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Ich hab auch immer so ein komisches Gefühl in der Magengegend bei der Vorstellung, irgendwann Spiele nur noch als reinen Download oder im schlimmsten Fall nur noch als Datenstream beziehen zu können. Dass den meisten Publishern die Historie ihrer eigenen Marken recht Schnuppe ist, beweisen sie ja immer mal wieder gerne. Und was ist, wenn mal einfach ein Spiel vom Server fliegt oder der einzige Lizenz- und Copyrightinhaber pleitegeht und seine Server komplett abschaltet?
Klar werden dann bestimmt ruckzuck von anderen Seiten her Kopien online gestellt werden. Doch wie sehr begibt man sich dann als User gleich wieder auf den Weg der Halbkriminalität, bezieht man die Kopie doch von Seiten, die keinerlei Rechte an dem Produkt haben?
Wie es mit der Rechtssicherheit in Bezug auf Nutzung von Internetdiensten aussieht, hat ja erst jetzt mal wieder die große Red-Tube-Abmahnwelle gezeigt. Da argumentieren auch die Anwälte, die im Netz Gegendarstellungen machen ebenso wie diese dubiose, für solche halbseidenen Aktionen bereits berüchtigte Anwaltskanzlei mit sehr weit gedehnten Interpretationen von bestehenden Paragraphen und Urteilen. Warum? Weil sich immer noch keiner auf der gesetzgebenden Seite gefunden hat, der da mal für klar formulierte, speziell auf das Medium Internet angepasste Rechtsgrundlagen sorgt.
Ich möchte mein Hobby nur ungern unausweichlich in die Hände von geldgeilen Lizenzverwaltern geben, die irgendwann gar kein Interesse mehr haben, die Produkte, an denen sie die Rechte haben, überhaupt noch anzubieten, sondern nur noch dadurch ihren Lebensunterhalt finanzieren, indem sie das Netz nach eventuellen nicht lizenzierten Kopien durchforsten, um dann dem Anbieter und (noch viel profitabler) allen Nutzern, denen er ja eigentlich selbst jegliche legale Bezugsquellen durch das nicht mehr Anbieten des Produktes entzogen hat, auch noch den letzten Cent aus der Tasche zu mahnen bzw. zu klagen.
Datenträger haben den Vorteil, dass sie, unabhängig davon, was ihr ursprünglicher Hersteller nun so treibt, nicht so einfach verschwinden. Wer ein altes Spiel sucht, wird auch fast immer fündig und kann sich den Datenträger legal erwerben.
Ich weiß, klingt alles sehr negativ, aber irgendwie möchte ich auch in Zukunft die Wahl haben, ob ich mir ein Spiel nur rein virtuell aus den Weiten des Netzes ziehe oder es mir auf einem Datenträger ins Regal stelle.
So eine Packung im Regal gibt einem doch immer das beruhigende Gefühl, auch noch in vielen Jahren bei Lust und Laune das Spiel mal wieder einlegen zu können. Bei reiner Onlinedistribution hat man das nicht. Hat man ein Spiel nicht mehr auf der Festplatte und der einzige Anbieter nimmt es vom Server, hat man die Arschkarte, wenn man es doch mal wieder zocken möchte.
Da sehe ich ganz besonders das von manchen „Fortschritts“-Fanatikern immer wieder in den höchsten Tönen besungene Cloud-Gaming als besonders fatal an. Da erwirbt man sich dann endgültig nicht mehr „ein Spiel“, sondern wirklich nur noch Nutzungsrechte an einem Onlineservice, der immer die ungewisse zeitliche Begrenzung hat, die darüber definiert wird, bis eben irgendwann der Anbieter das Interesse daran verliert oder eben sein Geschäft aufgibt. Man kauft sich quasi eine Eintrittskarte, ohne wirklich von vornherein wissen zu können, wie lange / wie kurz man wirklich etwas von dem erworbenen Nutzungsrecht hat. Hat man Glück, zahlt man dreißig Euro und kann dafür das Spiel als Datenstream zocken, bis man es nicht mehr sehen kann, hat man Pech, zahlt man denselben Preis und kriegt evtl. schon einen Monat später beim Anwählen der Adresse nur noch nen 404er-Fehler angezeigt.
