Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und anderen Spielelementen
Moderatoren: Moderatoren, Redakteure
- Invader_Zim
- Beiträge: 145
- Registriert: 15.12.2012 16:27
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
"Bessere Nebenquests" ist zugegebenermaßen ziemlich vage formuliert. Wenn du mit "besser" die Geschichten hinter den Quests meinst: Planescape Torment, wo sehr viele Quests auf geschickte Art und Weise mit der Hauptstory verwoben sind und dabei helfen, die Vergangenheit und das Vermächtnis des Namenlosen näher zu beleuchten. Oder Vampire: Bloodlines, mit seinen wunderbar morbiden und denkwürdigen Charakteren.
Oder meinst du mit "besser", auf wieviele unterschiedliche Arten man sie lösen kann? Erneut Planescape Torment. Darüber hinaus noch sämtliche Fallout-Spiele (außer Fallout 3) und Arcanum.
Oder was meinst du jetzt mit "besser"?
Edit: Oh, und KotoR 2 hab ich vergessen! Passt in beide Kategorien. :wink:
Oder meinst du mit "besser", auf wieviele unterschiedliche Arten man sie lösen kann? Erneut Planescape Torment. Darüber hinaus noch sämtliche Fallout-Spiele (außer Fallout 3) und Arcanum.
Oder was meinst du jetzt mit "besser"?
Edit: Oh, und KotoR 2 hab ich vergessen! Passt in beide Kategorien. :wink:
Zuletzt geändert von Invader_Zim am 07.01.2014 15:51, insgesamt 2-mal geändert.
- FuerstderSchatten
- Beiträge: 5146
- Registriert: 13.07.2010 01:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Was soll ich darauf noch antworten, hier wird mit Nichtargumenten argumentiert. Es wird einfach grundsätzlich dem Spiel etwas abgesprochen. In all den Spielen die ich kenne, gibt es keine besseren, das hat nur beiläufig was mit Deep zu tun, sondern auch mit der Präsentation, mit dem Ideenreichtum. NWN 1 ist zb. nie besonders "deep", hat trotzdem Knaller-Quests, einfach gut durchdachte, überraschende, voller Ideen. Natürlich sind die nur mit Textwüsten unterlegt, aber immer noch hundertmal besser als der beste meiner nach in Fallout 3 mit den Menschenfressern, da hätte man genauso gut in Megaton oder wie die erste Stadt hieß, sein können, einfach nur leblos präsentiert. In Fallout 3 ist der Bunker was Inzinierung angeht tatsächlich noch das Beste, und das war, wenn man mich fragt mit dem Kindergeburtstag usw. einfach nur albern.SethSteiner hat geschrieben:Ich sehe bei dir keine Objektivität sondern nur nacherzählungen von Quests, ohne Hinblick auf die Präsentation. Nicht zu vergessen, dass ein Spiel eben auch noch aus mehr besteht als nur Quests und auch da überzeugen muss. Subjektives "das ist total deep!" wird nicht Objektiv, weil man seiner Freude darüber Ausdruck verleiht dass dies und jenes passiert. Ich habe das Spiel auch gespielt und ich weiß daher auch was für Quests es gab.
- Oldholo
- Beiträge: 1657
- Registriert: 18.12.2007 11:51
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
O mein Fürst, vergebt mir meine bäuerliche Schlichtheit.FuerstderSchatten hat geschrieben:Tja, tut mir ja leid das Ihr so denkt, ich habs wohl nur mit einfachen Seelen hier zu tun.
..und da haben wir doch tatsächlich die Dreistheit, anderer Meinung zu sein, huh?FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich hab versucht durch Argumente klar zu machen, warum es ein wirklich gutes Spiel mit tollen Quests ist.
Irgendwie vermute ich, Du überinterpretierst DA2 krass, Deutsch-Klausuren-Style. Das Spiel bedient sich tatsächlich recht frei an gesellschaftlichen Fragen; Flüchtlinge, Rassismus, Unterschiede in Weltanschauungen und Unterdrückung, aber es bearbeitet diese Themen nicht. Es ist weder Satire noch Analyse, weder Wertung noch effektiver Denkanstoß. DA2 kann hier wirklich kein Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen, denn viele modernere Spiele tun genau dasselbe, inklusive dem Witcher. Die Qunari zum Beispiel, so interessant sie in der Theorie auch sein mögen, bleiben für den Spieler diese seltsamen Weirdos, die strikt nach ihrem absurden, totalitären und antiindividualistischen Kodex leben, die sich wie die neuen Könige aufführen und am Rande auch noch mit einer Invasion drohen. Wegen eines verdammten Buches. BioWare greift immer gern zu der Methode, alles und jeden in Extremen darzustellen und entfremdet den Spieler damit immer ein Stück weit. Das macht Dragon Age zwar interessanter, aber es erschwert es auch, die Spiele als Werke von gesellschaftlicher Relevanz anzusehen.FuerstderSchatten hat geschrieben:ich wette, dass er nicht annähernd die moralische Tiefe, noch die gesellschaftliche Tiefe erreicht, die das Spiel darstellt, wie auch hat ja bisher auch kein anderes Spiel was ich gespielt hab, geschafft.
Und der Templer-vs-Magier-Konflikt? Fein, den versteh' ich, beide haben ihre sinnvollen Argumente, aber dieser wahnsinnig plötzliche Showdown, während es für den Rest des Spiels nur eine Randnotiz war, wirkte viel zu übereilt. Ich sehe in DA2 beileibe nicht, was Du darin siehst.
Gehen wir doch mal ein paar durch:FuerstderSchatten hat geschrieben:Bei BG 2 lese ich ständig wie toll die Begleiter waren, das waren Pappfiguren im Vergleich mit den meisten Chars bei DA2.
- Fenris: Das Charakterdesign eines Final Fantasy-Charakters, selbstmitleidig, emotional instabil, anstrengend. Keine bemerkenswerte Quest, nichts, was bei mir hängen geblieben wäre.
- Aveline: Mein Lieblingscharakter in DA2, größtenteils gut geschrieben, als einer von wenigen weiblichen Tanks, die nochdazu trotz Verlust nicht nur über den Verstorbenen philosophiert, auch wirklich mal tropenbrechend.
- Isabela: In übersexualisierter Weise von DAO redesignt, ansonsten eine "Piratenbraut", wie sie im Buche steht. Nicht weiter spektakulär, abgesehen von ihren Brüsten vielleicht, wenn man drauf steht. Keine bemerkenswerte Quest, abgesehen von dem später entdeckten Zusammenhang zu der Qunari-Story.
- Merrill: "Socially Awkward Cutie". So niedlich sie auch sein mag, so bizarr ist sie auch. Wenn sie irgendwie ein wenig erklärt hätten, wieso sie so absolut gar keine sozialen Kompetenzen hat, hätte man ja drüber reden können, aber einfach nur so zum Selbstzweck macht es wenig Sinn. Keine bemerkenswerte Quest.
