Left 4 Dead 1 & 2: Valve über Zukunftspläne

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Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

ach und welche spiele sollen das bitte sein? ich will namen hören! :)

und wie ich schon sagte: wenn du bei einem spiel kunst beurteilst, kannst du das in dem fall nicht nur auf das gameplay reduzieren, was du aber wieder getan hast.

ich glaube aber nicht, daß du sotc wirklich richtig gespielt hast. höchstens mal bei jemanden angetestet.
denn zum einen ist das suchen nicht so einfach, wie du es hier schilderst, vorallemdingen der vergleich mit dead space ist schon unverschämt. bei dead space hast du eine leitlinie, die dir exakt sagt, wie du deinen nächsten fuß vor den anderen zu setzen hast.
bei sotc kriegst du lediglich die richtung angezeigt, in der der nächste boss auf dich wartet. den weg dahin musst du aber immer noch selber suchen und es besteht nunmal die möglichkeit, daß du dich verläufst. ist mir nicht nur einmal passiert, weil es in einigen fällen nicht unbedingt der offensichtlichste weg ist.

genauso formulierst du das mit den schwachstellen viel zu simpel. das schwert zeigt dir zwar an, wo du beim koloss zustechen musst, aber den weg dahin musst du auch immer noch selber finden und erklettern.
ich habe da bei einigen kämpfen über eine halbe stunde gebraucht, bis ich herausgefunden hatte, wie man da hinbekommt. ob man und wie man den gegner vorbearbeiten muss, um überhaupt sein ziel zu erreichen. das macht den reiz dieser kämpfe eben aus, aber diesen aspekt unterschlägst du hier völlig.

ansonsten darfst du mir aber auch gerne mal nennen, was du unter einem meisterwerk verstehst :)
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Mindfre@k
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Beitrag von Mindfre@k »

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: @mindfreak
ich werde bestimmt nicht aufhören arrogant zu sein. ich kann mir das immer noch leisten :)
Pfff... :roll:
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

pfff ist nur ein furz. das machen nur die leute, bei denen es zu einem "ich scheiss auf dich" nicht mehr reicht :D
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Mindfre@k
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Beitrag von Mindfre@k »

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:pfff ist nur ein furz. das machen nur die leute, bei denen es zu einem "ich scheiss auf dich" nicht mehr reicht :D
pfff.... :roll:
drogolad
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Beitrag von drogolad »

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:ach und welche spiele sollen das bitte sein? ich will namen hören! :)

und wie ich schon sagte: wenn du bei einem spiel kunst beurteilst, kannst du das in dem fall nicht nur auf das gameplay reduzieren, was du aber wieder getan hast.

ich glaube aber nicht, daß du sotc wirklich richtig gespielt hast. höchstens mal bei jemanden angetestet.
denn zum einen ist das suchen nicht so einfach, wie du es hier schilderst, vorallemdingen der vergleich mit dead space ist schon unverschämt. bei dead space hast du eine leitlinie, die dir exakt sagt, wie du deinen nächsten fuß vor den anderen zu setzen hast.
bei sotc kriegst du lediglich die richtung angezeigt, in der der nächste boss auf dich wartet. den weg dahin musst du aber immer noch selber suchen und es besteht nunmal die möglichkeit, daß du dich verläufst. ist mir nicht nur einmal passiert, weil es in einigen fällen nicht unbedingt der offensichtlichste weg ist.

genauso formulierst du das mit den schwachstellen viel zu simpel. das schwert zeigt dir zwar an, wo du beim koloss zustechen musst, aber den weg dahin musst du auch immer noch selber finden und erklettern.
ich habe da bei einigen kämpfen über eine halbe stunde gebraucht, bis ich herausgefunden hatte, wie man da hinbekommt. ob man und wie man den gegner vorbearbeiten muss, um überhaupt sein ziel zu erreichen. das macht den reiz dieser kämpfe eben aus, aber diesen aspekt unterschlägst du hier völlig.

