Da spricht die Twitter-Generation. Texte, die über 140 Zeichen hinausgehen, können nicht mehr wahrgenommen werdenRiddim hat geschrieben:LOL, hast du die ganze Nacht nachgedacht um morgens um 6:30 son Roman zu schreiben!
Mit wem sprichst du eigentlich? Mit Dir selbst? Das grenzt ja schon an Schizophrenie.
Als ob jemand Dein spielerisches Manifest interessiert.
Diablo III: Feedback 'überrascht' Blizzard
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- Kajetan
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@Bedlam: Sign, sign und nochmal sign, deine Kommentare sprechen mir wirklich aus der Seele. Prinzipiell habe ich nichts gegen ein AH mit Virtuellgeld-Transaktionen, es macht mir wirklich Spaß, über den Preis bestimmter Items mit anderen zu feilschen. Aber allein das Gefühl, dass ein anderer sich einen legendären Kompositbogen, nach dem ich wochenlang suchen und für den ich dutzende Bosse plätten musste, sofort für €14,57 im Shop kaufen kann ... nein, bloß nicht.
- Erynhir
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Das ist natürlich bedauerlich wenn du dir von so was das Spiel kaputt machen lässt... auch wenn da nun wirklich kein Anlass für besteht. Weil was andere Spieler tun sollte für dich doch gesehen egal sein?ApfelSaftSchorle hat geschrieben: Aber allein das Gefühl, dass ein anderer sich einen legendären Kompositbogen, nach dem ich wochenlang suchen und für den ich dutzende Bosse plätten musste, sofort für €14,57 im Shop kaufen kann ... nein, bloß nicht.
Ich weiß ja nicht wie ihr an die Art Spiele ran geht, ich jedenfalls freue mich über den Fund an sich. Und der wird ja nicht geschmälert wenn dieses eine Item von jemand anders auch gefunden wird und er das dann verkaufen möchte.
Nicht dass ich das Echtgeld-Auktionshaus wirklich befürworte... aber hier wird doch schon etwas überreagiert was das betrifft.
- Kajetan
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Nicht in einem MP-Spiel. Wenn sich jemand zu Hause auf seinem Rechner für seinen SP-Char Ausrüstung zusammencheated, für die man sonst drei Wochen lang nicht nur intensiv, sondern auf gut zocken muss, dann ist das sowas von juckegal. In einem MP-Spiel mit starker PvP-Komponente ist das hingegen etwas, was man im Englischen so schön "Dealbreaker" nennt. Wer auf ein faires, rein freizeit-orientiertes PvP Wert legt, wo derjenige mit mehr Spielaufwand und Spielkönnen auch mit besserer Ausrüstung belohnt wird, der muss sich angesichts des AH nur noch verarscht vorkommen. Da steckt man viel Zeit in das Spiel, um sich konkurrenzfähige Ausrüstung zu besorgen, nur um dann von jemandem mit noch besserer Ausrüstung geschlagen zu werden, die dieser sich einen Tag vorher im offiziellen (!) Item-Shop mit richtigem Geld gekauft hat.Erynhir hat geschrieben:Weil was andere Spieler tun sollte für dich doch gesehen egal sein?
Mir persönlich geht das am Arsch vorbei, da ich kein großes Interesse an kompetitiven Multiplayer-Spielen habe, aber ich kann sehr wohl nachvollziehen, wie einem PvP-Fan hier die Galle hochkommt.
- Erynhir
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Im Grunde genommen hast du da Recht Kajetan, aber ob der Spieler sich die besseren Items erfarmt oder gekauft hat macht am Ende keinen Unterschied... er hat eine bessere Ausrüstung. Darum funktioniert PvP in Diablo, Wow und anderen Ausrüstungs-abhängigen Spielen nicht so richtig. Sollte man nicht erwarten.
Wer faires PvP möchte muss Guild Wars spielen.
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- sinsur
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Es gibt noch viel zu wenige Informationen darüber, ob Items die man bei Ebay, äh im Auktionshaus gekauft hat, denn im PVP einsetzbar sind.
Auch nicht ob man überhaupt eine art Itemrating ins Matchmaking einfliessen lässt etc.
