Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

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greenelve
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von greenelve »

Kundenpflege ist nichts was man in Geld messen kann. Es ist kein "Gut", kein "Produkt", welches man an den Kunden bringt und dafür eine Bezahlung sieht. Kundenpflege soll ein Gefühl beim Kunden hervorrufen, bei zukünftigen Kaufentscheidungen eine Firma zu bevorzugen und deren Produkte zu wählen.
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Wigggenz
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Wigggenz »

greenelve hat geschrieben:Kundenpflege ist nichts was man in Geld messen kann. Es ist kein "Gut", kein "Produkt", welches man an den Kunden bringt und dafür eine Bezahlung sieht. Kundenpflege soll ein Gefühl beim Kunden hervorrufen, bei zukünftigen Kaufentscheidungen eine Firma zu bevorzugen und deren Produkte zu wählen.
Diese Aufgabe wird von den Publishern mittlerweile fast vollständig aufs Marketing übertragen :D
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Pyoro-2
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Pyoro-2 »

²greenelve
In 'ner naiven Welt vielleicht, aber am Ende wird alles abgerechnet. Support ist teuer, DLC sind günstig. Das keine schwierige Rechnung ...

€: zumal mich mal interessieren würde, ob die Spiele-Supports tatsächlich so grottig sind. EA scheint ja gegen keys bspw. auch die eigenen games auf Origin zu manuell zu aktivieren, wenn man das will, beispielsweise. Also offensichtlich sitzt da schon jemand und kümmert sich ;)
Sir Richfield hat geschrieben:Ich sollte doch in der Lage sein, für mich zu entscheiden, ob ein Anbieter nur kleine Patches bringen muss, weil irgendein Freak in $KlischeeVorurteilsland einen Fehler gefunden hat oder ob das Spiel broken by Design ist.
Wir reden hier aber vom Durchschnittskunden. Was 1-2 daraus schließen ist doch scheißegal, wenn du ein neues game kaufst, und erstmal 10 patches laden musst, dann hinterlässt das keinen guten Eindruck. Egal, ob die ein gutes Spiel besser machen oder nur grottiges Spiel überhaupt erst spielbar machen - changelogs liest keine Sau.
Dass die modernen Konsolen ins Internet gehen können, halte ich generell für eine positive Entwicklung und keine Behinderung.
Seh ich auch so. Ich hätte damit auch kein Problem. Aber es gibt eben Leuten, denen das schon zu viel ist; ist nunmal so.
Wobei ich eher glaube, dass sich der Großteil der Kunden gar nicht bewußt ist, dass sie mit der Nachfrage das Angebot bestimmen können.
Dem Großteil der Kunden wird's nunmal egal sein. Was sind auch schon 5€? Da kann man schon mal drauf kacken ...
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danke15jahre4p
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von danke15jahre4p »

Wigggenz hat geschrieben:
Spoiler
Show
greenelve hat geschrieben:Kundenpflege ist nichts was man in Geld messen kann. Es ist kein "Gut", kein "Produkt", welches man an den Kunden bringt und dafür eine Bezahlung sieht. Kundenpflege soll ein Gefühl beim Kunden hervorrufen, bei zukünftigen Kaufentscheidungen eine Firma zu bevorzugen und deren Produkte zu wählen.
Diese Aufgabe wird von den Publishern mittlerweile fast vollständig aufs Marketing übertragen :D
jap, das gepaart mit der anbiederei in form von drm bei investoren ergibt den heutigen "modernen" publisher!

riesige marketingmaschinerie für den nächsten aaa-blockbuster, dazu ein ausgeklügeltes drm in allen erdenklichen formen im gepäck, et voila, fertig ist der traum von einem millionenertrag in der spielindustrie!

wenn es sich allerdings nicht verkauft, ist immer nur einer dran schuld... :( und die nächste drm-maßnahme MUSS einfach restriktiver und effektiver werden...

