Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketing"

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johndoe1686305
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von johndoe1686305 »

Batistuta hat geschrieben:Was heiß nachweisbar? Es reicht doch den Markt von früher zu beobachten und ihn mit dem von heute zu vergleichen und schon sieht man die Auswirkungen von Kopien. Free-to-play, in-App-Purchases, DLCs, Datenverkauf. Das sind die Mittel mit denen der Markt sich gegen Kopien gewehrt hat.

Jetzt sagen bestimmt wieder welche das wäre kein Beweis, sie wollen so Sherlock Holmes mäßig ein blutiges Messer mit Fingerabdrücken drauf :roll:
Gutes Argument. Aber eine Frage dazu: :)
Wieso gibt's auf Konsolen - die ja traditionell eher kein Problem mit Kopien haben - ebenfalls solche Geschäftsmodelle wenn diese die Antwort der Branche auf das Kopiererproblem sind?
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Sir Richfield
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von Sir Richfield »

Batistuta hat geschrieben:Was heiß nachweisbar? Es reicht doch den Markt von früher zu beobachten und ihn mit dem von heute zu vergleichen und schon sieht man die Auswirkungen von Kopien. Free-to-play, in-App-Purchases, DLCs, Datenverkauf. Das sind die Mittel mit denen der Markt sich gegen Kopien gewehrt hat.

Jetzt sagen bestimmt wieder welche das wäre kein Beweis, sie wollen so Sherlock Holmes mäßig ein blutiges Messer mit Fingerabdrücken drauf :roll:
Was heißt nachweisbar? Es reicht doch, den Markt von früher zu beobachten und ihn mit dem von heute zu vergleichen: Knapp eine halbe Milliarde Umsatz mit einem Spiel, 70.000 Dollar Villen für einen Indie Entwickler.
Das sind die Erfolgsgeschichten von Leuten, die ihren Krempel verkauft bekommen.

Jetzt sagen bestimmt wieder welche das wäre kein Beweis, sie wollen so Sherlock Holmes mäßig ein blutiges Messer mit Fingerabdrücken drauf :roll:
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Sir Richfield
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von Sir Richfield »

Batistuta hat geschrieben:Jetzt sagen bestimmt wieder welche das wäre kein Beweis, sie wollen so Sherlock Holmes mäßig ein blutiges Messer mit Fingerabdrücken drauf :roll:
Aber jetzt mal ganz im Ernst, die Herausforderung hier ist, dass keine der beiden "Seiten" hier jemals einen Beweis liefern KANN!
Es geht einfach nicht, weil wir zu keinem Punkt der Geschichte in einer Welt gelebt haben, in der Daten nicht kopiert werden konnten.

Wobei... MMO. Die haben einen recht effektiven Abspielschutz.
Also, wenn man MMO ja nur verkaufen KANN, wieso fing das mit den F2P eigentlich genau bei diesem Genre an?

Manche würden ja behaupten, weil "Der Markt" erkannt hat, dass man den Leuten dafür was bieten muss, dass nur Wenige mehr als ein MMO Abo gleichzeitig nutzen wollen und dass man, um mit einem MMO ein kleines Vermögen zu machen, ein großes investieren muss.
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Kobba
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von Kobba »

Interessant wäre es auch einmal zu sehen, was passiert, wenn ein Entwickler sein Spiel auf zwei Arten anbietet.

-regulär mit Preis zum Kauf
-kostenlos zum Download
bei musik gibt es das, bspw. bandcamp, eben weils werbung is und man so kunden gewinnen kann. pay what you want, da kann man auch durchaus 0 eintragen (nich immer). und es funktioniert, kann ich zumindest aus eigener erfahrung sagen. wenn man natürlich schon nen namen und kundenstamm hat macht es weniger sinn.
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SethSteiner
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von SethSteiner »

Duugu hat geschrieben:Eigentlich fällt mir kein Grund ein mit dem ein Kopierer den Konsum einer Leistung ohne zu zahlen rechtfertigen könnte. Nenn doch bitte mal einen oder zwei.

Und das Kopierer für Leistungen aus Kopien (nachträglich, oder wie? *g*) zahlen mag vorkommen. Ich behaupte jedoch, dass diese Fälle weit unter der Nachweisgrenze liegen.
Einer der Gründe wäre: Er hat schon bezahlt. Und ein anderer eben, dass das Ausgangsprodukt nicht so geliefert wird, wie man es haben wollte. Wie Musik. Anfang der 00er Ende der 90er war CD ja schön für einen CD Player aber wie sollte man die in einen MP3-Player kriegen? Da gibts kein CD Fach, egal wie oft ich die CD randrücke. Der Musikmarkt musste den Willen der Kunde durch die Tauschbörsen kennenlernen.
Entsprechend kann es gut vorkommen, dass jemand zahlt oder sogar viel zahlt und ob das unter der Nachweisgrenze liegt? Keine Ahnung aber spielt doch eh keine Rolle, wichtig ist nur ob der Markt wirklich negativ beeinflußt wird, wenn nicht ist es wie hier schon mehrfach jetzt festgestellt eine ziemlich überflüssige Diskussion.