Ich empfinde Diablo 3 als Coop Spiel, so wie 2 auch schon. Ich will mit Freunden zocken und werde es wohl kaum öfter als mit jeder Klasse 1x durchspielen.
Ich finde gut, dass so viele jammern und auch, dass es so völlig überzogen ist, denn dadurch schaut man sich bei Blizzard die sache genauer an, ganz ernst kann ich dieses gelaber über legales Ebay und Onlinezwang nicht nehmen.
Man sehe sich einfach die Alternativen an.
Auch nicht ob man überhaupt eine art Itemrating ins Matchmaking einfliessen lässt etc.
Ich empfinde Diablo 3 als Coop Spiel, so wie 2 auch schon. Ich will mit Freunden zocken und werde es wohl kaum öfter als mit jeder Klasse 1x durchspielen.
Ich finde gut, dass so viele jammern und auch, dass es so völlig überzogen ist, denn dadurch schaut man sich bei Blizzard die sache genauer an, ganz ernst kann ich dieses gelaber über legales Ebay und Onlinezwang nicht nehmen.
Man sehe sich einfach die Alternativen an.
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johndoe-freename-22855
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Slayer123
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ich kann die gedanken dahinter schon verstehen. diese "itemhatz" verliert enorm an anreiz, wenn ich das item für ein paar euro im ah kaufen kann. klar, ich kann mir sagen "nein, ich farme weiter". aber man hat doch den gedanken im hinterkopf, dass man es ja kaufen könnte. das macht doch das komplette spielgefühl kaputt. die wenigsten haben doch diablo beim zweiten und dritten mal wegen der achsotollen story gespielt.Erynhir hat geschrieben:Das ist natürlich bedauerlich wenn du dir von so was das Spiel kaputt machen lässt... auch wenn da nun wirklich kein Anlass für besteht. Weil was andere Spieler tun sollte für dich doch gesehen egal sein?ApfelSaftSchorle hat geschrieben: Aber allein das Gefühl, dass ein anderer sich einen legendären Kompositbogen, nach dem ich wochenlang suchen und für den ich dutzende Bosse plätten musste, sofort für €14,57 im Shop kaufen kann ... nein, bloß nicht.
Ich weiß ja nicht wie ihr an die Art Spiele ran geht, ich jedenfalls freue mich über den Fund an sich. Und der wird ja nicht geschmälert wenn dieses eine Item von jemand anders auch gefunden wird und er das dann verkaufen möchte.
diablo ist, wenn man es auf den kern reduziert, ein reiner grinder. und dank auktionshaus verkommt der normalo-spieler nun zum potentiellen china-farmer, an dem blizzard gut verdient. sogesehn erschafft blizzard viele kleine farm-zombies, die für den oberzombie die kohle anschaffen.
arphis bringt es ja recht gut auf den punkt, was wohl einige vermuten.
aber es ist ja nicht so, als ob blizzard irgendwie eine monopol-stellung hätte. es gibt ein paar alternativen, die natürlich erst beweißen müssen, dass sie eine anständige community bilden können. bisher sind aber alle daran gescheitert, was aber daran lag, dass blizzard bei diablo 2 viel mehr richtig gemacht hat, als in diablo 3.
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KOK
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Gerade bezüglich PvP ist doch ein Aktionshaus, wo man sich seine Items einkaufen kann, empfehlenswert. Die Logik "hoi, ich habe nun wie ein richtiger Idiot den selben Boss Tag ein und Tag aus drei Wochen lang genippelt und endlich ein Uber-Item, also will ich auch Imba im PvP sein" ist doch genau das, was man in PvP orientierten Spielen seit Jahren versucht entgegenzu wirken. Gerade bei PvP soll es doch eben nicht dazu kommen, daß Spieler, die einfach nur unverschämt mehr Zeit in ein Spiel reininvestieren, den Durchschnittsspieler jeglichen Spaß killen, weil die Itemspirale wieder so abnormal hoch ist.Kajetan hat geschrieben:Nicht in einem MP-Spiel. Wenn sich jemand zu Hause auf seinem Rechner für seinen SP-Char Ausrüstung zusammencheated, für die man sonst drei Wochen lang nicht nur intensiv, sondern auf gut zocken muss, dann ist das sowas von juckegal. In einem MP-Spiel mit starker PvP-Komponente ist das hingegen etwas, was man im Englischen so schön "Dealbreaker" nennt. Wer auf ein faires, rein freizeit-orientiertes PvP Wert legt, wo derjenige mit mehr Spielaufwand und Spielkönnen auch mit besserer Ausrüstung belohnt wird, der muss sich angesichts des AH nur noch verarscht vorkommen. Da steckt man viel Zeit in das Spiel, um sich konkurrenzfähige Ausrüstung zu besorgen, nur um dann von jemandem mit noch besserer Ausrüstung geschlagen zu werden, die dieser sich einen Tag vorher im offiziellen (!) Item-Shop mit richtigem Geld gekauft hat.Erynhir hat geschrieben:Weil was andere Spieler tun sollte für dich doch gesehen egal sein?
