PS3-Hack: Hotz-Trotz

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HanFred
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Beitrag von HanFred »

Hä? was'n das jetzt für wirres Zeug?
Nein, wie Levi geschrieben hat, vergleicht man einfach Checksums oder Hashes und überwacht teilweise die Speicherzugriffe. Damit hat der Signierschlüssel überhaupt nichts zu tun.
KOK
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Beitrag von KOK »

HanFred hat geschrieben:Hä? was'n das jetzt für wirres Zeug?
Nein, wie gesagt vergleicht man einfach Checksums oder Hashes. Damit hat der Signierschlüssel überhaupt nichts zu tun.
Nein. Solange es den Signierschlüßel gibt und die Software (Cheat/Hack) diesen Signierschlüßel vorweist, kann man den betroffenen Nutzer nichts anhaben. Sprich, selbst wenn man über die Checksums mit einem Anticheatingtool den Cheat identifiziert hat, kann der Betreiber den Nutzer nichts anhaben. Das PSN-Netzwerk ist immer noch von Sony. Geschloßenes System sagt Ihnen was?

Man müßte also den Signierschlüßel außer Kraft setzen können, das geht aber widerum wegen den schon vorhandenen Spielen nicht. Oder Sony gibt sein gschloßenes System auf und überläßt den Herstellern die Signierung von Orignalsoftware. Dann hat man auf der PS3 aber den selben Salat wie auf dem PC.

Edit:
Activision könnte natürlich CoD z.B. so patchen, daß die Cheats einfach nicht funktionieren. Das wäre aber ein Wettrennen, daß man nicht gewinnen kann. Die PC-Plattform beweist es.
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Levi 
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Beitrag von Levi  »

KOK hat geschrieben: Aber ich bin ja auch kein Informatiker. Vielleicht verfügt ja hier wer über die nötigen Fachkompetenzen, aber bei dem Gesindel, das sich heut zu tage alles Informatiker schimpft, bezweifle ich das.
sry ... meiner ist informatiker, und ich kenn mich wohl oder übel auch mit diesen Thema aus ... ich weiß nicht 100%ig wie es von der Spieleindustrie gehandhabt wird, aber ich kenne die Möglichkeiten die es gibt, die benutzt werden, die "cheatern" zur verfügung stehen ... und vor allem:

Der Signierschlüssel von Geohotz hat genau nichts damit zu tun, dass die Entwickler keinen aktiven Kopierschutz einbauten ... sie verließen sich schlicht und ergreifend blind darauf, dass auf der PS3 keine modifizierte Software laufen kann. (und für nichts anderes diente dieser Signierschlüssel hier)
KOK hat geschrieben: Nein. Solange es den Signierschlüßel gibt und die Software (Cheat/Hack) diesen Signierschlüßel vorweist, kann man den betroffenen Nutzer nichts anhaben. Sprich, selbst wenn man über die Checksums mit einem Anticheatingtool den Cheat identifiziert hat, kann der Betreiber den Nutzer nichts anhaben.

schlicht und einfach: FALSCH! ... der signierschlüssel ist nur für das lokale abspielen auf der PS3 verantwortlich ... niemand hindert entwickler daran, die software in zweiter Instanz nochmal zu überprüfen ... (so wie es halt auf dem PC gemacht wird)
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

KOK hat geschrieben:Edit:
Activision könnte natürlich CoD z.B. so patchen, daß die Cheats einfach nicht funktionieren. Das wäre aber ein Wettrennen, daß man nicht gewinnen kann. Die PC-Plattform beweist es.
Aber ich schreibe doch schon die ganze Zeit, dass es daran liegt, dass sich die Entwickler auf das PSN verlassen haben. :roll:
Und die PC-Plattform beweist was genau? :ugly:
Was du so schreibst, sieht mir ganz nach nachgeplappert und weder verstanden noch recherchiert aus.
KOK
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Beitrag von KOK »

@Levi:
Sie wollen mir weismachen, Sie haben einen akademischen Abschluss mit solch schlechtem Deutsch geschafft? Aber okay. Ich habe nie gesagt, daß die Hersteller nicht Cheats identifizieren können. Sie sind nur nicht im Stande gegen die was zu unternehmen. Würden die Publisher/Developer anfangen Spieler zu bannen, würden Sie ihre Kompetenzen überschreiten. Es liegt noch immer an Sony. Und Sony sind keine Mittel momentan gegeben, dagegen was zu unternehmen. Zumindest keine Mittel, die die Community nicht aufschrecken lassen.

