Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schwarzen und Stereotypen in der Videospiele-Branche
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Bambi0815
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
hab darüber noch nie gedacht. wusste nicht dass es so ein grosses thema sein kann.
eine neue ära von politisch korrekten spielen und von aussen manipulierte redefreiheut im storytelling.
sehr krampfartig kommt mir das alles vor. sollen sie doch eine frauenquote, schwarzenquote, schwulenquot, weissenquote, leute mit einem bein quote einführen und skills der jeweiligen ignorieren.
eine neue ära von politisch korrekten spielen und von aussen manipulierte redefreiheut im storytelling.
sehr krampfartig kommt mir das alles vor. sollen sie doch eine frauenquote, schwarzenquote, schwulenquot, weissenquote, leute mit einem bein quote einführen und skills der jeweiligen ignorieren.
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Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Natürlich nicht, aber das war auch gar nicht der Punkt. Der Punkt war, dass du gesagt hast, dass man ja ausgerechnet von einem Polizisten nicht verlangen kann, dass er sich jederzeit korrekt verhält, weil er unter starkem Stress und Lebensgefahr Entscheidungen fällen muss.Scipione hat geschrieben:Also bitte.... auf welchem Planeten geniesst die Polizei denn einen ausgezeichneten Ruf?Nanimonai hat geschrieben: Natürlich! Ausgerechnet von DEM. Denn dieser Mensch wurde jahrelang genau dafür ausgebildet, sich sozial integer und korrekt zu verhalten. Dieser Mensch trägt eine tödliche Schusswaffe, mit der er auch noch umgehen kann. Dieser Mensch vertritt das Gesetz und ist die Exekutive im Rechtssystem.
Es gelten höhere moralische Maßstäbe und Richtwerte für Polizisten als für andere Berufstätige in diesem Land. Ein Polizist darf es sich nicht leisten, über eine nur geringe Frustrationstoleranz oder niedrige Stressresistenz zu verfügen, in diesem Job gibt es keine Fehlertoleranzen wie in anderen Berufen. Weil im Ernstfall Menschenleben davon abhängen.
Selbstverständlich ist er auch nur ein Mensch und macht Fehler, aber wir als Gesellschaft müssen verlangen dürfen, dass sich Polizeibeamte vor allen anderen Mitgliedern unserer Gesellschaft jederzeit korrekt verhalten.
Das gemeine Streifenhörnchen - die Elite schlechthin, das beste was die Menschheit zu bieten hat?? ^^
Dass diese Entscheidungen häufig falsch sind und sehr viele Polizisten eben nicht in der Lage sind, mit solch extremen Stresssituationen korrekt umzugehen, ist unbestritten.
Dennoch muss man genau das verlangen können. Ebenso, wie ich von einem Sanitäter verlangen muss, dass er mir im Notfall hilft. Das ist sein Job.
Ein Polizist mit niedriger Frustrationstoleranz und Stressresistenz ist für seinen Job in etwa so geeignet wie ein Chirurg, der kein Blut sehen kann.
- Gex83_2
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Kultur
In der Regel halte ich mich mit politischen Kommentaren zurück. Aber was ich hier lesen muss, schockiert mich schon.
Erstmal: Natürlich führt ein eingeschränktes Blickfeld zu einem institutionellen Rassismus, der aber oft dann aufgelöst wird, wenn betreffende Leute Schwarze dann persönlich kennenlernen.
Aber diese Rassismus gibt es, ist sogar weit verbreitet. Mein Cousin arbeitet bei der Polizei. Und da es aufgrund von Ghettoisierung sowie mangelnden Perspektiven gerade bei ausländischen Mitbürgern Problemen gibt, ist klar. Aber man kann den Leuten dafür nicht nur die Schuld in die Schuhe schieben, wenn eine Gesellschaft es nicht schafft, halbwegs vernünftig zu integrieren, entsteht schnell Kriminalität. Und dann nimmt man diese "Ausländer" dann als "krimineller" wahr. Gleichzeitig kommen dann Kommentare wie: "Ich lasse meine Tochter nicht bei diesen Schwarzen auf der Straße rumlaufen!" Das ist Angst und Rassismus, egal ein Teil davon irgendwo berechtigt sein mag." Tatsächlich gibt es aber gerade in diesen Milieus auch weiße Problemfälle. Und ja, es ist eine Tatsache dass eine Gözhan weniger eingestellt als ein Thomas. Das geben viele auch unverblümt zu.