ansonsten darfst du mir aber auch gerne mal nennen, was du unter einem meisterwerk verstehst :)
Hmm und weil ich SotC nur angespielt habe, weiß ich, dass die Geschichte erst nach dem letzten Boss Fahrt aufnimmt? Aja. Ich kann dir sogar noch (fast) jeden Boss aufzählen.
Und was heißt hier Kunst. Ein Spiel in einem Atemzug mit Kunst zu nennen ist bisher bei fast keinem Spiel berechtigt. Vielleicht Okami, aber meine PS2 ist mir zu früh verreckt um das beurteilen zu können.
Ich vergleiche auch nur das Wegfindungssystem von DS (dieser blaue Strahl) mit SoTC, nichts weiter.
Allerdings spricht es natürlich für deine Intelligenz, wenn du dich in einer leblosen Welt mit kaum Hindernissen (mal n Abgrund wo man 10 m weiter links über die Brücke muss) verläufst!
Naja also bei mir als intelligenten und sehr geskillten Gamer war das gar kein Problem, Schwachstellen zu finden und zu vernichten. Ja ok mal musste man ne Säule draufschmeißen oder ähnliches mit der Umgebung machen, aber na toll, das ist meist schon extrem offensichtlich wie in Tomb Raider halt. Spiel mal God of War, da sind zum Teil deutlich heftigere Rätsel als in SoTC.
SotC war letzten Endes nur ein Standard-Jump-n-Run mit dem Unterschied, dass man lebendige Monumente hochklettert.
Wie ich schon sagte: Wirklich geniale Titel habe ich bisher eigentlich noch nicht gespielt.
Mafia zb war da ne Ausnahme und imo das beste Game aller Zeiten (zumindest fand ichs damals so gut, aber damals fand man ja alles gut, wie schon erwähnt)
Und ja auch ein reiner Multiplayertitel wie BF2142 ist vom Spielspaß her jedem SotC überlegen.
Und auch ein viel schlechter bewertetes Aquanox, Jedi Knight, Vampire Bloodlines, Beyond Good&Evil gehört für mich zu absoluten Spitzenkandidaten, geschweige denn die vielen die ich jetzt vergessen habe.
Du fragst nach den genialen Titeln dieser Gen?
Mirrors Edge. Mass Effect. Zugegeben mehr fallen mir jetzt nicht ein und über Mass Effect lässt sich streiten, aber wie schon gesagt auf PS2 fallen mir auch absolut keine Übertitel ein, weder ein God of War noch ein GTA noch ein SoTC noch ein RE4.
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

ich finde auch, daß ein battlefield (nicht unbedingt 2142) mehr spielspaß bietet, als ein sotc. aber darum allein geht es hier doch garnicht. wir wollten doch kunstwerke bewerten und dazu gehört nunmal nicht nur der spielspaß an sich. diesen aspekt lässt du aber völlig aus.

okami würde ich auch als kunst bezeichnen, allein schon wegen seinem art design.
mafia aber nur bedingt, weil es im grunde nur ein gta in einem bekannten mainstream setting ist und sich zuvieler klischees aus mafia filmen bedient.

aber genau dieses beispiel zeigt, daß du gameplay völlig willkürlich bewertest.
sotc als jump n run zu bezeichnen ist mir völlig unverständlich. es ist ein adventure. die ähnlichkeiten zu tomb raider sind zwar richtig, aber darüber hinaus hat das spiel eben auch interessante kämpfe zu bieten im gegensatz zu tomb raider.

wo sind die rätsel in god of war bitte besser? es sind zwar keine luschen rätsel wie in dem erbärmlichen prey, aber wirkliche kopfnüsse sind das auch nicht. dafür sind die god of war rätsel aber auch immer zusätzlich zum kern gameplay angesiedelt. das heisst mit den kämpfen haben sie eigentlich wenig zu tuen.
genau das machen die rätsel in sotc aber genialer. sie sind nicht unbedingt schwerer, aber sie sind eben bestandteil der kämpfe. wo hast denn sonst bitte so eine vermischung?

bei god of war sind die endbosse immer mit einer simplen ausweich taktik zu besiegen gefolgt von einem qte. der einzige god of war endboss kampf der wirklich originell war, war der fight gegen die schicksalsgöttinnen.
das gameplay von god of war ist spektakulär und effektreich, keine frage. aber verglichen mit seinen genre kollegen ist es jetzt nicht so besonders.
ganz im gegensatz zu sotc. nenn mir ein spiel, was man so spielt wie sotc?

