Was ne Diskussion hier.
Muss Big N die PS4 leistungstechnisch übertreffen? Antwort: Nein
Begründung: Cross-Plattform-Spiele orientieren sich eher an der schwächsten Konsole. Selbst wenn Nintendo den super-duper Playstation-Killer an den Start bringt, werden dort die Spiele kaum besser aussehen. Nintendo selbst setzt auf art-style und nicht auf brachiale Power.
Ist es überhaupt sinnvoll 2 Jahre nach dem Start einer Next-Gen als No3 einzusteigen? Antwort: Kommt aufs Portfolio an.
Ganz ehrlich, auch ich war gut gehypesd zum Start der neuen Konsolen. PS4-KAuf war für mich bereits ausgemacht (angemerkt: ich bin PC-Spieler). Es hat dann mangels System-Seller doch 1,5 Jahre gedauert bis ich mir Ende Juli für Bloodbourne ne PS4 geholt habe. Das Portfolio reißt mich nu nicht vom Hocker. Entweder könnte ich die Games in besserer Optik auch am PC spielen oder die wenigen exclusives interessieren mich nicht. Und genau da kann Nintendo punkten: Software. Allein ein neues Zelda wird locker 2 Mill Geräte verkaufen und dann kommen noch andere starke Marken dazu. Sofern man von Beginn an genügend ältere Software als DL zur Verfügung stellt und mit VirtualConsole ist die Technik vorhanden, reicht das. Was man aber brauchen wird ist ein Up-Scaler, damit die alten Titel wenigstens bissl besser aussehen. Xbone und PS4 haben sich zum Start neben den Jahreszahl-Titeln auch nur mit HD-Fassungen der Vorgänger-Gen über Wasser gehalten. Nintendo kann da EBEN aufgrund des geringen Wii/ Wii U Erfolgs bei Core-Gamern einfach mit Software punkten, die erstklassig ist, aber biser am großen Publikum vorbei ging.
Zwei Szenarien halte ich für wahrscheinlich für eine Hybrid-Konsole:
Vorteil Hybrid:
Der Handheld kann wie bei WiiU und PS4 Streams von der Konsole verarbeiten, dient aber auch als portables Gerät mit etwas höherer Leistung als New3ds und größerem Bildschirm. Spannend dürfte hier die Chip-Frage werden. Konsequenterweise müsste man auch hier auf x86 setzen, falls man den Gedanken des 1-System-2-Plattformen zu Ende denkt. Aber wie sieht es dann mit dem stromverbrauch aus?
Auf dem Handheld lassen sich dann abgespeckte versionen des gleichen Spiels spielen, siehe Smash für 3ds/ WiiU
oder "Apps" zum Hauptspiel, die das Spielerlebnis für mobil-Geräte erweitern, ohne das gleiche Spiel zu bieten.
Umgekehrt lassen sich auch die Handheld-Games auf dem Fernseher zocken.
1. One-System
Man geht den MS/ Kinect Weg. Die Konsole gibts nur als Ganzes, sprich stationärer Teil gebundelt mit dem "Handheld". Vom Preis her wird man max. 400 EUR verlangen können. Da setzt einfach die Konkurrenz durch ihre Preise Grenzen. Die Konsole wir keinen Über-Chip haben, evtl. 4-Kerner der höher getaktet ist als die Konkurrenz und Graphik-Leistung ähnlich der Xbone, mit neuerer Technik kein Problem und kühl.
Durch kompletten Verzeicht auf ein optisches Laufwerk wird der Preis auf Kostendeckung getrimmt. Die alte Peripherie von der WiiU kann weiter verwendet werden.
2. Modul-System
Stationäre Konsole und Handheld werden separat verkauft. Der Handheld kommt sogar früher auf den Markt und ersetzt den New3ds. Die Konsole wird aufgrund Produktionskapazitäten erst 2017 am Markt platziert.
Der Gesamtpreis kann dadurch auch 500-600 EUR betragen. Die Einzelkomponenten können trotzdem auf dem Preisniveau der Konkurrenz verkafut werden, Die stationäre Konsole übertrifft leicht PS4-Niveau und kommt in zwei Varianten, eine ohne optisches Laufwerk, die günstiger angeboten wird. Der Handheld hat einen größeren Bildschirm als bei Variante 1 und ist leistungsstärker.
Die alte Peripherie von der WiiU kann weiter verwendet werden.
Generell gilt, dass Nintendo versuchen sollte Kaufanreize für 3ds und WiiU Besitzer zu setzen. Erstens um zum Start so viele Leute wie möglich zum Kauf zu animieren und zweitens als Belohnung für die treuen Kunden. Kostet zum Start zwar etwas, aber Nintendo braucht den Anfangs-Push. Es bietet sich zum Beispiel an, dass man 3ds/ WiiU-Spiele kostenlos auf das neue System übertragen kann. Die Abwärts-Kompatibilität wird wie bisher durch Emulatoren sichergestellt. Damit steht zum Start auch genügend Software zur Verfügung.