Kajetan hat geschrieben:Halt! Stop! Dieses Recht habe ich. Ich darf das sagen!
Vielleicht solltest du Beiträge mal zuende lesen, bevor du was zitierst
Dieses Recht hast du eben nicht. Beweise? Bitteschön:
http://www.zeit.de/kultur/musik/2014-05 ... chaedigung
Warum hat Jan Delay wohl den Ausgleich bezahlt? Weil er wusste, dass es vor Gericht mit einer satteren Strafe hätte rechnen müssen.
Du siehst: Du hast das Recht nicht. Punkt. Da gibts nicht viel zu diskutieren. Und dein Versuch die Meinungsfreiheit vom geltenden Recht zu entkoppeln, ändert auch nichts daran.
Kaaruzo hat geschrieben:Genauso schafft man unkritische Bürger, die sich nicht trauen, ihre Meinung zu sagen, aus Angst vor ihrer beruflichen Zukunft.
Und solche Zustände soll man denn auch noch gutheißen?
Und genau das ist es, was mir dabei immer so große Sorgen macht. Wenn die Gesellschaft durch indirekten oder direkten Druck, der zu allem Überfluss auch noch völlig legal ist und für die meisten Menschen auch moralisch keinerlei Problem darstellt, auf die freie Meinungsäußerung von Personen einwirken können, dann ist das für micht nicht "normal", sondern eine sehr gefährliche Entwicklung.
Wer soll in so einem Klima noch den Mut finden, kontroverse Meinungen zu äußern? Und "kontrovers" heißt nicht immer gleich "Nazi-Meinungen". Oft ist es ja schon kontrovers, wenn man einfach nur das Establishment kritisiert. Die Partei "Die Linke" wird ja auch politisch demontiert, weil es den Etablierten nicht schmeckt, dass sie sich nicht in ihrem politischen Einheitsbrei einreihen wollen. Wenn wir also billigend zulassen, dass Menschen kontroversen Meinungen nicht mehr äußern (wollen), aus Angst vor dem gesellschaftlichen Druck und den Konsequenzen, was sagt das wohl über unsere Demokratie aus?
Ich persönlich halte es dann doch eher hiermit:
„Ich mag verdammen, was du sagst, aber ich werde mein Leben dafür einsetzen, dass du es sagen darfst.“
Voltaire
MfG Ska