...gibt ja noch genug kunden die man vergraulen kann!

greetingz
Zuletzt geändert von danke15jahre4p am 26.02.2013 10:59, insgesamt 1-mal geändert.
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Sir Richfield
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Sir Richfield »

Pyoro-2 hat geschrieben:Dem Großteil der Kunden wird's nunmal egal sein. Was sind auch schon 5€? Da kann man schon mal drauf kacken ...
Eben. Das halte ich halt für das tatsächliche Problem der gesamten Branche.
Ich habe ja die Hoffnung, dass zwar an jedem Tag ein neuer Dummer aufsteht, aber dafür irgendwann zwei normal denkende mit dem Blödsinn aufhören.
(Oh Götter... das Bildnis da hinkt nicht, das röchelt schon erbärmlich vor sich hin...)
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Pyoro-2
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Pyoro-2 »

Isses denn überhaupt Blödsinn? In GT4 hätte ich keine neue Corvette bekommen, selbst wenn ich die spezifisch unbedingt gewollt hätte. In Disgaea 2 hätte ich nicht mit obskuren Nebencharakteren spielen können, selbst wenn ich als absoluter Fan das gewollt hätte. In Crusader Kings 1 hätte ich keine islamischen Dynastien spielen können, selbst wenn ich das zur Abwechslung gerne mal getan hätte ...
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Wigggenz
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Wigggenz »

Pyoro-2 hat geschrieben:€: zumal mich mal interessieren würde, ob die Spiele-Supports tatsächlich so grottig sind. EA scheint ja gegen keys bspw. auch die eigenen games auf Origin zu manuell zu aktivieren, wenn man das will, beispielsweise. Also offensichtlich sitzt da schon jemand und kümmert sich ;)
Naja, der Grund weshalb ich noch nie BF3 gespielt habe ist, als ich letztens bei 'nem Freund war, hatte er BF3 wieder deinstalliert, aber ich wollte es zocken :D. "Nicht so schlimm" haben wir gesagt, einfach neu installieren. Origin verbuggt, über sämtliche Supportwege versucht Kontakt aufzunehmen- Fehlanzeige (4 Monate ists nun ungefähr her). Also sind wir schon ne Stunde früher los Richtung Kneipe und haben auf den hoffentlichen Untergang von EA angestoßen :D

Aber im Ernst, warum sollten sich Publisher mit gutem Support aufhalten, wenn doch sowieso die Mehrheit sich trotzdem das nächste Spiel kauft, auch wenn das alte nicht lief.
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greenelve
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von greenelve »

Pyoro-2 hat geschrieben:²greenelve
In 'ner naiven Welt vielleicht, aber am Ende wird alles abgerechnet. Support ist teuer, DLC sind günstig. Das keine schwierige Rechnung ...
Du kennst das "Shut up and take my Money"Meme? Wenn ein Kunde von einer Firma überzeugt ist, mittels Kundenpflege, vertraut er insoweit, als dass er kein Marketing braucht, um gierig auf das Spiel zu werden. CD Project, unter anderem mit Verzicht auf DRM, hat einen solchen Ruf, den die Spieler gern unterstützen, eben auch weil sie als ehrliche Käufer nicht gegängelt werden.

Wenn es zu, sagen wir mal, Fehlern bei Xbox-Live oder dem PSN kommt, schütten die Firmen Gratisspiele und Gratismonate aus an betroffene Spieler aus. Manchmal sogar an welche, die nicht betroffen sind. Das ist Kundenpflege. Und obwohl es Geld kostet, gibt es Dinge Gratis, hoffen sie das die Leute sehen, dass das Unternehmen "alles" macht um seine Kunden glücklich zu sehen. Ein Punkt der für den Kunden enorm wichtig ist: Das er sich nicht verarscht vorkommt und mit seiner Entscheidung, Geld bei der Firma zu lassen, zufrieden ist. Denn ein zufriedener Kunde hat eine deutlich höhere Chance wiederzukommen und mehr Geld auszugeben.