bei mafia ist das doch noch extremer- das ist erstmal gta schon sehr ähnlich und zum anderen ist es ein shooter. was ist also an mafia so originell gewesen? klar ist es für ein open world spiel sehr realistisch gehalten, das heisst aber nicht, daß man so etwas schon nicht dutzende male erlebt hat.
wie kann etwas aufregendes und frisches weniger spaß machen, als etwas gewöhnliches?
Allerdings spricht es natürlich für deine Intelligenz, wenn du dich in einer leblosen Welt mit kaum Hindernissen (mal n Abgrund wo man 10 m weiter links über die Brücke muss) verläufst!
und spricht es für deine intelligenz, wenn du hindernisse als grund für verlaufen siehst? das hast nicht verstanden worum es hier geht, vorallem im vergleich zu ds.
bei sotc hast du manchmal eine riesige freie fläche, wo du garnicht genau weißt wo du hin sollst. du hast nur die richtung und siehst am ende des horizonts nur eine bergkette, durch die du selbstverständlich nicht hin durch kannst. dann fragst du dich natürlich: gehst du jetzt links oder rechts am berg vorbei?
bei dead space würde dir der faden ganz genau sagen in welcher richtung du am berg vorbei gehen musst. bei sotc besteht die gefahr, daß du die falsche richtung nimmst, dich verläufst oder einen großen umweg machst.
das ist ja wohl ein gewaltiger unterschied!

sotc hat als wegpfindung das prinzip einer kompassnadel übernommen, ds ist eher das prinzip gps-system was heutzutage nunmal viel populärer ist.
unfassbar wie du das nicht differenzieren konntest.

noch unfassbarer finde ich aber folgenden satz:
Wirklich geniale Titel habe ich bisher eigentlich noch nicht gespielt.
bekanntermaßen hasse ich es ja, wenn die anspruchslosen kinder bei jedem müll-hype titel "genial" schreien.
komisch, daß es bei dir genau anders rum zu sein scheint. was ich aber jetzt auch schon wieder als extrem empfinde.

genial ist etwas, was meinen verstand überflügelt, ein geniales spiel also, was ich mir in soweit nicht selber hätte ausdenken oder umsetzen können.
wenn du meinst, daß es noch nie ein geniales spiel gab, dann hast du dir demzufolge also schon selber die ganzen spiele vorstellen können?
das heisst auch, in deinem kopf existieren konzepte, die bislang besser sind, als jedes spiel, das bislang erschienen ist?
da bin ich aber mal gespannt. lass mal hören :)
drogolad
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Beitrag von drogolad »

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: bekanntermaßen hasse ich es ja, wenn die anspruchslosen kinder bei jedem müll-hype titel "genial" schreien.
komisch, daß es bei dir genau anders rum zu sein scheint. was ich aber jetzt auch schon wieder als extrem empfinde.

genial ist etwas, was meinen verstand überflügelt, ein geniales spiel also, was ich mir in soweit nicht selber hätte ausdenken oder umsetzen können.
wenn du meinst, daß es noch nie ein geniales spiel gab, dann hast du dir demzufolge also schon selber die ganzen spiele vorstellen können?
das heisst auch, in deinem kopf existieren konzepte, die bislang besser sind, als jedes spiel, das bislang erschienen ist?
da bin ich aber mal gespannt. lass mal hören :)
Nun da ich mich aber selbst schon für genial halte, hat dieses Wort für mich folglich eine andere Bedeutung (und für jeden Deutschlehrer übrigens auch...^^).
Ein geniales Spiel ist schlicht ein Spiel, das mich absolut flasht. Das mich von Anfang bis Ende nicht mehr loslässt und bei dem ich guten Gewissens sagen kann, dass ALLES im Großen und Ganzen stimmt, angefangen von Story über Grafik und Athmosphäre bis zum Gameplay.
Tja wenn man ehrlich ist, gabs solch ein Spiel noch nicht wirklich (das von allen so geschätzte Zelda habe ich übrigens nie gespielt...vielleicht bietet es ja sowas).
Ums genau zu sagen bin ich der Spiele überdrüssig. Alle gleich, alle anspruchslos und stupide. Aber da es nun mal mein Hobby ist und ich kein Freund des Real Life bin, bleibt mir nichts anderes übrig als mich im übertragenen Sinne mit dem Nachmittagsprogramm von Pro7 zu beschäftigen.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben:ich finde auch, daß ein battlefield (nicht unbedingt 2142) mehr spielspaß bietet, als ein sotc. aber darum allein geht es hier doch garnicht. wir wollten doch kunstwerke bewerten und dazu gehört nunmal nicht nur der spielspaß an sich. diesen aspekt lässt du aber völlig aus.
Du hast Recht. Ich betrachte Spiele eben nicht als Kunstwerke, weil dazu bräuchte ich das Niveau eines Teenies oder Bauarbeiters.
Und deswegen zählt einzig der Fun-Faktor.
Und ich glaube so ähnlich habe ich das vorhin schon geschrieben.
Denn ein Spiel mag vom Hintergrund her sehr künstlerisch wirken und das tut sicher auch SotC, aber wenn es mich nicht an der Kunst teilhaben lässt, sondern mit Standard abspeist, dann nutzt mir das ganze schöne Gemälde nichts, da ich vordergründig davon nichts mitbekomme.
Sozusagen um den Status Kunstwerk von mir zu bekommen, müsste ein Spiel Interaktivität 2.0 bieten, es müsste über andere Spiele hinausgehen.
DAS ist es, was genial ist und auch in deine Wortbezeichnung reinfällt, ein Spiel das vollkommen außerhalb jeglicher (bzw meiner) Imaginationskraft ist, quasi transzendent ist.