- Varric: "Buddy"-Typ, ansonsten ein Zwerg nach allen Klischees, nur dass sie seine Axt mit einer Armbrust getauscht haben. Hab' ich nicht per se was gegen, ist nun aber auch nicht besonders herausstehend. Seine Questline blieb mir vor Allem durch seinen "Amoklauf" in Erinnerung, der witzig war, aber sonst ebenfalls nicht weiter interessant.
- Anders: In Awakening mochte ich ihn noch, in DA2 fand' ich ihn mit Abstand am schlimmsten. Anders darf auch für sich beanspruchen, der erste Partycharakter zu sein, den ich direkt im ersten Durchlauf am Ende dankend hingerichtet habe. Ich hab' überhaupt keine Empathie für den Herren aufbauen können, von daher wäre meine Bewertung vielleicht nicht ganz fair, doch für mich war er der am schlechtesten geschriebene Charakter der Dragon Age-Serie. Seine Quest war die vielversprechendste von allen, ist aber vom ersten Akt direkt zum letzten gesprungen, weswegen es einen nicht nur überrumpelt hat, sondern auch jede Spannung flöten ließ.
- Carver/Bethany: Kaum anwesend, aber weitgehend "normale" Charaktere. Hätte man viel mehr draus machen können, wenn sie prominenter vorgekommen wären.
Bethesda schreibt keine besonders außergewöhnlichen Charaktere, wenige "Exoten" und noch weniger wirklich ausführlichere Charakterstories, weswegen ein Vergleich natürlich immer zugunsten charakterlastiger Spiele ausfällt. Aber: Bethesda hält sich an das Charakterdesign-1-mal-1, schreibt Charaktere, mit denen man sich verbunden fühlen kann, die sich verstehen lassen. Über den Vater in Fallout 3 erfährt man z.B. nicht viel, aber die Interaktion mit ihm im Tutorial genügt, um eine emotionale Bindung aufzubauen und einem Spieler ein Verständnis dafür zu geben, wieso man nach ihm suchen sollte. Darüber hinaus gehend will ich da eigentlichen keinen Vergleich ziehen, wegen völlig unterschiedlicher Ansätze.FuerstderSchatten hat geschrieben:Von Bethesda-Figuren sollten wir gar nicht erst anfangen, obwohl habe ich ja versucht. Auch hier kein Gegen-Argument, nur Resignation.
Was hättest Du davon? Du hast es doch gar nicht gespielt. Vielleicht solltest Du's auch nicht, wenn ich Deiner Negativität nach urteilen sollte. Der Witcher ist für Dich scheinbar bereits der Antichrist, aus welchen Gründen auch immer.FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich lese auch keine Gegen-Argumente, wo der Witcher ähnliche Erlebnisse geistiger Tiefe aufwarten kann, es wird nur versucht DA 2 verzweifelt zu diskreditieren, wie zb die Familie hat mich nicht gepackt, [...]
FuerstderSchatten hat geschrieben:wenn das so ist solltet ihr wirklich lieber bei COD bleiben. Das scheint einfach eure Kragenweite zu sein.
Es stellt Fragen, macht aber keine Anstalten darüber hinaus, etwas damit anzufangen. Fragen stellen ist nicht die Kunst, das kann jeder. Das Spiel bringt einen an keiner Stelle in eine moralische Zwickmühle oder erzwingt eine Entscheidung, es definiert keine Konsequenzen, es beantwortet nichts, es spaltet auch nicht. Und mitunter gibt es auch einen harten Disconnect zwischen Theorie und Praxis, so z.B. bei den Magiern, denen der Theorie nach natürlich jede Freiheit gebührt, während aber im Spielverlauf andererseits jeder 2. Magier zum Blutmagier wird, der wirklich nicht frei 'rumlaufen sollte. DA2 ist gespickt davon, das macht eine philosophische Herangehensweise mehr als schwer.FuerstderSchatten hat geschrieben:Das Spiel stellt Fragen in Bezug zu Ordnung gegen Freiheit auf, auch das scheint ihr nicht zu bemerken, stattdessen wird über leere Städte diskutiert.
Die Gegner spawnen nicht zufällig, aber plötzlich. Du siehst eine Gruppe von 3 Gaunern vor Dir, greifst an und während des Kampfes springen mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit weitere Minions von irgendwelchen Dächern in die Szene, zufällig platziert. Es sind niemals nur die, die man sieht, und das ist nicht nur anstrengend, sondern - mit Verlaub - bescheuert.FuerstderSchatten hat geschrieben:Wenn ich das so lese, was du über das Kampfsystem schreibst kommen mir zweifel, ob du es zu Ende gespielt hast, bzw. ob du auch nur annähernd versucht hast Nebenquesten zu erledigen. Bei vielen Kämpfen braucht man sehr wohl Taktik, weil die Gegner ja nicht "zufällig" spawnen, dann wäre natürlich viel Glück im Spiel, aber dem ist ja nicht so.
NWN2 war ein gutes Spiel, insbesondere MotB. Wäre DA2 ein geistiger Nachfolger dieses Spiels, würde ich nicht meckern.FuerstderSchatten hat geschrieben:Bleibt nur zu sagen, das warscheinlich wirklich solche Spiele einfach nix für euch sind. NWN 2 beispielsweise dann wohl auch nicht. Bleibt bei euren Kinderspielen.
- FuerstderSchatten
- Beiträge: 5146
- Registriert: 13.07.2010 01:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Bloodlines ist wirklich wunderbar, ich liebe es einfach, auch hammergute Quests, ich erwähne es nicht oft, weils kaum einer kennt. Mit dem Videotape der ein Snufffilm sein soll zb. einer der besten Quests die ich kenne. Also es geht mir eher um das wie oben genannt. Auf wie viele Arten man etwas lösen kann, ist für mich eher uninteressant, obwohl sich da DA 2 auch ganz gut aufstellt. Nette Spiele die du da aufgeführt hast, KotoR 2 mag ich zb lieber als KotoR eins mit seinen im übertragenen gemeinten "Ich bin dein Vater"-Twist, ist seit Star Wars und seit BG ja eh nen alter Hut, aber Bioware mochte das lange Zeit sehr gerne auch in Jade Empire gibt es den Quatsch, deswegen ist die Mainquest auch nicht soo interessant dort. Auch in DA 1 nen bisschen mit Loghain der Plottwist typisch Bioware.Invader_Zim hat geschrieben:"Bessere Nebenquests" ist zugegebenermaßen ziemlich vage formuliert. Wenn du mit "besser" die Geschichten hinter den Quests meinst: Planescape Torment, wo sehr viele Quests auf geschickte Art und Weise mit der Hauptstory verwoben sind und dabei helfen, die Vergangenheit und das Vermächtnis des Namenlosen näher zu beleuchten. Oder Vampire: Bloodlines, mit seinen wunderbar morbiden und denkwürdigen Charakteren.
Oder meinst du mit "besser", auf wieviele unterschiedliche Arten man sie lösen kann? Erneut Planescape Torment. Darüber hinaus noch sämtliche Fallout-Spiele (außer Fallout 3), Arcanum und KotoR 2.
Oder was meinst du jetzt mit "besser"?
Arcanum na ja. Aber immerhin ne ganze Menge Plottwists drin.
