Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für emotionale Bindung"
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Bambi0815
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em
Uncanny valley, aber ganz weit unten, ganz weit unten.
- Infi88
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em
Bla Blub, Fable und Black and White waren auch nicht schlecht.MrReset hat geschrieben:Ach ja, der Peter wieder.: Seit 12 Jahren kein vernünfiges Spiel mehr herausbringen, aber sich immer als der verhinderte Games-Heiland hinstellen. Seit Dungeon Keeper 2 kam leider von Herrn Molyneux nüschte ...
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_Semper_
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em
aber gaaaanz weit hinter dem eigentlichen konzept, mit welchem er im vorfeld durch die presse ging. man könnte ein gewisses muster erkennen...Infi88 hat geschrieben:Bla Blub, Fable und Black and White waren auch nicht schlecht.
- Hero4Free
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em
Der Typ labert gern viel Mist...und 90% seiner Spiele sind auch nur magere Durchschnittskost 
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johndoe713589
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em
Hero4Free hat geschrieben:Der Typ labert gern viel Mist...und 90% seiner Spiele sind auch nur magere Durchschnittskost
jepp. populous, fable, black & white, dungeon keeper ... sind nur durchschnitsskost ....
- danke15jahre4p
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em
jo, is korrekt!Xbox-360-Gamer hat geschrieben:Hero4Free hat geschrieben:Der Typ labert gern viel Mist...und 90% seiner Spiele sind auch nur magere Durchschnittskost
jepp. populous, fable, black & white, dungeon keeper ... sind nur durchschnitsskost ....
ab 2000 bzw. seit lionhead ging es stetig bergab und das nun seit 12 jahren!
greetingz
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Jadreinhe
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In Zeiten von Heavy Rain, Mass Effect, The Journey ...
Bei konsequenter Umsetztung des Konzeptes, könnte man das Projekt ernst nehmen. Würde es ihm dabei nicht um seinen Ruhm und das Geld gehen, könnte er mit minimalistischeren Mitteln operieren und das Resultat für kleines Geld an die Menschen bringen. Wenn er schon meint, dass "die da draußen" nicht bereit sind, dann soll er den Menschen vorbereiten, und nicht vor der Industrie niederknien ...
Bei konsequenter Umsetztung des Konzeptes, könnte man das Projekt ernst nehmen. Würde es ihm dabei nicht um seinen Ruhm und das Geld gehen, könnte er mit minimalistischeren Mitteln operieren und das Resultat für kleines Geld an die Menschen bringen. Wenn er schon meint, dass "die da draußen" nicht bereit sind, dann soll er den Menschen vorbereiten, und nicht vor der Industrie niederknien ...
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Heruwath
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Das Problem is nicht, dass die Industrie und speziell die gamer nicht bereit für Emotionen sind. Das Problem liegt daran, dass die gamer blinde egoisten sind, welchen nur ihre eigene Meinung und ihre eigenen Vorlieben wichtig sind. Nur selten ist jemand bereit über den Tellerand zu schauen und sich mit dem was die Entwickler machen zu befassen.
- danke15jahre4p
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Re: Kommentar
achso, jetzt sollen die gamer in zukunft also jeden schrott kaufen unabhängig davon obs eventuell gefallen tut oder nicht?Heruwath hat geschrieben:Das Problem liegt daran, dass die gamer blinde egoisten sind, welchen nur ihre eigene Meinung und ihre eigenen Vorlieben wichtig sind. Nur selten ist jemand bereit über den Tellerand zu schauen und sich mit dem was die Entwickler machen zu befassen.
nö, läuft nicht! der job der entwickler ist es, neue konzepte dem spieler schmackhaft zu machen! diesen job hat der herr molyneux immer wunderbar ausgeführt, leider haben die spieler dann nachdem zweiten, dritten mal schmackhaft machen, gemerkt, dass außer heisser luft nicht mehr viel kam von dem guten molyneux!
und nu verlangst du von den spielern wieder mehr an den schrott zu glauben den er einem vorpredigt und visioniert?