Also auch wenn es ja Leute gibt, die für sich sagen, dass sie Datenträger für überflüssig halten, ich sehe es nur als fair und ein Zeichen der Kundenfreundlichkeit an, wenn auch weiterhin (auch in fünf Jahren und darüber hinaus) die Anbieter von Spielesoftware dem Nutzer die Wahl überlassen, wie er seine Spiele lieber beziehen möchte.
Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-Laufwerks nach
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billy coen 80
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
Selbst wenn, dass ist kein Prozess der von heute auf Morgen vollzogen wird. Du wirst nicht morgen aufwachen und keine Retail Spiele mehr finden. Auch wenn das den großen Publishern lieber wäre.
Du kannst aber davon ausgehen, das die Schere sich weiter spaltet. Entweder Super deluxe Vorbesteller spezial Edition für Sammler mit Plastik Figur und Artbook, oder schnöde DVD/Blu-ray Verpackung ohne Anleitung.
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billy coen 80
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
Ist mir schon klar, dass das kein Prozess im Sinne einer Nacht- und Nebelaktion wird. Ich will hier auch nicht den Zukunftspessimisten raushängen lassen. Ich wollte nur meine Bedenken zur reinen Onlinedistribution äußern und warum ich es auch langfristig wünschenswert fände, zweigleisig zu fahren.crewmate hat geschrieben:Selbst wenn, dass ist kein Prozess der von heute auf Morgen vollzogen wird. Du wirst nicht morgen aufwachen und keine Retail Spiele mehr finden. Auch wenn das den großen Publishern lieber wäre.
Du kannst aber davon ausgehen, das die Schere sich weiter spaltet. Entweder Super deluxe Vorbesteller spezial Edition für Sammler mit Plastik Figur und Artbook, oder schnöde DVD/Blu-ray Verpackung ohne Anleitung.
Ich sähe im Zweifel halt nur die zukünftig irgendwann mal alten Spiele (die Klassiker des Mediums eben) in Gefahr, wenn sie gar nie mehr auf etwas handfestem in Umlauf gebracht werden, sondern von Anfang an ausschließlich nur noch zum Download / Streamen von irgend einem Server angeboten werden.
- muecke-the-lietz
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
Ich sage hier das gleiche wie immer:
Das Ding heißt "One" aufgrund des spitzwindigen All in One Wortspiels - wie viel All in One wäre denn ohne Bluray noch übrig geblieben. Das Teil unterstützt viele gängige Formate nicht, hat Probleme mit der TV Funktion außerhalb Amerikas und könnte dann noch nichteinmal Blurays abspielen, also das gängige Filmmedium.
Das Dinge wäre dann als Multimedia Station schlechter als die 360, welche ja bekannt dafür ist, sehr viele Formate zu unterstützen und immerhin DVDs abspielen kann.
Ich schmeiß mich weg. Die ganze Sache wird ja vor allem erst durch das superdämliche Marketing seitens M$ lächerlich. Hätte die das Ding gleich als reine Spielekonsole und preiswerte Alternative zu PCs angeboten, hätte ich auch aufs Laufwerk verzichten können.
Aber ein Multimedia Geräte welches keine MP3s abspielt, TV Funktion nicht in voller Breite anbieten kann und das um ein Haar nicht mal einen Bluray Player gehabt hätte, wäre eine volle Bauchlandung gewesen. Aber auch so finde ich dieses Geräte völlig überflüssig.
Das Ding heißt "One" aufgrund des spitzwindigen All in One Wortspiels - wie viel All in One wäre denn ohne Bluray noch übrig geblieben. Das Teil unterstützt viele gängige Formate nicht, hat Probleme mit der TV Funktion außerhalb Amerikas und könnte dann noch nichteinmal Blurays abspielen, also das gängige Filmmedium.