@greenelve
Absolut richtig, es gibt viele Faktoren, die Qualität allein reicht überhaupt nicht aus.
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Batistuta
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von Batistuta »

Sir Richfield hat geschrieben: Wobei... MMO. Die haben einen recht effektiven Abspielschutz.
Also, wenn man MMO ja nur verkaufen KANN, wieso fing das mit den F2P eigentlich genau bei diesem Genre an?
MMOs haben sich dafür halt angeboten weil sie ja als sehr "süchtig machend" gelten. Von daher gibt man dem Einsteiger die erste Dosis kostenlos und die nächsten kosten dann, so zumindest der ursprüngliche Gedanke :o

Und ja, "ein guter Multiplayer ist der beste Kopierschutz" hieß es ja eine Zeit lang immer. Das hat sich ja auch soweit bestätigt. Auf dem PC sind MP und f2p-Games ja extrem dominierend. Ob das jetzt eine gute oder schlechte Entwicklung ist muss jeder für sich selber beantworten, ich als Freund von aufwendigen Singleplayer-Games finde sie richtig traurig :|
Die Ursache ist für mich ganz klar Kopien und nichts anderes!
Zuletzt geändert von Batistuta am 08.01.2015 18:32, insgesamt 2-mal geändert.
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greenelve
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von greenelve »

Duugu hat geschrieben: Gutes Argument. Aber eine Frage dazu: :)
Wieso gibt's auf Konsolen - die ja traditionell eher kein Problem mit Kopien haben - ebenfalls solche Geschäftsmodelle wenn diese die Antwort der Branche auf das Kopiererproblem sind?
Früher hatten Konsolen ebenfalls starke Probleme mit Kopien. Die PS1 ist berühmt dafür und auch heute noch gibt es gemoddete Konsolen und Isos. Meine Vermutung dazu, da vieles online läuft, kommt man an offiziell nicht vorbei. Andernfalls muss eine zweite Konsole angeschafft werden und diese gemoddet und was weis ich nicht noch für Aufwand.

Die Geschäftsmodelle gibt es auch, weil die Spieleindustrie enorm teuer ist. Als Vergleich, Filme haben sich gefangen und bei den Kosten aufgehört höher zu gehen, Spiele hingegen steigen weiter. Noch größere Welten, noch bessere Grafik usw.
Dafür braucht es immer mehr Kunden, um diese Kosten wieder reinzuholen. Oder eben DLC und der restliche Kram, womit bei gleicher Kundenanzahl das Geld hinzukommt.

Wenn man etwas daran sehen will, dann die Verlagerung der großen Entwickler auf Konsolen/Multiplattform.

@ SethSteiner
Das tut mir jetzt etwas leid, dir erneut zu widersprechen, aber du tust als hätte man früher CDs nicht auf den Rechner kopieren können, und dann weiter auf portable Geräte. Vor dem MP3Player kam es den Discman, mit gebrannten CDs von Lieblingsliedern.
Tauschbörsen haben wenig mit dem Bedürfniss des Kunden zu tun, Lieder gekaufter CDs auf MP3 Playern zu hören. Musik CDs ließen sich einfach in den PC werfen und die Daten auf die Festplatte kopieren. Das war ja das tolle daran, keinen Kopierschutz zu haben. Erst mit dem aufkommen von Tauschbörsen wurde dieser eingeführt, damit die gekauften CDs eben nicht kostenlos im Internet landen.
Unter Freunden wurden früher CDs getauscht und man hat Lieder auf den eigenen Rechner gebrannt. Vielleicht sogar noch Mix-Cds erstellt. Gehen wir noch weiter zurück, gibt es Mix-Kassetten, aus dessen Gewohnheit ein legales Recht wurde.
Mit dem Internet kam dann eine neue Reichweite des Tauschens hinzu, Stichwort Tauschbörse, und das ist etwas völlig anderes.
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Kajetan
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von Kajetan »

Sir Richfield hat geschrieben:Wichtiger ist es, Kunden zu finden.
Exakt.