@HanFred:
Der PC beweist, daß man das Wettrennen gegen Cheater nicht gewinnen kann. Wird das Cheating-Tool geupdatet, wird von der Community der Cheat dementsprechend auch geupdatet. Ein Grund, warum soviele PC-Spieler dedizierte Server verlangen, weil man nur dort die Cheater per Hand einfach bannen kann. Denn gecheatet wird auch mit Anti-Cheating-Tools.
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Levi 
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Beitrag von Levi  »

KOK hat geschrieben:@Levi:
Sie wollen mir weismachen, Sie haben einen akademischen Abschluss mit solch schlechtem Deutsch geschafft? Aber okay. Ich habe nie gesagt, daß die Hersteller nicht Cheats identifizieren können. Sie sind nur nicht im Stande gegen die was zu unternehmen. Würden die Publisher/Developer anfangen Spieler zu bannen, würden Sie ihre Kompetenzen überschreiten. Es liegt noch immer an Sony. Und Sony sind keine Mittel momentan gegeben, dagegen was zu unternehmen. Zumindest keine Mittel, die die Community nicht aufschrecken lassen.
Der Beruf des Fachinformatikers ist Heutzutage ein Ausbildungsberuf.


weder würde es die "Kompetenz der Entwickler" überschreiten, noch wäre es etwas, womit man die Community aufschrecken lassen würde, würde man cheatende PSN-Accounts von ihren Spielen aussperren
aber erzähl weiter ...


PS: ich dutz dich, weil es in Gamerforen einfach zum normalen Umgangston gehört. Könntest du dir vielleicht auch mal angewöhnen ... hilft gut dabei, auf dem Boden der Tatsachen zu bleiben
Zuletzt geändert von Levi  am 23.02.2011 10:36, insgesamt 1-mal geändert.
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HanFred
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Beitrag von HanFred »

KOK hat geschrieben: Ein Grund, warum soviele PC-Spieler dedizierte Server verlangen, weil man nur dort die Cheater per Hand einfach bannen kann. Denn gecheatet wird auch mit Anti-Cheating-Tools.
Wie ich schon sagte, es liegt bei den Entwicklern. Und hier bestätigst du genau das.
Natanji
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Beitrag von Natanji »

KOK hat geschrieben: Nein, auf dem PC gibt es einfach keine Überprüfung von Orginalsoftware. Dafür gibt es Kopierschutzmaßnahmen, wie CD-Key-Abfrage, Konto-Anbindung und andere DRM-Maßnahmen.

Cheats werden als fremdartige Software erkannt, das wäre bei einem Cheat mit einem funktionierenden Signierschlüßel nicht mehr möglich.
Oh man KOK, du bist wirklich hartnäckig mit deinem (falschen) Halbwissen.

Ich bin Informatiker und habe hinreichend viel Fachwissen um die Absicherung von Software. Ich geb' dir jetzt mal einen kleinen Exkurs, wie man eine Client-Server-Software gegenüber Missbrauch sicher machen kann.

1. Der Server überprüft alle eingehenden Daten auf Korrektheit. Sowas macht z.B. eine Bank. Wenn ich der per Onlinebanking den Befehl gebe "Setz mal alle Kontostände der Kunden X und Y auf 0", dann merkt die Bank, dass ich dazu nicht berechtigt bin, und verweigert die Ausführung.
Analog dazu sollte niemand in einer MW2-Lobby die Möglichkeit haben, den Rang der Mitspieler auf 1 zurückzusetzen. Offensichtlich hat der Server hier aber diesen Befehl NICHT überprüft und einfach mal ausgeführt.

Ähnlich sieht es z.B. aus, wenn ich mir selbst unendlich HP geben kann oder sowas. Es ist Aufgabe des Servers - an den man im Normalfall eben nicht rankommt! - die Spiellogik zu verwalten und so z.B. Spieler zum Sterben zu veranlassen, festzustellen ob ein Spieler getroffen wurde etc. - wenn sowas im Client passiert, dann ist das hoffnungslos verkackte Software-Architektur und sowieso nicht mehr zu retten. Man muss immer davon ausgehen, dass Clients manipuliert werden können!