Ist das Teuer? Ja. Ist es Naiv? Vielleicht. Aber ist es notwendig für langfristigen Erfolg? Auf den Fall!

edit: Wenn man auch nur im geringsten mit Kunden zu tun bekommt, gibt es immer den Satz: "Freundlich und Höflich zu den Leuten sein." Kundenpflege beginnt immer dann, sobald ich es als Mitarbeiter, im Namen der Firma, mit einem Kunden zu tun habe.
Zuletzt geändert von greenelve am 26.02.2013 11:13, insgesamt 1-mal geändert.
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Pyoro-2
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Pyoro-2 »

greenelve hat geschrieben:CD Project, unter anderem mit Verzicht auf DRM, hat einen solchen Ruf, den die Spieler gern unterstützen, eben auch weil sie als ehrliche Käufer nicht gegängelt werden.
Hat sie auch nid daran gehindert, mit Massenabmahnern zu koopieren. Und hat Witcher auch nid geholfen, mehr Kohle als Fifa und Co zu machen.
Wenn es zu, sagen wir mal, Fehlern bei Xbox-Live oder dem PSN kommt, schütten die Firmen Gratisspiele und Gratismonate aus an betroffene Spieler aus. Manchmal sogar an welche, die nicht betroffen sind. Das ist Kundenpflege.
Nö, das ist damage control ^^ Natürlich kann man es sich nid erlauben, wie der letzte Affe dazustehen. Aber darum geht's hier ja nicht, hier geht's um "Normalniveau PLUS". Also beispielsweise wie Paradox an seine Kunden regelmäßig Spiele verschenkt - hab von denen schon Wars in America, Cities in Motion, Crusader Kings 1 ... bekommen. Und? Hab ich je iwo ein PI game vorne in den Verkaufscharts gesehen? Würd ich deswegen 'n game von denen kaufen, das mich nid juckt? Nö. ^^
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greenelve
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von greenelve »

Pyoro-2 hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:
Wenn es zu, sagen wir mal, Fehlern bei Xbox-Live oder dem PSN kommt, schütten die Firmen Gratisspiele und Gratismonate aus an betroffene Spieler aus. Manchmal sogar an welche, die nicht betroffen sind. Das ist Kundenpflege.
Nö, das ist damage control ^^ Natürlich kann man es sich nid erlauben, wie der letzte Affe dazustehen. Aber darum geht's hier ja nicht, hier geht's um "Normalniveau PLUS". Also beispielsweise wie Paradox an seine Kunden regelmäßig Spiele verschenkt - hab von denen schon Wars in America, Cities in Motion, Crusader Kings 1 ... bekommen. Und? Hab ich je iwo ein PI game vorne in den Verkaufscharts gesehen? Würd ich deswegen 'n game von denen kaufen, das mich nid juckt? Nö. ^^
Und welchen Schaden wollen sie damit abwenden? Den der schlechten Kundenmeinung. Es gab in den Fällen einen Schaden, wodurch die Kunden verärgert waren und als Reaktion darauf Gratissachen, um die Zufriedenheit wieder herzustellen.

Genauso ist ein Kunde verärgert, wenn etwas nicht funktioniert und er nicht sofort Hilfe bekommt. Stichwort Kundenhotline. Diese Hilfe muss natürlich auch freundlich geschehen und nicht im Stile von "Alter, bist du zu doof die Disc richtig reinzuschieben?", stattdessen muss auch so ein "Problem" höflich gelöst werden.