Quintessenz: Natürlich ermöglicht ein weiterer Pool von Entwicklern den Blick über den Tellerrand, das hat nichts mit politcal correct zu tun, sondern auch mit der Möglichkeit glaubhaftere Geschichten zu erzählen, aber Behauptungen wie "Die sind aber nun mal eher kriminell" IST gelebter Rassismus, da man diese Tatsache weder nachweisen kann, noch wissen kann. Es gibt eher Probleme mit Milieus, die aber weniger etwas mit der Hautfarbe hat, sondern eher mit gesellschaftlichen Problemen. Und um diese Ansicht vertreten muss man auch nicht "links" sein. Ich kann mit vielen Genderleuten auch nichts anfangen, auch wenn ich für Gleichberechtigung bin. Der normale Menschenverstand hält mich davon ab, alle Schwarzen in einen Topf zu werfen, wenn ich sie nicht kenne. Die Gründe für Vorurteile mögen vielschichtig sein, aber das macht sie nicht differenzierter, sondern höchstens nachvollziehbarer. Fragwürdig bleiben diese Aussagen trotzdem.
Bei solchen Aussagen ist man nicht unbedingt konservativ, sondern zeigt hier klare Defizite im Denken.
Erstmal: Natürlich führt ein eingeschränktes Blickfeld zu einem institutionellen Rassismus, der aber oft dann aufgelöst wird, wenn betreffende Leute Schwarze dann persönlich kennenlernen.
Aber diese Rassismus gibt es, ist sogar weit verbreitet. Mein Cousin arbeitet bei der Polizei. Und da es aufgrund von Ghettoisierung sowie mangelnden Perspektiven gerade bei ausländischen Mitbürgern Problemen gibt, ist klar. Aber man kann den Leuten dafür nicht nur die Schuld in die Schuhe schieben, wenn eine Gesellschaft es nicht schafft, halbwegs vernünftig zu integrieren, entsteht schnell Kriminalität. Und dann nimmt man diese "Ausländer" dann als "krimineller" wahr. Gleichzeitig kommen dann Kommentare wie: "Ich lasse meine Tochter nicht bei diesen Schwarzen auf der Straße rumlaufen!" Das ist Angst und Rassismus, egal ein Teil davon irgendwo berechtigt sein mag." Tatsächlich gibt es aber gerade in diesen Milieus auch weiße Problemfälle. Und ja, es ist eine Tatsache dass eine Gözhan weniger eingestellt als ein Thomas. Das geben viele auch unverblümt zu.
Quintessenz: Natürlich ermöglicht ein weiterer Pool von Entwicklern den Blick über den Tellerrand, das hat nichts mit politcal correct zu tun, sondern auch mit der Möglichkeit glaubhaftere Geschichten zu erzählen, aber Behauptungen wie "Die sind aber nun mal eher kriminell" IST gelebter Rassismus, da man diese Tatsache weder nachweisen kann, noch wissen kann. Es gibt eher Probleme mit Milieus, die aber weniger etwas mit der Hautfarbe hat, sondern eher mit gesellschaftlichen Problemen. Und um diese Ansicht vertreten muss man auch nicht "links" sein. Ich kann mit vielen Genderleuten auch nichts anfangen, auch wenn ich für Gleichberechtigung bin. Der normale Menschenverstand hält mich davon ab, alle Schwarzen in einen Topf zu werfen, wenn ich sie nicht kenne. Die Gründe für Vorurteile mögen vielschichtig sein, aber das macht sie nicht differenzierter, sondern höchstens nachvollziehbarer. Fragwürdig bleiben diese Aussagen trotzdem.
Bei solchen Aussagen ist man nicht unbedingt konservativ, sondern zeigt hier klare Defizite im Denken.
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Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Hast du die Diskussion verfolgt? Niemand redet dort von einer Quote, gar nichts an diesen Gesprächen wirkt auch nur ansatzweise verkrampft. Da werden einfach bestimmte Fakten und Umstände besprochen und hinterfragt. Findest du das nicht gut?Bambi0815 hat geschrieben:sehr krampfartig kommt mir das alles vor. sollen sie doch eine frauenquote, schwarzenquote, schwulenquot, weissenquote, leute mit einem bein quote einführen und skills der jeweiligen ignorieren.