2. Bugs finden und fixen. Server-Software ausgiebig (auch mit Fuzzing!) testen. Die meisten Multiplayer-Cheats basieren zwar (leider) eher auf dem Verkacken von Punkt 1, aber Server sind eben generell gefährdet. Man sollte davon ausgehen, dass man beliebigen Netzwerkverkehr empfängt und nicht nur den vom Client erwarteten - sonst lässt sich z.B. mit einem buffer overflow dann doch eigener Code ausführen und so der Server manipulieren. Das ist aber schon so aufwändig, dass es sich für Cheater nicht lohnt. Insbesondere können Server an diesem Punkt gefixt werden, ohne dass der Client geupdated werden muss. Hätte bei MW2 also schon längst passieren müssen. Ist es aber nicht.

3. Clients gegenüber Manipulationen schützen. Dies ist der DRITTE Schritt, denn Clients können grundsätzlich manipuliert werden! Es ist aber der einzige, der bei MW2 gemacht wurde.

Warum macht man das? Nun, keine Software ist frei von Fehlern, das kann man nicht garantieren (also Schritt 2. Schritt 1 dagegen schon, man weiß hinreichend gut wie man ne Softwarearchitektur vernünftig macht). Um es Hackern nicht allzu leicht zu machen, den Client zu manipulieren und damit überhaupt auf die Server-Bugs aufmerksam zu werden, ist das hier ein weiterer guter Schritt. Hier setzen auch Anti-Cheat-Programme an. Ja, jedes Anti-Cheat-Programm kann man prinzipiell umgehen. Das liegt in der Natur der Sache, dass die Software auf dem Client läuft. Aber sie macht es schwerer, und insbesondere (siehe VAC) kann sie Clients, bei denen Manipulationen bewiesenermaßen festgestellt werden, aus dem Netzwerk verbannen. Das wird dann ein teurer Spaß für die Hacker, die Bugs rauszufinden. Wie gesagt, das ist aber nur eine ZUSÄTZLICH Maßnahme.

Weitere Fragen beantworte ich dir gerne. Ansonsten bitte ich dich, diesen Thread nicht weiter mit deinem Unwissen zu belästigen. Alle weiteren Posts von dir in diese Richtung lassen sich nun nur noch als trollen einordnen und ich bitte alle Teilnehmer dieses Forums, nicht weiter darauf einzugehen, solltest du weiterhin den Thread damit zuspammen. Es wurde dir jetzt erklärt, für Unwissen gibt es nun keine Entschuldigung mehr. Alles weitere wäre reine Ignoranz.

----

Abschließend noch eine Verschwörungtheorie: vielleicht verhindert Sony ja das Fixen der Bugs, damit sie die Öffentlichkeit gegen geohot richten können? :P
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NotSo_Sunny
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Beitrag von NotSo_Sunny »

Arphis hat geschrieben: Es geht hier nicht darum ob cheaten ermöglicht wurde, sondern um grundsätzliche Eigentumsrechte die unser tägliches Leben bestimmen und immer stärker bestimmen werden.
Wiso muss das getrennt werden?
Geo hat Leuten das cheaten und anderen Schabernack ermöglicht, um Sony dafür eine zu klatschen, dass er sich (zurecht) in Bezug auf seine Eigetumsrechte betrogen sah.
Dazu hatte er aber meiner Meinung nach keine Recht und ich bleibe primär weiter auf ihn sauer und nicht auf die Cheater. Er hätte nicht den Rootkey veröffentlichen müssen, um Leuten wieder zur OthesOS und somit zu ihrem Recht zu verhelfen. Es ging schlicht darum, Sony im "InYourFace"-Stil zu zeigen, wie sich die Kunden wehren können, wenn man sie verarscht.
Ich find diese Art nunmal eher dumm, weil sie Sony sicher nicht auf Versöhnungskurs bringt und weil wissentlich der "Schaden" von anderen PS3-Usern in Kauf genommen wurde.
lichtpunkt
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Beitrag von lichtpunkt »

