Steve Jobs: 1955 - 2011

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Master Chief 1978
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Beitrag von Master Chief 1978 »

TaLLa hat geschrieben:
Master Chief 1978 hat geschrieben:Ich wette der war hier bestimmt schon oft zu lesen aber: Bei Apple ist ein JOB frei geworden! :lol:
Brüller xD Ich wette es gibt auch viele Arbeitslose die Jobs nachtrauern....
rofl!
anigunner
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Beitrag von anigunner »

gollum_krumen hat geschrieben:
Den Schuh zieh ich mir an, auch das Fehlen des Zusammenhangs zwischen systematischem Leid und individuellem Leid ist ein einleuchtendes Argument.
Ich habe eben nicht nachgedacht, sondern "meine tiefsten Empfindungen bekundet."

Sicherlich hast du aber Recht, normalerweise schätze ich eine gemäßigte Aussage wie Deine auch mehr als eine einseitige Tirade, wie meine.
Ich kann deine Reaktion auch nachvollziehen, ganz ehrlich: Das Theater und die "Heiligsprechung" der Massenmedien geht mir auch ziemlich auf den Keks. Da hat Mr. Jobs mal eben den PC erfunden, und lauter solche Scherze. Der Mensch ist auf dem "Höhepunkt" seiner Macht tragisch verstorben, das erklärt die hohen Wellen welche gerade durch die Medienlandschaft rauschen.

Aber ich mache nicht den Fehler von einem auf andere zu schließen. Es gibt neben den Menschen die ihm persönlich nahe standen auch sicher genug Menschen die durch seine Produkte viele Erinnerungen gesammelt haben und damit auch Emotionen verbinden. Das diese Menschen auch irgendwo betroffen sind kaufe ich ihnen ab, und stelle das auch nicht in Frage. Und ich werde mir nicht anmaßen anhand des Posts Rückschlüsse auf den Hintergrund zu ziehen.

Wie gesagt, ich kann nachvollziehen was du sagen wolltest- und was dich annervt wenn man so will. Aber ich denke man sollte sich trotz allem an gewisse Spielregeln und Umgangsformen halten. Es gibt hier genug Trolle die beides nicht beachten, da müssen wir nicht auch noch ins gleiche Horn blaßen ;)
Zuletzt geändert von anigunner am 06.10.2011 13:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Kintip
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Beitrag von Kintip »

Ohne Steve Jobs kein Apple, ohne Apple kein iPod, iPhone oder iPad.

Ohne iPod keine erschwinglichen, kompakten mp3-Player (mein erster mp3-player war ein 200€ panasonic mit einer 8MB SD-Karte, vor ipod).
Ohne iPhone kein Android, wir würden immer noch mit WindowsCE-SmartPhones oder Nokias rumlaufen.
ohne iPad keine Tablets in der Vielfalt oder überhaupt interessenten für diese Produkte.
ohne AppStore kein zentralisierter Markt für Apps.

Apple hat vielleicht nicht viel neu erfunden, aber Apple und insbesondere Jobs haben es verstanden die Massen für die Produkte zu interessieren, dadurch entstand eine enorme Nachfrage und der Wettbewerb führte erst zu der Vielfalt, die wir jetzt haben.

Das einzige Apple produkt was ich habe ist ein kleiner iPod shuffle den ich mal irgendwann geschenkt bekommen habe. ich habe auch sonst kein Interesse an iPhones oder IPads, sehr wohl aber an deren Konkurrenzprodukten mit Android und ich bin realist genug um mir einzugestehen, dass es diese ohne Apple nicht geben würde.

Von daher ist es traurig, dass einer der Innovationstreiber dieser Branche getorben ist, ob es einem passt oder nicht: Er und Apple haben definitiv unsere mobile Welt verändert.
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gollum_krumen
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Beitrag von gollum_krumen »

TaLLa hat geschrieben:
Exedus hat geschrieben:
Master Chief 1978 hat geschrieben:Ich wette der war hier bestimmt schon oft zu lesen aber: Bei Apple ist ein JOB frei geworden! :lol:
Brüller xD Ich wette es gibt auch viele Arbeitslose die Jobs nachtrauern....
Sehr gut.

Und beim Zynismus treffen wir uns wieder. Das ist nämlich WIRKLICH ehrlich.
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TazzDingo
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Beitrag von TazzDingo »

gollum_krumen hat geschrieben:
Ich erkenne sein Lebenswerk an. Jeder der das nicht tut, hat ein Problem mit seinen analytischen Fähigkeiten. Es geht um Posts wie "MEIN TIEFSTES MITGEFÜHL", nicht um solche, die eine durchdachten Meinung abgeben, wie eure beiden. Dieses Mitgefühl ist

a) geheuchelt --> siehe mein Post.
b) echt empfunden --> dementsprechend absurd.

