PlayStation 3: Analyse: bedrückende Aussichten
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johndoe-freename-88116
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Im Internet weiß niemand, dass du ein Hund bist!
Solltet ihr alle vielleicht mal lesen
Meine reale Identität ist ein Entwurf, der von meinen Zukunftsplänen getragen und von meiner Sicht auf meine Vergangenheit geprägt wird. Brechen meine Zukunftsprojekte zusammen, hat das Folgen für meine gegenwärtige Identität. Sie wird virtuell, beginnt mit anderen möglichen Identitäten zu konkurrieren, die sich aus neuen Zukunftsentwürfen ergeben. Und umgekehrt gilt: Habe ich mich im Netz seit mehreren Monaten oder Jahren auf eine bestimmte Rolle festgelegt, dann bekommt sie ihre eigene Realitätsdimension. Wenn jemand der virtuellen Person, die ich seit längerem darstelle, Gewalt antut, dann fühle ich mich persönlich angegriffen. Und wenn ich als diese virtuelle Person einer anderen virtuellen Person Gewalt antue oder mich einfach schlecht verhalte, dann empfinde ich Scham und Reue. Mit der virtuellen Identität verbinden sich dann sehr reale Gefühle, aus denen ich für mein Leben außerhalb des Netzes lernen kann.
Hat man diese Übergängigkeit durchschaut, die das Reale mit dem Virtuellen verbindet, dann stehen sich reale und virtuelle Identität nicht mehr wie Sein und Schein, wie Ernst und Spiel, wie Wahrheit und Lüge gegenüber. Sie erscheinen dann vielmehr als zwei Weisen der Identitätskonstruktion, die sich auf sinnvolle Weise miteinander verflechten lassen.
Die Erfahrung der Netzkommunikation kann sogar dazu führen, dass wir die Face-to-face-Kommunikation erst wieder richtig schätzen lernen. Das Spiel der Gesten, der Reiz der kurzen Berührung, der unmittelbare Augenkontakt - das sind Dinge, die längst routinisiert sind und deshalb in den ihnen eigenen Nuancen und feinen Bedeutungsdimensionen oft nicht mehr bewusst erfahren werden. Die anästhetische Reduktion der Kommunikation, die für die Textwelten des Internet-Chat charakteristisch ist, lässt uns die körperliche Präsenz des anderen in der realen Kommunikation auf neue und intensivere Weise wahrnehmen....
...So kann die Möglichkeit, im Internet probeweise in die Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen, für die reale Geschlechterrolle eine Menge in Bewegung bringen. Wer im Internet Erfahrungen mit "Gender Swapping" gesammelt hat, entwickelt vielleicht ein besseres Einfühlungsvermögen in die sexuelle Wahrnehmung seines Partners. Auch die Notwendigkeit, sexuelle Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung in Worte zu fassen, mit der man beim TinySex konfrontiert wird, kann befreienden und kreativen Charakter haben.
Der Raum des Sexuellen ist außerhalb des Netzes oft ein Raum der Sprachlosigkeit. Hier können Internet-Kontakte dazu beitragen, das Sexuelle mit dem Sprachlichen zu verbinden. Daraus kann eine intelligentere und interessantere Sexualität hervorgehen. Natürlich sind auch hier Gegenszenarien möglich: Menschen, die nur noch virtuell genießen, mit realen Körpern und physischer Nähe jedoch nichts mehr anfangen können.
Solltet ihr alle vielleicht mal lesen
Meine reale Identität ist ein Entwurf, der von meinen Zukunftsplänen getragen und von meiner Sicht auf meine Vergangenheit geprägt wird. Brechen meine Zukunftsprojekte zusammen, hat das Folgen für meine gegenwärtige Identität. Sie wird virtuell, beginnt mit anderen möglichen Identitäten zu konkurrieren, die sich aus neuen Zukunftsentwürfen ergeben. Und umgekehrt gilt: Habe ich mich im Netz seit mehreren Monaten oder Jahren auf eine bestimmte Rolle festgelegt, dann bekommt sie ihre eigene Realitätsdimension. Wenn jemand der virtuellen Person, die ich seit längerem darstelle, Gewalt antut, dann fühle ich mich persönlich angegriffen. Und wenn ich als diese virtuelle Person einer anderen virtuellen Person Gewalt antue oder mich einfach schlecht verhalte, dann empfinde ich Scham und Reue. Mit der virtuellen Identität verbinden sich dann sehr reale Gefühle, aus denen ich für mein Leben außerhalb des Netzes lernen kann.