Und redest du schlecht über Paradox oder sagst du das sie als Unternehmen ganz dufte sind und man hin und wieder was für Lau bekommt. :wink:
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Pyoro-2 »

Zum Gesamteindruck gehört ja noch mehr als nur das ;) Und da fallen bei PI bspw. grottige Lokalisierung und etliche Bugs sowie generelle Einsteigerunfreundlichkeit auf...
Das aber nid der Punkt. Natürlich "schadet" es nid, sich um den Kunden zu kümmern, aber bspw. extra kostenlos DLC anzubieten wird mMn nie das selbe Niveau erreichen wie die DLC einfach zu verkaufen ^^

Glotz dir doch SONY an. PSN Supergau mit Totalausfall, Linux einfach rausgepatcht, Abwärtskompatibilität entgegen der Versprechen nid eingehalten ... wieviele PS4s werden's deswegen weniger verkaufen? 5? ^^ Interessiert doch keine Sau.
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De_Montferrat
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von De_Montferrat »

Pyoro-2 hat geschrieben:
greenelve hat geschrieben:CD Project, unter anderem mit Verzicht auf DRM, hat einen solchen Ruf, den die Spieler gern unterstützen, eben auch weil sie als ehrliche Käufer nicht gegängelt werden.
Hat sie auch nid daran gehindert, mit Massenabmahnern zu koopieren. Und hat Witcher auch nid geholfen, mehr Kohle als Fifa und Co zu machen.
Wenn es zu, sagen wir mal, Fehlern bei Xbox-Live oder dem PSN kommt, schütten die Firmen Gratisspiele und Gratismonate aus an betroffene Spieler aus. Manchmal sogar an welche, die nicht betroffen sind. Das ist Kundenpflege.
Nö, das ist damage control ^^ Natürlich kann man es sich nid erlauben, wie der letzte Affe dazustehen. Aber darum geht's hier ja nicht, hier geht's um "Normalniveau PLUS". Also beispielsweise wie Paradox an seine Kunden regelmäßig Spiele verschenkt - hab von denen schon Wars in America, Cities in Motion, Crusader Kings 1 ... bekommen. Und? Hab ich je iwo ein PI game vorne in den Verkaufscharts gesehen? Würd ich deswegen 'n game von denen kaufen, das mich nid juckt? Nö. ^^
Genau dabei liegt doch aber der Denkfehler: Wieso sollte ein Rollenspiel wie der Witcher sich so oft verkaufen wie Fifa, COD, etc.? Wieso sollte ein Spiel von Paradox, die oft ziemlich speziell sind (ich nenne zwei mein Eigen) in den Verkaufscharts auftauchen? Das ist völliger Irrsinn, der auch von einigen großen Publishern immer öfters kommuniziert wird. Capcom ist momentan so ein Fall. Was ist man nicht über die Verkaufszahlen von RE 6 und DmC enttäuscht... Dabei hat man einfach zu viel erwartet. Man rechnet nicht mit der Käuferschicht, die man durchschnittlich hatte und hofft, dass es mehr Leute kaufen. Neinnn, man produziert bereits unter der Annahme, dass man es garantiert an mehr Leute verkauft. Das ist doch bescheuert. Dann fällt man halt hin. Nicht jedes Spiel kann die enormen Ausmaße der Massenspiele annehmen. Das geht schon gar nicht vom Thema, dem Genre, etc. her. Fußballspiele sind beliebt, weil es ein oft gespielter Sport ist. Rollenspiele oder gar Strategie wollen halt nicht alle spielen.
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Pyoro-2
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von Pyoro-2 »

De_Montferrat hat geschrieben:Nicht jedes Spiel kann die enormen Ausmaße der Massenspiele annehmen. Das geht schon gar nicht vom Thema, dem Genre, etc. her. Fußballspiele sind beliebt, weil es ein oft gespielter Sport ist. Rollenspiele oder gar Strategie wollen halt nicht alle spielen.
Eben, also was soll da großartige Kundenanbandelei bringen? Fans von den PI games werden die sowieso kaufen, was bleibt denen auch anderes über? Und der Rest hat so oder so kein Interesse. Oder Fußballfans - entweder kaufst halt PES oder Fifa. Andere Möglichkeiten hast ja garnid ^^ Als ob da 'ne leicht bessere Patchpolitik oder sowas großartig Auswirkungen hätte - klar wird's paar Fälle geben. Aber rechnet sich das unter'm Strich? Ich bezweifel's ;)
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greenelve
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von greenelve »

Ja natürlich gehört da mehr dazu. Kundenpflege erzeugt so auch kein Geld, es erhöht lediglich den Ruf. Aber wie gesagt, lieber eine symphatische Firma unterstützen, als eine arschlochhaftige.