Mirros Edge hat meiner Meinung nach einen großen Schritt dorthin gemacht, es bot etwas mit seinem Setting und seinem Hintergrund, das ich so noch nie in einem Spiel sehen durfte. Es fehlte lediglich die Verknüpfung von Setting zu Gameplay.
drogolad
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Beitrag von drogolad »

Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: aber genau dieses beispiel zeigt, daß du gameplay völlig willkürlich bewertest.
sotc als jump n run zu bezeichnen ist mir völlig unverständlich. es ist ein adventure. die ähnlichkeiten zu tomb raider sind zwar richtig, aber darüber hinaus hat das spiel eben auch interessante kämpfe zu bieten im gegensatz zu tomb raider.
Es ist ein melancholisches viel düsteres Spiel als die Comic-Jump-n-Runs der Gegenwart, aber man kann es doch so bezeichnen. Jedenfalls eher so als Adventure. Unter Adventure stell ich mir Point-n-Click-Abenteuer mit heftigen Rätseln mit kaum oder gar keinen Kämpfen und vor allem mit keinen zum Teil sehr anspruchsvollen Geschicklichkeitstests. Aber das ist Haarspalterei, man kann es wol als Mix bezeichnen. Um dieses Beschreibung gings mir im Übrigen auch gar nicht, sondern um die Mechanismen, die damit einhergehen.
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: wo sind die rätsel in god of war bitte besser? es sind zwar keine luschen rätsel wie in dem erbärmlichen prey, aber wirkliche kopfnüsse sind das auch nicht. dafür sind die god of war rätsel aber auch immer zusätzlich zum kern gameplay angesiedelt. das heisst mit den kämpfen haben sie eigentlich wenig zu tuen.
genau das machen die rätsel in sotc aber genialer. sie sind nicht unbedingt schwerer, aber sie sind eben bestandteil der kämpfe. wo hast denn sonst bitte so eine vermischung?

bei god of war sind die endbosse immer mit einer simplen ausweich taktik zu besiegen gefolgt von einem qte. der einzige god of war endboss kampf der wirklich originell war, war der fight gegen die schicksalsgöttinnen.
das gameplay von god of war ist spektakulär und effektreich, keine frage. aber verglichen mit seinen genre kollegen ist es jetzt nicht so besonders.
ganz im gegensatz zu sotc. nenn mir ein spiel, was man so spielt wie sotc?
Nenn mir ein Spiel, das man so spielt wie Batman AA.
Ja solche Mixe spielen sich fast immer einigermaßen anders, aber anders heißt erstens nicht besser und zweitens heißt das nur, dass gewisse Aspekte in anderen Spielen genauso vorkommen bzw verglichen werden können. Hier eben dieser Jum-n-Run-lastige Teil mit Ausweichen, im richtigen Moment abspringen etc.
Zu God of War: Ich sagte ja auch nicht, das es besonders sei oder dass es besonders Spaß mache, es ging nur um den Vergleich der Rätsel.
Und ich hab letztens wieder God of War 1 ausgepackt und kam bei einigen Rätseln dermaßen ins Schwitzen, dass ich schon fast gewillt war, die Lösung auszupacken.
Das hat einfach den Grund, dass dir absolut kein Hinweis gegeben wird, was eben bei SotC nicht der Fall ist.
Oder was machst du persönlich in der Situation: Du weißt die Statue muss in diese Aushölung, du kannst sie aber nicht dorthin schieben, weil der unzerstörbare "Bordstein" im Weg ist. Es gibt etwas weiter hinten im Saal einen Podest das man zwei Meter nach oben fahren kann. Wie bringst du etz die Statue in die Aushölung und das absolut ohne Tipp?

