so, als müssen sich unschuldige 'entschuldigen' um weiter Spielen zu dürfen. Der Entwickler hätte jedes recht, den cheatern überhaupt kein solches Angebot zu machen.
MasterCrain
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von MasterCrain »

hyperfunction hat geschrieben:
MasterCrain hat geschrieben:
hyperfunction hat geschrieben:Bezüglich der Freiwilligkeit, sehe ich das gerade nicht gegeben. Soweit bekannt war es ja so, es wurde sich entschuldigt per Mail an die Entwickler. Dann gabe es diesen tweet mit der Aussage das dies in dieser Form nicht reiche. Für mich scheint es so als wurde hier ein Sachzwang erzeugt. Das darauf manche eingeganen sind in der Hoffnung die Accounts würden wieder entsperrt, ist verständlich, aber Freiwilligkeit sieht für mich anders aus.
Natürlich ist es Freiwillig. Es ist immerhin nur ein Spiel. Hier geht es ja nicht um Lebensentscheidene Dinge, das du dich bei deinem Chef Entschuldigen sollst weil du sonst gefeuert wirst und es nur tust "weil du keine Wahl hast"
Wenn man sich nicht entschuldigen will tut man es halt nicht und spielt was anderes. fertig.

Ich sehe da nicht den großen Unterschied, die Entschuldigung über die Youtube Videos kommt aufgrund dessen das jemand gesagt hat, es soll so ablaufen wenn man wieder spielen will. Was ist da der Unterschied argumentationsweise zu das der Chef sagt Entschuldige dich oder du fliegst?
Und ob es lebensentscheiden ist oder nicht tut da auch nichts zur Sache.
Ich verstehe die Agumentation nicht. Natürlich ist da ein gewaltiger Unterschied. Wenn ich mir ein Videospiel kaufen sage ich doch auch nicht "Ich wurde gewzungen Geld auszugeben"
Es ist ein Spiel. Wenn ich mich dagegen entscheide ist das für mein Leben völlig irrelevant.
Wenn dagegen mein A-Loch von Chef mich rausschmeissen würde, dann liegt das Ganze auf einem völlig anderen Level. Hier geht es vieleicht um meine Zukunft. Da ist ein "Zwang" etwas zu tun gegeben.

Bei dem Einen kann ich eine Entscheidung komplett auf meinen eigenen Schlussfolgerungen und Bedürfnissen treffen, bei dem anderen muss ich andere Dinge mit einrechnen und bin evtl. "gezwungen" eine Entscheidung zu treffen die ich eigentlich nicht treffen möchte.

Allerdings kommen wir da wohl nicht auf einen grünen Zweig. Mich wundert lediglich, dass es scheinbar wirklich Leute gibt, die "ein Spiel wieder spielen zu dürfen" mit "Meine finanzielle Sicherheit nicht verlieren" gleichsetzten. Entzieht sich meinem Verständniss^^
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hyperfunction
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von hyperfunction »

@Mr.Crain

Die Argumentation von dir bezieht sich auf einen vermeindlichen qualitativen Unterschied zwischen den beiden Aufforderungen zu Entschuldigung, der Sachzwang ist aber in beiden Fällen gegeben, der Chef schmeisst dich raus wenn du dich nicht entschuldigst, egal ob es gerechtfertigt ist oder nicht.
Die Aufforderung eine Entschuldigung hat so und so auszusehen damit man wieder Spielen darf stellt genauso einen Sachzwang da. Es greift in die Entscheidungsfreiheit in dem Sinne ein das es vorher Entschuldigungen gab, dann aber als Ultimatum gestellt worden ist wie diese Entschuldigungen auszusehen haben. Warum ist das nun ein Eingriff in die Entscheidungsfreiheit? Wegen der Form wie diese Entschuldigungen auszusehen haben,man zwingt Leute dazu sich der Öffentlichkeit, in einem aus meiner Sicht nicht vertretbaren Maße, preiszugeben.