Torment ist halt eins der besten, aber die Inzenierung kommt halt mit dem moderneren DA 2 nicht mit, außerdem sind die philosophischen Fragen ja nett, aber den gesellschaftlichen Fokus bei DA 2 mag ich halt lieber.
- FuerstderSchatten
- Beiträge: 5146
- Registriert: 13.07.2010 01:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Es sei dir vergeben. Was soll ich sonst darauf antworten?Oldholo hat geschrieben: O mein Fürst, vergebt mir meine bäuerliche Schlichtheit.
Darfst du, darfst du.Oldholo hat geschrieben: ..und da haben wir doch tatsächlich die Dreistheit, anderer Meinung zu sein, huh?
Wenn du es so nennen willst, mache ich aber bei jeden Film, jedem Buch und bei jeden Spiel , dass eine Handlung besitzt so. Das läuft bei mir automatisch, warscheinlich zu viel Zeit. Ich hoffe das macht jeder so, aber ich weiss aus Erfahrung, dass manche einfach ihr Gehirn ausschalten, das sind dann diejenigen die Prometheus lieben. CS (obwohl es auch dort minimale Interpretionsmöglichkeiten gäbe) oder eine Bedienungsanleitung fallen also raus.Oldholo hat geschrieben: Irgendwie vermute ich, Du überinterpretierst DA2 krass, Deutsch-Klausuren-Style.
Habe ich mir gedacht.Oldholo hat geschrieben: Das Spiel bedient sich tatsächlich recht frei an gesellschaftlichen Fragen; Flüchtlinge, Rassismus, Unterschiede in Weltanschauungen und Unterdrückung, aber es bearbeitet diese Themen nicht. Es ist weder Satire noch Analyse, weder Wertung noch effektiver Denkanstoß. DA2 kann hier wirklich kein Alleinstellungsmerkmal für sich verbuchen, denn viele modernere Spiele tun genau dasselbe, inklusive dem Witcher.
Das war wohl auch so gedacht, dass Spiel. Ist wie bei Othello, wenn wir vollkommen mit seiner Handlungsweise verschmelzen sollten, hätte man nicht gezeigt, dass es eine Finte war und der Mord dadurch für uns nicht rational erklärbar. Man soll sie ihre Andersartigkeit zwar kennenlernen, aber weiterhin auf der westlichen Gedankenspur des Egoismus bleiben. Ich sehe das als Pluspunkt, man sollte sie als Andersartig erkennen, manche Sachen sind ja sogar nachvollziehbar. Ja man mag es kaum für möglich halten, aber wegen 2 Büchern ist auch schon in der Wirklichkeit Kriege ausgebrochen. Oder man denke nur an Der Name der Rose. Da geht es auch nur um ein Buch.Oldholo hat geschrieben: Die Qunari zum Beispiel, so interessant sie in der Theorie auch sein mögen, bleiben für den Spieler diese seltsamen Weirdos, die strikt nach ihrem absurden, totalitären und antiindividualistischen Kodex leben, die sich wie die neuen Könige aufführen und am Rande auch noch mit einer Invasion drohen. Wegen eines verdammten Buches.
Aha also hat es sogar eine gesellschaftliche Relevanz, damit ist es schon mal allen Bethesda überlegen, die einfach nur Transformers sind. Wie gesagt, man sollte nicht mit den Qunari paktieren können, nur einzelne Argumente waren vielleicht nachvollziehbar. Trotzdem wohl die interessanteste Rasse die ich je bewundern durfte in einen Computerspiel, schade das Sten in Teil 1 die ganze Sache fast verhunzt hätte, diese Qunari hier sind wirklich anders. Nicht einfach nur große Zwerge. Wirklich wunderbar inziniert, für Antagonisten sowieso. Anderswo wo es besser gemacht wurde?Oldholo hat geschrieben: BioWare greift immer gern zu der Methode, alles und jeden in Extremen darzustellen und entfremdet den Spieler damit immer ein Stück weit. Das macht Dragon Age zwar interessanter, aber es erschwert es auch, die Spiele als Werke von gesellschaftlicher Relevanz anzusehen.
Und der Templer-vs-Magier-Konflikt? Fein, den versteh' ich, beide haben ihre sinnvollen Argumente, aber dieser wahnsinnig plötzliche Showdown, während es für den Rest des Spiels nur eine Randnotiz war, wirkte viel zu übereilt. Ich sehe in DA2 beileibe nicht, was Du darin siehst.
Templer gegen die Magier. Ja, Ordnung gegen Freiheit. Oder auch Sicherheit gegen Terroristen, ganz wie man es sehen will. Ein Konflikt wie aus der Gegenwart gerissen. Ein bisschen plötzlich ja, aber zugespitzt war es ja schon. Wie weit darf ein Mensch gehen für die Freiheit. Es fiel mir schwer mich gegen Sebastian für Anders zu entscheiden. Und zwar nicht nur, weil Anders dadurch zum Mörder wurde. Sondern auch weil an der Präsentation des Leids der Magier hier im Vorfeld tatsächlich ein bisschen geschlampt wurde. Es wird einfach nicht eindringlich genug das Leid der Magier gezeigt: Von Vergewaltigung und Folter ist manchmal die Rede. Aber vielleicht soll es ja im vagen bleiben. Jedenfalls tausendmal durchdachter dieser langsame Aufbau, als in DA1 wo zufällig zur selben Zeit, wo die dunkle Brut angreift, ein Erbfolgekrieg im Zwergenreich stattfindet, die Magier durchdrehen, der Earl krank wird (ok das einzige Nachvollziehbare) und Elben Vs Werwölfe gespielt wird.
Erstens habe ich nicht nur von den Begleitern in DA 2 geschrieben, sondern von den anderen Mainchars wie den Regenten, den Qunari Häuptling, der alten Oberschwester und der intreganten Jungschwester usw., außerdem fehlt ein Vergleich mit BG, die auch nix besonderes sind und trotzdem allseits geliebt werden. Und gegen die intregante Jungschwester hat vielleicht noch der Schwarze Garius ne Chance, du magst ja NWN 2.Oldholo hat geschrieben: Gehen wir doch mal ein paar durch:
- Fenris: Das Charakterdesign eines Final Fantasy-Charakters, selbstmitleidig, emotional instabil, anstrengend. Keine bemerkenswerte Quest, nichts, was bei mir hängen geblieben wäre.
- Aveline: Mein Lieblingscharakter in DA2, größtenteils gut geschrieben, als einer von wenigen weiblichen Tanks, die nochdazu trotz Verlust nicht nur über den Verstorbenen philosophiert, auch wirklich mal tropenbrechend.
- Isabela: In übersexualisierter Weise von DAO redesignt, ansonsten eine "Piratenbraut", wie sie im Buche steht. Nicht weiter spektakulär, abgesehen von ihren Brüsten vielleicht, wenn man drauf steht. Keine bemerkenswerte Quest, abgesehen von dem später entdeckten Zusammenhang zu der Qunari-Story.
- Merrill: "Socially Awkward Cutie". So niedlich sie auch sein mag, so bizarr ist sie auch. Wenn sie irgendwie ein wenig erklärt hätten, wieso sie so absolut gar keine sozialen Kompetenzen hat, hätte man ja drüber reden können, aber einfach nur so zum Selbstzweck macht es wenig Sinn. Keine bemerkenswerte Quest.