Mir persönlich geht das am Arsch vorbei, da ich kein großes Interesse an kompetitiven Multiplayer-Spielen habe, aber ich kann sehr wohl nachvollziehen, wie einem PvP-Fan hier die Galle hochkommt.
Aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu wenig Egoist, um Ihre Gedankengönge logisch nachvollziehen zu können...
Ich denke, "PvP-Fans" werden den Schritt des AHs eher begrüßen.
- Aurellian
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- Erynhir
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In dem Fall selber Schuld wenn man sich davon beeinflussen lässt. Außerdem, es wird wohl Allerwelts-Uniques und wirklich seltene Items, wie halt in Diablo 2, geben.Slayer123 hat geschrieben: ich kann die gedanken dahinter schon verstehen. diese "itemhatz" verliert enorm an anreiz, wenn ich das item für ein paar euro im ah kaufen kann. klar, ich kann mir sagen "nein, ich farme weiter". aber man hat doch den gedanken im hinterkopf, dass man es ja kaufen könnte. das macht doch das komplette spielgefühl kaputt.
Für eine Buriza wird niemand Geld hinlegen, bei einer Windforce würde das anders aussehen. Aber die ist entsprechend selten und das Angebot dann auch klein.
Ich sage, das Wasser wird heißer empfunden als es tatsächlich ist. Ob und wie groß das Echtgeld-Auktionshaus das Spiel beeinflussen wird kann man jetzt aber noch nicht sagen.
Was man sagen kann dass Blizzard ein Interesse daran hat, dass das Spiel möglichst lange von möglichst vielen gespielt wird. Daher wird man schon darauf achten dass sich das nicht negativ entwickelt.
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KOK
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Mir ging es nicht darum, das Aktionshaus als Versuch des Balancing abzutun, sondern das Balanceproblem als Argument anzubringen, warum man als PvP-Spieler sich eben nicht beschweren sollte. PvP-Spieler sollten eben nicht solche Egoisten sein, die meinen, nur weil sie in der Woche 20h mehr in das Spiel reininvestieren können wie ein Durchschnittsspieler, deswegen im PvP einfach alles roxxorn sollten.DarkSmart hat geschrieben:Wenn es wirklich darum geht, müsste man letztendlich konsequent sein und Equip für das PvP gleich komplett normalisieren. Die Auktionshausgeschichte halte ich jedenfalls für wenig hilfreich, um gegen Balanceprobleme im PvP was tun zu wollen.
Außerdem wissen wir ja noch gar nicht, wie das Itembalancing in D3 sein wird. Ob es wie bei WoW PvP-Equipment speziell zugänglich wird, so daß rein vom Equipment her immer faire Grundvoraussetzungen gelten, oder ob man wie bei WAR ein Soft-Cap einrichtet, so daß die Spirale nach oben hin vernachläßigbar abschwächt, ober ob das PvP prinzipiell ein ganz anderes Balancing haben wird. Kann auch sein, daß Uber-Items wie Legendäre Items aus WoW irgendwie Charakter-/Klassen-gebunden sein werden.
Hier wird schon wieder spekuliert, bis zum geht nicht mehr. Mir aber ging es nur darum, daß ich diese "Egoisten-Sicht" einfach nicht nachvollziehen kann und das diese Sicht gerade im PvP nichts zu suchen hat, denn gerade dort sollten faire Chancengleichheit Grundvoraussetzung sein. Das sollte jeder normaldenkender Spieler auch so sehen.
