Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

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johndoe774091
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von johndoe774091 »

Schock ensteht nunmal durch Unerwartetes. Durch Trailer oder eben die Tatsache, dass RE6 mittlerweile der 6. Teil ist kommt nichts Unerwartetes mehr. Ein Amnesia 6 könnte sicher auch nicht mehr so schocken.
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muecke-the-lietz
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von muecke-the-lietz »

DancingDan hat geschrieben:Schock ensteht nunmal durch Unerwartetes. Durch Trailer oder eben die Tatsache, dass RE6 mittlerweile der 6. Teil ist kommt nichts Unerwartetes mehr. Ein Amnesia 6 könnte sicher auch nicht mehr so schocken.
grundgenerell hast du natürlich recht, aber dennoch kann man mit ein bisschen innovation und weiterentwicklung auch eine alte reihe immer noch interessant gestalten.
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crewmate
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von crewmate »

muecke-the-lietz hat geschrieben:
DancingDan hat geschrieben:Schock ensteht nunmal durch Unerwartetes. Durch Trailer oder eben die Tatsache, dass RE6 mittlerweile der 6. Teil ist kommt nichts Unerwartetes mehr. Ein Amnesia 6 könnte sicher auch nicht mehr so schocken.
grundgenerell hast du natürlich recht, aber dennoch kann man mit ein bisschen innovation und weiterentwicklung auch eine alte reihe immer noch interessant gestalten.
Nein hat er nicht.
Auf Silent Hill etwa trifft das nicht zu. Die Reihe entwirft sich in den Händen unterschiedlicher Entwickler immer wieder neu. Die Original Quadrilogy, da gibt es einige Gemeinsamkeiten im Stil, besonders bei 1 und 3. Aber 2 und The Room. Komplett Unterschiedlich. Dann Shattered Memories, das dass Gameplay komplett umgkrempelt hat oder aktuell Downpour. Neue Angehensweisen, neue Monsterdesigns (das wiederkehren der Krankenschwestern ist da sogar ein Kritikerpunkt), neue Settings (trotz der immer gleichen Stadt). Silent Hill hatte seine Auf und Abs, aber es ist nie stehen geblieben. Das löst stets neue Reize aus.

Oder auch Project Zero. Teil 4 hat einen neuen Stil mit den Masken, vom Gameplay her hat sich verglichen zu 2 wenig getan. Das Teil hat die Importnerds immer noch verstört. Weil es neu aufgesetzt ist.

Wenn Frictional Faul werden, dann wird "Amnesia 6" auch nichts. Aber jetzt kommt erst mal "A Machine for Pigs" das sie mit den Dear Esther Entwicklern zusammen machen. Wir werden sehen, ob sies immer noch draufhaben. :twisted:

Das ist alles eine Frage des Konzepts und der Umsetzung. Auch was das Marketing betrifft. Trailer, die zu viel zeigen, machen was falsch. Resi lebt auch vom Monsterdesign, besonders seit Nemesis. Das ist das Gut und die sollten aufpassen, was sie da im Vorfeld ausschütten.
evil_matter
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von evil_matter »

Ich wette, 80% der Trolle, die hier herumheulen, dass das Spiel die Verkaufszahlen nicht verdient hat, haben das Spiel noch nicht ansatzweise gespielt (vielleicht die Demo).
Aber der schwachsinnige RE6 Test hier bei 4players reicht natürlich aus um sich eine Meinung zu bilden.
Ich hab die alten Resi-Teile auch gespielt, den sechsten nun auch fast komplett durch und mir hat er im
Koop-Modus eine menge Spaß gemacht..
Man muss eben mit der Zeit gehen.
Künstler etc. ändern auch ihre Stile, warum sollte es verboten sein?
Hauptsache das Spiel nicht objektiv bewerten, sondern sich lieber durch Sturheit und falschen Erwartungen blenden lassen.
Wenn früher alles besser war, dann versucht euch doch am Bau einer Zeitmaschine oder sperrt euch mit einem MegaDrive ein.
Ich kann nur mit dem Kopf schütteln, wenn einfach dumme und lose Behauptungen aufgestellt werden wie "Tja..das wars mit der Spielkultur..alle mögen das Spiel"..
Legt doch endlich mal diesen Hebel in eurem Kopf um und bewertet das Spiel als ein solches, mit all den neuen Elementen.
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Exedus
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von Exedus »