- Varric: "Buddy"-Typ, ansonsten ein Zwerg nach allen Klischees, nur dass sie seine Axt mit einer Armbrust getauscht haben. Hab' ich nicht per se was gegen, ist nun aber auch nicht besonders herausstehend. Seine Questline blieb mir vor Allem durch seinen "Amoklauf" in Erinnerung, der witzig war, aber sonst ebenfalls nicht weiter interessant.
- Anders: In Awakening mochte ich ihn noch, in DA2 fand' ich ihn mit Abstand am schlimmsten. Anders darf auch für sich beanspruchen, der erste Partycharakter zu sein, den ich direkt im ersten Durchlauf am Ende dankend hingerichtet habe. Ich hab' überhaupt keine Empathie für den Herren aufbauen können, von daher wäre meine Bewertung vielleicht nicht ganz fair, doch für mich war er der am schlechtesten geschriebene Charakter der Dragon Age-Serie. Seine Quest war die vielversprechendste von allen, ist aber vom ersten Akt direkt zum letzten gesprungen, weswegen es einen nicht nur überrumpelt hat, sondern auch jede Spannung flöten ließ.
- Carver/Bethany: Kaum anwesend, aber weitgehend "normale" Charaktere. Hätte man viel mehr draus machen können, wenn sie prominenter vorgekommen wären.
Stimmt dafür darf ich aber als Held, selber Holzfällen gehen und Waffen schmieden, scheinbar das Wichtigste am Heldengeschäft. Und natürlich Drachen töten nicht vergessen und jeder Gegenstand, der natürlich nicht wichtig für die Handlung ist, kann aufgehoben werden.Oldholo hat geschrieben: Bethesda schreibt keine besonders außergewöhnlichen Charaktere, wenige "Exoten" und noch weniger wirklich ausführlichere Charakterstories, weswegen ein Vergleich natürlich immer zugunsten charakterlastiger Spiele ausfällt. Aber: Bethesda hält sich an das Charakterdesign-1-mal-1, schreibt Charaktere, mit denen man sich verbunden fühlen kann, die sich verstehen lassen. Über den Vater in Fallout 3 erfährt man z.B. nicht viel, aber die Interaktion mit ihm im Tutorial genügt, um eine emotionale Bindung aufzubauen und einem Spieler ein Verständnis dafür zu geben, wieso man nach ihm suchen sollte. Darüber hinaus gehend will ich da eigentlichen keinen Vergleich ziehen, wegen völlig unterschiedlicher Ansätze.
Nun wenn für der Vater auch nur irgendwie interessant ist, was soll ich schon dagegen sagen? Jedenfalls erlebt man selbst Carver wenn man einen Mann spielt ungefähr genauso lange, aber der wächst einen scheinbar nicht ans Herz. Wäre ja auch unfair, wenn man mit gleichen Mass wertet oder?
Für mich ist Bethesda einfach der Furunkel am Rollenspielarsch. Völlig überflüssig und schmerzhaft, was für Leute die gerne mal Maden essen, immerhin also den Proteinen nach noch nen Rollenspiel.
Ich würde nicht so vorschnell urteilen, ich konnte auch DA 2 bevor ich es gespielt habe nicht leiden, zum einen daher was ich hier gelesen habe, zum anderen wegen der Vollvertonung die ich nicht wollte, die sich aber als Segen herausgestellt hat und zum 3ten weil ich DA1 jetzt nicht so steil fand. Ich bin einer der seine Meinung auch ändern kann, manche Spiele haben mich wirklich überrascht, andere wie Fallout 3 nur endgültig bestätigt. Was mich im Vorfeld am Witcher stört ist er selber, ich kann den Typen einfach nicht ausstehen vom Aussehen her. Aber das ist wirklich oberflächlich wohlgemerkt.Oldholo hat geschrieben: Was hättest Du davon? Du hast es doch gar nicht gespielt. Vielleicht solltest Du's auch nicht, wenn ich Deiner Negativität nach urteilen sollte. Der Witcher ist für Dich scheinbar bereits der Antichrist, aus welchen Gründen auch immer.
Ich weiss nicht, ob du es wusstest aber wir leben nicht mehr im 19 Jahrhundert, wo gerne in Romanan ein auktorialer Erzähler einen die richtigen Antworten vorgekaut hat, weil nachdenken den Leuten schwerfiell oder nicht erwünscht war oder der Autor sich wirklich für allwissend hielt, vermutlich letzteres.Oldholo hat geschrieben: Es stellt Fragen, macht aber keine Anstalten darüber hinaus, etwas damit anzufangen. Fragen stellen ist nicht die Kunst, das kann jeder. Das Spiel bringt einen an keiner Stelle in eine moralische Zwickmühle oder erzwingt eine Entscheidung, es definiert keine Konsequenzen, es beantwortet nichts, es spaltet auch nicht. Und mitunter gibt es auch einen harten Disconnect zwischen Theorie und Praxis, so z.B. bei den Magiern, denen der Theorie nach natürlich jede Freiheit gebührt, während aber im Spielverlauf andererseits jeder 2. Magier zum Blutmagier wird, der wirklich nicht frei 'rumlaufen sollte. DA2 ist gespickt davon, das macht eine philosophische Herangehensweise mehr als schwer.
Fragen stellen ist heutzutage also das A und O in der Kunst. Die Antworten geben die Fachkritiker in der Geisteswissenschaft.
Aber Konsequenzen werden schon erzwungen, bin ich ehrlich zu den Qunari wegen dem Feuerpulver, helfe ich Anders oder Sebastian, auch wenn die Konsequenzen dabei nicht so großartig sind, der Endkampf bleibt ja gleich,die Konsequenzen in meinen Kopf sind ja da, die Freiheit für die Anders eintritt ist wertvoll, aber seine Methoden sind grausam, nur als Beispiel jetzt.
Jo und in jeder Höhle in Oblivion gibt es Dämonen. Tja ist halt so, was soll man machen, ist halt doch nur in seinen Spielmechaniken begrenzt. Irgendwas muss man ja dem Spieler entgegenwerfen und Riesenskorpione in Fallout 3.
Ich liebe es, finde ich sehr spassig. Schade dass sie das ändern wollen. Ist aber vielleicht Geschmackssache.Oldholo hat geschrieben: Die Gegner spawnen nicht zufällig, aber plötzlich. Du siehst eine Gruppe von 3 Gaunern vor Dir, greifst an und während des Kampfes springen mit fast 100%iger Wahrscheinlichkeit weitere Minions von irgendwelchen Dächern in die Szene, zufällig platziert. Es sind niemals nur die, die man sieht, und das ist nicht nur anstrengend, sondern - mit Verlaub - bescheuert.
Da sind wir uns ja einigermassen einig, NWN 2 ist ein ausgezeichnetes Spiel, eins der besten, MotB natürlich auch. Strukturell ist DA 2 ein geistiger Nachfolger, Plotmässig natürlich nicht. Höchstensfalls das es auch in NWN 2 um Ordnung gegen Freiheit geht. Aber viel viel platter.Oldholo hat geschrieben: NWN2 war ein gutes Spiel, insbesondere MotB. Wäre DA2 ein geistiger Nachfolger dieses Spiels, würde ich nicht meckern.