NO WAY!
er sollte weniger labern, mehr machen!
greetingz
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Heruwath
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Re: Kommentar
Ich habe nie behauptet, dass die Spieler jetzt jeden Schrott kaufen sollen. Ganz im Gegenteil kauft gute Spiele, damit sich Qualität auch verkauft. Äußer Kritik, wenn ihr nicht zufrieden seid. Das einzige, was ich mir wünschen würde ist, dass die gamer konstruktive Kritik äußern. Analysiert Spiele und analysiert die Entscheidungen der Entwickler, wiegt diese ab und dann äußer die Kritik mit einigen nachvollziehbaren Argumenten. Jedem sollte klar sein, dass am Anfang einer Entwicklung große Ziele gesetzt werden und dass nicht alle diese Ziele im fertigen Produkt erreicht werden können. Das ist eine Regel von jedem kreativen Schaffungsprozess, welcher mit einem Zeitlimit versehen wurde. Diese Tatsache nachzuvollziehen und in seinen Überlegungen und Analysen zu beachten führt zu konstrucktiever Kritik auf Basis von guter und nachvollziehbarer Argumentation. Vor allem zu Kritik und Verbesserungsvorschlägen, welche tatsächlich umgesetzt werden können. Wenn man die Arbeit eines Entwicklers und Gesätzmäßigkeiten der Ästhetik, welche dahinter stehen kennt, dann kann man viel besser und effektiver Kritik äußern. Für eine gute Diskussion und Argumentation gehört ein gemeinsamer Nenner. Warum sollte ich als Entwickler mir Kritik von jemandem anhören, der noch nicht mal gewillt ist sich vollends mit diesem Thema zu befassen? Hast du eine Ahnung warum das Leveldesign von Half Life 2 so geil ist? Oder warum das Leveldesign von Dragon Age, Mass Effect und CoD eigentlich totaler Mist ist? Kennst du wenigstens ein paar design Regeln? Wenn nicht, was willst du konstruktieves zum Thema gamedesign, leveldesign, sounddesign oder eben Grafik beitragen?leifman hat geschrieben:achso, jetzt sollen die gamer in zukunft also jeden schrott kaufen unabhängig davon obs eventuell gefallen tut oder nicht?Heruwath hat geschrieben:Das Problem liegt daran, dass die gamer blinde egoisten sind, welchen nur ihre eigene Meinung und ihre eigenen Vorlieben wichtig sind. Nur selten ist jemand bereit über den Tellerand zu schauen und sich mit dem was die Entwickler machen zu befassen.
nö, läuft nicht! der job der entwickler ist es, neue konzepte dem spieler schmackhaft zu machen! diesen job hat der herr molyneux immer wunderbar ausgeführt, leider haben die spieler dann nachdem zweiten, dritten mal schmackhaft machen, gemerkt, dass außer heisser luft nicht mehr viel kam von dem guten molyneux!
und nu verlangst du von den spielern wieder mehr an den schrott zu glauben den er einem vorpredigt und visioniert?
NO WAY!
er sollte weniger labern, mehr machen!
greetingz
Ein Beispiel: Dragon Age 2. So viele Leute haben sich darüber aufgeregt, dass es keine taktische Kamera mit einem größeren Zoombereich gibt, so wie im ersten Teil. Man reagierte auf diese Ankündigung wie auf die Pest. Nur selten war jemand bereit sich mit diesem Thema wirklich auseinander zu setzten. Es bis zum letzten zu betrachten und sich zu fragen WARUM? Fast niemand hat den Sinn des eingeengten Zoombereiches verstanden. Ich erkläre mal den Grund: Der Aufbau der locations in DA2 ist anders als in DA:O. Das Setting besteht mehr aus dungeons und einer Stadt mit engen Gassen, freläufige Bereiche sind seltener. Also welchen Vorteil bringt mir eine Kamera mit einem größeren Zoombereich, wenn dieser Bereich bereits vorher von der Levelarchitektur eingeengt wird? Selbst die aktuell größte Zoomstufe von DA2 kommt vielleicht in 30% des Spiels zur Geltung. So nun schauen wir uns noch mal die Vorteile einer näheren Kamera an. Ich kann performance sparen, ich sorge dafür, dass der Spieler die Situation bereits gut erfassen kann ohne, dass ich ihm Tooltips vor die Füße werfen muss. Er erkennt Einheiten und ihren Typ viel besser auch ohne, dass ich ihm es mit einem Text erklären muss. Die Selektion von Objekten ist viel effizienter, weil diese einfach größer sind. Und vergessen wir nicht die Sichtbarkeit der neuen geilen Animationen. Natürlich geht die Übersichtlichkeit verloren und die taktische Tiefe bekommt auch einige Rückschläge. Jetzt wiegen wir die ganzen Sachen noch ab. Also größere taktische Tiefe, Übersichtlichkeit während 30% des Spiels gegen Erkennbarkeit, Selektierbarkeit und Ansehnlichkeit und das während 50% des Spiels. Ich hätte mich deutlich für das letztere entschieden, weil allein Erkennbarkeit um vieles die Übersichtlichkeit überwiegt. Was bringt mir alles zu sehen, wenn ich keinen Plan habe was ich eigentlich sehe.