- sinsur
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Da ich den Eindruck habe, dass der Ein oder Andere das nicht ganz auf dem Schirm hat: Es geht darum, dass Spieler gefundene Items für Geld legal an andere Spieler verkaufen können ohne halblegal über Ebay gehen zu müssen.johndoe-freename-22855 hat geschrieben:Wenn Items gegen Realgeld kaufbar sind, dann landet das Spiel sicher nicht auf meinem PC/ meiner Konsole.
Irgendwann ist auch mal schluss mit der Kommerzialisierung.
Ich hoffe wirklich, ich finde mal ein schönes 1000 Euro Item
- Kajetan
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Die PvP-Fans, die ich kenne (jetzt mal quer über alle Alterstufen und Genres hinweg) bekommen nur das große Kotzen, wenn man bessere Ausrüstung und somit einen Großteils des Spielerfolgs einfach mit Geld erwerben kann. Einer meinte, dann hört das für ihn auf ein Spiel zu sein, weil es dann keinen Unterschied mehr zwischem einem Spiel für die Freizeit und dem üblichen Rattenrennen im Alltag sei, wo die mit Geld und Einfluß auch dumm grinsend einfach links an allen anderen vorbeiziehen.KOK hat geschrieben:Ich denke, "PvP-Fans" werden den Schritt des AHs eher begrüßen.
- Aurellian
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Ja, prinzipielle Chancengleichheit wäre schön. Deshalb habe ich das WoW-PvP auch immer für Kindergarten gehalten, weil Skill in vielen Fällen hinsichtlich der Siegrelevanz irgendwo unter "ferner liefen" kam. Irgendjemand hat das damals, wenn ich mich recht erinnere, mal ganz passend so kommentiert, dass selbst die Farbe der Unterwäsche noch wichtiger war. Allerdings hab ich irgendwie meine Zweifel, dass Blizzard das bei Diablo wirklich besser hinbekommt.KOK hat geschrieben:Mir ging es nicht darum, das Aktionshaus als Versuch des Balancing abzutun, sondern das Balanceproblem als Argument anzubringen, warum man als PvP-Spieler sich eben nicht beschweren sollte. PvP-Spieler sollten eben nicht solche Egoisten sein, die meinen, nur weil sie in der Woche 20h mehr in das Spiel reininvestieren können wie ein Durchschnittsspieler, deswegen im PvP einfach alles roxxorn sollten.DarkSmart hat geschrieben:Wenn es wirklich darum geht, müsste man letztendlich konsequent sein und Equip für das PvP gleich komplett normalisieren. Die Auktionshausgeschichte halte ich jedenfalls für wenig hilfreich, um gegen Balanceprobleme im PvP was tun zu wollen.
Außerdem wissen wir ja noch gar nicht, wie das Itembalancing in D3 sein wird. Ob es wie bei WoW PvP-Equipment speziell zugänglich wird, so daß rein vom Equipment her immer faire Grundvoraussetzungen gelten, oder ob man wie bei WAR ein Soft-Cap einrichtet, so daß die Spirale nach oben hin vernachläßigbar abschwächt, ober ob das PvP prinzipiell ein ganz anderes Balancing haben wird. Kann auch sein, daß Uber-Items wie Legendäre Items aus WoW irgendwie Charakter-/Klassen-gebunden sein werden.
Hier wird schon wieder spekuliert, bis zum geht nicht mehr. Mir aber ging es nur darum, daß ich diese "Egoisten-Sicht" einfach nicht nachvollziehen kann und das diese Sicht gerade im PvP nichts zu suchen hat, denn gerade dort sollten faire Chancengleichheit Grundvoraussetzung sein. Das sollte jeder normaldenkender Spieler auch so sehen.
Nur ob das Auktionshaussystem da irgendeinen positiven Einfluss hat? Ich weiß nicht. Glücklicher wäre ich wohl kaum, wenn ich nicht von einem 24/7-Spieler wegen vollkommen überlegenem Equip besiegt würde, sondern von jemandem, der einfach x Euro im Auktionshaus ausgegeben hat und so an irgendwelches Überequip gekommen ist.