Zuletzt geändert von FuerstderSchatten am 07.01.2014 17:22, insgesamt 2-mal geändert.
- TheLaughingMan
- Beiträge: 3861
- Registriert: 27.01.2011 12:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Also Bethesda in Sachen Geschichte und Charaktere als Vergleich heran zu ziehen ist aber auch Tiefstapelei, oder? Jeder weiß das die keine guten Storys und Chars schreiben könnten selbst wenn ihr Leben davon abhinge. In Morrowind war noch das Szenario und die Lore brauchbar, aber danach kam nix mehr. Da kann man auch gleich "Dora the Explorer" als Rivalen nehmen.
- FuerstderSchatten
- Beiträge: 5146
- Registriert: 13.07.2010 01:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Am meisten mag ich noch die Bücher in Morrowind und den anderen Bethesda-Spielen, was da so drinstand, hätten sie das umgestetzt wäre dabei ein tolles Spiel rumgekommen. stattdessen öde Open-Wüste.TheLaughingMan hat geschrieben:Also Bethesda in Sachen Geschichte und Charaktere als Vergleich heran zu ziehen ist aber auch Tiefstapelei, oder? Jeder weiß das die keine guten Storys und Chars schreiben könnten selbst wenn ihr Leben davon abhinge. In Morrowind war noch das Szenario und die Lore brauchbar, aber danach kam nix mehr. Da kann man auch gleich "Dora the Explorer" als Rivalen nehmen.
Nun ja, sind halt angeblich Rollenspiele, ich vergleiche Rollenspiele mit Rollenspielen, ganz fair mag das nicht sein, aber Bethesda könnte ja mal ihr erfolgreiches Konzept mehr zu Substanz ändern, machen sie aber nicht.
-
maho76
- Beiträge: 2336
- Registriert: 13.09.2012 13:51
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
tja, dann hättest du mal skyrim spielen sollen, ist ja auch schliesslich ein paar Jährchen gereifter als fallout3. ich behaupte hier jetzt ganz sicher nicht dass Bethesda irgendwas mit chraktertiefe (über längeren Zeitraum) oder storytiefe anfangen kann, himmel hilf, aber immer nur alles auf Charaktere zu reduzieren wie du das tutst ist auch nicht sinn der Sache. in skyrim finde ich 300+ bücher, von denen 200+ miteinander verwoben sind und einem die welt samt 3 Äonen (elder-scrolls 1-4) langer geschichte, hintergründe zu orten und Geschehnissen und auch noch "lebenden" Charakteren näher bringen, und deren Inhalt ich BESUCHEN kann, ganz aktiv in himmelsrand (du findest alle 2 meter was besonderes, ganz anders als fallout), ganz ohne vorgekauten quests, ich kann einfach dorthin. die Charaktere mögen flach sein, aber die welt selbst ist unglaublich tief gestaltet, die Zwiste der unterschiedlichen stämme erlebt man nicht nur questabhängig sondern eben auch in bezug auf den gigantischen Hintergrund, und das ist die große stärke von Bethesda-games. DA und auch kein anderes rpg seit ultima bekommt das hin, und hier beginnt die geschmackssache, Charaktertiefe in flacher umwelt oder lieber geschichtliche tiefe mit etwas flacheren charakteren. jemandem der zweiteres bevorzugt den cod-stempel aufzudrücken und seine eigene Meinung als masstab betreffs Intellekt anzusehen ist einfach nur bescheuert und da solltest du dich selbst hinterfragen.Ungelesener Beitragvon FuerstderSchatten » Di Jan 07, 2014 5:19 pm
TheLaughingMan hat geschrieben:
Also Bethesda in Sachen Geschichte und Charaktere als Vergleich heran zu ziehen ist aber auch Tiefstapelei, oder? Jeder weiß das die keine guten Storys und Chars schreiben könnten selbst wenn ihr Leben davon abhinge. In Morrowind war noch das Szenario und die Lore brauchbar, aber danach kam nix mehr. Da kann man auch gleich "Dora the Explorer" als Rivalen nehmen.
Am meisten mag ich noch die Bücher in Morrowind und den anderen Bethesda-Spielen, was da so drinstand, hätten sie das umgestetzt wäre dabei ein tolles Spiel rumgekommen. stattdessen öde Open-Wüste.
Nun ja, sind halt angeblich Rollenspiele, ich vergleiche Rollenspiele mit Rollenspielen, ganz fair mag das nicht sein, aber Bethesda könnte ja mal ihr erfolgreiches Konzept mehr zu Substanz ändern, machen sie aber nicht.
fallout ist da klar schlechter, ist aber eben auch 5-6 jahre älter (2008, DA1 ende 2009), auch beth entwickelt sich, und skyrim (2011, wie DAII) ist nicht halb so flach wie man auf den ersten blick denkt, nur eben nicht mit dem hbo-charakterserienhammer ins gesicht gedroschen, sondern eher bebildert wie eine BBC-history-Sendung (lies dir einfach mal den test hier bei 4p durch, der triffts jetzt nach 1 1/2 jahren spielerfahrung verdammt genau), und was einem da besser gefällt ist geschmackssache, aber gut gemacht ist beides.
es ist ganz klar dass dir die Serie am herzen liegt (so wie mir TES5), sieht man wie du mit der Kritik daran umgehst (auch die Klangfarbe spielt bei einer Diskussion eine rolle, und dich höre ich laut Argumente poltern). sei dir gegönnt, aber bewerte andere nicht anhand von spielen die du nicht einschätzen kannst weil du sie nicht kennst (sowas kommt normalerweise von dir^^)
gz
- Lord Hesketh-Fortescue
- Beiträge: 867
- Registriert: 26.04.2013 22:40
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Da muss ich dir ausdrücklich Recht geben. Man mag von Skyrim ja halten, was man will (Stichwort Wandersimulator), aber die Hintergrundgeschichte(n) vermittelt über die unzähligen verstreuten Bücher, die für CRPG-Verhältnisse (!) weit überdurchschnittlich gut geschrieben sind, ist mit das "Tiefste" was es es in diesem Bereich gibt, gleich ob Vergangenheit oder Gegenwart, story-driven oder OW. Vorausgesetzt, man tut sich das wirklich an, liest die ganzen Schinken und setzt sie auch zueinander in Beziehung. DANN ist Skyrim tatsächlich nicht halb so flach, wie es gerne dargestellt wird. Das erfordert allerdings Lesearbeit und die entprechende Zeit + Bereitschaft.maho76 hat geschrieben: in skyrim finde ich 300+ bücher, von denen 200+ miteinander verwoben sind und einem die welt samt 3 Äonen (elder-scrolls 1-4) langer geschichte, hintergründe zu orten und Geschehnissen und auch noch "lebenden" Charakteren näher bringen, und deren Inhalt ich BESUCHEN kann, ganz aktiv in himmelsrand (du findest alle 2 meter was besonderes, ganz anders als fallout), ganz ohne vorgekauten quests, ich kann einfach dorthin.
