Und nicht zu vergessen das Geld von Investoren. Bei solchen Projekten und der Größe von CDP ist es nicht ungewöhnlich auch zusätzliches Geld von Investoren zu nehmen um das Risiko zu minimieren.Heruwath hat geschrieben: ↑18.10.2017 17:44Die Rechnung ist nicht überflüssig, denn der Umsatz wird dazu genutzt die zukünftigen Ausgaben zu decken. Gewinn = Umsatz - Kosten. Ich finde es interessant, das Leute davon ausgehen, dass nur der Gewinn investiert wird. Nein der Gewinn ist das Geld was abseits der laufenden Kosten investiert werden kann. Entwicklung von Spielen sind laufende Kosten und werden nicht vom Gewinn finanziert. Witcher 3 ist bezahlt, der Umsatz aus dem Spiel wurde und wird dazu verwendet, patches, dlc und Cyberpunk zu finanzieren. Von den 250 mio ist einiges an Geld bereits in die letzten 2 Jahre eingebracht worden. Allerdings kann man auch nicht sagen Witcher 3 hat die letzten 2 Jahre das Studio bezahlt, es kommt auch Geld aus GoG und mittlerweile wird auch Gwent einen Teil dazu beitragen.Miieep hat geschrieben: ↑18.10.2017 08:33Diese Milchmädchenrechnung ist mehr als nur überflüssig. Denn: Umsatz ≠ Gewinn. Deine Rechnung zeigt also rein gar nichts.Heruwath hat geschrieben: ↑17.10.2017 17:53 Ich möchte mal eine kurze Milchmädchen Rechnung machen. Die letzten Daten besagen einen Umsatz von 250 Mio. für Witcher 3. Damit lassen sich 400 Leute bei den durchschnittlichen Ausgaben von 10.000 pro Person über 5 Jahre lang halten. Und die 10K werden tatsächlich als der Richtwert genommen. Selbst wenn da Team auf 500 anwachsen sollte beträgt der Zeitraum immer noch 4 Jahre. Das bedeutet, allein mit dem Umsatz aus Witcher 3 läßt sich Cyberpunkt unter ziemlich guten Bedingungen für die Mitarbeiter 4 Jahre lang finanzieren. Mit dem Umsatz ließe sich ein GTA V machen und die Leute bei Rockstar verdienen bestimmt ein wenig besser. Einege Schritte zu einer Verbesserung sind finanzierbar und richtig. Es gibt keinen Grund die aktuelle Situation bei CD Project nicht zu verbessern.
Unter dem Strich hat CD Project genug Geld um ihre Mitarbeiter für den Entwicklungszeitraum von Cyberpunk & Gwent (4 Jahre) gut zu bezahlen. Und das ist die message.
CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
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johndoe711686
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
Gewagte Aussage für jemanden der nicht dort arbeitet, geschweige denn die internen Regelungen und Abläufe kennt.
Kennst du ALLE Kosten von CDP? Kennst du ALLE laufenden Projekte von CDP? Weißt du wieviel die von jedem verkauften Spiel am Ende sehen?
Wohl eher nicht, also -> Spekulation, ohne Strich.
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
Er kennt vermutlich die Summen und die Zeit, die The Witcher 3 benötigt hat?
Knapp 81 Millionen Euro, inklusive Marketing. Offizielle Entwicklungszeit: 3,5 Jahre.
Seine Schätzung ist soooo schlecht nicht.
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johndoe711686
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
Doch, weil Witcher 3 nicht alles ist von CDP, wenn auch vielleicht der größte Batzen. Bleibt dabei, ist alles Spekulation und ne reine Unterstellung. Reicht mir nicht.
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
wut?
Gwent wird nicht viel kosten, wird aber (wenn es erfolgreich ist), ähnlich profitabel (!) wie Hearthstone sein. Und wenn nicht, ist nicht viel Geld ausgegeben worden. Ein paar Millionen, maximalst! Wenn TW3 inklusive Marketing nur 81 Millionen Euro gekostet hat, wird Gwent nicht plötzlich 20 Millionen kosten.
Andere kostenintensive Projekte neben Cyberpunk hat das Studio nicht. GOG trägt sich meines Wissens mittlerweile alleine, ist kein Zuschußgeschäft mehr. Abgesehen davon läuft GOG über eine Tochterfirma, unabhängig von CDP RED, dem Entwickler. Wenn es da zu Schieflagen kommt, wird der Entwickler finanziell davon nicht beeinflusst, da dessen Finanzierung getrennt davon erfolgt.