Die Aufforderung keine persönlichen Daten zu veröffentlich tut da nichts zu Sache und wirkt lediglich wie ein Versuch sich vorsorglich aus der Affaire zu ziehen falls was schief geht. Wenn einer diese Menschen, die dort ihr Gesicht zeigen, erkennt und z.B ihren Wohnort bekannt gibt, dann kann nichts passieren, es kann aber auch etwas passieren und dafür ist mir das Risiko zu hoch damit diese Aufforderung gerechtfertigt ist.

Das Entschuldigungen freiwillige Taten sein sollten ist klar, aber eine Einforderung wie diese Entschuldigungen auszusehen hat damit sie angenommen wird stellt eine Zwang da. Und eben diese Praktik kritisiere ich. Ich kann auch sagen dort sind Menschen die haben ihre Fehler eingesehen, und sich entschuldigt, wurden aber damit unter Druck gesetzt das man sagt ich glaube dir diese Entschuldigung nicht bis du das und das machst. Damit wird aber das Prinzip einer Entschuldigung ad absurdum geführt weil es auf beiden Seiten den Charakter der Freiwilligkeit, in dem Sinne, dass sie auf der einen Seite freiwillig gemacht wird und auf der anderen Seite freiwillig angenomen wird, verliert.

Ich setze die beiden Situationen nicht gleich, sage nur das sie den Charakter eines Sachzwanges gemeinsam haben.Da Sachzwänge in den wenigsten Situationen tatsächlich die Handlungsfreiheit einschränken, kann ich in der Situtation mit den Chef auch sagen, nein ich entschuldige mich nicht und nehme die Entlassung in Kauf, das daraus zwingend resultiert, dass ich elendig auf der Strasse verhunger musst du mir zumindest für Deutschland und auch andere Industrienationen erstmal beweisen. Von daher kann ich auch bei dieser Situation behaupten die Entschuldigung wurde freiwillig getätigt, ich hätte es auch sein lassen können. Anders wäre es wenn der Chef mir eine Waffe an den Kopf hält und eine Entschuldigung fordert.

@Levi

Kann bei der Situation mit dem Chef genauso sein, auch wenn er ein Arschloch ist kann es trotzdem sein, dass eine Entschuldigung angebracht ist. Es gibt auch kein Recht auf eine Entschuldigung im juristischen Sinne, aber ich denke mir das meinst du nicht sondern das eine Entschuldigung gegenüber den Entwicklern und ehrlichen Spielern angebracht ist. Ja ist sie, aber wenn sie schon kommt an die Entwickler, dann können diese nicht so abstruse Forderungen stellen wie sie den nun genau auszusehen hat. Was wiederum legitim ist, wäre die Forderung sich auch in irgendeiner Weise, die dann jeder Selbst wählen darf, bei den Spielern zu entschuldigen.

Die meisten hätten sicherlich nicht freiwillig ein Video gepostet sondern wahrscheinlich in eine offizellen Forum oder so eine hoffentlich aussreichend ordentliche Entschuldigung geschrieben,
und danach hätte man immer noch über eine Aufhebung des Banns diskutieren können, vielleicht auch mit Abstimmung der Community.

Warum nehme ich das so kleinlich und genau. Ganz einfach weil es bei sozialen Sachzwängen egal ist wie gravierend ihre Auswirkungen auf das Leben der Leute ist. Eine solche Bevormundung von Leuten, auch wenn sie anderen den Spielspass zerstören, stehe ich nicht affirmativ gegenüber. Für mich wirkt die ganze Sache immer noch starkt nach Retourkutsche für die Cheater, kann man das machen? Ja kann man aber man muss sich dann auch gefallen lassen das es Leute gibt die darauf aufmerksam machen, dass das aus ethischer Sicht genauso problematisch sein kann wie das Verhalten der Cheater selbst.
Zuletzt geändert von hyperfunction am 23.05.2015 20:17, insgesamt 1-mal geändert.
Armin
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von Armin »

Balmung hat geschrieben: In allen möglichen Bereichen mögen sich Menschen weiterentwickeln, aber im menschlichen charakterlichen, nö, dazu brauche ich nur die Kommentare hier lesen, das reicht mir.
Wie gesagt, dank solcher Leute, die meinen es wird immer so sein, wird sich auch nie was daran ändern ?

