Der 4P-Kommentar: Echtgeld-Auktionen? Nein, danke!

Hier findet ihr die entsprechenden Kommentare - inkl. Link zur News!

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Lord Helmchen
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Beitrag von Lord Helmchen »

Ich versteh die Panik einfach nicht.
Erstens kann man sich alles im Spiel selber erspielen, im Auktionshaus mit Ingamegeld kaufen oder eben für echtes Geld. Niemand ist somit benachteiligt und alles bleibt Fair. Nur die Deppen die meinen sie haben ja so wenig Zeit, müssen aber ein zeitraubendes Spiel spielen (man kann ja heut auf nichts mehr verzichten -.-), die kaufen sich halt alles für Echtgeld (wenn sies halt haben) und haben die Items von Anfang an, aber eben keinen Spaß. Denn die Spieler die sich alles erspielen haben natürlich mehr spaß und sehen so wohl mehr vom Spiel.
Zweitens wirkt Blizzard so den verdammten Goldsellern endgegen. Der Spieler kann selbst den Preis für ein Item im Auktionshaus bestimmen. Vorbei die Zeiten wo man von Goldsellern für feste Preise seine Items bekommt und man meist seine Accountdaten preisgab, sich Trojaner einhandelte oder einen Ban von Blizzard bekam. Ist also nur positiv. Und wers Geld nicht hat... siehe oben.
Drittens gab es das selbe System schonmal, in All Points Bulletin. Da gabs (zur Zeit als APB noch monatliche kostete) auch ein Auktionshaus wo man Items für Ingamegeld und Echtgeld kaufen und verkaufen konnte. Da hat auch keiner geheult, sondern es wurde akzeptiert.
Wieso hier wieder gemosert wird ist wohl klar: Weils mal wieder Blizzard ist, die Entwickler mit ihren bösen, aber erfolgreichen MMO namens "World of Warcraft". Die Community dort ist auch ständig am heulen, spielen aber dennoch weiter :D Was für kleine Suchtis *g*
Mal im Ernst: Ich weiß nicht wo das Problem liegen soll, denn so oder so wird jeder alles erreichen können, man muss also kein Echtgeld ausgeben, man wird auch nicht zu gezwungen. Und das ständige Onlinesein... und? Wer ist heute nicht ständig mit seinem Router online, während des Arbeitens oder wenn der PC grad im nur an ist und rumsteht? Da regt sich doch auch keiner auf. Und wenn mal euer Internet spinnt... mein Gott, dann macht was anderes ihr Suchtis. Das ist ja genauso schlimm wie bei WoW und anderen MMOs... "Oh Gott ich komm nichtmehr rein! Ich sterbe! Ich muss zocken!!!einseinself"
Ich weiß nicht ob ich lachen oder mich schämen soll. Jedenfalls sehe ich keinen Grund sich hier so künstlich aufzuregen. Diablo 3 kann jeder spielen, sehe also kein Problem.
Schleimlerche
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Beitrag von Schleimlerche »

Schade, dass ich bei D3 nicht den ganzen überflüssigen Krempel aus Demons Souls verkaufen kann. Denn erstens läuft die Truhe in DS über und zweitens würde ein wenig Niveau D3 kaum schaden.
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Hans_Wurst80
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Beitrag von Hans_Wurst80 »

Ob mir das jetzt gefällt oder nicht, weiß ich noch nicht so wirklich. Als MMOler bin ich Ingame-Auktionshäuser allerdings gewohnt und nehme daran sicher weniger Anstoß als jene, die noch nie mit sowas zu tun hatten.

Allerdings wundert dieser Schritt nicht wirklich. Schließlich wird seit Jahren viel Geld mit dem geistigen Eigentum anderer verdient. Und genau hier liegt für mich der Hase im Pfeffer. Denn wer ist denn an dieser Entwicklung schuld?! Ja wohl vor allem die Spieler selbst bzw. jene, die solche Dienste nutzen, weil sie zu faul/ zu bequem sind, sich gewisse Dinge selbst zu "erarbeiten". Würde keiner reales Geld für virtuelle Items bezahlen, wäre die Diskussion inklusive Aufregung jetzt gar nicht vorhanden. Ich finde Blizzards Handeln daher nur konsequent, auch wenn es mir nicht wirklich zusagt. Wer jahrelang zuschauen muss, wie die selbst entwickelten Sachen anderen Leuten bergeweise Geld einbringen, will natürlich auch selbst ein Stück vom Kuchen und tut dann auch mal was dafür.