Dieser Mensch ist nicht irgendwo in einem Dreckloch verhungert, er hat viel erreicht, viel Macht und Einfluss erlangt und ist dementsprechend in meinen Augen nicht zu betrauern, außer selbstverständlich von seinen Angehörigen bzw. denen, die in tatsächlich gekannt haben.

Wenn ich seinen frühen Tod aus Prinzip als Trauerfall sehe, dann wiederum sollte ich mich in die Krisenherde dieser Welt einarbeiten, wo systemisch gesehen sehr viel mehr Trauer angebracht wäre.
Der Mensch hat von Natur aus das Bedürfnis, irgendwas von sich zu geben, wenn etwas passiert. Dass es kein wirkliches "tiefstes Mitgefühl" für einen fremden geben kann/wird, dürfte da irgendwie auf der Hand liegen und ich würde nicht so kritisch mit Leuten ins Gericht gehn, die sich unglücklich ausdrücken. Man kriegt halt irgendwie eingetrichtert, dinge wie "Ruhe in Frieden" zu sagen oder sein Mitgefühl zu äußern, wenn jemand gestorben ist. Etikette quasi.


btw hat dein Thread irgendwie nach PoWi geschrie'n. Die Kernaussage sollte eher sein "lass doch jeden darauf reagiern und kümmer dich um deinen eigenen Kram, anstatt hier auf Teufel komm raus provozieren zu wollen." Und dir wird bewusst sein wie provokant dein Post war, niemand wird in nem Online/Gaming-Forum plötzlich sagen "Du hast Recht, Fremder! Ich werde mein Leben überdenken". Und das macht deinen Post schlimmer als jegliche Heuchlerposts im Threat.
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Rickenbacker
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Beitrag von Rickenbacker »

Passt auf, gleich kommt der nächste Moral Apostel "Man macht keine Witze über verstorbene!" ... =)
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L'amore finisce mai
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Beitrag von L'amore finisce mai »

Exedus hat geschrieben: Es geht einfach darum das es Leute gibt die um jobs trauern aber denen es gleichzeitig am Arsch vorbei geht, das Grad eben Leute verstorben sind weil sie nichts zu essen haben oder aus anderen gründen.
Ist das nicht sogar ziemlich verständlich? Jobs steht ihnen halt näher als Leid in Afrika, das man nicht überall auf die Nase gerieben bekommt...
Medien erreichen mit einer einzelnen bekannten Person mehr Menschen als mit tausenden, derer Namen unbekannt sind.

Angesichts dessen, dass die News hier aber ganz gut rein passt, ist der Rest uninteressant.
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Rickenbacker
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Beitrag von Rickenbacker »

Genau und wenn man sich darüber aufregt, endet man noch so wie Serdar Somuncu! ;)
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Swatfish
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Beitrag von Swatfish »

Steve Jobs war meines Erachtens eine der sympathischsten und wichtigsten persönlichkeiten in der IT Welt. Er starb zu früh einfach ein großer Verlust
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PabloCHILE
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Beitrag von PabloCHILE »

Steve Jobs Tod??? ist nicht das der Kerl der sich absolut zynisch zum Tod der Mitarbeiter geäußert hat,die für Unternehmen gearbeitet haben die für sein Reichtum gesorgt haben(so auch mitunter geschehen in China zb. Foxcon) der Kerl dem das scheißegal war unter welchen Bedingungen die Leute arbeiten mussten um für sein Reichtum zu sorgen??? nee für den Kerl hab ich kein R.I.P übrig ,"ding dong, the witch is dead..." :twisted:
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gollum_krumen
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Beitrag von gollum_krumen »

TazzDingo hat geschrieben:
gollum_krumen hat geschrieben:
Ich erkenne sein Lebenswerk an. Jeder der das nicht tut, hat ein Problem mit seinen analytischen Fähigkeiten. Es geht um Posts wie "MEIN TIEFSTES MITGEFÜHL", nicht um solche, die eine durchdachten Meinung abgeben, wie eure beiden. Dieses Mitgefühl ist

a) geheuchelt --> siehe mein Post.
b) echt empfunden --> dementsprechend absurd.

Dieser Mensch ist nicht irgendwo in einem Dreckloch verhungert, er hat viel erreicht, viel Macht und Einfluss erlangt und ist dementsprechend in meinen Augen nicht zu betrauern, außer selbstverständlich von seinen Angehörigen bzw. denen, die in tatsächlich gekannt haben.

