Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

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Erynhir
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von Erynhir »

Xris hat geschrieben:Dann bleibt ja nur noch die Tatsache das es kein Mod Kit geben wird, das man nicht offline Spielen kann, dass das Gameplay nach allem was man so weis mit dem Weichspüler bearbeitet wurde und das man immer noch nicht wies in wei weit es auch wirklich stimmt das man das AH getrost ausser acht lassen kann. Also nehmts mir nicht übel, ich freu mich weiter auf Trochlight 2 und scheiße auf Diablo 3. :wink:
Mods wären sicherlich eine feine Sache, ist aber auch verschmerzbar dass es keine geben wird, offline spielen ist mit Sicherheit für so manchen ein Nachteil, für viele aber wiederum nicht und das mit dem Gameplay, eigentlich gibt es ja schon diverse Infos dass es im Endgame der Schwierigkeitsgrad sehr ordentlich und hart sein soll und das Skillsystem wird eine Verbesserung gegenüber Diablo 2 werden.
Auf Torchlight 2 freue ich mich auch, wird für mich persönlich aber zweite Wahl werden.
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LordBen
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von LordBen »

Xris hat geschrieben:Also nehmts mir nicht übel, ich freu mich weiter auf Trochlight 2 und scheiße auf Diablo 3. :wink:
Und täglich grüßt das Murmeltier. :)
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Xris
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von Xris »

Mods wären sicherlich eine feine Sache, ist aber auch verschmerzbar dass es keine geben wird, offline spielen ist mit Sicherheit für so manchen ein Nachteil, für viele aber wiederum nicht und das mit dem Gameplay, eigentlich gibt es ja schon diverse Infos dass es im Endgame der Schwierigkeitsgrad sehr ordentlich und hart sein soll und das Skillsystem wird eine Verbesserung gegenüber Diablo 2 werden.
Auf Torchlight 2 freue ich mich auch, wird für mich persönlich aber zweite Wahl werden.
Das Mods verschmerzbar sind sei mal so dahingestellt. Ich habe in D2 sehr gerne von Usern erstelle Mods gespielt. Ausserdem werden die in Torchlight 2 nach allem was man hört sogar online zur Verfügung stehen.
Skillsystem eine Verbesserung gegenüber D2? Genauso wie das jetzige WoW laut Blizzard eine "Verbesserung" gegenüber von vor 7 Jahren darstellt? Das kann man auf ganz unterschiedliche Art und Weise sehen. Ich für meinen Teil würde sagen das da jeder Patch ein bischen mehr Anspruch aus dem Skillsystem patcht. Blizzard haben ja schon zugegeben das D3 eine zeitlang als MMO geplant war. Dieser Plan wurde über Bord geworfen als Gerüchte gestreu wurden und auffiel das die Community darüber mehrheitlich "eher nicht so glücklich wäre". Nun haben wir halt ein Echtgeld AH. Kann mir nicht helfen, aber mein Gefühl sagt mr das Blizzard genug Weichspüler in D3 gespült hat um nuja auch zu garantieren das auch die WoW Community daran gefallen findet.

Sry aber umso mehr über D3 bekannt wurde, desto weniger hats mich interessiert. Und ich glaube das mich auch ein noch so positiver Test nicht ehr umstimmen wird.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von FuerstderSchatten »

BigBamDaddy hat geschrieben:
Dupes kann es nicht geben wenn alles Serverseitig geregelt ist, was bei Diablo 3 eben wie bei WoW abläuft (wo es auch keine Dupes gibt). Dieser Makel ist also schonmal beseitigt. Was Bots angeht muss man schauen wie Blizzard dort vorgeht, durch die Accountbindung von Keys, ist es aber auch hier wieder leichter gegen vorzugehen, als es im alten Battle.net der Fall war. Auch gegen eventuelle Hacks ist man z.B. mit dem Authenticator von Blizzard sehr gut geschützt. Das klingt alles besser als zu Diablo 2-Zeiten.

Blizzard hat jedenfalls ein Interesse daran, dass die Wirtschaft nicht von Bots ruiniert wird und dadurch Preisdumping entsteht, da sie direkt an dem Transaktionsumsatz im Echtgeld-AH interessiert sind. Da wird Blizzard bedacht drauf sein entsprechende Gegenmaßnahmen zu tätigen; für das Unternehmen ist es so wichtig wie nie zuvor dagegen anzugehen.
Verstehe ich nicht, sie wollen ja gerade Masse generieren, denn sie beziehen eine Gebühr pro Item, oder bekommen sie einen prozentualen Anteil am Verkaufspreis? Und selbst wenn sie einen prozentualen Anteil bekommen, kann es ihnen egal sein, ob sie ihn durch die Masse oder durch die Qualität bekommen.
BigBamDaddy
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von BigBamDaddy »

FuerstderSchatten hat geschrieben:
BigBamDaddy hat geschrieben:
Dupes kann es nicht geben wenn alles Serverseitig geregelt ist, was bei Diablo 3 eben wie bei WoW abläuft (wo es auch keine Dupes gibt). Dieser Makel ist also schonmal beseitigt. Was Bots angeht muss man schauen wie Blizzard dort vorgeht, durch die Accountbindung von Keys, ist es aber auch hier wieder leichter gegen vorzugehen, als es im alten Battle.net der Fall war. Auch gegen eventuelle Hacks ist man z.B. mit dem Authenticator von Blizzard sehr gut geschützt. Das klingt alles besser als zu Diablo 2-Zeiten.