Das Dinge wäre dann als Multimedia Station schlechter als die 360, welche ja bekannt dafür ist, sehr viele Formate zu unterstützen und immerhin DVDs abspielen kann.
Ich schmeiß mich weg. Die ganze Sache wird ja vor allem erst durch das superdämliche Marketing seitens M$ lächerlich. Hätte die das Ding gleich als reine Spielekonsole und preiswerte Alternative zu PCs angeboten, hätte ich auch aufs Laufwerk verzichten können.
Aber ein Multimedia Geräte welches keine MP3s abspielt, TV Funktion nicht in voller Breite anbieten kann und das um ein Haar nicht mal einen Bluray Player gehabt hätte, wäre eine volle Bauchlandung gewesen. Aber auch so finde ich dieses Geräte völlig überflüssig.
- Usul
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
Auch hier die Frage: Glaubst du, daß Microsoft die Konsole dann als All-in-one-Kiste vermarktet hätte, wenn keine optischen Datenträger benutzt werden könnten? Meinst du, daß sie tatsächlich so viel blöder sind als du oder ich?muecke-the-lietz hat geschrieben:Das Ding heißt "One" aufgrund des spitzwindigen All in One Wortspiels - wie viel All in One wäre denn ohne Bluray noch übrig geblieben. Das Teil unterstützt viele gängige Formate nicht, hat Probleme mit der TV Funktion außerhalb Amerikas und könnte dann noch nichteinmal Blurays abspielen, also das gängige Filmmedium.
- crewmate
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
Das trifft aber nur auf "AAA" TITEL zu. Bei Indi bis Mittelstand Spielen bin ich froh, das die auch selbst den Vertrieb übernehmen können. So konnten Frictional Games 100% meines Geldes für Amnesia behalten. DRM frei. Ich kann die Datein einfach selbst sichern.billy coen 80 hat geschrieben:Ist mir schon klar, dass das kein Prozess im Sinne einer Nacht- und Nebelaktion wird. Ich will hier auch nicht den Zukunftspessimisten raushängen lassen. Ich wollte nur meine Bedenken zur reinen Onlinedistribution äußern und warum ich es auch langfristig wünschenswert fände, zweigleisig zu fahren.crewmate hat geschrieben:Selbst wenn, dass ist kein Prozess der von heute auf Morgen vollzogen wird. Du wirst nicht morgen aufwachen und keine Retail Spiele mehr finden. Auch wenn das den großen Publishern lieber wäre.
Du kannst aber davon ausgehen, das die Schere sich weiter spaltet. Entweder Super deluxe Vorbesteller spezial Edition für Sammler mit Plastik Figur und Artbook, oder schnöde DVD/Blu-ray Verpackung ohne Anleitung.
Ich sähe im Zweifel halt nur die zukünftig irgendwann mal alten Spiele (die Klassiker des Mediums eben) in Gefahr, wenn sie gar nie mehr auf etwas handfestem in Umlauf gebracht werden, sondern von Anfang an ausschließlich nur noch zum Download / Streamen von irgend einem Server angeboten werden.
Und bei gog geht das auch. Eine Festplatte mit den InstallationsDaten sollte sogar noch länger halten als eine DVD.
Die großen Vertriebe werden weiterhin versuchen das Blatt zu ihren profitmaximierenden Gunsten zu wenden. Origin, UPlay, Elite... Das v sind die neuen Werkzeuge.
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billy coen 80
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
@ crewmate
Stimmt schon auch alles. Wie gesagt, will hier auch nicht den Ultra-Pessimisten raushängen lassen.
Gerade was kleine Projekte angeht, da gebe ich dir vollkommen Recht, sind die modernen Vertriebsmöglichkeiten ein Segen für kleine Studios, ihre Visionen unabhängig von Publisher-Gängelung umsetzen zu können. Habe ich auch im Zusammenhang mit anderen Themen schon geschrieben. Das hat auch in den letzten Jahren erheblich die Vielfältigkeit unseres Hobbies erhöht. Altbekanntes in Hochglanzgewand von den Majors und von unabhängigen Studios immer mal wieder die kleinen Experimente, die immer mal was ganz was anderes bieten.