Zur Vermischung Kampf und Klettern. Ja wenn mans so sieht...für mich ist das aber kein Kampf, es ist ein sich bewegender Kletterpark, an dem ich statt Hebel zu bedienen mit Schwertern in den Boden steche...
Liebe.Frieden.TNT hat geschrieben: bei mafia ist das doch noch extremer- das ist erstmal gta schon sehr ähnlich und zum anderen ist es ein shooter. was ist also an mafia so originell gewesen? klar ist es für ein open world spiel sehr realistisch gehalten, das heisst aber nicht, daß man so etwas schon nicht dutzende male erlebt hat.
wie kann etwas aufregendes und frisches weniger spaß machen, als etwas gewöhnliches?
Ich sagte ja auch: Ich war noch jung und brauchte das Geld, in dem Fall war ich aber einfach leicht zu beeindrucken! Kann sein, dass es heute anders wäre.
Damals war aber GTA nur kurz davor in 3D gegangen, also war es noch eine absolut neue Spielerfahrung; ein Open World 3D Spiel abseits der Rollenspiel-Kacke.
Die Grafik war der Hammer! GTA meilenweit überlegen.
Die Story war vielleicht klischeehaft, aber für mich als damaligen Pate/Goodfellas/Sacrface-Nie-Gesehen-Haber herausragend. Und auch heute noch ist das mit die tragischste und film-ähnlichste Story die ich je gespielt habe.
Das Gameplay war geil, die Autos realistisch, die Missionen abwechslungsreich. Alles in allem zu damaligen Zeiten wohl nahe an der Perfektion, die ich oben näher erläuterte.
Liebe.Frieden.TNT
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Beitrag von Liebe.Frieden.TNT »

mein eindruck zu mafia damals ist ungefähr derselbe gewesen, wie du ihn gerad geschildert. aber ich bin nunmal auch älter geworden und habe diese mafia filme halt mittlerweile gesehen. deswegen habe ich nunmal jetzt eine andere sicht auf dieses spiel und vorallem die story. ich kann da nicht mehr mit der selben betrachtungsweise rangehen.
es ist natürlich auch für mich immer noch ein super spiel, aber so künstlerisch wertvoll wie damals kann es für mich heute bei weitem nicht mehr sein.
Nenn mir ein Spiel, das man so spielt wie Batman AA.
das ist aber auch wieder nur auf einen aspekt reduziert. für ein richtiges kunstwerk muss einfach alles stimmen und zueinander passen. bei batman hat man schon den nachteil, daß es eine allseits beliebte lizenz ist.
außerdem ist das gameplay auch teilweise von dem damals sehr guten batman returns für das snes inspiriert worden. zumindest ist das mein eindruck.

ich frag mich aber woher sotc diese inspiration hat? es ist einfach sehr schwer dahinter zu steigen, woher die gedanken, all dies zu erschaffen.
Und ich hab letztens wieder God of War 1 ausgepackt und kam bei einigen Rätseln dermaßen ins Schwitzen, dass ich schon fast gewillt war, die Lösung auszupacken.
Das hat einfach den Grund, dass dir absolut kein Hinweis gegeben wird, was eben bei SotC nicht der Fall ist.
Oder was machst du persönlich in der Situation: Du weißt die Statue muss in diese Aushölung, du kannst sie aber nicht dorthin schieben, weil der unzerstörbare "Bordstein" im Weg ist. Es gibt etwas weiter hinten im Saal einen Podest das man zwei Meter nach oben fahren kann. Wie bringst du etz die Statue in die Aushölung und das absolut ohne Tipp?
sotc ist ja auch nicht zum rätsel raten konzipiert worden. die rätsel dort sind ja auch nicht wie ein klassisches rätsel eben sehr statisch gehalten. man muss die ganze zeit in bewegung bleiben oder eben auch erstmal bewegungsmuster analysieren, so ähnlich wie z.b. bei hitman, wo man die laufwege der wachen lernen muss.

bei god of war sind die rätsel aber sicherlich auch keine highlights. wenn ich interessante rätsel haben möchte spiele ich prof. layton :)
Es ist ein melancholisches viel düsteres Spiel als die Comic-Jump-n-Runs der Gegenwart, aber man kann es doch so bezeichnen. Jedenfalls eher so als Adventure. Unter Adventure stell ich mir Point-n-Click-Abenteuer mit heftigen Rätseln mit kaum oder gar keinen Kämpfen und vor allem mit keinen zum Teil sehr anspruchsvollen Geschicklichkeitstests. Aber das ist Haarspalterei, man kann es wol als Mix bezeichnen. Um dieses Beschreibung gings mir im Übrigen auch gar nicht, sondern um die Mechanismen, die damit einhergehen.
in einem jump and run ist der hauptmechanismus aber die sprung geschicklichkeit. da ist bei tomb raider und sotc der fokus doch eher aufs klettern ausgelegt. schwierige sprünge gibt es in beiden spielen nicht.