D_Radical hat geschrieben:
Arphis hat geschrieben: Es geht hier nicht darum ob cheaten ermöglicht wurde, sondern um grundsätzliche Eigentumsrechte die unser tägliches Leben bestimmen und immer stärker bestimmen werden.
Wiso muss das getrennt werden?
Geo hat Leuten das cheaten und anderen Schabernack ermöglicht, um Sony dafür eine zu klatschen, dass er sich (zurecht) in Bezug auf seine Eigetumsrechte betrogen sah.
Dazu hatte er aber meiner Meinung nach keine Recht und ich bleibe primär weiter auf ihn sauer und nicht auf die Cheater. Er hätte nicht den Rootkey veröffentlichen müssen, um Leuten wieder zur OthesOS und somit zu ihrem Recht zu verhelfen. Es ging schlicht darum, Sony im "InYourFace"-Stil zu zeigen, wie sich die Kunden wehren können, wenn man sie verarscht.
Ich find diese Art nunmal eher dumm, weil sie Sony sicher nicht auf Versöhnungskurs bringt und weil wissentlich der "Schaden" von anderen PS3-Usern in Kauf genommen wurde.
Das ist GENAU DAS was hier einige einfach, trotz vernünftiger Argumentation, einfach nicht kapieren wollen. Man müßte hier schon fast von vorsätzlicher Ignoranz sprechen.
GeoHot hat das System geknackt. Völlig richtig, Schande über ihn.
Das Problem ist aber nicht(!) GeoHot.
Wenn er es nicht gewesen wäre, hätte es NAHTLOS ein anderer getan.
Die PS3 wäre in JEDEM FALL offengelegt worden, auch ohne GeoHot.
Sony hat hier versagt und zwar auf ganzer Linie, es geht hier nicht darum das sie zu döschelig waren ein unknackbares Hard/Softwaresystem zu schaffen.
Das verlangt auch niemand.
Es geht darum wie sie auf solche unweigerlichen(!!!Begreift es doch endlich, mein GOTT) Eingriffe reagieren.
Sony ist wahrlich kein Neuling in der Branche. Sie haben das moderne IT-Zeitalter massgeblich mitgestaltet. Mittlerweise weiß jeder Depp vom Dorf, dass nichts, absolut NICHTS was von Menschenhand geschaffen worden ist, nicht auch von Menschenhand wieder umgangen werden kann. Nur der Aufwand variiert u. U.
Sony hat sich hier GROB fahrlässig verhalten. Sie haben bis auf ihre unweigerlich irgendwann umgehbare Verschlüsselungstechnik keine weiteren Schutzmassnahmen ergriffen. Ihr ganzes PSN scheint OFFEN dazuliegen. So eine Sicherheits-Politik ist heutzutage schändlich, fast verbrecherisch unverantwortlich.
Und diese nun aufgedeckte unglaubliche Schlamperei ist nicht die Schuld von GeoHot oder irgend einer Hackergruppe.
Im Gegenteil. Ihr solltet verflucht nochmal dankbar sein, dass diese Sache durch die Veröffentlichung der Keys ans Licht gekommen ist. Genausogut hätte auch eine Gruppe mit krimineller Motivation ein Gerät hacken können und das PSN unterwandert.
Nur DANN hättet ihr ganz schlechte Karten. Denn wenn ihr beim Sonysupport behauptet hättet jemand hätte angeblich euer System geknackt und ist mit eurer Kreditkarte auf Shoppingtour gegangen und nun wollt ihr eure verdammte Kohle zurück, ja scheisse: Die hätten euch mal glatt ausgelacht.
Natanji
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Beitrag von Natanji »

D_Radical hat geschrieben: Er hätte nicht den Rootkey veröffentlichen müssen, um Leuten wieder zur OthesOS und somit zu ihrem Recht zu verhelfen.
Was hätte er denn stattdessen tun sollen, um dieses Ziel zu erreichen? Ohne Root Key kein signieren und damit ausführen eigener Software.
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tschief
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Beitrag von tschief »