- James Dean
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
*schnüff* musste gerade eine Träne im Angesicht der guten alten Zeit unterdrückenSethSteiner hat geschrieben:Jopp, dann hat endlich wieder der weiße, heterosexuelle, Herrenmensch zwischen 25 und 35 die Kontrolle, die einzige Person die nämlich wirklich zählt. Schwarze, Frauen, Schwule, Andersartige, igitt!Nekator hat geschrieben:Gut zusammengefasst.. aber der Wahn der P.C. Lobby wird in absehbarer Zeit ihr Ende finden.. wieviel Schaden sie bis dahin noch anrichten ist natürlich nicht absehbar...
- rainji
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Wie gesagt, es ist wirklich einfach dies zu ändern. Alle die etwas ändern wollen und nicht weiblich sind oder einer Minderheit angehören, sollten einfach kündigen und ihren Platz jemanden überlassen, welcher von der Hautfarbe oder vom Geschlecht besser geeignet ist.
Jetzt nicht nur auf die Spieleindustrie bezogen. Wenn du eine Arbeit hast und ein weißer Mann bist. Kündige einfach und überlasse deinen Job einer geeigneteren Kraft.
/s
Jetzt nicht nur auf die Spieleindustrie bezogen. Wenn du eine Arbeit hast und ein weißer Mann bist. Kündige einfach und überlasse deinen Job einer geeigneteren Kraft.
/s
Zuletzt geändert von rainji am 09.03.2015 10:53, insgesamt 1-mal geändert.
- Billie?
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Möchte ich darauf hinweisen, wie stark die Rolle schwarzer Entwickler zugenommen hat, sage ich der Anteil an schwarzen Entwicklern hat sich im letzten Jahrzehnt verfünffacht. Möchte ich das Gegenteil verdeutlichen, sage ich der Anteil hat sich von mageren 0,5% auf immer noch magere 2,5% gesteigert. Fakten kann man instrumentalisieren.
Zuletzt geändert von Billie? am 09.03.2015 10:59, insgesamt 2-mal geändert.
- Kajetan
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Es geht nicht um das letzte Jahr. Es geht um die letzten zehn Jahre!Billie? hat geschrieben:Möchte ich darauf hinweisen, wie stark die Rolle schwarzer Entwickler zugenommen hat, sage ich der Anteil an schwarzen Entwicklern hat sich im letzten Jahr verfünffacht. Möchte ich das Gegenteil verdeutlichen, sage ich der Anteil hat sich von mageren 0,5% auf immer noch magere 2,5% gesteigert.
"Er unterstrich, dass die Zahl schwarzer Entwickler im letzten Jahrzehnt um magere 0,5% auf 2,5% zugenommen habe."
- Gex83_2
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Argumente?
Könnte man. Man KÖNNTE auch (und jetzt wird etwas Skandalöses getan!) sich auch einfach nur mit den Argumenten des Gegenübers auseinanderzusetzen, anstatt mit billiger Polemik um sich zu werfen, die nicht wirklich gut durchdacht ist. Das Problem eines Massenmediums ist wohl auch, dass es Leute anzieht, mit denen man lieber nicht an einem Tisch sitzen würde. Einige der Posts im Forum geben hier ein gutes Bild ab. Billiger Rassismus, kaum durchdachte Kommentare und die übliche Opfer-Täter Umkehr. Leider besitzen auch einige Pedigisten und "Man darf das aber noch sagen dürfen"-Leute ebenfalls Konsolen.
Kleine Weisheit am Rande: Folgt in einem Satz das kleine Wort "Aber", kann man den Inhalt des vorangegangenen Satzteils nicht selten vergessen.
Kleine Weisheit am Rande: Folgt in einem Satz das kleine Wort "Aber", kann man den Inhalt des vorangegangenen Satzteils nicht selten vergessen.
- Billie?
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
oke, ändert aber nichts daran, dass man Fakten instrumentalisieren kann.Kajetan hat geschrieben:Es geht nicht um das letzte Jahr. Es geht um die letzten zehn Jahre!Billie? hat geschrieben:Möchte ich darauf hinweisen, wie stark die Rolle schwarzer Entwickler zugenommen hat, sage ich der Anteil an schwarzen Entwicklern hat sich im letzten Jahr verfünffacht. Möchte ich das Gegenteil verdeutlichen, sage ich der Anteil hat sich von mageren 0,5% auf immer noch magere 2,5% gesteigert.
"Er unterstrich, dass die Zahl schwarzer Entwickler im letzten Jahrzehnt um magere 0,5% auf 2,5% zugenommen habe."