Wir können hier recht genau spekulieren, auch wenn Du Dich weiterhin auf den Kopf stellen willst
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johndoe711686
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
Da weiterhin keine internen Abläufe bekannt sind, könnt ihr spekulieren, mehr ist es aber nicht. Und auf Grund von Spekulationen irgendwelche Schlussfolgerungen ziehen ist eben Bild-Niveau. Da könnt ihr euch auf den Kopf stellen.
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
Wir können FUNDIERT und BEGRÜNDET spekulieren und abschätzen. Tatsächlich exakt zu wissen, das behaupt hier ja auch niemand. Müssen wir auch nicht. Wir können nämlich fundiert und begründet spekulieren und abschätzen
Du kannst jetzt hingehen und eine fundierte Abschätzung darüber abgeben, warum CDP RED wahrscheinlich nicht für 3-4 Jahre abgesichert ist. Vielleicht hast Du ja Kennzahlen, die wir nicht haben und die nahelegen, dass das finanzielle Polster nicht so groß ist, wir wir angenommen haben. Kann ja durchaus sein.
Die Zahlen, die mir zur Verfügung stehen, legen auf jeden Fall den Schluss nahe, dass wir uns wegen Cyberpunk höchstwahrscheinlich keine Sorgen machen müssen. Solange da nichts massiv schief läuft, ist die Entwicklung gedeckelt plus Luft nach oben.
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johndoe711686
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
Na dann bin ich ja beruhigt, ob deiner/eurer fundierten und begründeten Spekulation. Alles in ButterKajetan hat geschrieben: ↑19.10.2017 11:29Wir können FUNDIERT und BEGRÜNDET spekulieren und abschätzen. Tatsächlich exakt zu wissen, das behaupt hier ja auch niemand. Müssen wir auch nicht. Wir können nämlich fundiert und begründet spekulieren und abschätzen
Du kannst jetzt hingehen und eine fundierte Abschätzung darüber abgeben, warum CDP RED wahrscheinlich nicht für 3-4 Jahre abgesichert ist. Vielleicht hast Du ja Kennzahlen, die wir nicht haben und die nahelegen, dass das finanzielle Polster nicht so groß ist, wir wir angenommen haben. Kann ja durchaus sein.
Die Zahlen, die mir zur Verfügung stehen, legen auf jeden Fall den Schluss nahe, dass wir uns wegen Cyberpunk höchstwahrscheinlich keine Sorgen machen müssen. Solange da nichts massiv schief läuft, ist die Entwicklung gedeckelt plus Luft nach oben.
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
Woher kommen denn die 10.000? Ist das das Durchschnittsgehalt eines Entwicklers in Polen?
Außerdem darf man nicht vergessen dass CDPR zwar 400 Leute angestellt hat, aber bei Witcher 3 ca. 1500 Leute involviert waren (davon alleine ca. 500 Voice Actors für die 15 Lokalisierungen). Klar, die zahlt man nicht dauerhaft...aber das nur als Hinweis.
Trotzdem stimme ich zu, dass man alleine mit dem Umsatz von Witcher 3 die Personalkosten einer Menge Leute eine ganze Weile decken kann (auch wenn ich die 10k für Unsinn halte, da braucht man nur mal Salary Explorer, Glasdoor und payscale 5 Minuten bemühen). Es sollte dort keiner für einen Hungerlohn arbeiten müssen.
Wer übrigens wirklich Interesse an den Zahlen von CDPR hat, es gibt einen offiziellen und für jeden einsehbaren jährlichen Finanzbericht. Relativ detailliert als Excel Tabelle: https://www.cdprojekt.com/en/wp-content ... 12017.xlsx
(jedes Quartal und Jahr als Blatt enthalten, aktueller Stand von September 2017 glaub ich)
Bitte hier einige betriebswirtschaftliche Sachen nicht vergessen. Brutto-Gehalt != Personalkosten (Versicherung, Rente, Entgeltfortzahlungen, krank, Feiertage etc.) . Dazu kommen Steuern af, Abschreibungen, Technik, Gebäude, Versicherungen, Miete (also auch so generelle Fixkosten, die nicht an deine Produktentwicklung gekoppelt sind).
Außerdem darf man nicht vergessen dass CDPR zwar 400 Leute angestellt hat, aber bei Witcher 3 ca. 1500 Leute involviert waren (davon alleine ca. 500 Voice Actors für die 15 Lokalisierungen). Klar, die zahlt man nicht dauerhaft...aber das nur als Hinweis.