:lol: :lol: :lol:
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Levi 
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von Levi  »

hyperfunction hat geschrieben:@Levi

Kann bei der Situation mit dem Chef genauso sein, auch wenn er ein Arschloch ist kann es trotzdem sein, dass eine Entschuldigung angebracht ist. Es gibt auch kein Recht auf eine Entschuldigung im juristischen Sinne, aber ich denke mir das meinst du nicht sondern das eine Entschuldigung gegenüber den Entwicklern und ehrlichen Spielern angebracht ist. Ja ist sie, aber wenn sie schon kommt an die Entwickler, dann können diese nicht so abstruse Forderungen stellen wie sie den nun genau auszusehen hat. Was wiederum legitim ist, wäre die Forderung sich auch in irgendeiner Weise, die dann jeder Selbst wählen darf, bei den Spielern zu entschuldigen.

Die meisten hätten sicherlich nicht freiwillig ein Video gepostet sondern wahrscheinlich in eine offizellen Forum oder so eine hoffentlich aussreichend ordentliche Entschuldigung geschrieben,
und danach hätte man immer noch über eine Aufhebung des Banns diskutieren können, vielleicht auch mit Abstimmung der Community.

Warum nehme ich das so kleinlich und genau. Ganz einfach weil es bei sozialen Sachzwängen egal ist wie gravierend ihre Auswirkungen auf das Leben der Leute ist. Eine solche Bevormundung von Leuten, auch wenn sie anderen den Spielspass zerstören, stehe ich nicht affirmativ gegenüber. Für mich wirkt die ganze Sache immer noch starkt nach Retourkutsche für die Cheater, kann man das machen? Ja kann man aber man muss sich dann auch gefallen lassen das es Leute gibt die darauf aufmerksam machen, dass das aus ethischer Sicht genauso problematisch sein kann wie das Verhalten der Cheater selbst.

Ich wiederhole mich nochmal: Sich über einen Pranger zu entschuldigen ist sinnlos, unangemessen, peinlich ... lass dir weitere Synonyme einfallen.
Jeder der dies macht, ist hochgradig selbst schuld und noch dümmer alls nur einfach ein cheater. Anders als Balmung, bin ich der Meinung, dass Leute, die dieses Angebot annehmen, eben nicht irgendwie "selbstbewusst" oder ähnliches sind ... sondern schlicht und ergreifend dumm und selbst Schuld für ihr handeln.
Ergo: alles fein.

(Wenns nach mir geht, sollen die Cheater ruhig ihre "Entschuldigungsvideos" raushauen, und weiterhin gebannt bleiben. Alles in ihren eigenen Interesse.
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hyperfunction
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von hyperfunction »

Levi  hat geschrieben:

Ich wiederhole mich nochmal: Sich über einen Pranger zu entschuldigen ist sinnlos, unangemessen, peinlich ... lass dir weitere Synonyme einfallen.
Jeder der dies macht, ist hochgradig selbst schuld und noch dümmer alls nur einfach ein cheater. Anders als Balmung, bin ich der Meinung, dass Leute, die dieses Angebot annehmen, eben nicht irgendwie "selbstbewusst" oder ähnliches sind ... sondern schlicht und ergreifend dumm und selbst Schuld für ihr handeln.
Ergo: alles fein.

