ich habe geahnt, dass das in eine endlose diskussion übergeht. zum glück muss ich gleich zur arbeit.mr archer hat geschrieben:Aha. Emanzipierte Frauen zeichnen sich also dadurch aus, keine Freude daran zu empfinden, für begehrenswert gehalten zu werden. Ich würde mal vermuten, sie sieht sich maximal als Subjekt der Begierde. Erwachsene Leute leben ihre Sexualität aus. Was soll daran bitte verwerflich sein, wenn es selbstbestimmt geschieht? Und was hat dieser Fakt mit der Thematisierung von Genderfragen zu tun?Tony hat geschrieben:
ich will damit sagen, dass es merwürdig ist, wenn sich eine weibliche person über sexismus und klischeehafte rollenbilder echauffiert, sich aber selbst mit (in meinen augen) übermäßig viel make-up und accessoires zum objekt der begierde macht. man muss sich den vorwurf der heuchlerei gefallen lassen, wenn man hü aussagt, aber hot(t) austrahlt.
wenn erwachsene leute ihre sexualität ausleben, dann wohl nur die eigene? denn offensichtlich ist dargestellte sexualität erfundener, weiblicher figuren in medien wie videospielen ja zu kritisieren.
die gute frau kann meinetwegen in strapsen dasitzen, wenn ihr das gefällt.
ich bezeichne das nicht als verwerflich. den widerspruch als solchen allerdings schon.