Bei größeren Projekten würde ich halt auch weiterhin Zweigleisigkeit bevorzugen. Wie gesagt, der größte Graus ist für mich eigentlich die Vorstellung, dass sich reines Cloud-Gaming als Königsweg des Anbietens von Spielesoftware etablieren könnte (natürlich ohnehin nur in zig Jahren mal). Im Vergleich dazu könnte ich mich mit rein virtuellem Vertrieb noch arrangieren.
EDIT: Vielleicht muss ich mir auch im Zusammenhang mit diesem Thema eingestehen, dass ich langsam alt werde. Da sinkt dann doch irgendwie unweigerlich die Fähigkeit, sich auf neues einzustellen. Noch ein paar Jahre und ich nörgle hier wahrscheinlich rum, dass Spiele nicht schön oldschoolig auf Schallplatten gepresst werden... :wink:
Stimmt schon auch alles. Wie gesagt, will hier auch nicht den Ultra-Pessimisten raushängen lassen.
Gerade was kleine Projekte angeht, da gebe ich dir vollkommen Recht, sind die modernen Vertriebsmöglichkeiten ein Segen für kleine Studios, ihre Visionen unabhängig von Publisher-Gängelung umsetzen zu können. Habe ich auch im Zusammenhang mit anderen Themen schon geschrieben. Das hat auch in den letzten Jahren erheblich die Vielfältigkeit unseres Hobbies erhöht. Altbekanntes in Hochglanzgewand von den Majors und von unabhängigen Studios immer mal wieder die kleinen Experimente, die immer mal was ganz was anderes bieten.
Bei größeren Projekten würde ich halt auch weiterhin Zweigleisigkeit bevorzugen. Wie gesagt, der größte Graus ist für mich eigentlich die Vorstellung, dass sich reines Cloud-Gaming als Königsweg des Anbietens von Spielesoftware etablieren könnte (natürlich ohnehin nur in zig Jahren mal). Im Vergleich dazu könnte ich mich mit rein virtuellem Vertrieb noch arrangieren.
EDIT: Vielleicht muss ich mir auch im Zusammenhang mit diesem Thema eingestehen, dass ich langsam alt werde. Da sinkt dann doch irgendwie unweigerlich die Fähigkeit, sich auf neues einzustellen. Noch ein paar Jahre und ich nörgle hier wahrscheinlich rum, dass Spiele nicht schön oldschoolig auf Schallplatten gepresst werden... :wink:
- crewmate
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
LoL, die Cloud wird sich auch langfristig nicht durchsetzen. Es ist der feuchte Traum der Großen, immerhin würde es ihnen die absolute Kontrolle verleihen.
Aber selbst in den USA gibt es noch große Flecken, in denen gerademal Telefon Masten installiert wurden. Der Netz Ausbau hier in DE (& AU/CH?) ist nicht viel besser. Man muss noch nicht mal aufs Land raus oder in ein bayrisches Bergdorf. Kollege in Oberhausen bekommt nur DSL 2000. Nicht genug für die Macht der Wolke. Er kann dem Microsoft Mitarbeiter auch nicht sagen, warum er da wohnt. Süd Amerikaner und Ost Europäer btw auch nicht.
Und nicht zu vergessen: Die US Marines
Die haben an ihren Lagern im Irak kein dickes ADSL. Es wird spekuliert, das dass US Militär Microsoft ins Gewissen gedrillt hat. Die Jarheads wollen unterhalten werden. 360 soll in den Stützpunkten verbreitet sein. Kann jeder als Bullshit abtun. Ich mag die Idee.