Wenn dir dämliche Action Sequenzen, dämliche Dialoge und dämliche QTE die bis zum erbrechen überstrapaziert werden, bitte habe dein Spaß. Wundere die aber nicht das es Leute gibt die bei so einen mist eher mit dem kopf schütteln.
johndoe774091
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von johndoe774091 »

crewmate hat geschrieben:Nein hat er nicht.
Auf Silent Hill etwa trifft das nicht zu. Die Reihe entwirft sich in den Händen unterschiedlicher Entwickler immer wieder neu. Die Original Quadrilogy, da gibt es einige Gemeinsamkeiten im Stil, besonders bei 1 und 3. Aber 2 und The Room. Komplett Unterschiedlich. Dann Shattered Memories, das dass Gameplay komplett umgkrempelt hat oder aktuell Downpour. Neue Angehensweisen, neue Monsterdesigns (das wiederkehren der Krankenschwestern ist da sogar ein Kritikerpunkt), neue Settings (trotz der immer gleichen Stadt). Silent Hill hatte seine Auf und Abs, aber es ist nie stehen geblieben. Das löst stets neue Reize aus.

Oder auch Project Zero. Teil 4 hat einen neuen Stil mit den Masken, vom Gameplay her hat sich verglichen zu 2 wenig getan. Das Teil hat die Importnerds immer noch verstört. Weil es neu aufgesetzt ist.

Wenn Frictional Faul werden, dann wird "Amnesia 6" auch nichts. Aber jetzt kommt erst mal "A Machine for Pigs" das sie mit den Dear Esther Entwicklern zusammen machen. Wir werden sehen, ob sies immer noch draufhaben. :twisted:

Das ist alles eine Frage des Konzepts und der Umsetzung. Auch was das Marketing betrifft. Trailer, die zu viel zeigen, machen was falsch. Resi lebt auch vom Monsterdesign, besonders seit Nemesis. Das ist das Gut und die sollten aufpassen, was sie da im Vorfeld ausschütten.
Ich denke er hat mir zum Thema Schock durch Unerwartetes "generell" recht gegeben. Ich finde es unfair, dass du dann ein "Nein, hat er nicht" raushaust. Wenn du dieser Aussage die Richtigkeit absprichst, dann begründe bitte auch, warum Unerwaretetes nicht zum Schock führt und lobpreise nicht als Begründung Silent Hill. Eigentlich möchte ich nicht mehr in Kommentaren andere "angreifen"...
Zurück zur eigentlich Sache. Ich habe Silent Hill nie gespielt, deswegen kann ich deine Schilderung nicht beurteilen. Aber jetzt eine Frage: Hat dich Sillent Hill 4 genauso/besser geschockt oder ins Gruseln versetzt als Teil 1? Das hast du leider nicht erwähnt.
olli_111
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Beitrag von olli_111 »

...ich finds klasse und wenn ich lust auf old-time resident evil habe hole ich den GC oder die PS2 aus der Versenkung raus...... :-)
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crewmate
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von crewmate »

DancingDan hat geschrieben:
crewmate hat geschrieben:Nein hat er nicht.
Auf Silent Hill etwa trifft das nicht zu. Die Reihe entwirft sich in den Händen unterschiedlicher Entwickler immer wieder neu. Die Original Quadrilogy, da gibt es einige Gemeinsamkeiten im Stil, besonders bei 1 und 3. Aber 2 und The Room. Komplett Unterschiedlich. Dann Shattered Memories, das dass Gameplay komplett umgkrempelt hat oder aktuell Downpour. Neue Angehensweisen, neue Monsterdesigns (das wiederkehren der Krankenschwestern ist da sogar ein Kritikerpunkt), neue Settings (trotz der immer gleichen Stadt). Silent Hill hatte seine Auf und Abs, aber es ist nie stehen geblieben. Das löst stets neue Reize aus.

Oder auch Project Zero. Teil 4 hat einen neuen Stil mit den Masken, vom Gameplay her hat sich verglichen zu 2 wenig getan. Das Teil hat die Importnerds immer noch verstört. Weil es neu aufgesetzt ist.

Wenn Frictional Faul werden, dann wird "Amnesia 6" auch nichts. Aber jetzt kommt erst mal "A Machine for Pigs" das sie mit den Dear Esther Entwicklern zusammen machen. Wir werden sehen, ob sies immer noch draufhaben. :twisted:

Das ist alles eine Frage des Konzepts und der Umsetzung. Auch was das Marketing betrifft. Trailer, die zu viel zeigen, machen was falsch. Resi lebt auch vom Monsterdesign, besonders seit Nemesis. Das ist das Gut und die sollten aufpassen, was sie da im Vorfeld ausschütten.
Ich denke er hat mir zum Thema Schock durch Unerwartetes "generell" recht gegeben. Ich finde es unfair, dass du dann ein "Nein, hat er nicht" raushaust. Wenn du dieser Aussage die Richtigkeit absprichst, dann begründe bitte auch, warum Unerwaretetes nicht zum Schock führt und lobpreise nicht als Begründung Silent Hill. Eigentlich möchte ich nicht mehr in Kommentaren andere "angreifen"...
Zurück zur eigentlich Sache. Ich habe Silent Hill nie gespielt, deswegen kann ich deine Schilderung nicht beurteilen. Aber jetzt eine Frage: Hat dich Sillent Hill 4 genauso/besser geschockt oder ins Gruseln versetzt als Teil 1? Das hast du leider nicht erwähnt.
Das war die Antwort auf Mückes Aussage.
Grundsätzlich hast du nicht Recht.
Ja, Unerwartetes ist für Grusel durchaus förderlich. Aber es geht eben auch anders.
Zum Beispiel zu wissen, das etwas passieren wird, aber du weißt eben nicht wann.
Du erwartest also einen Schock, aber du weißt nicht wann.
Sogut wie alle Horrorspiele spielen mit diesem Aspekt. Nur FEAR nicht. Ob 1, Project Origin oder dieses Stück Scheiße. Es ist klar, wann Alma zuschlägt. Dann, wenn du gerade nicht ballerst. Dead Space und Amnesia machen beide in unterschiedlichem Maß davon gebrauch. Dead Space für seine repetativen Jump Scares, Amnesia für seinen geskripteten Atmosphäreaufbau (Piano, zuschlagende Türen, Jam)

Silent Hill 4 war anders. Es war eigentlich als Spinn Off geplant, bis Konami anordnete, ein richtiges SH draus zu machen. Ich mag diesen neuen Stil sehr. Statt an David Lynch orientiert sich The Room stark an die Arbeit von Franz Kafka. Besonders der Subplot um den Journalisten Joseph Schreiber erinnert mich an "Großer Lärm" etc. Ich mag die Geister, die wohl die ersten unbesiegbaren Gegner im Genre sind. Du kannst sie aber mit einem heiligen Schwert außer Gefecht setzen und bist also nicht komplett wehrlos, aber wehrlos genug.
The Rooms Genickbruch ist Henry, der ein absolut langweiliger und unbeteilgter Protagonist ist. Er lernt nichts aus dem Spiel, hat keine Persönlichkeit und agiert grundlos wie auf Tranquilizer. Er ist dafür von interessanten Personen umgeben. Joseph Schreibers Geschichte ist 1000 mal tragischer und bedeutungsvoller als alles, was Henry tut. The Room punktet durch eine krasse Bildsprache. Alles ist hell erleuchtet. Ein grelles Licht, in dem man sich nicht verstecken kann. Das ist ein Stilmittel, das schon Dario Argento in "Tenebre" benutzt hat. Oder kafkareske Elemente wie eine Tür, die beim drauf zugehen immer größer wird. Der abstrakte Innenstadtlevel. "Die Schaufel im Wald" - verstehst du nur, wenn dus selbst gezockt hat. Die sich zunehmend verändernde Wohnung. Da sind viele tolle Ideen drin.
Dieser Stil ist in sich geschlossen und abgerundet. Ein klares Konzept, das gut umgesetzt wurde. Abstrakt.

Richtige Schocks haben die wenigsten Silent Hills. Jump Scares waren zum Glück nie ein Ding bei der Reihe. SH setzt seit jeher auf dichte Atmosphäre, subtile Elemente und eben diesen Psychologischen Horror durch eine feste Einbindung des Protagonisten. Der Gedanke, das all diese Sachen nur in seinem Kopf passieren, um ihn zu einer Erkenntnis zu zwingen. Zumindest in Silent Hill 2, Shattered Memories und Downpour. Homecoming, 1, 3, 4 und Origins drehen sich um diesen langweiligen Kult. Alles was du siehst, vom Design der Gegner, die Gestaltung der Oberwelt, die Waffen die du findest und die Puzzle. Alles hat eine Verbindung zur Spielfigur und sagt etwas über ihn aus. Je nach Spiel mal mehr, mal weniger.
johndoe774091
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von johndoe774091 »