Glaubt nicht den Schrott, denn die Entwickler in offiziellen Statements von sich geben. Wie bereits erwähnt analysiert alles ganz genau um sich wenigsten Wissentechnisch auf dem gleichen Niveau zu bewegen.
Also NO WAY auch Meinerseits. Die gamer sollten auch weniger labbern und mehr denken.
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johndoe713589
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Re: Kommentar
leifman hat geschrieben:
bla bla bla ... troll kommentar ... bla bla bla
greetingz
richtig. weniger schwachsinn posten und mehr machen
- crewmate
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Re: Kommentar
Ich bin Kunde, ich kaufe ein Produkt. Ich muss mich nicht in die Produktionsarbeit reinlesen, um mir ein Urteil bilden zu können. Ich kann flamen und stänkern so viel ich will. Ich habe 60 verdammte Euro bezahlt. Mal davon ab das ich mich hätte informieren sollen bevor ich bis zu 60 Euro für das neue Spiel bezahle. Ich kaufe ein Spiel um damit Spaß zu haben. Und nicht um das Design auseinander zu nehmen. Wenn dir das Spaß macht, dann leg los.Heruwath hat geschrieben:Ich habe nie behauptet, dass die Spieler jetzt jeden Schrott kaufen sollen. Ganz im Gegenteil kauft gute Spiele, damit sich Qualität auch verkauft. Äußer Kritik, wenn ihr nicht zufrieden seid. Das einzige, was ich mir wünschen würde ist, dass die gamer konstruktive Kritik äußern. Analysiert Spiele und analysiert die Entscheidungen der Entwickler, wiegt diese ab und dann äußer die Kritik mit einigen nachvollziehbaren Argumenten. Jedem sollte klar sein, dass am Anfang einer Entwicklung große Ziele gesetzt werden und dass nicht alle diese Ziele im fertigen Produkt erreicht werden können. Das ist eine Regel von jedem kreativen Schaffungsprozess, welcher mit einem Zeitlimit versehen wurde. Diese Tatsache nachzuvollziehen und in seinen Überlegungen und Analysen zu beachten führt zu konstrucktiever Kritik auf Basis von guter und nachvollziehbarer Argumentation. Vor allem zu Kritik und Verbesserungsvorschlägen, welche tatsächlich umgesetzt werden können. Wenn man die Arbeit eines Entwicklers und Gesätzmäßigkeiten der Ästhetik, welche dahinter stehen kennt, dann kann man viel besser und effektiver Kritik äußern. Für eine gute Diskussion und Argumentation gehört ein gemeinsamer Nenner. Warum sollte ich als Entwickler mir Kritik von jemandem anhören, der noch nicht mal gewillt ist sich vollends mit diesem Thema zu befassen? Hast du eine Ahnung warum das Leveldesign von Half Life 2 so geil ist? Oder warum das Leveldesign von Dragon Age, Mass Effect und CoD eigentlich totaler Mist ist? Kennst du wenigstens ein paar design Regeln? Wenn nicht, was willst du konstruktieves zum Thema gamedesign, leveldesign, sounddesign oder eben Grafik beitragen?leifman hat geschrieben:achso, jetzt sollen die gamer in zukunft also jeden schrott kaufen unabhängig davon obs eventuell gefallen tut oder nicht?Heruwath hat geschrieben:Das Problem liegt daran, dass die gamer blinde egoisten sind, welchen nur ihre eigene Meinung und ihre eigenen Vorlieben wichtig sind. Nur selten ist jemand bereit über den Tellerand zu schauen und sich mit dem was die Entwickler machen zu befassen.
nö, läuft nicht! der job der entwickler ist es, neue konzepte dem spieler schmackhaft zu machen! diesen job hat der herr molyneux immer wunderbar ausgeführt, leider haben die spieler dann nachdem zweiten, dritten mal schmackhaft machen, gemerkt, dass außer heisser luft nicht mehr viel kam von dem guten molyneux!
und nu verlangst du von den spielern wieder mehr an den schrott zu glauben den er einem vorpredigt und visioniert?