- FuerstderSchatten
- Beiträge: 5146
- Registriert: 13.07.2010 01:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Die Ingame-Bücher fand ich immer toll, habe ich nie anders behauptet, auch wenn ich die Lore der Welt selbst nicht besonders finde, ich erinnere mich immer gerne an das Buch über diesen Händler der zu den Bosmer fährt und da allerhand erlebt, nicht schlecht geschrieben. Und ich habe wirklich alle Bücher in dem Spiel die ich finden konnte, gelesen, macht mir mehr Spass als das Spiel selbst. Naja nen bisschen wie nen MMORPG spielen sich die Bethesda Games ja schon, also einfach nen großer Vergnügungspark. Halt nicht mein Ding, ich werfe niemanden vor, wenn ers gut findet, ich schreibe auch nie etwas über Skyrim in dessen News. Ich wollte einfach nur, das Leute mal nachdenken was an DA 2 eigentlich schlecht ist. Nämlich weniger als die meisten behaupten, vielleicht fehlt ihm ein bisschen Feinschliff. Die meisten mögen vielleicht den Grafikstil, Kampfsystem, Skillsystem oder sonstwas nicht, aber am Inhalt kanns kaum liegen. Der ist nämlich astrein. Naja man kann vielleicht nichts mit templern usw. anfangen, aber objektiv hat DA 2 feine Quests und einen excellenten Plot.
- TheLaughingMan
- Beiträge: 3861
- Registriert: 27.01.2011 12:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Wenn die Herrschaften sich solche Mühe geben können (wenn sie wollen), wieso kommt dann bei der Main Story nicht mehr rüber als "Chefdrache erweckt Drachen. Erledige Chefdrache!"? Ingame Lore über Religionen, historische Ereignisse und Persönlichkeiten ist ja ne nette Sache, aber was hat man wirklich am Ende des Tages davon? Ein volles Bücherregal in einem der Häuser, mehr nicht. Andere können es doch auch, und die machen das in ihrer verdammten Freizeit!Lord Hesketh-Fortescue hat geschrieben:Da muss ich dir ausdrücklich Recht geben. Man mag von Skyrim ja halten, was man will (Stichwort Wandersimulator), aber die Hintergrundgeschichte(n) vermittelt über die unzähligen verstreuten Bücher, die für CRPG-Verhältnisse (!) weit überdurchschnittlich gut geschrieben sind, ist mit das "Tiefste" was es es in diesem Bereich gibt, gleich ob Vergangenheit oder Gegenwart, story-driven oder OW. Vorausgesetzt, man tut sich das wirklich an, liest die ganzen Schinken und setzt sie auch zueinander in Beziehung. DANN ist Skyrim tatsächlich nicht halb so flach, wie es gerne dargestellt wird. Das erfordert allerdings Lesearbeit und die entprechende Zeit + Bereitschaft.maho76 hat geschrieben: in skyrim finde ich 300+ bücher, von denen 200+ miteinander verwoben sind und einem die welt samt 3 Äonen (elder-scrolls 1-4) langer geschichte, hintergründe zu orten und Geschehnissen und auch noch "lebenden" Charakteren näher bringen, und deren Inhalt ich BESUCHEN kann, ganz aktiv in himmelsrand (du findest alle 2 meter was besonderes, ganz anders als fallout), ganz ohne vorgekauten quests, ich kann einfach dorthin.
- YBerion
- Beiträge: 747
- Registriert: 14.07.2012 01:21
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Soweit ich weiß wurde doch ein Großteil der Bücher für Morrowind geschrieben und diese wurden für die späteren Teile 1 zu 1 kopiert, oder irre ich mich da?TheLaughingMan hat geschrieben: Wenn die Herrschaften sich solche Mühe geben können (wenn sie wollen), wieso kommt dann bei der Main Story nicht mehr rüber als "Chefdrache erweckt Drachen. Erledige Chefdrache!"?
- FuerstderSchatten
- Beiträge: 5146
- Registriert: 13.07.2010 01:03
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Das könnte stimmen, in Oblivion waren auch die Mehrzahl der Bücher aus Morrorwind.YBerion hat geschrieben:Soweit ich weiß wurde doch ein Großteil der Bücher für Morrowind geschrieben und diese wurden für die späteren Teile 1 zu 1 kopiert, oder irre ich mich da?TheLaughingMan hat geschrieben: Wenn die Herrschaften sich solche Mühe geben können (wenn sie wollen), wieso kommt dann bei der Main Story nicht mehr rüber als "Chefdrache erweckt Drachen. Erledige Chefdrache!"?
- TheLaughingMan
- Beiträge: 3861
- Registriert: 27.01.2011 12:49
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Tja, die Bücher...lest mal den "Pocket Guide to the Empire, First Edition, Cyrodill", vor allem die Beschreibung der Kaiserstadt. Und dann guckt mal in Oblivion nach wie es ausschaut.
Das zeigt was eine ausgearbeitete Lore wert ist wenn keine Sau sich beim eigentlich Spiel drum kümmert.
Das zeigt was eine ausgearbeitete Lore wert ist wenn keine Sau sich beim eigentlich Spiel drum kümmert.
- Oldholo
- Beiträge: 1657
- Registriert: 18.12.2007 11:51
- Persönliche Nachricht:
Re: Dragon Age: Inquistion: Infos zu Story, Kampf und andere
Es gibt halt nen qualitativen Unterschied zwischen Interpretation und Überinterpretation. Das Eine beinhaltet rationale Schlussfolgerungen, das Andere irrationale Hypothesen. Ich könnt' jetzt total sachlich werden und über Hermeneutik und Empirie faseln, aber sparen wir uns das. Was ich sagen wollte war, dass ich die Dinge bevorzugt nur so sehe, wie sie da stehen und ihnen nicht mehr Bedeutung beimessen will als es die Intention der Autoren war. David Gaider ist ein passabler Autor, ich hab' sogar 2 seiner Bücher hier. Und ich kann ihm da durchaus einige gesellschaftlichspolitische Intention zusprechen, aber dem Spiel selbst erkenne ich das einfach nicht an. Wie gesagt: Es greift Ansätze auf, aber es bearbeitet sie nicht.FuerstderSchatten hat geschrieben: Wenn du es so nennen willst, mache ich aber bei jeden Film, jedem Buch und bei jeden Spiel , dass eine Handlung besitzt so. Das läuft bei mir automatisch, warscheinlich zu viel Zeit. Ich hoffe das macht jeder so, aber ich weiss aus Erfahrung, dass manche einfach ihr Gehirn ausschalten, das sind dann diejenigen die Prometheus lieben. CS (obwohl es auch dort minimale Interpretionsmöglichkeiten gäbe) oder eine Bedienungsanleitung fallen also raus.