Ich werde das Gold-AH sicher besuchen, sofern ich mir D3 zulege... das Geld-AH auf keinen Fall. Aber jedem das Seine.
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ChaozProphet
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Beitrag von ChaozProphet »

Worrelix hat geschrieben:"Außerdem wird es das Echtgeld-Auktionshaus nicht im Hardcode-Modus geben"

Warum regen sich dann so viele darüber auf?
Einfach Hardcore Modus spielen und die ganze "Euro4Win" Diskussion ist überflüssig.
HC Modus ist aber für sehr viele Spieler nichts. Wenn Du da stirbst, bleibst Du tot. Keine Wiederbelebung in der Stadt oder woanders. Tot in HC-Modus = für immer tot. Das mag was für eingefleischte Diablo Zocker sein, aber nichts für den normalen Spieler.
Jadreinhe
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Beitrag von Jadreinhe »

Ich muss zugeben, nach einiger Überlegung und Überwindung meiner anfangs gehegten Abneigung gegen das neue Konzept, muss ich vor den Machern doch meinen Hut ziehen:

Diablo 2 lebte nicht in erster Linie von der individualisierten Aufwertung der Attribute des Charakters durch Levelaufstiege, sondern, und das haben sie ganz richtig gesichtet, von dem Kill-and-Find-Mechanismus. Jagen und Sammeln. Und ich freue mich, dass darauf nun noch mehr -offensichtliches- Gewicht gelegt wird. Das ist eine absolute, einwandfreie Weiterentwicklung des Systems. Alleine schon die Möglichkeiten, Fertigkeiten mit Runen zu kombinieren und damit rumzuexperimentieren wird der Hammer!

Auch das ich bis zu meinem geliebten Wirbelwind keine endlosen Wege im Fertigkeitsbaum vollführen muss, finde ich nicht schlimm - die Charakterentwicklung ist jetzt eben konzentrierter und der Blick kann dann frei auf die Umwelt und ihre Item-Kräfte gelenkt werden. Zumal ich davon ausgehe, dass die Items jetzt viel variantenreicher ausfallen und unterschiedlich aussehen werden.

Anfangs fand ich die Sache mit dem Online-Zwang bedenklich. Vor allem im Hinblick auf die allgemeine Spielentwicklung, die damit schon längst begonnen hat. Das neue Auktionshaus ist da nur nachvollziehbar und versucht nun mit Transparenz und Sicherheit in Kauf und Verkauf zu punkten - wobei Blizzard natürlich für den Dienst sein Geld fordert. Das ist alles im nachvollziehbaren Rahmen. Ein Unternehmen, das seine Projekten die größtmögliche finanzielle Bandbreite und (zeitl.)Freiheit offerieren will. Und gerne will ich das Rundherum des eigentlichen Spiels verfliegen lassen, wenn es mich fesselt. Story, Atmosphäre, Möglichkeiten der Kampf- und Kämpferentwicklung sollen brillant werden. Alle Vor- und Nachbereitungen der eigentlichen Spielabläufe via Auktionshaus mit dem im tatsächlichen Leben verdieten Geld und dem ganz alltäglichen Internet, bzw. die Fangarme, die das Spiel dann auch in das gewöhnliche Leben schlagen will, müssen mich dann ja nicht kümmern.

Ich war schon immer ein Solo-oder Lanspieler und werde auch in Zukunft im kleinen Kreis - ohne Auktionshaus - spielen. Das Blizzard den Weg einschlägt, kann ich ihnen nicht verübeln, so lange -und das ist entscheidend- der Inhalt des eigentlichen Spiels nicht darunter leidet und die Entwickler ihre Sache immernoch so intelligent ausklügeln, und lange reifen lassen und dafür der Spieler mit seinen persönlichen Daten nicht zu schaden kommt! Das und nichts anderes ist entscheidend wie ich finde.
johndoe713589
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Beitrag von johndoe713589 »

das auktionshaus gab es schon bei diablo 2..
nur dort halt bei ebay...
von demher

ist ja keiner gezwungen da was zu kaufen oder zu verkaufen
die meisten sind ja sowieso gegen das online spielen was man hier so liest ...
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Sarnar
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Beitrag von Sarnar »

PsychoDad84 hat geschrieben:das auktionshaus gab es schon bei diablo 2..
nur dort halt bei ebay...
von demher

ist ja keiner gezwungen da was zu kaufen oder zu verkaufen
die meisten sind ja sowieso gegen das online spielen was man hier so liest ...
Ich habs schonmal gepostet und ich tu es wieder:

Das Problem der Leute ist vermutlich weniger, dass es das ganze schon bei D2 ueber Ebay gab!