Wenn ich seinen frühen Tod aus Prinzip als Trauerfall sehe, dann wiederum sollte ich mich in die Krisenherde dieser Welt einarbeiten, wo systemisch gesehen sehr viel mehr Trauer angebracht wäre.
Der Mensch hat von Natur aus das Bedürfnis, irgendwas von sich zu geben, wenn etwas passiert. Dass es kein wirkliches "tiefstes Mitgefühl" für einen fremden geben kann/wird, dürfte da irgendwie auf der Hand liegen und ich würde nicht so kritisch mit Leuten ins Gericht gehn, die sich unglücklich ausdrücken. Man kriegt halt irgendwie eingetrichtert, dinge wie "Ruhe in Frieden" zu sagen oder sein Mitgefühl zu äußern, wenn jemand gestorben ist. Etikette quasi.

btw hat dein Thread irgendwie nach PoWi geschrie'n. Die Kernaussage sollte eher sein "lass doch jeden darauf reagiern und kümmer dich um deinen eigenen Kram, anstatt hier auf Teufel komm raus provozieren zu wollen." Und dir wird bewusst sein wie provokant dein Post war, niemand wird in nem Online/Gaming-Forum plötzlich sagen "Du hast Recht, Fremder! Ich werde mein Leben überdenken". Und das macht deinen Post schlimmer als jegliche Heuchlerposts im Threat.
Also ist ein Post, der provokant auf Dinge hinweist, die geändert werden müssen "schlimmer", als ein Post, der aufgrund von unkanalisiertem Mitteilungsbedürfnis bequeme (man beweist ja Empathie, sehr brav!), gesellschaftlichen Etikette rausbrabbelt, quasi als konditioniertes Verhalten?

Wenn das wirklich deine Meinung sein sollte (ich glaub ja selbst auch gerade, dass ich sie falsch wiedergebe), dann kommen wir nicht mehr überein. Da packt mich nämlich schon fast wieder der heilige Zorn.

Ich versteh übrigens immer noch nicht, was das alles groß mit Politik zu tun haben soll - auf der Ebene, auf der wir gerade diskutieren. Mal abgesehen davon, dass "typisch PoWi" dann auch schon wieder eine dieser Schubladen ist. Aber um Schubladen kommen wir alle nicht drumherum, sonst wären wir keine Menschen.
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Exedus
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Beitrag von Exedus »

TaLLa hat geschrieben:
sYntiq hat geschrieben:
TaLLa hat geschrieben:Auch im Krieg haben große Gegner immernoch Respekt voreinander und zollen diesem jeden auch wenn einer fällt. Ich weiß sehr martialisch, aber ich bin vorgestern noch über nen Artikel vom Roten Baron gestolpert wo die Amis ihm auch als Feind ein Ehrenbegräbnis zugestanden haben xD.
Jobs und Gates waren übrigens Freunde.
Joa gut soweit kenn ich die Beziehungen nicht, aber sie waren auch Konkurenten denk ich mal.^^
Naja eigentlich schon, aber irhe freundschaft waren ihnen denke ich wichtiger denn ansonsten hätte Microsoft Bill Gates keine kohle für das im pleite liegende Apple gegeben.
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sYntiq
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Beitrag von sYntiq »

Grrrrave hat geschrieben:Von daher ist es traurig, dass einer der Innovationstreiber dieser Branche getorben ist, ob es einem passt oder nicht: Er und Apple haben definitiv unsere mobile Welt verändert.
Indirekt sogar nicht nur unsere mobile Welt. Der erste Web-Browser sowie der erste Webserver entstanden auf einer NeXT-Workstation. Und wer hatte NeXT gegründet?
anigunner
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Beitrag von anigunner »

Grrrrave hat geschrieben:Konkurrenzprodukten mit Android und ich bin realist genug um mir einzugestehen, dass es diese ohne Apple nicht geben würde.
Leute, bevor ihr so etwas von euch gebt kuckt doch wenigstens kurz bei Wikipedia nach:
Das iPhone ist ein von Apple entwickeltes und 2007 auf den Markt gebrachtes Smartphone
Im Sommer 2005 kaufte Google das im Herbst 2003 von Andy Rubin gegründete Unternehmen Android, von dem nur wenig mehr bekannt war, als dass es Software für Mobiltelefone entwickelte und standortbezogene Dienste favorisierte.[9] Am 5. November 2007 gab Google bekannt, gemeinsam mit 33 anderen Mitgliedern der Open Handset Alliance ein Mobiltelefon-Betriebssystem namens Android zu entwickeln.
Es ist nicht abzustreiten das der Erfolg des IPhone sicher ein Türenöffner war, aber es gab davor auch schon die Entwicklung hin zur mobilen Kommunikation. Apple ist nicht der alleinige Garant und Erfinder für Innovationen im mobilen Bereich.
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Deuterium
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Beitrag von Deuterium »

TaLLa hat geschrieben:
gollum_krumen hat geschrieben:
TaLLa hat geschrieben:
Sehr gut.

Und beim Zynismus treffen wir uns wieder. Das ist nämlich WIRKLICH ehrlich.
Warum zynismus? Die meisten am Sterbebett wollen keine negative Stimmung und das man lächelt statt heult. Zumindest aus meiner Erfahrung. ;)
So etwa? http://www.youtube.com/watch?v=Bm8UWmXC ... re=related