Vielen Dank, diesmal bis du für mich verständlicher drauf eingegangen.
Ich denke wenn man weiß, dass etwas passiert, aber den Zeitpunkt nicht kennt, ist es trotzdem unerwartet. Manche gehen mit Erwartungen in ein Geisterhaus und erschrecken trotzdem, weil sie eben nicht wissen wann es passiert. Es ist also unerwartet. Bei FEAR kam Alma auch unerwartet. Die Stelle wo man die Leiter hochgeht und beim "aufstehen" Alma am Ende eines Ganges die Seiten wechselt hat bei mir für einen Mauszucker gesorgt. Beim 2. Mal ist kennt man es und ist darauf vorbereitet, eine andere Reaktion tritt auf. Jump Scares sind beim ersten Mal immer unerwartet, es sei den eben durch Trailer oder Let's Plays bereits erlebt. Slender arbeitet auch mit Jump Scares ist aber nicht minder schockend, außer vielleicht beim 10. Mal hintereinander. Durch das Einspielen von Musik wird eine Spannung aufgebaut und man erwartet etwas. Aber da ein Zeitpunkt fehtl ist das Auftachen des Slender Man wieder unerwartet.
Ich sprach auch vom Schock speziell. Horror/Grusel lässt sich defintiv auch anders erzeugen. Meine eigentliche Aussage war "Schock durch Unerwartetes". Du kannst also nicht sagen ich habe Unrecht nur weil du der Meinung bist, dass Horror auch anders erzeugt werden kann.
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muecke-the-lietz
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von muecke-the-lietz »

DancingDan hat geschrieben:Vielen Dank, diesmal bis du für mich verständlicher drauf eingegangen.
Ich denke wenn man weiß, dass etwas passiert, aber den Zeitpunkt nicht kennt, ist es trotzdem unerwartet. Manche gehen mit Erwartungen in ein Geisterhaus und erschrecken trotzdem, weil sie eben nicht wissen wann es passiert. Es ist also unerwartet. Bei FEAR kam Alma auch unerwartet. Die Stelle wo man die Leiter hochgeht und beim "aufstehen" Alma am Ende eines Ganges die Seiten wechselt hat bei mir für einen Mauszucker gesorgt. Beim 2. Mal ist kennt man es und ist darauf vorbereitet, eine andere Reaktion tritt auf. Jump Scares sind beim ersten Mal immer unerwartet, es sei den eben durch Trailer oder Let's Plays bereits erlebt. Slender arbeitet auch mit Jump Scares ist aber nicht minder schockend, außer vielleicht beim 10. Mal hintereinander. Durch das Einspielen von Musik wird eine Spannung aufgebaut und man erwartet etwas. Aber da ein Zeitpunkt fehtl ist das Auftachen des Slender Man wieder unerwartet.
Ich sprach auch vom Schock speziell. Horror/Grusel lässt sich defintiv auch anders erzeugen. Meine eigentliche Aussage war "Schock durch Unerwartetes". Du kannst also nicht sagen ich habe Unrecht nur weil du der Meinung bist, dass Horror auch anders erzeugt werden kann.
natürlich entsteht schock durch etwas unerwartetes...sei es der zeitpunkt, die tatsache an sich, oder ihre art und erscheinungsweise...

deshalb sind jumb scares ja auch so ein effektives mittel, denn nach dem ersten mal weißt du, es wird erneut geschehen, aber nicht wann und wie, dein adrenalinpegel steigt, etc.
wenn man dieses element allerdings überstrapaziert, verliert es an wirkung, eben, weil es nicht mehr unerwartet ist.

das trifft als solches aber nicht auf eine gesamte spielereihe zu, welche durchaus in ihren verschiedenen teilen variieren kann. das war der einzige punkt an dem ich dir widersprechen wollte, sprich, auch im hundertsen teil einer reihe kann man durchaus noch geschockt werden, sofern es denn clever gemacht ist...

das ist bei resi 6 aber nicht der fall. das liegt aber daran, dass es nicht gut gemacht ist und nicht daran, dass es bereits der 6. (haupt)teil ist.
johndoe774091
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von johndoe774091 »

Gut, da gebe ich dir recht. Geschockt war ich bei RE6 bisher noch nicht (bin beim Ende Chris Kampagne) und Horror wollte auch nicht so recht aufkommen. Vieles war irgendwie vorhersehbar. Das hätte man sicher auch anders machen könne, allerdings habe ich es nicht vermisst. Mich unterhält das Spiel eben auf eine andere Weise.
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Beam02
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von Beam02 »

muecke-the-lietz hat geschrieben: das ist bei resi 6 aber nicht der fall. das liegt aber daran, dass es nicht gut gemacht ist und nicht daran, dass es bereits der 6. (haupt)teil ist.
Bei RE6 hat man ja auch nicht auf Jump Scares gesetzt. Es gibt keine Stelle im Spiel, an der die Entwickler den Spieler erschrecken wollen. Das gab es das letzte Mal bei den Novistadores in RE4. Das neue Element der Serie ist es seit Teil 4, den Spieler konstant in Panik zu versetzen. Bei den Rasklapanjes in Leons und Chris' Kampagne hat man das imo auch sehr gut hinbekommen.
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Kotgolem
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Beitrag von Kotgolem »