Das, was den meisten wohl sauer aufstoesst ist die Tatsache, dass es in D2 eben "illegal" war, aber jetzt in D3 vom Publisher und Entwickler hoechstpersoenlich unterstuetzt und gefoerdert wird. (Weil er ja Geld dran verdient.)

Und DAS ist meiner Meinung nach das, was hier im Argen liegt.

Denn wenn die sowas einfuehren, wird der ein oder andere publisher nachziehen und das gleiche fuer eins seiner Spiele einfuehren!

Und popp popp popp gibts sowas ueberall.

Oder auch nicht. Die Gefahr besteht trotzdem.
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Xamor
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Beitrag von Xamor »

Hmm...
Ich seh das ganze noch ein wenig anders.
Ich spiele nu seit 5 Jahren WoW , zu Classic Zeiten war alles toll , ich hab mich rießig über diverse Items gefreut und auch über jedes Stück Gold was ich im AH dazu verdienen konnte.
Ich habe nun mittlerweile fast acht 85er chars.Mir fehlt bei jedem die Motivation weiter zu machen (raiden,pvp etc)...Wozu auch ? das level ansich ist das einzige was bleibt , alles andere ist spät mit der nächsten pvp saioson oder dem addon schrott -.-
Und genauso gehts mir mit dem Gold , verkauft man nen chopper für 16k gähnt man doch nur noch , warum ? weils 40k gold auf diversen seiten für 20 Euro zu kaufen gibt ^^ Damit sind weder Items und vor allem nicht das Gold in WoW imo was Wert.Wenn ich jetzt diverse Über items im AH aus den Feuerlanden etc sehe guck ich doch nicht mehr auf den Preis ... ich weiß doch so oder so das ich es nach 5 minuten goldfarmer Seiten shopping eh kaufen kann. Wozu dann noch Gold farmen ? absolut sinnfrei in WoW momentan.

Und ich muss ehrlich sagen das man das durch ein Echtgeld AH erschlagen kann , man hat wieder Motivation zu farmen . Und genau DAS find ich absolut gut :D
Armin
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Beitrag von Armin »

Ich weiss gar nicht, was man an dem Echtgeld Auktionshaus schlecht finden soll, der Artikel ist reine Polemik und die Argumente duenn gesaet. Ausserdem ist er von der Hauptseite mit einem extra "h" verlinkt und laesst sich nicht oeffnen.
Fuer mich ist die Moeglichkeit Kohle mit dem Spiel zu scheffeln der einzige Kaufgrund, abgesehen davon wirds wohl wie Teil 2 nicht lange Spass machen.
1."Vorteil erkaufen" - Gab es bei ebay schon bei Teil 2, was soll dieses Argument also, nichts aendert sich.
2."Spieler verkaufen nichts mehr im ingame Auktionshaus." Unwahrscheinlich, da die ingame Waehrung ja auch einen Geldwert haben wird.
3."Die gute Entscheidung des Hardcore Modus" Wieso gut, der Handel wird einfach auf ebay ausgelagert,wie bei Teil 2,nichts aendert sich.
4. "Unterm Strich gefällt mir diese Entwicklung mit dem Auktionshaus nicht." Das ist wohl das entscheidende Arguemnt hier. Aber wieso nicht, weil es ideologisch fragwuerdig ist, haeh? War es das nicht auch bei Teil 2 bei ebay, nichts aendert sich.
Und wieso ist es aufeinmal ok einem Kumpel einen Gegenstand umsonst zu geben, er hat sich den doch auch nicht "erarbeitet". Im Spiel macht es keinen Unterschied, ob Dein Kumpel das Superitem umsonst, fuer eine Flasche Bier, oder 500 Euro bekommt.
Handel zu legalisieren, zu kontrollieren und zu besteuern ist die einzig sinnvolle Verfahrensweise bei Schwarzmaerkten, das haben wir ja von Al Capone schon gelernt.
Ulbimator
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Beitrag von Ulbimator »

Onlinezwang? Echtgeld-Transaktionen? Naja so ist unsere heutige Welt nun einmal geworden... Hilft alles nichts. Das Spiel wird sicherlich trotzdem ein Renner
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Christoph W.
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Beitrag von Christoph W. »

Danke für den Kommentar.
Das es das Skillsystem und eine eigene Punkteverteilung nicht mehr gibt und NUR noch Gegenstände zählen, zerstört meiner Meinung nach das gesamte altbewährte Diabloprinzip.