Blizzard hat jedenfalls ein Interesse daran, dass die Wirtschaft nicht von Bots ruiniert wird und dadurch Preisdumping entsteht, da sie direkt an dem Transaktionsumsatz im Echtgeld-AH interessiert sind. Da wird Blizzard bedacht drauf sein entsprechende Gegenmaßnahmen zu tätigen; für das Unternehmen ist es so wichtig wie nie zuvor dagegen anzugehen.
Verstehe ich nicht, sie wollen ja gerade Masse generieren, denn sie beziehen eine Gebühr pro Item, oder bekommen sie einen prozentualen Anteil am Verkaufspreis? Und selbst wenn sie einen prozentualen Anteil bekommen, kann es ihnen egal sein, ob sie ihn durch die Masse oder durch die Qualität bekommen.
So wie mir das bekannt ist, ist durchaus ein prozentualer Anteil drin, deswegen die Überlegung. Aber selbst mit fixen Gebühren, sind Bots da nachteilig.

Wenn Massenweise durch Bots generierte Auktionen gestartet werden, führt das zu Dumping-Preisen. Das bedeutet, damit aber auch, dass mehr Ware für einen niedrigeren Preis angeboten wird. Statt also z.B. 1 Edelstein für 2€ zu kaufen, erhält man dann schon 10 Edelsteine für 2€. Im ersten Fall hätten nun vllt. 10 Leute jeweils einen Edelstein gekauft, nun aber braucht sich theoretisch nur eine Person die Edelsteine kaufen und tauscht sie anderweitig (eventuell ohne Geld) mit anderen Spielern.

Die Sache mit Diablo 3 ist ja, dass es wohl kaum neue Content-Patches abseits von Addons geben wird. Die Spielmechaniken bleiben also gleich und die benötigten Ressourcen fürs Craften oder ähnliches werden von den Entwicklern nicht künstlich nach oben hin angepasst.

Es ist also wichtig für Blizzard die Wirtschaft so "stabil" zu halten wie möglich, wo es insgesamt (ausgehend von nur fixen Gebühren) die meisten Transaktionen gibt. Da eben der Tausch von Spieler zu Spieler ebenso möglich ist, sind eine möglichst große Menge an Items und niedrige Preise, nicht das Optimum.

Letztendlich bin ich mir aber nicht sicher, wie man das balancen will. In unserer Welt gibt es knappe Ressourcen, in Videospielen sind Ressourcen unerschöpflich. D.h. über längere Zeit verringern sich die Preise automatisch und die Angebote Menge steigt auch automatisch. Da kann man wirklich nur durch irgendwelche künstlichen Eingriffe die Wirtschaft aufrecht erhalten.
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LordBen
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von LordBen »

BigBamDaddy hat geschrieben:Da kann man wirklich nur durch irgendwelche künstlichen Eingriffe die Wirtschaft aufrecht erhalten.
Ich könnte mir vorstellen dass man, wie von Kajetan beschrieben, die Dropchance angleicht und/oder wie bei WoW kontinuierlich neue, bessere Items einführt. Die einfachste Methode wäre wohl das Laddersystem aus D2 beizubehalten, dadurch würde die Wirtschaft nach einem gewissen Zeitraum resettet werden, zumindest in der Ladder.
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Kajetan
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von Kajetan »

BigBamDaddy hat geschrieben:Letztendlich bin ich mir aber nicht sicher, wie man das balancen will. In unserer Welt gibt es knappe Ressourcen, in Videospielen sind Ressourcen unerschöpflich. D.h. über längere Zeit verringern sich die Preise automatisch und die Angebote Menge steigt auch automatisch. Da kann man wirklich nur durch irgendwelche künstlichen Eingriffe die Wirtschaft aufrecht erhalten.
Das schöne an diesen Spielwelten ist ja ihre 100%ige Künstlichkeit und die 100%ige Kontrolle über alle Inhalte durch den Betreiber. Da stellt man einen kompetenten Volkswirtschaftler oder Wirtschaftswissenschaftler ein, der den Produzenten diverse Modelle und Methoden vorstellt, mit denen man in einem idealen Wirtschaftskreislauf so an den Schrauben dreht, dass immer das Maximum an Umsatz und Gewinn für den Betreiber herausspringt, bei gleichzeitiger Bei-Laune-Haltung der Spieler.