Trotzdem stimme ich zu, dass man alleine mit dem Umsatz von Witcher 3 die Personalkosten einer Menge Leute eine ganze Weile decken kann (auch wenn ich die 10k für Unsinn halte, da braucht man nur mal Salary Explorer, Glasdoor und payscale 5 Minuten bemühen). Es sollte dort keiner für einen Hungerlohn arbeiten müssen.
Wer übrigens wirklich Interesse an den Zahlen von CDPR hat, es gibt einen offiziellen und für jeden einsehbaren jährlichen Finanzbericht. Relativ detailliert als Excel Tabelle: https://www.cdprojekt.com/en/wp-content ... 12017.xlsx
(jedes Quartal und Jahr als Blatt enthalten, aktueller Stand von September 2017 glaub ich)
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Heruwath
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Re: CD Projekt RED: Kritik an Arbeitsbedingungen und Unternehmensführung; Stellungnahme der Studioleitung
Du machst den Fehler und nimmst die 10K als Personalkosten. Dieser Betrag ist dazu gedacht Entwicklungskosten mit allen dazu gehörenden Kosten auf jeden Einzelnen Mitarbeiter runterzubrechen. Also bitte nicht vergessen, dass die 10K mehr als nur Personalkosten beinhalten.thoxx hat geschrieben: ↑19.10.2017 12:25 Woher kommen denn die 10.000? Ist das das Durchschnittsgehalt eines Entwicklers in Polen?
Bitte hier einige betriebswirtschaftliche Sachen nicht vergessen. Brutto-Gehalt != Personalkosten (Versicherung, Rente, Entgeltfortzahlungen, krank, Feiertage etc.) . Dazu kommen Steuern af, Abschreibungen, Technik, Gebäude, Versicherungen, Miete (also auch so generelle Fixkosten, die nicht an deine Produktentwicklung gekoppelt sind).
Außerdem darf man nicht vergessen dass CDPR zwar 400 Leute angestellt hat, aber bei Witcher 3 ca. 1500 Leute involviert waren (davon alleine ca. 500 Voice Actors für die 15 Lokalisierungen). Klar, die zahlt man nicht dauerhaft...aber das nur als Hinweis.
Trotzdem stimme ich zu, dass man alleine mit dem Umsatz von Witcher 3 die Personalkosten einer Menge Leute eine ganze Weile decken kann (auch wenn ich die 10k für Unsinn halte, da braucht man nur mal Salary Explorer, Glasdoor und payscale 5 Minuten bemühen). Es sollte dort keiner für einen Hungerlohn arbeiten müssen.
Wer übrigens wirklich Interesse an den Zahlen von CDPR hat, es gibt einen offiziellen und für jeden einsehbaren jährlichen Finanzbericht. Relativ detailliert als Excel Tabelle: https://www.cdprojekt.com/en/wp-content ... 12017.xlsx
(jedes Quartal und Jahr als Blatt enthalten, aktueller Stand von September 2017 glaub ich)
Danke für den link.
Ja es ist eine Spekulation und eine gewagte Aussage. Ich habe einige AAA Spiele entwickelt und kenne mich so langsam mit den Kosten aus. Außerdem kenne ich einige Leute bei CD Project. Viele, die recht zufrieden sind mit ihrem Job, andere wiederum nicht so. Meine Berechnung basiert auf einem Wert, der von einigen Entwicklern als Richtwert für die Entwicklungskosten eines Spiels in den USA benutzt wird. Mit diesem Wert kann man grob einschätzen, wie lange man mit vorhandenem Kapital und X Mitarbeitern entwickeln könnte und genau das habe ich gemacht. Wenn CP Project mehr Ausgaben als 10K pro Mitarbeiter hat, dann würden sich wahrscheinlich viel weniger über ihr niedriges Gehalt aufregen.Ryan2k6 hat geschrieben: ↑19.10.2017 10:18Gewagte Aussage für jemanden der nicht dort arbeitet, geschweige denn die internen Regelungen und Abläufe kennt.
Kennst du ALLE Kosten von CDP? Kennst du ALLE laufenden Projekte von CDP? Weißt du wieviel die von jedem verkauften Spiel am Ende sehen?
Wohl eher nicht, also -> Spekulation, ohne Strich.
Natürlich gibt es hier Unterschiede, diese betreffen solche Sachen, wie Lizenzkosten. Diese treiben die Ausgaben von EA nach oben. CD Project hat allerdings keine besonders teueren Lizenzen, daher werden hier die Ausgaben sich mehr auf dem Level, was man kennt bewegen.