So sehr ich Diablo 2 auch gespielt hab, ich hab es gerade WEGEN der grandiosen Rollenspielmechanik gespielt. Echtes Geld in die Spielmechanik mit einzubeziehen bedeutet gleichzeitig für mich das das das Spielen zum Geschäft wird, was schnell zur Folge haben kann das das Spiel an sich darunter leidet ( eben gerade durch das Fehlen des Skillens und Punkteverteilens ). Und das ist wohl auch erst der Anfang der "neuen" Blizzardmarktstrategie...

Naja hab ich mir wieder Geld gespart, weil ich jetzt nur Skyrim kaufe. Alles in allem für mich das potentiell wesentlich bessere Rollenspiel!
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ROCKTOBER
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Beitrag von ROCKTOBER »

Ninnghizidda hat geschrieben:.. aber man sollte Leute die man für chinafarmer oder bots hält melden können und diese sollten auch schnellstmöglich überprüft werden.. wenn der angeschriebene spieler nicht in perfektem Deutsch antwortet sollte einfach direkt der acc gebannt werden =)
wenns danach geht, das mit perfektem deutsch geantwortet werden soll, dann trifft es wohl eher haufweise deutsche :twisted:
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Was heißt hier echtes Geld verdienen. Das Geld das man verdient, darf man im Blizzardshop für blizzardprodukte ausgeben. Also landet letztendlich alles bei diesen ehemals erfolgreichen aber jetzt zur geldgier verurteilten geiern.

Jeder der es kaufen möchte sollte es sich gut überlegen. Das ist blizzard oder das ist der nachfolger von diablo 2 haben hier keinen tatsächlichen bestandteil. Seit world of warcraft haben sie gelernt in welcher form und in welcher kurve sie sich an euch bereichern können. Diesmal ist es das auktionshaus, das daueronline und das fehlen aller diablo 2 eigenschaften. Das nächste mal zahlt man für karten, monatliche abogebühren und darf nur eine bestimmte menge gold oder bosse am tag legen. Sie machen was sie wollen und erklären alles mit "ja was wollt ihr denn, diese maßnahme/änderung war von nöten.

Überlegt euch den Kauf sehr gut. Dies hier ist ein ganz ganz schmutziges Geschäft geworden. Und deren Achievments, die man seit geraumer zeit in all deren spielen findet und wo der 08/15 spieler aufgefordert wird länger zu spielen als er will können sie getrost selbst machen.

Ich hoffe das spiel wird auf amazon genau so abgestraft wie gothic 3, anno und alle anderen die machen was sie wollen. Auktionshaus....pfui.
exobvb09
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Kommentar

Beitrag von exobvb09 »

Oh mein Gott. Armes Blizzard!

Ich finde das Ganze mehr als fragwürdig. Seit Ewigkeiten ist Blizzard dabei den Goldkauf, Leveldienste oder was auch immer es sein mag in World of Warcraft zu unterbinden - und nun implementieren sie es selbst ins Spiel?
Wie Marcel schon schreibt: Die Charakterstärke in Diablo ist sehr von den jeweiligen Items abhänging.
Blizzard nimmt Spielern mit einem kleineren Geldbeutel (sofern man gewillt ist, das System überhaupt in Anspruch zu nehmen) die Möglichkeit mit anderen Spielern im direkten Vergleich zu messen. Ein PVP-System mit Ranglisten ist ja schön und gut - aber ein Skillvergleich ist hier nicht möglich da a) man in der Charakterentwicklung stark eingeschränkt ist, b)die Skillauswahl begrenzt ist und c) Spieler die vield Geld in ihren Char investieren die Ranglisten problemlos anführen können. Wo bleibt da der Wettbewerb und die Motivation sich in seinem spielerischen Können weiterentwickeln zu wollen?

Ich schließ mich hier voll und ganz Marcel an:

"Für mich gilt: Anschauen - Ja! Selbst verwenden - Nein!"