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Nanimonai
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Re: Kultur
Und er beschränkt sich auch nicht nur auf Ausländer, sondern grundlegend auf alles, was irgendwie "anders" ist oder aussieht. Ein Freund von mir ist Deutschtürke mit akademischen Abschluss, hier geboren und aufgewachsen, in der Provinz in einem bürgerlichen, fast schon spießigem Haushalt der oberen Mittelschicht.Gex83_2 hat geschrieben: Aber diese Rassismus gibt es, ist sogar weit verbreitet.
Man sollte meinen, dass er in dieser Gesellschaft perfekt integriert und akzeptiert wird. Er sagte mal etwas zu mir, dass ich nie vergessen werde: "In Deutschland bin ich "der Türke", in der Türkei bin ich "der Deutsche". Mit allen Schwierigkeiten und Vorurteilen, die das mit sich bringt."
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Nanimonai
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Fakten werden immer instrumentalisiert und rhetorisch aufbereitet. Dadurch ändert sich aber maximal die Wahrnehmung dieser Tatsachen bei Menschen, die sie nicht hinterfragen können oder wollen, nicht die Tatsache an sich.Billie? hat geschrieben:Möchte ich darauf hinweisen, wie stark die Rolle schwarzer Entwickler zugenommen hat, sage ich der Anteil an schwarzen Entwicklern hat sich im letzten Jahrzehnt verfünffacht. Möchte ich das Gegenteil verdeutlichen, sage ich der Anteil hat sich von mageren 0,5% auf immer noch magere 2,5% gesteigert. Fakten kann man instrumentalisieren.
- Kajetan
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Richtig. Doch hier wurde ja nichts instrumentalisiert.Billie? hat geschrieben: oke, ändert aber nichts daran, dass man Fakten instrumentalisieren kann.
Zuletzt geändert von Kajetan am 09.03.2015 11:07, insgesamt 1-mal geändert.
- Billie?
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Du musst einsehen, dass du dazu tendierst mit Leuten herzumzuhängen, die dir ähnlich sind, also musst du aktiv gegen diese Neigung ankämpfen.
Hmmm
@Kajetan achso
Allerdings, da muss ich doch kurz mal einhaken, wenn er sich in dieser Dekade wieder verfünffacht, sind wir bei ca. 10%, und dann noch mal verfünffacht, sind wir also in zwanzig Jahren bei 50%, also kann man anhand der Daten, die uns vorliegen sagen, dass der Anteil schwarzer Entwickler in zwanzig Jahren bei 50% liegen könnte. Das klingt doch toll
Hmmm
@Kajetan achso
Allerdings, da muss ich doch kurz mal einhaken, wenn er sich in dieser Dekade wieder verfünffacht, sind wir bei ca. 10%, und dann noch mal verfünffacht, sind wir also in zwanzig Jahren bei 50%, also kann man anhand der Daten, die uns vorliegen sagen, dass der Anteil schwarzer Entwickler in zwanzig Jahren bei 50% liegen könnte. Das klingt doch toll
- Alter Sack
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Re: Spielkultur: Entwickler sprechen über die Rolle von Schw
Mmmmhhh also ich kenne mich im US-Amerikanischen Raum nicht so gut aus ich kann das nur aus der Sicht unserer Firma (IT-Branche Entwicklung) hier beurteilen. Also einen schwarzen Entwickler haben wir nicht obwohl statistisch gesehen müssten wir bestimmt einen haben. Da die Bewerbungen auch über meinen Tisch wandern müsste ich aber echt stark überlegen wann sich ein schwarzer Entwickler denn bei uns beworben hat ... und da fällt mir echt keiner ein. Entwickler osteuropäischer Länder, Chinesen oder Entwickler aus dem arabischen Raum haben wir viele. Also Ethnie oder Geschlecht spielt bei uns absolut keine Rolle. Aber auch unser Frauenanteil ist verschwindend gering. Da haben wir leider die Erfahrung gemacht das von 50 Bewerbungen auf eine Entwicklerstelle maximal 2-3 Frauen kommen und ganz oft passiert es uns dann wenn man sie einlädt zum Gespräch das sich dann herausstellt das sie meist gar keinen Entwicklerjob suchen sonder eher was wie z.B. im Produktmanagment. Damit können wir die Straße pflastern. Deshalb kann ich mit so einem Satz "Er unterstrich, dass die Zahl schwarzer Entwickler im letzten Jahrzehnt um magere 0,5% auf 2,5% zugenommen habe" erstmal wenig anfangen. Das müsste man sich schonmal genauer anschauen.