Aber selbst in den USA gibt es noch große Flecken, in denen gerademal Telefon Masten installiert wurden. Der Netz Ausbau hier in DE (& AU/CH?) ist nicht viel besser. Man muss noch nicht mal aufs Land raus oder in ein bayrisches Bergdorf. Kollege in Oberhausen bekommt nur DSL 2000. Nicht genug für die Macht der Wolke. Er kann dem Microsoft Mitarbeiter auch nicht sagen, warum er da wohnt. Süd Amerikaner und Ost Europäer btw auch nicht.
Und nicht zu vergessen: Die US Marines
Die haben an ihren Lagern im Irak kein dickes ADSL. Es wird spekuliert, das dass US Militär Microsoft ins Gewissen gedrillt hat. Die Jarheads wollen unterhalten werden. 360 soll in den Stützpunkten verbreitet sein. Kann jeder als Bullshit abtun. Ich mag die Idee.
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billy coen 80
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
Hach ja, der "Deal-with-it"-Pfosten. Aber so weit ich mich erinnere ist der doch mittlerweile aus irgendwelchen Gründen gar kein MS-Mitarbeiter mehr...crewmate hat geschrieben:Kollege in Oberhausen bekommt nur DSL 2000. Nicht genug für die Macht der Wolke. Er kann dem Microsoft Mitarbeiter auch nicht sagen, warum er da wohnt.
Gefällt mir auch irgendwie. Und erscheint mir persönlich gar nicht so unrealistisch. Das Militär hat in den USA ja doch in nicht wenigen Gesellschafts- und Wirtschaftsbereichen ganz schön die Hosen an, warum nicht sogar im Bereich Videospiele?!crewmate hat geschrieben:Und nicht zu vergessen: Die US Marines
Die haben an ihren Lagern im Irak kein dickes ADSL. Es wird spekuliert, das dass US Militär Microsoft ins Gewissen gedrillt hat. Die Jarheads wollen unterhalten werden. 360 soll in den Stützpunkten verbreitet sein. Kann jeder als Bullshit abtun. Ich mag die Idee.
- muecke-the-lietz
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Re: Xbox One: Microsoft dachte über das Weglassen des Disk-L
Nein, aber sie halten ihre Kunden für viel blöder als sie - da sehe ich das Problem.Usul hat geschrieben:Auch hier die Frage: Glaubst du, daß Microsoft die Konsole dann als All-in-one-Kiste vermarktet hätte, wenn keine optischen Datenträger benutzt werden könnten? Meinst du, daß sie tatsächlich so viel blöder sind als du oder ich?muecke-the-lietz hat geschrieben:Das Ding heißt "One" aufgrund des spitzwindigen All in One Wortspiels - wie viel All in One wäre denn ohne Bluray noch übrig geblieben. Das Teil unterstützt viele gängige Formate nicht, hat Probleme mit der TV Funktion außerhalb Amerikas und könnte dann noch nichteinmal Blurays abspielen, also das gängige Filmmedium.
Ok, jetzt kann das Ding, oh Wunder, tatsächlich Blurays abspielen, was die PS3 seit Jahren kann, aber alle anderen quasi nicht vorhandenen All in One Funktionen bleiben doch bestehen. Das Marketing ist also immer noch irgendwie dämlich, weil sie die eigentliche Schwachstelle des Gerätes ins Rampenlicht gedreht haben.
Viele Videodienste und Filmanbieter kennt man bereits aus der Generation PS360, für viele ist es also nichts neues, Stream Dienste auf den Konsolen zu nutzten, um Fern zu schauen oder Filme zu gucken - am PC reden wir gar nicht mehr drüber.
Und die Funktionen, die jetzt angeblich dazu kommen sollen, bringen vielen Menschen außerhalb Amerikas überhaupt gar nichts. All in One bleibt als Floskel also weiterhin eine Farce, auch wenn die Xbone tatsächlich das gängige Filmmedium für zuhause unterstützt, was halt sowieso Standart sein sollte.
Sonys Werbekampagne für die PS4 ist natürlich ebenfalls verlogen, konzentriert sich aber darauf, was sie machen - nämlich eine Spielekonsole.