Hat man diese Übergängigkeit durchschaut, die das Reale mit dem Virtuellen verbindet, dann stehen sich reale und virtuelle Identität nicht mehr wie Sein und Schein, wie Ernst und Spiel, wie Wahrheit und Lüge gegenüber. Sie erscheinen dann vielmehr als zwei Weisen der Identitätskonstruktion, die sich auf sinnvolle Weise miteinander verflechten lassen.
Die Erfahrung der Netzkommunikation kann sogar dazu führen, dass wir die Face-to-face-Kommunikation erst wieder richtig schätzen lernen. Das Spiel der Gesten, der Reiz der kurzen Berührung, der unmittelbare Augenkontakt - das sind Dinge, die längst routinisiert sind und deshalb in den ihnen eigenen Nuancen und feinen Bedeutungsdimensionen oft nicht mehr bewusst erfahren werden. Die anästhetische Reduktion der Kommunikation, die für die Textwelten des Internet-Chat charakteristisch ist, lässt uns die körperliche Präsenz des anderen in der realen Kommunikation auf neue und intensivere Weise wahrnehmen....
...So kann die Möglichkeit, im Internet probeweise in die Rolle des anderen Geschlechts zu schlüpfen, für die reale Geschlechterrolle eine Menge in Bewegung bringen. Wer im Internet Erfahrungen mit "Gender Swapping" gesammelt hat, entwickelt vielleicht ein besseres Einfühlungsvermögen in die sexuelle Wahrnehmung seines Partners. Auch die Notwendigkeit, sexuelle Erfahrung und sinnliche Wahrnehmung in Worte zu fassen, mit der man beim TinySex konfrontiert wird, kann befreienden und kreativen Charakter haben.
Der Raum des Sexuellen ist außerhalb des Netzes oft ein Raum der Sprachlosigkeit. Hier können Internet-Kontakte dazu beitragen, das Sexuelle mit dem Sprachlichen zu verbinden. Daraus kann eine intelligentere und interessantere Sexualität hervorgehen. Natürlich sind auch hier Gegenszenarien möglich: Menschen, die nur noch virtuell genießen, mit realen Körpern und physischer Nähe jedoch nichts mehr anfangen können.
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johndoe-freename-90984
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johndoe-freename-88116
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Edit by Mo:
Du weisst genau, warum du gesperrt wurdest, alo.
Falls du mit der Tour kommst, dass du nicht alo bist, dann lies dir deine Beiträge durch. Da find ich locker drei Beleidigungen, das wären drei Verwarnungen. Drei Verwarnungen = Ban.
Und deine Beiträge muss ich leider löschen, da du sie gar nicht mehr schreiben können solltest.
Gruß Mo
Moderator 4Players
Du weisst genau, warum du gesperrt wurdest, alo.
Falls du mit der Tour kommst, dass du nicht alo bist, dann lies dir deine Beiträge durch. Da find ich locker drei Beleidigungen, das wären drei Verwarnungen. Drei Verwarnungen = Ban.
Und deine Beiträge muss ich leider löschen, da du sie gar nicht mehr schreiben können solltest.
Gruß Mo
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johndoe-freename-89293
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Er hat heute vormittag hier schon mal rumgegeistert. Anscheindend hatte er mal wieder Lust auf einen neuen Account.
Verdächtig ist halt, dass ein Neuling 22 Beiträge an einem Tag schreibt, sofort auf Evin rumhackt und Nintendo in den Himmel lobt. Und dann gibts noch ein paar Sachen, die direkt auf alo hinweisen. Traurige Sache eigentlich.
Verdächtig ist halt, dass ein Neuling 22 Beiträge an einem Tag schreibt, sofort auf Evin rumhackt und Nintendo in den Himmel lobt. Und dann gibts noch ein paar Sachen, die direkt auf alo hinweisen. Traurige Sache eigentlich.
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johndoe-freename-89195
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Ich will ja niemanden groß anschwärzen, aber Evin verhält sich auch nicht immer zurückhaltend und hat öfters einen etwas zu direkten Ton, wenn er seine Beiträge schreibt. In dieser Diskussion war Einbesserwisser relativ themenbezogen, erst gegen Ende ist er abgedriftet. Aber provoziert von Evin, vielleicht solltest Du Mo Dir den ganzen Thread mal durchlesen.
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Evin
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Genau, verwarnen wir in Zukunft für OT-Diskussionen!AngelCaido hat geschrieben:Ich will ja niemanden groß anschwärzen, aber Evin verhält sich auch nicht immer zurückhaltend und hat öfters einen etwas zu direkten Ton, wenn er seine Beiträge schreibt. In dieser Diskussion war Einbesserwisser relativ themenbezogen, erst gegen Ende ist er abgedriftet. Aber provoziert von Evin, vielleicht solltest Du Mo Dir den ganzen Thread mal durchlesen.
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ichliebemich
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