Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

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Armin
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Armin »

Boah, warum musstest Du jetzt den lustigen Streit beenden, war doch viel interessanter als der eigentlich Anlass. Also lasst Euch bitte nicht von Boeser ablenken, weiter! Damits weitergeht: Kommen die 10 Gebote und der Kram nicht von irgendwelchen aelteren Moralitaeten, die goldenen Regel und sowas?
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Schaut man sich mal an wieviel Vertreter es von der Art gibt und wieviel es konsumiert wird. Ja es stimmt. Ist ja nicht o als würde man in Gewaltshootern dem Spiler irgendwann ein Spiegel vor Gesicht halten, damit er dann feststellt "Das war ich, ist meine Handlung richtig?" Stattdesen gibts noch eine Ladung virtueller Menschen oben drauf. Oder warum stößt man während des Verlaufs nicht auf einen Deserteur der einem von den Schrecken erzählt und man mus ebenfalls einen Weg finden dem ganzen zu entfliehen. Angefangen mit diesen dämlichen Vorgesetzen und ihren Tarnungswesten, über dem erschießen von Feinden die keine sind, verteidigen vom Vaterland das keins ist um letztendlich festzustellen das man Kommandos von Leuten bekommt die letzten Endes nur auf ihre eigene Interessen bedacht sind.

Zu sagen Shooter hätten keine Mitschuld ist weit aus lächerlicher als zu behaupten sie sind direkt für etwas verantwortlich. Direkt war in dem Fall das Umfeld verantworlich, das ihn gemobbt, nicht verstanden, oder geschlagen hat.

Überhaupt werfen Gewalt-Shooter das Gaming immer in ein sehr sehr schlechtes Licht, ohne selbst ein Teil von dem zu sein was Spielen ausmacht. Nämlich Spaß und Gewalt in geregeltem Maß. So das man höchstens ganz entfernt die Illusion hat die Einheit könnte Schmerzen haben. So wenig das sich die Psyche nicht daran erregt. Ich meine in Call of Duty Black Ops wird da jemanden der Hals aufgeschlitzt. Gehts noch? Es erfüllt nicht mal einen Zweck. Wenn man sich sowas immer und immer wieder reinzieht, dreht man irgendwann durch.
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greenelve
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von greenelve »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Schaut man sich mal an wieviel Vertreter es von der Art gibt und wieviel es konsumiert wird. Ja es stimmt. Ist ja nicht o als würde man in Gewaltshootern dem Spiler irgendwann ein Spiegel vor Gesicht halten, damit er dann feststellt "Das war ich, ist meine Handlung richtig?" Stattdesen gibts noch eine Ladung virtueller Menschen oben drauf. Oder warum stößt man während des Verlaufs nicht auf einen Deserteur der einem von den Schrecken erzählt und man mus ebenfalls einen Weg finden dem ganzen zu entfliehen. Angefangen mit diesen dämlichen Vorgesetzen und ihren Tarnungswesten, über dem erschießen von Feinden die keine sind, verteidigen vom Vaterland das keins ist um letztendlich festzustellen das man Kommandos von Leuten bekommt die letzten Endes nur auf ihre eigene Interessen bedacht sind.

Zu sagen Shooter hätten keine Mitschuld ist weit aus lächerlicher als zu behaupten sie sind direkt für etwas verantwortlich. Direkt war in dem Fall das Umfeld verantworlich, das ihn gemobbt, nicht verstanden, oder geschlagen hat.

Überhaupt werfen Gewalt-Shooter das Gaming immer in ein sehr sehr schlechtes Licht, ohne selbst ein Teil von dem zu sein was Spielen ausmacht. Nämlich Spaß und Gewalt in geregeltem Maß. So das man höchstens ganz entfernt die Illusion hat die Einheit könnte Schmerzen haben. So wenig das sich die Psyche nicht daran erregt. Ich meine in Call of Duty Black Ops wird da jemanden der Hals aufgeschlitzt. Gehts noch? Es erfüllt nicht mal einen Zweck. Wenn man sich sowas immer und immer wieder reinzieht, dreht man irgendwann durch.
Filme und Serien, die auf Action abzielen fallen doch in das gleiche Muster wie Shooter. Bei 96 Hours - Taken mit Liam Neeson darf die Hauptfigur Foltern wie er lustig ist und wird am Ende nicht verhaftet oder irgendwas, er wird von seinem Umfeld als Held gefeiert und seine Exfrau verliebt sich gar wieder in ihn.