Der Betreiber freut sich über gute Umsätze, der Wirtschaftstheoretiker vielleicht über neue Erkenntnisse und die Spieler sind eh alle emotional abhängig und freuen sich über jeden Nagelstock, mit denen man sie penetriert ;-P

Ganz grundsätzlich halte ich diese großen Spielewelten eh für DAS perfekte Wirtschaftslabor. Was hier im Laufe der Zeit an Erkenntnissen gewonnen werden kann, kann eines Tages vielleicht dabei helfen unsere realen Wirtschaftskreisläufe besser zu regulieren.
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FuerstderSchatten
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von FuerstderSchatten »

Kajetan hat geschrieben:
Der Betreiber freut sich über gute Umsätze, der Wirtschaftstheoretiker vielleicht über neue Erkenntnisse und die Spieler sind eh alle emotional abhängig und freuen sich über jeden Nagelstock, mit denen man sie penetriert ;-P
Schöne Metapher.
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Broco
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Re: Kommentar

Beitrag von Broco »

magandi hat geschrieben:
Ich wäre grad ganz spontan furchtbar gern Koreaner...
nein das möchtest du nicht. genauso wenig wie du auch chinese oder kubaner sein möchtest.





und warum verschwinden die kommentare?

Warum schmeißen hier eigentlich alle Leute Nord- und Südkorea in einen Topf?
Nordkorea ist eine Diktatur, Südkorea eine mit dem Westen eng verbundene Demokratie.


P.S.: Weiß eihner, wieso meine Signatur nicht funktioniert? Die Tags sowohl klein als auch groß geschrieben?
Oguz-Khan
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Beitrag von Oguz-Khan »

Korea ist seit Jahrzehnten unterteilt in den demokratischen, wirtschaftlich sehr erfolgreichen Süden (Samsung, LG, Hyundai, KIA,und, und, und) auf der einen Seite. Auf der anderen der Norden das von einem Militärregime geführt wird und wirtschaflich eines der ärmsten Länder der Welt ist. Der Norden liegt technologisch um Jahrzehnte zurück. Deshalb wird sich das Verbot wohl eher auf den Süden beziehen. Der Schritt ist richtig und konsequent. Zum Thema: Letzdenendes entscheidet der Konsument was er will. Gamer sind unglaublich inkonsequent. Sie jammern viel und kaufen dann doch die bejammerten produkte. Ich mag die zahlreichen Automaten- "Casinos" in meiner Umgebung auch nicht und besuche sie deshalb konsequenter weise auch nicht. Nicht jammern sondern NICHT kaufen. Diablo 3 ist nicht euer schicksal, sondern nur ein weiteres Spiel.
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(x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von (x_x((o---(*_*Q) Duck Hunt »

Oguz-Khan hat geschrieben:Korea ist seit Jahrzehnten unterteilt in den demokratischen, wirtschaftlich sehr erfolgreichen Süden (Samsung, LG, Hyundai, KIA,und, und, und) auf der einen Seite. Auf der anderen der Norden das von einem Militärregime geführt wird und wirtschaflich eines der ärmsten Länder der Welt ist. Der Norden liegt technologisch um Jahrzehnte zurück. Deshalb wird sich das Verbot wohl eher auf den Süden beziehen. Der Schritt ist richtig und konsequent. Zum Thema: Letzdenendes entscheidet der Konsument was er will. Gamer sind unglaublich inkonsequent. Sie jammern viel und kaufen dann doch die bejammerten produkte. Ich mag die zahlreichen Automaten- "Casinos" in meiner Umgebung auch nicht und besuche sie deshalb konsequenter weise auch nicht. Nicht jammern sondern NICHT kaufen. Diablo 3 ist nicht euer schicksal, sondern nur ein weiteres Spiel.
Leider nein. Spiele versuchen einen aus der Erwachsenenwelt und dem Alltag rauszuhalten und damit alle an ihn geknüpften Dinge wie Geld, Pflichten, Ungleichheit (Aussehen,reichtum) und so weiter. Wenn Komplexe da sind erspielt man sie weg, bis man das hat was ein anderer hat. Und wieso muss man persönliche Daten anlegen für einen Account, das verstehe ich einfach nicht. Wieder so ein Ding die einen aus der Trance reißen, um des Geldes Willen. Und warum diablo 3 zu einem Nachfolger benennen wenn es doch keiner ist. Alles was die Spieler mochten wurde entfernt und dafür Dinge eingefügt die nichts mit spielen gemeinsam hat. Spielen hat für mich eine absolut kindische Natur und wird immer so sein. Ich lehne ab. Hätten sie das Spiel Dollar Sancturio gennant, oder Give us your Money in Hell, müsste ich das nicht mit Diablo 2 verwechseln.
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Tombyrd
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von Tombyrd »

kann man auch Rattenfleisch & Co verkaufen ? :lol:
stefanruf
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Re: Diablo III: In Korea ohne Echtgeld-Auktionhaus

Beitrag von stefanruf »

das könnten sie auch in europa ohne echtgeld AH machen