(Wenns nach mir geht, sollen die Cheater ruhig ihre "Entschuldigungsvideos" raushauen, und weiterhin gebannt bleiben. Alles in ihren eigenen Interesse.
Naja wir wissen nicht warum sie die Videos hochgestellt haben, dumm, einfach nur kalkulierend oder ehrliche Entschuldigung ist nicht nachvollziehbar. Dir ist der Beweggrund egal, das andere ist eine Meinung deinerseits da will/darf ich dir nicht reinreden, was du von denen hälst. Und wie gesagt selbst schuld für ihr Handeln sehe ich ein wenig anders, egal wie peinlich es ist, wenn einer von denen was auf's Maul bekommt auf grund dessen, sind die daran ganz sicher nicht selber Schuld.
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Levi 
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von Levi  »

hyperfunction hat geschrieben: Naja wir wissen nicht warum sie die Videos hochgestellt haben, dumm, einfach nur kalkulierend oder ehrliche Entschuldigung ist nicht nachvollziehbar. Dir ist der Beweggrund egal, das andere ist eine Meinung deinerseits da will/darf ich dir nicht reinreden, was du von denen hälst. Und wie gesagt selbst schuld für ihr Handeln sehe ich ein wenig anders, egal wie peinlich es ist, wenn einer von denen was auf's Maul bekommt auf grund dessen, sind die daran ganz sicher nicht selber Schuld.
Es ist ganz einfach: Facebook und Co scheint den Leuten jegliches Gefühl genommen zu haben, was man von sich im Internet Preisgeben sollte, und was nicht. Selbst wenn sie sich ehrlich entschuldigen wollten, macht man sowas einfach nicht (Sowohl cheaten, als auch in der Öffentlichkeit zum deppen machen). Jegliche Konsequenzen haben die Leute gefälligst selbst zu tragen. Internet ist Öffentlichkeit. Leute sollten das endlich lernen. Erst recht, wenn sie ihr Gesicht zeigen. Wenn wer auf der Straße sich völlig freiwillig bloß stellt, hat man doch auch kein Mitleid mit dieser Person.

Und ja. Leute die hier ihre Videos hochladen tuen dies Freiwillig! ... Sie können als Alternative stumpf zu den Scheiß stehen, den sie getan haben, und mit ihren Bann leben.
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hyperfunction
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von hyperfunction »

Das die Leute oftmals dumme Entscheidungen treffen, klar. Sollten sie mal besser nicht sagen wo sie wann was gemacht haben im Internet, natürlich.

Aber jegliche Konsequenzen müssen sie deswegen immer noch nicht selbst tragen, wird einer von denen Köperlich verletzt, soll der Schuldige juristisch belangt werden. Und da ist es egal ob die nun ihre Wohnung, Gesicht oder nacktem Hintern im Internet zu schau gestellt haben, das hat keine zu Straftaten zu animieren.

Freiwillig wäre es wenn sie es ohne die Suggestion getan hätten, dass sie dadurch ihren Account wieder bekommen würden.

Ich stimme mit dir überein das es ultra doof ist so einem Aufruf zu folgen, aber das ändert nichts an der Tatsache das die meisten nicht mal auf die Idee gekommen wären sowas zu machen wenns nicht eine Empfehlung von diesem Chef des Ladens gegeben hätte. Und damit kann er sich nicht herausreden wenn was passiert, wenn er einigermaßen nicht im Wald lebt, wird er genau wissen was so im Internet abgehen kann und wie das sich auf das Leben einzelner auswirken kann. Das er trotzdem diese Empfehlung raushaut, in dem Wissen das es welche wirklich machen könnten ist wie man es dreht und wendet ethisch verwerflich.
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Levi 
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von Levi  »

Wir haben sehr unterschiedliche Definitionen von 'freiwillig'...
Armin
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von Armin »

aus freiem Willen, ohne explizite Aufforderung, aus sich heraus, unaufgefordert, von sich aus

Trifft wohl hier nicht zu, Deine Definition ist Mist, Levi
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von Easy Lee »

Deine Haltung ist ein größeres Problem, als seine Mühe dir einen vernünftigen Standpunkt zu vermitteln.
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hyperfunction
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von hyperfunction »

Für mich ist freiwillig halt nicht das mir keiner ne Waffe an den Kopf hält wenn ich etwas entscheide.