NO WAY!
er sollte weniger labern, mehr machen!
greetingz
Ein Beispiel: Dragon Age 2. So viele Leute haben sich darüber aufgeregt, dass es keine taktische Kamera mit einem größeren Zoombereich gibt, so wie im ersten Teil. Man reagierte auf diese Ankündigung wie auf die Pest. Nur selten war jemand bereit sich mit diesem Thema wirklich auseinander zu setzten. Es bis zum letzten zu betrachten und sich zu fragen WARUM? Fast niemand hat den Sinn des eingeengten Zoombereiches verstanden. Ich erkläre mal den Grund: Der Aufbau der locations in DA2 ist anders als in DA:O. Das Setting besteht mehr aus dungeons und einer Stadt mit engen Gassen, freläufige Bereiche sind seltener. Also welchen Vorteil bringt mir eine Kamera mit einem größeren Zoombereich, wenn dieser Bereich bereits vorher von der Levelarchitektur eingeengt wird? Selbst die aktuell größte Zoomstufe von DA2 kommt vielleicht in 30% des Spiels zur Geltung. So nun schauen wir uns noch mal die Vorteile einer näheren Kamera an. Ich kann performance sparen, ich sorge dafür, dass der Spieler die Situation bereits gut erfassen kann ohne, dass ich ihm Tooltips vor die Füße werfen muss. Er erkennt Einheiten und ihren Typ viel besser auch ohne, dass ich ihm es mit einem Text erklären muss. Die Selektion von Objekten ist viel effizienter, weil diese einfach größer sind. Und vergessen wir nicht die Sichtbarkeit der neuen geilen Animationen. Natürlich geht die Übersichtlichkeit verloren und die taktische Tiefe bekommt auch einige Rückschläge. Jetzt wiegen wir die ganzen Sachen noch ab. Also größere taktische Tiefe, Übersichtlichkeit während 30% des Spiels gegen Erkennbarkeit, Selektierbarkeit und Ansehnlichkeit und das während 50% des Spiels. Ich hätte mich deutlich für das letztere entschieden, weil allein Erkennbarkeit um vieles die Übersichtlichkeit überwiegt. Was bringt mir alles zu sehen, wenn ich keinen Plan habe was ich eigentlich sehe.
Glaubt nicht den Schrott, denn die Entwickler in offiziellen Statements von sich geben. Wie bereits erwähnt analysiert alles ganz genau um sich wenigsten Wissentechnisch auf dem gleichen Niveau zu bewegen.
Also NO WAY auch Meinerseits. Die gamer sollten auch weniger labbern und mehr denken.
Und nicht mal konstruktive Kritik muss auf Gehör stoßen. Naturgemäß wird in unserer Medienlandschaft der gehört, der am lautesten bzw kontroversesten brüllt. Frag einen Populisten. Zu Mass Effect 3 und Faible 3 gibt es Tonnen an konstruktiven, differenzierenden Videoanalysen durch engagierte Spieler und Fans. Sie wird bei Bioware/Rest-Lionhead nur keine Sau interessieren. Weil es ums Geld geht durch Mass Appeal geht. Und seit neustem auch Metacritic Statistiken.