Den letzten Satz kannst du komplett streichen. Ich will da noch was mit Splatter- und Gorefilmen sagen, aber denke mir das die reine Erwähnung des Genre ausreichen sollte um den Punkt zu verdeutlichen.

ps: in Killzone 3 kann man Gegner durch Eindrücken der Augäpfel mittels der Daumen töten..das find ich auch krass...

edit: 96 hours statt 48 -.-
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Immer deser Vergleich zu Filmen. Dort schaut man sich ein Werk passiv an und bildet sich dann ein Urteil. Während man in den besagten Problemspiel die ausführende Hand des Bösen ist. Und es ist nicht mal so, das es Stellen gäbe wo man mit sich selbst konfrontiert wird.

Überhaupt wird das immer so verharmlost. Die Menchen und Parteien in den meißten Militärshooteren sind doch Synonyme von echtem Leben und blutigen Konflikten. Braucht man das? Und denen dann irgendwie Headshots zu verteilen? Spaß wo bist du. Okay Okay ihre Leiche liegt dann auf dem Boden und man hat ja so richtig Grund stolz zu sein. Für mich wäre es ein wichtiger Schritt, das man sich in dem Genre ganz von unserer Welt wegbewegt weil dann immer Namen Wie Nahost, Russen und Deutsche fallen. Es sei denn es ist ein Antikriegsspiel. Sogar als es zur besagten Flughafenszene kam sagte der urchscnittliche Killerspieler "Ja damit wollten die Entwickler zeigen wie schrecklich der Krieg ist" oder auch ganz gut "In filmen werden noch mehr Menschen umgebracht" die Wahrheit ist das e oft so schrecklich inszeniert ist, das es die Verachtung gegen Gewalt schürt. Killerspieler sind nicht die richtigen Ansprechperonen für sowas, weil sie letzten Endes alles bejaen und durchspielen.
Zinssm
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Zinssm »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Immer deser Vergleich zu Filmen. Dort schaut man sich ein Werk passiv an und bildet sich dann ein Urteil. Während man in den besagten Problemspiel die ausführende Hand des Bösen ist. Und es ist nicht mal so, das es Stellen gäbe wo man mit sich selbst konfrontiert wird.

Überhaupt wird das immer so verharmlost. Die Menchen und Parteien in den meißten Militärshooteren sind doch Synonyme von echtem Leben und blutigen Konflikten. Braucht man das? Und denen dann irgendwie Headshots zu verteilen? Spaß wo bist du. Okay Okay ihre Leiche liegt dann auf dem Boden und man hat ja so richtig Grund stolz zu sein. Für mich wäre es ein wichtiger Schritt, das man sich in dem Genre ganz von unserer Welt wegbewegt weil dann immer Namen Wie Nahost, Russen und Deutsche fallen. Es sei denn es ist ein Antikriegsspiel. Sogar als es zur besagten Flughafenszene kam sagte der urchscnittliche Killerspieler "Ja damit wollten die Entwickler zeigen wie schrecklich der Krieg ist" oder auch ganz gut "In filmen werden noch mehr Menschen umgebracht" die Wahrheit ist das e oft so schrecklich inszeniert ist, das es die Verachtung gegen Gewalt schürt. Killerspieler sind nicht die richtigen Ansprechperonen für sowas, weil sie letzten Endes alles bejaen und durchspielen.
Endlich mal einer der differenziert.Keiner kann mir erzählen das tausendfaches aktives "umbringen" in games keine Spuren hinterläßt!Alles bei entsprechender Veranlagung,Umgebung,Sozialem Umfeld etc etc..Notorisches Abstreiten frei nach dem Motto: Es kann nicht sein was nicht sein darf bringt da nicht weiter!Die Hauptschuld wird auch in Zukunft immer auf sowas zugeschnitten,weil Menschen meist einfache Antworten am liebsten sind:Bei mir nach 35 Spielerjahren gings gut.Bei anderen,ganz seltenen Fällen aber nicht...
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Rabidgames
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Rabidgames »

Zinssm hat geschrieben:
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:Immer deser Vergleich zu Filmen. Dort schaut man sich ein Werk passiv an und bildet sich dann ein Urteil. Während man in den besagten Problemspiel die ausführende Hand des Bösen ist. Und es ist nicht mal so, das es Stellen gäbe wo man mit sich selbst konfrontiert wird.