und adventure ist nicht nur point and click. das ist nur ein sub genre. sowas wie zelda ist auch adventure. nur halt action-adventure. dazu zählen auch tr und sotc.
Du hast Recht. Ich betrachte Spiele eben nicht als Kunstwerke, weil dazu bräuchte ich das Niveau eines Teenies oder Bauarbeiters.
Und deswegen zählt einzig der Fun-Faktor.
Und ich glaube so ähnlich habe ich das vorhin schon geschrieben.
Denn ein Spiel mag vom Hintergrund her sehr künstlerisch wirken und das tut sicher auch SotC, aber wenn es mich nicht an der Kunst teilhaben lässt, sondern mit Standard abspeist, dann nutzt mir das ganze schöne Gemälde nichts, da ich vordergründig davon nichts mitbekomme.
Sozusagen um den Status Kunstwerk von mir zu bekommen, müsste ein Spiel Interaktivität 2.0 bieten, es müsste über andere Spiele hinausgehen.
DAS ist es, was genial ist und auch in deine Wortbezeichnung reinfällt, ein Spiel das vollkommen außerhalb jeglicher (bzw meiner) Imaginationskraft ist, quasi transzendent ist.

Mirros Edge hat meiner Meinung nach einen großen Schritt dorthin gemacht, es bot etwas mit seinem Setting und seinem Hintergrund, das ich so noch nie in einem Spiel sehen durfte. Es fehlte lediglich die Verknüpfung von Setting zu Gameplay.
ja aber genau das war doch so wunderbar bei sotc. für mich passierten da dinger außerhalb meiner vorstellungskraft. mir einfach einen reim auf das szenario zu machen, die ruinen dort zu sehen in denen die kolosse leben und mich zu fragen, wie das ganze überhaupt zustande gekommen ist, was da vorher mal gewesen sein könnte hat doch was transzendentes.

mirrors edge hingegen war zwar spielerisch ganz schön und hatte auch einen netten grafikstil, aber dann kam schon wieder diese äußerst dümmliche story hinzu.
mirrors edge hat kaum etwas fantastisches. das spielt immer noch in einer welt, die uns doch eigentlich sehr vertraut vorkommt.

und ich sag mal so: ein kunstwerk kann man auch im alter noch betrachten. je älter und gebildeter man wird, desto differenzierter kann man auch denken und das schärft nunmal das kunstverständnis. siehe halt mafia: habe ich als teenager nunmal als kunst missverstanden :)
Nun da ich mich aber selbst schon für genial halte, hat dieses Wort für mich folglich eine andere Bedeutung (und für jeden Deutschlehrer übrigens auch...^^).
Ein geniales Spiel ist schlicht ein Spiel, das mich absolut flasht. Das mich von Anfang bis Ende nicht mehr loslässt und bei dem ich guten Gewissens sagen kann, dass ALLES im Großen und Ganzen stimmt, angefangen von Story über Grafik und Athmosphäre bis zum Gameplay.
Tja wenn man ehrlich ist, gabs solch ein Spiel noch nicht wirklich (das von allen so geschätzte Zelda habe ich übrigens nie gespielt...vielleicht bietet es ja sowas).
Ums genau zu sagen bin ich der Spiele überdrüssig. Alle gleich, alle anspruchslos und stupide. Aber da es nun mal mein Hobby ist und ich kein Freund des Real Life bin, bleibt mir nichts anderes übrig als mich im übertragenen Sinne mit dem Nachmittagsprogramm von Pro7 zu beschäftigen.
wow also wenn man das so liest glaubt man gleich, daß du der anspruchsvollste mensch auf gottes lustiger erde bist. bist bestimmt auch der einzige mensch der jemals mushihime-sama futari ohne zu sterben durchgespielt hat ^^

ich mein, ich verstehe aber einigermaßen, was dich bedrückt. ich fühle mich auch oft von der welt unterfordert und gelangweilt. aber deswegen muss man ja nicht resignieren. wenn dir nichts neues mehr gefällt, warum wirst du dann nicht selbst mal schöpferisch tätig? :)
mach es doch besser als all diejenigen, die aus deiner sicht versagt haben.