lichtpunkt hat geschrieben:
D_Radical hat geschrieben:
Arphis hat geschrieben: Es geht hier nicht darum ob cheaten ermöglicht wurde, sondern um grundsätzliche Eigentumsrechte die unser tägliches Leben bestimmen und immer stärker bestimmen werden.
Wiso muss das getrennt werden?
Geo hat Leuten das cheaten und anderen Schabernack ermöglicht, um Sony dafür eine zu klatschen, dass er sich (zurecht) in Bezug auf seine Eigetumsrechte betrogen sah.
Dazu hatte er aber meiner Meinung nach keine Recht und ich bleibe primär weiter auf ihn sauer und nicht auf die Cheater. Er hätte nicht den Rootkey veröffentlichen müssen, um Leuten wieder zur OthesOS und somit zu ihrem Recht zu verhelfen. Es ging schlicht darum, Sony im "InYourFace"-Stil zu zeigen, wie sich die Kunden wehren können, wenn man sie verarscht.
Ich find diese Art nunmal eher dumm, weil sie Sony sicher nicht auf Versöhnungskurs bringt und weil wissentlich der "Schaden" von anderen PS3-Usern in Kauf genommen wurde.
Das ist GENAU DAS was hier einige einfach, trotz vernünftiger Argumentation, einfach nicht kapieren wollen. Man müßte hier schon fast von vorsätzlicher Ignoranz sprechen.
GeoHot hat das System geknackt. Völlig richtig, Schande über ihn.
Das Problem ist aber nicht(!) GeoHot.
Wenn er es nicht gewesen wäre, hätte es NAHTLOS ein anderer getan.
Die PS3 wäre in JEDEM FALL offengelegt worden, auch ohne GeoHot.
Sony hat hier versagt und zwar auf ganzer Linie, es geht hier nicht darum das sie zu döschelig waren ein unknackbares Hard/Softwaresystem zu schaffen.
Das verlangt auch niemand.
Es geht darum wie sie auf solche unweigerlichen(!!!Begreift es doch endlich, mein GOTT) Eingriffe reagieren.
Sony ist wahrlich kein Neuling in der Branche. Sie haben das moderne IT-Zeitalter massgeblich mitgestaltet. Mittlerweise weiß jeder Depp vom Dorf, dass nichts, absolut NICHTS was von Menschenhand geschaffen worden ist, nicht auch von Menschenhand wieder umgangen werden kann. Nur der Aufwand variiert u. U.
Sony hat sich hier GROB fahrlässig verhalten. Sie haben bis auf ihre unweigerlich irgendwann umgehbare Verschlüsselungstechnik keine weiteren Schutzmassnahmen ergriffen. Ihr ganzes PSN scheint OFFEN dazuliegen. So eine Sicherheits-Politik ist heutzutage schändlich, fast verbrecherisch unverantwortlich.
Und diese nun aufgedeckte unglaubliche Schlamperei ist nicht die Schuld von GeoHot oder irgend einer Hackergruppe.
Im Gegenteil. Ihr solltet verflucht nochmal dankbar sein, dass diese Sache durch die Veröffentlichung der Keys ans Licht gekommen ist. Genausogut hätte auch eine Gruppe mit krimineller Motivation ein Gerät hacken können und das PSN unterwandert.
Nur DANN hättet ihr ganz schlechte Karten. Denn wenn ihr beim Sonysupport behauptet hättet jemand hätte angeblich euer System geknackt und ist mit eurer Kreditkarte auf Shoppingtour gegangen und nun wollt ihr eure verdammte Kohle zurück, ja scheisse: Die hätten euch mal glatt ausgelacht.
Das gleiche, das ich schon 2 mal in dem Thread geschrieben habe :roll: Keine Angst: Der Post wird einfach ignoriert :P Irgendwie will das einfach niemand hier begreifen. Lassen wir Sie doch im Glauben, Geohot wäre das Wurzel allen Übels :lol:
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E-G
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Beitrag von E-G »

eigentlich würde es schon genügen, wenn alle die präsentation von failoverflow gesehen hätten. da wurden im grunde alle fragen beantwortet, und 90% der posts in diesem thread unnötig gemacht.

vor allem toll find ich diese hergestellte verbindung zwischen root key und raubkopie. klares indiz dafür dass personen die so nen schwachsinn verzapfen die präsentation nicht gesehen haben, wurde doch klar dargelegt dass man nur 20% der sicherheitsmechanismen aushebeln muss, um raubkopien abzuspielen.

der rest wurde ja schon von leuten die in dem bereich mehr ahnung als ich haben lang und breit erleutert. danke dafür, war sehr aufschlussreich.
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NotSo_Sunny
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Beitrag von NotSo_Sunny »