Überhaupt wird das immer so verharmlost. Die Menchen und Parteien in den meißten Militärshooteren sind doch Synonyme von echtem Leben und blutigen Konflikten. Braucht man das? Und denen dann irgendwie Headshots zu verteilen? Spaß wo bist du. Okay Okay ihre Leiche liegt dann auf dem Boden und man hat ja so richtig Grund stolz zu sein. Für mich wäre es ein wichtiger Schritt, das man sich in dem Genre ganz von unserer Welt wegbewegt weil dann immer Namen Wie Nahost, Russen und Deutsche fallen. Es sei denn es ist ein Antikriegsspiel. Sogar als es zur besagten Flughafenszene kam sagte der urchscnittliche Killerspieler "Ja damit wollten die Entwickler zeigen wie schrecklich der Krieg ist" oder auch ganz gut "In filmen werden noch mehr Menschen umgebracht" die Wahrheit ist das e oft so schrecklich inszeniert ist, das es die Verachtung gegen Gewalt schürt. Killerspieler sind nicht die richtigen Ansprechperonen für sowas, weil sie letzten Endes alles bejaen und durchspielen.
Endlich mal einer der differenziert.Keiner kann mir erzählen das tausendfaches aktives "umbringen" in games keine Spuren hinterläßt!Alles bei entsprechender Veranlagung,Umgebung,Sozialem Umfeld etc etc..Notorisches Abstreiten frei nach dem Motto: Es kann nicht sein was nicht sein darf bringt da nicht weiter!Die Hauptschuld wird auch in Zukunft immer auf sowas zugeschnitten,weil Menschen meist einfache Antworten am liebsten sind:Bei mir nach 35 Spielerjahren gings gut.Bei anderen,ganz seltenen Fällen aber nicht...
Ja, und weiter?
Was soll nun die Folge aus dieser Erkenntnis sein?

Dass Spiele natürlich einen Einfluss auf ohnehin schon schwer gestörte Individuen haben können, weiß doch jeder. Aber das können ebenso Filme, Musik oder sogar Bücher. Und nun?
Zinssm
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Zinssm »

Nichts und nun.Dafür gibts Altersfreigaben,Eltern etc.Ändern wird und soll sich nichts.Nur einsehen muß mans...
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Keiner kann mir erzählen das tausendfaches aktives "umbringen" in games keine Spuren hinterläßt!Alles bei entsprechender Veranlagung,Umgebung,Sozialem Umfeld etc etc
Eben, genau so ist es. Zunächst dachte ich, das wieder die üblichen Verdächtigen an Reaktionen auf meine Meinung kommen. Und ich finde es im übrigen sehr gemein jene die einen Amoklauf gemacht und sich anschließend getötet haben als Psychpaten zu brandmarken, das lese ich oft. Sind sie nicht. Das hängt oft mit Enttäuchunungen zusammen nund dem Druck den die Eltern oder unsere bürokratische Welt auf einen ausüben., manchmal sogar mobbing. Wenigstens an ihrem Todesstag sollte man sie mal ruhen lassen, genau wie die Opfer.

Das lustige ist ja, das ein fehlen von diesem Subgenre gar nicht auffallen würe, so xbeliebig wie es oft entwickelt wird. Wie mans richtig macht zeigt Borderlands 2. Arcadelastig und nimmt sich nicht zu ernst.
marschmeyer
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von marschmeyer »

Als ob man Shooter nicht genauso stumpf konsumiert...