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Heruwath
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Re: Kommentar
Gut wenn du der Meinung bist, dass du dich nicht in Produktionsarbeit reinlesen musst und flamen darfst so lang und so oft du willst. Dann nehme ich mir als Entwickler das Recht einen feuchten Furz auf dein geflame und deine Meinung über mein Spiel zu geben. Wundere dich im Nachhinein also nicht, dass deine Vorschläge keinen Gehör gefunden haben. Ja du hast 60 Euro bezahlt, niamand zwang dich dazu, denn du hast freiwillig das von mir geworbene Produkt erworben. Eine ganz simple Logik in meinen Augen und auch die Antwort darauf warum so wenig auf die community gehört wird. Du sagst es gibt zu Mass Effect 3 und zu Fable 3 konstruktive Kritik. Gut ich bin mir sicher, dass beim nächsten ME bzw. Fable dieser Kritik auch Beachtung geschenkt wird. Wir haben es zumindest so getan. So lange die Verbesserungsvoschläge einen Sinn ergaben und durchdacht waren, hat man sie in Betracht gezogen.crewmate hat geschrieben: Ich bin Kunde, ich kaufe ein Produkt. Ich muss mich nicht in die Produktionsarbeit reinlesen, um mir ein Urteil bilden zu können. Ich kann flamen und stänkern so viel ich will. Ich habe 60 verdammte Euro bezahlt. Mal davon ab das ich mich hätte informieren sollen bevor ich bis zu 60 Euro für das neue Spiel bezahle. Ich kaufe ein Spiel um damit Spaß zu haben. Und nicht um das Design auseinander zu nehmen. Wenn dir das Spaß macht, dann leg los.
Und nicht mal konstruktive Kritik muss auf Gehör stoßen. Naturgemäß wird in unserer Medienlandschaft der gehört, der am lautesten bzw kontroversesten brüllt. Frag einen Populisten. Zu Mass Effect 3 und Faible 3 gibt es Tonnen an konstruktiven, differenzierenden Videoanalysen durch engagierte Spieler und Fans. Sie wird bei Bioware/Rest-Lionhead nur keine Sau interessieren. Weil es ums Geld geht durch Mass Appeal geht. Und seit neustem auch Metacritic Statistiken.
Du willst nicht auf mich hören, dann höre ich auch nicht auf dich.
edit: Ich erinnere mich an einige Fokusgruppentest. Es gab viel Kritik an ganz bestimmten neuen Features aber auch an Änderungen bereits bestehender Features. Während einer gemeinsamen Runde wurde nach dem Spielen das Gespielte analysiert und feedback angehört. Die öfteste Situation in diesem feedback meeting mit den fans war folgende: Kritik wird geäußert und der Standpunkt der fans wird klar gemacht. Natürlich mit Argumenten, welche auf den ersten Blick auch sinnvoll erscheinen. Danach haben wir versucht unseren Standpunkt zu verdeutlichen und den Leuten den Grund für eine Entscheidung klar zu machen. Meisten waren am Ende beide Seiten sich einig, dass die getroffene Entscheidung der Entwickler nachvollziehbar und richtig war. Einige Argumente der fans konnten dadurch sogar komplett ausgehebelt werden. Sobald sie die Situation verstanden haben, sahen sie ein, dass ihre Argumentation schwach bis komplett sinnlos war.
Es gibt hunderte verschiedene Tests mit der community. Dabei kommt viel feedback heraus, welches auch durchaus gutes und sinnvolles feedback ist. Ich erinnere mich wie ich eine Mission abändern und polieren musste, weil durch das feedback sich schlechte Passagen offenbart haben. Aber wenn ich ein Forum durchstöbere und mir die ganzen Verbesserungsvörschläge anschaue, dann kann ich 19 von 20 direkt in die Tonne tretten, weil sie keinen Sinn ergeben und nicht durchdacht sind. Erst wenn beide Seiten gleichberechtigt ein Problem besprechen und beide Seiten ihren Standpunkt und ihre Gründe äußern kann ermittelt und vor allem von beiden Seiten erfasst werden wie sinnvoll eine Änderung ist. Unbedacht in die Menge brüllen hat noch nie jemanden weiter gebracht.
- crewmate
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em
Du scheinst meinen Post nach den ersten Zeilen wutentbrannt abgebrochen zu haben. Es gibt doch massenhaft Analysen von Gamern zu gewissen Spielen. Auf YouTube oder Hobbymags wie Blistered Thumps bis hin zu ernsten Angelegenheiten wie The Escapist und Extra Credits.
Als Laie werde ich nie in der Lage sein, die Details nach zu vollziehen zu können. Nicht als jemand, der nie was mit Informatik zu schaffen hatte außer eine Schul-Doppelstunde HTML für LoLz. Ich kann sie mir anschaulich erklären lassen, was ja gerade Extra Credits so gut hinbekommen.