lichtpunkt hat geschrieben:
D_Radical hat geschrieben:
Arphis hat geschrieben: Es geht hier nicht darum ob cheaten ermöglicht wurde, sondern um grundsätzliche Eigentumsrechte die unser tägliches Leben bestimmen und immer stärker bestimmen werden.
Wiso muss das getrennt werden?
Geo hat Leuten das cheaten und anderen Schabernack ermöglicht, um Sony dafür eine zu klatschen, dass er sich (zurecht) in Bezug auf seine Eigetumsrechte betrogen sah.
Dazu hatte er aber meiner Meinung nach keine Recht und ich bleibe primär weiter auf ihn sauer und nicht auf die Cheater. Er hätte nicht den Rootkey veröffentlichen müssen, um Leuten wieder zur OthesOS und somit zu ihrem Recht zu verhelfen. Es ging schlicht darum, Sony im "InYourFace"-Stil zu zeigen, wie sich die Kunden wehren können, wenn man sie verarscht.
Ich find diese Art nunmal eher dumm, weil sie Sony sicher nicht auf Versöhnungskurs bringt und weil wissentlich der "Schaden" von anderen PS3-Usern in Kauf genommen wurde.
Das ist GENAU DAS was hier einige einfach, trotz vernünftiger Argumentation, einfach nicht kapieren wollen. Man müßte hier schon fast von vorsätzlicher Ignoranz sprechen.
GeoHot hat das System geknackt. Völlig richtig, Schande über ihn.
Das Problem ist aber nicht(!) GeoHot.
Wenn er es nicht gewesen wäre, hätte es NAHTLOS ein anderer getan.
Die PS3 wäre in JEDEM FALL offengelegt worden, auch ohne GeoHot.
Sony hat hier versagt und zwar auf ganzer Linie, es geht hier nicht darum das sie zu döschelig waren ein unknackbares Hard/Softwaresystem zu schaffen.
Das verlangt auch niemand.
Es geht darum wie sie auf solche unweigerlichen(!!!Begreift es doch endlich, mein GOTT) Eingriffe reagieren.
Sony ist wahrlich kein Neuling in der Branche. Sie haben das moderne IT-Zeitalter massgeblich mitgestaltet. Mittlerweise weiß jeder Depp vom Dorf, dass nichts, absolut NICHTS was von Menschenhand geschaffen worden ist, nicht auch von Menschenhand wieder umgangen werden kann. Nur der Aufwand variiert u. U.
Sony hat sich hier GROB fahrlässig verhalten. Sie haben bis auf ihre unweigerlich irgendwann umgehbare Verschlüsselungstechnik keine weiteren Schutzmassnahmen ergriffen. Ihr ganzes PSN scheint OFFEN dazuliegen. So eine Sicherheits-Politik ist heutzutage schändlich, fast verbrecherisch unverantwortlich.
Und diese nun aufgedeckte unglaubliche Schlamperei ist nicht die Schuld von GeoHot oder irgend einer Hackergruppe.
Im Gegenteil. Ihr solltet verflucht nochmal dankbar sein, dass diese Sache durch die Veröffentlichung der Keys ans Licht gekommen ist. Genausogut hätte auch eine Gruppe mit krimineller Motivation ein Gerät hacken können und das PSN unterwandert.
Nur DANN hättet ihr ganz schlechte Karten. Denn wenn ihr beim Sonysupport behauptet hättet jemand hätte angeblich euer System geknackt und ist mit eurer Kreditkarte auf Shoppingtour gegangen und nun wollt ihr eure verdammte Kohle zurück, ja scheisse: Die hätten euch mal glatt ausgelacht.
Du willst es aber andersrum wohl auch vorsätzlich nicht kapieren.
Wie Sony mitunter reagiert hat, will ich persönlich nicht in Schutz nehmen. Es geht mir darum, wie die Reaktion von GeoHot&Co in Schutz genommen werden.
Sony mag sich ja tatsächlich einen "Epic Fail" bei der Sicherung geleistet haben, aber um bis zu dem Punkt zu kommen, diesen Fail ausnutzen zu könen, mussten GeoHot/FailOverflow etc. doch nach eigenen Aussagen auch ganz schön ackern oder? Das also ohne die Truppe der Fehler in einem vergleichbaren Zeitraum offengelegt worden wäre, sei mal dahin gestellt, zumal ich noch mal daran erinnern will, dass GeoHot selbst das System als ziemlich sicher bezeichnete.
So oder so ist aber eben der Punkt mit "Ihr solltet verflucht nochmal dankbar sein" meiner Meinung nach Schwachsinn. Ein Beitrag wäre gewesen, Sony auf diesen Fehler aufmerksam zu machen, damit diese ihn schließen können. Das wäre vielleicht auch ein Schritt in die Richtung gewesen, um die Beziehungen zwischen Sony und Kunden/gutenHackern zu verbessern.
Aber das geht ja nicht. Man muss sich ja noch an Sony rächen, weil die nach GeoHots Verkündung er habe quasi die PS3 gehackt, überreagiert hatten und OtherOS entfernten. Also wird auf Pressekonferenzen der Fehler erklärt und Geo haut den Rootkey ins Netz und stellt ihn damit jedem Arsch mit krimineller Motivation zu Verfügung. "Gut" ist daran nur, dass Sony grundlegend weiß, woher der Mist rührt mit dem seine Kunden sich rumschlagen dürfen.