Lokaliserung kann man auch dazu zählen, wird es dem Kunden dadurch einfacher gemacht, Spiele zu verstehen und nicht blind durch die Gegen zu laufen, ohne zu wissen warum dieses und jenes.

Selbst bei verkauftem DLC ist immernoch der Umfang entscheidet, ab dem der Kunde sagt: "Damit bin ich zufrieden, hier bekomm ich etwas für mein Geld". Obschon der Hersteller/Publisher auch weniger hätte verkaufen können, gut zu beochbachten an irgendwelchen kleinen Kartenpaketen für den gleichen Preis. Auch das erhöht den Ruf einer Firma, Kundenpflege eben.

Es gab und gibt Gerüchte wonach Sony seine Kunden gängelt und jene Kunden melden sich schonmal mit "Boykottier ich - kommt mir nicht ins Haus - die sehen mein Geld nicht" usw. Und das sagen die nicht nur hier, das sagen die auch sonstigen Leuten, die sich informieren. Es lässt sich unmöglich sagen inwieweit es Einfluss auf den Start der Konsole hat, hemmt aber den notwendigen Hype für einen erfolgreichen Start durchaus.
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De_Montferrat
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Re: Sony: Patent: Ladezeiten als Indikator für Raubkopien

Beitrag von De_Montferrat »

Pyoro-2 hat geschrieben:
De_Montferrat hat geschrieben:Nicht jedes Spiel kann die enormen Ausmaße der Massenspiele annehmen. Das geht schon gar nicht vom Thema, dem Genre, etc. her. Fußballspiele sind beliebt, weil es ein oft gespielter Sport ist. Rollenspiele oder gar Strategie wollen halt nicht alle spielen.
Eben, also was soll da großartige Kundenanbandelei bringen? Fans von den PI games werden die sowieso kaufen, was bleibt denen auch anderes über? Und der Rest hat so oder so kein Interesse. Oder Fußballfans - entweder kaufst halt PES oder Fifa. Andere Möglichkeiten hast ja garnid ^^ Als ob da 'ne leicht bessere Patchpolitik oder sowas großartig Auswirkungen hätte - klar wird's paar Fälle geben. Aber rechnet sich das unter'm Strich? Ich bezweifel's ;)
Das kann schon sein. Ich habe keine gemessenen Zahlen. Aber die Verwendung eines Kopierschutzes sowie etwaiger DRM-Mechanismen -und über dieses Thema reden wir ja- ist ebenfalls keine Garantie, dass es mehr Leute kaufen. Und auch dieser Schutz muss schließlich bezahlt werden. Und ob sich der rechnet? :wink:
Aber darum geht es ja auch nicht wirklich. Es geht einzig und allein darum, dass die Hersteller ihren Investoren immer größere und bessere/ gewinnträchtigere Zahlen vorlegen wollen UND müssen, um diese und somit deren Geld, das bei ihnen (den Herstellern) lagert, bei Laune zu halten. Deswegen auch immer höhere Verkausziele oder die Fokussierung auf die Vorbestellerzahlen und Verkäufe der Erscheinungswoche. Da sich aber bestimmt Mittel und Wege finden lassen, auch dieses Patent, sollte es angewendet werden, zu umgehen, wird es am Ende wieder nur den Kunden, der bereits Geld für sein erworbenes Produkt ausgegeben hat, treffen. Denn es gibt kein fehlerresistentes Computersystem.

Nebenbei gehts es natürlich auch um Kontrolle und Kundenbindung (nicht zu verwechseln mit der Kundenbindung, die durch Service aufgebaut wird), die aber letztendlich auch wieder nur obigem Ziel dienlich sind.
Zuletzt geändert von De_Montferrat am 26.02.2013 11:46, insgesamt 1-mal geändert.