Ich habe geschrieben, das ich ein Recht auf Flamen hab. Zumindest kann es mir hier keiner außer den Moderatoren verbieten. Das Recht auf freie Meinungsäußerung heißt aber nicht Recht auf Gehör. Und gerade im Falle von Faible zeigt sich, wie man 3 Teile über auf Fankritik geschissen hat. Oder sehr alt: Ultima 8 und 9.
Und auch hier gibt es das gegenteil: Bei der Closed Beta zu blur wurden viele Mängel beanstandet, die Bizzare Creations allesamt ausbügelte und zusätzliche Features schaffte.
Es gibt sehr interessante und gute Spiele da draußen, die durch eine Community entstanden sind. Diverse Total Conversations für Oblivion zB. Nehrim ist gar besser als das Hauptspiel. Oder Fanprojekte wie Baphomets Fluch 2.5. Großartige Projekte. Da bin ich schon mal gespannt, wie die Crowdfounding Projekte von Tim Schafer und Wasteland aufgehen, bei denen die Backer feedback Möglichkeiten haben.
Aber in einigen Fällen zweifel ich am Urteilsvermögen der Spieler. Spyborgs und The Crystal Bearers wurden nach ihren cartoon - Teasern wohl in die Tonne getreten. Beide traten dann mit neuen Grafikstilen auf. Die Spiele sind aber für die Tonne. Und gerade bei The Crystal Bearers ist es SICHTBAR, das dass Budget knapp wurde, sodas ekelerregende Kompromisse und Notlösungen gefunden werden mussten. KP, ob das bei Spyborgs anders gelaufen wäre. Die versprochenen JnR Passagen sind zumindest nicht drin.
Die Spiele wurden nach ihren Teasern verschmäht, ohne das eine einzige Minute gespielt worden war. Das ist die andere Seite der Medallie.
edit: Was du beschreibst ist doch mangelnde Kommunikation zwischen Entwicklern und Spielern.
"Wir" Spieler können doch nicht nach vollziehen, was Spieledesignern und Programmierern in einem Jahrelangen Studium vermittelt wird. Klar scheitert da vieles am Budget, der Engine, der Zeit, dem Personalschlüssel...
Als Laie werde ich nie in der Lage sein, die Details nach zu vollziehen zu können. Nicht als jemand, der nie was mit Informatik zu schaffen hatte außer eine Schul-Doppelstunde HTML für LoLz. Ich kann sie mir anschaulich erklären lassen, was ja gerade Extra Credits so gut hinbekommen.
Ich habe geschrieben, das ich ein Recht auf Flamen hab. Zumindest kann es mir hier keiner außer den Moderatoren verbieten. Das Recht auf freie Meinungsäußerung heißt aber nicht Recht auf Gehör. Und gerade im Falle von Faible zeigt sich, wie man 3 Teile über auf Fankritik geschissen hat. Oder sehr alt: Ultima 8 und 9.
Und auch hier gibt es das gegenteil: Bei der Closed Beta zu blur wurden viele Mängel beanstandet, die Bizzare Creations allesamt ausbügelte und zusätzliche Features schaffte.
Es gibt sehr interessante und gute Spiele da draußen, die durch eine Community entstanden sind. Diverse Total Conversations für Oblivion zB. Nehrim ist gar besser als das Hauptspiel. Oder Fanprojekte wie Baphomets Fluch 2.5. Großartige Projekte. Da bin ich schon mal gespannt, wie die Crowdfounding Projekte von Tim Schafer und Wasteland aufgehen, bei denen die Backer feedback Möglichkeiten haben.
Aber in einigen Fällen zweifel ich am Urteilsvermögen der Spieler. Spyborgs und The Crystal Bearers wurden nach ihren cartoon - Teasern wohl in die Tonne getreten. Beide traten dann mit neuen Grafikstilen auf. Die Spiele sind aber für die Tonne. Und gerade bei The Crystal Bearers ist es SICHTBAR, das dass Budget knapp wurde, sodas ekelerregende Kompromisse und Notlösungen gefunden werden mussten. KP, ob das bei Spyborgs anders gelaufen wäre. Die versprochenen JnR Passagen sind zumindest nicht drin.