Wo habt ihr den Scheiß denn her, gibts jetzt schon sowas wie "einwandfreien Moralunterricht"?
Nur weil sowas bei 1% der Spieler Spuren hinterlässt, heißt das nicht, dass nicht auch Filme, Autounfälle oder eine gerade Banane dieselbe Wirkung hätten. Kausalität, schlag es nach.
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben: Überhaupt wird das immer so verharmlost. Die Menchen und Parteien in den meißten Militärshooteren sind doch Synonyme von echtem Leben und blutigen Konflikten. Braucht man das?.
Der Herr der Ringe wurde in den 30ern geschrieben. Denk dir mal ein paar Synonyme.
Zwei der Gestalten dort machen einen Wettbewerb draus, wer mehr Schädel einschlägt. Braucht man das?
Zuletzt geändert von marschmeyer am 25.12.2012 15:26, insgesamt 1-mal geändert.
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Xris
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Xris »

Mal ein Beispielspost rausgezogen hat:
Immer deser Vergleich zu Filmen. Dort schaut man sich ein Werk passiv an und bildet sich dann ein Urteil. Während man in den besagten Problemspiel die ausführende Hand des Bösen ist. Und es ist nicht mal so, das es Stellen gäbe wo man mit sich selbst konfrontiert wird.

Überhaupt wird das immer so verharmlost. Die Menchen und Parteien in den meißten Militärshooteren sind doch Synonyme von echtem Leben und blutigen Konflikten. Braucht man das? Und denen dann irgendwie Headshots zu verteilen?
Die herrschaften Moralapostel, die scheinbar selbst nicht in der Lage sind zwischen Spiel und Realität zu unterscheiden. Ich für meinen Teil schiesse auf Pixel, ihr scheinbar auf echte Menschen. Ich würde mich, ganz im Gegenteil, an eurer Stelle fragen ob ich nicht aus eigener Erfahrung spreche - d.h. die Realität mit einem Spiel verwechsele. Wenn es soweit gekommen ist, dann würde das nicht Vorhandensein von derartigen Spielen auch nichts mehr ändern.
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greenelve
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von greenelve »

Ein Erwachsener geht bei roter Ampel über die Straße, wird von der Polizei angehalten und beschwert sich weil andere das auch so machen. Sehen und Nachahmen, im echten Leben, mit der Abwägung: Ich verstoße gegen eine Regel, es kommt aber niemand zu Schaden.

Bei einem Film weiss ich das die mir nen Scheiß übers echte Leben erzählen. Genauso gut kann mir aber ein Freund den selben Scheiß erzählen. Bei dem ersten wird was von "differenzieren" gesagt und bei dem zweiten ist es "negatives Umfeld". Dabei gilt es in beiden Fällen zu überlegen, geht die Information von Film/Freund konform mit unserer Gesellschaft, ist es in Ordnung Frauen als Schlampen zu bezeichnen. (wobei das alles recht oberflächlich betrachtet, gibt es perverse Menschen die auf dirty talk stehen)

Lustig wird "Differenzierung" bei positiven Beispielen. Per Romantik eine Frau erobern, Moral aus Märchen und ähnlichen Geschichten. Hier weis jeder sofort das es niemanden schadet und dennoch findet eine Differenzierung statt, kann man sich nicht einfach nach Sonnenuntergang auf der Hauptstraße in Berlin hinstellen und ein Lied für die Person im 5. Stock singen. Verstößt es doch gegen die Regel der Nachtruhe und Lärmbelästigung.

Spiele sind schonungsloser und peramenter bei der Übermittlung von Botschaften wie "Böse darf man töten". Es geschieht ständig und niemand wiederspricht einem. Bei einem Film wird sich Zeit genommen die Auswirkungen dessen zu beleuchten bzw. ist der Anteil der Action gemessen an der Dauer geringer als in Spielen. Plus dem großen Faktor die Handlung "durchzuführen", wobei im Grunde aber ist es nur ein unterbewusstes aktzeptieren das die Handlung keine negativen Konsquenzen nach sich zieht, kommt man im Spiel ja nicht anders weiter.

Im Laufer unserer geistigen Reife entwickeln wir eine Persönlichkeit und diese Muster später zu ändern, ist nicht einfach. Für einen 60jährigen ist es schwerer sein Verhalten zu ändern als ein 20jähriger und ein 40jähriger befindet sich so in der Mitte. Der 20jährige hat eine Persönlichkeit, ist aber durchaus noch dabei sie zu entwickeln, er ist Aufnahmefähig für "neue Ideen/Verhaltensmuster", der 40jährige steht fest im Leben und der 60jährige ist darüber hinaus und kennt nichts anderes als sein Weltbild.*
Wir differenzieren alles was auf uns eindrischt, wägen es mit dem restlichen Gelernten ab und sortieren es entsprechend ein, zwischen Fiktion und Wahr.