Und jetzt der Gag ... unter gewissen Umständen kann es für manche Anbieter durchaus lohnend sein das kostenlose Verbreiten von Kopien als Marketinginstrument zu benutzen. Für die Nützlichkeit von Kopien unter Berücksichtigung dieser Umstände gibt es mittlerweile genug Beispiele und Beweise. Umgekehrt gibt es aber weiterhin keinen einzigen Beweis für die Schädlichkeit von Kopien. Alles, was man bislang dazu an Fakten und Indizien sammeln konnte, deutet darauf hin, dass Kopien in den meisten Fällen höchstwahrscheinlich überhaupt keinen meßbaren Einfluß auf den Umsatz haben, sowohl in positiver als auch negativer Hinsicht.

Das Vorhandensein von Raubkopien hingegen (also die Teile, die man für wenig Geld bei Straßenhändlern erstehen kann) ist hingegen ein klares Zeichen von Marktversagen. Da wollen Leute Geld ausgeben, aber nicht so viel wie offiziell verlangt. In die selbe Schublade passen da auch diverse OneClick-Hoster, denn deren Kunden sind bereit DORT für entsprechende Inhalte zu zahlen, aber nicht bei den offiziellen Anbietern, weil ihnen dort die Preise zu hoch sind. Deswegen boomen auch Streaming-Dienste so derart, weil diese genau jenes spezielle Marktsegment von Kunden abschöpfen, wo man zwar gerne etwas zahlt, aber nicht bereit ist die Preise für physische Kopien zu berappen, die offiziell verlangt werden.

Gerade was Streaming-Dienste betrifft, haben sich viele Rechteverwerter (die Contentproduzenten schon lange) endlich aus dieser paranoiden und nutzlosen Bekämpfung von Kopien gelöst und die neuen Chancen erkannt mit Hilfe dieses seltsamen Internets jede Menge Asche zu verdienen. Man munkelt ja, dass Netflix fast dreiviertel seines Umsatzes für Lizenzgebühren abdrücken muss. Das ist für die Rechteverwerter mittlerweile ein Schlaraffenland! Money for NOTHING!!!
johndoe1686305
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von johndoe1686305 »

SethSteiner hat geschrieben: Einer der Gründe wäre: Er hat schon bezahlt.
Jemand der bezahlt hat und sich dann noch eine Kopie macht ist doch für eine Betrachtung/Rechtfertigung der Moral von Kopierern total irrelevant. :)
SethSteiner hat geschrieben: Und ein anderer eben, dass das Ausgangsprodukt nicht so geliefert wird, wie man es haben wollte. Wie Musik. Anfang der 00er Ende der 90er war CD ja schön für einen CD Player aber wie sollte man die in einen MP3-Player kriegen? Da gibts kein CD Fach, egal wie oft ich die CD randrücke. Der Musikmarkt musste den Willen der Kunde durch die Tauschbörsen kennenlernen.
Ähm. Also wenn das ein Problem war, was hat den Kunden dann daran gehindert die CD zu kaufen und sich dann eine Kopie für seinen MP3-Player zu machen? Oder halt das Produkt nicht zu kaufen wenn es ihm nicht gepasst hat? Statt es nicht zu kaufen und trotzdem zu konsumieren mein ich. :D
johndoe1686305
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von johndoe1686305 »

Kajetan hat geschrieben:Und jetzt der Gag ... unter gewissen Umständen kann es für manche Anbieter durchaus lohnend sein das kostenlose Verbreiten von Kopien als Marketinginstrument zu benutzen.
Und jetzt noch viel mehr Gag: die Entscheidung ob und wann ein Produkt kostenlos verfügbar ist liegt zu 100% beim Anbieter und nicht beim Konsumenten aka Kopierer. :D
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SethSteiner
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von SethSteiner »

Klar kann ich mir auch die Daten von der CD runterholen aber warum sollte ich das tun, wenn ich auch das Paket bequem mit einem Knopfdruck reinladen kann, ohne noch ein Programm zu brauchen, zu Mal seltsamerweise das Umgehen des Kopierschutzes ja selbst auch wieder illegal ist, es also auf das gleiche hinausläuft und Kopierschutz ist ja nun nicht erst drauf, seit es Netsacpe gab. Ende der 90er wechselte man auf den MP3 Player aber digital hat man Musik nicht vertrieben also haben die Nutzer die Musik nun digital getauscht. Der Konsument hat eine Nachfrage und wenn sie nicht legal bedient wird, werden eben andere Wege eingeschlagen.

@Duugu
Du hattest doch gefragt welche Rechtfertigungen es gibt und etwas schon gekauft zu haben und es trotzdem zu laden, heisst ja nicht dass er nicht in einer Statistik auftauchen könnte.
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Kajetan
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von Kajetan »

Duugu hat geschrieben:Und jetzt noch viel mehr Gag: die Entscheidung ob und wann ein Produkt kostenlos verfügbar ist liegt zu 100% beim Anbieter und nicht beim Konsumenten aka Kopierer. :D
Rein rechtlich ja, aber faktisch hat der Anbieter digitaler Güter diese Kontrolle nicht mehr. Wer nicht will, dass seine Inhalte unkontrolliert verbreitet werden, dem bleibt nur eine Wahl: Er veröffentlicht sie nicht! Sprich, er hat nur die Wahl Geld oder kein Geld zu verdienen.