Die Spiele wurden nach ihren Teasern verschmäht, ohne das eine einzige Minute gespielt worden war. Das ist die andere Seite der Medallie.
edit: Was du beschreibst ist doch mangelnde Kommunikation zwischen Entwicklern und Spielern.
"Wir" Spieler können doch nicht nach vollziehen, was Spieledesignern und Programmierern in einem Jahrelangen Studium vermittelt wird. Klar scheitert da vieles am Budget, der Engine, der Zeit, dem Personalschlüssel...
Zuletzt geändert von crewmate am 21.03.2012 17:25, insgesamt 2-mal geändert.
- danke15jahre4p
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Re: Milo and Kate: Molyneux: "Spielewelt ist nicht bereit für em
@Heruwath
spieleentwickler haben mehr von konstruktiver kritik als von dummen geflame? korrekt, seh ich genauso, nur wieso schreibst du soviel dazu?
spieleentwickler haben ein anrecht darauf, dass sich spieler erst zu fehlenden features, designentscheidungen etc. äußern dürfen wenn sie den schaffungsprozess und alle umstände die zu dem ergebnis geführt haben genaustens kennen? was ein blödsinn!
jeder spieler hat ein anrecht auf kritik, egal wie konstruktiv oder dumm sie auch sein mag denn schließlich hat er das spiel bezahlt!
nur hier geht es doch nicht ums grundsätzliche, hier geht es um peter molyneux und seine ewigen erklärungsversuche und visionen und einschätzungen und bessergunsgelobung und und und!
hier, schau mal:
http://www.4players.de/4players.php/spi ... tures.html
http://www.4players.de/4players.php/spi ... engel.html
http://www.4players.de/4players.php/spi ... ehabt.html
immer dieses: "wir haben ja gewollt, aber aber aber..."
und nu bei milo und kate wieder das gleiche, da kommt man sich verarscht vor!
andere entwickler schaffen es doch auch vor dem release die fresse zu halten, ein gutes spiel zu releasen und nach dem spiel sich an das nächste projekt zu setzen ohne bei den spielern noch schnell mitleid einheimsen zu wollen!
ne, anders herr peter molyneux: "ich mach ein spiel mit folgenden feature: a, b, c "; spiel kommt raus, features fehlen, ist eher mittelmäßig; peter molyneux: "ich wollte ja, aber aber aber ... aber das nächste spiel wird der oberhammer mit feature: x, y, z!"
erkennst du das muster?
greetingz
spieleentwickler haben mehr von konstruktiver kritik als von dummen geflame? korrekt, seh ich genauso, nur wieso schreibst du soviel dazu?
spieleentwickler haben ein anrecht darauf, dass sich spieler erst zu fehlenden features, designentscheidungen etc. äußern dürfen wenn sie den schaffungsprozess und alle umstände die zu dem ergebnis geführt haben genaustens kennen? was ein blödsinn!
jeder spieler hat ein anrecht auf kritik, egal wie konstruktiv oder dumm sie auch sein mag denn schließlich hat er das spiel bezahlt!
nur hier geht es doch nicht ums grundsätzliche, hier geht es um peter molyneux und seine ewigen erklärungsversuche und visionen und einschätzungen und bessergunsgelobung und und und!
hier, schau mal:
http://www.4players.de/4players.php/spi ... tures.html
http://www.4players.de/4players.php/spi ... engel.html
http://www.4players.de/4players.php/spi ... ehabt.html
immer dieses: "wir haben ja gewollt, aber aber aber..."
und nu bei milo und kate wieder das gleiche, da kommt man sich verarscht vor!
andere entwickler schaffen es doch auch vor dem release die fresse zu halten, ein gutes spiel zu releasen und nach dem spiel sich an das nächste projekt zu setzen ohne bei den spielern noch schnell mitleid einheimsen zu wollen!
ne, anders herr peter molyneux: "ich mach ein spiel mit folgenden feature: a, b, c "; spiel kommt raus, features fehlen, ist eher mittelmäßig; peter molyneux: "ich wollte ja, aber aber aber ... aber das nächste spiel wird der oberhammer mit feature: x, y, z!"
erkennst du das muster?
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