Die Qunari zeigen in diesem Sinne aber keinen Willen zur Integration oder auch nur Interaktion, was die Qunari für mich eigentlich erstaunlich eindimensional macht. Würden Qunari munter Fahnen schwingen und Parolen brüllen, wären sie im Kontext der amerikanischen Kultur eine humorvolle Verballhornung des "Fuck Yeah"-Patriotismus kapitalistischer oder kommunistischer Nationen des Kalten Krieges, aber so wie sie sind, sind sie einfach eine halbe Besatzungsmacht mit fast außerirdischen Eigenheiten. Würde man einfach mal eine Umfrage machen, wie mit den Qunari zu verfahren ist, würde das denke ich ein ziemlich einstimmiges Ergebnis werden, wodurch sich eben auch kein echter Gewissenskonflikt ergibt.FuerstderSchatten hat geschrieben:Das war wohl auch so gedacht, dass Spiel. Ist wie bei Othello, wenn wir vollkommen mit seiner Handlungsweise verschmelzen sollten, hätte man nicht gezeigt, dass es eine Finte war und der Mord dadurch für uns nicht rational erklärbar. Man soll sie ihre Andersartigkeit zwar kennenlernen, aber weiterhin auf der westlichen Gedankenspur des Egoismus bleiben. Ich sehe das als Pluspunkt, man sollte sie als Andersartig erkennen, manche Sachen sind ja sogar nachvollziehbar. Ja man mag es kaum für möglich halten, aber wegen 2 Büchern ist auch schon in der Wirklichkeit Kriege ausgebrochen. Oder man denke nur an Der Name der Rose. Da geht es auch nur um ein Buch.
Dass es nun genau um ein Buch geht: Meinetwegen. Wirkt etwas übertrieben, aber meinetwegen. Nur dass dieses Buch dann ausgerechnet mit diesem einen Charakter zu tun hat, die man zufällig aufschnappt und die ganze Sache dann Ratzfatz geklärt ist, während Kirkwalls eigene Sicherheitstruppe und die Templer um Meridith wie in fast jedem RPG rein gar nichts tun, sprengt die Illusion etwas.
Nö, es könnte solch eine Relevanz haben, wenn es ausgefeilter wäre. Vielleicht macht DA3 das, wenn sie ihr Versprechen von echter Politik halten, aber in DA2 war mir alles viel zu oberflächlich dafür.FuerstderSchatten hat geschrieben:Aha also hat es sogar eine gesellschaftliche Relevanz, damit ist es schon mal allen Bethesda überlegen, die einfach nur Transformers sind. Wie gesagt, man sollte nicht mit den Qunari paktieren können, nur einzelne Argumente waren vielleicht nachvollziehbar. Trotzdem wohl die interessanteste Rasse die ich je bewundern durfte in einen Computerspiel, schade das Sten in Teil 1 die ganze Sache fast verhunzt hätte, diese Qunari hier sind wirklich anders. Nicht einfach nur große Zwerge. Wirklich wunderbar inziniert, für Antagonisten sowieso. Anderswo wo es besser gemacht wurde?
Dass die Qunari zumindest überhaupt mal ein neues Volk sind, ist zweifelsohne nett. Andererseits bricht es Unterschiede direkt wieder auf "Rassen" herunter. Qunari könnten letztlich ebenso gut ein ein Menschen-, Elfen- oder Zwergenstamm oder eine Art Sekte von einem anderen Ort sein, ohne dass etwas Spezifisches verloren ginge. Soweit wir wissen, definieren sich Qunari schließlich lediglich durch ihr halb religiöses, halb philosophisches Mantra - wie moralisch oder einfach nur militärisch der Konflikt auch sein mag, er würde sich so oder so ergeben. Wo es besser ist und wo nicht, ist schwer zu sagen, weil es direkte Antagonisten nicht immer gibt. Fallout New Vegas zum Beispiel, um halb bei Bethesda zu bleiben, hat einen ziemlich ähnlichen Konflikt zwischen NCR und Caesar's Legion, wo es jedoch um ein vielfaches mehr BuildUp gibt, wo Situationen aus Alltag und aus der größeren Perspektive gleichzeitig gezeigt werden, wo Menschen Meinungen haben und die des Spielers beeinflussen können und wo auch die Gegenseite zumindest in einigen Grundzügen verständlicher ist. Von daher..: Die halte ich beispielsweise für besser.
In der Tat, DAO war in Sachen Story Fast Food, wenngleich es die bessere Präsentation hatte, da den Protagonisten und Antagonisten mehr Zeit gegeben wurde, sich und ihre Motive zu entfalten und die Motivationen Loghains greifbarer waren. Die Ehre mit Sebastian hab' ich mir der Day-1-DLC-Praxis wegen aus prinzipiellen Gründen nicht gegeben, daher kann ich zu der Dynamik nichts sagen. Doch auch ohne Gegenthese durch einen ausgleichenden Charakter bleiben Anders' Handlungen wenig nachvollziehbar und übereilt, der 3. Akt beginnt aus dem Nichts, die Qunari-Thematik weicht plötzlich der Magierstoryline,..man merkt einfach viel zu sehr, dass den Entwicklern hier massig viel Zeit gefehlt hat. Leider, will ich anmerken, denn ich stimme Dir ja wie gesagt soweit zu, dass die Thematik im Prinzip eine gute war.FuerstderSchatten hat geschrieben:Templer gegen die Magier. Ja, Ordnung gegen Freiheit. Oder auch Sicherheit gegen Terroristen, ganz wie man es sehen will. Ein Konflikt wie aus der Gegenwart gerissen. Ein bisschen plötzlich ja, aber zugespitzt war es ja schon. Wie weit darf ein Mensch gehen für die Freiheit. Es fiel mir schwer mich gegen Sebastian für Anders zu entscheiden. Und zwar nicht nur, weil Anders dadurch zum Mörder wurde. Sondern auch weil an der Präsentation des Leids der Magier hier im Vorfeld tatsächlich ein bisschen geschlampt wurde. Es wird einfach nicht eindringlich genug das Leid der Magier gezeigt: Von Vergewaltigung und Folter ist manchmal die Rede. Aber vielleicht soll es ja im vagen bleiben. Jedenfalls tausendmal durchdachter dieser langsame Aufbau, als in DA1 wo zufällig zur selben Zeit, wo die dunkle Brut angreift, ein Erbfolgekrieg im Zwergenreich stattfindet, die Magier durchdrehen, der Earl krank wird (ok das einzige Nachvollziehbare) und Elben Vs Werwölfe gespielt wird.
Ja, die waren im Großen und Ganzen größtenteils interessant. Ich beklag' mich ja auch gar nicht über spezifische Nebencharaktere, aber ich würde nun eben auch weder Einzelne, noch das gesamte Ensemble als Heiland des Charakterwritings hervorherheben. Sie waren in meinen Augen nett - nicht mehr, nicht weniger.FuerstderSchatten hat geschrieben: Erstens habe ich nicht nur von den Begleitern in DA 2 geschrieben, sondern von den anderen Mainchars wie den Regenten, den Qunari Häuptling, der alten Oberschwester und der intreganten Jungschwester usw., außerdem fehlt ein Vergleich mit BG, die auch nix besonderes sind und trotzdem allseits geliebt werden. Und gegen die intregante Jungschwester hat vielleicht noch der Schwarze Garius ne Chance, du magst ja NWN 2.