Und das ist ja auch die Krux des aktuellen Urheberrechts. Es orientiert sich nicht an der Wirklichkeit, sondern an den Illusionen der Rechteverwerter, man könne das eine (als Gatekeeper viel Geld mit digitalen Kopien verdienen) ohne das andere haben (grundsätzliches Vorhandensein von Kopien wegen der grundsätzlichen Eigenschaft digitaler Daten leicht und schnell kopierbar und verteilbar zu sein). Und DAS funktioniert eben nicht. Kann nicht funktionieren. Wird auch niemals funktionieren. Die Unvereinbarkeit dieser beiden Wünsche muss erkannt und endlich in Gesetzesform gebracht werden. Denn im digitalen Zeitalter kommt es nicht mehr darauf an, wer den Daumen auf welchem Inhalt drauf hat, sondern wie man seine Inhalte so präsentiert, dass man möglichst viele Leute erreicht, die freiwillig und gerne Geld zahlen wollen.

Eine Abschaffung des Urheberrechts ist dabei natürlich genauso "sinnvoll", wie der Versuch mit noch drastischeren Verschärfungen die längst entkommene Katze wieder in den Sack zurück zu bekommen.
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FuerstderSchatten
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von FuerstderSchatten »

Weil ich mich letztes mal nicht mit Ruhm bekleckert habe bei dem Thema, sag ich diesmal, soll jeder halten wie er will.

Ich persönlich schätze inzwischen Steam und meine Steambibliothek. Das automatische Updaten, die Aufgeräumtheit, Steamlevel, Verkauf im Marktplatz usw....

Als "Raubkopien" habe ich nur noch ein paar Lucas Arts Adventures, welche ich falls sie auf Steam erscheinen für 3 € oder so auch ordnungsgemäß kaufen würde und Fallout 1+2, habe ich auf Deutsch auf DVD, aber ich will es auf English unzensiert haben, die Steamversion ist soweit ich weiß geschnitten und auf Deutsch und nicht leicht modbar. Falls das letzte nicht stimmt bitte sagen, dann überlege ich mir den Kauf.

Gerne würde ich auch meine Jagged Alliance 2 Deutsch CD (Original) auf Steam haben. Aber hier gibt's keine deutsche Tonspur, ich besitze auch Jagged Alliance 1 Gold auf Steam, leider wieder nur Englisch. Das ist sehr schade, weil hier die deutsche Tonspur für mich Kult ist.

Äh, wo waren wir?
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Kajetan
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von Kajetan »

ronny_83 hat geschrieben:Ich kann zwar deine Argumentation nachvollziehen. Aber bei dir liest sich das ein wenig wie eine Rechtfertigung dafür, dass es den Raubkopiemarkt geben sollte.
Du argumentierst wieder moralisch :) Was im Rahmen unserer privaten Diskussion hier zwar in Ordnung, zur tatsächlichen Problembewältigung eines rein wirtschaftlichen Angebot/Nachfrage-Problemes aber nicht zielführend ist.
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an_druid
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Re: Monument Valley: Schwarzkopien sind "kostenloses Marketi

Beitrag von an_druid »

Sir Richfield hat geschrieben:Mit der Aussage "Unlizensierte Kopien interessieren uns nicht." in die News zu kommen ist übrigens auch recht günstige Werbung. ;)
.. immer noch angenehmer zu lesen als irgend so ein Marketinggeschwafel auch wenn das argument noch aus den 90ger wieder ausgegraben wurde.

ronny_83@
Es ist nicht Bequemlichkeit, kaufen ist ja fast schon zu bequem geworden "nein". Es gibt einfach Software bei der man sich nicht sicher ist, Software die man vieleicht nicht unterstützen müsste aber dennoch nicht ganz abgeneigt ist diese zu nutzen. Dann ist dann noch die persönliche Brieftasche (kann ichs leisten wie viel ist mir was wert, Geizlinge und Sparer, Einmalzocker (1x durch und weg damit) u. Leute die auf Zeitschriften, Tests kein Wert geben und sich selber überzeugen und dann gibts noch stellenweise Games die nicht mehr auf dem Markt sind/nie reinkahmen oder Games die nicht getestet werden. Also du siehst was ich damit sagen will, das ist eben kein Schwarzweisbereich wo man hü oder hot aussprechen kann insofern ist das Argument der Überschrifft immer noch stimmig bzw gerade in der heutigen Zeit.