Solche beknackten Überteibungen wie...
tschief hat geschrieben: Geohot wäre das Wurzel allen Übels :lol:
vertreten nur wenige. Mir geht es darum, dass beide Fehler gemacht haben, Sony genauso wie die Hacker. Beide habens mit ihren Reaktionen übertrieben und damit PS3-Usern unnötig geschadet. Da ist niemand die Wurzel allen Übels, aber auch niemand vollkommen im Recht und demtensprechend gehört auch niemand übertrieben in Schutz genommen oder vielleicht sogar noch angespornt/glorifiziert.



Natanji hat geschrieben:
D_Radical hat geschrieben: Er hätte nicht den Rootkey veröffentlichen müssen, um Leuten wieder zur OthesOS und somit zu ihrem Recht zu verhelfen.
Was hätte er denn stattdessen tun sollen, um dieses Ziel zu erreichen? Ohne Root Key kein signieren und damit ausführen eigener Software.
Ich hatte das mitlerweile so verstanden, dass man auch eine Applikation hätte schreiben können, die Leuten die Installation von OtherOS wieder ermöglicht hätte, ohne das diese den Rootkey selbst kennen müssen.

Aus welcher der vielen Diskussionen ich das mit genommen hab, kann ich im einzelnen leider nicht genau sagen. Ein Dialoag aufgrund dessen ich jetzt von dieser Annahme ausgegangen bin, ist dieser...

D_Radical hat geschrieben:
4P|Zierfish hat geschrieben: davon abgesehen hatte Geohot ja ein paar Wochen danach schon eine Möglichkeit gefunden otherOS wieder aufspielen zu können.
Und warum konnte er dann diese Möglichkeit nicht einfach mit seinen Hacker/Homebrew-Freunden teillen?
Warum mussten er, FailOverFlow&Co denn dann noch den RootKey knacken und im Internet veröffentlichen?
4P|Zierfish hat geschrieben:@D_Radical

er hat es doch geteilt?
warum hat er den rootkey geknackt?
Weil Sony ihm auf den Fuß gestiegen ist

Wer Wind sät wird Sturm ernten
war doch schon immer so
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PunkZERO
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Beitrag von PunkZERO »

Ich frage mich auch immer noch ernsthaft, welchen Schaden dieLeute etzt sehen. Ja, Raubkopien sind jetzt möglich...nen Imageloader gabs vorher schon lange.

Die OtherOS Funktion ist wieder da und das ist gut so. Warum sich hier Leute drüber aufregen, dass die Leute die das haben wollen ja nur kleine, picklige dicke Nerdkinder sind: Es gibt Leute, die sich die Konsole wegen dieser Möglichkeit gekauft haben. Eben, um nicht nur ne Spielkonsole zu haben. Da zählt auchdasArgument "die sollen sichnen PC kaufen" imho nicht. Ich fände esauch interesant zu wissen, wie das Linux Lokk&Feel so auf ne rKonsole ist. Und warum reden hier ale "dannsoll ich nochmal dafür zahlen"? Niemand zwingt einen, geohot irgendwas zu spenden.

Wie Zierfisch schon sagte: "Wer Wind sät, wird Sturm ernten". Man hat eine Funktion gestrichen, die nicht so wenige benutzt haben. Für den 08/15 Spieler mag das nix ausmachen, aber besagter 08/15 Spieler ist auch nciht von irgendwelchen Änderungen betroffen, Und auf die Frage: "Will man Zugriff auf PSN und XMB?" Im Falle PSN: nö...das nutze ich eh nur selten. Im Falle XMB: jepp..sher gerne sogar. Garnicht mal zum rumfuchteln, sondern einfach nur zum verstehen der Funktionsweisen.

Man mag mich hier als Nerd beschimpfen, aber von mir aus. Ja, ich will aus meiner Spielkonsole mehr rausholen, alsso drinsteckt und seies ausreiner Langeweile. Die Möglichkeit hat mir Sony genommen und ich bin froh,dass es Leute gibt, dies sich von der großen Firma nix vorschreiben lassen und wiedie Schafe hinter deren Willen herlaufen.