Meine Kritik geht ja auch nicht dahin das ich sage die hätten garkeine andere Möglichkeit gehabt zu handeln, sondern das man ihnen gesagt hat mach das und das, wenn du's ehrlich meints und damit in kauf nimmt das dabei etwas schief gehen kann oder einfach will das sich da welche zum Horst machen und andere abreagieren können. Und damit hat man einen vermeindlichen Sachzwang erzeugt. Ich sehe halt nicht wo da genuin Interesse an einer Entschuldigung herrscht um die Sache aus der Welt zu schaffen ohne die Gegenseite zu demütigen.
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Re: H1Z1: Gesperrte Cheater sollen sich öffentlich auf Youtu

Beitrag von Monoman »

Kajetan hat geschrieben:
Balmung hat geschrieben:Aber ich finde es auch irgendwo erschreckend wie doch Manche glauben Online Spiele am PC gegen Cheats abzusichern wäre heutzutage gar kein Problem.
Erschreckend finde ich eher, dass von denen, die mit der Leidenschaft eines vom Tode bedrohten Menschen gegen Cheater wettern, nach meinem Eindruck keinen, aber auch GAR KEINEN Druck auf die Spieleanbieter selbst ausüben, den MP-Code ihrer Spiele so abzusichern, dass Cheaten nur noch mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich wäre.

Und ja, das geht. Das ist grundsätzlich kein Problem. Doch wenn der Anbieter sieht, dass er mit ein paar billigen Bannaktionen und solchen PR-Aktionen wie dieser hier superbillig Spielerzufriedenheit erzeugen kann, warum soll sich an der aktuellen Situation etwas ändern? Daher bleibt alles wie ist:

1. Der Code von Spielen ist vergleichweise kinderleicht für Cheats auszunutzen.
2. Der Entwickler steckt nur die minimalst nötigen Aufwendungen in Code-Sicherheit.
3. Es wird folglicherweise tonnenweise gecheatet.
4. Nicht-Cheater beschweren sich über Cheater.
5. Der Entwickler startet ab und an eine Bannwelle.
6. Nicht-Cheater jubeln.
7. Cheater kaufen sich neue Keys.
8. Der Entwickler jubelt.

Es ändert sich: NICHTS!

Aber gut. Ist ja das Problem derer, die sich immer so vehement gegen Cheater aussprechen. Diese Leute haben es in der Hand, den Entwickler dazu zu bringen hier mehr zu tun. Wenn sie nichts tun und dafür lieber sinnlose Bannaktionen bejubeln wollen, sollen sie aber bitte aufhören sich über Cheater in Online-Spielen zu beschweren. Denn sie sind Teil des Problems, ob sie wollen oder nicht.

Also willst du damit sagen alle sind an den Cheatern schuld nur nicht die Cheate selbst? Das ist eine ziemlich verquere Logik
Ich habe bis auf in Singleplayerspielen (damals vornehmlich Age of Empires und GTA/GTA2) nie gecheatet und verstehe es auch nicht wie man sowas Online machen kann.
Das Peoblem ist doch selbst bei so großen spielen mit Anti-Cheat Servern usw gibt es welche, das ist immer ein Katz und Maus Spiel, aber darum sind doch trotzdem die Leute die cheaten wollen daran schuld und nicht die normalen Spieler und schon gar nicht die Entwickler..
Manche Leute sind hier entweder ziemlich verbohrt, verbittert oder beides.
Mir persönlich ist es auch total egal ob ein Cheater sich nachdem er gesperrt wurde einen neuen Acc. anlegt, solang er dann recht fix nochmal gesperrt wird.
Es ist nicht mein Geld und je öfter er das macht umso dümmer ist er in meinen Augen.