Wie man ein Verhalten akzeptiert hängt von jedem selbst ab, inwieweit man die Quelle des gesehenen/erzählten/nachgemachten als Wahr anerkennt. Wenn mir ein Freund erzählt, das ist normal, glaub ich das eher als wenn ein Fremder damit ankommt. Differenzierung, wie glaubwürdig ist die Quelle. Wer nur eine Quelle hat, wird sich auch eher daraus bedienen. Deswegen ist es auch wichtig, mehrere Quellen zu haben um eine eigene, differenzierte/mehrseitige Meinung bilden zu können. Klar werden mir meine Techno/Punker/Gothic/Metalfreunde erzählen wie toll Techno/Punk/Gothic/Metal doch ist.

Genauso wie mein Beitrag. Wer meine anderen Beiträge mag, wird diesem hier aufgeschlosser sein und wer meine Beiträge generell nicht mag, wird eher ablehnend reagieren. Genauso verhält es sich mit Pro und Kontra, dürfte sich jeder Leser nach den ersten paar Zeilen bereits ein Bild, aufgrund seiner bisherigen Erfahung gemacht haben. (oh fuck...Erfahrung...wir sammeln Erfahrung -.- egal ob aktiv oder passiv, Erfahrung sammeln um es Nachzuahmen, natürlich braucht es dafür eine geformte Persönlichkeit, die in der Lage ist abzuschätzen, welche Erfahrung welche Konsquenzen nach sich zieht und dementsprechend übernommen werden kann oder nicht. ich glauch ich hab das Gefühl das Beschreibt es nahezu perfekt...) Dann kommen wir auch zum Schluss: Freunde sind echt und vertrauenswürdig, man kann ihnen glauben und es übernehmen. Filme/Spiele sind erfunden und nicht vertrauenswürdig, man kann sie nicht glauben und nicht übernehmen.**

Wo ich schonmal dabei bin. :twisted: Etwas völlig anderes, was dennoch eine Verbindung/Erklärung bietet: Hypnotische Suggestionen. Hierbei wird der "Spieler"(richtigerweise Subjekt) in einen entspannten Zustand gebracht und dann Ansichten erzählt, die er zu seinem Weltbild hinzufügt. Wichtig dafür das der "Spieler" dieser Ansicht positiv gegenüber steht. Dadurch wird es für den Hypnotiseur leichter das der "Spieler" daran glaubt und es als richtig anerkennt. Es ist auch deutlich leichter jemanden zu hypnotisieren bzw. entspannen, der es auch will. (es ist natürlich auch möglich Befehle und den ganzen anderen Klischeekram im Kopf zu installieren, aber das soll als kurzer Ausflug genügen)
Und nun der Bogen zurück zu Filme/Spiele: Auch hier wird eine entspannende Atmospähre geschaffen, nerviges und ablenkendes wird versucht zu minimieren, damit man sich in dem Film/Spiel fallen lassen kann. Als Konsument dient dies der Immersion, dem Eintauchen in die fktive Welt, dem Kritiker ist es ein Abtauchen und Kontakt zur Realität verlieren. Und wer einen Film/Spiel nicht mag, wird auch weniger eintauchen, die übermittelten Botschaften ablehnen. Zu guter Letzt noch der Pawlowsche Hund (damit der Beitrag nicht weiter ausartet: http://de.wikipedia.org/wiki/Pawlowscher_Hund), der eindeutig beweist, das Trigger, wenn man ihnen lang genug ausgesetzt ist, eine Wirkung haben. Und nun kommt wieder die Differenzierung und verschiedene Quellen ins Spiel, wird ein Counterstrikespieler bei einem Knall auf offener Straße auch nicht sofort in Deckung springen, nur weil er es im Spiel so gelernt hat.



*die Zahlen 20 - 40 - 60 stehen in gleichmäßigem Abstand und vermitteln das Beispiel damit besser.