Man sieht an den hohen Verkaufszahlen den allgemeinen Marketingtrend, der darauf abzielt, aus einer möglichst großen Menschenmasse einen möglichst hirnlosen Pöbel zu formen, einen Zombie sozusagen. Der Untote kauft dann alles was die Schwarmintelligenz zu befehlen scheint. Legende: Schwarmintelligenz = eine unterschwellige Marketingbotschaft (z.B. von Apple), derzufolge ein beliebiges Produkt tatsächlich einen Nutzen und eine Daseinsberechtigung hat. Noch sitz ich angekettet im Keller und versuche das Virus auszusitzen, sonst kauf ich den Scheiß noch. Aber ich merke wie meine menschliche Seele Tag für Tag schwächer wird.
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crewmate
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von crewmate »

Dieser "Schwarmintelligenz" stehen immer noch genug Leute mit Anspruch gegenüber. Madman, Die Sopranos, The Wire werden von Millionen (aus unterschiedlichen Gründen geliebt), wir haben mehr Musikauswahl den je, Filme wie Inception locken Leute in die Kinosaäle.
Beam02 hat geschrieben:
muecke-the-lietz hat geschrieben: das ist bei resi 6 aber nicht der fall. das liegt aber daran, dass es nicht gut gemacht ist und nicht daran, dass es bereits der 6. (haupt)teil ist.
Bei RE6 hat man ja auch nicht auf Jump Scares gesetzt. Es gibt keine Stelle im Spiel, an der die Entwickler den Spieler erschrecken wollen. Das gab es das letzte Mal bei den Novistadores in RE4. Das neue Element der Serie ist es seit Teil 4, den Spieler konstant in Panik zu versetzen. Bei den Rasklapanjes in Leons und Chris' Kampagne hat man das imo auch sehr gut hinbekommen.
Nur da? Nein. RE4 hatte sehr viele abwechslungsreiche Horrormomente. Ich erinner mich da an das Grab. Sand rieselt von der Decke, alles ist still. Und plötzlich schießen Plagas aus dem Sand. Die Mönche, die du noch nicht mal siehst, aber die ständig ihr Mantras.

Und eben die Regenerados. Kein Jump Scare. Die Szene ist in deinem Kopf fertig, sobald du das Zimmer betrittst. Das es dann noch schlimmer kommt, wenn du Luis Notiz liest und letztendlich auf den ersten Regenerados triffst (kämpfen sinnlos). Und das ist Horror, der keine Überraschung ist. Trotzdem funktioniert die Regenerados Szene. Genau wie Iron Maiden.

Jumps Scares sind gut wenn sie begrenzt eingesetzt werden und verdient sind.Das war in Dead Space 1 gut, wenn ich mir nie sicher war, ob DIESE Leiche nun aufspringt. Es geschah ein paar Male und bei jedem toten Körper hatte ich ein mulmiges Gefühl. In 2 ging das dann komplett über die Reling in den ersten 5 Sekunden, wenn der Typ mit seinem ganzen Gesicht guten Tag sagt. Slender ist in den späteren Phasen reine Jump Scares, aber die wurden durch die ersten 3 Phasen aufgebaut.
unknown_18
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Re: Resident Evil 6: Verkaufszahlen aus Japan

Beitrag von unknown_18 »

Wieso so kompliziert? Guter Horror ist einfach eine Mischung aus allen möglichen Elementen. ^^

Mit Jump Scares kann man schon recht fies arbeiten, allerdings muss man diese intelligent einsetzen und darf sie in der Tat nicht zu oft nutzen und sie sollten nicht zu sehr gescriptet sein oder zumindest einige Variationen haben, so das man beim erneuten spielen wieder darauf rein fällt, weil sie diesmal früher/später an einer etwas anderen Stelle kommt.

Fies fände ich, wenn Musik einsetzt und du weißt es passiert etwas, kennt man ja, dann passiert auch etwas und die Musik hat aufgehört und dann setzt der Jump Scare nach einer kurzen Zeit plötzlich ein, ohne irgend ein Warnsignal davor, keine Musik, keine Geräusche, gar nichts und wie gesagt dann beim erneuten spielen läuft dieser anders oder kommt vielleicht auch gar nicht.

Kann man eigentlich die Scene mit dem brennenden Typ, der aus dem Kühlschrank springt in RE4 als Jump Scare bezeichnen? Finde schon irgendwie. Zumindest passt das "Jump" sehr gut. ;)