BG-Charaktere mochte ich selbst nicht besonders.
Ob Du's glaubst oder nicht: Es gibt mehrere Ansätze für RPGs, und diese stumpf zu vermischen und zu vergleichen hilft hier einfach nicht weiter. Bethesdas RPGs sind "Choose your own adventure"-Spiele mit einem "Blank Slate" als Hauptcharakter, der sich so pfeilen lässt, wie man es als Spieler gern hätte. Um das immersiv umzusetzen braucht es eben Möglichkeiten, inklusive dem Schmieden und dem Stibitzen nutzloser Gegenstände. BioWare hingegen folgt als Mittelweg einem roten Faden, führt den Spieler mehr auf Schienen und gibt diese völlige freie Entfaltung zugunsten einer besseren Erzählung auf. Und JRPGs sind meist das andere Extrem, in welchem dem Spieler nur minimale Entscheidungen für die Story überlassen werden, wo auch der Hauptcharakter vollständig durchdefiniert ist und man beim Spielen buchstäblich eine Rolle spielt. Wenn Du nicht mit allen Arten von RPGs etwas anfangen kannst, ist das okay, aber sie lediglich ihrer Spielweise wegen zu verhöhnen ist genauso stumpf wie sich darüber aufzuregen, dass Heavy Rain kein Spiel sei oder CoD kein Shooter.FuerstderSchatten hat geschrieben:Stimmt dafür darf ich aber als Held, selber Holzfällen gehen und Waffen schmieden, scheinbar das Wichtigste am Heldengeschäft. Und natürlich Drachen töten nicht vergessen und jeder Gegenstand, der natürlich nicht wichtig für die Handlung ist, kann aufgehoben werden.
Tut er auch nicht. Carver wird ziemlich unsympathisch dargestellt, insbesondere dann, wenn man eine weibliche Magierin spielt, wie ich's beim ersten Mal getan habe.FuerstderSchatten hat geschrieben:Nun wenn für der Vater auch nur irgendwie interessant ist, was soll ich schon dagegen sagen? Jedenfalls erlebt man selbst Carver wenn man einen Mann spielt ungefähr genauso lange, aber der wächst einen scheinbar nicht ans Herz. Wäre ja auch unfair, wenn man mit gleichen Mass wertet oder?
Zu einem liebenden Vater hingegen kann sich jeder Spieler verbunden fühlen.
Tja, und mir geht's genau anders herum. Meine Hoffnungen waren groß und das Ergebnis enttäuschend. Wie verbleiben wir denn nun?FuerstderSchatten hat geschrieben:Ich würde nicht so vorschnell urteilen, ich konnte auch DA 2 bevor ich es gespielt habe nicht leiden, zum einen daher was ich hier gelesen habe, zum anderen wegen der Vollvertonung die ich nicht wollte, die sich aber als Segen herausgestellt hat und zum 3ten weil ich DA1 jetzt nicht so steil fand.
Nein, Fragen werden überall gestellt, oder es beansprucht zumindest jeder. Fragen stellen ist auch nicht schwer oder ungewöhnlich, oft ergeben sie sich sogar von selbst. Auf die Auseinandersetzung damit kommt es an, damit es über das Attribut "Referenz zu.." hinauswächst. Wie das geschieht, das sei den Künstlern überlassen, eine Definition davon wäre sowieso schwammig. Als Minimum würde ich aber festhalten, dass es zum Nachdenken anregt. Wenn das bei Dir bei DA2 der Fall war: Cool. Mir ging's (leider) nicht so. Ich hab' mich in dem Spiel zu keiner Zeit in einer moralischen Zwickmühle gefühlt, überlegen müssen oder Begebenheiten auf die Realität projiziert, obwohl ich das Potential dazu gesehen habe. Hingegen kann ich aus DAO mehrere solche Fälle nennen, angefangen bei an sich simplen "Lasse ich den/die nun leben?"-Szenarien.FuerstderSchatten hat geschrieben: Ich weiss nicht, ob du es wusstest aber wir leben nicht mehr im 19 Jahrhundert, wo gerne in Romanan ein auktorialer Erzähler einen die richtigen Antworten vorgekaut hat, weil nachdenken den Leuten schwerfiell oder nicht erwünscht war oder der Autor sich wirklich für allwissend hielt, vermutlich letzteres.
Fragen stellen ist heutzutage also das A und O in der Kunst. Die Antworten geben die Fachkritiker in der Geisteswissenschaft.
Ja, richtig, es gibt diese Entscheidungen. Sie wären aber um ein vielfaches wirkungsvoller gewesen, wenn sie erstens ausführlicher in der vorausgehenden Erzählung und zweitens moralisch, ethisch oder gesellschaftlich unklarer gewesen wären. Das ist mehr eine persönliche Sache denn eine objektive Feststellung, aber die Fälle, in denen entschieden werden sollte, waren für mich einfach viel zu eindeutig.FuerstderSchatten hat geschrieben:Aber Konsequenzen werden schon erzwungen, bin ich ehrlich zu den Qunari wegen dem Feuerpulver, helfe ich Anders oder Sebastian, auch wenn die Konsequenzen dabei nicht so großartig sind, der Endkampf bleibt ja gleich,die Konsequenzen in meinen Kopf sind ja da, die Freiheit für die Anders eintritt ist wertvoll, aber seine Methoden sind grausam, nur als Beispiel jetzt.
Richtig, aber das ist eben der Disconnect, den ich angesprochen habe. Da wollen Magier ihre Freiheit haben, aber zum Wohle der Spielmechanik sind sie im Großen und Ganzen allesamt Dämonenpaktierer, was es fast unmöglich macht, sie in ihrer Gesamtheit als unschuldige Gruppierung anzusehen. Magier, die man im Vorhinein trifft, sind auch mit herkömmlicher Magie mehr als taffe Gegner und wissen sich durchaus zu verteidigen, doch greifen sie in Horden zur Blutmagie, weil..weil eben. Wären alle Magier nun die Unschuld in Person, wäre der Fall natürlich in anderer Richtung klar, dann wären sie schlicht die Unterdrückten, aber hier hätte ein Mittelweg erzählerisch Wunder gewirkt.FuerstderSchatten hat geschrieben:Jo und in jeder Höhle in Oblivion gibt es Dämonen. Tja ist halt so, was soll man machen, ist halt doch nur in seinen Spielmechaniken begrenzt. Irgendwas muss man ja dem Spieler entgegenwerfen und Riesenskorpione in Fallout 3.
Edit: Ähm..und um das nochmal klar hervorzuheben: Story und Charakterdesign sind in meinen Augen nicht das große Manko von DA2 - BioWare ist in diesen Bereichen weiterhin mit am stärksten, im RPG-Bereich sogar beinahe konkurrenzlos. Bedenkt man aber die Schwächen, die das Spiel in anderen Bereichen hat, reichen auch diese Aspekte einfach nicht aus, um DA2 zu einem guten Spiel zu machen, obwohl ich mir das wirklich gewünscht hätte. Hätte es ein Jahr mehr Entwicklungszeit gehabt, wäre es möglicherweise nun das zur Zeit beste Story-driven RPG auf dem Markt.