** fett markiert damit es weniger überlesen wird, bitte dennoch den restlichen Text beachten. :mrgreen:

ps: ja es mag sich mitunder etwas wiedersprechen, hängt aber beim genauen lesen mit der jeweiligen herangehensweise zusammen. und hoffentlich passt der text so... :winkhi:

edit: habs grad gesehen...mein beleid das alles lesen zu wollen... :? (zumindest ich beim schreiben hatte spaß :lol: )

edit2: kurzfassung :Clown:
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Wigggenz »

marschmeyer hat geschrieben:
)FireEmblem(Awakening hat geschrieben: Überhaupt wird das immer so verharmlost. Die Menchen und Parteien in den meißten Militärshooteren sind doch Synonyme von echtem Leben und blutigen Konflikten. Braucht man das?.
Der Herr der Ringe wurde in den 30ern geschrieben. Denk dir mal ein paar Synonyme.
Zwei der Gestalten dort machen einen Wettbewerb draus, wer mehr Schädel einschlägt. Braucht man das?
Danke :D
Dort muss man sich sogar noch per eigener Fantasie selbst eigenmächtig das Bild erzeugen, wie Orkschädel gespalten/Orkkehlen durchsiebt werden, das eigene Gehirn wird dadurch nur auf Gewalt getrimmt, das ist genau genommen noch viel schlimmer als Filmkonsum, wo nur die audiovisuellen Rezeptoren zu arbeiten haben!
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Sir Richfield »

Wigggenz hat geschrieben:Dort muss man sich sogar noch per eigener Fantasie selbst eigenmächtig das Bild erzeugen, wie Orkschädel gespalten/Orkkehlen durchsiebt werden, das eigene Gehirn wird dadurch nur auf Gewalt getrimmt, das ist genau genommen noch viel schlimmer als Filmkonsum, wo nur die audiovisuellen Rezeptoren zu arbeiten haben!
WAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAGH!!

Äh...

Ach, nur Bücher, Pillepalle.
AD&D spielen und dann die Justicar Reihe von Paul Kidd lesen, DANN geht Dir mal der Blutrausch los.
Protip: Diesen Rock dabei hören, dieses Satanistenzeug, wissenschon.
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Sevulon »

marschmeyer hat geschrieben:Der Herr der Ringe wurde in den 30ern geschrieben. Denk dir mal ein paar Synonyme.
Zwei der Gestalten dort machen einen Wettbewerb draus, wer mehr Schädel einschlägt. Braucht man das?
Das dachte ich mir gestern auch, als ich nochmal "Die Zwei Türme" gesehen habe. Böser, amoklaufender Legolas :D
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Sarkasmus
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Re: Allgemein: NRA gibt u.a. Spielen die Schuld am Amoklauf

Beitrag von Sarkasmus »

)FireEmblem(Awakening hat geschrieben:
Keiner kann mir erzählen das tausendfaches aktives "umbringen" in games keine Spuren hinterläßt!Alles bei entsprechender Veranlagung,Umgebung,Sozialem Umfeld etc etc
Eben, genau so ist es. Zunächst dachte ich, das wieder die üblichen Verdächtigen an Reaktionen auf meine Meinung kommen. Und ich finde es im übrigen sehr gemein jene die einen Amoklauf gemacht und sich anschließend getötet haben als Psychpaten zu brandmarken, das lese ich oft. Sind sie nicht. Das hängt oft mit Enttäuchunungen zusammen nund dem Druck den die Eltern oder unsere bürokratische Welt auf einen ausüben., manchmal sogar mobbing. Wenigstens an ihrem Todesstag sollte man sie mal ruhen lassen, genau wie die Opfer.

Das lustige ist ja, das ein fehlen von diesem Subgenre gar nicht auffallen würe, so xbeliebig wie es oft entwickelt wird. Wie mans richtig macht zeigt Borderlands 2. Arcadelastig und nimmt sich nicht zu ernst.
Also bitte, jemand der in eine Schule geht mit dem Willen Kinder zu töten hat einen psychen Schaden. Was er für einen hat muss jemand ermitteln der dies Studiert hat.
Es soll sogar Ärzte geben die sich mit pyschologischen Krankheiten beschäftigen ;).

Wenn es im so schlecht ging und er keinen Lebenswillen mehr hatte und umbedingt sterben wollte, hätte er sich gefälligst nur sich selbst töten sollen.
Würde jeder der pyschotischen Stress ausgeliefert wär Amok laufen, gebe es jeden Tag mehre 100 Amokläufe.